Novartis-Chef Vasella bezichtigt die «Tagesschau» der Aussagenverfälschung
Novartis-Konzernchef Daniel Vasella kritisiert die Art und Weise, wie er letzte Woche in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens zitiert wurde. Seine Aussagen seien verfälscht worden. Beim Schweizer Fernsehen lässt man Vasellas Kritik nicht gelten.
Novartis-Konzernchef Daniel Vasella kritisiert die Art und Weise, wie er letzte Woche in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens zitiert wurde. Damals sagte er, die Diskussion um Bonuszahlungen sei «Populismus pur». In einem Interview in der NZZ am Sonntag sagte Vasella, es sei einfach, Aussagen zu verfälschen, wenn man gezielt nur gewisse Abschnitte eines Gesprächs wiedergebe. Er habe nicht die Bonusstruktur der Banken verteidigt, sondern lediglich die Logik leistungsorientierter Lohnsysteme.
«Mir ist die Heuchelei und der Populismus gewisser Kreise zuwider», erklärte Vasella weiter. Unter Populismus verstehe er aber nicht die Reaktion der Bevölkerung auf sehr hohe Löhne, sondern wenn diese Regungen wider besseres Wissen ausgenutzt werde, etwa zu politischen Zwecken.
Beim Schweizer Fernsehen lässt man Vasellas Kritik nicht gelten. «Aus unserer Sicht wurde das Interview korrekt wiedergegeben», sagte Mediensprecher David Affeltranger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Im Interview mit der NZZ am Sonntag bekräftigte Vasella auch seine frühere Aussage, der Pharmakonzern Novartis werde sein Entlöhnungssystem nicht ändern. «Wenn man anfängt zu schrauben, bloss weil das politische Umfeld sich verändert, würden das unsere Mitarbeiter nicht nachvollziehen können.» Ausserdem stecke die Novartis ja auch nicht in der Krise.
«Mir ist die Heuchelei und der Populismus gewisser Kreise zuwider», erklärte Vasella weiter. Unter Populismus verstehe er aber nicht die Reaktion der Bevölkerung auf sehr hohe Löhne, sondern wenn diese Regungen wider besseres Wissen ausgenutzt werde, etwa zu politischen Zwecken.
Beim Schweizer Fernsehen lässt man Vasellas Kritik nicht gelten. «Aus unserer Sicht wurde das Interview korrekt wiedergegeben», sagte Mediensprecher David Affeltranger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Im Interview mit der NZZ am Sonntag bekräftigte Vasella auch seine frühere Aussage, der Pharmakonzern Novartis werde sein Entlöhnungssystem nicht ändern. «Wenn man anfängt zu schrauben, bloss weil das politische Umfeld sich verändert, würden das unsere Mitarbeiter nicht nachvollziehen können.» Ausserdem stecke die Novartis ja auch nicht in der Krise.
