Projekt Ambient Media neu in deutschem Fachverband

Als erstes ausländisches Unternehmen ist die Ostschweizer Projekt Ambient Media GmbH in den deutschen Fachverband Ambient Media e.V. aufgenommen worden. Die Aufnahme wurde erst durch eine Statutenänderung möglich.

 Als erstes ausländisches Unternehmen ist die Ostschweizer Projekt Ambient Media GmbH in den deutschen Fachverband Ambient Media e.V. aufgenommen worden. Die Aufnahme wurde erst durch eine Statutenänderung möglich. Der Fachverband Ambient Media (FAM) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg. Er kümmert sich um die Anliegen dieser Werbeform, bei der Werbung im direkten Lebensumfeld der Zielgruppen eingesetzt wird. Der Fachverband zählt 23 Mitglieder und vergibt ein Qualitätssiegel, das zu mehr Transparenz und Planungssicherheit beim Einsatz von Ambient Media beitragen soll.
Die Firma Projekt Ambient Media ist in Horn domiziliert und vermarktet unter anderem die sogenannte Frisch-Hemdenwerbung. Dabei werden Flyer oder Produktproben am Kleiderbügel befestigt und von Textilreinigungen an deren Kunden weitergegeben.

Gerangel um das TV-Gebiet Zürich-Nordostschweiz

Um die Konzession für das TV-Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz kämpfen mindestens zwei Bewerber: TeleZüri und Tele Top. Von einer Bewerbung abgesehen haben das Schaffhauser Fernsehen und ZüriPlus, die früher beide Interesse an der Konzession kundgetan hatten.

 Um die Konzession für das TV-Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz kämpfen mindestens zwei Bewerber: TeleZüri und Tele Top. Von einer Bewerbung abgesehen haben das Schaffhauser Fernsehen und ZüriPlus, die früher beide Interesse an der Konzession kundgetan hatten (siehe ). TeleZüri hat sich für das Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz beworben, wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der Werbewoche bestätigte: «TeleZüri hat die höchste Reichweite aller Schweizer Regional-TV-Sender, die längste durchschnittliche Sehdauer und ist in Zürich zu einem wichtigen Informationsmedium geworden. Wir gehen davon aus, dass das Bakom diesen Leistungsausweis berücksichtigt und TeleZüri die Konzession erteilt».
Auch eine Bewerbung für das Gebiet Zürich-Nordostschweiz eingereicht hat Tele Top, wie Senderchef Günter Heuberger sagte. «Unsere Chancen für die Konzession erachte ich als intakt», erklärte Heuberger. «Wir haben breite Erfahrung mit Programmfenstern und liefern einen regionalen Service Public. Ausserdem wird gemäss Art. 45 Abs. 3 des Radio- und Fernsehgesetz bei weitgehend gleichwertiger Erfüllung des Leistungsauftrages jener Bewerber bevorzugt, der die Meinungs- und Angebotsvielfalt am meisten bereichert».
Das Schaffhauser Fernsehen hat sich nicht um eine Konzession beworben, wie Chefredaktor Norbert Neininger sagte: «Für Schaffhausen allein gibt es ja keine Konzession, und das grosse Gebiet Zürich-Nordostschweiz zu versorgen, wäre uns nicht möglich». Ursprünglich wollte sich das Schaffhauser Fernsehen zusammen mit Ringier und IP Multimedia um die Konzession für den Raum Zürich-Nordostschweiz bewerben, aber davon sah Neiningers Sender doch ab. «Diese Gruppe mit Ringier, IP Multimedia und anderen hat nach reiflicher Überlegung kein Konzessionsgesuch eingereicht, da die Chancen als zu klein eingeschätzt wurden», sagte Neininger. Das Schaffhauser Fernsehen hat mit einigen Sendern Kontakt aufgenommen, die für die Konzession Zürich-Nordostschweiz in Frage kommen. Man sprach über eine mögliche Zusammenarbeit bei Regionalfenstern und sei sich mit einem potentiellen Partner einig geworden, so Neininger weiter.
Auch das aus Wallisellen sendende Regionalfernsehen ZüriPlus hat auf ein Konzessionsgesuch verzichtet. «Die Auflagen des Bakoms sind aus unserer Sicht schlicht nicht erfüllbar», erklärte Geschäftsführer Peter Steinmann der Werbewoche. «Das Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz ist völlig falsch konstruiert: Es impliziert zum Beispiel, dass Romanshorn stärker zum Raum Zürich gehört als Rapperswil!». Wäre bloss die Region Zürich ausgeschrieben gewesen, hätte man sich beworben, sagte Steinmann. Nun will der Sender ohne Konzession seinen Weg machen und eigene Projekte verfolgen.

Roger Schawinski: Zwei Gesuche für Radio 1

Für seinen neuen Sender Radio 1 hat Roger Schawinski beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) zwei Konzessionsgesuche eingereicht. Das eine betrifft den Raum Zürich-Glarus, das andere den Grossraum Zürich. Für das Gebiet Zürich-Glarus haben sich ausserdem Radio 24 und Energy Zürich beworben.

 Für seinen neuen Sender Radio 1 hat Roger Schawinski beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) zwei Konzessionsgesuche eingereicht. Das eine betrifft den Raum Zürich-Glarus, das andere den Grossraum Zürich. Schawinski glaubt, alle für das «Raum 23» genannte Gebiet Zürich-Glarus geforderten Bedingungen «in optimaler Weise zu erfüllen», wie er am Donnerstag gemäss SDA ausführte. Sein Radio werde ein qualitativ sehr hoch stehendes Programm senden mit fachlich bestens ausgewiesenen Mitarbeitenden. Zudem erfülle der Sender das Kriterium der Angebotsvielfalt, da es sich ausdrücklich an Erwachsene richte.
Laut Schawinski leistet Radio 1 einen klaren Beitrag zur im Gesetz geforderten Meinungsvielfalt. Wichtig sei auch, dass Radio 1 publizistisch und wirtschaftlich völlig unabhängig und nicht Teil eines Medienkonzerns sei, sagte er weiter.
Daneben hat sich Schawinski auch für das Versorgungsgebiet 24 beworben. Das soll die Alternative sein, falls ihm das Bakom den Zuschlag für den Raum 23 nicht gibt.
Für das Gebiet 23 haben sich ausserdem Radio 24 und Energy Zürich beworben. Das bestätigten die Sprecher von Tamedia respektive Ringier auf Anfrage der Werbewoche.

AZ Medien Gruppe erhöht Beteiligung an Vogt-Schild Holding

Die AZ Medien Gruppe, welche 17,5 Prozent an der Solothurner Vogt-Schild Holding hält, erhöht diese Beteiligung um weitere 17,5 Prozent auf 35 Prozent.

 
Die AZ Medien Gruppe, welche 17,5 Prozent an der Solothurner Vogt-Schild Holding hält, erhöht diese Beteiligung um weitere 17,5 Prozent auf 35 Prozent. Bereits im Jahr 2005 habe die Partnerschaft zwischen der AZ Medien Gruppe und der Holding deutlich gefestigt werden können, heisst in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damals sei beschlossen worden, eine starke Minderheitsbeteiligung von 35 Prozent in zwei Schritten von der Publigroupe zu erwerben. 17,5 Prozent gingen sofort an die AZ Medien Gruppe. Der Erwerb der zweiten Tranche von 17,5 Prozent wurde durch die Verwaltungsräte der AZ Medien, Vogt-Schild Holding und Publigroupe in diesen Tagen nun vollzogen. Neu gewählt in den Verwaltungsrat der Vogt-Schild Holding wurden Dr. Jürg Schärer, Verwaltungsratspräsident der AZ Medien und Prof. Dr. Georg Müller, Mitglied des Verwaltungsrates der AZ Medien. Max Bühlmann, bisheriger Vertreter der Publigroupe, bleibt neu als zusätzlicher Vertreter der Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung im Verwaltungsrat der Vogt-Schild Holding.

Trio: Roadshow für Marvin Uhren

Die Agence Trio aus Lausanne und Zürich hat für die Uhrenmarke Marvin ein Konzept entwickelt, um die neue Uhren-Kollektion den Medien vorzustellen.

Die Agence Trio aus Lausanne und Zürich hat für die Uhrenmarke Marvin ein Konzept entwickelt, um die neue Uhren-Kollektion den Medien vorzustellen: Anstelle der üblichen Pressekonferenz durchquere ein umgebauter alter Postautobus die Schweiz und besuche die Redaktion, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. An Bord befinde sich ein Showroom, wo die Journalisten als Vorpremiere die neusten Kreationen der Uhrmacher entdecken könnten.

Das Magazin: Thomas Estermann wird Verlagsleiter

Auf den 1. Februar 2008 übernimmt der 39-jährige Thomas Estermann die neu geschaffene Funktion des Verlagsleiters beim Magazin.

 
Auf den 1. Februar 2008 übernimmt Thomas Estermann die neu geschaffene Funktion des Verlagsleiters beim Magazin. Der bisherige Geschäftsführer Res Strehle, der auch als stellvertretender Chefredaktor des Tages-Anzeigers amtet, wird sich ab dem 1. Mai 2008 auf seine Aufgaben beim Tages-Anzeiger sowie bei den Projekten News und Online-Newsnetzwerk konzentrieren.Der 39-jährige Thomas Estermann arbeitet bereits seit 1999 bei Tamedia. Nach fünf Jahren beim Tagblatt der Stadt Zürich und beim Zürich Express stiess Estermann 2004 zu Facts und übernahm dort im Jahr 2006 die Anzeigen¬leitung.
Daneben gibt es im nächsten Jahr beim Magazin eine Rochade in der Anzeigenleitung: Im Sommer 2008 wird die bisherige Verkaufsleiterin Monika Brändli die Anzeigenleitung übernehmen. Der langjährige Anzeigenleiter Fridolin Holdener geht in Pension.
Das Magazin soll bei Tamedia in den Unternehmensbereich Medien Schweiz eingegliedert werden. Gemeinsam mit der Redaktion unter der Leitung von Finn Canonica werden Estermann, Holdener und Brändli den eingeschlagenen Kurs der Wochenendbeilage von Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger fortsetzen, wie es in einer Mitteilung von Tamedia heisst.

Christin Häller stösst zu In Flagranti

Die Werbeagentur In Flagranti mit Sitz in Lyss bekommt personelle Verstärkung: Seit Anfang Dezember unterstützt Christin Häller das Team als Grafikerin.

Die Werbeagentur In Flagranti mit Sitz in Lyss bekommt personelle Verstärkung: Seit Anfang Dezember unterstützt Christin Häller das Team als Grafikerin, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Häller hat mehrere Jahre in Ostschweizer Agenturen Erfahrungen gesammelt. Zuvor hat sie die Grafikfachklasse an der Schule für Gestaltung in St. Gallen absolviert. Man freue sich auf die Verstärkung an Bord und sei gespannt auf ihre kreativen Höhenflüge, heisst es in der Mitteilung.

Marcel Tappeiner wird Verlagsleiter des Tages-Anzeigers

Am dem 1. Januar 2008 übernimmt Marcel Tappeiner die Verlagsleitung des Tages-Anzeigers und die Gesamtverantwortung für das Tagblatt der Stadt Zürich. Die Verlagsleitung des Tages-Anzeigers lag bis anhin direkt bei Rolf Bollmann.

 Ab dem 1. Januar 2008 übernimmt Marcel Tappeiner die Verlagsleitung des Tages-Anzeigers und die Gesamtverantwortung für das Tagblatt der Stadt Zürich. Die Verlagsleitung des Tages-Anzeigers lag bis anhin direkt bei Rolf Bollmann, dem Leiter Zeitungen Zürich. Bollmann wird in der neuen Unternehmensstruktur des Verlagshauses den Unternehmensbereich Medien Zürich & Nordostschweiz leiten.
Tappeiner wird in seiner neuen Funktion für die Bereiche Werbemarkt und Lesermarkt Zürich verantwortlich sein. Ihm unterstellt ist zudem der Verlagsleiter des Tagblatts der Stadt Zürich, Stephan Gartenmann.
Der 39-jährige Tappeiner arbeitet seit September 2000 bei Tamedia und leitet seit 2005 die Stabsstelle Projekte Unternehmensleitung. Zuvor war er Verlagsleiter der Zeitschrift Spick und zudem 2004 ad interim Leiter Werbemarkt Zeitschriften. Über seine Nachfolge als in der Stabsstelle Projekte will Tamedia «zu gegebener Zeit» informieren, wie der Medienkonzern mitteilte.

LZ Medien möchte einen eigenen TV-Sender

Das Karussell um die Konzessionsgesuche dreht sich weiter: Auch die LZ Medien wollen regionales Fernsehen machen. Das Verlagshaus hat am Mittwoch ein Gesuch für den Betrieb eines neuen Zentralschweizer Senders namens Tele 1 eingereicht.

 Das Karussell um die Konzessionsgesuche dreht sich weiter: Auch die LZ Medien wollen regionales Fernsehen machen. Das Verlagshaus hat am Mittwoch ein Gesuch für den Betrieb eines neuen Zentralschweizer Senders namens Tele 1 eingereicht. Die Trägerfirma Tele 1 AG, an der die LZ Medien Holding AG die Mehrheit hält, ist derzeit in Gründung. Der Sender solle den Namen Tele 1 tragen, da die Zentralschweiz historisch betrachtet die erste Region der Schweiz sei, heisst es in einer Mitteilung. Tele 1 setzt in seinem Programm die Schwerpunkte in den Bereichen Information und Kultur: Stark gewichtet werden daneben regionale Reportagen. Der Sender plant seine Magazine unter anderem in Zusammenarbeit mit der Universität und der Hochschule Luzern.
Tele 1 will 75 Teilzeitstellen schaffen. Die Ausbildung dazu wird von der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern koordiniert. Die Studios des Senders werden in Luzern liegen. Ein Teil der Sendungen soll zudem im Verkehrshaus der Schweiz produziert werden.
In der Zentralschweiz sendet bis anhin Tele Tell, das zur AZ Medien Gruppe gehört. Die LZ Medien halten an dem TV-Sender gegenwärtig eine Minderheitsbeteiligung von 6,5 Prozent.

Facebook ändert Werbeprogramm nach Protesten

Die Social-Networking-Plattform Facebook wird ein neu eingeführtes Werbeprogramm ändern. Sie reagiert damit auf Proteste zahlreicher Facebook-Mitglieder, die sich über Datenschutzverletzungen beschwert haben.

 Die Social-Networking-Plattform Facebook wird ein neu eingeführtes Werbeprogramm ändern. Sie reagiert damit auf Proteste zahlreicher Facebook-Mitglieder, die sich über Datenschutzverletzungen beschwert haben, wie die SDA am Donnerstag meldete. Seit vergangenem November werden auf Facebook sogenannte Beacon- (Leuchturm-/Blinklicht-) Anzeigen eingeblendet. Darauf werden Mitglieder über Aktivitäten ihres Freundeskreises auf Drittseiten informiert. Dies kann zum Beispiel ein Kaufvorgang bei einer Online-Buchhandlung sein, sofern diese einen Kooperationsvertrag mit Facebook abgeschlossen hat. Viele Mitglieder fühlten sich deswegen in ihrer Privatsphäre verletzt.
In seinem Blog räumte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ein, im Zusammenhang mit dem Werbeanzeige-System die Reaktion der Anwender falsch eingeschätzt zu haben.
Facebook wurde 2004 gegründet und richtete sich zunächst vor allem an Studenten. Inzwischen werden aber auch andere Anwendergruppen erreicht. Der Werbemarkt in Social Networks soll gemäss einer Studie von Emarketer Inc. bis zum Jahr 2011 auf 3,6 Milliarden Dollar wachsen.

Schawinski greift Lebrument mit Radio Südost an

Roger Schawinski will auch in der Südostschweiz eine Privatstation betreiben. Zusammen mit den beiden Bündnern Stefan Bühler und Patrick Vogt bewirbt sich der Radiopionier um eine Konzession für Radio Südost. Er attackiert damit das Monopol der Südostschweiz Mediengruppe.

 Roger Schawinski will auch in der Südostschweiz eine Privatstation betreiben, nachdem er bereits seine Pläne für Radios in Zürich und im Aargau bekannt gemacht hatte. Zusammen mit den beiden Bündnern Stefan Bühler und Patrick Vogt bewirbt sich der Radiopionier beim Bundesamt für Kommunikation um eine Konzession für Radio Südost. Stefan Bühler, früherer Chefredaktor der Bündner Zeitung, ist Inhaber von Casanova Druck und Verlag in Chur. Patrick Vogt, ehemals Programmleiter von Radio Grischa, ist heute als Medienberater tätig. Der neue Sender soll das Bündner Monopol der Südostschweiz Mediengruppe knacken, wie es gemäss SDA in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.
Radio Südost plant ein regionales 24-Stunden-Programm für die Region Südostschweiz mit dem Kantonen Graubünden und Glarus sowie dem St. Galler Oberland als Verbreitungsgebiet. In der Information soll der Schwerpunkt auf regionalen Nachrichten liegen. Dazu soll ein Netz mit Korrespondenten in fünf Aussenstudios aufgebaut werden.
Zum Zuge kommen sollen auch die italienische und rätoromanische Sprache. Der Beitrag zur freien Meinungsbildung erfolge durch den hohen Anteil an Information. Zudem würden politische, wirtschaftliche, kulturelle, soziale sowie Themen aus der Welt des Sports kontrovers aufgegriffen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die von Radio Südost angegriffene Südostschweiz Mediengruppe von Hanspeter Lebrument betreibt derzeit die Privatradios Grischa und Engiadina und verfügt über eine TV-Konzession für Tele Südostschweiz. Die Radio- und TV-Konzessionen werden vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) neu ausgeschrieben.

ZüriLive will Radio-Konzession in Zürich

Mit ZüriLive soll Zürich ein Radioprogramm erhalten, das auf schnelle Informationen ausgerichtet ist. Die RadioJay AG bewirbt sich mit dem Sender für eine UKW-Radiokonzession in Zürich, wie sie mitteilte.

 Mit ZüriLive soll Zürich ein Radioprogramm erhalten, das auf schnelle Informationen ausgerichtet ist. Die RadioJay AG bewirbt sich mit dem Sender für eine UKW-Radiokonzession in Zürich, wie sie mitteilte. Laut Geschäftsführer Oliver Flueckiger soll mit ZüriLive das traditionelle Programmraster einer Radiostation aufgebrochen und die Nachrichten genau dann gebracht werden, wenn sie aktuell sind. Zur vollen und zur halben Stunde werde ein kurzer Newsblock ausgestrahlt, dazwischen sollen mobile Reporter Beiträge live ins Studio übermitteln. Das Informationsangebot werde mit mehrheitsfähiger Musik ergänzt. Das Programm richte sich an 15- bis 39-jährige Personen. Falls ZüriLive eine Konzession für das Gebiet 24 (Zürich) erhalte, werde der Sendebetrieb voraussichtlich Anfang 2009 aufgenommen werden, heisst es in der Mitteilung. Für dasselbe Konzessionsgebiet bewerben sich auch Giuseppe Scaglione und Roger Schawinski. Die RadioJay AG besitzt bereits eine DAB+-Konzession für das Digitalradioprogramm RadioJay.
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