Google-Welten

Am 15. September wird Google zehn Jahre alt. Die Suchmaschine ist in dieser kurzen Zeit zur bislang erfolgreichsten Firma des neuen Jahrhunderts mutiert.

Am 15. September 1998 meldeten zwei US-Studenten eine Website an. Heute sind Sergey Brin und Larry Page Multimilliardäre. Ihre Domain hiess www.google.com. Das Wort «googeln» entwickelte sich seither zum Synonym für das Suchen im Netz. Der Ausdruck Google geht auf das Wort Googol zurück. Es ist in der Mathematik in den USA die Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100 – also eine 1 mit 100 Nullen. Der Name sollte für die immense Menge an Wissen stehen, die das Internet beherbergt. Diese Menge an Informationen allen Menschen zugänglich zu machen, war das Ziel der Suchmaschine.
Google war ein Projekt der Studenten Page und Brin an der Stanford University. Stanford ist gegenüber Forschungsprojekten, die zu Unternehmensgründungen führen, besonders offen. Von hier aus sind beispielsweise auch Hewlett Packard und Sun Microsystems entstanden. Schon als Zwölfjähriger hatte Larry Page Grosses vor: «Ich verstand, dass ich Dinge erfinden wollte. Aber ich wollte auch die Welt verändern.» Das ist ihm nicht nur gelungen, indem Google heute 7000 Menschen auf der Welt Arbeit und damit ein Auskommen bietet. Während der Börsenkurs von Microsoft zwischen 1998, dem Jahr der Google-Gründung, und 2005 stagnierte, und die Dotcom-Blase platzte, wuchs die kalifornische Suchmaschine aus dem Nichts – oder konkret einer Garage heraus – zu einem heute über 157 Milliarden Dollar schweren Unternehmen heran.
Google hat die Welt verändert, indem es das Wissen allen Schichten zugänglich macht. Dazu «demokratisiert» Google auch die Werbung, wie Thomas Hanan, Head of Sales Switzerland, erklärt (siehe auch Kopf der Woche, Seite 40). Mit AdWords, dem Online-Werbeprogramm von Google, können auch lokale Kleinunternehmer gezielt in ihrer Umgebung Werbung schalten. Die Textanzeigen neben oder über einem Google-Suchergebnis erscheinen nur in URL-Regionen, die für den Werbetreibenden Sinn machen. Dabei muss nur bezahlt werden, wenn eine solche Textanzeige angeklickt wird. Der Preis wird vom Werber selber bestimmt, und zwar in einer Art Versteigerung. Dabei entscheidet nicht nur der Preis, ob eine Anzeige weit oben neben den Suchergebnissen angezeigt wird. Ein für Google wichtiges
Kriterium ist auch die Qualität der Information. Bietet diese dem User der Suchmaschine einen Mehrwert, muss der Kunde für seine Anzeige weniger bezahlen. «Der Nutzer steht im Mittelpunkt», heisst die wichtigste Philosophie bei der grössten Suchmaschine der Welt. Mit grossem Nachdruck dementiert Google deshalb auch, dass die neben den Anzeigen auftauchenden Suchinfos mit Geld nach oben manipuliert werden können.
Die zwei ambitionierten Gründer Page und Brin waren nicht von Geldgier getrieben, wie es in mehreren Biografien bestätigt wird, sondern von einer Idee besessen. Ehe Google zu den bezahlten Anzeigen fand, war lange nicht klar, wie das Unternehmen Geld verdienen sollte. Erst gegen Widerstand und als Google bereits erfolgreich an der Börse sein Forschungsgeld holte, sollen Page und Brin die von Ouverture-Gründer Bill Gross entwickelte Idee der AdWords, die nach Klickraten bezahlt werden, in ihr System aufgenommen haben. Heute ist Werbung mit AdWords die Haupteinnahmequelle, mit der sich Google tragfähig finanzieren und damit auch für die Zukunft weiter entwickeln kann. Über Google kann die Werbung mit AdWords inzwischen auch nach einem intelligenten System an weitere Portale wie Zeitungen, Communities oder jede andere Art von Website, welche Werbung wünscht, verlinkt werden. Damit bietet Google weltweit das grösste Netzwerk, über welches 80 Prozent sämtlicher Internet-User erreicht werden können.

Software-Idee aus Frust über E-Mail-FlutNach der Suchmaschine als Flaggschiff folgten zahllose weitere Dienste zur Bilder- und Videosuche, Kalender oder E-Mail zum Beispiel unter dem Namen G-Mail. Mit der bei allen Angeboten gratis aus dem Netz fischbaren Software von Google können Texte und Tabellen bearbeitet werden. Google Earth bringt die Welt aus dem All auf den Computer. Google Maps können User in ihre eigenen Websites einbetten. Google News sucht nach Links zu relevanten Nachrichten aus einem definierten Interessengebiet. Google Scholar bietet Hilfe bei wissenschaftlicher Recherche an. Mit Google SMS können Suchanfragen über das Handy gesendet werden. Und in der Kombination mit solchen mobilen Gadgets wird die Entwicklung noch rasend schnell weiter gehen – denn noch ist das Internet mit 20 Jahren erst knapp volljährig und Google mit zehn noch nicht einmal in der Pubertät.
Wer die Geschichte der Suchmaschinen googelt, erfährt, dass diese mit AltaVista an einem Mittagstisch angefangen hat. Die Techniker der Firma Digital Company diskutierten, wie man die tolle Leistungsfähigkeit ihrer Alpha 8400 Turbolaser am besten demonstrieren könnte. Und weil Datenbanken eine der häufigsten Anwendungen dieser Zeit waren, lag es nahe, eine Riesendatenbank mit allen Seiten des Internets anzulegen. Schnell kamen die Techniker aber zum Schluss, dass eine Datenbank nicht der richtige Weg sei. Die Daten im Internet sind zu unstrukturiert. Ein Volltextindex, der es ermöglicht, jedes Wort auf jeder Seite aufzuspüren, wurde als die passendere Demonstration gewählt. Zufälligerweise hatte einer der Angestellten eine leistungsfähige Software zur Indexierung von E-Mails geschrieben, weil er es leid war, ewig seine Korrespondenz nach einer bestimmten Mail zu durchgrabbeln. Dieses Modell wurde dann auf einen grösseren Index übertragen. Dazu wurde eine Art elektronischer Roboter konstruiert, der die ganzen Informationen zusammensuchte. Der erste Scooter-Roboter wurde im August 1995 auf die Reise geschickt, um zu sehen, was denn «da draussen» an Informationen zu holen war.
Inhalte statt Suchkompetenz waren AltaVistas UntergangDamals musste Scooter ungefähr 80’000 Server und 30 Millionen Dokumente im World Wide Web durchsuchen. Das Unternehmen wurde AltaVista getauft und avancierte schnell zur meistgenutzten Suchmaschine. Mit dem Verkauf an den Hardware-Hersteller Compaq kam aber bald die wirtschaftliche Krise. AltaVista folgte dem Trend der grossen Portale und blähte seine Site immer mehr mit Inhalt auf. Das kostete nicht nur zu viel, sondern verschob den Schwerpunkt auch von der Suche weg. Gleichzeitig holte Google technologisch immer mehr auf und konzent¬rierte sich ausschliesslich auf diese Kernkompetenz. Altavista blieb nur noch bis 1999 die führende Suchmaschine. Heute ist sie praktisch irrelevant. Die Internet-Suchmaschine Google verändert seither den Planeten. Und ein Ende des Google-Booms scheint weder im Netz noch an der Börse in Sicht.
Andreas Panzeri

Gewitter legen Radio Zürisee lahm

Heftige Gewitter haben am Dienstagabend den Hauptsender von Radio Zürisee lahmgelegt. Es kam zu einem zweieinhalbstündigen Programmausfall, der zwischenzeitlich das ganze Sendegebiet betraf.

Heftige Gewitter haben am Dienstagabend den Hauptsender von Radio Zürisee lahmgelegt. Es kam zu einem zweieinhalbstündigen Programmausfall, der zwischenzeitlich das ganze Sendegebiet betraf.
Zwischen 18.10 Uhr und 20.45 Uhr war der Sender auf der Frequenz 107,4 MHz nicht empfangbar, wie Radio Zürisee am Mitwoch mitteilte. Das Gewitter hatte ganze Arbeit geleistet: Neben der Sendeverbindung zwischen den Studios in Rapperswil und dem Hauptsender auf dem Bachtel fiel auch das Notfallsystem aus.

Datenschutz in Deutschland praktisch inexistent

Der Datenschutz-Skandal nimmt immer grössere Dimensionen an: Laut Experten sind die Adressen aller deutschen Bürger für Marketingzwecke im Umlauf.

Der Datenschutz-Skandal nimmt immer grössere Dimensionen an: Laut Experten sind die Adressen aller deutschen Bürger für Marketingzwecke im Umlauf. Die Daten werden vor allem für den Telefonverkauf, für Glücksspiele und Preisausschreiben sowie bei Verkaufsbörsen im Internet genutzt.
Zugleich wird laut Angaben von Experten derzeit illegal mit etwa zehn bis zwanzig Millionen Kontodaten von deutschen Bürgern gehandelt. Sie würden vor allem von Call Centern für dubiose Geschäftspraktiken genutzt, sagte Thilo Weichert, der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein, in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch.
Bei der Aufdeckung des Skandals um den millionenfachen Handel mit teilweise gestohlenen Daten stünden die Behörden erst am Anfang. «Wir sehen jetzt immer mehr von der Spitze des Eisbergs», sagte Weichert. Renate Künast, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, fordert derweil höhere Strafen und schärfere Kontrollen im Bereich des Datenschutzes. Das Grundgesetz müsse entsprechend angepasst werden, sagte sie gegenüber der Financial Times Deutschland.

Ausreden werden keine geduldet

Ohne Zeigefinger will Wirz die Jugend zum Batteriesammeln animieren. Zwei witzige Spots für Inobat mixen die Elemente von Film und Comic.

In der Schweiz werden 65 Prozent aller Altbatterien bereits richtig entsorgt. Eine umweltfreundliche Zahl, die aber – nimmt man Aludosen und Petflaschen zum Vergleich – durchaus noch weiter hochgetrieben werden kann. Die nötige Infrastruktur dazu wäre vorhanden. Da in der Schweiz alle Geschäfte, die Batterien verkaufen, auch alte Batterien zurücknehmen müssen, kann unser Land eine weltweit einzigartige Dichte von 12’000 Sammelstellen ausweisen. Kurz und gut: Wo immer man sich in der Schweiz aufhält, ist man nie weiter als einen Batteriewurf von der nächsten Sammelstelle entfernt. Wer da nicht seine Altbatterien zurückbringt, muss schon eine gute, «ja, eine sehr gute Ausrede haben», meint Wirz Werbung. Und mahnt mit viel Witz, dass solche Ausreden von der Interessenorganisation Batterieentsorgung (Inobat) nicht mehr akzeptiert werden.Kreatives Spiel der ElementeWie sich solche Ausreden anhören, zeigen zwei brandneue Spots, die von Wirz Werbung in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tobias Fueter gedreht wurden. Mit viel Humor und in einer extrem eigenständigen Erzählart geben Jugendliche Ausreden zum Besten, die echt schräg und schrill sind, so dass niemand in der jugendlichen Zielgruppe dabei an einen moralinsauren Mahnfinger denken kann. Die TV-Kampagne wird von einem Web-Game (www.keine-Ausreden.ch) begleitet. Dieses nimmt das Grundthema auf und lässt an den Stories online weiter spinnen. Die Gamer werden aufgefordert, sich selbst eine Ausrede zusammenzuschustern und diese zu veröffentlichen.
Die aktuelle Kampagne richtet sich mit diesem Stil und ihren interaktiven Medien gezielt an junge Leute, die in ihrem Alltag für Musikgeräte und diverse Spielgeräte immer mehr Batterien brauchen. Bei der letzten Kampagne für Inobat hat Wirz mit einem «Jöh»-Effekt über Hunde mehr ein allgemeines und auch älteres Publikum ansprechen wollen. Zudem war die Idee mit den Batterien ausscheidenden «herzigen» Hündchen so erfolgreich, dass CD Matthias Freuler nicht nur mit einer halbherzigen Kopie nachdoppeln wollte.
Die Spots, die in einer sehr kreativen Spielerei die Elemente von Film und Comic mixen, haben das Potenzial zu einer längeren Serie. Natürlich sollen sie auch als virale Botschaften ihren Weg ins Netz finden. Gedreht hat Tobias Fueter mit seinen Figuren vor einer Bluescreen. Die Hauptarbeit folgte anschliessend auf dem Computer mit dem Zusammenfügen der Spielszenen mit den vielen Fotos und Zeichnungen. Regisseur Tobias Fueter hat sich für einen solchen Stil bereits mit seinem Werbespot für die Kurzfilmtage in Winterthur empfohlen. Mit seinem ähnlich akribisch gestalteten Film «Der Kürzer» hat er einen Edi gewonnen. Batterien sind mit ihrer heutigen Machart nicht mehr so giftig wie früher. Das Rezyklieren macht aber trotzdem Sinn, weil aus dem Abfall wertvollen Materialien zurückgewonnen werden. Auch Schachtdeckel werden etwa aus alten Batterien hergestellt.
Andreas Panzeri

Zur Sache: Relaunch

Die Werbewoche hat sich einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen - in der Printausgabe und wie auch online. Welche Rolle dabei die Leserinnen und Leser gespielt haben, was die Leserschaft erwarten kann und wohin es mit der Werbewoche gehen soll, das schreibt Chefredaktor Pierre C. Meier im Editorial zur ersten, vollständig neu gestalteten Werbewoche. Zur Sache also.

Am 27. August 1973 – vor 35 Jahren also – erschien die erste Ausgabe der Werbewoche. Erfunden von Detlef Thierling, einem kritischen Geist, der sich niemals scheute anzuecken. Seitdem gab es etliche Anpassungen im grafischen Auftritt, aber auch laufend Veränderungen im redaktionellen Inhalt. Der letzte umfassende Relaunch passierte im Januar 2003. Anfangs 2008 haben wir uns entschlossen, die Werbewoche einer umfassenden Verjüngungskur zu unterziehen. Wir wollten eine nachhaltige Veränderung, nicht einfach nur einen grafischen Relaunch.
Zuerst aber wollten wir wissen, was unsere Leserinnen und Leser von der Werbewoche halten. Was sie gut finden, was sie schlecht finden und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Die Ergebnisse aus den Fokus-Gruppen mit Lesern und Nichtleserinnen zeigten uns Stärken und Schwächen auf – inhaltlich und formal. Sie gaben uns wertvolle Hinweise, in welche Richtung sich die Werbewoche entwickeln sollte, um ihre führende Position im Markt zu festigen und weiter auszubauen. Und zwar nicht nur in der gedruckten Ausgabe, sondern auch online. Jörg Künkel von der Agentur KünkelLopka in Heidelberg hat die neue Optik der Werbewoche konzipiert und mit uns zusammen umgesetzt.
Die Werbewoche erscheint heute in einem komplett neuen Design und bekommt erstmals in ihrer Geschichte ein Logo – das «W» im roten Kreis. Wir verzichten bewusst auf die bisherige starre Heftstruktur und werden erheblich magaziniger. Die grossen Geschichten werden als so genannte Top-Stories gekennzeichnet und sind auf mehr Nutzwert ausgerichtet.
Die Verlinkung zwischen Print und Online ist für uns ein wichtiges Element. Wenn immer möglich finden Sie online weiterführende, zusätzliche Informationen zu den Artikeln im Heft. Auf werbewoche.ch soll auch ein Dialog geführt werden zwischen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und der Redaktion. Sie können Artikel kommentieren und uns Feedback geben. In den nächsten Wochen werden wir im Online-Bereich noch einige neue Dinge aufschalten, lassen Sie sich überraschen.
Unser Ziel ist es, eine Werbewoche zu machen, die inhaltlich überraschender, provokanter und auch kritischer ist. Die Werbewoche nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt, was Sache ist. Und zwar im Print und Online. Und dies alles nach journalistischen Kriterien. Als einzige unabhängige Schweizer Wochenzeitung im Bereich der Kommunikation sind wir das unserer Leserschaft schuldig.
Der Relaunch der Werbewoche war spannend. Er hat Spass gemacht, er hat Nerven gekostet, und viel Herzblut wurde vergossen. Allen Beteiligten möchte ich an dieser Stelle herzlich danken. Nun bin ich gespannt, wie Ihnen die neue Werbewoche gefällt. Lassen Sie es mich wissen.
Pierre C. Meier

SFLB unterstützt Helvepharm beim Fussball-Toto

Zum Saisonstart der Veteranen des FC Münchwilen hat Helvepharm, deren Hauptsponsor, eine neue Kampagnenrunde gestartet.

Zum Saisonstart der Veteranen des FC Münchwilen hat Helvepharm, deren Hauptsponsor, eine neue Kampagnenrunde gestartet. Das Pharmaunternehmen lancierte ein Spiel, bei dem auf die Resultate der nächsten Begegnungen getippt werden kann. Zu gewinnen sind keine Geldbeträge, dafür jedoch selbst gestrickte Fanschals und handsignierte Badetücher der Mannschaft.
Zwei neue Spots der Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett sollen die Aufmerksamkeit der Fans auf dieses Fussball-Toto lenken.

Seed realisiert Innovationsfilm für Geberit

Der Sanitärtechnikhersteller Geberit plant auf Innovation zu setzen. Um dies zu kommunizieren, hat die Zürcher Agentur Seed unter der Leitung von Felix Courvoisier einen Film realisiert.

Der Sanitärtechnikhersteller Geberit plant auf Innovation zu setzen. Um dies zu kommunizieren, hat die Zürcher Agentur Seed unter der Leitung von Felix Courvoisier einen Film realisiert. Sie hat das Konzept entwickelt, die Geschichten recherchiert, das Drehbuch geschrieben und die Dreharbeiten in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt.
Erzählt werden drei Geschichten: die einer Produktinnovation, die einer radikalen Erneuerung des Produktionsprozesses und die einer Methode, wie Produkte virtuell entwickelt werden. Der gesamte Film zeigt, wie die Prozesse in der Forschung und Entwicklung um ein Vielfaches beschleunigt werden. Geberit-Mitarbeitende veranschaulichen einige der Vorgänge direkt an ihrem Arbeitsplatz.
Der Innovationsfilm ist sowohl auf den Internetseiten von Seed und Geberit abrufbar als auch auf DVD erhältlich. Intern wird diese als Beilage zum Mitarbeitermagazin verbreitet, Kunden und Besuchern wird sie als Give-away mitgegeben.

NZZ lanciert Jahresrückblick in Magazinform

Die NZZ baut ihr Angebot im Leser- und im Werbemarkt weiter aus. Am 17. Dezember erscheint die erste Ausgabe der neuen Publikationsreihe NZZ Chronik. Sie soll als klebegebundenes Magazin in einer Auflage von mehr als 170'000 Exemplaren daherkommen.

Die NZZ baut ihr Angebot im Leser- und im Werbemarkt weiter aus. Am 17. Dezember erscheint die erste Ausgabe der neuen Publikationsreihe NZZ Chronik. Sie soll als klebegebundenes Magazin in einer Auflage von mehr als 170’000 Exemplaren daherkommen. Die rund 140-seitige «NZZ Chronik» wird künftig vor Weihnachten der NZZ beigelegt und zusätzlich im Ausland sowie über den Kiosk vertrieben.Im neuen Magazin sollen die wichtigsten nationalen und internationalen Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport übersichtlich zusammengetragen und durch Bilderstrecken ergänzt werden. Hinzu kommen Leitartikel und Kommentare, die wichtige Ereignisse des Jahres vertieft analysieren. Zudem sollen Texte aus dem Fundus der Zeitung, geschrieben vor 100, 200 oder gar 225 Jahren, der «NZZ Chronik» ein besonderes Gepräge geben. Ein Ausblick auf 2009 rundet das Zeitdokument ab. Der Anzeigenverkauf erfolgt durch die NZZ Media.

Folker Wrage ist neuer Creative Director bei Publicis Dialog

Seit 1. August 2008 ist Folker Wrage bei Publicis Dialog Schweiz als Kreativchef an Bord. Als Mitglied der Geschäftsleitung vertritt er die kreativen Belange des Agenturnetzwerkes.

Seit 1. August 2008 ist Folker Wrage bei Publicis Dialog Schweiz als Kreativchef an Bord. Als Mitglied der Geschäftsleitung vertritt er die kreativen Belange des Agenturnetzwerkes. Der 46-Jährige bringt langjährige Erfahrung im Direktmarketing mit, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Er startete seine berufliche Laufbahn bei Ogilvy One, wo er zuletzt als stellvertretender Geschäftsführer Kreation tätig war. Danach folgten Stationen bei Leo Burnett, Saatchi & Saatchi X und zuletzt bei Publicis in Hamburg als Kreativchef. Er war Jury-Mitglied von verschiedenen Wettbewerben. Letztes Jahr wurde er in die Jury der Cannes-Direct-Lions berufen.

Publiposte und Mediaimpact spannen zusammen

Die Werbeplattform Publiposte erweitert ihren Verkaufsapparat und beauftragt Mediaimpact als Partnerin für Promotionen. Die Akzeptanz von Werbung in Poststellen sei sehr hoch, heisst es in einer Mitteilung der Post vom Donnerstag.

Die Werbeplattform Publiposte erweitert ihren Verkaufsapparat und beauftragt Mediaimpact als Partnerin für Promotionen. Die Akzeptanz von Werbung in Poststellen sei sehr hoch, heisst es in einer Mitteilung der Post vom Donnerstag. Dieses Potenzial wolle man zusammen mit Mediaimpact erschliessen. Publiposte bietet in 2’400 Poststellen in der gesamten Schweiz verschiedene Promotionsmöglichkeiten. So können regional eingeschränkte Plakataushänge ebenso gebucht werden wie flächendeckende Verbundaktionen. Die Poststellen können beliebig ausgewählt und kombiniert werden.

Ogilvy & Mather kommuniziert für Siemens

Ogilvy & Mather Zürich meldet einen neuen Kunden: Seit kurzem ist die Agentur für die Division Building Technologies von Siemens im Einsatz.

Ogilvy & Mather Zürich meldet einen neuen Kunden: Seit kurzem ist die Agentur für die Division Building Technologies von Siemens im Einsatz. Gearbeitet wird laut Mitteilung vom Donnerstag an einer Printkampagne, die ab Herbst weltweit zu sehen sein wird.

NZZ Campus erweitert publizistisches Angebot

Nach einem Ausbau der redaktionellen Kapazitäten der 2006 eingeführten Marke NZZ Campus wird jetzt das publizistische Angebot des crossmedialen Angebots für Studierende und Hochschulabsolventen erweitert.

Nach einem Ausbau der redaktionellen Kapazitäten der 2006 eingeführten Marke NZZ Campus wird jetzt das publizistische Angebot des crossmedialen Angebots für Studierende und Hochschulabsolventen erweitert. Ab dem 6. September erscheint neu jede Woche eine Seite von NZZ Campus in der Samstagsausgabe der Neuen Zürcher Zeitung und in der NZZ am Sonntag auf der Rückseite des Executive-Stellenbundes. Auf dieser Seite finden Studierende aktuelle Themen aus der Hochschulwelt, Kolumnen, Portraits sowie Informationen zum Angebot an Bachelor-Studiengängen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Als weitere Neuerung wird der Erscheinungsrhythmus des Magazins NZZ Campus erhöht. Im Jahr 2009 werden vier Ausgaben herausgegeben. Das Magazin erscheint jeweils als Beilage zur Neuen Zürcher Zeitung und wird in einer Zusatzauflage von 30'000 Exemplaren direkt an die Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen abgegeben.
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