Verlage können mit neuem Online-Tool Urheberrechte klären
Vertreter des Weltverlegerverbandes und der internationalen Verlegerunion haben ein Online-Tool für die Regelung von Zugriffs- und Urheberrechten vorgestellt. Verschiedene Verantwortliche von Schweizer Newsportalen informierten sich über das System ACAP und dessen Nutzen für ihre Websites.
Vertreter des Weltverlegerverbandes und der internationalen Verlegerunion haben am Donnerstag ein in ihrem Auftrag entwickeltes Online-Tool für die Regelung von Zugriffs- und Urheberrechten vorgestellt. Verschiedene Verantwortliche von Schweizer Newsportalen informierten sich an der Veranstaltung über das System ACAP (Automated Content Access Protocol) und dessen Nutzen für ihre Websites.
ACAP beinhaltet eine technische Sprache: Rechte und Berechtigungen werden so kommuniziert, dass Computersysteme sie interpretieren und automatisch umsetzen können. Dabei folgt ACAP den Prinzipien des Urheberrechts: Der Rechteinhaber kann definieren, wie Suchmaschinen und andere Internetdienste die Texte durchsuchen und weiter verwenden dürfen. Die Weiterverwendung von Inhalten im Netz wird durch ACAP nicht verboten, und der für die Verlage wichtige Zugang durch die Suchmaschinen nicht verhindert. Es werden lediglich differenzierte Weiterverwendungskriterien festgelegt. Dies kann zum Beispiel für die Klärung von Rechten hilfreich sein.
Bisher haben rund 200 Internetportale, hauptsächlich in Europa, ACAP implementiert. Das kostenlose und gemäss Anbieter einfach zu installierende System wird von Ringier in Kürze weltweit eingeführt. Weitere Schweizer Portale sollen folgen. Der Verband Schweizer Presse will ACAP aktiv unterstützen. Der Suchmaschinengigant Google ist bisher nicht eingestiegen – er macht technische Probleme geltend.
ACAP beinhaltet eine technische Sprache: Rechte und Berechtigungen werden so kommuniziert, dass Computersysteme sie interpretieren und automatisch umsetzen können. Dabei folgt ACAP den Prinzipien des Urheberrechts: Der Rechteinhaber kann definieren, wie Suchmaschinen und andere Internetdienste die Texte durchsuchen und weiter verwenden dürfen. Die Weiterverwendung von Inhalten im Netz wird durch ACAP nicht verboten, und der für die Verlage wichtige Zugang durch die Suchmaschinen nicht verhindert. Es werden lediglich differenzierte Weiterverwendungskriterien festgelegt. Dies kann zum Beispiel für die Klärung von Rechten hilfreich sein.
Bisher haben rund 200 Internetportale, hauptsächlich in Europa, ACAP implementiert. Das kostenlose und gemäss Anbieter einfach zu installierende System wird von Ringier in Kürze weltweit eingeführt. Weitere Schweizer Portale sollen folgen. Der Verband Schweizer Presse will ACAP aktiv unterstützen. Der Suchmaschinengigant Google ist bisher nicht eingestiegen – er macht technische Probleme geltend.




