Uefa verliert Rechtsstreit um Public Viewing

Die Euro 2008 ist vorbei und Spanien schon seit Wochen als Europameister gekürt, die Juristen hält das Thema Public Viewing aber immer noch auf Trab: Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Uefa über den Lizenztarif abgewiesen.

 Die Euro 2008 ist vorbei und Spanien schon seit Wochen als Europameister gekürt, die Juristen hält das Thema Public Viewing aber immer noch auf Trab: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass für solche Grossanlässe auch künftig kein besonderer Tarif gilt. Mit seinem Urteil bestätigte das Gericht einen Entscheid der Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten vom April. Die Kommission legte fest, dass nur die Urheberrechtsgesellschaften Lizenzgebühren verlangen dürfen (siehe
). Entsprechend diesem Tarif kassierte die Urheberrechtsgesellschaft Suisa von Public-Viewing-Veranstaltern 160 Franken für die Dauer der ganzen Fussball-EM. Der Europäische Fussballverband (Uefa) seinerseit erhob für Public-Viewing-Veranstaltungen ebenfalls Gebühren, allerdings weit höhere. Die Uefa setzte sich denn auch beim Bundesverwaltungsgericht dagegen zur Wehr, dass ausschliesslich der Suisa-Tarif gelten soll (siehe
). Mit der Beschwerde ist sie nun abgeblitzt. Schon im Mai hatte das Gericht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen, so dass der Suisa-Tarif für die EM in Kraft treten konnte.

Meyer Werbung spielt für Partnerwinner.ch mit den Extremen

Über den Online-Datingservice Partnerwinner.ch finden Menschen zusammen, die sich sonst nie kennen lernen würden. In einer neuen Imagekampagne setzt die Zürcher Werbeagentur Meyer Werbung diese Tatsache mit deutlichen Bildern um.

Über den Online-Datingservice Partnerwinner.ch finden Menschen zusammen, die sich sonst nie kennen lernen würden. In einer neuen Imagekampagne setzt die Zürcher Werbeagentur Meyer Werbung diese Tatsache mit deutlichen Bildern um.Ein Spiel mit den Extremen. Auf den Plakaten sind Paare zu sehen, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten: ein orthodoxer Jude mit einer frommen Muslima, ein katholischer Pfarrer mit einer aufreizenden jungen Dame vom Typ Lolita und ein Skinhead mit einer dunkelhäutigen Frau. Alle präsentieren sie sich dank Partnerwinner.ch in tiefer Harmonie. Liebe kennt also keine Grenzen, lautet die Werbebotschaft der Aufsehen erregenden Kampagne. Laut einer Pressemitteilung von Meyer Werbung waren alle Models überraschend einfach zu rekrutieren – bis auf den orthodoxen Juden. Also liess sich Agenturinhaber Thomas Meyer, selber jüdischer Abstammung, kurzerhand einen Bart verpassen.
Die drei Sujets sind ab dem 28. Juli während zwei Wochen in Zürich, Bern und Basel zu sehen und kommen ausserdem als Printkampagne in allen Tamedia-Titeln unbeschränkt zum Einsatz.
Verantwortlich bei Partnerwinner.ch:
Christoph Lüscher. Verantwortlich bei Meyer Werbung, Zürich: Thomas Meyer (Text und Kreativdirektion), Nicolas Y. Aebi (Fotografie und Art Buying).

Publicitas teilt Schweizer Verkauf in vier Gebiete

Die Publicitas informiert über den Zwischenstand ihrer Reorganisation und gibt bekannt, dass der Verkauf in der Schweiz künftig in vier Gebiete eingeteilt werde. Die Leitung der beiden Westschweizer Gebiete übernimmt Patrick Cuénoud, das Verkaufsgebiet Mitte leitet René Gehrig und das Gebiet Ost steht unter Leitung von Stefan Bai. Ab August sind weitere Reorganisationsschritte geplant.

 Die Publicitas informiert über den Zwischenstand ihrer Reorganisation und gibt bekannt, dass der Verkauf in der Schweiz künftig in vier Gebiete eingeteilt werde. Die Umstrukturierung komme «rascher voran als geplant», heisst es in einer Mitteilung vom Freitagabend. Vor allem die Vermarktung von Printmedien und TV hätten an Effektivität, Transparenz und Verkaufsorientierung gewonnen. Per August seien hinsichtlich Optimierung der Verkaufsprozesse und -leistungen weitere Reorganisationsschritte geplant. Der Verkauf Schweiz unter Thomas Bargetzi wird künftig in vier regionale Verkaufsgebiete (Léman, ROC, Mitte und Ost) aufgeteilt. Zudem entstehen in Zürich die beiden Abteilungen «Verkauf national» und «Direct Sales». Im nationalen Verkauf werden die Kompetenzeinheiten pro Mediagattung angesiedelt. Hauptaufgabe der regionalen Verkaufseinheiten mit ihrem Filialnetz sei weiterhin der aktive Printverkauf, heisst es in der Mitteilung weiter. Daneben sollen aber Beratung und Verkauf über alle Medien sukzessive vorangetrieben werden. Dabei kommen sogenannte Kompetenzeinheiten zum Einsatz. Sie sollen die Regionen mit spezifischem Know-how unterstützen, zum Beispiel zu elektronischen Medien. Zudem betreuen sie die Partner in den Mediaagenturen und bei den Kunden, wie Bargetzi im Communiqué zitiert wird.
Die Key Account Abteilungen von Publicitas Publimedia und die Einheiten von «Electronic & Interactive» arbeiten künftig näher zusammen. Sie betreuen in Absprache mit den beteiligten Agenturen die rund 50 wichtigsten Werbeauftraggeber. Die Einheit «Media Partner Relations» wird in den Verkauf integriert.
Für einheitliche Messbarkeit aller Unternehmenszweige soll ein neu eingeführtes Reporting-System sorgen. Und anscheinend setzt die Publicitas auf internen Wettbewerb: Seit Juni können alle Verkaufseinheiten auf einer Rangliste sehen, wo sie mit ihrer Verkaufsleistung im Vergleich zu anderen Einheiten stehen.
Die leitenden Köpfe in der Verkaufsorganisation «Sales Schweiz» ab 1. August 2008 bzw. 1. September 2009 sind:
Leitung: Thomas Bargetzi
Verkaufsgebiet West: Patrick Cuénoud
Verkaufsgebiet Mitte: René Gehrig
Verkaufsgebiet Ost: Stefan Bai
NZZ-Media: Walter Vontobel
Publicitas Publimedia: Stephan Gartenmann
Electronic & Interactive: Tim Dührkoop
Publicitas Publiconnect: Markus Bucher
Direct Sales: Moreno Cavaliere
Publicitas Publimag: Darko Panic
New Sales: Werner Schlatter
Publicitas Swiss Press: Paul Baumgartner
Media Partner Relations: Alexandra Kasper
Sales Support: Heinz Bischof
Die Leitung bei Marketing & Communications Worldwide:
Leitung: Christian Gartmann
Market Development: Séverine Lago
Marketing Services: Michael Schaefer
Legal Services: Jan Widmer
Project Rebranding: Sabine Tschopp

OSW trinkt Feldschlösschen Fresca

Feldschlösschen führt mit Fresca ein spritziges Bier mit Fruchtsaft ein und hat die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) mit der Kreation der nationalen Einführungskampagne betraut.

Feldschlösschen hat mit Fresca ein spritziges Bier mit Fruchtsaft lanciert und die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) mit der Kreation der nationalen Einführungskampagne betraut. Sie umfasst verschiedene Plakatformate. Zudem konzipierte OSW das gesamte Below-The-Line-Paket: POS-Massnahmen wie Displays, Regalstopper, Fensterkleber und F12-Plakate sowie ein Wettbewerb. Verantwortlich bei Feldschlösschen:
Patrick Schweizer (Brand Manager), Niklas Kukat (Marketing-Team). Verantwortlich bei Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW): Michael Oswald (Art Direction), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text), Leila Merkofer (Grafik), Miriam Gramelsbacher (Beratung).

SRG beugt der Olympia-Zensur vor

Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung.

 Olympia-Vorbereitungen bei der SRG: Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in China rüstet sich das Schweizer Fernsehen bereits in Peking für seinen Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vorbeugung gegen eine allfällige Zensur durch die chinesische Regierung. Denn das chinesische Staatsfernsehen strahlt Veranstaltungsbilder immer mit einer Verzögerung von mehreren Sekunden aus. So können unliebsame Bilder unterschlagen und somit Zensur betrieben werden. Wie die Zeitung Sonntag in ihrer Ausgabe vom 27. Juli berichtet, werden deshalb bei den Olympischen Spielen in Peking erstmals eigene Kameras des Schweizer Fernsehens zum Einsatz kommen. Postiert auf so genannten Präsentationspositionen, erlauben sie dem SF jederzeit eigene Bilder in die Schweiz zu senden. Falls auch trotz dieser Massnahmen eine unabhängige Berichterstattung nicht möglich sein sollte, will SRG-Generaldirektor Armin Walpen zu harten Mitteln greifen: Gegebenenfalls will er dann nämlich die gesamte Berichterstattung stoppen (siehe auch
). Die SRG wird während der Spiele mit 133 Mitarbeitern vor Ort sein.

Geschäftsführer Mario Frank verlässt den Spiegel

Einige Monate nach der Neubesetzung des Chefredaktoren-Posten wechselt beim Spiegel auch der Geschäftsführer des Verlags: Der bisherige Verlagschef Mario Frank legt per Ende Jahr sein Amt nieder. Nachfolger ist der 47-jährige Ove Saffe.

 Einige Monate nach der Neubesetzung des Chefredaktoren-Posten wechselt beim Spiegel auch der Geschäftsführer des Verlags: Der bisherige Verlagschef Mario Frank legt per Ende Jahr sein Amt nieder, wie das deutsche Nachrichtenmagazin am Freitag mitteilte. Neuer Geschäftsführer wird der 47-jährige Ove Saffe. Er ist seit 2004 Verlagsgeschäftsführer der Stern-Gruppe bei Gruner+Jahr. Beim Spiegel-Verlag arbeitete er bereits von 1996 bis 2000, zuletzt als Leiter Vertriebsmarketing. Frank verlor im April das Vertrauen der sogenannten Mitarbeiter KG, die 50,5 Prozent am Spiegel hält. Gruner+Jahr, Minderheitseigentümerin des Nachrichtenmagazins, stärkte danach Frank den Rücken, hat sich nun aber anscheinend beugen müssen. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung stehen die Chancen gut, dass der Wechsel an der Verlagsspitze noch vor dem angekündigten Zeitpunkt über die Bühne geht.

«Ich will Pornos auf dem iPhone gucken»

Am Medienevent der Swisscom für das iPhone staunte die Redaktion der Werbewoche nicht schlecht, als man die Medienmacher über ihr Erscheinen ausfragte. Die Journalisten wollten nur etwas: das iPhone. Die Enttäuschung war entsprechend gross.

Die Lancierung des iPhone 3G war ohne Zweifel eine Sensation. Die Werbewoche-Redaktion war selbst vor Ort und staunte nicht schlecht, als sie das Gerangel vor dem Swisscom-Shop in Zürich beobachtete. Noch mehr gestaunt haben wir über den Medienevent im Restaurant Hiltl. Vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPhone 3G lud der Telefonkonzern Swisscom die hiesigen Medienschaffenden ein, um ihnen ein «einzigartiges Multimediaerlebnis» zu bieten. In der Gerüchteküche brodelte es. Wird die Swisscom eines dieser begehrten Dinger abgeben? In Sachen Mobile-TV und Nokia N77 zeigte sich die Swisscom gegenüber der Journaille eben grosszügig. Im Gespräch mit Berufskollegen zeigte sich, dass man sich im Hiltl zusammen fand, um ein iPhone im wahrsten Sinne des Wortes abzustauben. Die Motive waren unterschiedlich. «Mein Chef schickt mich hierher, weil er seiner Tochter das Teil schenken will», meint ein junger Journalist. Sein Tresennachbar liess gar die «beste Party» des Jahres sausen, um an ein Gerät zu kommen. «Kauf ich mir doch nicht», sagt er unverblümt. Gleich mehrere Redaktionsvertreter einer Pendlerzeitung stehen erwartungsvoll herum. Man ist nervös. «Ich hab zwar schon eines, aber meine Freundin will auch eines», gibt einer offen zu Protokoll. Sein Arbeitskollege sagt: «Hab gehört, dass iPhones verteilt werden. Hab mich also noch schnell angemeldet.» Minuten später erklärt ein Journalist von einer Qualitätszeitung mit Weltruf, dass er auf keinen Fall was über das iPhone berichten werde. Warum er hier sei, fragen wir. «Ich will Pornos auf dem iPhone gucken», sagt er und nippt am Bier. Erstaunt wenden wir uns zum nächsten Gesprächspartner. Und tatsächlich gibt es Journalisten, die noch nie ein Gerät in den Händen hielten, aber ihren mehrseitigen Testbericht längst verfasst haben. Wie das geht, fragen wir. «Dank Google und Blogs», lautet die Antwort. Aufgefallen ist uns noch eine Journalistin einer Tageszeitung aus dem Haus Tamedia. Auf die Frage, ob sie das iPhone nach dem Test behalte werde, sagte sie: «Alles was über 100 Franken kostet, schicken wir zurück.» Vorbildlich, denken wir. Andere kommentieren die Aussage als reines Kodexgeplapper. Ein iPhone zu behalten sei weniger schlimm, als über Wochen das Telefon zum Hauptthema zu machen. Einer zählte in den letzten Tagen akribisch die iPhone Nennungen in Artikeln seiner Kollegen. «Einmal habe ich 41 gezählt. Unglaublich oder?» Skandalös, sagen wir. Bezüglich iPhone sind wir übrigens mit leeren Händen von dannen. Die Swisscom hat nicht allen Journalisten ein Testgerät abgegeben, sondern nur denen, die für reichweitenstarke Titel arbeiten. Die Werbewoche fliegt offensichtlich unter dem Wahrnehmungsradar der Swisscom. Zum Trost: Unsere Kollegen müssen das Ding in vierzehn Tagen zurück schicken.

AY&R bringt Sonntagszeitung in Festivallaune

Für das Engagement der Sonntagszeitung an verschiedenen Festivals hat sich AY&R einen Spot mit Noch-Präsident George W. Bush und ein Plakat mit dem Lieblingsspielzeug böser Buben ausgedacht.

Die Sonntagszeitung engagiert sich im laufenden Festivalsommer unter anderem beim Orange Cinema und am Jazz Festival Montreux als Sponsor. Passend zum jeweiligen Anlass hat sich AY&R einen Spot bzw. ein Plakatmotiv ausgedacht, welche die aktuelle Babuschka-Kampagne der Sonntagszeitung weiter etablieren. Der Spot nimmt sich zum Ende von George W. Bushs Amtszeit nochmals einem Thema an, welches seine Präsidentschaft noch lange überdauern wird: dem Irak-Krieg. Und das Plakatsujet wirft einen ironischen Blick auf das liebste Spielzeug böser Buben: die Elektro-Gitarre.
Verantwortlich bei der Sonntagszeitung:

Diego Quintarelli (Verlagsleitung), Andrea Waltzer (Werbeleitung). Verantwortlich bei Advico Y&R: Christian Bobst (CD), Martin Stulz (Text), Rob Hartmann (AD), Emi Lehmann (Grafik), Fabian Biedermann, Lukas Tenger (Beratung), Kathrin Gerber, Verena Rentsch (Art Buying). Verantwortlich bei Markenfilm: Uli Scheper (Produktion) Sandra Trostel (Editor), UPP Praha (Postproduktion), JingleJungle (Ton).

Ruf Lanz: Für Hiltl Tarantino-Film mit Gemüse neu vertont

Die Zürcher Agentur Ruf Lanz hat für Hiltl einen Kinospot realisiert, in dem einem professionellen Sound-Designer über die Schultern geblickt wird. Dabei wird enthüllt, womit heute noch – selbst in Hollywood – gewisse Geräusche produziert werden.

Die Zürcher Agentur Ruf Lanz hat für das vegetarische Restaurant Hiltl einen Kinospot realisiert, in dem einem professionellen Sound-Designer über die Schultern geblickt wird. Dabei wird laut Mitteilung enthüllt, womit heute noch – selbst in Hollywood – gewisse Geräusche produziert werden: mit knackigem Gemüse. Mit Hilfe von Rüebli, Lauch, Tomate und Co. wird die Schlussszene von Quentin Tarantinos Death Proof neu vertont. Idee und Drehbuch stammen von Markus Ruf. Regie führte der in Los Angeles lebende Schweizer Serge Hoeltschi, mit dem Ruf Lanz bereits die TV-Spots «Stevie Wonder» und «Andrea Bocelli» für das Blindenwohnheim Mühlehalde drehte. Produziert wurde der Spot von Onfilm Zürich mit Daniela Berther als Produzentin. Der Sound-Designer ist Peter Bräker, der bereits für Filme wie Snow White, Sternenberg oder ernstfall Havanna gearbeitet hat.Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Gian Marco Juon (Beratung). Gestaltung Plakate, Inserate und Postkarten: Marcel Schläfle (AD), Markus Ruf (Text). Produktion: Onfilm Zürich. Produzentin: Daniela Berther. Regie: Serge Hoeltschi. Kamera: Maher Maleh. Schnitt: Marko Strihic. Sound-Design: Peter Bräker.

Newsnetz erhält während der Olympischen Spiele prominente Unterstützung

Das Newsnetz erhält während der Olympischen Spiele prominente Verstärkung: Peter Achten berichtet über das Geschehen rund um die Spieleaus Peking, Markus Ryffel schreibt als Experte täglich eine Kolumne rund um die Leichtathletik-Wettbewerbe.

 Das Newsnetz von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung erhält während der Olympischen Spiele prominente Verstärkung: Peter Achten berichtet täglich aus Peking. Seine Videobeiträge drehen sich um Geschichten rund um die Spiele – seien es die Umweltsituation, die Sorgen und Begeisterung der Bevölkerung oder die Menschenrechte. Der 69-Jährige arbeitete viele Jahre für das Schweizer Fernsehen. Dem Publikum wurde er als Nachrichtensprecher bekannt. Bevor er 1986 als Korrespondent nach Peking wechselte, war er Mitglied der Chefredaktion von SF. Nach einem Abstecher als Korrespondent des Fernsehens nach Washington arbeitet er seit 1997 als Asien-Korrespondent von Radio DRS.
Weiter wird Markus Ryffel als Experte täglich eine Kolumne rund um die Leichtathletik-Wettbewerbe schreiben. Der 53-Jährige gehört zu den bedeutendsten Figuren des Schweizer Sports. Als aktiver Sportler gewann er 1984 an den Olympischen Spielen in Los Angeles über 5’000 Meter Silber. An internationalen Meisterschaften gewann er zahlreiche Medaillen. Ryffel hält noch heute die nationalen Rekorde über 3’000 und 5’000 Meter. Er führt mit seinem Bruder Urs die Ryffel Running AG mit Geschäften in Bern und Uster.

Radio 24 lanciert wöchentliche Rocksendung

Mit «On the Rocks» wird Radio 24 ab dem 21. Juli wöchentlich eine Spezialsendung zum Thema Rockmusik ausstrahlen. Geplant ist eine Mischung aus Musik und Hintergrundberichten, offenbar nicht nur für Erwachsene.

 
Am 21. Juli 2008 startet Radio 24 mit der wöchentlichen Spezialsendung «On the Rocks¬». Gesendet wird Rockmusik seit ihren Ursprüngen in den 1960er Jahren bis Heute, von Aerosmith über Jimi Hendrix und Joan Jett bis ZZ Top, wie das Radio am Freitag mitteilte. Angereichert wird das Musikprogramm durch Hintergrundberichte zu Themen wie die Entstehung des Hard Rock Café oder Joan Jetts Welthit I love Rock’n’Roll. Geleitet und moderiert wird die jeweils am Montag von 20 bis 22 Uhr ausgestrahlte Sendung von Karin Müller. «On the Rocks» wird auch von Radio Basilisk und Radio Rottu ausgestrahlt. 

Wemf: Im Juni deutlich weniger Presseinserate

Die Schweizer Presse hat im Juni Inserateeinnahmen von 151,9 Millionen Franken erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer deutlichen Abnahme um 15,3 Prozent.

 Die Schweizer Presse hat im Juni Inserateeinnahmen von 151,9 Millionen Franken erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer deutlichen Abnahme um 15,3 Prozent, wie die Wemf am Freitag mitteilte. Alle Inseratekategorien entwickelten sich rückläufig. Die Spanne reicht von  -11,1 Prozent bei den Stellenanzeigen bis -27,8 Prozent bei den Liegenschaftsanzeigen. Die Kategorie der kommerziellen Anzeigen schrumpfte um 15,4 Prozent auf 111,7 Millionen Franken.
Nach Printmediengattungen konnte einzig die Sonntagspresse (+7,4 Prozent) zulegen. Die Tagespresse verbuchte einen Rückgang der Inserateeinnahmen um 16,7 Prozent auf 85,4 Millionen Franken.

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