Marketingleiter verlässt Emmi

Erich Kienle, Marketingleiter und Direktor des internationalen Geschäfts beim Milchverarbeiter Emmi, verlässt den Konzern. Der Übergang bis zur Wahl eines Nachfolgers für den Bereich Marketing soll intern geregelt werden.

In der Konzernleitung des Schweizer Milchverarbeiters Emmi kommt es zu einem Wechsel. Der Leiter Marketing und Frischprodukte International Erich Kienle verlässt das Unternehmen. Der Grund für diesen Entscheid sei eine unterschiedliche Haltung betreffend der künftigen organisatorischen Ausrichtung im Marketingbereich, wie das in Luzern ansässige Unternehmen mitteilte.
Kienle war seit 1987 bei Emmi tätig. Neu wird Matthias Kunz die Leitung des internationalen Geschäfts übernehmen. Bis zur Wahl eines Nachfolgers für den Bereich Marketing soll der Übergang intern geregelt werden.

Welsches Radio und Fernsehen sollen zusammengelegt werden

In der Romandie überlegt man sich, das Westschweizer Fernsehen (TSR) und das Westschweizer Radio (RSR) zusammenzulegen. Ein definitiver Entscheid soll im April gefällt werden. Ziel der Fusion seien laut TSR-Chef Gilles Marchand nicht Sparüberlegungen, sondern die Stärkung von Programminhalten durch die Nutzung von Synergien.

In der Romandie überlegt man sich, das Westschweizer Fernsehen (TSR) und das Westschweizer Radio (RSR) zusammenzulegen. Ein definitiver Entscheid soll im April gefällt werden. Ziel der Fusion seien laut TSR-Chef Gilles Marchand nicht Sparüberlegungen, sondern die Stärkung von Programminhalten durch die Nutzung von Synergien.
Wie Marchand gegenüber den Zeitungen Tribune de Genève und 24 Heures sagte, müssten die Verwaltungsräte der SRG und der RTSR im April einen ersten Grundsatzentscheid fällen. Er selbst sei überzeugt, dass es richtig sei, die beiden Unternehmen zusammenzuführen. Zielhorizont ist laut Marchand das nächste Jahr. Bei der Fusion würde nicht einfach das Radio durch das Fernsehen «aufgesogen». «Wir wollen eine neue Multimedia-Unternehmung mit mehreren Standorten gründen», wurde der Fernsehchef am Montag in der Welschen Presse zitiert.
Es gehe konkret darum, eine starke Firma aufzubauen, die fähig sei, Radio, Fernsehen und Web-Inhalte zu produzieren. Dank den Synergien sollen Mittel frei werden, die dann in das Programmangebot reinvestiert werden können. Die Fusion sei auch wegen der verstärkten Konkurrenz im Mediensektor nötig. Für die Angestellten sei das Projekt mit Änderungen verbunden. «Es ist gut möglich, dass wir teilweise Posten streichen werden, um in einem anderen Gebiet neue zu schaffen», sagte Marchand weiter. Wohlmöglich müssten dabei einige Mitarbeiter den Beruf wechseln. Das sei aber als Chance für deren Berufskarriere zu betrachten. Er glaube daran, dass es möglich sei die Firmenkulturen des Fernsehens und des Radios zusammenzuführen, «ohne dass es dabei zu Psychodramen» komme.
Zu dem kursierenden Gerücht, dass alle Informationssendungen künftig in Genf produziert werden sollen, erklärte Marchand, dass noch nichts entschieden sei. Die News könnten auch in Lausanne angesiedelt werden.

Cosmic verleiht dem Verein Berner Galerien einen neuen Look

Im Hinblick auf das alljährliche Berner Galeriewochenende hat Cosmic für den Verein Berner Galerien ein neues Erscheinungsbild gestaltet.

Die Berner Agentur Cosmic hat dem Verein Berner Galerien einen neuen Look verpasst. Eine modulare Bildwelt mit diversen Sujets bestimmt das neue Erscheinungsbild des Vereins. Cosmic realisierte für die Veranstaltung der Kunstaussteller Plakate, Banner, Inserate, eine Broschüre, sowie eine neuen Internetauftritt. Erste Anwendung findet das neue Erscheinungsbild derzeit bei den Werbemassnahmen für das alljährliche Berner Galerienwochenende, das am 17./18. Januar stattfindet.

By the way Communications verstärkt Management

Die Berner Agentur By the way Communications verstärkt ihr Management mit Marc Wälti.

Die Berner Agentur By the way Communications verstärkt ihr Management mit Marc Wälti. Er ist zu Beginn des Jahres in die Geschäftsleitung eingetreten. Der PR-Berater war die letzten sieben Jahre als Kommunikationschef bei Swiss Ski tätig, wo er deren Kommunikationsabteilung aufgebaut hat. Zuvor arbeitete er für eine Kommunikationsagentur in Zürich sowie für Radio Extra Bern und Radio Freiburg.
Eine Zusammenarbeit mit Wälti habe bereits im Oktober begonnen, so die Agentur. Marc Wälti half auf Mandatsbasis, den neuen Online-Fanclub des Schweizerischen Fussballverbandes SFV aufzubauen. Neben dem SFV gehört auch der Schweizerische Eishockeyverband zu den Kunden der Agentur.

China verschärft Zensur des Internets

China hat seine Zensur des Internets ausgeweitet. Am Samstag gab das staatliche Portal China die Schliessung von 91 Websites zwischen Donnerstag und Samstag bekannt.

China hat seine Zensur des Internets ausgeweitet. Am Samstag gab das staatliche Portal China die Schliessung von 91 Websites zwischen Donnerstag und Samstag bekannt. Noch vor den Olympischen Spielen hatte die Führung in Peking ihre Internetzensur gelockert. Die seit Wochen wieder zunehmende Verschärfung hatte unter anderem auch Google, MSN und Baidu, den einheimischen Suchmaschinenbetreiber, betroffen.
Verboten wurde unter anderen auch die politische Seite Bullog.cn von Luo Yonghao, auf der unter anderem Unterzeichner der 08 Charter – in der 303 chinesische Bürger mehr Demokratie gefordert hatten – geschrieben haben. Grund für das Verbot seines Projektes sei die Veröffentlichung von «politisch schädlichen Informationen» schreibt der Gründer des Blogs. Weitere Schliessungen wurden mit «pornografischem und vulgärem Inhalt» begründet.

Presserat ist nicht auf Beschwerde gegen SDA eingetreten

In der Presse verbreitete Chronologien zu einem Ereignis unterliegen keinem Anspruch auf Vollständigkeit. Dies entschied der Presserat nach einer Beschwerde gegen die SDA-Chronik zum Militärunfall auf der Kander.

Der Presserat ist nicht auf eine Beschwerde gegen eine SDA-Chronik zum Militärunfall auf der Kander in Juni 2008 eingetreten. Die SDA habe mit der Publikation einer unvollständigen Liste gegen die Ziffern 1 und 3 – Wahrheit und Unterschlagung von wichtigen Informationen – verstossen, so der Beschwerdeführer. Ein schwerer Unfall aus dem Jahre 1981 mit vier toten Rekruten sei nicht darin aufgeführt gewesen.
Den Redaktionen komme bei der Auswahl und Gewichtung von Informationen ein grosser Ermessensspielraum zu, schreibt der Presserat am Montag. Weder werde eine Chronik durch die Auslassung einzelner Ereignisse unwahr, noch sei die vollständige Erwähnung der vom Beschwerdeführer als fehlend beanstandeter Unfälle für das Verständnis der Leserschaft unabdingbar, so die Begründung weiter.

Spar Handels AG lässt sich erneut von Agentur am Flughafen beraten

Wie bereits im vergangenen Jahr begleitet die Agentur am Flughafen auch 2009 den nationalen Kongress der Spar Handels AG kommunikativ.

Wie bereits im vergangenen Jahr darf die in unmittelbarer Nähe des Flughafens in Altenrhein gelegene Agentur auch 2009 den nationalen Kongress der Spar Handels AG kommunikativ begleiten.

Vizner Borel gewinnt Pitch um Weleda-Etat

In einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation sicherte sich Vizner Borel das Kommunikationsmandat des Gesundheitsprodukteherstellers Weleda. Vizner Borel habe die Marke sehr gut verstanden, liess sich Weleda-Marketingleiterin Elena Zavatta zitieren.

Ein neuer Kunde: Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation setzte sich Vizner Borel gegen zwei Konkurrenten durch und sicherte sich das Kommunikationsmandat des Gesundheitsprodukteherstellers Weleda. Vizner Borel habe die Marke sehr gut verstanden und eine Strategie und Umsetzung präsentiert, die im Einklang mit der Philosophie von Weleda stünde, liess sich Weleda-Marketingleiterin Elena Zavatta in einer Pressemitteilung der Zürcher Agentur vom Montag zitieren.
Erste Arbeiten sollen bereits ab Frühjahr 2009 zu sehen sein. Den Media-Etat hat Weleda an M&M Media vergeben.

Startschuss für Best of Corporate Publishing

Die Bewerbungsphase für den Best of Corporate Publishing Preis hat begonnen. Vom 12. Januar bis 22 Februar können sich Unternehmen und Corporate Publishing-Dienstleister nun bewerben.

Am Montag hat die Einreichungsphase für den Best of Corporate Publishing Preis 2009 begonnen. Bewerber können sich noch bis am 22. Februar mit ihren Arbeiten beim grössten CP-Wettbewerb Europas bewerben. Die Pokale werden in 27 Kategorien und in drei Sonderpreisen vergeben.
Die Kategorien wurden in diesem Jahr wurden neu strukturiert, um elektronischen Publikationen einen grösseren Stellenwert einzuräumen. Bei Electronic Publishing werden E-Magazine, E-Newsletter sowie Audio- und Videoprojekte ausgezeichnet. Neu gibt es einen eigenen Preis für elektronische Publikationen bei den Mitarbeitermedien. Ausserdem wird nicht wie bisher nach Mitarbeiterzeitungen und -magazinen unterschieden, sondern nach Auflagengrösse.
Die Preise werden am 24. Juni 2009 in Berlin vergeben, im Anschluss an den internationalen BCP-Kongress. Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen sind unter www.bcp-award.com zu finden.

Neuer Geschäftsleiter bei Innofact Schweiz

Für seine Niederlassung in der Schweiz hat Innofact Mirco Marrone als neuen Geschäftsleiter engagiert. Marrone arbeitete zuvor mehrere Jahre im Werbe- und Marketingbereich.

Das Marktforschungsunternehmen Innofact mit Sitz in Düsseldorf hat einen neuen Geschäftsleiter für seine Niederlassung in der Schweiz erhalten. Mirco Marrone hat diese Funktion am 1. Januar 2009 übernommen. Zuvor war er mehrere Jahre im Werbe- und Marketingbereich tätig. In den letzten zwei Jahren arbeitete er als Projektleiter bei der Wemf für Werbemedienforschung und war bei der Net-Metrix tätig. Unter anderem war er für deren Internetstudie verantwortlich.
Das deutsche Unternehmen Innofact ist ein Institut für Markt- und Sozialforschung, unter anderem auch im Bereich der online-basierten Marktforschung. Kompetenzschwerpunkte des Unternehmens liegen in den Bereichen Markenartikel, Telekommunikation und Medien/Verlage. Seit November 2007 ist Innofact auch in der Schweiz präsent.

Jahrbuch der Werbung: Rod ist Schweizer Newcomer des Jahres

Die Preisträger des Wettbewerbs Jahrbuch der Werbung stehen fest. Die jungen Kreativen von Rod sind die Newcomer des Jahres aus der Schweiz.

Das Jahrbuch der Werbung aus dem deutschen Econ Verlag kürt jährlich neben den besten Kampagnen die besten Agenturen und Newcomer des Jahres. Die Zürcher Agentur Rod wird in der kommenden Ausgabe als Newcomer des Jahres vertreten sein. Die Jury des Jahrbuchs der Werbung ist einstimmig zum Schluss gekommen, dass Rod aufgrund der Qualität der kreativen Arbeit und dem unternehmerischen Erfolg das Prädikat Newcomer des Jahres verdiene.
Der Name Rod setzt sich zusammen aus den Vornamen der Gründer Regula Fecker, Oliver Fennel und David Schärer. Rod ist im Juli 2007 gegründet worden. Heute arbeiten bereits 12 Personen in der Agentur. Illuster ist der Verwaltungsrat von Rod mit der früheren MTV-Chefin Catherine Mühlemann. Nach Ikea, Knorr, Sanitas, 20 Minuten und Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen setzt seit Neustem auch der grösste Schweizer Fleischproduzent, Bell, auf die Zürcher Werber. Mehr dazu in einem grossen Portrait in der nächsten Printausgabe.
Ende 2008 wählte eine Jury zudem aus über 1000 Einreichungen die besten 40 Arbeiten aus. Diese werden nun mit dem silbernen Megaphon oder als Bereichs- beziehungsweise Branchensieger ausgezeichnet.
Die Preisträger werden auf dem Megaphon-Event am 17. Februar 2009 im Postbahnhof Berlin ausgezeichnet. Während der Veranstaltung werden die prämierten Arbeiten ausgestellt. Eine ausführliche Übersicht der Bereichs- und Branchensieger ist ab dem 12. Januar 2009 unter www.jdw.de zu finden.
img090111_rod_newcomer

Zu guter Letzt: Freunde gegen Hamburger eintauschen

Mit einer ungewöhnlichen Aktion macht die amerikanische Fastfood-Kette Burger King derzeit auf sich aufmerksam: Wer sich auf der Community-Plattform Facebook von zehn seiner «Freunde» verabschiedet, der erhält im Gegenzug einen Essensgutschein im Wert von 3,69 Dollar.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion macht die amerikanische Fastfood-Kette Burger King derzeit auf sich aufmerksam: Wer sich auf der Community-Plattform Facebook von zehn seiner «Freunde» verabschiedet, der erhält im Gegenzug einen Essensgutschein im Wert von 3,69 Dollar. Eine Aktion, die wohl nicht nur für böses Blut unter Online-«Freunden», sondern auch für jede Menge Publizität für das Mutterhaus des Whoppers sorgen wird.
Wie 20 Minuten am Montag berichtete, will Burger King für die PR-Aktion in den USA 25’000 Burger verschenken. Dies entspricht der Streichung von 250’000 Facebook-Kontakten. So können viele etwas menschlichen Ballast abwerfen, einige ungeliebte Kontakte streichen, und werden dafür noch mit einem schmackhaften Burger belohnt. Allerdings hat die Sache einen Haken: Wer daran interessiert ist, muss sich auf dem persönlichen Facebook-Profile zuerst eine Burger-King-Applikation einrichten. Ist diese installiert, wird, anders als sonst, gut sichtbar verkündet, wen man für den fleischlichen Genuss von seiner Freundesliste gestrichen hat.
get_footer();