Novartis-Chef Vasella bezichtigt die «Tagesschau» der Aussagenverfälschung

Novartis-Konzernchef Daniel Vasella kritisiert die Art und Weise, wie er letzte Woche in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens zitiert wurde. Seine Aussagen seien verfälscht worden. Beim Schweizer Fernsehen lässt man Vasellas Kritik nicht gelten.

Novartis-Konzernchef Daniel Vasella kritisiert die Art und Weise, wie er letzte Woche in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens zitiert wurde. Damals sagte er, die Diskussion um Bonuszahlungen sei «Populismus pur». In einem Interview in der NZZ am Sonntag sagte Vasella, es sei einfach, Aussagen zu verfälschen, wenn man gezielt nur gewisse Abschnitte eines Gesprächs wiedergebe. Er habe nicht die Bonusstruktur der Banken verteidigt, sondern lediglich die Logik leistungsorientierter Lohnsysteme.
«Mir ist die Heuchelei und der Populismus gewisser Kreise zuwider», erklärte Vasella weiter. Unter Populismus verstehe er aber nicht die Reaktion der Bevölkerung auf sehr hohe Löhne, sondern wenn diese Regungen wider besseres Wissen ausgenutzt werde, etwa zu politischen Zwecken.
Beim Schweizer Fernsehen lässt man Vasellas Kritik nicht gelten. «Aus unserer Sicht wurde das Interview korrekt wiedergegeben», sagte Mediensprecher David Affeltranger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Im Interview mit der NZZ am Sonntag bekräftigte Vasella auch seine frühere Aussage, der Pharmakonzern Novartis werde sein Entlöhnungssystem nicht ändern. «Wenn man anfängt zu schrauben, bloss weil das politische Umfeld sich verändert, würden das unsere Mitarbeiter nicht nachvollziehen können.» Ausserdem stecke die Novartis ja auch nicht in der Krise.

SV-Medienpreis 2008 geht an Journalisten von WDR und Die Zeit

Das Schweizer Gemeinschaftsgastronomie-Unternehmen SV Group hat den Medienpreis 2008 vergeben. Ausgewählte Journalisten wurden für verständliche Beiträge zur komplexen Problematik «gesunde Ernährung» geehrt, schreibt die SV-Stiftung am Freitag in einer Mitteilung.

Das Schweizer Gemeinschaftsgastronomie-Unternehmen SV Group hat den Medienpreis 2008 vergeben. Ausgewählte Journalisten wurden für verständliche Beiträge zur komplexen Problematik «gesunde Ernährung» geehrt, schreibt die SV-Stiftung am Freitag in einer Mitteilung.
Den 1. Preis erhielt das Journalistenteam der WDR-Wissenschaftssendung Quarks & Co für ihre Reportage «Die Dickmacher und wie wir ihnen entkommen». Der 2. Preis ging an Max Rauner und Jens Uehlecke für den Artikel «Das Apfeldilemma», der vom Bio-Status der populären Frucht handelt. Er gebe klare Antworten zur Frage, ob ein Bioapfel gesünder sei als einer aus konventionellem Anbau.
Im Rahmen des 5. SV-Medienpreises konnte die achtköpfige Jury aus insgesamt 40 eingesandten Arbeiten auswählen, teilte die Stiftung weiter mit.

Tamedia beteiligt sich am Schweizer Geschäft von Zattoo

Tamedia hat sein Online-Geschäft auf dem Internet-TV-Markt erweitert. Das Medienhaus beteiligt sich am Geschäft von Zattoo in der Schweiz. Die bisherige Zattoo Europa gliedert dazu ihre Aktivitäten in der Schweiz und Liechtenstein in die Zattoo Schweiz aus.

Tamedia hat sein Online-Geschäft auf dem Internet-TV-Markt erweitert. Das Medienhaus beteiligt sich am Geschäft von Zattoo in der Schweiz. Die bisherige Zattoo Europa gliedert dazu ihre Aktivitäten in der Schweiz und Liechtenstein in die Zattoo Schweiz aus.
Die Zusammenarbeit ermöglicht es Zattoo, den 2006 lancierten Internet-TV-Dienst weiter auszubauen und zu vermarkten. Dies teilten Zatto und Tamedia in einem Pressecommuniqué vom Donnerstag mit.
In einem ersten Schritt beteiligt sich Tamedia mit einem Darlehen an der Finanzierung der Zattoo International und unterstützt das Unternehmen bei der Ausgliederung der Zattoo Schweiz. Nach der Gründung dieser Tochtergesellschaft soll Tamedia im Rahmen einer Umwandlung des Darlehens 24,5 Prozent des Aktienkapitals der Schweizer Gesellschaft übernehmen. Über die weiteren Modalitäten der Beteiligung haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Zurzeit zählt der TV-Dienst Zattoo in der Schweiz über 800’000 Nutzerinnen und Nutzer. Durch die Verbreitung in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Norwegen und Spanien wird das Angebot weltweit von über 3 Millionen genutzt.
Zattoo beschäftigt rund 40 Mitarbeitende in den beiden Geschäftssitzen Zürich und Ann Arbor in den USA.

SF-Publikumsrat bewertet Ärzte-Soap «Tag und Nacht»

Der Publikumsrat des Schweizer Fernsehens hat die neue Ärzte-Soap «Tag und Nacht» als innovativ und publikumsnah beurteilt. Einige Defizite, wie zu hohes Tempo und Mängel bei Figuren und Patientengeschichten gelte es dennoch zu beheben.

Der Publikumsrat des Schweizer Fernsehens hat die neue Ärzte-Soap «Tag und Nacht» als innovativ und publikumsnah beurteilt. Einige Defizite, wie zu hohes Tempo und Mängel bei Figuren und Patientengeschichten gelte es dennoch zu beheben.
Angesichts des innovativen Konzepts der Serie sieht der Publikumsrat Chancen, dass diese ein Gegengewicht zu amerikanischen Ärzteserien setzen könne. Die Serie warte mit zeitgemässen Inhalten und authentischen Dialogen in Dialekt auf.
Nach Meinung des Rates sind die Figuren vielschichtig konzipiert und bieten interessante Konstellationen und Entwicklungsmöglichkeiten. Allerdings seien nicht alle gleich plausibel, einige empfindet er als zu stark klischiert oder karikiert. Zudem beurteilt er das Tempo mit vielen Szenen und raschen Schnitten als gewöhnungsbedürftig.
Die Probleme seien aber erkannt, hält der Publikumsrat fest. Er empfiehlt den Verantwortlichen auch, die Möglichkeit einer Verschiebung auf einen anderen Sendeplatz zu prüfen.
Auch von der Kulturredaktion des Tages-Anzeigers wurde die Serie hoch gelobt. In der Ausgabe vom 23. Oktober kam Filmredaktor Florian Keller zum Schluss, dass die «cineastische» Serie, «das pure Gegenteil einer langsam dahinplätschernden Telenovela», schlicht auf dem falschen Sendeplatz angesiedelt sei.

Leone Ming kreiert neuen Slogan für Bauunternehmen Hilti

Das Bauunternehmen Hilti wird künftig mit dem Slogan «Wir bauen Idee» auftreten. Der von der Agentur Leone Ming erarbeitete Slogan soll einfach und direkt einen Eindruck vom Tätigkeitsfeld des Unternehmens vermitteln, schreibt Leone Ming in einer Mitteilung.

Das Bauunternehmen Hilti wird künftig mit dem Slogan «Wir bauen Idee» auftreten. Der von der Agentur Leone Ming erarbeitete Slogan soll einfach und direkt einen Eindruck vom Tätigkeitsfeld des Unternehmens vermitteln, schreibt Leone Ming in einer Mitteilung.
Bei allen Marketing- und Werbemasssnahmen von Hilti wird der Satz «Wir bauen Idee» künftig integriert. Die Sujets der neuen Inseratekampagne zeigen Mitarbeiter bei der Arbeit.
Im Zusammenhang mit der Kreation des Slogans und der Gestaltung der neuen Kampagne sind die Webseite und verschiedene Werbmittel entsprechend angepasst worden.
Verantwortlich bei Hilti: Tina Hilti. Verantwortlich bei Leone Ming: Christine Böhmwalder (AD/Gestaltung), Leone Ming (CD/Konzept), Michael Walser (Grafik), Kathrin Konzett (Projektmanagement)

Berichterstattung zur Herbstsession von Publikumsrat gelobt

Über die vergangene Herbstsession der eidgenössischen Räte in Bundesbern sei kompetent, ausgewogen und verständlich berichtet worden, urteilte der Publikumsrat am Freitag. Die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens und Radio DRS habe die verschiedenen politischen Lager angemessen und ausgewogen berücksichtigt.

Über die vergangene Herbstsession der eidgenössischen Räte in Bundesbern sei kompetent, ausgewogen und verständlich berichtet worden, urteilte der Publikumsrat am Freitag. Die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens und Radio DRS habe die verschiedenen politischen Lager angemessen und ausgewogen berücksichtigt.
Das Schweizer Fernsehen konnte sich laut dem Publikumsrat durch eine Vielfalt an verschiedenen Zugängen profilieren. Nicht nur in den klassischen Nachrichtensendungen setze sich SF mit den Debatten im Bundeshaus auseinander. Auch in anderen Sendegefässen wie Arena, Rundschau, DOK, Club, Kulturplatz oder Sternstunde Kunst werden einzelne Themen aufgegriffen.
Verbesserungsvorschläge blieben nicht aus. So könnten noch innovativere Zugänge zu den Themen gesucht werden. Zudem würde der Rat eine stärkere Gewichtung auf junge oder neu gewählte Ratsmitglieder sowie Interessenvertreter ausserhalb des Parlaments begrüssen.
Diese Anmerkung machte der Publikumsrat auch gegenüber Radio DRS, dessen Berichterstattung er insgesamt lobte. Namentlich die Sachkompetenz der Redaktorinnen und Redaktoren sei beeindruckend. Das Geschehen in Bern sei nahezu lückenlos und nahe an den Hörerinnen und Hörern aufgearbeitet worden.
Als störend empfand der Publikumsrat nach eigenen Angaben einzig eine vereinzelte Verwendung von Boulevard-Ausdrücken in Radio- Berichten. So sei etwa von «Strom-Baronen»die Rede gewesen.

Planteactive analysiert digitale Mediennutzung in der Schweiz

Planetactive hat in Juli/August dieses Jahres eine Online-Befragung über die Nutzung von Medien in der Schweiz durchgeführt, mit besonderem Augenmerk auf die digitalen Medien. Die Agentur kommt zum Ergebnis, dass die Schere zwischen der tatsächlichen Mediennutzung und den Ausgaben für das digitale Marketing auch in der Schweiz noch stark auseinanderklaffe.

Planetactive hat in Juli/August dieses Jahres eine Online-Befragung über die Nutzung von Medien in der Schweiz durchgeführt, mit besonderem Augenmerk auf die digitalen Medien. Die Agentur kommt zum Ergebnis, dass die Schere zwischen der tatsächlichen Mediennutzung und den Ausgaben für das digitale Marketing auch in der Schweiz noch stark auseinanderklaffe.
Mehr als drei Stunden verbringt der Schweizer Internetnutzer durchschnittlich im Internet. Die Nutzung von Online-Medien gehe dabei hauptsächlich zu Lasten des Konsums von Printmedien, aber auch TV und Radio werden bei drei Viertel der Befragten Zeit abgeben müssen, schreibt Planetactive in einer Mitteilung vom Freitag.
Die Studienergebnisse zeigen für Martin Sinning, Managing Director Planetactive von Zürich, dass es höchste Zeit für Werbetreibende sei, ihre Werbebudgets stärker in den digitalen Medien zu investieren. Noch seien die klassischen Medien überrepräsentiert, Zielgruppen lassen sich dort immer schwerer erreichen und die Effizienz der Kampagne lasse sich immer schwerer nachweisen.

Wechsel im Präsidium des Publikumsrats der SRG

An der SRG-Publikumsratssitzung vom Donnerstag wurde Manfred Pfiffner zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Othmar Kempf an, der das Gremium während vier Jahren geführt hat.

An der SRG-Publikumsratssitzung vom Donnerstag wurde Manfred Pfiffner zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Othmar Kempf an, der das Gremium während vier Jahren geführt hat.
Manfred Pfiffner wirkt seit 2000 im Publikumsrat mit, vor drei Jahren trat er ins Vizepräsidium ein. Franz-Xaver Risi, Chefredaktor und Verleger der Fachzeitschrift Schweizer Touristik, übernimmt nun das Amt des Vizepräsidenten.
Neben dem Präsidium wurden fünf neue Mitglieder in den leitenden Ausschuss des Publikumsrats gewählt. Ab Januar 2009 nimmt Präsident Manfred Pfiffner, mit Franz-Xaver Risi, Roberto Colonello, Amira Gafner-Al Jabaji, Susanne Hasler, Arthur Oehler und Simon Zogg Einsitz in des Führungsgremium.

13 Absolventen des Maz-Studiengangs Pressefotografie

Zum vierten Mal hat das Maz seinen Studiengang für Fotojournalismus durchgeführt. 13 Absolventinnen und Absolventen erhielten im Rahmen einer Feier am Maz ihr Diplom.

Zum vierten Mal hat das Maz seinen Studiengang für Fotojournalismus durchgeführt. 13 Absolventinnen und Absolventen erhielten im Rahmen einer Feier am Maz ihr Diplom.
Die Fotografinnen und Fotografen haben sich in 18 Monaten mit Reportagen, Porträt- und Dokumentarfotografie befasst, mit Starfotografen aus aller Welt diskutiert und gearbeitet, über rechtliche und ethische Fragen im Bildjournalismus nachgedacht und die neusten Bildbearbeitungstechniken erlernt. Das erworbene Wissen haben sie im Volontariat angewandt, so eine Pressemitteilung der Schweizer Journalistenschule Maz.
Die frisch gekürten Fotografinnen und Fotografen des 4. Studiengangs Pressefotografie (mit Volontariatsstellen)sind:
Corinne Aeberhard: 24 heures, Pius Amrein: Neue Luzerner Zeitung, Vinicio Barreno: Tages Anzeiger und Sonntagszeitung, Stefan Bohrer: Blick, Urs Jaudas: St. Galler Tagblatt, Ennio Leanza: Bild-Agentur Keystone, Tobias Meuli: Agenturen Visage und Fotogen, Karina Muench Reyes: SF Schweizer Fernsehen, Florian Nidecker: Migros Magazin, Matthias Wäckerlin: Basler Zeitung, Coralie Wenger: Zürichseezeitung, Daniel Winkler: Bild-Agentur Ex-Press, Ruben Wyttenbach: NZZ am Sonntag.
Überreicht wurde die Auszeichnung von Nicole Aeby, Studienleiterin Fotografie.

Leitungswechsel bei Tamedias Zeitschriften Online

Irene Ackermann löst ab dem 1. November 2008 Cyrill Treptow als neue Leiterin Zeitschriften Online ab. Treptow hatte die Verantwortung für die Online-Auftritte der Tamedia-Zeitschriften bereits im März dieses Jahres interimistisch übernommen.

Irene Ackermann löst ab dem 1. November 2008 Cyrill Treptow als neue Leiterin Zeitschriften Online ab. Treptow hatte die Aufgaben für die Online-Auftritte der Tamedia-Zeitschriften seit März dieses Jahres interimistisch übernommen.
Nach verschiedenen Stationen in der Werbebranche und einem Studium der Volkswirtschaft arbeitete Irene Ackermann bereits von 2001 bis 2006 bei Tamedia, zuletzt als Projektleiterin im damaligen Unternehmensbereich Elektronische Medien. Vor zwei Jahren wechselte sie als Leiterin E-Business Bossi zum Betty Bossi Verlag.

Neue Anzeigenleitung für Lifestyle-Bund der Südostschweiz am Sonntag

Marco Valà hat seit Oktober die Anzeigenleitung für den Lifestylebund Chili der Südostschweiz am Sonntag in der Filiale Zürich übernommen. Chili erscheint jeden Sonntag als Beilage und berichtet über Trends im Bereich Leben, Wohnen, Essen und Trinken, Schönheit und Reisen.

Marco Valà hat seit Oktober die Anzeigenleitung für den Lifestylebund Chili der Südostschweiz am Sonntag in der Filiale Zürich übernommen. Chili erscheint jeden Sonntag als Beilage und berichtet über Trends im Bereich Leben, Wohnen, Essen und Trinken, Schönheit und Reisen.
Marco Valà ist selbstständig und vermarktet neben Chili noch weitere Zeitschriften aus den
Bereichen Gesundheit, Mode und Gastronomie.

Christian Dorer zum neuen Chefredaktor der Aargauer Zeitung ernannt

Die Aargauer Zeitung hat ab nächstem Februar einen neuen Chefredaktor. Neu wird der 33-jährige Christian Dorer die Redaktion leiten. Dorer ist derzeit stellvertretender Chefredaktor des Sonntagsblicks.

Die Aargauer Zeitung hat ab nächstem Februar einen neuen Chefredaktor. Neu wird der 33-jährige Christian Dorer die Redaktion leiten. Dorer ist derzeit stellvertretender Chefredaktor des Sonntagsblicks.
Wie die AZ Medien AG am Freitag mitteilte, werde Dorer direkt AZ-Verleger Peter Wanner unterstellt sein. Die AZ-Zentralredaktion in Baden produziert die überregionalen Seiten für den Verbund Mittelland Zeitung (MZ). Der bisherige Chefredaktor des Mantelseiten der MZ, Peter Buri, übernimmt wie bereits im Juli angekündigt die Projektleitung für das geplante Multimedia- Center in Aarau. Der 50-jährige Buri bleibt Mitglied der Unternehmsleitung.
Dorer absolvierte die Ringier Journalistenschule. Ab 2001 arbeitete er im Wirtschaftsressort des Blick und war von 2002 bis 2005 als Bundeshaus- Korrespondent bei Blick und Sonntagsblick tätig. Im Februar 2007 war er vom Konzern Ringier zum stellvertretenden Chefredaktor des Sonntagsblicks berufen worden.
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