Oliver Toublan neuer Chef für Westschweizer Axel-Springer-Publikationen

Olivier Toublan wird neuer Chefredaktor und Directeur des rédactions der Westschweizer Axel-Springer-Publikationen. Der 41-Jährige wird spätestens am 1. April 2009 die Nachfolge von François Schaller antreten.

Olivier Toublan wird neuer Chefredaktor und Directeur des rédactions der Westschweizer Axel-Springer-Publikationen – der französischsprachigen Monatszeitschriften PME Magazine und Private Banking. Der 41-Jährige wird spätestens am 1. April 2009 die Nachfolge von François Schaller antreten, der nach knapp zehn Jahren auf eigenen Wunsch zurücktritt. Der 54-jährige Schaller werde aber weiterhin für die Publikationen schreiben, teilte das Verlagshaus am Dienstag mit.
Toublan doktorierte an der HEC Lausanne in Wirtschaftswissenschaften. Von 2003 bis 2006 war er Chefredaktor der Wirtschaftszeitschrift Bilan in Lausanne. Anschliessend zeichnete er als Directeur éditorial für die Asien-Zeitschriften von Edipresse mit Sitz in Hongkong verantwortlich. Im Januar 2008 kam Toublan in die Schweiz zurück und war als stellvertretender Chefredaktor von L’Hebdo tätig.

Freicom will CCA-Angehrn als «Frische-Profi» positionieren

Das St. Galler Kommunikationsunternehmen Freicom kommuniziert neu für CCA-Angehrn. Die Agentur wurde mit sämtlichen Media- und PR-Aktivitäten beauftragt. Ziel ist es, das Grosshandelsunternehmen als «Frische-Profi» zu etablieren.

Das St. Galler Kommunikationsunternehmen Freicom kommuniziert neu für CCA-Angehrn. Die Agentur wurde mit sämtlichen Media- und PR-Aktivitäten beauftragt. Ziel ist es, das Grosshandelsunternehmen als «Frische-Profi» zu etablieren. Das Motto «Frische für Profis» soll zudem verdeutlichen, dass der Fokus auf Profikunden liege, heisst es in einer Medienmitteilung. Laut Markus Weiskopf, Leiter Marketing CCA-Angehrn, bilden die gemeinsamen Ostschweizer Wurzeln ein solides Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
CCA-Angehrn ist das zweitgrösste Cash&Carry Unternehmen der Schweiz. Der Grosshändler mit Hauptsitz in Gossau SG betreut heute neun Abholmärkte in der Deutschschweiz.

Jungfraubahnen: Marketingleiter verlässt das Unternehmen

Eduardo Zwyssig wird wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Marketingleiter bei den Jungfraubahnen diese Funktion wieder entzogen. Zwyssig hatte das Amt Mitte Juni 2008 angetreten.

Eduardo Zwyssig wird wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Marketingleiter bei den Jungfraubahnen diese Funktion wieder entzogen. Zwyssig hatte das Amt Mitte Juni 2008 angetreten. Er wurde von seinem Vorgänger Urs Kessler eingeführt, der auf den 1. September die Gesamtleitung der Holding als CEO übernahm. Ab sofort und bis zur Neubesetzung des Postens übernimmt Urs Kessler vorübergehend wieder die Leitung des Marketings. Zwyssig verlässt das Unternehmen auf Ende Mai 2009. Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen, wie die Jungfraubahnen am Montag mitteilten. Weitergehende Auskünfte wurden auf Anfrage der SDA nicht erteilt.

Hansruedi Bichsel wechselt zu den Zürichsee Medien

Am 1. Dezember 2008 stösst Hansruedi Bichsel zum Team der zu den Zürichsee Medien gehörenden Kretz. Der langjährige CEO der Publimag wird im Februar 2009 die Geschäftsleitung der Zürichsee Medien und die Führung von Kretz übernehmen.

Am 1. Dezember 2008 stösst Hansruedi Bichsel zum Team der zu den Zürichsee Medien gehörenden Kretz. Der langjährige CEO der Publimag wird im Februar 2009 die Geschäftsleitung der Zürichsee Medien und die Führung von Kretz übernehmen. Im Rahmen des geplanten Generationenwechsels wird Bichsel die Führung der Geschäftsstelle Stäfa (Zürichsee Medien und Kretz) von Gründer Fredi Kretz übernehmen. Kretz wird bis zu seiner Pensionierung im Frühling 2010 weiterhin den Sitz in Feldmeilen leiten.
Zu den Zürichsee Medien gehören neben Kretz, die im Anzeigenmarketing für Printmedien tätig ist, auch die Zürichsee-Zeitung, Radio Zürisee und die Zürichsee Druckereien.

Zu guter Letzt: Punkte zählen und Weight-Watchers-Aushängeschild werden

Miss Schweiz, Miss Molly, Miss Schwanger, Miss… zu all den Wettbewerben im Kampf um die perfekte Schönheit gesellt sich nun ein weiterer hinzu – der «Weight Watchers Member of the Year 2008».

Miss Schweiz, Miss Molly, Miss Schwanger, Miss… zu all den Wettbewerben im Kampf um die perfekte Schönheit gesellt sich nun ein weiterer hinzu – der «Weight Watchers Member of the Year 2008». Dieses Mal heisst die Königsdisziplin Punktezählen, denn bei der bekannten Schlankmacher-Produktlinie ist dabei, wer täglich nicht mehr als 18 Punkte, die so genannten «Sattmacher», zu sich nimmt.
Diese Taktik erfolgreich verfolgt haben fünf Frauen, die sich übers Online-Voting gegen 130 Mitkandidatinnen durchgesetzt haben. Laut den Veranstaltern haben sie es «mit ihrer Persönlichkeit» ins Finale geschafft haben. An der «glamourösen Finalnacht» vom 8. Januar 2009 im Europapark wird die beste der fünf Kandidatinnen auserkoren und darf sich ab dann Botschafterin von Weight Watchers nennen. Zudem winkt ihr ein – getreu dem Firmenmotto –schlanker Daihatsu Trevis entgegen, den es im Sparpaket bereits ab 58 «PS-Punkten» zu haben gibt.

img081201_weightwatchers

Ruf Lanz für die Suva: Mit verdrehten Wörtern gegen verdrehte Knochen

Categories

Allgemein

Zu guter Letzt: Das Drogenproblem

Abstimmungswochenenden geben immer wieder Anlass dazu, sich so richtig zu ärgern. Diesmal wars nicht anders.

Es gehört zwar nicht zur Aufgabe dieser Zeitung, eidgenössische Abstimmungen zu kommentieren, vorallem dann nicht, wenn sie nichts mit der Kommunikationsbranche zu tun haben. Aber ein Resultat dieses Abstimmungswochenendes war wieder einmal ein so vollendetes Ärgernis, dass hiermit eine Ausnahme gemacht werden soll. Die Rede ist von der Hanf-Initiative.
Es ist müssig, über das Gefahrenpotential des von 600’000 Schweizerinnen und Schweizern regelmässig konsummierten, THC-haltigen Hanfs zu diskutieren. Es liegt in etwa in der Grössenordnung der Volksdroge Alkohol. Dass sich dennoch rund zwei Drittel des Stimmvolks gegen die Legalisierung des privaten Hanfgebrauchs ausgesprochen haben, scheint deshalb weniger rationalen Gründen als vielmehr der dumpfen Angst entsprungen zu sein, man würde damit eine Art Platzspitzisierung der Schweiz einleiten.
Das eigentliche Ärgernis dieses Volksentscheids ist denn auch nicht die gesellschaftliche Sanktionierung des Hanf-Verbots. Gekifft wird so oder so. Was hier ärgert ist der Verdacht, dass der Entscheid durch eine Angst vor der eigenen Freiheit motiviert war. Oder mehr noch vor der Freiheit anderer. Etwas mehr Mut wäre angesagt gewesen, und ein gutes Zeichen für das Vertrauen in die Urteilsfähigkeit anderer. Oder glaubt etwa jemand, dass sich bei einer Legalisierung des Hanfs die Schweizer Bevölkerung in eine Horde von Dauerbekifften verwandelt hätte? Offenbar ja. Wenn das Stimmvolk nur auch in anderer Hinsicht soviel Kreativität an den Tag legen würde…

Geheimnis um Teaserkampagne gelüftet: «Pögg» für Zahnlücke verantwortlich

Am Montag wurde das Geheimnis um die «zahnlosen Plappermäuler» gelüftet: Das Organisationskomm wollte mit der rätselhaften Teaserkampagne auf die Eishockey-Weltmeisterschaften 2009 aufmerksam machen, die vom 24. April bis 10. Mai 2009 in der Schweiz stattfinden.

Am Montag wurde das Geheimnis um die «zahnlosen Plappermäuler» gelüftet: Das Organisationskomitee der Eishockey-WM in der Schweiz wollte mit der rätselhaften Teaserkampagne auf die Eishockey-WM 2009 aufmerksam machen, die vom 24. April bis 10. Mai 2009 in der Schweiz stattfindet. Im Zusammenhang mit dem Slogan «Tscheggsch de Pögg» ist nun auch klar, weshalb den strahlenden Gesichtern die Schaufelzähne abhanden gekommen sind. Lediglich ein dezent platziertes Logo der IIHF-Weltmeisterschaften stellt ansonsten die Verbindung mit dem Sportereignis her.
Die Idee für die Kampagne stammt von Frank Baumann, der selbst auf einem der Plakate zu sehen ist. Umgesetzt wurde sie vom WM-Organisationskomitee «2009 IIHF Weltmeisterschaft». Nachdem eine vorhergehende Werbekampagne zur Bekanntmachung der Saisonspiele mit Gesichtern von Nationalspielern warb und damit vor allem das an Eishockey interessierte Publikum ansprach, sollte mit der Teaserkampagne mit wenig Budget das Interesse einer breiten Öffentlichkeit geweckt werden, sagt Luciana Crameri, Leiterin Marketing & Events des WM-Organisationskomitees auf Anfrage der Werbewoche. Aus diesem Grund seien bewusst prominente Personen gewählt worden, die nicht mit der Sportart in Verbindung gebracht würden – im Sinne von «2009 IIHF WM – Mut zur Lücke».
Die Sujets sind noch zwei Wochen auf Plakaten und Inseraten zu sehen. Weitere Werbemassnahmen folgen im 2009.

1290582260_img081201_iihf1
1290582260_img081201_iihf5
1290582260_img081201_iihf2
1290582260_img081201_iihf3
1290582260_img081201_iihf4

Publicis: Für Mac Baby die Vorfreude aufs Kind dramatisiert

Categories

Allgemein

Mobiliar lanciert neuen Auftritt im Netz

Per 1. Dezember hat die Mobiliar mitsamt allen 80 Generalagenturen in der Schweiz einen neuen Auftritt im Internet lanciert. Umgesetzt wurde die Seite von Gold Interactive.

Per 1. Dezember hat die Mobiliar mitsamt allen 80 Generalagenturen in der Schweiz einen neuen Auftritt im Internet lanciert. Umgesetzt wurde die Seite von Gold Interactive. Ziel war es, trotz der Grösse des Versicherungsunternehmens alle Generalagenturen auf der Webseite persönlich vorzustellen, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen und einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Das Redesign von Mobi.ch soll zudem die Grundlage für die künftige Einbindung multimedialer Elemente und neuer Online-Services wie beispielsweise ein Online-Prämienrechner bilden. Begleitet wird der Start der neuen Website von einem Online-Adventskalender.
Verantwortlich bei der Mobiliar: Klaus Volken (Leiter Marketing), Martin Doriot (Leiter E-Services), Giuseppe Di Pietro (Online-Marketing), Herbert Enzler (IT-Delivery) und Giuseppe Marino (IE eBusiness). Verantwortlich bei Gold Interactive: Chris Götz (Webdesign) und Kevin Luginbühl (Konzeption). Verantwortlich bei Wyona: Michael Wechner (CMS). Verantwortlich bei Seven 49: Markus Schneider und Eva Bollmann (Usability und Accessibility).

The Reputation Rescue Company: Barbara Kreyenbühl neue Geschäftsführerin

Barbara Kreyenbühl wird per 1. Dezember 2008 Geschäftsführerin von The Reputation Rescue Company. Sie übernimmt diese Funktion von Verwaltungsratspräsident Peter Metzinger.

Barbara Kreyenbühl wird per 1. Dezember 2008 Geschäftsführerin von The Reputation Rescue Company. Sie übernimmt diese Funktion von Verwaltungsratspräsident Peter Metzinger, der seit der Gründung der Agentur im Juni dieses Jahres die Geschäfte vorübergehend und nebenbei leitete. Kreyenbühl war bisher Leiterin Kommunikation bei der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschaftsbundes. Sie habe sich für diese Stelle entschieden, weil sie von diesem neuartigen Geschäftsmodell und seiner Nützlichkeit für die Kunden überzeugt sei, lässt sich Kreyenbühl in der Medienmitteilung zitieren.
The Reputation Rescue Company ist eine noch junge Agentur, die sich auf Krisenkommunikation und auf die Aufrechterhaltung des guten Rufs von Unternehmen spezialisiert hat. Auch versichert sie ihre Kunden gegen personelle Engpässe bei überraschenden Krisenfällen.

«Der Bund» wird die redaktionelle Autonomie verlieren

Die Berner Tageszeitung Der Bund soll entweder mit dem Zürcher Tages-Anzeiger (TA) redaktionell kooperieren oder mit der Berner Zeitung (BZ) fusionieren. Der Zürcher Verlag Tamedia prüft entsprechende Konzepte und will sich bis Mitte nächsten Jahres entscheiden. Damit wird der Traditionstitel seine redaktionelle Autonomie verlieren.

Die Berner Tageszeitung Der Bund soll entweder mit dem Zürcher Tages-Anzeiger (TA) redaktionell kooperieren oder mit der Berner Zeitung (BZ) fusionieren. Der Zürcher Verlag Tamedia prüft entsprechende Konzepte und will sich bis Mitte nächsten Jahres entscheiden. Ohne redaktionelle Zusammenarbeit habe Der Bund wirtschaftlich keine Perspektiven mehr, teilte Tamedia am Montag mit. Die finanziellen Probleme des Bund waren bereits länger bekannt. Beide Lösungen seien mit einem Abbau von Stellen verbunden, sagte Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation bei Tamedia, auf Anfrage der SDA. Für genauere Angaben sei es jetzt aber noch zu früh.
Die redaktionelle Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Tages-Anzeiger wird im Projekt «TagesBund» geprüft. Ziel der Zusammenarbeit wäre es, der Leserschaft der beiden Titel einen gemeinsam erarbeiteten Mantel anzubieten. Denkbar wäre etwa ein weitgehender Austausch von redaktionellen Inhalten oder eine in Teilen gemeinsame Ressortstruktur. Das «Berner Modell» mit zwei unabhängigen Tageszeitungen in einem Verlag würde in diesem Fall fortbestehen.
Im Projekt «Berner Zeitung & Der Bund» wird alternativ zum Projekt TagesBund eine Zusammenführung der Redaktionen von Berner Zeitung und Der Bund geprüft. Die wirtschaftliche Stärke der Berner Zeitung bietet dabei eine gute Ausgangslage. Falls eine Zusammenarbeit von Bund und Tages-Anzeiger publizistisch und wirtschaftlich nicht tragfähig ist, sollen die Qualitäten und Gefässe von Berner Zeitung und Der Bund in die Zusammenarbeit einfliessen.
In den letzten zwölf Jahren hat der Bund Verluste von insgesamt 30 Millionen Franken geschrieben. Er kam in den vergangenen Jahren immer wieder nahe an die Gewinnzone, Voraussetzung war jedoch ein gutes wirtschaftliches Umfeld. Seit dem Verkauf des Bund durch die damalige Verlegerfamilie 1992 waren insgesamt fünf Partner an der Tageszeitung beteiligt. Im Sommer 2007 stiessen NZZ und Publicitas ihre Anteile am Bund schliesslich an Espace Media ab. Die Espace Media Groupe ist seit August 2007 mehrheitlich im Besitz von Tamedia.
Uli Rubner wird vorübergehend Verlagsleiterin für Bund und Berner Zeitung
Die Leitung des Verlags von Berner Zeitung und der Bund übernimmt im Verlauf des Januars 2009 ad interim Uli Rubner (Bild). Die 49-Jährige wird zudem als Projektleiterin die beiden Projekte zur Zukunft der abonnierten Tageszeitungen in Bern mitgestalten. Uli Rubner, die als Leiterin des Bereichs Zeitschriften von Januar 2005 bis April 2008 Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia war, berichtet direkt an den Leiter ad interim des Unternehmensbereichs Espace Media, Martin Kall.
Medienwissenschaftler sind nicht überrascht
Die Medienwissenschaftler Roger Blum und Louis Bosshart sind nicht überrascht über die Pläne von Tamedia, wie Nachfragen der SDA ergeben haben. Die zunehmende Konzentration sei auch für den Medienplatz Bern unausweichlich. Für Professor Roger Blum vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Bern wäre es für die Bundesstadt jedoch «eine Katastrophe, wenn es nicht mehr zwei Zeitungen gäbe, die publizistisch im Wettbewerb stehen». Blum hofft deshalb auf die Option einer Kooperation mit dem Tagi.
Der Freiburger Medienwissenschafter Louis Bosshart ist ebenfalls nicht überrascht von den Plänen des Tamedia-Verlags. Es gehe hier um eine zunehmende Konzentration, wie sie in anderen Gebieten auch stattgefunden habe; damit habe man rechnen müssen. Das Berner Modell, wie es der «Gentleman» Charles von Graffenried, Präsident der Espace Media Groupe vertreten habe, sei «edel und vornehm». Doch die Realität sei seit der Übernahme durch Tamedia eine andere geworden.
(Bild: Keystone)
get_footer();