Cannes startet neue Kategorie Design

Das internationale Werbefestival in Cannes führt eine neue Kategorie ein: Ab kommenden Jahr können sich Awardjäger um Design-Löwen bewerben. Damit sollen Markendesign sowie Produkt-Kommunikation und -Entwicklung ausgezeichnet werden.

 Das internationale Werbefestival in Cannes führt eine neue Kategorie ein: Ab kommenden Jahr können sich Awardjäger um Design-Löwen bewerben. Damit sollen Markendesign sowie Produkt-Kommunikation und -Entwicklung ausgezeichnet werden, wie die Organisatoren bekannt gaben. Damit gibt es in Cannes künftig in zehn Sparten Löwen zu holen: Neben Design für Press, Outdoor, Film, Media, Sales Promotion, Cyber, Direct, Titanium und Radio. Bereits gesetzt ist der Jury-Präsident in der neuen Kategorie: Rodney Fitch, Chairman und CEO von Fitch Worldwide, wird dem Gremium vorstehen. Die Design Lions werden am 18. Juni 2008 verliehen.

SFLB macht für Kiditec Kinderträume wahr

Ein TV-Spot von Spillmann/Felser/Leo Burnett dramatisiert, dass Kiditec jenes Spielzeug ist, welches die zahlreichen Wünsche von Kindern erfüllt. Im Spot fährt eine Junge Lokomotive, ein Mädchen braust mit dem Auto davon.

Ein TV-Spot von Spillmann/Felser/Leo Burnett dramatisiert, dass Kiditec jenes Spielzeug ist, welches die zahlreichen Wünsche von Kindern erfüllt. Im Spot sind Kinder zu sehen, die sich ihre typischen Kinderträume erfüllen – allerdings in der Erwachsenenwelt. So klettert ein Junge in eine Lokomotive und fährt mit ihr davon. Ein anderer steuert einen Kran, und ein Mädchen braust in einem Auto davon. Es folgt der Hinweis an die Eltern, die Wünsche der Kinder lieber schnell zu erfüllen, bevor die Kleinen dies selbst in die Hand nehmen. Im zweiten Teil des Spots tauchen alle Wunschobjekte auf, nachgebaut mit dem Schweizer Bau- und Konstruktionsspielzeug Kiditec. Der Clip läuft seit Anfang November in allen drei Sprachregionen.

Verantwortlich bei Kiditec:
Olaf van der Lely (President), Wilfried Grichting (CEO), Martin Burgener (Director). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann, Natasha La Marca, Maren Beck (Kreation), Pam Hügli, Ivana Giannakis (Beratung), Sebahat Derdiyok, Bettina Sorg (Agency Producing). Filmproduktion: Caramel Pictures; Will van der Vlugt (Director), Peter Zeven (Producer).

Publicis wirbt für das Blaue Kreuz gegen Alkohol am Steuer

Im Sinn einer Präventionskampagne kreierte und realisierte Publicis für das Zürcher Blaue Kreuz ein Plakat und eine Postkarte gegen zu viel Alkohol am Steuer. Das Plakat setzt auf Abschreckung, die Postkarte auf das Blaue Kreuz als Antwort auf Alkoholprobleme.

 
Im Sinn einer Präventionskampagne kreierte und realisierte Publicis für das Zürcher Blaue Kreuz ein Plakat und eine Postkarte gegen zu viel Alkohol am Steuer. Das Plakat will das Resultat eines Autounfalls direkt mit dessen Ursache verbinden: das Sujet zeigt ein Unfall-Fahrzeug, das zu einem Wrack in Form einer hochprozentigen Flasche zusammengedrückt wurde (Absolut Wodka). Die warnende Line dazu: «Absolut tödlich». Das Sujet für die Direktwerbung zeigt ein Glas Wasser, in dem sich ein blaues Kreuz wie eine Alka-Seltzer-Tablette auflöst. Antrieb für die Präventionskampagne des Blauen Kreuzes ist gemäss Mitteilung die immer noch hohe Verkehrsunfallquote wegen Alkohol; so sei bei jedem fünften Unfall Alkohol im Spiel.

Verantwortlich beim Blauen Kreuz (Kt. Zürich): Stephan Kunz (Geschäftsführer), Frank Plopa und Henrik Viertel (Kommunikation und Fundraising). Verantwortlich bei Publicis:
Markus Gut (CCO), Daniel Kobi (AD), Sandro Tissi (Grafik), Albert Matzinger (Text), Roy Spring (Text), Christina Hengstmann (Art Buying), Margrit Weber (Beratung), Cilgia Lang (Beratung), Felix Schregenberger (Retouche) und Marc Latzel (Fotografie).

LZ Fachverlag kauft Elektronikzeitschrift Elforum

Per 1. Januar 2008 übernimmt der LZ Fachverlag den Diagonal Verlag in Mellingen und damit dessen Printprodukt Elforum. Der kurz vor der Pensionierung stehende Verlagsgründer Klaus Bucher will damit das Überleben seiner Zeitung sichern.

 Per 1. Januar 2008 übernimmt der LZ Fachverlag den Diagonal Verlag in Mellingen und damit dessen Printprodukt Elforum, eine monatlich erscheinende Fachzeitschrift im Bereich Elektronik und Elektrotechnik. Firmengründer und Alleinaktionär Klaus Bucher verkauft den Diagonal Verlag, weil er dessen Zukunft vor seinem Pensionsalter gesichert wissen möchte. Er ist überzeugt, dass er mit dem LZ Fachverlag den idealen Partner für den erfolgreichen Fortbestand seiner Fachzeitschrift gefunden hat, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Fusion wird per 1. Januar 2008 rechtskräftig. Das seit einigen Jahren im Markt bestehende Elforum wird künftig bei Multicolor Print, ebenso wie der LZ Fachverlag eine Tochter der LZ Medien Holding, produziert. Personell wird die Fusion keine Veränderung zur Folge haben. Das redaktionelle Kernteam unter der Leitung von Klaus Bucher wird für die Herausgabe des Elforum am Standort Mellingen verantwortlich bleiben.
Die LZ Medien Holding AG, zu der auch die Neue Luzerner Zeitung gehört, zählt derzeit 519 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich 429 Stellen teilen. Sie erzielt 2006 einen Umsatz von 138,5 Millionen Franken. Bei der Diagonal Verlags AG sind fünf Personen beschäftigt. Die Zeitschrift Elforum hat eine beglaubigte Auflage von 13’300 Exemplaren.

Zu guter Letzt: Nuttendiesel bleibt uns erhalten

Eine spritzige Nachricht gibt es als Letztes zu vermelden: Schaumwein darf «Nuttendiesel» heissen, ohne diskriminierend zu sein. Die Lauterkeitskommission hat eine entsprechende Beschwerde abgewiesen.

 Eine spritzige Nachricht gibt es als Letztes zu vermelden: Schaumwein darf «Nuttendiesel» heissen, ohne diskriminierend zu sein. Die Lauterkeitskommission hat eine entsprechende Beschwerde abgewiesen, welche ins Feld geführt hatte, der Name des via Internet vertriebenen Getränks wirke diskriminierend gegen Frauen.
Das allerdings sieht die Lauterkeitskommission nicht so. Wie Marc Schwenninger, juristischer Sekretär der Kommission, zu 20minuten.ch sagte, habe das Gremium nur die Marke «Nuttendiesel» beurteilt. Diese sei nicht diskriminierend. Werbung für das Produkt habe nicht zur Diskussion gestanden. «Die Lauterkeitskommission hat erwogen, dass der Begriff Nuttendiesel für Schaumwein soweit eingebürgert hat, als dass dieser seinen diskriminierenden Charakter verloren hat. Nuttendiesel trägt im Volksmund keine diskriminierende Botschaft», sagte Schwenninger.
Na dann, Prost – auf dass der Schaumwein dem Volksmund wohl bekomme. Und mit mehr aufwarten kann als bloss einem provokanten Namen, der die Zeit der Lauterkeitskommission in Anspruch nimmt. 

Grünbaum Koblasa Livingmedia gewinnt Event-Budget der ZKB

Die Zürcher Eventagentur Grünbaum Koblasa Livingmedia hat nach einem Pitchgewinn das Mandat für die Kreation und Realisation des Personalfests der Zürcher Kantonalbank erhalten.

 
Die Zürcher Eventagentur Grünbaum Koblasa Livingmedia hat nach einem Pitchgewinn das Mandat für die Kreation und Realisation des Personalfests der Zürcher Kantonalbank erhalten. Livingmedia setzte sich im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gegen fünf Agenturen durch, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Das ZKB-Personalfest wird im Sommer 2008 in Zürich stattfinden. Erwartet werden insgesamt 4500 Gäste.

Y&R Gruppe kann Etat der GE Money Bank halten

In einem mehrstufigen Evaluationsverfahren konnte sich die Young & Rubicam Gruppe gegen andere Agenturen durchsetzen und den vormals von AY&R gewonnenen Etat von GE Money Bank halten.

 
In einem mehrstufigen Evaluationsverfahren konnte sich die Young & Rubicam Gruppe gegen andere Agenturen durchsetzen und den vormals von AY&R gewonnenen Etat von GE Money Bank halten. Die Bank bleibe somit nicht nur als Etat bei AY&R, sondern sie werde künftig auch auf das integrierte Online- und Dialog-Know-how der Gruppe zugreifen können, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Auftritt von Advico Young & Rubicam, Futurecom interactive und Wunderman als Gruppe habe sich zudem beim Pitch als Vorteil erwiesen, da die Bank eine breite Angebotspalette aus einer Hand bevorzuge.

105TV schaltet zehnten Spartensender 105 Fun TV auf

Der Ende September gestartete Online-TV-Sender 105TV nimmt als zehnten Spartenkanal 105 Fun TV in Betrieb. Für die nächsten Wochen und Monate hat 105TV weitere Spartenkanäle und Sendungen geplant.

 
Der Ende September gestartete Online-TV-Sender 105TV nimmt als zehnten Spartenkanal 105 Fun TV in Betrieb. Auf dem neuen Online-Fernsehkanal seien kuriose und lustige Videoclips zu finden, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Diese laufen in einer Endlosschlaufe, können von den Benutzern aber auch jederzeit einzeln angeschaut werden. Ebenso ins Programm aufgenommen hat 105TV kurze Werbespots. Ein weiterer, elfter Kanal ist für Spezialsendungen wie Beiträge über die Berufsmesse reserviert. In den nächsten Wochen und Monaten sind auf 105TV weitere Spartenkanäle und Spezialsendungen zu verschiedenen Themen sowie moderierte Sendungen geplant.

20 Minuten und Tilllate.com starten Webradio-Pool

Die Website von 20 Minuten und das Nachtleben-Portal Tilllate.com lancieren gemeinsam den nach eigenen Angaben ersten Webradio-Pool der Schweiz. Damit sollen Webradios ins Bewusstsein der Werbekunden gerückt werden.

 Die Website von 20 Minuten und das Nachtleben-Portal Tilllate.com lancieren gemeinsam einen Webradio-Pool. Das Angebot umfasst die drei Sender von Tilllate.com und den Radiokanal von 20minuten.ch. Werbekunden können ein gemeinsames Package für die Dauer einer Woche buchen. Die Radiospots werden ins Programm der unmoderierten Musikkanäle eingespielt, wie Marc Lottenbach, Verkaufsleiter von 20 Minuten Online, der Werbewoche sagte. Pro Tag gehen etwa 20 Spots über den Sender, die vor allem eine junge, urbane Zielgruppe ansprechen sollen. Mit dem nach eigenen Angaben ersten Webradio-Pool der Schweiz sollen die Webradios ins Bewusstsein der Werbekunden gerückt werden, erklärte Lottenbach. Bis anhin sei das Interesse primär auf Userseite vorhanden. Nun wollen sich die beiden Partner mit diesem Pool einen festen Platz in den Radio-Mediaplänen sichern.

Publicis holt einmal Silber bei den LIA

Publicis hat bei den London International Awards (LIA) Silber in der Kategorie «Design - Point of Purchase» gewonnen. Die Agentur war insgesamt viermal nominiert.

 
Die Zürcher Agentur Publicis hat bei den London International Awards (LIA) Silber in der Kategorie «Design – Point of Purchase» gewonnen. Beworben wird der Distanz-Golfschläger Dd6 von Wilson mit einem «Giveaway», einem Golfball, auf dem steht: «If found return to Wilson Staff Dd6 Distance Driver owner». Darunter sind ein paar leere Zeilen, damit der Ballbesitzer seine Adresse hineinschreiben kann. Das Potenzial des Distanzschlägers wird damit auf witzige Art kommuniziert. Publicis Schweiz war an der LIA insgesamt viermal nominiert (siehe ).

Radio 1: Sandro Brotz wird Redaktionsleiter, Iwan Santoro Stellvertreter

Radio 1 hat die Redaktionsleitung bestimmt: Redaktionsleiter wird Sandro Brotz, sein Stellvertreter wird Iwan Santoro. Brotz arbeitete die letzten sieben Jahre beim Sonntags-Blick, unter anderem als stellvertretender Chefredaktor. Santoro war für mehrere Privatradios tätig und berichtete aus dem Bundeshaus.

 
Radio 1 hat die Redaktionsleitung bestimmt: Redaktionsleiter wird Sandro Brotz, sein Stellvertreter wird Iwan Santoro. Der 38-jährige Sandro Brotz arbeitete bei Radio Zürisee und Radio Z. Danach war er bei TeleZüri, der Rundschau und bei RTL/ProSieben Schweiz als TV-Journalist tätig. Seit mehr als sieben Jahren ist er nun beim Sonntags-Blick, wo er während längerer Zeit stellvertretender Chefredaktor und Nachrichtenchef war. Zu seinem neuen Job sagt er: «Radiomachen ist Rock’n’Roll. Roger ist ein Chef, der vorgibt, aber auch machen lässt – darauf freue ich mich.» Der 37-jährige Iwan Santoro arbeitete bei Radio Thurgau, Radio Zürisee und Radio 24, davon vier Jahre als Redaktionsleiter. Zudem berichtete er aus dem Bundeshaus für zahlreiche Privatradios. Gemäss Schawinski demonstriert die Einstellung dieser zwei ausgewiesenen Journalisten den Anspruch, im Informationsbereich des Radioprogramms eine führende Position zu erringen.

Unikat gewinnt Etat von Carl F. Bucherer

In einer Konkurrenzpräsentation hat sich das Luzerner Uhrmacher-Unternehmen Carl F. Bucherer für die Zusammenarbeit mit der Küsnachter Kreativagentur Unikat entschieden.

 
In einer Konkurrenzpräsentation hat sich das Luzerner Uhrmacher-Unternehmen Carl F. Bucherer für die Zusammenarbeit mit der Küsnachter Kreativagentur Unikat entschieden. Die Zusammenarbeit hat bereits im Sommer begonnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dabei geht es um ein internationales Konsumentenbuch, das im 1. Quartal 2008 erscheinen soll.
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