Zu guter Letzt: Mama Bohlen sahnt ab

«Deutschland sucht den Superstar» scheint sich als wahre Goldgrube für Familie Bohlen zu entpuppen: Nicht nur, dass Dieter für seine Tätigkeit als Juror eine wohl beträchtliche Gage kassiert – nein, nun klingen auch bei Mama Edith die Kassen.

 «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) scheint sich als wahre Goldgrube für Familie Bohlen zu entpuppen: Nicht nur, dass Dieter für seine Tätigkeit als Juror eine wohl beträchtliche Gage kassiert – nein, nun klingen auch bei Mama Edith die Kassen. Sie hat nämlich munter beim DSDS-Telefon-Gewinnspiel vom Mittwoch mitgemacht. Und dabei satte 10’000 Euro gewonnen, wie RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer gegenüber DWDL.de bestätigte. Zufälle gibt es…Und wer jetzt denkt, das geht doch nicht, liegt falsch: Rechtliche Probleme gibt es bei der Teilnahme von Edith Bohlen nämlich nicht. Zwar sind auch bei diesem Gewinnspiel wie üblich RTL-Mitarbeiter und deren Angehörige von der Teilnahme ausgeschlossen. Doch zwischen RTL und Dieter Bohlen herrscht kein Angestelltenverhältnis – ein Glück für Frau Bohlen, sie weiss das Geld sicher sinnvoll auszugeben. Und auch für Sohn Dieter freuen wir uns: Hat er doch schon wegen seiner «knallharten Bohlen-Sprüche» mit der Kommission für den Jugendmedienschutz zu kämpfen – noch mehr Ärger mit den Paragraphen wollen wir ihm nicht zumuten.
Trotz rechtlicher Korrektheit: Ein seltsamer Nachgeschmack bleibt irgendwie doch zurück.

Wallis gibt Canal 9 Rückendeckung

Der Walliser Staatsrat stellt sich hinter den unabhängigen französischsprachigen Lokalfernsehsender Canal 9. Dieser bewirbt sich wie auch Wallis Valais TV, hinter dem die Walliser Verleger stehen, für eine Konzession.

 Der Walliser Staatsrat stellt sich hinter den unabhängigen französischsprachigen Lokalfernsehsender Canal 9. Dieser bewirbt sich wie auch Wallis Valais TV, hinter dem die Walliser Verleger stehen, für eine Konzession. Die juristischen Strukturen beider Projekte seien unausgereift, heisst es in einer Mitteilung des Staatrates vom Donnerstag. Die künftige Konzessionsgesellschaft müsse eine juristische Struktur haben, welche eine ausgeglichene Partnerschaft der Kulturen und Regionen garantiere.
Das Projekt von Canal 9 scheine jedoch ausgereifter. Der Sender beabsichtige einen kantonalen TV-Sender mit regionalen Redaktionen zu schaffen, während Wallis Valais TV von zwei Regionen, dem Ober- und dem Unterwallis, ausgehe und entsprechend zwei Sender schaffen wolle.

Comedia will vernünftige Arbeitsbedingungen und Meinungsvielfalt

Auch die Mediengewerkschaft Comedia äussert sich zu den Radio- und TV-Konzessionsgesuchen. Sie fordert die Einhaltung gesamtarbeitsvertraglicher Regelungen und setzt sich gegen die Konzessionierung von Sendern aus dominierenden Medienhäusern ein.

 Auch die Mediengewerkschaft Comedia äussert sich zu den Radio- und TV-Konzessionsgesuchen. In ihrer Stellungnahme fordert sie das Bundesamt für Kommunikation auf, bei der Konzessionsvergabe die Einhaltung gesamtarbeitsvertraglicher Regelungen als zentrales Kriterium zu berücksichtigen. Ausserdem setzt sie sich gegen die Konzessionierung von Sendern aus dominierenden Verlagen ein. Comedia betont die Wichtigkeit von fortschrittlichen Arbeitsbedingungen sowie der Aus- und Weiterbildung. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass nur eine einzige Gesuchstellerin aus der Deutschschweiz und dem Tessin einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstehe. In vielen Eingaben gebe es zwar wortreiche Erklärungen zu den Arbeitsbedingungen, doch diese würden nicht über die gesetzlichen Minimalbestimmungen hinausgehen. Es gehe nicht an, dass mit Gebührengeldern dem Lohn und Sozialdumping Vorschub geleistet werde, schreibt Comedia.
Die Gewerkschaft setzt sich zudem gegen eine weitere Medienkonzentration ein. Unter der Entwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte habe die Qualität und die Meinungsvielfalt stark gelitten. Comedia fordert deshalb, dass bei gleichwertigen Gesuchen im selben Verbreitungsgebiet Sender konzessioniert werden, die nicht von Grossverlagen und reinen Profitinteressen beherrscht werden.

Schwyz will überlappende TV-Sendegebiete

Der Kanton Schwyz will eine Überprüfung der TV-Sendegebiete. Konkret verlangt er aufgrund der besonderen Verhältnisse zwei Konzessionen: eine für den inneren und eine für den äusseren Kantonsteil.

 Der Kanton Schwyz will eine Überprüfung der TV-Sendegebiete. Konkret verlangt er aufgrund der besonderen Verhältnisse zwei Konzessionen: eine für den inneren und eine für den äusseren Kantonsteil. Eine Überlappung der TV-Versorgungsgebiete im Kanton Schwyz müsse unbedingt weiter möglich sein, schreibt die Regierung in ihrer Stellungnahme an das Bundesamt für Kommunikation. Für den äusseren Kantonsteil wäre das Tele Züri, für den inneren Tele Tell oder Tele 1. Letzterer ist der neue geplante Sender der LZ Medien. Zwischen diesen beiden Bewerbern will sich die Regierung aufgrund ihrer «liberalen medienpolitischen Haltung» nicht entscheiden, wie sie weiter schreibt. Sie geht davon aus, dass das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine medienpolitische Gesamtschau vornimmt.

Twin holt Gold und Silber in New York

Gleich zwei von der Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin Productions produzierte Imagefilme haben bei den 21. Mercury Excellence Awards in New York Edelmetall erhalten. Gold für gab es für «The Elements», Silber für «Natur und Mensch».

 Gleich zwei von der Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin Productions produzierte Imagefilme haben bei den 21. Mercury Excellence Awards in New York Edelmetall erhalten. Gold gab es für «The Elements», einen Imagefilm im Auftrag der Grenchner Uhrenfirma Titoni. Der Film sei bereits an mehreren internationalen Auftragsfilmfestivals ausgezeichnet worden, teilte die Agentur mit. Für die Produktion verantwortlich zeichnen Urs Frey (Konzept) und Alfonso Gordillo (Regie). «The Elements» wird von Titoni weltweit eingesetzt, Schwerpunktmärkte sind China und weitere Fernoststaaten.
Silber holte der Imagefilm «Natur und Mensch» über das Zürcher Unternehmen Bio-Strath. Er ist in Südafrika, Dänemark, England und der Schweiz gedreht worden. Das Konzept stammt von Twin-Inhaber Urs Frey, Regie hat der in New York lebende Schweizer Vinz Feller geführt.
Die Jury des Auftragsfilmfestivals International Mercury Awards Competitions hatte an der 21. Austragung über 970 Einreichungen aus 23 Ländern zu bewerten.

Freude und kämpferische Stimmen bei den Medienhäusern

Die von vielen Kantonen erfolgten Vernehmlassungsantworten zu den Radio- und TV-Konzessionen rufen bei den Gesuchstellern unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Werbewoche hat Reaktionen gesammelt. Lesen Sie, wie sich Tele Züri, Tele Ostschweiz, Tele Top, Tele Säntis und RBB äussern.

 Die von vielen Kantonen erfolgten Vernehmlassungsantworten zu den Radio- und TV-Konzessionen rufen bei den Gesuchstellern unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Werbewoche hat Reaktionen gesammelt. Lesen Sie, wie sich Tele Züri, Tele Ostschweiz, Tele Top, Tele Säntis und RBB äussern. Tele Top und Tele Säntis zufrieden Günter Heuberger ist gleich mit zwei Sendern im Konzessionsrennen: Tele Top für das Gebiet Zürich-Nordostschweiz, Tele Säntis für die Ostschweiz. Für Tele Top verbuchte der Medienmann in Schaffhausen und im Thurgau Erfolge. Für das Gebiet Ostschweiz dagegen ziehen die Ostschweizer Kantone Tele Ostschweiz vor. Dennoch zeigte sich Heuberger zufrieden. Er freue sich insbesondere, dass die Regierungen mehrfach die «hohe Qualität der Gesuche» erwähnen würden. Er dankte den Regierungen ausserdem für «die Sicherung der Medienvielfalt bei den TV-Konzessionen». Positionsbezüge seien für die Kantonsregierungen «in den jeweils von einem Medienunternehmen beherrschten Monopolräumen heikel und deshalb umso wertvoller», heisst es in einem Communiqué.
Tele Top und Tele Säntis hätten die vom Bakom formulierten Qualifikations- und Selektionskriterien von Anfang an akzeptiert. In den Monaten bis zum Konzessionsentscheid wollen die beiden Sender nun den Informationsstand der Bevölkerung über die zu erbringenden Leistungsaufträge erhöhen.
Tele Ostschweiz freut sich Tele Ostschweiz gibt sich «hoch erfreut» über die Stellungnahmen der Ostschweizer Kantone. «Sowohl die Regierung des Kantons St. Gallen als auch die Regierungen der Kantone Thurgau und Appenzell-Ausserrhoden sprechen sich für die Vergabe der Konzession an Tele Ostschweiz und gegen das Projekt Tele Säntis aus», schreibt der zum Verlag des St. Galler Tagblatt gehörende Sender in einer Mitteilung. Die gleiche Empfehlung hätten die Stadt Rapperswil-Jona und der Verband der St. Galler Gemeindepräsidenten geäussert.
Der Sender wertet dies als «überwältigender Vertrauensbeweis» und «einen Beweis für die hervorragende Verankerung in der Region». Man wolle nun den geplanten Ausbau des Programms und der Redaktion mit aller Kraft vorantreiben. Tele Ostschweiz zeigte sich zuversichtlich, die Konzession für das Gebiet Ostschweiz zu erhalten. Man wolle anschliessend noch dieses Jahr den im Konzessionsgesuch beschriebenen deutlich erweiterten Programmauftrag umzusetzen.
Tele Züri will nicht für den eigenen Erfolg bestraft werdenDas Tele Züri-Mutterhaus Tamedia gibt sich kämpferisch, obwohl sich die Schaffhauser und die Thurgauer Regierung nicht für den Sender ausgesprochen haben. «Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn der Thurgau uns unterstützt hätte», sagte Sprecher Christoph Zimmer der Werbewoche. «Aber wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass Tele Züri als Nummer Eins unter den Privatsendern einen Leistungsausweis hat, bei dem es unverständlich wäre, wenn es bei der Konzessionierung leer ausginge.»
Zimmer parierte auch die in den Stellungnahmen geäusserten Befürchtungen, dass die TV-Station den lokalen Themen im Thurgau und in Schaffhausen nicht genügend Beachtung schenken könnte: «Tele Züri macht die Nachrichtenauswahl anhand von journalistischen Kriterien. Anhand der Relevanz der Themen wird gewichtet, nicht anhand des Orts des Geschehens». Die Vorstellung, dass eine gewissen Quote an Meldungen einer bestimmten Region oder Institution gewidmet sein müssten, findet der Sprecher «eine Beleidigung für jede unabhängige Redaktion». Die regionalen Themen würde man ja ausserdem zusätzlich in den Nachrichtenfenstern berücksichtigen.
Sollte Tele Züri die Konzession verweigert werden, hätte das laut Zimmer gravierende Konsequenzen: «Das hätte existenzielle Folgen. Wir müssten das gesamte Konzept des Senders und den Betrieb von TeleZüri in dieser Form überdenken.» Tamedia ist der Auffassung, dass nicht zwei Sender nebeneinander im gleichen Raum existieren könnten. Das Argument, dass Tele Züri unter all den Privatsendern wohl noch am ehesten ohne Gebührengelder überleben könnte, lässt Zimmer nicht gelten: «Das ist doch aberwitzig. Man kann doch Tele Züri nicht einen Strick daraus drehen, dass der Sender wirtschaftlich erfolgreich ist».
Radioprojekt RBB möchte Zweifel an Wirtschaftlichkeit zerstreuen Obwohl die Basler Regierung in ihrer Stellungnahme Zweifel geäussert hatte an der Wirtschaftlichkeit des Projekts RBB von Christian Heeb, sieht der Medienunternehmer das Etappenziel erreicht. «Die beiden Regierungen von Baselstadt und Baselland haben unser Projekt nicht grundsätzlich abgelehnt, was für uns eine grosse Bestätigung ist», so Heeb gegenüber der Werbewoche. Und die Zweifel punkto Wirtschaftlichkeit will er auch zerstreuen. Er hat am Donnerstag mit einem Vertreter der Basler Regierung gesprochen. «Ich habe ihm die Finanzierungsanalyse vorgestellt, die die Publigroupe unter Leitung von Christian Gartmann für unser Projekt gemacht hat. Sie rechnet darin sehr vorsichtig und kommt dennoch auf sehr gute Prognosen, was die wirtschaftliche Seite anbelangt».
Natürlich sei es schwierig, gegen bestehende Projekte anzutreten. «Aber es ist ein Irrglaube, dass die Sender wegen der neuen Bewerbungen geschlossen würden. Alle Konzessionen wurden im vergangenen August gekündigt, und dagegen hat schliesslich niemand Einspruch erhoben». Heeb betont, dass es gemäss der Bakom-Kriterien keine Vorrechte für die schon bestehenden Sender gebe. Und er appelliert an Moritz Leuenberger, die Meinungsvielfalt und die Unabhängigkeit der eingereichten Gesuche zu berücksichtigen. Man wolle in den kommenden Monaten vermehrt Anstrengungen treffen, um die Basler über das RBB-Projekt zu informieren. «Das ist nicht ganz einfach, weil die Basler Zeitung die Berichterstattung über uns schlicht boykottiert. Die Basler Zeitung Medien schickt ja mit Radio Basel 1 auch einen eigenen Sender ins Rennen.»
Heeb ist aber guten Mutes: «Wir stehen mehr denn je hinter RBB.» Unterstützung hat er von Ringier-Mann Fibo Deutsch, Tele-Top-Chef Günther Heuberger und dem ehemaligen Basellandschaftliche-Zeitung-Chefredaktor Franz C. Widmer. Sollte die Konzession erteilt werden, will sich die Publigroupe mit 25 Prozent an RBB beteiligen.

Sonderthema Biokunststoffe

Interpack Mit dem Thema «Bioplastics in Packaging» gibt es an der interpack die grösste Ausstellung zu diesem Thema.

 
Interpack Mit dem Thema «Bioplastics in Packaging» gibt es an der interpack die grösste Ausstellung zu diesem Thema. 
Biokunststoffe haben sich vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um Ressourcenschonung und nachhaltiger Entwicklung rasant entwickelt. Im Zuge dieser Entwicklung werden auch die Anwendungsfelder von Biokunststoffen immer zahlreicher. Heute finden sich schon wasserdampfdurchlässige Obst- und Gemüseverpackungen, biologisch abbaubare Müllbeutel oder auch komplett kompostierbare Verpackungen auf dem internationalen Markt. Besucher der interpack, die vom 24. bis 30. April 2008 in Düsseldorf stattfindet, können sich im Rahmen des Sonderthemas «Bioplastics in Packaging» eingehend über die neuesten Trends und aktuelle Entwicklungen der verschiedenen Materialklassen, etwa zu verbesserten Barriereeigenschaften, Hitzeresistenz oder leichtere Verarbeitbarkeit, und die verschiedenen Anwendungen informieren. Internationale Unternehmen aus den Bereichen Polymere- und Granulat, Additive, Veredler, Kunststoffverarbeitung und Verpackungsherstellung – darunter bekannte Namen wie BASF, DuPont Packaging oder Nature Works – decken das Thema umfassend ab. Vertreten sind dabei alle Materialklassen (synthetisches Material/biologisch abbaubar, Material auf Basis nachwachsender Rohstoffe/biologisch abbaubar, Material auf Basis nachwachsender Rohstoffe/nicht biologisch abbaubar).     Organisiert wird die Ausstellung, die an der interpack in Halle 7a stattfindet,  mit Unterstützung des Verbandes European Bioplastics. Ein Rahmenprogramm mit Beiträgen zu aktuellen Themen der Branche wird die Sonderschau begleiten.

Euro RSCG brachte Pin-Art-Plakat an die Muba

Die Zürcher Agentur Euro RSCG hat sich vom Spielgerät «Pin-Art» inspirieren lassen und damit ein interaktives Poster für den Matrazenhersteller Riposa gestaltet.

Die Zürcher Agentur Euro RSCG hat sich vom Spielgerät «Pin-Art» inspirieren lassen und damit ein interaktives Poster für den Matrazenhersteller Riposa gestaltet. «Pin-Art» ist mit Hunderten von Metallstiften besetzt; damit lassen sich Konturen von Händen, Gegenständen oder Gesichtern abbilden. Diese Idee nahm Euro RSCG für Riposa auf, um die Wirkungsweise der Rückenmatratzen zu dramatisieren. Entstanden ist ein Mega-Pin-Art-Plakat mit den Massen 1,20 m x 2,00 m. Damit dürfte es wohl weltweit eines der grössten seiner Art sein, teilte die Agentur mit. Das Plakat war an der diesjährigen Muba zu sehen. Zahllose Schaulustige drückten ihre Rücken gegen die über 2’000 Aluminiumstäbe und betrachteten danach das Ergebnis: Ihre Rückenkontur hatte sich 1:1 auf das Pin-Art-Plakat übertragen. Um die Messebesucher für dieses Thema vertieft zu sensibilisieren, verteilten Promotorinnen Flyer mit Produktinfos zu den einzigartigen Riposa-Rückenmatratzen.

Verantwortlich bei Riposa:
Walter Schnellmann (Gründer und Mitinhaber), Iva Schnellmann Leiterin Marketing. Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Axel Eckstein (Kreation), Alexander Fuerer (Text), Isabelle Buehler (Grafik), Andreas Sedmak, Sarah Gianesi (Beratung),: Frank Bodin (Gesamtverantwortung).

3+ holt Verstärkung für die Eigenproduktionen

Der Privatsender 3+ will mehr Eigenproduktionen realisieren und baut dafür das Team mit Christina Noell und Martin Schäfer aus. Die beiden sind für den Sender keine Fremden: Noell war schon als Chefin vom Dienst bei der 3+-Produktion «Supermodel» tätig und Schäfer war als Berater für die Sponsorenintegration und Herstellungsleitung zuständig.

 Der Privatsender 3+ will mehr Eigenproduktionen realisieren und baut dafür das Team mit Christina Noell und Martin Schäfer aus. Die beiden sind für den Sender keine Fremden: Noell war schon als Chefin vom Dienst bei der 3+-Produktion «Supermodel» tätig und Schäfer war als Berater für die Sponsorenintegration und Herstellungsleitung zuständig. Die 32-jährige Noell übernimmt nun ab 1. März als Leiterin Unterhaltung die Verantwortung für den redaktionellen Inhalt der Eigenproduktionen auf 3+. Sie arbeitete nach dem Studium der Digitalen Medien zunächst in der Beratung der Berliner Agentur Aimaq Rapp Stolle. Seit 2003 ist sie als freie Autorin für Image- und Dokfilme sowie als Realisatorin und Chefin vom Dienst tätig. Zu den von ihr betreuten Formaten gehören neben «Supermodel» auch «Einsatz in 4 Wänden», «Weddingplaner», «Bravo TV», «Unsere Strasse» und «Schmeckt nicht gibts nicht».
Martin Schäfer ist seit Anfang Jahr neu als Festangestellter für die Integration von Branded Entertainment in Schweizerdeutsche Eigenproduktionen und die Herstellungsleitung von 3+ verantwortlich. Schäfer gründete nach Stationen in einer Werbeagentur und als Producer im Jahr 1998 gemeinsam mit seiner Schwester Bärbel Schäfer die Couch Potatoes TV-Produktions GmbH. Als Geschäftsführer und Produzent realisierte Schäfer in den letzten Jahren weit über 1‘500 Stunden Programm für TV Sender wie RTL, Sat.1, Pro7, RTL2, Kabel 1 und MTV; 1999/00 auch für den Schweizer Sender TV3. Ab 2006 zeichnete Schäfer verantwortlich für den Aufbau der Branded Entertainment Aktivitäten bei Scholz & Friends in Hamburg.
Der bisherige Leiter Unterhaltung und Eigenproduktion, Arne Kreutzfeldt, kehrt aus familiären Gründen nach Deutschland zurück, wie 3+ mitteilte. Kreutzfeldt war seit März 2007 als Leiter der Unterhaltungsredaktion und Executive Producer für die Schweizer Eigenproduktionen verantwortlich.

Praxistipps für Profis

Druck Die Kundenzeitschrift von Koenig & Bauer, der KBA Report Nr. 31 sowie eine Publikation zur Inline-Lackierung bieten viele Informationen.

 
Druck Die Kundenzeitschrift von Koenig & Bauer, der KBA Report Nr. 31 sowie eine Publikation zur Inline-Lackierung bieten viele Informationen.  
In gut drei Monaten beginnt die drupa, die weltweit grösste Fachmesse für die Printmedien-Industrie. Der KBA Report Nr. 31 befasst sich auf 52 Seiten mit den zentralen drupa-Themen wie die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung der Prozessabläufe beim Offsetdruck mit JDF, MIS bis hin zu CAM. Weitere Themen sind die wachsende Bedeutung der Inline-Veredelung, das hohe Produktivitätspotenzial moderner Grossformatmaschinen im Akzidenz-, Display- und Verpackungsdruck, aktuelle Möglichkeiten des Markenschutzes, Bücher-, Telefonbuch- und wasserloser Offsetdruck bei Bogen und Rolle, UV-Anwendungen, Öko-Druck und vieles mehr. Im Zeitalter des Internets sind Grossmessen allerdings nicht mehr das einzige Innovationsschaufenster. Neue Produkte und Verfahren werden immer häufiger bei Open-House-Veranstaltungen präsentiert. So stellte KBA bereits im September 2007 die neue, kompakte und hoch automatisierte Nassoffsetrotation Commander CT und die auf kleiner werdende Auflagen ausgerichtete Plattenzylinder-Direktantriebstechnik DriveTronic SPC für die Hightech-Mittelformatmaschine Rapida 105 vor. Die Anwendervorteile beider Innovationen werden im KBA Report praxisnah dargestellt. Lack-KompendiumNützliche Informationen zur Inline-Lackveredelung enthält die 4. Ausgabe der Fachpublikation KBA Process. Die neueste Ausgabe vermittelt einen umfassenden Überblick über die vielen Varianten der Inline-Lackveredelung, über Lackarten, ihre Eigenschaften und Anwendungsgebiete, über Filmbildung und Trocknung sowie Wechselwirkungen zwischen den für Druck und Lackierung eingesetzten Produkten. Darüber hinaus widmet sie sich dem Aufbau von modernen Lackierwerken, enthält aber auch einen Exkurs in die Offline-Glanzveredelung. Weitere Themen sind physikalisch-chemische Zusammenhänge zu Lackübertragung und -auftrag, Fliess- und Benetzungsvorgängen sowie Anforderungen an Verbrauchs- und Hilfsmaterialien rund um das Lackieren. Zahlreiche Übersichten geben einen umfassenden Überblick hinsichtlich der zu beachtenden Kriterien bei der Auswahl von Lackarten oder Rasterwalzen, die Eigenschaften der handelsüblichen Lackierformen, u.v.m. «Gewürzt» ist das Lack-Kompendium mit Reportagen über erfolgreiche Anwender und vielen Praxistipps aus den in der jüngeren Vergangenheit durchgeführten KBA-Lackseminaren. Geschäftsmodelle rund um das Lackieren runden die 60-seitige Fachinformation ab. Beide Broschüren können per E-Mail angefordert werden: [email protected]
Sabine Flachsmann

Freicom wird Teil des PR-Netzwerks Iprex

Das Schweizer Kommunikationsunternehmen Freicom ist neu exklusiver Partner des weltweiten PR- und Kommunikationsnetzwerks Iprex. Iprex wurde 1983 gegründet und umfasst heute 62 unabhängige PR-Agenturen mit 75 Niederlassungen in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und dem Gebiet Asien-Pazifik.

 
Das Schweizer Kommunikationsunternehmen Freicom ist neu exklusiver Partner des weltweiten PR- und Kommunikationsnetzwerks Iprex. Iprex wurde 1983 gegründet und umfasst heute 62 unabhängige PR-Agenturen mit 75 Niederlassungen in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und dem Gebiet Asien-Pazifik. Die zum Netzwerk gehörigen Agenturen beschäftigen zusammen 825 Mitarbeitende und bieten Kommunikations-Dienstleistungen aller Art an.
Die zunehmende Globalisierung verlange nach einer Anbindung an die internationalen Märkte, sagte Freicom PR-Leiter Marc Reinhardt in einer Mitteilung vom Mittwoch. Mit der Mitgliedschaft bei Iprex könne die Freicom ihren Kunden nun auch internationale Kontakte und Dienstleistungen anbieten.
Die Freicom, bietet Dienstleistungen von PR über Marketing und Werbung bis hin zu Projekt-Management und Event-Management an. Sie beschäftigt in der Schweiz vierzig Mitarbeiter. Diese verteilen sich auf die vier Niederlassungen in St. Gallen, Balgach, Chur und Zürich.

Bundesrat wählt neue ComCom-Mitglieder

Der Bundesrat hat Stephan Netzle und Andreas Bühlmann zu neuen Mitgliedern der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) gewählt. Sie treten die Nachfolge von Hans-Rudolf Schurter und Beat Kappeler an.

 Der Bundesrat hat Stephan Netzle und Andreas Bühlmann zu neuen Mitgliedern der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) gewählt. Sie treten die Nachfolge von Hans-Rudolf Schurter und Beat Kappeler an, die Ende 2007 aus der Kommission ausgeschieden sind. Der 50-jährige Wirtschaftsanwalt Stephan Netzle verfüge über grosse Erfahrungen im Fernmelderecht, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mitteilte. Mit Netzle verfüge die Kommission wieder über einen ausgewiesenen Wirtschaftsvertreter. Der 49-jährige Andreas Bühlmann leitet das Amt für Finanzen des Kantons Solothurn. Als ehemaliger Vizedirektor der Eidgenössischen Bankenkommission sei er vertraut mit Regulierungsfragen, schreibt das Uvek.
Die ComCom, die sich mit der Regulierung im liberalisierten Telekommunikationsmarkt befasst, besteht nun wieder aus sieben Mitgliedern. Neben Bühlmann und Netzle sind dies Marc Furrer (Präsident), Reiner Eichenberger, Christian Bovet, Jean-Pierre Hubaux und Monica Duca Widmer.
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