Neuer Verkaufschef bei Students.ch

Philipp Bareth ist neuer Head of Sales and New Business beim Studierendenportal Students.ch, das seit vergangenem Jahr zu Axel Springer Schweiz gehört.

Philipp Bareth ist neuer Head of Sales and New Business beim Studierendenportal Students.ch, das seit vergangenem Jahr zu Axel Springer Schweiz gehört. Der Betriebsökonom FH war davor bei der Vermarkterin IP Multimedia als Projektleiter Crossmedia tätig. Zuvor arbeitete er im Bereich Corporate Branding bei Novartis International in Basel. Bei der vor 10 Jahren gegründeten Plattform Students.ch soll er die Verkaufsabteilung koordinieren und seine Erfahrung in die Entwicklung und den Ausbau von innovativen und crossmedialen Konzepten einbringen.

Belcom verstärkt das Verkaufsteam

Die personelle Bewegung im Verkaufsteam von Belcom hält an: Francesco Nesci, Rico Krebs und Manuela Birghan stossen neu zum Unternehmen, und Brigitte Urfer nimmt den Hut.

 
Die personelle Bewegung im Verkaufsteam von Belcom hält an: Francesco Nesci, Rico Krebs und Manuela Birghan stossen neu zum Unternehmen, und Brigitte Urfer nimmt den Hut. Francesco Nesci wird neuer Business Development Manager von Radio 24 und Tele Züri. In dieser Funktion wird der 35-Jährige, der seit September 2005 als Verkaufsberater Crossmedia im Unternehmen tätig ist, sich auf das Neukundengeschäft und Crossmedia-Kunden konzentrieren. Zusätzlich übernimmt Nesci die stellvertretende Verkaufsleitung für Radio 24 und Tele Züri, wie es in der Mitteilung heisst. Er ist direkt dem neuen Verkaufsleiter, Philip Hofmann, unterstellt.  
Rico Krebs tritt per Anfang Mai 2008 als Verkaufsberater von Radio 24 und Tele Züri an. Der 30-Jährige war bei Espace Media Groupe in Bern als Key Account Manager und Mediaberater tätig. Brigitte Urfer, Leiterin Agenturberatung bei Tele Züri, wird das Unternehmen per Ende Mai nach mehr als fünf Jahren auf eigenen Wunsch verlassen. Mit Manuela Birghan ist bereits eine Nachfolgerin vorhanden. Sie ist seit knapp zwei Jahren als Verkaufsberaterin für Radio 24 tätig und tritt die neue Funktion per sofort an.

Gratis-Blick am Abend ersetzt Abendzeitung Heute

Dass am Mittwoch der neue Blick startet, weiss man schon lange. Nun gibt es aber noch eine brandneue Information: Ringier lanciert einen Gratis-Blick am Abend, der von der bisherigen Heute-Redaktion realisiert wird und Teil einer Blick-Medienplattform sein soll. Das Blatt wird zum Start der Fussball-Europameisterschaft das Licht der Welt erblicken.

 
Dass am Mittwoch der neue Blick startet, weiss man schon lange. Nun gibt es aber noch eine brandneue Information: Ringier lanciert einen Gratis-Blick am Abend. Die Zeitung mit dem Arbeitstitel Blick am Abend soll die Abendzeitung Heute ablösen und übernimmt von diesem Blatt «alle auf dem Lesermarkt erfolgreichen Elemente». Die bisherige Heute-Redaktion wird den Gratis-Blick realisieren. Das teilte Ringier am Dienstagabend mit, nachdem der Blog Medienlese.com die Neuigkeit schon verbreitet hatte und Daniel Pillard, interimistischer Leiter Ringier Schweiz, gegenüber der Werbewoche erklärt hatte, dass am Relaunch-Event für den Blick «eine Überraschung» kommuniziert werde. Der Blick am Abend soll zum Start der Fussball-Europameisterschaft, also am 07. Juni 2008, das Licht der Welt erblicken. Er steht in Zusammenhang mit dem strategischen Ausbau der Blick-Medienplattform. Dazu gehören neben der Tageszeitung Blick auch der Sonntagsblick sowie das Webportal Blick.ch mit täglicher Web-TV-Sendung und drei Web-Radiostationen.
Die Werbewoche spekulierte schon im März letzten Jahres, dass die Abendzeitung Heute zu einem Blick am Abend werden solle (siehe
Blick heute
). Heute erschien am 15. Mai 2006 zum ersten Mal. Im hart umkämpften Markt der Gratiszeitungen mit 20 Minuten, News und .ch ist Heute die einzige, die am Abend erscheint.
Das Stammblatt Blick erscheint ab Mittwoch im neuen Kleid. Er wird zu einer 56 Seiten starke Einbundzeitung mit zwei Frontseiten: Die Rückseite bildet den Einstieg zum Sportteil. Der neue Blick setzt stärker auf Magazin-Elemente. Dabei stehen neue Rubriken neben altbewährten: Das Seite-3-Girl und der Blick-Käfer werden wieder zum Leben erweckt.
Zugleich wartet der Blick mit einem neuen Distributionskonzept auf: Die Abonnenten in den grössten Ballungsgebieten der Schweiz erhalten die Zeitung schon zwischen 5 und 6.30 Uhr morgens. Zusätzlich ist der Blick ab sofort in 230 weiteren Zeitungsboxen erhältlich.

Hamburger Agentur gewinnt den Beobachter

Der Schweizerische Beobachter wird seit Anfang Jahr von der Hamburger Dialogmarketing-Agentur Rosenzweig & Schwarz betreut. Die Agentur hat den Auftrag zur Erstellung eines neuen Konzepts zur Abonnentengewinnung erhalten.

 
Der Schweizerische Beobachter wird seit Anfang Jahr von der Hamburger Dialogmarketing-Agentur Rosenzweig & Schwarz betreut. Die Agentur hat den Auftrag zur Erstellung eines neuen Konzepts zur Abonnentengewinnung für die seit 2007 zum Axel Springer Verlag gehörende Zeitschrift erhalten.  
Die Kampagne soll die Sonderstellung des Beobachters auf dem Zeitschriftenmarkt deutlich machen, wie es in der Mitteilung der Agentur heisst: Einerseits kämpfe der Beobachter seit über 80 Jahren als Zeitschrift für Gerechtigkeit, andererseits stelle er seinen Abonnenten ein grosses Beratungsangebot zur Verfügung.
 
Die 2000 von Mike H. Rosenzweig und Michael Schwarz gegründete Agentur Rosenzweig & Schwarz beschäftigt 25 Mitarbeiter und betreut grosse deutsche Verlagshäuser wie Gruner+Jahr mit dem Stern, GEO und der ganzen GEO-Familie und der P.M.-Familie sowie den Gong Verlag und den F.A.Z.-Verlag. Ausserdem den Gewinnspielservice Win24, das ARTE TV-Magazin und die Neue Zürcher Zeitung.

Drei Gewinner der Marketing-Trophy 08

Am Schweizerischen Marketing-Tag 08 wurde die Marketing Trophy vergeben. Die aus zehn Fachpersonen bestehende Jury hat drei Mal Gold verliehen, und zwar an Sandoz Pharmaceuticals, Present-Service Ullrich & Co. und Best of Swiss Gastro. Der Publikumspreis ging ebenfalls an Present-Services Ulrich & Co. mit dem Projekt FamExpo.

 Am Schweizerischen Marketing-Tag 08 wurde die Marketing Trophy vergeben. Die aus zehn Fachpersonen bestehende Jury hat drei Mal Gold verliehen, und zwar an Sandoz Pharmaceuticals, Present-Service Ullrich & Co. und Best of Swiss Gastro. Der Publikumspreis ging ebenfalls an Present-Services Ulrich & Co. mit dem Projekt FamExpo. Die Firma Present-Service wurde prämiert in der Klasse Kleinunternehmen. Das in Zug ansässige Unternehmen stellt in enger Zusammenarbeit mit Herstellern und Anbietern seit 1972 Geschenk- und Informationspackungen sowie Ratgeber zusammen, die sich an werdende und junge Familien richten. Überzeugt hat die Jury das Konzept FamExpo, eine Kinder- und Familienmesse. Durch klare Zielgruppen-Segmentierung konnte die neue Messe erfolgreich im Markt positioniert werden. Insgesamt 120 Aussteller kamen im letzten Jahr in den ABB-Hallen in Zürich zusammen.
In der Kategorie Grossunternehmen holte das Pharmaunternehmen Sandoz die begehrte Trophäe. Der Schweizer Generikaanbieter hat einen erfolgreichen Relaunch seiner Marke hinter sich. Verantwortlich hierfür war die breite Kampagne «More than Generics». Mit innovativer Werbung, unüblich für ein Pharmaunternehmen, schaffte es Sandoz zur Nummer zwei im hiesigen Generikageschäft und wuchs im letzten Jahr um 8,9 Prozent. Das Urteil der Jury: Sandoz habe es geschafft, sich nicht nur als Generikaanbieter zu positionieren und die Bekanntheit entsprechend zu erhöhen, sondern auch das Vertrauen gegenüber dem Fachpersonal und den Konsumenten aufzubauen. Zuständig für die kommunikativen Belange von Sandoz ist die Agentur Werbeanstalt Schweiz.
In der Kategorie Non-Profit-Organisationen hat Best of Swiss Gastro die Jury überzeugt. Der Best of Swiss Gastro Award ist so etwas wie ein Oscar für Restaurantbetreiber und wird durch ein Gastbewertungssystem vergeben. In den letzten vier Jahren stieg die Zahl der beteiligten Restaurants von 135 auf 300. Im letzten Jahr haben sich total 70’000 Gäste an der Wahl beteiligt. Hinter dem Gütesiegel stehe ein ganzheitlicher und professioneller Marketingansatz, so die Jury. Es werden klare, messbare Massnahmen ausgewiesen, die eine genaue Erfolgskontrolle ermöglichen. Im letzten Jahr hatten die Pharmafirma Helvepharm, Sportausrüster Mammut, Fleischlieferant Bell und der Verein Minergie, ein Qualitätslabel für neue und sanierte Gebäude, die Auszeichnung gewonnen.
Das Internet als Schwerpunkt Zum Wettbewerb zugelassen waren jene Marketingkonzepte, die im vergangenen Jahr umgesetzt oder beendet worden sind. Bereits nachweisbarer Erfolg oder überzeugende Zukunftschancen waren Voraussetzung, um zur Prämierung zugelassen zu werden. Alle Unternehmen mit Sitz in der Schweiz oder in Liechtenstein konnten die Bewerbung einreichen. Die Jury setzte sich aus namhaften Marketingprofis zusammen. Unter anderen beurteilten Peter Felser und Frank Bodin als Vertreter der Werbebranche die teilnehmenden Unternehmen und ihre Konzepte.
Im Verlauf des Tages liessen sich ausserdem Hunderte von Gästen die neusten Marketingerkenntnisse vortragen. Schwerpunkt des diesjährigen Marketing-Tages setzten die Organisatoren auf das Thema Internet und dessen Einfluss auf das Marketing. Unter dem Titel «Digital Marketing ¬ Hype oder Revolution?» erläuterten die Referenten die Dominanz der neuen Kommunikationsformen auf das Marketing und was die Vernetzung der Konsumenten mit sich bringt.
Christian Lüscher

ProSiebenSat.1 muss Gewinnrückgang hinnehmen

Der deutsche TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Schuld sind eine Kartellbusse sowie die Kosten für die Übernahme der Senderkette SBS.

 Der deutsche TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Schuld sind eine Kartellbusse sowie die Kosten für die Übernahme der Senderkette SBS. Der Gewinn liegt bei 89,4 Millionen Euro, was weniger als der Hälfte der letztjährigen Zahlen entspricht. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte dennoch um 8 Prozent auf 521,3 Millionen Euro zu. Ohne das Bussgeld wäre es sogar um 36 Prozent höher ausgefallen als 2006.
ProSiebenSat.1 hatte, wie Konkurrent RTL, nach Ansicht des Bundeskartellamts grosse Kunden bei der Vermarktung der Fernsehwerbezeiten unfair begünstigt. Der Konzern zahlte daher 120 Millionen Euro Busse und stellte die Modalitäten im Verkauf von Werbezeiten um. Die Untersuchungen wurden darauf eingestellt (siehe
). Der Umsatz von ProSiebenSat.1 stieg im vergangenen Jahr durch die Übernahme der Senderkette SBS um 29 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Für 2008 rechnet der Medienkonzern dank SBS mit einer weiteren Umsatzsteigerung.

Best of Swiss Web sucht Volltreffer unter den Fussball-Projekten

Am 11. März findet die Verleihung des Best of Swiss Web statt. Im Eurojahr 2008 gibt es dort auch einen Fussball-Preis zu holen. Welches das beste Web-Projekt in der Kategorie Fussballmarketing ist, können die Nutzer nun auf der Website der Gratiszeitung .ch bestimmen.

 Am 11. März findet die Verleihung des Best of Swiss Web statt. Im Eurojahr 2008 gibt es dort auch einen Fussball-Preis zu holen. Welches das beste Web-Projekt in der Kategorie Fussballmarketing ist, wird nun in einem Spezialwettbewerb unter dem Motto «Das Web ist rund» bestimmt. Auf Punkt.ch können Nutzer bis am Samstag, 8. März, abstimmen. Die Stimmen aus dieser Abstimmung werden zu 50 Prozent gewertet – den definitiven Entscheid trifft dann die Jury und ein Fussball-Überraschungsgast an der «Award Night» am 11. März. Ebenfalls ausgezeichnet wird der beste Webauftritt der Fussballverbände, die an der Europameisterschaftsendrunde in der Schweiz und Österreich mit dabei sind. Die «Award Night» geht im grossen Saal des Kongresshauses Zürich über die Bühne. Los geht das Programm um 18.00 Uhr. Nebst der Bekanntgabe sämtlicher Preisträger und Preisträgerinnen in den acht Kategorien gehören dazu auch die Verleihung des «Master of Swiss Web 2008» und ein Showblock mit Fabian Unteregger, der in der Giacobbo/Müller-Show auf SF Christoph Mörgeli parodiert. Siehe auch:
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EM 2008: News wird Medienpartnerin der Stadt Zürich

Die Pendlerzeitung News wird während der EM 2008 Medienpartnerin der Stadt Zürich im Print-Bereich. Das Gratisblatt soll Informationsleistungen des Tages-Anzeigers ergänzen, welcher während der EM täglich einen EM-Bund produziert.

 
Die Pendlerzeitung News wird während der EM 2008 Medienpartnerin der Stadt Zürich im Print-Bereich. Ziel der Partnerschaft sei es, die Zürcherinnen und Zürcher, Gäste und Fans schnell, kompetent und umfassend über den Grossanlass zu informieren, wie es in der Mitteilung der Stadt heisst. News soll die Informationsleistungen des Tages-Anzeigers ergänzen, der während der Europameisterschaft täglich einen EM-Bund produziert.Weiter hat die Stadt mit dem Tages-Anzeiger im Rahmen der Europameisterschaft einen Host-City-Förderervertrag geschlossen. Somit ist der erste der vier lokalen Sponsoren für die so genannte «Uefa Fan Zone» definiert. Der Sponsor profitiere dabei von Logo-Präsenz, Hospitality-Möglichkeiten sowie weiteren Leistungen, heisst es in der Mitteilung. Den Fans und Gästen werde es auch dank des Engagements der Host-City-Förderer ermöglicht, in Zürich die Spiele in der Fanzone in Stadionatmosphäre mitzuerleben. 

Neue Lgk kämpft für Bernmobil gegen Abfallberge

Die Berner Agentur Neue Lgk lanciert für Bernmobil eine Sensibilisierungskampagne gegen das zunehmende Müllproblem in Bussen und Trams. Eingesetzt werden Bodenkleber mit Bildern von überdimensionierten Abfällen.

 
Die Berner Agentur Neue Lgk lanciert für Bernmobil eine Sensibilisierungskampagne gegen das zunehmende Müllproblem in Bussen und Trams. Eingesetzt werden Bodenkleber und Tramhänger in Sonderformaten: Sujets wie übergrosse Ketchuptütchen oder Pappbecher zeigen, welche Dimension das Problem für den Berner Verkehrsbetrieb angenommen hat. Verknüpft wird damit die Bitte an die Fahrgäste, mehr Rücksicht beim Essen und Trinken in Tram oder Bus zu nehmen. Die Tramhänger mit Dispenser enthalten deshalb auch keine Flyer, sondern Servietten mit einer aufgedruckten Botschaft. Eine Installation im Besucherzentrum sowie Broschüren zum Thema Sicherheit und Sauberkeit in den ÖV begleiten die Aktion. /
Verantwortlich bei Bernmobil:
Monika Scheiwiller und Franca Heller (Marketingkommunikation). Verantwortlich bei der Neuen Lgk: André Benker (CD), Andreas Szentkuti und Lukas Schmid (Text), Stephan Wittwer (AD), Andreas Wyss (Grafik) sowie Alfredo Trasatti und Nicole Brunner (Beratung).

Metzgerlehner rührt für den Obstverband die Werbetrommel

Die Agentur Metzgerlehner soll für den Schweizer Obstverband (SOV) zeigen, dass einheimische Früchte zu den gesündesten Znünis überhaupt gehören. Im Zentrum steht: Der Apfel.

 
Die Agentur Metzgerlehner soll für den Schweizer Obstverband (SOV) zeigen, dass einheimische Früchte zu den gesündesten Znünis überhaupt gehören. Dazu setzen die Erlenbacher auf Railposter in der S-Bahn und in Intercity-Zügen sowie auf Werbebildschirme an Verkaufsstellen und diverse Gelegenheitsinserate. Gleichzeitig erhalten Schweizer KMU ein schmackhaftes Apfel-Mailing, welches auf das neue Früchte-Abo des SOV aufmerksam macht, wie es in der Mitteilung der Agentur heisst. Die frischen Äpfel fürs Mailing stammen von Bauernhöfen aus der ganzen Schweiz.  Verantwortlich beim Schweizerischen Obstverband:
Bernadette Galliker. Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Felix Dammann (CD), Patrick Meyer (Text/Konzept), Marco Hert und Christoph Schiess (AD), Giovanni Bucca (Produktion), Silvan Metzger und Silvan Hafner (Beratung); Fotografie: Jonathan Heyer.

Radio 1 wird zum «Breaking-News-Sender»

Roger Schawinski will sein am 17. März startendes Radio 1 als «Breaking-News-Sender» positionieren. Wichtige News gehen sofort über den Äther. Daneben setzt Radio 1 auf Kolumnen von Roger Köppel, Peter Rothenbühler und Felix E. Müller. Musikalisch ist eine breite Palette von Songs der vergangenen Jahrzehnte geplant.

 
Roger Schawinski will sein am 17. März startendes Radio 1 als «Breaking-News-Sender» positionieren und setzt auf Kolumnen von Roger Köppel und Peter Rothenbühler. Radio 1 werde etwas völlig anderes als die Konkurrenten bieten, meinte Schawinski am Dienstag vor den Medien. «Wir wollen das Radio als schnellstes Medium überhaupt wieder aufleben lassen.» Der Sender richte sich daher konsequent als «Breaking-News-Sender» aus.
Wichtige Neuigkeiten soll die Sender-Crew laufend verbreiten und schnell mit zusätzlichen Informationen, Einschätzungen und Hintergründen anreichern. Um 18 Uhr folge dann jeweils eine Sendung zu einem Schwerpunktthema, sofern die Tagesaktualität dies aufdränge, erklärte der Medienmann weiter. Dränge sich im Laufe des Tages kein Thema für die Sendung auf, werde auf die Sendung verzichtet.
Farbe ins Programm bringen Kolumnen, die jeden Morgen ausgestrahlt werden. Dafür hat der Sender mit Felix E. Müller, Roger Köppel und Peter Rothenbühler unter anderen die Chefredaktoren der NZZ am Sonntag, der Weltwoche und von Le Matin gewinnen können. Nebst ihnen werden auch Roger Schawinski selbst, Soziologieprofessor Kurt Imhof sowie Matthias Ackeret als Radiokolumnisten tätig sein.
Ebenfalls täglich über den Äther gehen wird eine Politsatire. Eine Wiederauferstehung erlebt Schawinskis eigene Talksendung «Doppelpunkt», die am Sonntagmorgen ausgestrahlt wird. Am Samstagmorgen will Radio 1 die Hörerinnen und Hörer mit einer Wissensendung an sich binden.
Musikalisch wird Radio 1 gemäss Schawinski auf ein breites Repertoire von Songs der vergangenen Jahrzehnte setzen. Nur bei zwei oder drei Songs pro Stunde werde es sich um aktuelle Stücke handeln. Bei der Moderation will der neue Radiosender Kontinuität bieten, indem jede Sendung immer von denselben Personen moderiert wird. Der Sender will vorab auf Telefonspiele und -wettbewerbe verzichten.
Ob Radio 1, das am Montag ein neu erstelltes Studio in der Nähe des Zürcher Schauspielhauses bezogen hat, längerfristig überhaupt bestehen wird, hängt davon ab, ob der Sender eine Konzession erhält. Vorerst kann Radio 1 auf der Frequenz des ehemaligen Radio Tropic empfangen werden. Den Spartensender hatte Schawinski vor fünf Monaten aufgekauft.
Nun bewirbt sich Schawinski um eine von insgesamt fünf Konzessionen, die für den Raum Zürich/Glarus und für die Stadt Zürich vergeben werden. Was geschehen wird, falls er keine Konzession erhält, konnte Schawinski nicht sagen. «Ich bin eine Person, die nicht immer nur auf Nummer sicher geht», erklärte er. Das Risiko sei jedenfalls kleiner als Anfang der Achtzigerjahre, als er Radio 24 gegründet habe. Für die Lancierung von Radio 1 rechnet Schawinski mit Investitionen von 8 bis 10 Millionen Franken.

Axel Springer Verlag schreibt 2007 Verluste

Der deutsche Medienkonzern und Herausgeber der Bild-Zeitung Axel Springer hat wegen einem Abschreiber auf den zum Konzern gehörenden Postdienstleister Pin 2007 einen Verlust eingefahren.

 
Der deutsche Medienkonzern und Herausgeber der Bild-Zeitung Axel Springer hat wegen einem Abschreiber auf den zum Konzern gehörenden Postdienstleister Pin 2007 einen Verlust eingefahren.  
So weisst die letztjährige Bilanz nun einen Fehlbetrag von 288 Millionen Euro auf, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch einen Gewinn von 291 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Dies teilte Springer am Montag in einer Pressemitteilung mit. Angesichts einer positiven operativen Ertragsentwicklung im Kerngeschäft soll die Dividende jedoch auf das Rekordniveau von 4,00 (Vorjahr: 3,50) Euro angehoben werden. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen erhöhte sich auf 422 (375) Millionen Euro.
 
Der Konzernumsatz von Axel Springer erhöhte sich im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro. Darin seien Umsätze der Pin Group nicht enthalten. Den kompletten Abschluss für 2007 und eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr will Springer am 12. März veröffentlichen.
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