Neuer regionaler Verkaufsleiter TV-Zeitschriften bei Springer

Beat Leuenberger ist ab sofort neuer regionaler Verkaufsleiter bei den TV-Zeitschriften von Axel Springer Schweiz. Der 43-Jährige übernimmt damit die Verantwortung für das Gebiet Mittelland und Zentralschweiz.

Beat Leuenberger ist ab sofort neuer regionaler Verkaufsleiter bei den TV-Zeitschriften von Axel Springer Schweiz. Der 43-Jährige übernimmt damit die Verantwortung für das Gebiet Mittelland und Zentralschweiz, teilte das Medienhaus am Dienstag mit. Zuletzt war Leuenberger als Account Director bei der Publicitas Publimedia in Basel tätig.

Zürcher Journalistenpreis neu ausgeschrieben

Auch im nächsten Jahr wird wieder ein Zürcher Journalistenpreis vergeben. Ab sofort können Bewerber ihre Beiträge eingeben. Es gibt vier Kategorien.

Auch im nächsten Jahr wird wieder ein Zürcher Journalistenpreis vergeben. Ab sofort können Bewerber ihre Beiträge eingeben. Es gibt vier Kategorien: Beiträge in Zeitungen (Zeitungs-Preis), Beiträge in Zeitschriften oder Magazinen (Zeitschriften-Preis), Beiträge von Medienschaffenden, die das 30. Altersjahr noch nicht vollendet haben (Nachwuchs-Preis) sowie ein Preis für das Gesamtwerk.
Jeder dieser Preise ist mit einem Betrag von 10’000 Franken dotiert. Einsendeschluss ist am 15. Januar 2009. Zugelassen sind Beiträge, die in einem Printmedium in den Kantonen Zürich und Schaffhausen veröffentlicht worden sind. Ebenfalls angenommen werden die Arbeiten, wenn sie von Autoren stammen, die hauptsächlich in diesen Kantonen tätig sind.

Alex Schmid für Gauloises: Schillernde Limited Edition

Die Direktmarketing-Agentur Alex Schmid Direct hat für die neue Limited Edition von Gauloises eine Launch-Kampagne konzipiert. Das schillernde Packungsdesign der Spezialausgabe soll die Schnelllebigkeit der internationalen Weltmetropolen imitieren.

Die Direktmarketing-Agentur Alex Schmid Direct hat für die neue Limited Edition von Gauloises eine Launch-Kampagne konzipiert. Die Agentur liess sich für die Umsetzung der Markenbotschaft «Liberté toujours» vom Thema Grosstadt inspirieren: Das schillernde Packungsdesign soll die Schnelllebigkeit der internationalen Weltmetropolen imitieren und damit «den Kern kosmopoliter Consumer Insights» treffen, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung.
Ziel ist es, durch einen SMS&WIN-Mechanismus zielgruppengerechte Aktivitäten, verkaufsunterstützende Massnahmen, Events sowie die Markenbildung zusammenführen. Damit soll die Akquisition und Kundenbindung sichergestellt werden.
Zum Einsatz bei der Kampagne kommen exklusive Collection Box-Mailings für Sammler, 3D-Karten für Neukunden, eine mehrstufige E-Mail-Permission-Kampagne, Online-Promotionen, SMS-Flights und diverse Handelsaktivitäten.

Verantwortlich bei Gauloises: Fabiana Falce (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Alex Schmid Direct: Dominik Buser (Gestaltung), Sara Meier (Text), Sabrina Bjöörn, Daniela Schmid (Beratung).

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Schweizer Filmschaffende fordern 5 Prozent mehr Lohn

Die vom Syndicat Suisse Film et Vidéo (SSFV) vertretenen Filmschaffenden steigen mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5 Prozent in die Verhandlungen mit den Filmproduzenten. Damit soll vor allem die Teuerung der letzten Jahre ausgeglichen werden.

Die vom Syndicat Suisse Film et Vidéo (SSFV) vertretenen Filmschaffenden steigen mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5 Prozent in die Verhandlungen mit den Filmproduzenten. Damit soll vor allem die Teuerung der letzten Jahre ausgeglichen werden. Allein 2007 und 2008 betrug die Teuerung insgesamt 3,3 Prozent, wie das SSFV in einem Communiqué vom Freitag festhält. Auch in den Jahren davor hätten die Löhne in der Filmbranche mit der Teuerung nicht Schritt halten können.
Die Inflation der letzten fünf Jahre beträgt 16,1 Prozent, die Löhne der Filmschaffenden wurden gemäss SSFV im gleichen Zeitraum nur um durchschnittlich
8 Prozent angehoben. Das SSFV bemängelt, dass sich Erhöhung der Fördermittel für die Schweizer Filmproduktion seit 1993 nicht auf die Lohnentwicklung ausgewirkt habe.
Auf Seiten der Arbeitgeber sind drei Verbände beteiligt: Der Schweizerische Verband der FilmproduzentInnen (SFP), die Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten (GARP) sowie der Verband der Schweizer TV-, Auftrags- und Werbefilmproduzenten.
SFP-Präsident Lukas Hobi räumte auf Anfrage der SDA ein, dass die Löhne in der Filmbranche der Teuerung hinterher hinkten. Dies treffe jedoch nicht nur auf die im SSFV vertretenen Berufsgruppen, sondern auf alle zu. Nicht gelten lässt Hobi aber das Argument der erhöhten Fördermittel. Zwar gebe es insgesamt mehr Geld für Schweizer Filme, die Budgets der einzelnen Filme seien damit aber nicht unbedingt grösser geworden.
In der Filmbranche besteht seit dreissig Jahren eine Sozialpartnerschaft zwischen den Produzentenverbänden und dem SSFV. Die Arbeitsbedingungen und Löhne werden regelmässig von der Paritätischen Kommission ausgehandelt. Die erste Runde der neuen Lohngespräche ist auf den 25. November angesetzt.

Franziska von Weissenfluh neu im Verwaltungsrat der Espace Media Groupe

Wechsel bei der Berner Zeitung: Verlagsleiterin Franziska von Weissenfluh zieht sich per Ende Jahr aus dem operativen Geschäft bei der Berner Zeitung und dem Bund zurück. Sie wird neu Mitglied des Verwaltungsrates der Espace Media Groupe.

Wechsel bei der Berner Zeitung: Verlagsleiterin Franziska von Weissenfluh zieht sich per Ende Jahr aus dem operativen Geschäft bei der Berner Zeitung und dem Bund zurück. Sie wird neu Mitglied des Verwaltungsrates der Espace Media Groupe. Dort soll die 48-Jährige an der nächsten Generalversammlung das Vizepräsidium übernehmen.
Präsident des Verwaltungsrates und Verleger des Espace Media Groupe bleibt Charles von Graffenried. Neben dem bisherigen Vizepräsidenten Pietro Supino gehören dem Verwaltungsrat zudem weiterhin Bernhard Bratschi, Martin Kall sowie Iwan Rickenbacher an.
Franziska von Weissenfluh stiess 1988 als Leiterin Public Relations und Aktionen zur damaligen AG für das Berner Tagblatt. Zwei Jahre später übernahm die diplomierte Verlagskauffrau die Leitung des Vertriebsmarketings der Berner Zeitung und wurde 1993 zur Verlagsleiterin ernannt. 1996 übernahm sie zusätzlich die Leitung der Geschäftsleitung der Berner Zeitung AG und war ab 2003 massgeblich an der erfolgreichen Integration des Bund beteiligt, wie Tamedia in einer Pressemitteilung vom Montag schreibt. Am Sonntag kam das Gerücht auf, dass Tamedia die Einstellung der Zeitung Der Bund plant.

Zu guter Letzt: Heilmann lässt Wikipedia übers Wochenende schliessen

Wer übers Wochenende das Wikipedia-Orakel um Rat fragen wollte, ging leer aus. Die deutsche Startseite des Online-Lexikons war gesperrt. Grund dafür war eine Klage des Bundestagsabgeordneten Lutz Heilmann, der Einträge über seine Person als persönlichkeitsverletztend und rufschädigend empfand.

Wer übers Wochenende das Wikipedia-Orakel um Rat fragen wollte, ging leer aus. Die deutsche Startseite des Online-Lexikons war gesperrt. Grund dafür war ein Wikipedia-Artikel über den Bundestagsabgeordneten Lutz Heilmann. Da der umstrittene linke Politiker Einträge über seine Person als persönlichkeitsverletzend und rufschädigend empfand, erhob er kurzerhand Klage gegen den Verein Wikimedia Deutschland. Der Eintrag stand in Zusammenhang mit seiner Stasi-Vergangenheit. Am 13. November fand er mit seinen Forderungen bei den Richtern Gehör. Mit einer einstweiligen Verfügung wurde das Deutsche Portal zur Wikipedia-Welt für rund 24 Stunden blockiert. Kleiner Trost für alle Wikipedia-Fans: Heilmann entschuldigt sich auf seiner persönlichen Webseite bei den Nutzern des Lexikons für den Unterbruch. Ihm sei es keineswegs um Zensur gegangen, sondern schlicht um wahre Tatsachen-Darstellung. Bleibt zu hoffen, dass die Wikipedia-Nutzer in Zukunft von solchen Horrorszenarien verschont bleiben.

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(Bild: So sah die Webseite Wikipedia.de am Samstag aus.)

Für «Tag und Nacht» wird es dunkel

Das Schweizer Fernsehen gibt keine zweite Staffel der Ärzteserie «Tag und Nacht» in Auftrag. Die Serie finde das erhoffte Publikumsinteresse nicht, schreibt SF in einer Medienmitteilung vom Montag. Laut Rainer Schaper, Abteilungsleiter Kultur, verliert die Serie seit Sendestart in allen Publikumsschichten an Interesse.

Das Schweizer Fernsehen gibt keine zweite Staffel der Ärzteserie «Tag und Nacht» in Auftrag. Die Serie finde das erhoffte Publikumsinteresse nicht, schreibt SF in einer Medienmitteilung vom Montag. Laut Rainer Schaper, Abteilungsleiter Kultur, verliert die Serie seit Sendestart in allen Publikumsschichten an Interesse.
Die Sendung vom letzten Freitag kam noch auf einen Marktanteil von 16,3 Prozent oder 267’900 Zuschauer, wie SF-Sprecher David Affentranger auf Anfrage der SDA erklärte. Zum Vergleich: Die Erstsendung war noch von 497’000 Zuschauern verfolgt worden, was einem Marktanteil von 31 Prozent entspricht.
Ab dem 4. Januar 2009 bis zum Ende der ersten Staffel läuft die Ärzteserie am Sonntag um 18.10 Uhr auf SF 1. Auf dem jetzigen Sendeplatz von «Tag und Nacht» zeigt SF ab dem 9. Januar 2009 eigenproduzierte Dokumentationsserien. Den Start macht «Notfall in Davos».
Tragik der Geschichte: Die Ärzteserie wurde zuletzt mit Lob überschüttet. Die Kritiker bemängelten einzig den schlechten Ton und – vor allem – den schlechten Sendeplatz. Vielleicht hat das Schweizer Fernsehen eine etwas vorschnelle Entscheidung getroffen.

Mitarbeiter von L’Express und L’Impartial beenden Streik

Der Streik bei den Neuenburger Tageszeitungen L'Express und L'Impartial wurde für beendet erklärt. Am Sonntagabend beschlossen die 46 Anwesenden der Redaktionsteams die Arbeit wieder aufzunehmen.

Der Streik bei den Neuenburger Tageszeitungen L’Express und L’Impartial wurde für beendet erklärt. Am Sonntagabend beschlossen die 46 Anwesenden der Redaktionsteams die Arbeit wieder aufzunehmen.
Dies nachdem die Redaktoren der beiden Blätter von der Herausgeberin SNP die Zusicherung neuer Verhandlungen mit einer seriösen Prüfung der von den Redaktionen vorgeschlagenen Kurzarbeit erhalten hatte. Dies war eine der drei Bedingungen, die die Streikenden für eine Wideraufnahme der Arbeit gestellt hatten.
Die Herausgeberin, die Société neuchâteloise de presse (SNP), stellte ihrerseits als Bedingung, dass der Vertreter des Journalistenverbands Impressum bei den Verhandlungen ausgewechselt wird. Eine neue Runde ist für Montagmorgen vorgesehen. Die Verlegerseite verlangte dafür den Streikverzicht. Sollte die Arbeit nicht wiederaufgenommen werden, erscheine Jacques Richard, der Vertreter der französischen SNP-Besitzerin, nicht am Verhandlungstisch, hiess es in einem Schreiben an die Redaktionen.
Abbaupläne hatten das Redaktionspersonal der beiden Neuenburger Tageszeitungen am Freitagabend veranlasst, in einen Streik zu treten. Die Direktion hatte die Vorschläge für Kurzarbeit zurückgewiesen. Damit hätten die vorgesehenen Entlassungen in der Redaktion vermieden werden sollen.
Die SNP, die zur französischen Mediengruppe Hersant gehört, hatte vor einer Woche Sparmassnahmen von rund zwei Millionen Franken und den Abbau von insgesamt 15 Stellen angekündigt. Dies entspricht 20 Prozent aller Redaktionsstellen.

Saatchi: Philippe Meyer neuer Managing Director in Genf

Ab Januar 2009 wird Philippe Meyer als Managing Director der Saatchi & Saatchi Simko Niederlassung in Genf tätig sein. In dieser Position wird Meyer für die Weiterentwicklung des internationalen und nationalen Geschäfts verantwortlich sein.

Ab Januar 2009 wird Philippe Meyer als Managing Director der Saatchi & Saatchi Simko Niederlassung in Genf tätig sein. In enger Abstimmung mit Chairman Pedro Simko und CEO Kaspar Loeb wird Meyer für die Weiterentwicklung des internationalen und nationalen Geschäfts in Genf verantwortlich sein.
Meyer hat in den letzten Jahren für verschiedene Agenturen, unter anderem Matter Leo Burnett, Publicis, McCann und zuletzt als Managing Partner bei Exxtra Kommunikation gearbeitet. Führungserfahrung hat er sowohl in der Romandie bei McCann als auch in der Deutschschweiz gesammelt. Als Senior Account Director bei Publicis hatte er eng mit dem damaligen Publicis CEO Kaspar Loeb zusammen gearbeitet.

Zu guter Letzt: Entertainment-Kreuzzug gegen die Religionen

Viele Amerikaner informieren sich über das Weltgeschehen nur in Form von Late Night Shows. Mag sein, dass die Sendungen von Jon Stewart oder Bill Maher eine sehr einseitige und verfälschte Version der aktuellen Geschehnisse wiedergeben – sie scheuen sich jedenfalls nicht die wirklich heissen Eisen in die Hand zu nehmen.

Viele Amerikaner informieren sich über das Weltgeschehen nur in Form von Late Night Shows. Mag sein, dass die Sendungen von Jon Stewart («The Daily Show») oder Bill Maher eine sehr einseitige und verfälschte Version der aktuellen Geschehnisse wiedergeben – jedenfalls bieten sie Unterhaltung wie sie auch die guten europäischen Spättalker noch immer nicht zu machen verstanden haben. Und sie scheuen sich nicht die wirklich heissen Eisen in die Hand zu nehmen. Ein Ebensolches hat der 52-jährige Maher dieses Jahr auch ins Kino getragen. Der Moderator der Sendung «Real Time with Bill Maher» auf dem beliebten Pay-TV-Sender HBO schwingt sich mit seinem Film «Religulous» gerade zum neuen Michael Moore auf. Mit seinem religionskritischen Streifen, der unter der Prämisse steht, dass Religionen dumm und unnütz seien, löst derzeit grossen Wirbel aus. «Das Thema ist in den USA im Grunde tabu. Ich wollte Vertretern verschiedener religiöser Gruppen Fragen stellen, die normalerweise niemand stellt», sagte er gegenüber dem Tages-Anzeiger, der vor kurzem ein längeres Interview mit Maher abdruckte. Auch in seiner Sendung stellt er die Fragen immer wieder: Am letzten Freitag versuchte er Rapstar und Unternehmer Sean «Diddy» Combs mit der Frage, ob er denn Jesus wirklich alles zu verdanken hätte, in Verlegenheit zu bringen. Er kann’s nicht lassen.

Uvek: Die SRG muss Führung vereinheitlichen

Die SRG muss auf Geheiss des Uvek ihre Führung vereinheitlichen. Die sprachregionalen Gesellschaften sollen Kompetenzen an Generaldirektor und SRG-Verwaltungsrat abgeben. Die Änderungen sind in einem Reformpapier festgehalten, das der SRG-Verwaltungsrat bereits verabschiedet hat. Am 26. November soll dieses den Delegierten der Trägerschaften vorgelegt werden.

Die SRG muss auf Geheiss des Uvek ihre Führung vereinheitlichen. Die sprachregionalen Gesellschaften, wie das Schweizer Radio DRS oder Télévision Suisse Romande (TSR), sollen Kompetenzen an Generaldirektor und SRG-Verwaltungsrat abgeben. Damit können die Regionalratsausschüsse künftig die Direktoren und obersten Kaderleute ihrer Unternehmenseinheiten nicht mehr selber wählen, sondern werden ihre Wahlvorschläge an den SRG-Verwaltungsrat weiterreichen. Die Direktoren der SRG-Sender werden entsprechend dem Generaldirektor unterstellt, der aber im Gegenzug keinen Einsitz mehr in den Regionalratsausschüssen hat.
Die vorgesehenen Änderungen der Struktur sind in einem Reformpapier festgehalten, das der Verwaltungsrat der SRG bereits verabschiedet hat. Am 26. November solle dieses den Delegierten der Trägerschaften vorgelegt werden, bestätigte SRG-Sprecher Daniel Steiner einen Bericht der NZZ vom Freitag.
Grund für die Änderungen in der SRG-Unternehmensstruktur sei die vor knapp einem Jahr neu erteilte Konzession, die eine «klare Gewaltentrennung» verlangt, sagte Steiner gegenüber der SDA. So soll künftig der Verwaltungsrat gegenüber der Konzessionsbehörde für die Leistungserfüllung der SRG verantwortlich sein, und nicht mehr wie bislang der Generaldirektor. Damit sollen Doppelunterstellungen verhindert werden, hiess es weiter.
Die Trägerschaften in Bern, Freiburg, Wallis und der Ostschweiz wiesen das Papier jedoch zurück. Die Gesellschaften in Zürich, Basel und der Zentralschweiz forderten Korrekturen. Gemäss Steiner habe man die Zurückweisung nicht akzeptiert, den anderen Gesellschaften sei man einen Schritt entgegengekommen. So sei etwa die Mitsprache der regionalen Gesellschaften bei den Programmkonzepten wieder gestärkt worden. Zudem hätten die Regionalratsausschüsse weitgehend die Hoheit über die Verteilung der finanziellen Mittel, die der SRG-Verwaltungsrat spreche. Scheitert das Papier trotz Anpassungen an der Delegiertenversammlung, muss die SRG das Gespräch mit dem UVEK suchen.
Bereits 2006 hatte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in ihrem Bericht zur SRG festgestellt, dass die dezentralen Strukturen der SRG ein Wirtschaftlichkeitsdefizit erzeugten. Die Strukturen mit Trägerschaft, Gesamtunternehmen, Unternehmenseinheiten und Beteiligungen seien zu komplex.
Die SRG liess die Kritik vor zwei Jahren allerdings noch nicht gelten. Die dezentralen Strukturen seien staatspolitisch betrachtet und aus Sicht der Kundennähe eine Stärke, teilte sie damals mit.

SPR+: Neue Studie über Leistungswerte von Plakaten in Gebäuden

Mit einer neuen Bahnhofstudie will SPR+ herausfinden, wie sich Passanten im Innern von komplexen Gebäuden bewegen und wo sie auf Plakate treffen. Damit soll sichtbar werden, welche Leistungswerte Plakate generieren, die dort aufgehängt sind. Die bisherigen SPR+-Messungen erfassten lediglich Plakate im Aussenbereich.

Mit den bisherigen SPR+-Messungen war es nur möglich herauszufinden, wie viele Passanten in einen Bahnhof oder in ein Shoppingcenter hineingehen und wie viele wieder herauskommen. Was im Innern der komplexen Gebäude passiert, war bislang aber unklar. Die neue Bahnhofstudie von SPR+ will nun diese Blackbox knacken und herausfinden, wie sich Passanten im Innern von komplexen Gebäuden bewegen und wo sie auf Plakate treffen. Damit soll sichtbar werden, welche Leistungswerte Plakate generieren, die dort aufgehängt sind. In der Schweiz stehen nämlich rund 25 Prozent aller Plakatflächen in geschlossenen Bauten.
Für die Indoor-Messungen setzt SPR+ nicht auf Technik, sondern auf geschulte Menschen. Denn die bei Aussenstudien eingesetzten geostationären Satelliten werden von den Gebäudehüllen abgeschirmt und können folglich im Gebäudeinnern nicht zur Messung von Passantenströmen eingesetzt werden. Von September bis Dezember 2008 stehen erfahrene Zählpersonen des Marktforschungsinstituts IHA-GfK in Schweizer Bahnhöfen, Shoppingcentern, Parkhäusern sowie Tankstellen im Einsatz. Mit Smart-Phones zählen sie an den Knotenpunkten innerhalb der Gebäude richtungsgetrennt die Passanten, die an ihnen vorbei gehen. Was einfach tönt, ist in der Praxis eine komplexe Angelegenheit. Im mehrstöckigen Hauptbahnhof Zürich beispielsweise gibt es für einen Passanten 115 verschiedene Knotenpunkte, an denen er abzweigen kann. Wer einmal durch eine der Eingänge im Innern des Gebäudes getreten ist, kann sogar insgesamt 140 unterschiedliche Wegstrecken wählen (siehe Grafik unten).
Die aus der Messaktion resultierten Frequenzdaten werden in ein Wegstreckenmodell eingebaut und ermöglichen so die Simulation von Passantenströmen. Diese Aufgabe wird vom Fraunhofer Institut für intelligente Analyse- und Informationssysteme übernommen, das auf Mobilitätsanalysen spezialisiert ist und bereits beim Outdoor-Modell von SPR+ im Einsatz steht. Durch die Bahnhofstudie sollen im nächsten Jahr die Leistungswerte von Plakatflächen in geschlossenen Bauten in die Planungssoftware SPR+ Expert eingebaut werden, schreibt SPR+ in einer Pressemitteilung.

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Bildlegende: Wegstreckenmodell Hauptbahnhof Zürich.
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