Astrid Kägi wird Key-Account-Beraterin bei APG

Die zur Affichage Holding gehörende APG in Zürich meldet personelle Veränderung: Am 1. September 2008 tritt Astrid Kägi die Stelle als Key-Account-Beraterin und somit die Nachfolge von Marcel Baumann an.

Die zur Affichage Holding gehörende APG in Zürich meldet personelle Veränderung: Am 1. September 2008 tritt Astrid Kägi die Stelle als Key-Account-Beraterin an. In ihrer Funktion übernimmt sie künftig die Betreuung von Media- und Werbeagenturen. Sie wird Nachfolgerin von Marcel Baumann, der Anfang Juli 2008 die Leitung des Profitcenters der APG Montagne übernommen hat.
Kägi arbeitete zuletzt als Verlagsleiterin für die Schweizer Fachzeitschrift für Tourismus HTR Hotelrevue.

Zu guter Letzt: Ein kleiner Familienzwist

Zeitgleich mit der Welttournee von Madonna hat ihr Bruder Christopher Ciccone eine Biografie über seine bekannte Schwester veröffentlicht. Die darin veröffentlichten, eher niedlichen Indiskretiönchen verweisen aber weniger auf eine Abrechnung des Bruders - wie vom Verlag angepriesen -, sondern eher auf eine heimliche Mitautorschaft von Madonna selbst.

Zeitgleich mit der Welttournee von Maria Ciccone alias Madonna hat ihr Bruder und langjähriger Weggefährte Christopher Ciccone eine Biografie über seine bekannte Schwester veröffentlicht. Offiziell ist sie von Madonna nicht autorisiert, und der Verlag pries das Buch als eiskalte Abrechnung an. Denn die Stellung des Bruders – seit über 20 Jahren arbeitet er im Schatten seiner Schwester als Mädchen für alles – hat tatsächlich ein grosses Frustrationspotenzial.
So erfährt man im Buch Indiskretes aus dem Leben der Popdiva, wie die NZZ am Sonntag schreibt, etwa dass sie wegen ihrer Stimme morgens mit Salzwasser gurgelt, ihre Unschuld auf dem Rücksitz eines Autos verloren hat, bei Wutanfällen gerne flucht, ihrem Bruder irgendwann mal drei Bilder nicht bezahlte und ihrer Grossmutter pro Monat nur 500 Dollar gibt. So schlimm ist das nun allerdings auch wieder nicht. Zudem wird gemäss NZZaS jeder hysterische Anfall spätestens zwei Seiten weiter wieder schöngeredet.
Die «New York Post» will denn auch wissen, dass Madonna selbst an «Life with my Sister Madonna» mitgeschrieben hat, ähnlich wie Prinzessin Diana an «Diana: Her True Story» von Andrew Morton. Natürlich wird das vom Verlag abgestritten. Angesichts der langen Liste ihrer kalkulierten Provokationen riecht das Ganze aber schon sehr nach einer typischen PR-Aktion Madonnas. Während der Lancierung einer Biografie gibt es doch eigentlich nichts Schöneres als ein kleiner Familienzwist.

Fünf neue Gesichter bei Kreisvier Communications

Die Basler Agentur Kreisvier Communications hat sich mit fünf Neuzugängen verstärkt. Neu an Bord im Bereich Kreation sind Nora Donner, Svenja Ruch, Jlona Camenzind und Joachim Risch. Die Beratung unterstützt Devi Geigenfeind.

Die Basler Agentur Kreisvier Communications hat sich mit fünf Neuzugängen verstärkt. Von der Werbeagentur Antwerpes kam die Grafikerin Nora Donner. Ebenfalls neu im Bereich Kreation sind Svenja Ruch und Jlona Camenzind, und mit Joachim Risch kam ein erfahrener Polygraf hinzu. Auf der Beratungsseite holte die Agentur schliesslich Devi Geigenfeind ins Boot. Mit der Personalerweiterung reagiere man auf die gestiegenen Anforderungen nach den jüngsten Etatgewinnen, teilte die Agentur mit.

Grünes Lifestyle-Magazin Ecolife erstmals erschienen

Das bereits vor Monaten angekündigte Nachhaltigskeits- und Lifestyle-Magazin Ecolife ist am Sonntag zum ersten Mal erschienen. Damit ist der Reigen der grünen Magazine in der Schweiz eröffnet. Die Zeitschrift selbst setzt konsequent auf eine thematische Verschränkung von Trend und Nachhaltigkeit.

Das bereits vor Monaten angekündigte Nachhaltigskeits- und Lifestyle-Magazin Ecolife ist am Sonntag zum ersten Mal erschienen. Mit dieser Publikation ist der Reigen der sogenannten Lohas-Magazine (Life of Health and Sustainability) in der Schweiz eröffnet. Grün ist in, und so haben auch Ringier und der Beobachter ähnliche Publikationen angekündigt. Ringier will SI Grün am 27. Oktober lancieren, der Beobachter sein Heft Anfang 2009.
Ecolife, das den Untertitel «bewusst schön leben» führt, will eine umweltsensibilisierte, aber auch lifestylebewusste Konsumentenschicht ansprechen. Sie will damit in eine Zielgruppe vorstossen, die sich nach der «Jute-statt-Plastik»-Phase der grünen Bewegung in den letzten Jahren vermehrt herausgebildet hat. So schreibt Chefredaktor Paul Stierli im Editorial zur ersten Ausgabe, trotz aller Nachhaltigkeit sollte man nicht vergessen, das eigene Leben zu geniessen und schön zu leben. «Nicht so sehr Verzicht, aber bewusster Konsum ist angesagt.»Inhaltlich bietet Ecolife eine breite Palette von Lifestyle-Themen, die gemäss dem Konzept der Zeitschrift tief ins Bad der Nachhaltigkeit getaucht worden sind. Punkto Essen wird über das Terroir-Konzept von Bindella, punkto Wohnen über ein Energiesparhaus, punkto Mode über den Trend zum Bio-Label und punkto Energie über ein Solarstromprojekt in Nordafrika informiert. Auf der Seite «Persönlich» kommt Paola Ghillani zu Wort, ehemalige Geschäftsführerin von Max Havelaar Schweiz und jetzt Beraterin für Strategie und nachhaltige Unternehmensführung. Den Abschluss des Blatts bilden die Grünen Seiten mit zwei Publireportagen von Inserenten und ein Branchenregister.
An der visuellen Erscheinung der Zeitschrift dürften sich die Geister am stärksten scheiden. Das Layout ist zurückhaltend, mitunter ziemlich karg ausgefallen. Die einen werden darin den seriösen Anspruch des Blatts sehen, anderen wird es zu bieder sein. Leider verströmt das Blatt insgesamt eher den Charme einer Krankenkassenbroschüre als den eines lebenslustigen Lifestyle-Heftchens. Man hätte den Machern etwas mehr Mut gewünscht.
Das vom Wetziker Verlag Profilepublishing herausgegebene Magazin ist am Sonntag in einer stolzen Erstauflage von 160’000 Exemplaren erschienen und wurde der NZZ am Sonntag als Promotionsmassnahme beigelegt. Unter den 48 Seiten finden sich knapp elf Seiten mit Anzeigen der üblichen Verdächtigen wie Coop Naturaplan, Erdgas, Bank Coop, Max Havelaar oder Biosuisse. Ecolife soll vierteljährlich erscheinen – auf FSC-zertifiziertem Papier, natürlich.
Michael Koller

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Youtube: Medienkonzerne geben Videoclips frei – gegen Werbung

Im Streit um die Rechte an Videoclips zwischen Youtube und amerikanischen Medienkonzernen scheint sich ein Vergleich abzuzeichnen. Universal Music und Co. wollen die Clips auf Youtube zulassen, wenn sie daneben werben können.

Im gerichtlichen Streit um die Urheberrechte von Videoclips zwischen der Google-Tochter Youtube und amerikanischen Medienkonzernen scheint sich ein Vergleich abzuzeichnen. Die Medienkonzerne hatten verlangt, dass Ausschnitte von urheberrechtlich geschützten Filmen und Fernsehsendungen vom Videoportal entfernt werden müssen. Gemäss einem in der Sonntagszeitung zitierten Bericht der New York Times wollen sie stattdessen von beigeschalteter Online-Werbung auf Youtube profitieren.
Die technische Umsetzung soll ein Programm namens Video ID besorgen, das die fraglichen Videosequenzen mit einem elektronischen Fingerabdruck versieht, so dass daneben Werbung platziert werden kann. Vom Erlös der Werbung geht ein Teil an Google, der Rest an die Medienriesen.
Beteiligt an diesem Handel sind Universal Music, der Fernsehsender CBS, das Filmstudio Lionsgate und der Spielehersteller Electronic Arts. Andere Konzerne wie NBC als Inhaber der Olympia-Rechte aber bestehen noch immer auf der Entfernung aller Clips. Der amerikanische Medienkonzern Viacom führt sogar eine Milliardenklage gegen Google. Längerfristig jedoch, so die Sonntagszeitung, könnte das Gegengeschäft mit der Werbung eine Aussöhnung bringen.

Es war einmal

Am 27. August 1973 erschien die erste Werbewoche. Bis heute ist der Titel geblieben, sonst hat sich so ziemlich alles verändert.

Am 27. August 1973 erschien die erste Werbewoche. Bis heute ist der Titel geblieben, sonst hat sich ziemlich alles verändert. Würde man meinen. Bestaunt man das schrullige Layout mit den unzähligen Titeln in diversen Schriften, die schlecht aufgelösten Schwarzweissbilder, hie und da mit Balken wie Todesanzeigen umrahmt, dann ist die Werbe¬woche heute im Vergleich tatsächlich ein Blatt von einem anderen Stern. Die 73er-Ausgabe mag gerade noch – mit leichtem Kultverdacht zwar – als Panoptikum für schlechte Gebrauchsgrafik herhalten.
Doch inhaltlich findet man interessante Parallellen. Schon 1973 waren die «TV-Ratings im Keller», gingen zum Beispiel die «Reichweiten für Frauen im Durchschnittsblock von 26,6 % auf 18,3 % zurück». 1973 war auch das Jahr, als Ringier im «Kampf der Pressegiganten» das bedeutende Luzerner Verlagshaus J. C. Bucher dem Konkurrenten Jean Frey vor der Nase wegschnappte, notabene mit «ausserordentlich modernen und gut eingerichteten Druckereibetrieben» und so «bedeutenden Presseorganen» wie den Luzerner Neuesten Nachrichten, sowie der Zeitschrift für Fotografie Camera mit europaweitem Ruf. 30 Millionen soll Ringier schon damals für J. C. Bucher hingeblättert haben. 1973 war auch das Jahr, als Ringier das Blatt für alle sterben liess und die Annette (für Frauen zwischen 20 und 40) lancierte.
Die Rede war von einem «schlanken Magazin» mit einem Anzeigenteil, der auf 15 Prozent des Blattumfanges von durchschnittlich 40 Seiten beschränkt bleiben sollte bei einer Startauflage von 70000 Exemplaren. Im November startete auch die Programmzeitschrift TR 7, der man eine Durststrecke von zwei Jahren voraussagte. Eine weitere Parallele liefert Detlef Thierling, der streitbare Macher und erste Chefredaktor der Werbewoche in einem seiner bissigen und in holprigem Deutsch gehaltenen Leitartikel. Darin geht es um die heute wieder aktuelle Diskussion um Transparenz im Geschäft mit der Werbung: «…dann versucht man sich am Objekt der Preisstabilität, sucht einen aktiven Beitrag zu leisten, indem man den Versuch wagt, zu einer Aufdeckung von Kalkulationen zu zwingen. Die in die Auseinandersetzung Einbezogenen werden von beiden Seiten her nicht so schnell wieder Ruhe geben.»
Weniger an heutige Zeiten erinnert die mutige Anzeige der Firma Blausiegel, die unter dem Titel «Das Super-Condom» für ihre Kondome warb, was die Redaktion anerkennend vermerkte. Auch bissige Kommentare und Branchenschelte wie aus Thierlings Feder finden sich in heutigen Branchenblättern leider eher selten. (rw)

Neue Lgk lanciert T-Shirt als ÖV-Ticket

Bernmobil demonstriert mit einer Kampagne aus der Feder der Neuen Lgk Umwelt- und Kundenfreundlichkeit: Kunden, die ein Bernmobil-Shirt gut sichtbar tragen, fahren einen Monat lang gratis Tram und Bus. Das Echo ist positiv – nur die SVP stört sich am Spruch «Grün fährt Rot» und sieht darin Parteienwerbung, finanziert mit Steuergeldern.

Mit der aktuellen Kampagne aus der Feder der Neuen Lgk positioniert sich Bernmobil als umweltfreundliche Alternative zum Privatverkehr. Mit Plakaten und Anzeigen wurde dazu aufgerufen, ein T-Shirt abzuholen, mit dem die Passagiere einen Monat lang gratis Tram und Bus fahren können – solange sie das T-Shirt gut sichtbar tragen. Bernmobil will so die Kundinnen und Kunden für ihr umweltfreundliches Verhalten und für ihren Einsatz als Werbeträger für die gute Sache belohnen.
Eine erste Bilanz lässt sich sehen: Teilweise habe eine 30 Meter lange Menschenschlange vor dem Libero-Shop (Verkaufspunkt Tarifverbund) gewartet, und alle 800 T-Shirts waren in etwas mehr als zwei Tagen weg, teilte die Agentur mit.
Auch in den Medien war die Aktion ein Thema. Die Berichterstattung reichte von Schweiz aktuell über den Bund und 20 Minuten bis zur «Rose der Woche» in der Schweizer Illustrierten. Einzig die Berner SVP störte sich am T-Shirt-Spruch «Grün fährt Rot» und erkannte darin Parteienwerbung, finanziert mit Steuergeldern. Die Aktion läuft noch bis zum 12. September. Werbemittel: T-Shirts, textile Tramhänger, Buttons, Plakate, Inserate, Flyer, Steller, Nachfassmailing.
Verantwortlich bei Bernmobil: Roman Gattlen (Leiter Marketing), Monika Scheiwiller (Leiterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei der Neuen Lgk: André Benker (Creative Direction), Stephan Wittwer (Art Direction), Lukas Schmid (Text), Andreas Wyss (Grafik), Alfredo Trasatti, Nicole Brunner (Beratung), Dan Cermak (Foto).

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Publicis lockt mit Schatzkarte ins Landesmuseum

Dieses Wochenende findet das Zürcher «Mittelalter-Spectaculum» statt. Auch das Schweizerische Landesmuseum setzt auf Mittelalter und hat von Publicis entsprechende Plakate kreieren lassen.

Vom 22. bis zum 24. August 2008 führt die Gesellschaft zu Fraumünster zum vierten Mal das beliebte Zürcher «Mittelalter-Spectaculum» auf dem Münsterhof durch. Das Schweizerische Landesmuseum will den Anlass nutzen, um den Besuchern die eigene «mittelalterliche Schatzkammer» in Erinnerung zu rufen, wie es in einer Mitteilung heisst. Weil es wenige Schritte vom Münsterhof entfernt Schätze aus dem Mittelalter zu entdecken gibt, kreierte die Werbeagentur Publicis eine Schatzkarte, die den Spectaculum-Besuchern den richtigen Weg weisen soll.
Weil neuerdings die Tore des Landesmuseums jeden Donnerstag bis 19.00 Uhr offen sind, produzierte Publicis auch dafür ein Plakat-Sujet: Ein übergrosses Hängeschild am Turm des Landesmuseums informiert über die verlängerte Öffnungszeit.
Verantwortlich beim Landesmuseum: Andreas Spillmann (Direktor), Christoph Stuehn (Leiter Betriebswirtschaft).
Verantwortlich bei Publicis: Ralph Halder (CD), Nina-Britt Rauer (Text), Sonja Gross (AD), Margrit Weber, Sina Loosli (Beratung), Marcel Kohler, Andreas Caruso (Produktion), Marco Kappeler (Litho).
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Migros sagt alle Imagekampagnen im 4. Quartal ab

Die Migros hat in der gesamten Schweiz alle bereits geplanten Imagekampagnen für das 4. Quartal und teilweise bereits für September abgesagt. Der überraschende Ausgabestopp auf breiter Front steht im Zusammenhang mit der Reorganisation der gesamten Vermarktung der Migros, wie Mediensprecher Urs Peter Naef auf Anfrage der Werbewoche sagte.

Die Migros hat in der gesamten Schweiz alle bereits geplanten Imagekampagnen für das 4. Quartal und teilweise bereits für September abgesagt. Davon nicht tangiert sind umsatzrelevante oder Produktkampagnen. Wie Migros-Sprecher Urs Peter Naef gegenüber der Werbewoche sagte, wurden nur jene Projekte abgesagt, bei denen keine Verpflichtungen bestanden. Veranlasst wurde der Stopp von Marketing-Chef Oskar Sager. Über den finanziellen Umfang und die betroffenen Agenturen war keine Auskunft zu erhalten.
Der überraschende Ausgabestopp auf breiter Front steht gemäss Naef im Zusammenhang mit der Reorganisation der gesamten Vermarktung der Migros. Anfang Mai 2008 hatte der Orange Riese alle bestehenden Verträge mit Werbeagenturen gekündigt, um die Vereinbarungen einer Prüfung zu unterziehen und die Konditionen zu vereinheitlichen. (elk)
(Bild Keystone)

Publicitas fusioniert Verlegertagung und Publimedia Forum

Publicitas legt ihre jährlichen Branchenveranstaltungen Verlegertagung und Publimedia Forum zum neuen «Publicitas Forum» zusammen. Der in Genf und Zürich durchgeführte Anlass übernehme bewährte Elemente des Publimedia Forum und kombiniert sie mit neuen Medien.

Publicitas legt ihre jährlichen Branchenveranstaltungen Verlegertagung und Publimedia Forum zum neuen «Publicitas Forum» zusammen, wie die Werbewoche bereits im Mai berichtet hatte. Die Vermarkterin gab nun weitere Details über die Veranstaltung bekannt: Das neue Publicitas Forum übernehme bewährte Elemente des ausschliesslich auf Printmedien fokussierten Publimedia Forum und kombiniere sie mit neuen Medien, heisst es in einer Mitteilung. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunikationsfachleute von Werbeauftraggebern, Verlagen und Medienhäusern sowie Werbe- und Media-Agenturen.
Der Anlass findet am 24. September in Zürich und am 25. September in Genf statt. Nach dem Auftakt zur deutschsprachigen Veranstaltung in Zürich referiert Stephan Gartenmann (Managing Director, Publicitas Publimedia AG) zu News aus den Medien. Der Medien- und Kommunikationstheoretiker Prof. Dr. Norbert Bolz (Technische Universität Berlin) setzt sich dann mit der Verknüpfung von Medien auseinander. Zum Schluss wird Thomas Bargetzi (CEO/Sales Director, Publicitas Schweiz) die neue Publicitas auf dem Weg zum Allmedia-Vermarkter skizzieren.

Michael Willi neuer Chefsprecher bei UBS

Michael Willi ist zum neuen Chefsprecher der UBS ernannt worden. Er löst Tom Hill ab, der zur Group Strategic Advisory und Finanzkommunikation wechseln wird.

Die UBS hat Michael Willi zu ihrem neuen Chefsprecher (Chief Communication Officer) ernannt, wie die Grossbank in einer Mitteilung vom Freitag festhält. Willi wird direkt Konzernchef Marcel Rohner unterstellt und verantwortlich sein für die Unternehmens- und die Markenkommunikation. Leiten wird er die Bereiche Communications Management, Media Relations, Internal Communications und Brand Management.
Willi leitete zuletzt das globale Corporate Communications Management von New York aus. Er begann seine Laufbahn 1992 beim Bankverein und bekleidete verschiedene Führungsfunktionen in der UBS- Unternehmenskommunikation. Sein Vorgänger ist Tom Hill, der für Group Strategic Advisory und Finanzkommunikation zuständig sein wird.

Feico Derschow von Commclubs Bayern reagiert auf Bodins Kritik

Feico Derschow, Jurymitglied der Commclubs Bayern bei Die Anzeige, wehrt sich gegen Frank Bodins Kritik am traditionsreichen Wettbewerb. Er wirft Bodin vor, seine Kritik mit falschen Fakten zu unterfüttern.

Feico Derschow, der die Commclubs Bayern in der Jury des Wettbewerbs Die Anzeige vertritt, reagiert auf die Kritik Frank Bodins an der Veranstaltung. «Ich bedaure Bodins Ausscheiden», sagte Derschow gegenüber Horizont.net. Die Anklage seines ehemaligen Jurykollegen überrasche ihn sehr. Dieser sei von Anfang an mit den Modalitäten der ehrenamtlichen Jurytätigkeit vertraut gewesen, eine Übernahme der Übernachtungskosten gehöre eben nicht dazu.
Es ginge jedoch nicht an, sagte Derschow gegenüber Horizont.net weiter, dass Bodin seine Kritik mit falschen Fakten unterfüttere. Sein Vorwurf, der Club wirtschafte die Einnahmen der Teilnahmegebühren in die eigene Tasche, sei offensichtlich eine üble Nachrede. In Wirklichkeit werde das Geld hauptsächlich für die Durchführung des Wettbewerbs und die Preisverleihung benutzt. Und wenn noch etwas übrig bleibe, finde sehr wohl Nachwuchsförderung statt.
Bodin, Chairman und CCO von Euro RSCG in der Schweiz hatte sein Jurorenamt bei «Die Anzeige» niedergelegt und dies damit begründet, dass der Veranstalter seine Hotelkosten nicht übernehmen wollte. Ausserdem hatte er den Commclubs Bayern Geldmacherei vorgeworfen und den Wettbewerb in Frage gestellt.
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