Zu guter Letzt: Franjo Pooths Stern am Steigen und Sinken

Franjo Pooth, Ehemann von TV-Sternchen Verona Pooth, steht mit seiner Firma vor der Pleite. Das geschieht nun nicht einmal drei Jahre nachdem Pooth mit dem Unternehmen innert Jahresfrist eine spektakuläre Umsatzsteigerung von 10 auf 35 Millionen Euro erzielt hatte.

 
Franjo Pooth, Ehemann von TV-Sternchen Verona Pooth, steht mit seiner Firma vor der Pleite. Das Elektronikunternehmen Maxfield hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, wie die SDA meldete. Das Unternehmen, das vor allem MP3-Player vertrieben hat, soll bis zu 14 Millionen Euro Schulden haben. Aus gut informierten Kreisen hiess es, Pooth habe den Insolvenzantrag gestellt, weil er die Gehälter für die zwölf Mitarbeiter seines Unternehmens nicht mehr habe zahlen können. Hintergrund der Zahlungsschwierigkeiten sei der extreme Preisverfall für MP3-Player. Das geschieht nun nicht einmal drei Jahre nachdem Pooth mit dem Unternehmen innert Jahresfrist eine spektakuläre Umsatzsteigerung von 10 auf 35 Millionen Euro erzielt hatte. Ob das am legendären Verona-MP3-Player (in Pink, für Sport und Fitness) lag, ist nicht bekannt. Pooth arbeitete jedenfalls in einem etwa ähnlich volatilen Geschäft wie seine Frau. Immerhin hat das auch seine positive Seite. Während sein Stern im unternehmerischen Umfeld am Sinken ist, ist er promiseitig nämlich leicht am Steigen. In den Vanity-Charts verzeichnet er ein Plus von einem Platz auf Rang 533 im Promi-Gesamtklassement.

Berner FH eröffnet Studiengang in Marketing und Sales

Ab April 2008 bietet die Berner Fachhochschule die berufsbegleitende Weiterbildung Certificate of Advanced Studies (CAS) in Marketing and Sales an. Der Studiengang dauert 20 Tage verteilt über ein halbes Jahr.

 
Ab April 2008 bietet die Berner Fachhochschule die berufsbegleitende Weiterbildung Certificate of Advanced Studies (CAS) in Marketing and Sales an. In 20 Studientagen verteilt auf ein halbes Jahr sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie den Vermarktungs-Planungsprozess systematisch entwickeln und strategische und operative Konzepte erstellen können. Gemäss Mitteilung der Fachhochschule werden sie in die Grundlagen der Vermarktung, der Marktanalyse, der Marktforschung und der Vermarktungsstrategie eingeführt und lernen die wichtigsten Konzepte, Methoden und Instrumente kennen. Fallstudien, Referate von externen Dozierenden und Fallbeispiele ergänzen den Theorieteil und sollen hohen Praxisbezug garantieren. Zugelassen sind Personen mit Hochschulabschluss und mindestens zweijähriger Praxiserfahrung oder mit gleichwertiger Vorbildung. Studienort ist Bern.

Olivier Laube verstärkt Sponsoring bei 3+

Beim Schweizer Privatsender 3+ ist Olivier Laube als neuer stellvertretender Leiter Sponsoring an Bord. Der Sender will den Bereich Sponsoring ausbauen und mehr Eigenproduktionen auf den Bildschirm bringen.

Beim Schweizer Privatsender 3+ ist Olivier Laube als neuer stellvertretender Leiter Sponsoring an Bord. Der 41-jährige war während der letzten fünf Jahre als Leiter, Produzent und Moderator bei Primetime im Bereich Sponsoring und Marketing tätig. Laube verstärkt bei 3+ ab sofort das Team um Mehmet Inan. Dieser hat seit April 2007 die Sponsoringverkaufsabteilung aufgebaut und zeichnet verantwortlich für alle bisherigen Sponsorenakquisitionen von Eigenproduktionen wie «Supernanny», «Wissen der Welt» oder «Supermodel». Bei der letztgenannten Castingshow hat 3+ laut Geschäftsführer Dominik Kaiser mit Sponsoring gute Erfahrungen gesammelt und der Sender will diesen Bereich deshalb weiter ausbauen. Ziel sei es, weitere Schweizer Eigenproduktionen auf den Bildschirm zu bringen.

Jenni Kommunikation gewinnt Tchibo Schweiz

Die Zürcher PR-Agentur Jenni Kommunikation hat sich nach einer mehrstufigen Evaluation den Kunden Tchibo Schweiz geschnappt und zeichnet ab sofort für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens verantwortlich.

 Die Zürcher PR-Agentur Jenni Kommunikation hat sich nach einer mehrstufigen Evaluation den Kunden Tchibo Schweiz geschnappt und zeichnet ab sofort für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens verantwortlich. Tchibo vergab das PR-Mandat im Zuge einer internationalen Ausschreibung neu, wie einem Communiqué zu entnehmen ist. In verschiedenen Ländern hat sich der Konzern für neue Agenturen entschieden. Leadagentur ist die deutsche Jeschenko. Jenni Kommunikation ist unabhängiger Teil des europäischen PR-Netzwerkes Jeschenko Alliance. Tchibo, ursprünglich ausschliesslich im Kaffeehandel tätig, hat in den letzten Jahren im Bereich Non Food stark ausgebaut. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile weltweit über 12’500 Personen. Im Jahre 2001 stieg Tchibo in den Schweizer Markt ein und expandierte seither stark.

Pierre-André Schmitt lenkt die Fachmedien Mobil

Pierre-André Schmitt übernimmt auf den 1. Juli 2008 die Chefredaktion der Fachmedien Mobil von Tamedia. Der 49-Jährige ist derzeit stellvertretender Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins Bilanz. Zuvor war er in gleicher Funktion beim Nachrichtenmagazin Facts tätig.

Pierre-André Schmitt übernimmt auf den 1. Juli 2008 die Chefredaktion der Fachmedien Mobil von Tamedia. Der 49-Jährige ist damit für die publizistische Geschäftsführung der Automobil Revue/Revue Automobile sowie der Motorradzeitschrift Moto Sport Schweiz/Moto Sport Suisse verantwortlich. Derzeit ist Schmitt stellvertretender Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins Bilanz. Zuvor war er in gleicher Funktion beim Nachrichtenmagazin Facts tätig.
Schmitt wird schon vor seinem Start als Chefredaktor bei den Fachmedien Mobil einsteigen: Ab Frühling soll er gemeinsam mit dem neuen Geschäftsleiter Lorenz Brügger die zukünftige Strategie der Fachmedien Mobil definieren. Bei der Automobil Revue löst Schmitt den derzeitigen Chefredaktor Max Nötzli ab. Dieser hatte die Chefredaktion und Geschäftsleitung im vergangenen Jahr interimistisch übernommen und wird sich ab Juli wieder seiner Aufgabe als Senior Editor bei der Automobil Revue zuwenden, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Chefredaktoren der französischsprachigen Zeitschrift Revue Automobile sowie der Motorradzeitschriften Moto Sport Schweiz und Moto Sport Suisse nehmen ihre bisherigen Aufgaben weiterhin wahr.
Die Fachmedien Mobil sind seit dem 1. Januar 2008 Teil des von Uli Rubner geleiteten Zeitschriftenbereiches von Tamedia und gehören dem neuen Unternehmensbereich «Medien Schweiz» an. Rubner verlässt Tamedia Ende April 2008, ihr Nachfolger ist Christian Haberbeck.

NZZ und Tamedia werden in Sachen Zustellung aktiv

Die beiden Zürcher Verlagshäuser Neue Zürcher Zeitung und Tamedia überprüfen gemeinsam den Ausbau des Geschäftsfeldes Zustellung. Neben einer möglichen Fusion der beiden Verteilorganisationen Bevo und Zuvo wollen die Medienhäuser auch «das Verhältnis zur Schweizer Post» klären, wie es in einer Mitteilung heisst.

 Die beiden Zürcher Verlagshäuser Neue Zürcher Zeitung und Tamedia überprüfen gemeinsam den Ausbau des Geschäftsfeldes Zustellung. Neben einer möglichen Fusion der Berner Verteilorganisation Bevo mit dem Zürcher Pendant Zuvo wollen die Medienhäuser auch «das Verhältnis zur Schweizer Post klären», wie es in einer Mitteilung heisst. Diese Optionen werden im Rahmen eines Projektes angeschaut, das sich auch der zukünftigen organisatorischen Aufstellung des Bereichs Zustellung widmet. Dafür haben die Unternehmen mit Jürg Brauchli einen Projektleiter eingesetzt.Welche Optionen die beiden Medienhäuser punkto Zustellung prüfen, wollte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage nicht verraten. «Das Projekt startet erst, wir werden verschiedene Möglichkeiten prüfen», so der Sprecher. Auch wie das Verhältnis zur Post künftig ausschauen soll, ist noch offen. «Die Situation hat sich für uns verändert, seit wir mit der Integration von Espace Media zu rund 50 Prozent an der Berner Zustellorganisation Bevo beteiligt sind. In der Beziehung zur Post, die ebenfalls 50 Prozent hält, gibt es deshalb Klärungsbedarf», sagte Zimmer.
Von einer Kampfansage an die Post, die sich mit Preiserhöhungen bei den Verlegern nicht gerade beliebt machte, wollte Zimmer nicht sprechen: Im Zentrum der Überlegungen stehe die Frühzustellung. Von einer Fusion von Zuvo und Bevo würde man sich «Synergien» in Administration und dem Angebot an die Kunden versprechen. Dass sich die Machtverhältnisse zwischen dem NZZ-Verlag und der Tamedia nach einer solchen Zusammenführung bei den Zustellern verschieben würde, bezeichnete Zimmer als «unwahrscheinlich».
Jürg Brauchli, der nun mit dem Zustellungsprojekt betraut ist, arbeitet seit 1978 bei Tamedia. Von 1992 bis 2007 war er Mitglied der Unternehmensleitung und von 1999 bis 2006 deren stellvertretender Vorsitzender. Zuletzt leitete er den Unternehmensbereich Druck & Logistik.
Mit der Zustellung kennt er sich schon aus: Als Initiator der Zusammenarbeit zwischen NZZ und Tamedia im Bereich Zustellung übernahm er 1993 das Verwaltungsratspräsidium der Zuvo. Unter seiner Federführung baute diese Organisation in den letzten 14 Jahren Beteiligungen an mehreren Frühzustellungen auf. Seit 1998 ist Brauchli zudem Mitglied des Verwaltungsrates der Bevo.
An der Berner Verteilorganisation Bevo sind die Espace Media Groupe, die Post und Tamedia beteiligt. Die Zustell- und Vertriebsorganisation (Zuvo) ist seit 1993 eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Neue Zürcher Zeitung und Tamedia. Die beiden Medienhäuser sind daran zu je 50 Prozent beteiligt.

Radio Aktuell meldet Zahlen und Casting

Der Ostschweizer Privatsender Radio Aktuell freut sich über gute Zahlen und sucht per Casting neue Talente.

 Der Ostschweizer Privatsender Radio Aktuell freut sich über gute Zahlen und sucht per Casting neue Talente. Die Hörerzahlen seien 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gewachsen, wie der zur St. Galler Tagblatt AG gehörende Sender am Montag bekannt gab. Täglich seien 90’000 Hörerinnen und Hörer erreicht worden. Um nicht nur neue Hörer, sondern auch neue Radiotalente zu gewinnen, läuft beim Sender derzeit ein Casting. Diese Woche geht es in die heisse Phase. Die vier Finalisten müssen sich am Morgen in einem Live-Test beweisen. Die Hörer können via SMS-Abstimmung mitbestimmen, welchen Kandidaten sie in Zukunft am Radio hören wollen. Dem Gewinner winke ein Engagement bei Radio aktuell, teilte der Sender mit.
Ab Mai dieses Jahrs werden Radio Aktuell und Radio Ri zusammen als Radio FM1 in der Ostschweiz auf Sendung gehen.

Werbedruck knackt die Marke von 4 Milliarden Franken

Im vergangenen Jahr haben die Werbetreibenden in der Schweiz erstmals mehr als 4 Milliarden Franken für Werbung ausgegeben. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Werbedruck um 8,8 Prozent. Der Löwenanteil geht nach wie vor in den Printbereich, auch wenn die Tageszeitungen einen Verlust hinnehmen mussten. Am meisten zugelegt hat die TV-Werbung.

 Im vergangenen Jahr haben die Werbetreibenden in der Schweiz erstmals mehr als 4 Milliarden Franken für Werbung ausgegeben. Damit wuchs der Werbedruck gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent. Das geht aus den aktuellen Zahlen von Media Focus hervor. 35,5 Prozent des Werbekuchens gingen an die Tageszeitungen, 26,0 Prozent ans Fernsehen, 16,6
Prozent an die Publikumszeitschriften, 4,8 Prozent an die Fachzeitschriften, 3,4 Prozent ans Radio, 10,9 Prozent in die Plakatwerbung, 1,2 Prozent ans Kino und auf Internetwerbung entfielen 1,3 Prozent. Am stärksten zugelegt hat die Fernseh-Werbung, während die Tageszeitungen einen Verlust hinnehmen mussten. Der relativ tiefe Anteil der Internet-Werbung, der angesichts der anhaltenden Online-Begeisterung zu erstaunen vermag, ist darauf zurückzuführen, dass Media Focus die Online-Rubrikenanzeigen und den ganzen Bereich Suchmaschinenmarketing nicht erhebt. Nach Branchen aufgeschlüsselt, verzeichnete im vergangenen Jahr aufgrund der eidegnössischen Wahlen der Bereich Politische Kampagnen den stärksten Zuwachs (+94,9 Prozent). Um rund ein Viertel legte die Werbung für Nahrungsmittel, Kosmetik/Körperpflege, gemeinnützige Kampagnen, Dienstleistungen zu. Massiv zurück ging erwartungsgemäss die Werbung für Tabakwaren (-60,6 Prozent).
Mit den Jahreszahlen informierte Media Focus auch über die Entwicklung im Dezember: Im vergangenen Monat legte der Werbedruck gegenüber der Vorjahresperiode um 2,8 Prozent zu. Gegenüber dem November ist aber ein Rückgang zu verzeichnen und der Dezember erweist sich als der werbemässig schwächste Monat des Jahres. Im September und Oktober hatte es noch zweistellige Zuwachsraten gegeben.
Der Werbemarkt Energie verbuchte im Dezember mit einem Plus von 92,4 Prozent (+1,4 Millionen Franken) gegenüber der Vorjahresperiode den grössten Zuwachs aller Werbemärkte. Im Dezember legte auch der Kosmetikmarkt nochmals um 33,6 Prozent (+7,2 Millionen Franken) zu.
Zu den Verlieren im Werbemonat Dezember gehörte die Branche Finanzen mit einem Minus von 15,9 Prozent (-4,0 Millionen Franken). Die Werbung für Haushaltartikel büsste 23,4 Prozent ein.

Bern: Immer mehr Leute reichen Steuererklärung online ein

Nur noch 37 Prozent der Steuerpflichtigen im Kanton Bern haben letztes Jahr ihre Steuererklärung konventionell auf Papier eingereicht. Die übrigen 63 Prozent erledigten dies online.

 Nur noch 37 Prozent der Steuerpflichtigen im Kanton Bern haben letztes Jahr ihre Steuererklärung konventionell auf Papier eingereicht. Die übrigen 63 Prozent erledigten diese Pflicht am Computer und schickten die Formulare dann per Internet ab, wie die SDA am Montag meldete. Dies entspricht einer Zunahme der Online-Einreichungen von über einem Drittel gegenüber dem Vorjahr.Die bernische Steuerverwaltung will das Online-Angebot weiter ausbauen, da es offensichtlich einem Bedürfnis entspreche. Ausserdem spare die Verwaltung Kosten, wenn Steuererklärungen online eingingen. Die elektronische Verarbeitung der Angaben sei erst noch ökologisch vorteilhaft. Die Steuerverwaltung stellt deshalb auf ihrer Website neu einen Simulationsrechner zur Verfügung. Wer Einkommens- und Vermögensänderungen eingibt, erhält so den entsprechenden Steuerbetrag.
Neben dem Online-Angebot will die bernische Steuerverwaltung auch ihre Kommunikation weiter verbessern. Zu diesem Zweck lanciert sie einen Newsletter mit dem Titel «10 Minuten». Der Erste ist am Montag erschienen.

U1 TV zum Abschied im Hoch dank SVP

Kurz bevor die Cablecom U1 TV ins analoge Netz verschob, habe der Sender noch einen Quotenrekord einfahren können, meldete er am Montag: Die Live-Übertragung der SVP-Albisgüetlitagung lockte 200'000 Zuschauer vor die Flimmerkiste.

 Am Montag verschob Cablecom den TV-Sender U1 TV ins digitale Angebot. Immerhin habe man sich mit einem Quotenrekord verabschieden können, meldete U1 TV: Die Live-Übertragung der SVP-Albisgüetlitagung vom Freitag lockte 200’000 Zuschauer vor die Flimmerkiste, was einem Marktanteil von 3,7 Prozent gleichkommt. Der Marktanteil über 24 Stunden betrug 1,1 Prozent. U1 TV habe sich damit von allen anderen Schweizer Privatsendern abgesetzt, heisst es weiter. Aufgeben will der Sender nicht: Neben der digitalen Verbreitung bleibt U1 TV bei einigen kleineren Netzanbietern auch nach dem Aus bei Cablecom im analogen Netz. Das endgültige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts steht ausserdem noch aus, die Prognosen für eine Rückkehr ins Analog-Angebot bei Cablecom sehen allerdings nicht rosig aus.

Zu guter Letzt: Schlechte Werbung für Liverpool

«I Don't Want to Spoil the Party», heisst ein Song von den Beatles aus dem Jahre 1964. Eine Party hat der Ex-Beatle Ringo Starr aber wohl ziemlich verdorben. Bei der Werbung für seine Geburtsstadt Liverpool als neue Kulturhauptstadt Europas jedenfalls ist er nicht besonders hilfreich.

 «I Don’t Want to Spoil the Party», heisst ein Song von den Beatles aus dem Jahre 1964. Eine Party hat der Ex-Beatle Ringo Starr aber wohl ziemlich verdorben. Bei der Werbung für seine Geburtsstadt Liverpool als neue Kulturhauptstadt Europas jedenfalls ist er nicht besonders hilfreich. Er komme nur noch selten nach Liverpool und vermisse eigentlich nichts, erklärte Starr im britischen Fernsehen. Wieder dorthin ziehen würde er auf gar keinen Fall, so der ehemalige Schlagzeuger der Kultband, der ein Anwesen in der Grafschaft Surrey und eine Wohnung im Londoner Stadtteil Chelsea besitzt. Wie die englische Sun in ihrer Onlineausgabe berichtet, gab es daraufhin eine Welle von Anrufen erboster Zuschauer und Beschwerden im Internet. «Ich möchte wissen, wie viel wir ihm bezahlt haben, damit er aufkreuzt», schrieb ein wütender Einwohner Liverpools. Der hätte sich merken sollen, was die Beatles schon in den 1960er Jahren wussten: «Can’t buy me love».

Publigroupe verstärkt Präsenz im chinesischen Internet-Markt

Die Publigroupe baut ihr Online-Geschäft in China aus. Im Rahmen einer strategischen Allianz wird sie an Huashang Interactive Media eine Beteiligung von 17 Prozent erwerben.

 Die Publigroupe baut ihr Online-Geschäft in China aus. Im Rahmen einer strategischen Allianz wird sie an Huashang Interactive Media, der Internet-Division der chinesischischen Huashang Media Group, eine Beteiligung von 17 Prozent erwerben.Die Publigroupe übernimmt laut Mitteilung vom Montag im Rahmen der Vereinbarung mit Huashang Interactive Media die Kommerzialisierung von Internetportalen für die Agglomeration bei den nationalen Werbeauftraggebern in Beijing und Shanghai. Ausserdem sieht das Abkommen die Entwicklung einer Zusammenarbeit zwischen Huashang Interactive Media und den Technologie-Gesellschaften der Publigroupe in der Schweiz und in China vor. Ziel dieser Zusammenarbeit soll der Transfer und die Einführung der von Publigroupe entwickelten Internet-Technologien sein.
 
 
Huashang Interactive Media ist ein auf die Entwicklung und den Betrieb von Internetportalen für die Agglomerationen spezialisierte Division der Huashang Media Group. Bei dieser handelt es sich um ein Verlagshaus, das regionale Tageszeitungen mit einer Auflage von insgesamt rund 2 Millionen Exemplaren herausgibt.

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