Lidl sagt schlechtem Image den Kampf an

Der Discounter Lidl will offensiv gegen sein schlechtes Image vorgehen und sich mehr um soziale Verantwortung kümmern. Im Interview mit Spiegel Online gestand Vorstand Robin Goudsblom auch eigene Fehler ein.

Der Discounter Lidl will offensiv gegen sein schlechtes Image vorgehen und sich mehr um soziale Verantwortung kümmern. Im Interview mit Spiegel Online gestand Vorstand Robin Goudsblom auch eigene Fehler ein, wie Werben & Verkaufen am Montag schreibt.
Der Konzern will nicht nur billig und schnell, sondern auch nachhaltig werden. Deshalb schreibt er sich mehr Umweltschutz und einen besseren Umgang mit seinen Mitarbeitern auf die Fahne. Man habe in den vergangenen Jahren erkannt, dass das Thema Soziale Verantwortung eine immer grössere Rolle spiele, so Goudsblom.
Das schlechte Image von Lidl führt Goudsblom auch auf eigene Fehler im Konzern, etwa die Bespitzelungsaffaire, zurück. Man habe grosse Fehler gemacht, die seien inzwischen abgestellt und würden nicht mehr passieren.

Zunehmende Nutzung von Video- und TV-Inhalten auf allen Kanälen

Die Nutzung von Video- und TV-Inhalten legt auf allen Verbreitungskanälen weiter zu. Dies geht aus einem Bericht des Medienforschungsunternehmens Nielsen hervor.

In den USA hat der Konsum von klassischem Fernsehen, Online-Videos und Mobile-TV im vierten Quartal des Vorjahres weiter zugenommen. Dies geht laut Pressetext aus einem aktuellen Bericht des Medienforschungsunternehmens Nielsen hervor. Sowohl die Zahl der Nutzer als auch die Zeit, die mit dem Konsum von Videoinhalten verbracht wurden, ist im Vergleich zum dritten Quartal 2008 gestiegen. Das schnellste Wachstum erzielte dabei Mobile-TV. Aber auch zeitversetztes Fernsehen, also Programme, die mit einem digitalen Videorekorder aufgenommen wurden, legten schnell und deutlich zu.
Der Online-Videokonsum holt dabei das klassische Fernsehen ständig auf, so der Nielsen-Bericht weiter. So wuchs der Bereich sowohl im Hinblick auf die Nutzerzahlen als auch auf die Nutzungsdauer in den USA zuletzt doppelt so stark wie der Bereich TV. Zudem verbrachte die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen erstmals nahezu genauso viel Zeit damit, Online-Videos zu schauen wie aufgezeichnete TV-Inhalte zu konsumieren.

Basler Apotheken zur Fasnacht mit neuer Kampagne

Die Apotheken beider Basel werben mit einer neuen Öffentlichkeitskampagne für sich. Ziel ist es, die Apotheken als kompetente Anlauf- und Beratungsstellen für Gesundheitsfragen zu positionieren.

Die Apotheken beider Basel werben mit einer neuen Öffentlichkeitskampagne für sich. Ziel ist es, die Apotheken mit dem Claim «Direkt in die Apotheke» als kompetente Anlauf- und Beratungsstellen für Gesundheitsfragen zu positionieren. Mit der neuen Werbemassnahme nutzen die beiden Berufsverbände von Basel-Stadt und Baselland ihre Stärken für die Region, wie es in einer Pressemitteilung von Life Science Communication heisst.
Die Kampagne beinhaltet Massnahmen im Bereich Werbung, PR, Internet, Sponsoring und Messen. Die Werbesujets nehmen Bezug zu kulturellen Besonderheiten der Region Basel, so wird beispielsweise eine Fasnachtsmaske in Szene gesetzt. Die Sujets sind ab sofort als Tramhänger in den Linien der BVB und BLT zu sehen. Zudem wird auf allen Schaufenstern der Mitglied-Apotheken ein Kleber mit einem grünen Pflaster und dem Slogan «Gesund werden. Gesund bleiben.» platziert.

Verantwortlich bei Apotheken beider Basel: Nadine Bloch (Geschäftsführerin), Pasqualine Balmelli (Präsidentin Kommission für Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich für die Realisation: Strategie, Beratung und Umsetzung: Salome Fünfschilling (selbstständige Kommunikationsberaterin, Basel), Sibylle Hänni (Senior Consultant, Life Science Communication, Küsnacht). Kreation und Grafik: Pascal Kottmann (Atelier Durchschuss Graphic Design, Basel).

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Heusser Communicates: Neues SRG-Magazin Idée Suisse realisiert

Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur Heusser Communicates hat das Magazin Idée Suisse der SRG visuell konzipiert und die erste Ausgabe realisiert.

Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur Heusser Communicates hat das Magazin Idée Suisse der SRG visuell konzipiert und die erste Ausgabe realisiert. Es wird vierteljährlich über aktuelle und wichtige Themen und Projekte der SRG berichten. Sowohl Medienmacher aus dem Hause SRG als auch Medienexperten aus dem In- und Ausland kommen zu Wort. Die SRG beabsichtigt damit laut Mitteilung vom Montag, über einschneidende Veränderungen in der Medienbranche und über Entwicklungen ihres Programmangebotes zu informieren. Eine Besonderheit des Magazins ist, dass alle vier Landessprachen berücksichtigt werden.
Das Magazin wird an Mitarbeiter, Interessierte und Freunde der SRG sowie an Verantwortliche aus Kultur und Politik abgegeben und kann auch auf Srgssrideesuisse.ch gelesen und heruntergeladen werden.
Heusser Communicates zeichnet auch verantwortlich für die Geschäftsberichte 2007 und 2008 der SRG.
Verantwortlich bei der SRG, Bern: Max Gurtner. Verantwortlich bei Heusser Communicates, Zürich: Thomas Heusser (Beratung), Thomas Heusser, Anita Elsenhans (AD), Julien Ginn (Grafik/Layout/Illustration), Roman von Arx (Realisation).
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Startbahnwest gratuliert Didier Cuche im Namen von Wander

Die Agentur Startbahnwest hat für Wander neue Plakatsujets kreiert, mit denen das Unternehmen Didier Cuche für seinen Erfolg an der Weltmeisterschaft in Val d'Isère gratuliert.

Wander arbeitet seit über zehn Jahren mit dem Skirennfahrer Didier Cuche zusammen. Startbahnwest hat bereits für die Skisaison 08/09 Anzeigen unter dem Motto «Gemeinsam zum Erfolg» kreiert. Nun hat die Zürcher Agentur nach der Goldmedaille an der WM in Val d’Isère zusätzliche Sujets gestaltet, mit denen Wander Diedier Cuche zu seiner grossen Leistung gratuliert.
Verantwortlich bei Wander: Bettina Marthaler (Product Manager Ovomaltine), Sarah Winiger (Marketing Assistant Ovomaltine). Verantwortlich bei Startbahnwest: Hartmut Vetter (Strategische Planung), Yves Burgener (Beratung), Rüdiger Flothmann (CD, Text), Gesine Dittrich (AD), Natasa Maricic (Text), Joely Tafanalo (DTP).
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Schreibszene mit neuer Bereichsleiterin Literarisches Schreiben

Ulrike Ulrich ist seit Anfang Februar 2009 neue Bereichsleiterin Literarisches Schreiben des Instituts Schreibszene Schweiz. Der Bereich Schreiben für Unternehmen und Organisationen sowie die Lehrgänge für Corporate Publisher und Texter werden nach wie vor von Cathrin Moser betreut.

Ulrike Ulrich ist seit Anfang Februar 2009 neue Bereichsleiterin Literarisches Schreiben des Instituts Schreibszene Schweiz. Die Autorin betreut die Studiengänge und die Seminare rund um das literarische Schreiben. Ulrich hat Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik studiert und mehrere Literaturpreise gewonnen.
Der Bereich Schreiben für Unternehmen und Organisationen sowie die Lehrgänge für Corporate Publisher und Texter werden nach wie vor von Cathrin Moser betreut, die gemeinsam mit Fatima Vidal das Institut leitet.

Wemf: Im Januar über 17 Prozent weniger Inserate-Einnahmen

Markanter Einruch: Zum Jahresauftakt haben Unternehmen und Organisationen bei der Werbung nochmals den Sparhebel angesetzt und weniger Inserate in Schweizer Printmedien geschaltet.

Markanter Einruch: Zum Jahresauftakt haben Unternehmen und Organisationen bei der Werbung nochmals den Sparhebel angesetzt und weniger Inserate in Schweizer Printmedien geschaltet. Die Inserateeinnahmen der Presse gingen verglichen mit Januar 2008 um 17,7 Prozent zurück und beliefen sich noch auf 123,1 Millionen Franken, wie die Statistik der Wemf für Werbemedienforschung vom Montag gemäss SDA zeigt. Bereits im Dezember waren die Einnahmen im Vorjahresvergleich um über 11 Prozent eingebrochen.
Der Rückgang im Januar hat alle Inseratekategorien betroffen – allem voran die Stellenanzeiger. Die Einnahmen gingen hier um 31,2 Prozent zurück auf 21,3 Millionen Franken. Auch die Einnahmen in der stärksten Kategorie, jener der kommerziellen/ übrigen Anzeigen, brachen ein auf 89,2 Millionen Franken (-13,8 Prozent). Die Liegenschaftsanzeigen brachten der Presse noch 4,6 Millionen Franken (-23,9 Prozent) und die Prospektbeilagen rund 800’000 Franken (-13,4 Prozent).
Betrachtet nach Mediengattung haben vor allem die Wirtschafts- und Finanztitel gelitten: Die Inserateeinnahmen brachen um 54,4 Prozent auf 2,8 Millionen Franken ein. Die leicht geringere Ausgabenzahl (58 statt 62) würde gemäss Wemf nur für einen Einbruch von wenigen Prozenten sorgen. Der Rest geht damit wohl auf das Konto der Finanzkrise.
Die Tagespresse verbuchte mit 79 Millionen Franken um 16,8 Prozent geringere Einnahmen und die Sonntagspresse musste mit 10,7 Millionen Franken um 28,8 Prozent tiefere Nettowerbeumsätze hinnehmen. Fachmedien kamen auf Einnahmen von 14,5 Millionen Franken (-8,2 Prozent) und die Publikumspresse auf 9,1 Millionen Franken (-5,5 Prozent).

Behrami ist das neue Aushängeschild von Nike

Nike hat eine neue Kampagne lanciert: In dieser werben 25 weltberühmte Fussballspieler und Athleten für die Sportmarke, darunter Valon Behrami.

Nike hat eine neue Kampagne lanciert: In dieser werben 25 weltberühmte Fussballspieler und Athleten für die Sportmarke, darunter Valon Behrami, Didier Drogba, Rafael Nadal und Cesc Fabregas. Die Werbesujets sollen die rebellische Haltung der jungen Sportler gegenüber der Herausforderung – symbolisiert durch das Victory-Zeichen – darstellen, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung von 2h2m.
Die Motive der Kampagne wurden vom britischen Fotografen Rankin in Madrid, Mailand und London aufgenommen und sind voraussichtlich ab Anfang März 2009 in der Schweiz zu sehen. Zusätzlich zu den Anzeigemotiven erscheint eine Neuauflage der «Eugene Track»-Jacke. Diese wurde nach der Stadt Eugene benannt, der Leichtathletikstadt der USA. Das Kleidungsstück ist ab Februar in der Schweiz zu kaufen.

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Zu guter Letzt: Die neue Polizeiwaffe heisst Werbung

Die Chicagoer Polizei wollte ihr Image aufpolieren und engagierte eine Werbeagentur für ein «brand makeover». Was in Amerika Aufsehen erregt, ist bei der Schweizer Polizei schon längst zur Gewohnheit geworden.

Die Chicagoer Polizei wollte ihr Image aufpolieren und engagierte eine Werbeagentur für ein «brand makeover». Für die Zeitschrift Ad Age ein gefundenes Fressen. Was in Amerika Aufsehen erregt, ist bei der Schweizer Polizei – beispielsweise der Kantonspolizei Zürich – schon längst zur Gewohnheit geworden. Mit Anzeigensujets und Imagefilmchen wird hierzulande versucht, den Polizeinachwuchs zu sichern.
An der Kasernenstrasse in Zürich wird zudem auf den Jöh-Effekt gesetzt, um die Beliebtheit der Polizei zu steigern: In der Glasvitrine vor dem Haupteingang des Polizeigebäudes tanzt das Ice-Age-Eichhörnchen Scrat auf Wattebäuschen herum. Die Dekorationselemente im liebevoll geschmückten Glaskasten wechseln saisonal: So sollen kommenden Sommer Fische den Schaukasten in ein Aquarium verwandeln. Details sind noch geheim. Aber sollte sich die Kapo mit dem Clownfisch Nemo zusammentun, dürfte dem Erfolg nichts mehr im Weg stehen.

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Werbung des Polizeidepartements von Minneapolis.

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(Quelle: Tagesanzeiger, Bild: Sophie Stieger)

SVP-Gemeinderäte kritisieren Stelleninserate in der Zeitung P.S.

Die SVP-Gemeinderäte Mauro Tuena und Roger Bartholdi wollen vom Zürcher Stadtrat in einer Anfrage wissen, warum das Sozialdepartement regelmässig in der Zeitung P.S. Stelleninserate schalte.

Die SVP-Gemeinderäte Mauro Tuena und Roger Bartholdi wollen vom Zürcher Stadtrat in einer Anfrage wissen, warum das Sozialdepartement regelmässig in der Zeitung P.S. Stelleninserate schalte. Chefredaktor der linken Zeitung, die gemäss 20 Minuten vom Montag immer wieder ums Überleben kämpft, ist Koni Loepfe, der Präsident der städtischen SP. Bei solchen Gefälligkeitsinseraten handle es sich um eine indirekte Subventionierung der Zeitung durch das mit Martin Waser von einem Sozialdemokraten geführte Departement, schreiben die beiden SVP-Politiker.

Neuer Geschäftsführer beim Lampert Druckzentrum

Das Lampert Druckzentrum mit Sitz im liechtensteinischen Vaduz hat einen neuen Geschäftsführer. Rino Frei hat die Funktion als Leiter am 1. Januar 2009 übernommen.

Das Lampert Druckzentrum mit Sitz im liechtensteinischen Vaduz hat einen neuen Geschäftsführer, wie es in der Mitteilung vom Montag heisst. Rino Frei hat die Funktion als Leiter am 1. Januar 2009 übernommen. Zuvor war er bei zwei Grossdruckereien in der Ostschweiz tätig. In beiden Firmen hatte Frei verschiedene Kaderpositionen inne, ehe er nach Liechtenstein wechselte.
Das Lampert Druckzentrum bietet seinen Kunden ein Leistungsangebot nach dem europäischen Qualitätsmodell TQM.

Nachfolge in der Chefredaktion des Tages-Anzeigers noch immer ungewiss

Noch ist die Nachfolge von Tages-Anzeiger Chefredaktor Peter Hartmeier ungewiss. Als möglicher Kandidat gilt Res Strehle, Hartmeier Stellvertreter. Weitere Entscheidungen, wie eine Lösung für den Bund und eine bevorstehende Sprarrunde, stehen ebenfalls an.

Bei Tamedia kündigen sich seit einiger Zeit Veränderungen an. Im November letzten Jahres wurde bekannt, dass Chefredaktor Peter Hartmeier die Leitung im laufenden Jahr 2009 abgeben wird. Als Besitzerin der Espace Media Group (Bund und Berner Zeitung) muss Tamedia eine Lösung finden für den defizitären Bund. Zudem schliesst Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer Kostensenkungen und ein Stellenabbau nicht aus, wie er gegenüber dem Sonntag bestätigte.
Die Tamedia-Führung hat ihre Entscheide noch nicht gefällt. Die Nachfolge von Peter Hartmeier ist noch immer ungewiss. Hartmeiers Stellvertreter Res Strehle gilt als Kandidat. Ebenfalls im Gespräch sei Markus Eisenhut, der derzeitige Co-Chefredaktor der Berner Zeitung, wie der Sonntag schreibt. Auch zum Stellenabbau äussert sich die Tamedia-Spitze noch nicht konkret. Ihre Entscheide würden bis im kommenden Sommer bekannt gegeben.
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