Radio Lora feiert 25-Jahr-Jubiläum

Das alternative Radio Lora feiert am 14. November seine Gründung vor 25 Jahren. Der werbefreie Sender versteht sich immer noch als politische Alternative zu den kommerziellen Privatsendern, ist aber vielfältiger geworden.

Das alternative Radio Lora feiert am 14. November seine Gründung vor 25 Jahren. Der werbefreie Sender versteht sich immer noch als politische Alternative zu den kommerziellen Privatsendern, ist aber vielfältiger geworden. Dem Konzessionsauftrag «den kulturellen und sprachlichen Minderheiten den Zugang zum Radio zu ermöglichen» lebt Lora mit Sendungen nach, die von rund 300 freiwilligen Mitarbeitenden, darunter auch Emigranten, bestritten werden.
Nach wie vor ist Radio Lora basisdemokratisch organisiert. Dem Verein gehören rund 1’000 Mitglieder an. Im Unterschied zu den ersten zehn Jahren hat sich die finanzielle Situation deutlich verbessert. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) beteiligt sich heute hälftig am Jahresbudget von 500’000 Franken. Sieben Teilzeitangestellte sorgen für die trotz Vielfalt notwendige Kontinuität.

Weber Harbeke wirbt für Löwenbräu-Überbauung

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat in einer Agenturevaluation das Mandat für das Löwenbräu-Projekt gewonnen.

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat in einer Agenturevaluation das Mandat für das Löwenbräu-Projekt gewonnen. Auf dem Areal der ehemaligen Brauerei Löwenbräu an der Limmatstrasse 264 in Zürich entsteht derzeit neben neuen Büroräumen und einer Erweiterung der Galerie- und Museumsräumlichkeiten in verschiedenen neuen Gebäudeteilen auch einige Wohnungen. Unter anderem in einem 20-stöckigen Turm, der über den bestehenden Ziegelbau hinausragen wird.
Hinter diesem Projekt der Architekten Gigon/Guyer und Atelier WW stecken die PSP Swiss Property als Bauherrin sowie die für den Verkauf zuständige Rhombus Partner Immobilien AG. Um dieses grosse Projekt bei potentiellen Käufern bekannt zu machen, suchten die beiden Partner in einer Agenturevaluation nach einer geeigneten Kommunikationsagentur. Dabei habe das Werbebüro Weber Harbeke mit seinen strategischen Überlegungen und seiner Erfahrung im Immobiliensektor überzeugen können, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Erste Resultate der Zusammenarbeit sollen Anfang 2009 zu sehen sein.

JvM/Limmat lässt Bünder Böcke in den Nebel steigen

Und wieder einmal melden sich die von der Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat ins Leben gerufenen sprechenden Steinböcke zurück. Diesmal soll einer von ihnen in den Nebel gegangen sein.

Und wieder einmal melden sich die von der Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat ins Leben gerufenen sprechenden Steinböcke zurück. Nach einer melancholischen Lobeshymne an die Heimat, einem schneeverwehten Statement und einem leicht bösen Kommentar über einen erschöpften Biker ist ihnen diesmal etwas Ungeheuerliches zu Ohren gekommen: Einer von ihnen soll tatsächlich in den Nebel gegangen sein. Unmöglich der Gedanke, dass einer die sonnigen, schneebedeckten Bündner Berge verlässt und sich in die «Unterwelt» begibt. «Gspunna» ist dann auch ihr lakonisches Resumée, bevor ein Sprecher berichtigt, dass es auch in Graubünden Nebel gebe, wenn auch nur im Thermalbad.
Mit dem neusten Spot werben Graubünden Ferien und die Engadin Nationalparkregion per sofort auf SF1, SF2 und Tele Züri für ihre Winter- und Wellnessregion.
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Verantwortlich bei Regionenmarke Graubünden: Gaudenz Thoma (CEO), Gieri Spescha (Head of PR/Brand Management), Mike Frei (PR/Brand Management). Verantwortlich bei Engadin Nationalparkregion: Urs Wohler Engadin/Scuol Tourimus (Direktor). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy, Michael Rottmann (Creative Direction), Livio Dainese (Text), Fernando Perez (Art Direction), Christina Baeriswyl (Grafik), Martin Fritsche, Claudia Camenisch, Felix Zürcher (Beratung), Didi Knall, Ilonka Galliard, Erasmo Palomba (Artbuying), Spans und Partner (Filmproduktion), Jingle Jungle (Sounddesign).

Walker: Für Kein & Aber den Alltag erklärt

Die Walker Werbeagentur hat für ihren neuen Kunden Kein & Aber eine Anzeigenkampagne realisiert. Beworben wird ein kleines Büchlein, das uns dabei helfen soll, die kleinen und grossen Entscheidungen des Alltags zu meistern.

«Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie dieses Buch wollen, ist es wohl nichts für
Sie». Mit dieser Zeile, gedruckt auf seine Banderole, macht ein kleines
schwarzes Büchlein zurzeit im Buchhandel auf sich aufmerksam. In 50 kurzen Kapiteln werden die komplexen Zusammenhänge unseres Lebens radikal vereinfacht und anhand simpler grafischer Modelle veranschaulicht. Erschienen ist das Buch im Verlag Kein & Aber.
Die Walker Werbeagentur, welche den Verlag als Neukunden gewinnen konnte, hat dazu eine Anzeigenkampagne für Deutschland und die Schweiz realisiert. Entstanden ist eine Reihe unterhaltsamer Sujets, welche die Publikation mit viel Humor ankündigt.
Das erste Anzeigenmotiv der Serie ist in der aktuellen Sonntagspresse zu sehen
und greift eine typische männliche Unsicherheit auf. «Wie viel Trinkgeld gebe
ich und wie wirke ich aufs Personal?» Mittels trockener Powerpoint-Optik wird
erläutert, ab welchem Betrag das Trinkgeld für die Serviertochter zur
Aufforderung zum Geschlechtsverkehr wird. Und ab wann man Gefahr läuft mit
Geizhals Ingwar Kamprad verwechselt zu werden.
Weitere Ratschläge wie «Was sage ich während dem Sex und was besser
nicht» folgen noch bis Weihnachten. Das Buch gibt es ab sofort im Buchhandel zu kaufen.
Verantwortlich bei Kein & Aber: Peter Haag (Verleger). Verantwortlich bei Walker Werbeagentur: Martin Arnold (Text), Nik Hodel (AD), Marianne Friedli (AD), Pius Walker (CD), Patricia Meneghin (Beratung).
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Das Buch.

Per-Olof Attinger wird Kommunikationschef bei Roche

Per-Olof Attinger wird neuer Leiter der Corporate Communications bei Roche. Der 48-jährige Schweizer löst per Jahresbeginn Rolf Schläpfer ab.

Per-Olof Attinger wird neuer Leiter der Corporate Communications bei Roche, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der 48-jährige Schweizer löst per Jahresbeginn Rolf Schläpfer ab, der bei Roche wie bereits früher angekündigt verlässt.
Attinger nimmt auch Einsitz in der Erweiterten Konzernleitung. Er berichtet direkt an CEO Severin Schwan. Der gelernte Chemieingenieur Attinger ist seit 1992 bei Roche, zuletzt als Zuständiger für die Integration der Ventana.

Weko wirft Swisscom Missbrauch der Marktmacht vor

Neuer Ärger für die Swisscom: Das Sekretariat der Wettbewerbskommission (Weko) ist der Ansicht, dass der Konzern bei den Preisen für das ADSL-Breitbandinternet seine Marktmacht missbraucht hat.

Neuer Ärger für die Swisscom: Das Sekretariat der Wettbewerbskommission (Weko) ist der Ansicht, dass der Telekom-Konzern bei den Preisen für das ADSL-Breitbandinternet seine Marktmacht missbraucht hat. Die Swisscom verlange von anderen Anbietern wie Sunrise, Tele 2, VTX oder Green im Vergleich zu ihren eigenen Endkunden-Preisen zu viel für ihre Vorleistung für das Breitbandinternet, teilte die Weko am Donnerstag mit.
Die zu knappe Marge zwischen Vorleistungs- und Endkundenpreisen führte gemäss Weko dazu, dass die Konkurrenten im Wettbewerb mit Bluewin von Swisscom behindert waren. Die hohen Vorleistungspreise, welche die Swisscom verrechne, hätten zudem zum hohen Preisniveau in der Schweiz beigetragen.
Die Swisscom habe ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht, stellte das Weko-Sekretariat fest und will, dass die Swisscom deswegen sanktioniert wird.

SIEA mit neuem Präsidenten und neuen Fachkommissionen

Die Mitgliederversammlung der Swiss Interactive Entertainment Association SIEA hat Daniel Hess zum neuen Präsidenten gewählt. Ausserdem wurden drei neue Fachkommissionen gegründet.

Die Mitgliederversammlung der Swiss Interactive Entertainment Association SIEA hat Daniel Hess zum neuen Präsidenten gewählt. Der Head of Interactive Entertainment bei Microsoft Schweiz löst damit den langjährigen Präsidenten Roger Frei ab. Hess will gemäss Mitteilung vom Donnerstag den eingeschlagenen Kurs der Branche weiterführen und mit griffigen Massnahmen für ein altersgerechtes Gaming und und den kompetenten Umgang mit Games sorgen.
Die SIEA hat ausserdem drei Fachkommissionen gegründet: Jugendschutz, Medienkompetenz und Games-Kultur. Die angepasste Verbandsstruktur ermögliche es der SIEA, in der gesellschaftlichen Diskussion im Zusammenhang mit neuen Medien eine aktivere Rolle wahrzunehmen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Pro Sieben Sat 1: Stellenabbau und Umzug

Pro Sieben Sat 1 bestätigt den Umzug des Berliner Senders Sat 1 nach München, wo Sat.1, Pro Sieben und Kabel Eins bis Juni 2009 in einer neuen Struktur unter einem Dach zusammengeführt werden sollen. Durch den Umzug und weiteren Umstrukturierungen rechnet der Konzern mit einem Personalabbau von 225 Stellen über alle Funktionen.

Pro Sieben Sat 1 bestätigt den Umzug des Berliner Senders Sat 1 nach München, wo Sat.1, Pro Sieben und Kabel Eins bis Juni 2009 in einer neuen Struktur unter einem Dach zusammengeführt werden sollen. Durch den Umzug und weitere Umstrukturierungen rechnet der Konzern mit einem Personalabbau von 225 Stellen über alle Funktionen. Das entspricht gemäss Horizont.net sieben Prozent der rund 3’000 Mitarbeiter in Deutschland. Konzernweit sind es insgesamt drei Prozent.
Der Umzug von Sat 1 ist jedoch nur ein Bestandteil weitreichender Umwälzungen bei Pro Sieben Sat 1. Personelle Veränderungen gibt es unter anderem in der Geschäftsführung von Sat.1. Neuer Vorsitzender wird ab 1. Januar 2009 Guido Bolten, bisher Geschäftsführer von Kabel Eins. Sein Nachfolger als Geschäftsführer von Kabel Eins wird ab 1. Januar 2009 Jürgen Hörner antreten, bisher stellvertretender Geschäftsführer bei Pro Sieben. Matthias Alberti wird neben Andreas Bartl Geschäftsführer der German Free-TV-Holding in München. Alberti ist der Nachfolger von Roger Schawinski auf dem Geschäftsführerposten von Sat.1 seit Januar 2007 im Amt. Seit Anfang dieses Jahres ist er zudem Vorsitzender der Geschäftsführung.
Der private deutsche TV-Konzern zieht zwar um, in Berlin bleiben aber doch die Redaktionen von N24 und die Sat.1-Zentralredaktion. Torsten Rossmann werde als Vorsitzender der Geschäftsführung von N24 künftig die Gesamtverantwortung für beide Units am Standort Berlin übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Mit 450 Mitarbeitern bleibe Berlin der wichtigste Produktionsstandort und das journalistische Kompetenzzentrum der Gruppe.

Architekturzeitschrift Hochparterre feiert 20-jähriges Jubiläum

Am Montag, dem 17. November feiert «Hochparterre – die Zeitschrift für Architektur und Design» ihr zwanzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat der Verlag das Heft neu gestaltet.

Am Montag, dem 17. November feiert «Hochparterre – die Zeitschrift für Architektur und Design» ihr zwanzigjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat der Verlag das Heft neu gestaltet.
Mit der Jubiläumsausgabe präsentieren Redaktion und Verlag ein neues Hochparterre. In Rubriken wie «Meinungen», «Raumtraum» und «Sammeln & Zeigen» soll das geschärfte kulturpolitische Profil zum Ausdruck kommen. Zusammen mit der Designerin Barbara Ehrbar vom Superbüro in Biel haben Hochparterres Grafikerinnen dem Heft ein, laut Aussage des Verlages, «frisches, spielerisches und bilderstarkes Design» gegeben. Die Artikel in der Geburtstagsnummer zeichnen die wichtigsten Entwicklungen in Architektur und Design der vergangenen 20 Jahre nach.
Das Jubiläum wird ausserdem mit einer Feier begangen: Im Cabaret Voltaire in Zürich kommen am 17., 18. und 20. November langjährige Freunde und Begleiter der Zeitschrift zusammen. Unter ihnen Stadtpräsident Elmar Ledergerber, der Architekt Theo Hotz und der Kulturunternehmer Martin Heller. Die Festrede hält Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Presse.

U1 TV wird zu Schweiz 5

Der Privat-TV-Sender U1 TV wird in Schweiz 5 umbenannt. Nach dem Vorbild France 5 wird Schweiz 5 über Schweizer Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport berichten.

Der Privat-TV-Sender U1 TV wird in Schweiz 5 umbenannt. «Nach dem Vorbild France 5 wird Schweiz 5 über Schweizer Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport berichten», schreibt U1 TV in einer Mitteilung vom Donnerstag. Der Aus- und Umbau des Programms erfolge in verschiedenen Schritten. Die Geschwindigkeit des Umbaus hänge dabei ganz wesentlich vom Verlauf der beantragten Must-Carry Regelung durch das Bakom ab.
Kernstück des neuen Programms werden gemäss dem Sender ein News Flash zu jeder vollen Stunde, eine 25-minütige Reportage «Focus Schweiz» über Personen, Landschaften oder Institutionen der Schweiz, ein täglicher 25-minütiger Talk, der «Schweiz Live» heisst, sowie ein interaktives Gesundheitsmagazin mit dem Titel «Vitalissimo». Um 20 Uhr ist ein Streitgespräch geplant – 55 Minuten lang soll jeweils zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Kultur diskutiert werden. Um 21 Uhr folgt die Alpenwelle, die ebenfalls 55 Minuten dauert. Hier soll das Neuste aus der Schlager- und Volksmusikwelt geboten werden.
Schweiz 5 übernimmt gemäss Mitteilung alle Kabelplätze und Frequenzen von U1 TV. «U1 TV bleibt ein reiner TV- und Internet-Content Produzent der nicht nur für Schweiz 5, sondern auch für andere TV Stationen in der Schweiz, Deutschland und Österreich tätig ist».

Publicitas: Andreas Schlauch neuer Head of Media Partner Relations

Andreas Schlauch wird Head of Media Partner Relations und Sales Contolling bei Publicitas Schweiz. Er übernimmt damit die Aufgaben von Alexandra Kasper und Heinz Bischof, die das Unternehmen verlassen. Er tritt seine Stelle am 17. November an.

Andreas Schlauch wird Head of Media Partner Relations und Sales Controlling bei Publicitas Schweiz. Der 42-jährige Verlagsfachmann verantwortet in dieser Position die Beziehungen zu Medieneigentümern sowie die Reportingprozesse innerhalb der Verkaufsregion Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Schlauch übernimmt damit die Aufgaben von Alexandra Kasper und Heinz Bischof, die das Unternehmen verlassen. Er tritt seine Stelle am 17. November an.
Der Betriebsökonom und Marketingleiter war zuletzt als Verlagsleiter beim Oltner Tagblatt tätig und wirkte massgeblich an der Realisierung einer 7. Ausgabe (Sonntag) mit. Zuvor verantwortete er als Marketingleiter bei der Fachpresse/Vogel Medien Gruppe das Leser- und Anzeigenmarketing für diverse Special-Interest- und Fachzeitschriften. Beim Hubert Burda Verlag absolvierte er ein zweijähriges, konzerninternes Managementprogramm.
Heinz Bischof war in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Leiter Crossmedia bei Publigroup und Head of Sales Support bei der neuen Publicitas tätig. Er verlässt das Unternehmen im Rahmen der Reorganisation.
Alexandra Kaspar stiess zuerst zur Publicitas Deutschland und kam danach zu Publicitas Swiss Press, Publimedia und zur neuen Publicitas. Sie verlässt das Unternehmen Ende 2008, um mit ihrem Partner nach Deutschland zurückzukehren.

Zu guter Letzt: Mist von politischer Dimension

Die USA haben den ersten schwarzen Präsidenten ihrer Geschichte gewählt, die Finanzmärkte stecken in einer Jahrhundertkrise und Bundesrat Samuel Schmid ist das Opfer «sozialer Lynchjustiz» geworden. Doch die Regierung des Bündner Wintersport- und Luftkurortes Davos hat ein ganz anderes Problem.

Die USA haben den ersten schwarzen Präsidenten ihrer Geschichte gewählt, die Finanzmärkte stecken in einer Jahrhundertkrise und Bundesrat Samuel Schmid ist das Opfer «sozialer Lynchjustiz» geworden (Zitat von Soziologe Kurt Imhof auf Tagesanzeiger.ch). Doch die Regierung des Bündner Wintersport- und Luftkurortes Davos hat ein ganz anderes Problem: touristenunkompatiblen Pferdemist, und zwar jede Menge davon. 18 Kutscherbetriebe traben mit ihren Fuhrwerken winters durch den beliebten Skiort und deponieren dabei etliche braune Bomben. Mit Regen oder Schnee gemischt ergebe sich daraus «jene unappetitliche Situation, die jeweils zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung provoziert» habe, schreibt der Kleine Landrat in einer Pressemitteilung. Deshalb hat das Gremium am Donnerstag eine Verordnung verabschiedet. Ab Dezember müssen alle in Davos tätigen Kutscher den Mist selber einsammeln. Sonst droht richtig Ärger von den Männern in blau. Denn Verstösse sollen nicht einfach mit Bussen, sondern über ein ordentliches Verfahren samt Verzeigung beim kantonalen Strassenverkehrsamt geahndet werden. Mit der neuen Praxis soll strikte dem im Verkehrswesen geltenden Verursacherprinzip nachgelebt werden. Vielleicht sollte sich der Landrat langsam über die Windeltragepflicht für Pferde Gedanken machen.
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