Swatch steigt beim Blue Balls Festival ein

Swatch unterstützt das Blue Balls Festival und wird Presenting Sponsor des Luzerner Musikfestivals. Damit will der Uhrenkonzern Präsenz in der Schweizer Musik- und Kulturszene markieren.

 
Swatch unterstützt das Blue Balls Festival und wird sogenannter Presenting Sponsor des Luzerner Musikfestivals. Damit will der Uhrenkonzern Präsenz in der Schweizer Musik- und Kulturszene markieren. Die beiden Marken würden sich optimal ergänzen und sollen das Festival weiterentwickeln, heisst es in einer Mitteilung. Am Vorabend des letzten Festivaltages, am 25. Juli ab 17.00 Uhr, wird das Bieler Unternehmen seine neusten Uhren und Bijoux aus der Herbst- und Winterkollektion 2008 vorstellen; dies bevor die Kreationen in den Geschäften erhältlich sind. Das Festival findet vom 18. bis am 26. Juli in Luzern statt. Es bietet rund 100 Anlässe und zieht 100’000 Besucher an.

79 Prozent der Schweizer finden TV-Werbung lästig

Gemäss einer Umfrage finden 79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer Werbung im Fernsehen lästig. TV steht damit an der Spitze der Negativhitliste. Bezüglich Unabhängigkeit in der Medien sind 54 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Journalisten im Land nicht unabhängig berichten können.

 
Gemäss einer Umfrage finden 79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer Werbung im Fernsehen lästig. Auf dieser Negativhitliste folgen das Internet mit 51 Prozent, Privatradios mit 49 Prozent, Kino mit 32 Prozent und Zeitungen mit 19 Prozent. Dies hat eine Umfrage des Lausanner Instituts MIS Trend bei 601 Personen im Auftrag des Ringier-Magazins Edelweiss ergeben. Unter den Befragten befanden sich 300 Romands und 300 Deutschschweizer.Weiter wurde auch nach der Unabhängigkeit der Medien gefragt. Dabei sind 54 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Journalisten und Journalistinnen im Land nicht unabhängig berichten können: Die Medien stünden unter Druck der politischen Parteien und der Behörden. Fast gleich viele, nämlich 53 Prozent, glauben, dass die Medien finanziellem Druck ausgesetzt seien.
Demgegenüber finden die meisten Befragten, dass die Medien im Allgemeinen gute Arbeit leisteten. Vertrauen haben sie insbesondere in Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen sowie ins Radio, berichtet die SDA. Gemäss dem Umfragecommuniqué beträgt die statistische Fehlerquote bei der Umfrage plusminus vier Prozent.

SRG: Präsident verdient gleich viel wie letztes Jahr

Letztes Jahr riefen die geplanten Honorarerhöhungen der SRG-Verwaltungsräte Entrüstung hervor. Nun ist klar: Der Präsident erhält wie vergangenes Jahr 135'000 Franken. Die VR-Mitglieder bekommen rund 38'000 Franken Gesamthonorar.

 Letztes Jahr riefen die geplanten Honorarerhöhungen der SRG-Verwaltungsräte Entrüstung hervor. Nun hat die Delegiertenversammlung der SRG die Honorarpauschalen definitiv festgelegt, nachdem sich bereits der Bundesrat im Dezember dazu geäussert hatte. Die neuen Honorare gestalten sich so: Für den Präsidenten wird das Honorar auf 135’000 Franken festgelegt; dies entspricht dem Honorar von 2007 und auch der Empfehlung des Bundesrates. Letztes Jahr war geplant, dass der Lohn für den Präsidenten auf 180’000 Franken steigen solle – VR-Präsident Jean-Bernard Münch verzichtete nach einigem Wirbel aber auf die Erhöhung (siehe
).
Die Honorarpauschale für Verwaltungsräte beträgt künftig 32’000 Franken. Der Honorarzuschlag für den Vizepräsidenten beträgt wie bisher 1’500 Franken. Die zusätzliche Honorarpauschale für die Ausschusspräsidenten liegt bei 3’000 Franken. Das Sitzungsgeld von 1’000 Franken für die Verwaltungsräte (ohne Präsident SRG) wird für Ausschusssitzungen beibehalten. Auf Sitzungsgeld für ordentliche VR-Sitzungen wird verzichtet.
Unter Einrechnung der üblicherweise im Jahr zu erwartenden Ausschusssitzungen führe die Regelung für einen Verwaltungsrat im Durchschnitt zu einem Gesamthonorar von 38’000 Franken, teilte die SRG mit. Dieser Betrag liege unterhalb der Empfehlungen des Bundesrates von 40’000 Franken für einen Verwaltungsrat ohne Sonderfunktionen.

EM 2008: Swisscom steckt Millionen in Infrastruktur

155 Kilometer neue Kabel und 21 temporäre Mobilfunkantennen – das installiert die Swisscom in der Schweiz, damit das Mobilfunknetz und die Fernsehübertragungen an der Fussball-EM 2008 nicht zusammenbrechen. Kostenpunkt: Rund 7 Millionen Franken.

 
Damit der Ball auch auf dem Bildschirm rollt und die Medien über die Spiele berichten können, rüstet die Swisscom für die Fussball-EM 2008 die Telekominfrastruktur massiv auf. 100 Kilometer Datenkabel, 40 Kilometer Telefonkabel und 15 Kilometer Glasfaserkabel sollen zusätzlich verlegt werden. Nötig ist dies vor allem wegen der erwarteten Spitzen im Mobilfunknetz, etwa wenn wegen eines Goals alle miteinander telefonieren wollen, und wegen dem enorm höheren Bandbreitenbedarf durch HDTV.Die temporäre Aufrüstung wird den EM-Sponsor rund 7 Millionen Franken kosten, genaue Zahlen wurden an der Medienorientierung am Dienstag gemäss SDA nicht genannt. 13 unabhängige Telekomnetze für die Versorgung der vier EM-Stadien und 21 weiterer Standorte wie Uefa-Zentrale, Fan-Zonen, Hotels, Flughäfen oder Bahnhöfe werden aufgebaut. Zum Vergleich: Das ist das Drei- bis Sechsfache des Bedarfs eines internationalen Grosskonzerns. «Wir bauen in den Stadien kleine Telekomfirmen auf», sagte Swisscom-Mann Urs Schaeppi.

Schneider, Berthoud hat etwas gegen Einbrecher

Alle sieben Minuten wird in der Schweiz ein Einbruch verübt. Dazu hat die Basler Agentur Schneider, Berthoud für die Einbruchschutzspezialisten der Basler Schreinerei Robert Schweizer ein Kommunikationskonzept entwickelt.

 
Die Basler Agentur Schneider, Berthoud hat für die Einbruchschutzspezialisten der Basler Schreinerei Robert Schweizer ein Kommunikationskonzept entwickelt, mit dem auf die Gefahren von Einbrüchen hingewiesen werden soll. Mit Anzeigen, einer Website, Mailings und weiteren Werbemitteln wird gezeigt, dass schon einfachste Massnahmen Einbrüche verhindern helfen.Verantwortlich bei Robert Schweizer:
Gaston Schweizer (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Schneider, Berthoud: Urs Schneider (CD), Albert Kuhn (Text), Eveline Spitz (Grafik), Daniel Kloetzli und Roger Berthoud (Beratung). Illustration: Melk Thalmann, Luzern. 

Jean-Remy von Matt sitzt in Titanium-Jury bei den Cannes Lions

Jean-Remy von Matt wird dieses Jahr Einsitz in die Jury der Kategorie Titanium an Integrated Lions bei den Cannes Lions haben. Der Mitbegründer von Jung von Matt war bereits letztes Jahr Jurymitglied bei den Cannes Lions in der Kategorie Outdoor.


Jean-Remy von Matt wird dieses Jahr Einsitz in die Jury der Kategorie Titanium an Integrated Lions bei den Cannes Lions haben. Der Mitbegründer von Jung von Matt war bereits letztes Jahr Jurymitglied bei den Cannes Lions in der Kategorie Outdoor. Den Vorsitz der Kategorie Titanium hat Mark Tutssel, Kreativchef des Agenturnetzwerks Leo Burnett. Das Werbefestival findet vom 15. bis am 21. Juni statt.

Zu guter Letzt: Sarah Marshall schlägt zurück

Universal Pictures ritt mit Slogans wie «You suck, Sarah Marshall» auf der Promotionswelle für einen neuen Streifen. Blöd nur, wenn man selber so heisst. Eine Namensträgerin rächt sich.

«Sarah Marshall» klingt wie ein gewöhnlicher englischer Name. Doch dessen Trägerinnen hatten es in den vergangenen Wochen nicht leicht: In den USA hingen unzählige Plakate aus mit Aufschriften wie «You suck, Sarah Marshall» (etwa: «Du nervst, Sarah Marshall»), «My mother always hated you, Sarah Marshall» («Meine Mutter konnte dich noch nie ausstehen, Sarah Marshall») oder «You do look fat in those jeans, Sarah Marshall» («Mit diesen Hosen siehst du richtig fett aus, Sarah Marshall»). Eine gemeine Racheaktion eines enttäuschten Liebhabers? Nein, die Produktionsfirma Universal Pictures hatte die Poster verbreitet: Sie ritt damit für den Streifen «Forgetting Sarah Marshall» auf der Viral-Welle. Bei den Sarah Marshalls des realen Lebens sorgte die Aktion nicht für eitel Freude: Wie mehrere Namensträgerinnen der Chicago Times sagten, sei es nicht eben lustig, wenn riesige Plakate verkünden, dass man nerve. Dazu kommen Spott und besorgte Anrufe aus dem Freundeskreis. Eine der Verunglimpften hat nun zurückgeschlagen und rächt sich am Filmproduzenten Judd Apatow: Sarah Marshall aus Greenfield in Massachusetts hat selber den Filzstift gezückt und Plakate getextet. Aufschrift: «I hate you, Judd Apatow». Fragt sich nur, ob das den Mann hinter Blockbustern wie «Knocked Up» und «Superbad» kratzen wird.

Bild: People.com

Dieselwall: Andreas Marti gewinnt Zürcher Hauswand

Der vom Modeunternehmen Diesel bereits in mehreren Städten durchgeführte Künstlerwettbewerb Dieselwall wurde dieses Jahr auch in Zürich lanciert. Zu gewinnen gab es eine riesige Hauswand am Restaurant Zig-Tag in der Zürcher Hardau. Stadträtin Martelli begrüsst die neue Kunst im öffentlichen Raum.

 
Der vom Modeunternehmen Diesel bereits in mehreren Städten durchgeführte Künstlerwettbewerb Dieselwall wurde dieses Jahr auch in Zürich lanciert. Zu gewinnen gab es eine riesige Hauswand am Restaurant Zig-Tag in der Zürcher Hardau, zu dem die Künstler Gestaltungsvorschläge machen mussten. Gewonnen hat aus 380 internationalen Einsendungen der 41-jährige Zürcher Andreas Marti. Sein Projekt wird ab dem 15. Mai 2008 zwölf Monate an der Wand bleiben.Die Jury bestand aus Peter Lämmlin, Alltagagentur St. Gallen, Daniela Hardmeier, Kunsthistorikerin, Museum zur Allerheiligen in Schaffhausen, Daniel Strolz, Architekt und Designer, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich, und Lorenz Gianfreda, Grafiker, Büro Destruct, Bern. Das Gewinnerprojekt «Bag Bellow Break» besteche durch seine Einfachheit und seinen Bezug zum Ort, so die Jury. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Stadt Zürich, die das Projekt mit dem Umbau der Liegenschaft abgestimmt hatte. Stadträtin Martelli begrüsst die neue Kunst im öffentlichen Raum.

Zweifel & Una: Glarner Bank ospelt nicht

Nach der mit Regionalhumor angereicherten Kampagne zum 150-Jahre-Jubiläum hat Zweifel & Una für die regional tätige Glarner Bank nun eine Imagekampagne lanciert. Fazit: Bei der Regionalbank ospelt's nicht.

 
Nach der mit Regionalhumor angereicherten Kampagne zum 150-Jahre-Jubiläum hat Zweifel & Una für die regional tätige Glarner Bank nun eine Imagekampagne lanciert. Mit treffsicheren und mitunter frechen Print- und Plakatsujets soll der Sympathiebonus und Bekanntheitsgrad der Regionalbank gesteigert werden, wie es in der Mitteilung heisst. Die Agentur aus Schwanden im Kanton Glarus spielt mit der Tatsache, dass die Glarner Bank gerade mal 18 Mitarbeitende zählt und zwar klein, aber im Gegensatz zu den Grossen «absolut gesund» ist.Verantwortlich bei der GRB Glarner Regionalbank:
Dieter Elmer (Direktor). Verantwortlich bei Zweifel & Una: Marianne Zweifel (Konzept, Text) und Kate Isler (Konzept, Gestaltung).

Valora ab Juni mit neuer Chefetage

Der Kiosk-Konzern Valora schliesst seinen personellen Umbau ab: Mit Thomas Vollmoeller hat das Unternehmen ab Juni einen deutschen CEO. Die Leitung der Sparte Retail übernimmt Kaspar Niklaus.

 Der Kiosk-Konzern Valora schliesst seinen personellen Umbau ab: Mit Thomas Vollmoeller hat das Unternehmen ab Juni einen deutschen CEO. Der neue 48-jährige Konzernchef arbeitete nach seinem Wirtschafts-Studium in St. Gallen während zehn Jahren beim Beratungsunternehmen McKinsey, wie Valora am Dienstag mitteilte. Seit 1997 war er bei Tchibo in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt war er als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für den gesamten Bereich Nonfood. Nebst der Konzernspitze wird bei Valora auch die Leitung der Sparte Retail neu beziehungsweise wieder besetzt. Chef wird der 40-jährige Kaspar Niklaus. Der diplomierte Ingenieur Agronom ETH wird Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat zuvor unter anderem ebenfalls bei McKinsey, der Migros und bei Coop gearbeitet. Seit 2005 führte er Coop Bau+Hobby.
Verwaltungsratspräsident Rolando Benedick zeigte sich in der Mitteilung überzeugt, dass Valora mit Vollmoeller und Niklaus seine Ziele nach langfristigem und nachhaltigem Erfolg erfüllen könne. Benedick selbst hat das Präsidium des Verwaltungsrates ebenfalls neu übernommen, nach einem monatelangen Machtkampf in Folge des Engagements von Investor Adriano Agosti.
Der bisherige Valora-Chef Peter Wüst verbleibt bis zur Einarbeitung des Nachfolgers im Unternehmen. Er hatte dies bereits angekündigt, als er im April seinen Rücktritt bekanntgab. Wüst hatte interimistisch auch die unrentable Sparte Retail geführt, nachdem sich Valora im August 2007 «im gegenseitigen Einvernehmen» von Manfred Zipp getrennt hatte.

Alain Messerli leitet Concept Zürich

Der 35-jährige Alain Messerli übernimmt per sofort die Geschäftsleitung des Marketingforschungsunternehmens Concept Zürich. Der studierte Politikwissenschaftler ist seit Februar 2000 im Team des Mutterunternehmens H,T,P, Concept .

 Der 35-jährige Alain Messerli übernimmt per sofort die Geschäftsleitung des Marketingforschungsunternehmens Concept Zürich. Der studierte Politikwissenschaftler ist seit Februar 2000 im Team des Mutterunternehmens H,T,P, Concept und hat seither die Schweizer Geschäftsstelle mit aufgebaut. Thomas Schindlbeck, Geschäftsführer und Teilhaber der H,T,P, Concept Group, überträgt Messerli die Führung des Schweizer Geschäfts und soll Concept Zürich auch weiterhin in strategischen Fragen beraten. H,T,P, Concept unterhält auch in München, Berlin und Mumbai Geschäftsstellen. Concept Zürich beschäftigt sich mit neuen Ansätzen wie Consumer Blogs, E-Track oder Innovationsportalen.

W-Lan in der Stadt Bern wird für die EM erweitert

Der Internetprovider The Net bietet in Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern (EWB) und Espace.ch seit November 2007 in Teilen der Stadt Bern ein offenes Drahtlos-Netzwerk mit gratis Internetzugang an. Zur Fussball-EM hin sollen nun weitere Standorte hinzugefügt werden.

 
Der Internetprovider The Net bietet in Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern (EWB) und Espace.ch seit November 2007 in Teilen der Stadt Bern ein offenes Drahtlos-Netzwerk mit gratis Internetzugang an. Zur Fussball-EM hin sollen nun weitere Standorte hinzugefügt werden. Mit diesem Schritt stelle der Bern Hotspot, so der Name des gemeinsamen Projekts, eine ideale Kommunikationsplattform für Einwohner, Touristen und Fussballfans dar, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Das W-Lan von The Net besteht bereits seit 2002.SSID: wlan@thenet
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