Publix setzt Kampagne zum Transplantationsgesetz fort

Die Einführung des neuen Transplantations-Gesetzes im Juli 2007 wurde von einer nationalen Informationskampagne begleitet, welche durch die Lysser Agentur Publix realisiert wurde. Diesselbe Agentur wurde vom Bag mit der Folgekampagne beauftragt, welche in diesen Tagen startet.

Seit dem 1. Juli 2007 ist das neue Transplantationsgesetz in Kraft. Die Einführung des neuen Gesetzes wurde von einer nationalen Informationskampagne begleitet, welche durch die Lysser Agentur Publix realisiert wurde. Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde Publix vom Bundesamt für Gesundheit mit der Folgekampagne beauftragt, die in diesen Tagen startet.Neben Plakaten und TV-Spots kommen auch Hängerkartons mit Dispensern zum Einsatz, die Flyer mit Organspendekarte anbieten. Begleitet werden diese Massnahmen zudem von Webbannern und dem Internetportal, wo die Spendekarte auch heruntergeladen werden kann.
Bei der neuen Kampagne steht laut Mitteilung vom Montag nicht mehr die Bekanntmachung der Inhalte des neuen Gesetzes im Vordergrund. Vielmehr ruft sie die Bevölkerung auf, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, eine Entscheidung zu treffen und diese im persönlichen Umfeld zu kommunizieren.
Verantwortlich beim Bundesamt für Gesundheit Bag:

Adrian Kammer (Leiter Kampagnen), Karin Wäfler (Sektion Transplantation). Verantwortlich bei Publix: Fredy Obrecht (Gesamtverantwortung, Beratung, Konzept, Idee), Pascal Leibundgut (CD), Claudia Shatri (Media).

Oberwalliser zeigen sich schockiert über Staatsrat

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens der Konzessionsgesuche für Fernsehen im Wallis hat sich der Staatsrat für Canal 9 und gegen das Projekt Valais Wallis TV ausgesprochen. Tele Oberwallis ist darüber gar nicht erfreut.

 Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens der Konzessionsgesuche für Fernsehen im Wallis hat sich der Staatsrat für Canal 9 und gegen das Projekt Valais Wallis TV ausgesprochen (siehe ). Im Oberwalliser Projekt engagieren sich der Walliser Bote, die Rhone Zeitung, Radio Rottu, die Fernfachhochschule Schweiz in Brig und die Valaiscom, welche heute Tele Oberwallis betreiben. Tele Oberwallis zeigt sich in einem Communiqué verärgert über den Entscheid des Staatsrats. Einmal mehr habe sich dieser um die Anliegen der Oberwalliser foutiert, und einmal mehr soll das Oberwallis vom Unterwallis dominiert werden.Es sei unverständlich, dass das Projekt beim Staatsrat keinen Anklang finde – mit einem französischen und einem deutschen Programm, beide im ganzen Kanton ausgestrahlt, werde man der Vielfalt, der Kultur und den Sprachen gerecht, heisst es in der Mitteilung weiter.
Nach dem Konzessionsgesuch von Canal 9 soll das Oberwalliser Fernsehen von Montag bis Freitag ein zehnminütiges Fensterprogramm in einem französischen Programm aus dem Unterwallis erhalten. Heute strahle Tele Oberwallis sieben Tage die Woche ein 30-minütiges Programm inklusive Infokanal aus. Der Staatsrat wolle also das Oberwalliser Regionalfernsehen stutzen und den Infokanal abschalten.
Für die Initianten des Projektes Valais Wallis TV sei klar, dass dieser Entscheid so nicht akzeptiert werden könne.

Ehemaliger Blick-Journalist plaudert über den neuen Blick

Am 5. März erscheint der Blick erstmals in erneut veränderter Aufmachung. Der ehemalige Blick-Journalist Kurt-Emil Merki hat wieder zugeschlagen und plaudert in der aktuellen Sonntag-Ausgabe über das neue Gesicht des Boulevardblatts.

 Am 5. März erscheint der Blick erstmals in erneut veränderter Aufmachung. Der ehemalige Blick-Journalist Kurt-Emil Merki hat wieder zugeschlagen und plaudert in der aktuellen Sonntag-Ausgabe über das neue Gesicht des Boulevardblatts. So bestätigt er die Rückkehr des Blicks zum Einbundsystem mit eigener Frontpage für den Sport auf der letzten Seite des Blattes. Weiter ist im Sonntag zu lesen, dass die Seiten 2 und 3 für die Titelgeschichten reserviert seien. Danach würden Inland, Ausland und Wetter folgen. Auf den beiden Mittelseiten werde das Bild des Tages grosszügig ausgebreitet, anschliessend folge eine reich bebilderte, dreiseitige Reportage. Den Abschluss würden dann die Rubriken People, Style, Kultur, Wissenschaft und Leserecho bilden. Weiterhin im Blick zu lesen wären die Kolumnen von Eliane Schweitzer und Jürg Ramspeck. Die Spalten mit den Kurznachrichten würden hin und wieder als Trennelement mitten in einer Seite platziert, was gewöhnungsbedürftig sei, so Merki im Artikel weiter. Etwas gar geschmäcklerisch würden die feinen Punkte wirken, welche die Funktion der bisherigen vertikalen Spaltenlinie übernähmen.
Der neue Blick soll einen durchschnittlichen Umfang von 56 Seiten haben.

Radio Argovia sieht Klärungsbedarf mit Regierungsrat

Roland Baumgartner sieht «Klärungsbedarf» mit dem Aargauer Regierungsrat, wie er gegenüber der Werbewoche sagte. Zwar freut er sich über dessen Empfehlung, den beiden Sendern Tele M1 und Radio Argovia Konzessionen zu verleihen. Die Regierung kritisierte aber die Qualität von lokalen elektronischen Medien.

  Roland Baumgartner, bei AZ Medien zuständig für die elektronischen Medien, sieht «Klärungsbedarf» mit dem Aargauer Regierungsrat. Zwar freut er sich über dessen Empfehlung, den beiden Sendern Tele M1 und Radio Argovia Konzessionen zu verleihen. Die Regierung kritisierte aber sowohl in ihrer Vernehmlassungsantwort als auch in einer am Freitag erfolgten Interpellations-Antwort die Qualität von lokalen elektronischen Medien und forderte Massnahmen, um diese zu steigern. Zwar bezieht sich die Regierung nicht explizit auf die Sender der AZ Medien. Aus dem Kontext heraus wird aber doch klar, auf wen die Medienschelte abzielt. Baumgartner betont gegenüber der Werbewoche, dass der Regierungsrat mit der Qualitätsforderung «offene Türen» einrennen würde: «Radio Argovia setzt sich seit Sendestart 1990 für Qualität im Programm ein und verfügt über gut ausgebildete, langjährige Programm-Mitarbeitende», sagt er. Man sei auch bereits daran, für das im neuen Leistungsauftrag geforderte Qualitätssicherungs-System zusätzliche Massnahmen umzusetzen. Er äussert die Meinung, dass seine Sender ein «qualitativ hochwertiges Programm» senden würden. Radio Argovia habe in den letzten zwei Jahren die redaktionellen Leistungen im Programm kontinuierlich ausgebaut und beispielsweise rund um die eidgenössischen Wahlen sehr intensiv berichtet. «Der Regierungsrat hat offensichtlich eine andere Wahrnehmung als wir», so Baumgartner.

Er räumt allerdings ein, dass es im Bereich TV «Raum für Verbesserungen» gebe. Die finanziellen Rahmenbedingungen seien hier eng gesteckt, was aber ein strukturelles Problem sei: «Schliesslich schreibt ausser Tele Züri kein Regionalfernsehsender in der Schweiz schwarze Zahlen». Wie andere Sender auch kämpft Baumgartner mit hoher Personalfluktuation: «Wir sind ein Ausbildungs-Durchlauferhitzer. Kaum haben wir die Leute gut ausgebildet, verlassen sie uns Richtung Schweizer Fernsehen». Sollte Tele M1 die Konzession erhalten, erhofft er sich aufgrund der Gebührengelder eine gewisse Entspannung der Situation. Hier trifft sich Baumgartner mit dem Aargauer Regierungsrat: Auch dieser hofft, dass die Lokalfernsehen mit den Gebührenanteilen «zu mehr qualitativen Informationen» verpflichtet werden können.

Zu guter Letzt: Kassensturz-Zuschauer sind beleidigt statt schockiert

Obwohl der Bericht vor bald einer Woche ausgestrahlt wurde, erhitzt er immer noch die Gemüter. Die Rede ist vom Kassensturzbeitrag mit dem Titel «Werbespots: Schwindel mit unechten Kunden».

 Obwohl der Bericht vor bald einer Woche ausgestrahlt wurde, erhitzt er immer noch die Gemüter. Die Rede ist vom Kassensturzbeitrag mit dem Titel «Werbespots: Schwindel mit unechten Kunden» – darin wurde knallhart aufgedeckt, dass in Werbespots immer häufiger scheinbar echte Kundinnen und Kunden auftreten, die jedoch in Wirklichkeit bloss Schauspieler sind.  So ein Bschiss aber auch, wer hätte das gedacht! Und die Zuschauer reagieren im Kassensturz-Forum so, wie man es von mehr oder weniger intelligenten Menschen erwarten kann: Anstatt sich schockiert zu zeigen ob dieser skandalösen Aufdeckung, fühlen sie sich beleidigt und für dumm verkauft.  Vielleicht hat der Beitrag ja doch noch dem einen oder anderen Zuschauer die Augen geöffnet und ihm die Illusion einer authentischen Werbewelt genommen…wer weiss.Lustig irgendwie, für wie naiv der Kassensturz seine Zuschauer hält. Gar nicht lustig jedoch ist der Krebsliga-Spot mit dem todkranken Buben Reto – dieser Spot stand im Zentrum des Beitrags. Kassensturz wollte wissen, wie es Reto gehe und fand heraus, dass Reto gar nicht Reto heisst, sondern Adrian. Kaum zu glauben! Und wen überraschts: Adrian ist kerngesund…

Heye DDB Health baut Zürcher Büro aus

Die Agentur Heye DDB Health am Standort Zürich hat per sofort Vera Schnitzlein als Account Director eingestellt. Sie wird für die Betreuung von Bestandes- und Neukunden zuständig sein.

 
Die Agentur Heye DDB Health am Standort Zürich hat per sofort Vera Schnitzlein als Account Director eingestellt. Die Wahlschweizerin kommt von der Agentur Euro RSCG Life, für die sie unter anderem die Niederlassung in Düsseldorf aufgebaut hat. In Zürich ist sie für die Betreuung von Bestandes- und Neukunden zuständig. Wie  sich Heye-Geschäftsführer Bernd Hofmann in der Mitteilung vom Dienstag verlauten liess, brauche die Pharmaagentur Mitarbeiter, welche die Pharmabranche wie auch die Werbung verstehen. Mit Frau Schnitzlein habe man so jemanden gefunden. Die Agentur betreut von Zürich aus unter anderem Novartis und Pfizer.

Tessin: Neues Online-Gratisblatt und stärkere Gewerkschaftszeitung

Die Medienlandschaft im Kanton Tessin ist in Bewegung geraten. Die zu Ringier und Rezzonico Editore gehörende Sonntagszeitung Il Caffè lanciert im März die Online-Gratiszeitung Caffè quotidiano. Und bei der linken Wochenzeitung Area hat die Mehrheitsbesitzerin Unia die Tessiner SP ausgebootet.

 
Die Medienlandschaft im Kanton Tessin ist in Bewegung geraten. Die Sonntagszeitung Il Caffè lanciert im März die Online-Gratiszeitung Caffè quotidiano, die von Dienstag bis Freitag kurz vor Ende der Bürozeit im Internet zum Herunterladen bereitstehen soll. Der Link zur vorläufig vier Druckseiten starken Ausgabe wird den Abonnenten des Caffè zugeschickt. Damit kommt der von Ringier und Rezzonico Editore getragene Il Caffè dem Corriere del Ticino zuvor. Dieser hatte bis Oktober versuchsweise eine Gratis-Tageszeitung herausgegeben und sich danach ebenfalls Gedanken über eine Gratiszeitung gemacht. Gemäss dem Bericht der Tessiner Zeitung sind anderswo erprobte Konzepte für das Tessin jedoch kaum anwendbar, was für das Online-Modell spricht. Einerseits sind die Pendlerströme im öffentlichen Verkehr zu wenig ausgeprägt, und andererseits ist der Werbemarkt bereits von den drei Tageszeitungen Corriere del Ticino, La Regione Ticino und Giornale del Popolo umkämpft.
Eine ganz andere Neuerung betrifft die linke Wochenzeitung Area. Die Gewerkschaft Unia als Mehrheitsbesitzerin hat gemäss Tessiner Zeitung die SP des Kantons Tessin faktisch ausgebootet, welche einen Anteil von 20 Prozent an der Zeitung hält. Gemäss Plänen der Unia soll sich Area weniger um Tessiner Politik und mehr um Themen für italienischsprachige Gewerkschafter in der ganzen Schweiz kümmern.

Zieht sich Ringier aus der Ukraine zurück?

Gemäss einem Bericht des deutschen Mediendienstes Kress will Ringier seinen Boulevardtitel Blik verkaufen und sich aus der Ukraine zurückziehen. Offenbar ist die Lancierung des Blattes zu kostspielig und zu wenig aussichtsreich. Bei Ringier heisst es dazu, «Gerüchte aus dem Markt» würden grundsätzlich nicht kommentiert.

 
Gemäss einem Bericht des deutschen Mediendienstes Kress will Ringier seinen Boulevardtitel Blik verkaufen und sich aus der Ukraine zurückziehen. Offenbar ist die Lancierung des Blattes zu kostspielig, eventuell aber auch zu unprofessionell angegangen worden. Pressesprecher Marco Castellaneta liess dazu erwartungsgemäss verlauten, dass sein Haus «Gerüchte aus dem Markt» grundsätzlich nicht kommentiere. Über einen Verkauf wird laut Kress unter anderem mit den Herausgebern der ukrainischen Marktführerin Segodnya (Heute) verhandelt. Bei Blik arbeiten rund 125 Personen. Das Blatt erscheint seit Mai 2006 in Kiew (siehe:
) und erreichte im Januar 2008 eine Auflage von 93’000 Exemplaren. Im Januar startete der Verlag auch eine grosse Marketingkampagne und liess den Titel in Kiew gratis verteilen, um die Reichweite auf die geplante Auflage von 150’000 Exemplaren und eine Leserschaft von 500’000 Personen zu steigern. Gebracht hats offenbar wenig. Ein Insider sagte gegenüber Kress, dass Ringier rund zehn Millionen Euro aufwenden müsste, um die Gewinnzone zu erreichen. Doch dazu sei der Verlag nicht bereit. Zudem ist ein Eindringen in den ukrainische Markt wegen des disparaten Vertriebssystems offenbar schwierig und der Anzeigenmarkt im Bereich Presse ohnehin klein. Doch zum Scheitern von Blik, so orakelt Kress, hätten wohl auch Fehlentscheidungen beigetragen, halbherzige und schlecht gemachte Marketingkampagnen etwa.

SRG-Publikumsrat schlägt gegenüber SF versöhnliche Töne an

Nach der Rüge des Publikumsrats am Schweizer Fernsehen wegen zu hoher Gewichtung der SVP in der Berichterstattung schlägt der Rat nun versöhnlichere Töne an. Zudem verteilt er Lob an die Sendungen «Hörpunkt» (DRS 2) und «Euro 2008 - Das Magazin» (SF), zeigt sich aber vom SF-Städteduell wenig begeistert.

 
Nach der im Januar veröffentlichten Rüge des SRG-Publikumsrats am Schweizer Fernsehen gibt sich das beratende Organ des Schweizer Radios und Fernsehens jetzt versöhnlicher. Damals zeigte sich der Rat irritiert über den hohen Stellenwert, den das Schweizer Fernsehen der Rolle der SVP einräumte (siehe: ). In einer Medienmitteilung vom Freitag heisst es nun, der Rat habe den Eindruck erhalten, dass das Schweizer Fernsehen gewillt sei, die journalistische Qualität weiterhin hoch zu halten und dabei eine unabhängige und glaubwürdige Position gegenüber allen Parteien einzunehmen. Mit SF-Chefredaktor Ueli Haldimann sei darüber eine konstruktive und sachliche Diskussion geführt worden.Ein grosses Lob verteilt der Publikumsrat an den Thementag «Hörpunkt» von DRS 2. Es sei «eine glänzende Einrichtung in einer an Kurzfutter gewohnten Medienwelt» und eine gelungene Abwechslung im Radioalltag. Die Themenvielfalt und die überraschenden Zugänge böten den Zuhörerinnen und Zuhörern einen grossen Erkenntnisgewinn. Unglücklich gewählt sei die Ausstrahlung an einem Arbeitstag.
Gelobt wurde auch die wöchentliche SF-Sportsendung «Euro 2008 – Das Magazin». Sie sei abwechslungsreich und spannend und thematisch vielfältig. Als geglückt wird der Blick ins Ausland zu den Schweizer Fussballsöldnern gewertet. Viel Lob erhielt ein als souverän und sympathisch empfundener Moderator Rainer Maria Salzgeber. Vermisst wurde jedoch einen kritischer Rundblick, der nicht nur den Fussball selbst, sondern sein näheres und weiteres Umfeld beleuchtet.
Die Unterhaltungssendung «Euro 2008 – Das grosse Städteduell» findet der Rat als Idee zwar interessant, sprachlich aber nicht ideal und insgesamt schlicht zu lang. Die Spannung müsse oft künstlich erzeugt werden, und mehrere Räte nervten sich an den Sprüchen von Moderator Roman Kilchsperger. Dass Mundart gesprochen wird in einer Sendung mit Gästen aus Österreich und der Romandie, findet der Rat unhöflich.

Karin Müller wird neue Programmleiterin von Radio 24

Die neue Programmleiterin von Radio 24 heisst Karin Müller. Die 42-jährige tritt spätestens am 1. Juni die Nachfolge des bisherigen publizistischen Leiters Markus Mager an. Die langjährige Radiofrau ist derzeit freie Kommunikationsberaterin und und mit einem Teilpensum bei DRS 1 tätig.

 Die neue Programmleiterin von Radio 24 heisst Karin Müller. Die 42-jährige tritt spätestens am 1. Juni die Nachfolge des bisherigen publizistischen Leiters Markus Mager an, wie Tamedia am Freitag mitteilte. Müller ist derzeit freie Kommunikationsberaterin und mit einem Teilpensum bei Radio DRS tätig. Ausserdem ist sie Dozentin an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), an der Journalistenschule MAZ sowie am Schweizer Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung, Kommunikation und PR (SAWI).
Ihre journalistische Laufbahn begann Müller 1988 als Moderatorin bei Radio Basilisk. Danach war sie in diversen Funktionen bei Radio DRS3 tätig, ehe sie 2002 als Programmleiterin zu Radio Pilatus wechselte. Von 1995 bis 1997 moderierte sie zudem die Sendung «Kulturzeit» beim Fernsehsender 3sat.

Neue Verlagsleiterin für Basellandschaftliche Zeitung

Nach der Übernahme der Basellandschaftlichen Zeitung im vergangenen Dezember hat AZ Medien nun die Geschäftsleitung des Blattes neu formiert: Die Verlagsleitung übernimmt die ehemalige AZ-Verlagsleiterin Sabine Galindo-Fässler. Verleger bleibt Mathis Lüdin.

 Nach der Übernahme der Basellandschaftlichen Zeitung im vergangenen Dezember hat AZ Medien nun die Geschäftsleitung des Blattes neu formiert: Die Verlagsleitung übernimmt die ehemalige AZ-Verlagsleiterin Sabine Galindo-Fässler. Neu wird auch Peter Roth für den Bereich Finanzen und Controlling Einsitz nehmen in die Geschäftsleitung, welche seit Januar 2008 auf Mandatsbasis von Urs Lüdi geleitet wird. Lüdi ist ehemaliger Unternehmensleiter des Verlagshauses Thurgauer Medien und von Huber & Co. Sabine Galindo-Fässler stiess Anfang 2001 zum Zeitschriftenverlag der AZ Medien. Ab April 2004 war sie Leiterin Lesermarkt und ab Februar 2006 Verlagsleiterin der Aargauer Zeitung, bevor sie sich im Sommer 2007 für eine berufliche Neuausrichtung entschied. AZ Medien zeigt sich in einer Mitteilung erfreut darüber, dass Galindo-Fässler zum Verlags zurückkehrt.
Peter Roth ist seit 2004 bei AZ Medien für Finanzprojekte und Controlling tätig. Davor war er als Konzerncontroller bei Atel tätig.
Mathis Lüdin, der die Basellandschaftliche Zeitung kurz vor Weihnachten an den Aargauer Medienkonzern verkauft hatte, bleibt Verleger. Als Präsident des Verwaltungsrates ist er zusammen mit den übrigen VR-Mitgliedern für die strategische Ausrichtung verantwortlich.

Aargauer Regierungsrat sieht Risiken für Medienvielfalt

Obwohl sich der Aargauer Regierungsrat am Dienstag hinsichtlich der Konzessionsvergabe für Radio Argovia aus dem Hause AZ Medien Gruppe ausgesprochen hatte, schreibt er nun, dass genau dieses Medienhaus mit seiner Medienkonzentration «ein gewisses Risiko» für die Meinungsvielfalt berge.

 Obwohl sich der Aargauer Regierungsrat am Dienstag hinsichtlich der Konzessionsvergabe für Radio Argovia aus dem Hause AZ Medien Gruppe ausgesprochen hatte, schreibt er nun, dass genau dieses Medienhaus mit seiner Medienkonzentration «ein gewisses Risiko» für die Meinungsvielfalt berge. Die AZ Medien Gruppe betreibe aber keinen Konzernjournalismus, findet die Regierung in einer Stellungnahme vom Freitag zu einem Vorstoss der SP-Fraktion im Grossen Rat (siehe
). Jedes Medium der Gruppe, zu der unter anderem die Aargauer Zeitung, Radio Argovia und der TV-Sender Tele M1 gehören, stehe auch in Konkurrenz zu anderen Anbietern im nationalen Umfeld. Das aber berge auch Probleme: Der ökonomische Wettbewerb könne zu einer inhaltlichen Homogenisierung durch redaktionelle Kooperationen und Mehrfachverwertungen führen. Der Wettbewerb um Werbeanteile könnte gemäss Regierungsrat in nicht allzu ferner Zukunft auf dem Schweizer Medienmarkt zu weiteren Konzentrationen führen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die mediale Abdeckung der kantonalen Politik seien noch nicht absehbar. Mit journalistischer Eigenleistung berichte meist einzig die Aargauer Zeitung. Dadurch trete in der kantonalen Politik «nur eine, die Meinung bestimmende Zeitung» auf.
Als Risiken der Medienkonzentration nennt der Regierungsrat gemäss SDA zudem den Arbeitsplatzverlust sowie mangelnde Arbeitsplatzalternativen für Journalisten sowie die Durchsetzung einer konzerngerechten Medienpolitik.
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