Draftfcb kreiert Rolltreppenwerbung für Nivea-Deo

Für die Lancierung des neuen Nivea-Deodorants hat die Werbeagentur Draftfcb eine Rolltreppenaktion kreiert. In Einkaufszentren werden Rolltreppenfahrende schrittweise auf das Produkt aufmerksam gemacht.

Die Walliseller Werbeagentur Draftfcb hat für die Lancierung des neuen Nivea-Deodorants «Double Effect» eine landesweite Rolltreppenaktion in Einkaufszentren entwickelt. Nebst dem üblichen Schutz vor Schweiss soll das Produkt dafür sorgen, dass die Achselhaare der Benutzerinnen gründlicher rasiert werden können und eine Rasur deshalb seltener nötig ist.
Rolltreppenfahrenden in Warenhäusern sollen diese Eigenschaften vor Augen geführt werden: Alle paar Meter sagt ihnen ein Kleber, dass sie noch warten sollen. Womit sie warten sollen, erfahren sie am Ende der Rolltreppe, wo eine Nivea-Promotorin Müsterchen des Deodorants verteilt.
Im Rahmen dieser Deo-Lancierung hat Draftfcb auch die Spots und Plakate aus der internationalen Kampagne adaptiert und weitere Below-the-line-Massnahmen entwickelt.
Verantwortlich bei Nivea: Daniel Münster (Group Brand Manager), Lucia Zosso (Brand Manager).
Verantwortlich bei Draftfcb: Nicolas Vontobel (CD), Frédéric Nogier (AD), Ivan Madeo (Text/Konzept), Nicole Cannabona (DTP), Gabrielle Lommel, Flurin Hardt (Beratung).

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Music First erhält definitiv UKW-Konzession für Zürcher Jugendradio

Giuseppe Scagliones Music First Network hat definitiv die UKW-Sendekonzession für ein Zürcher Jugendradio erhalten. Die Beschwerde des unterlegenen DJ Radio wurde vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen.

Im Dezember 2007 erteilte der Bundesrat eine UKW-Sendekonzession für den Raum Zürich an Music First Network, die Radio 105, Radio Monte Carlo Swiss und 105TV betreibt. Die unterlegene Partei, DJ Radio, legte beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein. Wie Music-First-Geschäftsführer Giuseppe Scaglione in einer Mitteilung schreibt, hätten sich sämtliche Anschuldigungen und Behauptungen von DJ Radio als haltlos erwiesen. Deshalb sei die Beschwerde nun abgewiesen worden.
Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist endgültig und kann nicht mehr vor das Bundesgericht weitergezogen werden. Somit kommt ein mehrjähriges Verfahren um die Zürcher Jugendradiofrequenz zum Abschluss. «Endlich können wir unseren jahrelangen Traum und unsere zahlreichen Radioideen auf UKW umsetzen. Das ist ein grosser Moment. Unser Durchhaltewille für die Jugend hat sich gelohnt», freut sich Scaglione.
Sein Team wird nun den neuen Sender aufbauen. Die neuen Radiostudios befinden sich im World Trade Center Zürich bereits im Bau und sind bald bezugsbereit. Das neue Jugendradio, dessen Name demnächst bekannt gegeben werden soll, wird in den nächsten sechs Monaten auf Sendung gehen und sucht hierfür Moderatoren und Redaktoren.

Radio FM1 St. Gallen mit guten Hörerzahlen gestartet

Radio FM1 St. Gallen zeigt sich drei Monate nach dem Start zufrieden mit den Hörerzahlen. Der Sender ging aus den früheren Radios Aktuell und Ri hervor.

Drei Monate nach dem Start ist man beim St. Galler Privatradio FM1 zufrieden mit den Hörerzahlen. Nach eigenen Angaben erreicht der Sender täglich 152’000 Personen. Damit gehört FM1 zu den sieben grössten Privatradios der Schweiz.
In den ersten drei Monaten erreichte der Ostschweizer Sender in seinem Konzessionsgebiet einen Marktanteil von 13,1 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. FM1 habe sich gegenüber den andern Privatradios und ausländischen Sendern verbessert.
FM1 ist aus den früheren Sendern Radio Aktuell und Radio Ri hervorgegangen. Das Sendegebiet umfasst die Kantone St. Gallen, beide Appenzell, den Oberthurgau, das Fürstentum Liechtenstein und das Churer Rheintal.

Daniel Pünter wird Redaktionsleiter von «Schweiz aktuell»

Das Schweizer Fernsehen hat Daniel Pünter zum neuen Redaktionsleiter von «Schweiz aktuell» ernannt. Er tritt per 1. Januar 2009 die Nachfolge von Thomas Schäppi an, der die Redaktionsleitung der «Tagesschau» übernimmt.

Daniel Pünter übernimmt per 1. Januar 2009 die Redaktionsleitung der Nachrichtensendung «Schweiz aktuell». Er tritt die Nachfolge von Thomas Schäppi an, der ab Neujahr die Redaktion der «Tagesschau» leitet.
Daniel Pünter, seit 2001 beim Schweizer Fernsehen, hat in den letzten dreieinhalb Jahren das People-Magazin «Glanz & Gloria» aufgebaut und zum Erfolg geführt. Davor arbeitete der bald 40-Jährige als Redaktor bei der «Rundschau» und als Ausbildner von Videojournalisten. Er produzierte Beiträge für «10vor10», «SF Spezial» und für den Sport. Von 1995 bis 2001 war er als Videojournalist, Magazinchef und Mitglied der Programmleitung bei Tele Züri und Tele 24 tätig.
Die Stelle des Redaktionsleiters «Glanz & Gloria» wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben.

Frank Bodin steigt bei «Die Anzeige» aus

Beim deutschen Wettbewerb «Die Anzeige» gibt es Zoff: Jury-Mitglied Frank Bodin steigt beim Wettbewerb sofort aus. Stein des Anstosses ist, dass der Chef von Euro RSCG die Hotelübernachtung selbst bezahlen müsste. Bodin wirft den Veranstaltern vor, dass sie sich bereichern würden, und spricht dem Award die Relevanz ab.

Beim deutschen Wettbewerb «Die Anzeige» gibt es Zoff: Jury-Mitglied Frank Bodin steigt beim Wettbewerb sofort aus. Er kritisiert die Veranstalter, die Commclubs Bayern: Sie würden sich weigern, die Kosten einer Übernachtung für die Jurierung in München zu übernehmen. Es gehe dabei nicht um den Betrag, diesen würde er ohne weiteres selbst bezahlen, erklärte Bodin in einem Commniqué. «Wer aber weiss, wie hoch die Einreichgebühren sind und dass die Juroren ihre Zeit gratis zur Verfügung stellen, der kann und will solche Machenschaften nicht akzeptieren», findet der Chef von Euro RSCG Schweiz. Es gehe nicht an, dass sich Veranstalter solcher Awards an den Agenturen «schamlos bereichern» würden. Anders sähe Bodin den Fall, wenn die Einkünfte zum Grossteil wieder an die Branche zurückfliessen würden, zum Beispiel durch ein Förderprogramm für junge Kreative.
Bodin rechnet in seinem Communiqué vor, dass die fast eintausend Einreichungen multipliziert mit einer Gebühr von durchschnittlich 300 Euro pro Einreichung 300’000 Euro Einnahmen ergeben würden. Der BSW-Präsident schiesst auch scharf gegen den Award als solchen: «Der ADC Deutschland ist sowieso der Massstab, der mit seinem Kongress, seiner Ausstellung, seinen Veranstaltungen und seinem grossartigen Rahmenprogramm wirklich etwas für die Förderung der Qualität der Branche tut und zudem offen für Einreichungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ist», heisst es in Bodins Mitteilung weiter. Aus diesem Grund brauche es den Award «Die Anzeige» überhaupt nicht, folgert er.
Im diesjährigen Kreativranking der Werbewoche wird «Die Anzeige» übrigens nicht mehr berücksichtigt.

Erich Baumgartner wird CEO von Scholz & Friends in der Schweiz

Ab dem 1. September 2008 übernimmt Erich Baumgartner die Führung von Scholz & Friends in der Schweiz. Damit steht nun erstmals ein Schweizer an der Spitze der Zürcher Dependance des Agentur-Netzwerks.

Ab dem 1. September 2008 übernimmt Erich Baumgartner die Führung von Scholz & Friends in der Schweiz. Damit steht nun erstmals ein Schweizer an der Spitze der Zürcher Dependance des Agentur-Netzwerks.
Baumgartner ist Nachfolger von Katrin Seegers, die zusammen mit Jan Leube seit 2006 das Schweizer Büro führte. Katrin Seegers, die im Juli Mutter wurde, wird Scholz & Friends mit einem Sitz im Verwaltungsrat der Zürcher Agentur erhalten bleiben.
Gemäss Frank-Michael Schmidt, CEO der Scholz & Friends Group, will die Agentur mit Agenturgruppe mit der Berufung Baumgartners eine neue Phase der Marktpräsenz einläuten und Wachstum anstreben.
Erich Baumgartner startete 1981 bei DDB seine berufliche Laufbahn, die er in der Beratung bei McCann-Erickson Zürich/Frankfurt und GGK Zürich weiterführte. 1990 wechselte Baumgartner als Leiter Marketingkommunikation zu Philips Schweiz. In weiteren Stationen arbeitete er für Marti Ogilvy & Mather, Advico Young & Rubicam und Publicis in der Schweiz, bevor er 2003 als Managing Director zu Lowe in Zürich wechselte. Die letzten zwei Jahre war er unternehmerisch tätig als Partner der Glamour Engineering AG in Zürich.

Zu guter Letzt: Facebook weltweit

Hierzulande schaffte es in den letzten Tagen oft Facebook in die Schlagzeilen - im Zusammenhang mit den sogenannten Botellóns nämlich. Ein heiterer Anlass findet dagegen in Chile auf dem virtuellen Dorfplatz statt.

Hierzulande schaffte es in den letzten Tagen oft Facebook in die Schlagzeilen – allerdings nicht, weil das Social Network wieder einen neuen Werbestreich spielte, sondern weil dort Jugendliche zu einem Massenbesäufnis beziehungsweise einem sogenannten Botellón aufriefen. Für das Unternehmen Facebook war es vielleicht nicht allzu erfreulich, dauernd in einem Atemzug mit betrunkenen Jugendlichen genannt zu werden.
Ein heiterer Anlass findet dagegen in Chile auf dem virtuellen Dorfplatz, nämlich eine Miss-Wahl. Die Wahl zur «Miss Facebook Chile 2008» hat innerhalb der vergangenen Wochen eine regelrechte Schönheitsbewegung in Chile ausgelöst. Die Fangemeinde der Facebook-Mitglieder, die ihre Stimme abgeben oder Profile der Misswahl-Teilnehmerinnen kommentieren können, ist inzwischen auf 37’000 registrierte Nutzer angewachsen. Ausschlaggebend für die Wahl ist vor allem die «Schönheit, Natürlichkeit und Aussagekraft» der Fotos, heisst es in den Teilnahmebedingungen. Bei den Botellón-Jugendlichen wäre dagegen wohl eher die Stabilität der Leber ausschlaggebend.

Zwischen Erfolg und Ermüdung

Barack Obama nutzt die Medien geschickt. Doch das Publikum zeigt steigendes Desinteresse am Präsidentschaftskandidaten.

Präsident wird in den USA, wer die Medien am besten für sich ausnutzen kann. Und die Kampagne von Barack Obama, dem Kandidaten der demokratischen Partei, wurde schon früh für ihre Gewieftheit in dieser Hinsicht gelobt. «Obama hat sich besonders das Internet von vornherein zu eigen gemacht», sagt Sally Howald, Kommunikationsprofessorin an der Webster University in St. Louis und weist darauf hin, dass er schon im letzten Jahr die Webseite Fightthesmears.com gelauncht hat, um den zu erwartenden Rufmordkampagnen entgegenzutreten. «Auf diese Weise brachte er die Gerüchteküche umgehend unter Kontrolle.»
Durch den frühen und gezielten Einsatz der Onlinemedien konnte Obama schon im Wettkampf gegen Hillary Clinton einen Vorteil für sich gewinnen. Eine prominente Position nimmt darin neben Facebook.com die Social-Networking-Seite MyBarackObama.com ein, wo einzelne Gruppen von Obama-Unterstützern wie Umweltschützer, Latinos oder Studenten sich gegenseitig austauschen können. Am wichtigsten ist jedoch die Fundraising-Funktion dieser und anderer Obama-Webseiten, mit denen die Wähler schon zu Beginn seiner Kandidatur auf der Grassroots-Ebene aufgefordert wurden, nicht nur grosse Summen, sondern auch Kleinbeträge von etwa 50 Dollar zu spenden.
Beinahe legendär ist ein Spendenaufruf vom vergangenen Frühjahr, als die damalige Opponentin Hillary Clinton ihrer Kampagne fünf Millionen Dollar aus ihrem Privatvermögen lieh. Obama wandte sich umgehend an seine Unterstützer um Hilfe und konnte innerhalb von 24 Stunden acht Millionen Dollar einholen. Ein anderes wichtiges Medium, das vor allem bei den jugendlichen Wählern beliebt ist, bleibt YouTube, wo schon früh User-generated Content wie etwa das Video «I got a Crush on Obama» auftauchte.
Besonders effektiv ist nach Ansicht von Marktbeobachtern der Einsatz von Text Messaging. So wird derzeit etwa eine Datenbank von Interessenten erstellt, die umgehend angetextet werden, wenn die Wahl des Vizepräsidentschaftskandidaten fest steht. «Text Messaging ist besonders wirksam beim Organisieren von Aktionen und Events», sagt George Haley, Marketingprofessor an der New Haven Universität. «Oft melden sich die Leute freiwillig für solche Aktionen und machen dann aber doch nichts, und mit Hilfe des Text Messaging stellt man sicher, dass der Freiwillige auch tatsächlich auftaucht.» Auch Blogs greifen Obama als beliebtes Thema auf, was dazu führt, dass Internetnutzer online sich gern über ihn austauschen. Laut dem Medienforschungsunternehmen Nielsen wurde über Obama in 0,75 Prozent aller Onlineforen diskutiert, bei McCain waren es 0,39 Prozent.
Doch das gesteigerte Medieninteresse könnte für den Politikstar möglicherweise nach hinten losgehen. Laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center in Washington brachten 48 Prozent der Befragten eine gewisse Obama-Müdigkeit zum Ausdruck. Dazu kommt, dass viele Amerikaner das Gefühl haben, dass sie nicht sehr viel über seine Strategie wissen. «Die Marke Obama, von der so viele in den Medien reden, gibt es eigentlich nicht», glaubt Rob Frankel, Branding-Experte und Autor des Marekting-Buches «The Revenge of Brand X». «Er hat zwar ein Image, aber keine wirkliche Substanz. Die Leute wissen nicht, wofür er steht.» Gepaart mit dem Vorwurf der sogenannten Overexposure, also dass so viel über ihn geredet wird, dass sich ein gewisser Überdruss einstellt, stellt dies eine knifflige Herausforderung für den Newcomer dar. «Das ist eine schwierige Kombination» glaubt Haley. «Einerseits muss die Kampagne klar machen, was seine Werte sind und wie seine Strategie aussieht, aber andererseits muss man unter allen Umständen vemeiden, dass eine noch grössere Unlust an Obama aufkommt.»
Egal wer am Ende Präsident wird, ein anderer Gewinner steht schon jetzt fest: Die Medien. Im bisher längsten Wahlkampf der Geschichte, bei dem die ersten Werbespots bereits im Dezember 2006 geschaltet wurden, wurden bislang 800 Millionen Dollar für politische Werbung ausgegeben. Pro Woche liegen die Ausgaben bei 23 Millionen Dollar, das sind im Durchschnitt zehn Millionen mehr als vor vier Jahren. Der Grund dafür ist, dass die Kandidaten im Fernsehland USA noch immer am meisten Geld für TV-Spots ausgeben, während das Internet für digitale Anzeigen nur geringfügig genutzt wird. Allein fünf Millionen gibt Obama im Rahmen der Olympischen Spiele aus, McCain zog mit sogar sechs Millionen nach. Darüber hinaus gibt die Obama-Kampagne weitaus mehr Geld in jenen Staaten aus, die traditionell den Republikanern zugestanden werden.
Gerti Schön, New York

Eine ganze Tramstation für The Dark Knight

Ab 18. August 2008 markiert der Schwarze Ritter auf dem Zürcher Bahnhofplatz - in der längsten Tram-Wartehalle Europas – unnachgiebig Präsenz.

Ab 18. August 2008 markiert der Schwarze Ritter auf dem Zürcher Bahnhofplatz – in der längsten Tram-Wartehalle Europas – unnachgiebig Präsenz. Auf 64 F12-Top-Leuchtflächen können die täglich rund 50'000 Trampassagiere 10 Motive aus The Dark Knight bewundern. In der Filmwerbung stellt dies ein Novum dar, gab es doch bislang nur zur Eröffnung der Haltestelle vor vier Jahren eine Gesamtbelegung aller Stellen (damals durch die Modekette H&M). Wer am Bahnhof in Zürich auf die öffentlichen Verkehrsmittel wartet, erhält dabei also eine Woche lang einen ersten Vorgeschmack auf das neuste Batman-Abenteuer. Für den grossen Auftritt des Schwarzen Ritters im Auftrag von Warner Bros. waren die Werbeagentur Pixeldisko und die Mediaagentur The Generation Media AG im Einsatz.

Metadesign zügelt für Infras

Die Zürcher Agentur Metadesign hat den Umzug des Forschungs- und Beratungsinstitute Infras inszeniert.

Die Zürcher Agentur Metadesign hat den Umzug des Forschungs- und Beratungsinstitute Infras inszeniert. Bereits mit der Weihnachtskarte kam der erste Hinweis auf das neue Domizil, das scherzhaft «Supertanker» genannt wird: Aus der Karte konnte man nämlich ein Schiff basteln. Die Einladungskarte für die Eröffnung spielte wieder mit diesem Motiv. Auch in der aktuellen Unternehmensbroschüre ist die Bildsprache vom Deck des Tankers zu sehen. Die Website und alle anderen Medien haben den neuen Auftritt übernommen. Für die Umsetzung der Bildsprache hat Metadesign den Fotografen Andri Pol ins Boot geholt.
Die Kommunikation des Umzugs ist nicht die erste Arbeit von Metadesign für Infras: Vor einigen Jahren entwickelte die Agentur im Rahmen einer Neupositionierung den Auftritt der Marke neu.

Positive Schlussbilanz der Schweizer Host Cities zur Euro 2008

Die vier Schweizer Austragungsorte der Euro 2008 zeigen sich zufrieden mit dem Euro-2008-Sommer, obwohl die Zahl der Logiernächte im Vergleich zum Juni 2007 insgesamt zurückgegangen ist. Wegen Preiserhöhungen wurde jedoch der Umsatz gesteigert. Dank der gestiegenen Bekanntheit der Städte durch die Euro 2008 wird mit mehr Gästen aus dem Ausland gerechnet.

Die vier Schweizer Austragungsorte der Fussball-Europameisterschaft 2008 sind mit dem Euro-2008-Sommer zufrieden. Zwar gab es weniger Hotelübernachtungen in Zürich (-4,8 Prozent), Bern (-12,7 Prozent) und Genf (-5,1 Prozent) als im Juni 2007, der Umsatz wurde jedoch aufgrund erhöhter Preise gesteigert. Der Rückgang an Logiernächten wird damit begründet, dass klassische Städtereisende und Kongressgäste wegen der Euro 2008 und der Preiserhöhungen fernblieben. «Wir haben im Zusammenhang mit der Euro das Potenzial für Schweiz-Reisen überschätzt», meinte Zürichs Tourismusdirektor Frank Bumann an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit den Tourismusfachleuten der drei anderen Host Cities. Mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat verzeichnete einzig Basel (+4,3 Prozent), wo nebst der Euro 2008 auch die internationale Kunstmesse Art Basel stattgefunden hat.
Die Tourismusorganisationen der vier Host Cities hoffen auf eine nachhaltige Wirkung und eine Imageverbesserung ihrer Städte. Zürich Tourismus glaubt, dass der Bekanntheitsgrad der Limmatstadt durch die Euro 2008 erhöht und das Image nachhaltig gestärkt worden ist. Derweil sagt Thomas Lüthi von Bern Tourismus, man habe mit den Holländern das grosse Los gezogen. «Die Bilder des orangen Bundesplatzes gingen um die Welt. Diese Werbung ist unbezahlbar.» Auch die anderen Host Cities hoffen auf nachhaltige Werbeeffekte und Imageverbesserungen.
Zürich Tourismus bestätigt das grosse Interesse der internationalen Medien. Laut dessen Direktor hat der Grossanlass «wichtige Impulse für die zukünftige Tourismusentwicklung in Zürich» gegeben.

Radio 1 kippt «Zmorge bi Blochers»

Der Zürcher Privatsender Radio 1 setzt die Comedy-Reihe «Zmorge bi Blochers» ab. Blocher hat zu stark an Ausstrahlung verloren, um noch im Zentrum einer täglichen Show zu stehen.

Der Zürcher Privatsender Radio 1 setzt die Comedy-Reihe «Zmorge bi Blochers» ab. «Christoph Blocher hat in den letzten Monaten so stark an Ausstrahlung verloren, dass er bei unserem Sender nicht mehr im Zentrum einer täglichen Comedy stehen kann», wird Radio-1-Gründer Roger Schawinski in einer Medienmitteilung zitiert. Comedy soll es werktags um 7.20 Uhr jedoch weiterhin geben: Neu wird die «Comedy-Hotline» ausgestrahlt, bei der mit aktuellen Exponenten des öffentlichen Lebens telefoniert wird. Je nach Aktualität kann auch Christoph Blocher wieder auftauchen. Umgesetzt wird die «Comedy-Hotline» von Morgen-Moderator Marc Jäggi und Stimmenimitator Patric Schäfler.
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