Directories: Christian Weber wird Leiter Kommunikation

Christian Weber wird Head of Communication bei Swisscom Directories. Der 39-Jährige übernimmt die neu geschaffene Stelle per 1. November 2008.

Christian Weber wird Head of Communication bei Swisscom Directories. Er wird gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung von Directories. Der 39-Jährige übernimmt die neu geschaffene Stelle per 1. November 2008. Sein Ziel sei es, die interne und die externe Kommunikation bei Directories auszubauen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Weber ist seit 2002 Pressechef der FDP Schweiz. Zuvor war er fünf Jahre lang Bundeshausjournalist.

Minz realisiert neuen Auftritt für Zuger Kantonsspital

Minz, Agentur für visuelle Kommunikation in Luzern, hat dem von Grund auf neu gebauten Zuger Kantonsspital einen neuen kommunikativen Auftritt verpasst.

Minz hat dem von Grund auf neu gebauten Zuger Kantonsspital einen neuen kommunikativen Auftritt verpasst. Neben dem Redesign des Logos hat die Agentur für visuelle Kommunikation in Luzern sämtliche Printunterlagen wie Imagebroschüren und Patientenwegleitungen realisiert, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Ebenfalls entwickelt wurden das Inserate- und Plakatkonzept sowie das Webdesign und die Formularvorlagen. Die Bilder stammen vom Luzerner Fotografen Fabian Biasio.
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Kreisvier bewirbt neues Sommerprogramm von Radio Basel 1

Während der Ferienmonate sendet Radio Basel 1 ein spezielles Sommerprogramm. Kreisvier entwickelte dafür eine Kampagne, in welcher das ovale Logo des Senders zum Surfboard umfunktioniert ist.

Während der Ferienmonate sendet Radio Basel 1 ein spezielles Sommerprogramm. Kreisvier entwickelte dafür eine Kampagne, in welcher das ovale Logo des Senders zum Surfboard umfunktioniert ist. Das veränderte Branding als Surfboard am Sandstrand soll Leichtigkeit, Frische und Sommerlaune assoziieren, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Durch einen zusätzlichen Hawaii-Frame dient das Motiv auch als Aktionsanzeige. So können auch kurzfristige Events innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden.
Die Anzeigen als Werbemittel kommen während der Sommermonate zum Einsatz.
Verantwortlich bei Radio Basel 1: Jenny Settembrini (Direktor Medienpartnerschaften/ Events/ Promotion). Verantwortlich bei Kreisvier Basel: Sven Kahler (AD), Marcel Bitter (Grafik), Gerald Mink (Text/Konzept), Christian Jost-Cellarius und Angie Stubauer (Beratung)

Edipresse streicht 50 Stellen

Das Lausanner Medienhaus Edipresse wird in den nächsten zwei Jahren 50 Stellen abbauen, 25 davon durch Entlassungen. Als Grund werden die Entwicklungen am Werbemarkt und die allgemein ungünstige Wirtschaftlage angegeben. Die Redaktionskonferenz sowie der Branchenverband Impressum reagieren mit Unverständnis. Die Gewerkschaft Comedia wirft Edipresse gar «Profitgier» vor. Edipresse-Chef Schweiz Théo Bouchat kontert, man wolle Anpassungen vornehmen, bevor es zu spät sei.

Im Zuge der am Mittwoch angekündigten Restrukturierungsmassnahmen baut das Lausanner Medienunternehmen Edipresse während der nächsten zwei Jahre insgesamt 50 Stellen ab. Dazu habe die verhaltene Entwicklung im Werbemarkt sowie die allgemein ungünstige Wirtschaftslage geführt, teilte Edipresse-Schweiz-Direktor Théo Bouchat am Mittwoch an einer Pressemitteilung mit. Die Verantwortlichen rechnen mit 25 Entlassungen, der Rest soll über Frühpensionierungen vollzogen werden. Insgesamt sind 17 Journalistenstellen betroffen.
Die Redaktionskonferenz der Waadtländer Zeitung äusserte sich in einem Communiqué denn auch konsterniert über das Ausmass des Abbaus und erinnerte daran, dass bereits letzten November 8,5 Stellen gestrichen worden seien. Die Redaktion will sich nun am Donnerstag zu einer Generalversammlung treffen, wie die SDA meldete.
Der Berufsverband Impressum missbilligte in einem Communiqué das Vorgehen der Edipresse-Direktion. Die Entlassungen verletzten den hausinternen Gesamtarbeitsvertrag, da sie nicht ausgehandelt worden seien. Zudem diene das Abbauprogramm einzig und allein dazu, die Gewinnmarge der Gruppe zu erhalten und sei nicht einer wirtschaftlichen Notlage entsprungen.
Ähnlich äusserte sich die Gewerkschaft Comedia. Sie verurteilt die Entlassungen und wirft Edipresse «Profitgier» vor. Die Gewerkschaft befürchtet zudem «weitere böse Überraschungen». Sie geht davon aus, dass mit den Einsparungen in der Schweiz die Edipresse-Investitionen in Osteuropa und in Asien finanziert werden sollen.
Bouchat hielt dagegen, dass man «Marktentwicklungen antizipieren» wolle. Unter anderem erwartet Edipresse Einbrüche am Inseratemarkt und weiter sinkende Erträge aus Verkäufen der Zeitungen und Zeitschriften. Edipresse rechnet durch den Abbau mit einem Einsparungspotential von rund 20 Millionen Franken. Die freiwerdenden Mittel sollen in den folgenden Jahren für die Weiterentwicklung der Zeitungen und elektronischen Serviceangebote eingesetzt werden.
In den letzten drei Jahren musste der grösste Zeitungsverlag der Westschweiz einen Rückgang der Erträge aus Einzelverkäufen oder Abonnementen von neun Millionen Franken verbuchen. Im laufenden Jahr rechnet Bouchat damit, im Schweizer Markt im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Werbeerträge um zehn Millionen Franken zu erleiden.
Davon sei nur ein Teil auf die konjunkturelle Abkühlung zurückzuführen. Es handle sich grösstenteils um einen strukturellen Rückgang der Werbevolumen in den Printmedien. Immer mehr Inserenten würden den Zeitungen den Rücken kehren oder zumindest ihr Engagement reduzieren. «Dem müssen wir uns anpassen, bevor es zu spät ist», sagte Bouchat. Er glaube nicht, dass die Leserschaft vom Abbau etwas merken werde, dann man habe entschieden, bei Leistungen abzubauen, die nicht mehr nachgefragt würden.
Für die folgenden Monate kündigte die Edipresse-Führung zudem markante Neupositionierungen der Titel Le Matin semaine und 24heures an.
(Bild: Keystone)

Publicis preist für Swisscom das mobile Internet an

. Die Zürcher Werbeagentur Publicis und die Bildbearbeitungsspezialisten von Studio Garrigosa haben für Swisscom die Botschaft «Internet, wo immer Sie es brauchen» mit vier Motiven umgesetzt.

Das Internet für die Hosentasche ist da. Mit den neusten Geräten von Nokia, Samsung, LG, Apple, Motorola und Sony Ericsson surft man annährend so bequem wie am heimischen PC, aber eben halt ortsunabhängig im Internet. Die Zürcher Werbeagentur Publicis und die Bildbearbeitungsspezialisten von Studio Garrigosa haben für Swisscom die Botschaft «Internet, wo immer Sie es brauchen» mit vier Motiven umgesetzt.
Begleitet wird die Print-Kampagne von diversen POS-Massnahmen und einer Internetlösung von Publicis Modem.
Verantwortlich bei Swisscom: Thomas Ulrich (Gesamtverantwortung), Patrizio Pivirotto, Roger Renfer (Werbeleitung), Daniel Röösli (Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Publicis: Martin Denecke (Creative Direction), Ondrej Maczko (Art Direction), Serge Deville (Text), Barney Rees (Grafik), Vera Schmid (Art Buying), Mark Becher, Melanie Gut (Beratung), Pierre Rebetez / Marc Uricher (Publicis Modem), Studio Garrigosa (Fotografie und Bildbearbeitung).

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Zu guter Letzt: Von übermenschlichen Menschen

Gäbe es Rafael Nadal nicht, man würde Roger Federer noch heute für einen Ausserirdischen halten. Einen, der mit Filzball und Darmsaiten Dinge vollbringen kann, die ihm so niemand nachmacht. Doch es gibt auch noch andere Sportgötter...

Gäbe es Rafael Nadal nicht, man würde Roger Federer noch heute für einen Ausserirdischen halten. Einen, der mit Filzball und Darmsaiten Dinge vollbringen kann, die ihm so niemand nachmacht. Ein Ballpoet, ein zumindest auf seinem Gebiet gottgleiches Wesen. Michael Jordan hatte den gleichen Status im Basketball inne. Diego Maradona im Fussball. Und Tiger Woods im Golf. Genau auf dessen Einzigartigkeit spielt ein neuer Internetwerbespot für die neuste Ausgabe des nach ihm benannten Computerspiels «Tiger Woods PGA Tour 09» an. Film ab: Woods Golfball landet in einem Teich, mitten auf einer Seerose. An einem Ort, der für jeden Spieler unerreichbar wäre. Doch nicht für Woods. Der analysiert kurz die Situation, zieht sich die Schuhe aus, setzt sanft einen Fuss auf die Wasseroberfläche, und läuft – wie Jesus – übers Wasser. Dort befördert er den Ball seelenruhig mit einem Schlag ins Loch.
Eine clevere Art, wie man einen abseits des Platzes eher unauffälligen Menschen, der bereits in Dutzenden von Werbespots – Woods hat unter anderem Verträge mit Nike, Buick und Gillette – mitgespielt hat, ein weiteres Mal als Werbefigur einsetzen kann. Vielleicht findet er bei der nächsten Auflage tatsächlich Eingang in die Bibel. Die Idee zu dem Clip stammte übrigens von einem Gamer: Vor einem Jahr hatte User Leviator25 in einem Youtube-Film aufgedeckt, dass man in der vorherigen Version des Games übers Wasser laufen kann. Und nun haben die Kreativen den Internet-Antwortfilm also als neue Werbeform entdeckt. Wir bleiben dran.
(Bild: Keystone)

PWC-Studie prognostiziert markantes Wachstum der Schweizer Medienbranche

Glaubt man einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PWC), so wird der Schweizer Medien- und Unterhaltungsmarkt in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Die Umsätze der Branche werden gemäss Studie bis 2012 um rund ein Viertel auf 15 Milliarden Franken steigen.

Glaubt man einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PWC), so wird der Schweizer Medien- und Unterhaltungsmarkt in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Die Umsätze der Branche werden gemäss Studie bis 2012 um rund ein Viertel auf 15 Milliarden Franken steigen.
Der Löwenanteil des Geldes komme weiterhin von traditionellen Medien wie Presse, Radio und Fernsehen, heisst es in der PWC-Studie «Global Entertainment and Media Outlook», die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte.
Das Online-Geschäft wachse zwar stark, werde aber bis 2012 erst 11 Prozent der Einnahmen erwirtschaften, schätzt PWC. Heute seien es nur 4 Prozent.
Weltweit würden die Werbeeinnahmen aus dem Internet um 20 Prozent pro Jahr zunehmen. Insgesamt schätzt man den Anstieg der Werbeeinnahmen für die Medien- und Unterhaltungsbranche auf durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr.
Kampf auf dem Gratisblätter-MarktDer Kampf um Leser wird Folgen für den Zeitungsmarkt haben. Nicht alle Gratisblätter dürften überleben, prognostiziert die Studie. Nur wenige Gratiszeitungen würden es schaffen, genügend Werbeeinnahmen zu erzielen, um zu überleben. Nirgends sind Gratisblätter indessen beliebter als hierzulande: Die Schweiz hat die höchste Verbreitung in ganz Europa.
Bei den traditionellen Zeitungen setzt sich der Krebsgang fort. Abo-Zahlen und Einzelverkäufe würden weiter schrumpfen. Preiserhöhungen werden diesen Trend nicht vollumfänglich ausgleichen können, hält die Studie fest. Dennoch wurde festgestellt, dass die Schweizer an der traditionellen Zeitung hängen. Die Sonntagszeitungen konnten 2007 ihre Verkaufszahlen sogar halten.
Ob die so genannte «Net Generation» der unter 25-Jährigen, die digitale und mobile Medien am selbstverständlichsten nutzt, mit zunehmendem Alter auf traditionellere Medien umsteigt, lässt sich schwer voraussagen, lautet das Fazit der PWC-Medienbeobachter.

Tabakwerbung in Berner Bahnhöfen nicht gestattet

Wie rechtliche Abklärungen ergeben haben, ist Alkohol- und Tabakwerbung im Kanton Bern auch im Innern von Bahnhöfen nicht zulässig. Bisher stand nur eindeutig fest, dass diese Werbung vom öffentlichen Grund aus nicht einsehbar sein darf.

Wie rechtliche Abklärungen ergeben haben, ist Alkohol- und Tabakwerbung im Kanton Bern auch im Innern von Bahnhöfen nicht zulässig. Bisher stand nur eindeutig fest, dass diese Werbung vom öffentlichen Grund aus nicht einsehbar sein darf.
Seit dem 1. Januar 2007 verbietet der Kanton Bern die Werbung für Alkohol und Tabak im öffentlichen Raum. Die Regelung erstreckt sich auch auf Bahnhöfe und Bahngelände. Strittig blieb, ob sie auch für das Innere von Bahnhöfen zu gelten hat.
Der Kanton hat diese Frage nun mit Vertretern der Aussenwerbung Schweiz (AWS) geklärt. Die Abklärungen ergaben, dass Werbung auch im Innern von Bahnhöfen nicht zulässig ist, vermeldete der Kanton am Mittwoch. Er gewährt eine Übergangsfrist bis Ende 2008.
Ursprünglich war das kantonale Wirtschaftsamt Beco davon ausgegangen, dass die Suchtmittelwerbung im Bahnhofinnern gestattet sei. Nach den Gesprächen haben sich nun aber die AWS und die SBB der neuen Beurteilung der Rechtslage für den Kanton Bern angeschlossen.
Zu reden gegeben hatte im Mai Tabakwerbung beim Bahnhof Bern (Bollwerk) und beim Bahnhof Thun. Diese Plakate seien irrtümlich angebracht und später wieder entfernt worden. Weil Anzeige erstattet wurde, muss nun ein Richter entscheiden, ob sich jemand strafbar gemacht hat.

Neuer Live Communication-Studiengang an der HWZ

Gemeinsam mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich lanciert der Verband Expo + Event Swiss Association einen neuen Studiengang in Live Communication. Den Unterricht gestalten bekannte Dozenten.

Gemeinsam mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich lanciert der Verband Expo + Event Swiss Association einen neuen Studiengang in Live Communication. Laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch, soll sich das Studium an Berufsleute aus allen Fachbereichen der Live Communication und weiteren angrenzenden Fachbereichen richten. Angesprochen werden ambitionierte MacherInnen, die ihre Fähigkeiten in der Live-Kommunikation auf höherer Stufe fachlich, methodisch und persönlich ergänzen, systematisieren oder vertiefen wollen. Nach dem Ausbildungsjahr sollen die Absolventinnen und Absolventen in der Lage sein, Live-Kommunikations-Instrumente strategisch zu planen, kreativ zu realisieren und wirtschaftlich umzusetzen.
Für die neuen Studiengänge zur Erlangung des Hochschuldiploms «DAS Live Communication» konnten verschiedene bekannte Dozenten verpflichtet werden. Unter anderem wird Dr. iur. Bruno Glaus, Experte auf dem Gebiet des Medien-, Marketing- und Werberechts, dozieren. Des Weiteren wird auch Kathrin Ebner, tätig in der Unternehmenskommunikation von MCH Messe Schweiz, an der HWZ unterrichten. Auch Urs Hofer, Ilka Mellert von Zumtobel Licht, Meinrad Kofmehl von der Firma Jura, Thomas Schärer von Dr. W. A. Günther Media Rent und Silvano Stierli von der Christinger Partner AG wirken als Lehrpersonen.

Neue Gratis-Wochenzeitung der ZO-Medien

Am 6. November erscheint erstmals die neue Gratis-Wochenzeitung der Zürcher Oberland Medien AG. Das Blatt mit Namen «Regio.ch» startet mit einer Auflage von 90’000 Exemplaren.

Am 6. November erscheint erstmals die neue Gratis-Wochenzeitung der Zürcher Oberland Medien AG. Das Blatt mit Namen «Regio.ch» startet mit einer Auflage von 90’000 Exemplaren. Das Verteilgebiet, das 27 Gemeinden in den Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster umfasst, wurde in fünf Gebiete gegliedert. Auf diese Gebiete angepasst, erscheint Regio.ch in fünf unterschiedlichen Splitausgaben. Die bestehende Wochenzeitung Kiebitz (Illnau-Effretikon) und das Monatsheft Wetziker Spiegel werden in die neue Wochenzeitung integriert.
Das 17-köpfige Redaktions- und Verkaufsteam sei bereits komplett, gab das Wetziker Medienunternehmen am Mittwoch bekannt. Dieses gibt unter anderem die Landzeitung Zürcher Oberländer heraus. Geschäftsführer der neuen ZO Wochenzeitungen AG ist der 42-jährige Andreas Wittausch. Die redaktionelle Leitung wird die 41-jährige Journalistin Gabriela Frischknecht übernehmen. Zuvor war sie in der Redaktion des Anzeigers von Uster tätig. Die Anzeigenabteilung führt Hannes Frei. Der 48-Jährige betreute unter anderem während 15 Jahren die Uster Nachrichten als Verleger und Herausgeber.
Als Standort für Verkauf und Redaktion wurden der Hauptsitz in Wetzikon sowie je eine Aussenstelle in Uster und Effretikon festgelegt.

SF-«Arena» feiert Jubiläum

«Arena», die Sendung, in der die Grössen der Schweizer Politik Woche für Woche aufeinander losgelassen werden, feiert ihren 15. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum präsentiert sich die Rhetorik-Show erstmals in einem neuen Look.

Blocher giftelt, Leutenegger packt an, Widmer-Schlumpf parliert geschickt: «Arena», die Sendung, in der die Grössen der Schweizer Politik Woche für Woche aufeinander losgelassen werden, feiert ihren 15. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum präsentiert sich die Rhetorik-Show erstmals in einem neuen Look. Ein komplett neues, helles Dekor soll die Diskussionen neu beleben, schreibt das Schweizer Fernsehen in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Dieses erlaubt es, die Anzahl der teilnehmenden Hauptgäste, Experten und Zuschauer je nach Thema zu variieren. Das neue Studio ermöglicht ausserdem das Einspielen von filmischen Elementen: Aussagen aus früheren Sendungen, Schaltungen zu externen Gästen und Publikumsfragen.
Die Premierensendung im neuen Look ist der Affäre Schmid gewidmet. Unter dem Titel «Affäre Schmid / Nef – Unfall oder Versagen?» diskutieren SVP-Präsident Toni Brunner, CVP-Präsident Christophe Darbellay, SP-Präsident Christian Levrat und FDP-Präsident Fulvio Pelli. Sie wird am 29. August um 22:20 Uhr ausgestrahlt.

Edipresse zum Zweiten: Rothenbühler steigt auf

Die strukturellen Veränderungen im Hause Edipresse haben auch Auswirkungen auf Direktionsebene: Der ehemalige L’Hebdo- und Le Temps-Chefredaktor Eric Hoesli wird Leiter aller Schweizer Publikationen. Zu seinem Stellvertreter wurde Peter Rothenbühler ernannt.

Die strukturellen Veränderungen im Hause Edipresse haben auch Auswirkungen auf Direktionsebene. Per Anfang 2009 sollen die redaktionellen Belange aller Edipresse Schweiz-Produkte unter eine einheitliche Führung gestellt werden, liess das Medienunternehmen am Mittwoch verlauten. Bislang war diese Aufgabe auf zwei Posten verteilt, einer für die Regionalzeitungen sowie einer für die Produkte von Le Matin und die Magazine.
Wer die neuen Posten besetzen soll, wurde ebenfalls gleich bekannt gegeben: Neuer Leiter dieser Direktionsstelle wird der ehemalige L’Hebdo- und Le Temps-Chefredaktor Eric Hoesli. Zu seinem Stellvertreter wurde Peter Rothenbühler ernannt, der damit seinen Chefredaktorenposten bei Le Matin per Anfang 2009 abgibt.
(Bild: Keystone)
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