Berner Gemeinderat möchte ein SRG-Studio in der Bundesstadt

Der Berner Gemeinderat macht sich stark für ein Studio der SRG in der Bundesstadt. Die Konzentration auf den SRG-Standort Zürich sei aus medienpolitischen und föderalistischen Gründen fragwürdig.

Der Stadtberner Gemeinderat engagiert sich bei der SRG für ein Studio in der Bundesstadt. Informations- und innenpolitische Sendungen sollen künftig vermehrt aus Bern gesendet werden, fordert die Stadtregierung in einem Positionspapier. Die Produktion solcher Sendungen konzentriere sich zu stark auf den SRG-Standort Zürich. Dies sei aus medienpolitischen und föderalistischen Gründen fragwürdig. Der Gemeinderat stellt sich unter anderem vor, dass die Inlandredaktion des Schweizer Fernsehens nach Bern verlegt wird.
Sendungen wie die «Arena», der «Club», das Wahlstudio oder die sogenannte Elefantenrunde mit den Parteispitzen sollten in Bern produziert werden, fordert der Gemeinderat. Weiter soll die SRG die Unternehmenseinheit Swissinfo am Standort Bern belassen. Gleiches gelte mit Blick auf Schweizer Radio DRS auch für die Abteilung Information und die Online-Redaktion sowie für die Produktion von DRS 4 News.
Mit dem Positionspapier will der Stadtberner Gemeinderat die Diskussion lancieren, wie er am Montag mitteilte. Die Stärkung des Standorts Bern entspreche einem Bedürfnis, insbesondere in politischen Kreisen. Auch die Westschweiz würde einen solchen Schritt begrüssen.

Edipresse: Publicitas verliert exklusiven Vermarktungsauftrag

Edipresse und Publicitas definieren ihre Zusammenarbeit neu: Die P bleibt bis Ende Jahr exklusive Vermarkterin des Lausanner Verlagshauses, danach übernimmt die Edipresse-Vermarktungseinheit Edipub die Aufgabe. Die P bleibt jedoch bevorzugte Partnerin von Edipresse.

Edipresse und Publicitas haben sich entschlossen, ihre Zusammenarbeit zum Ende des laufenden Vertrages am 31. Dezember 2009 neu zu gestalten. Ab 1. Januar 2010 wird Edipresse Schweiz die Bearbeitung des Werbemarktes für alle ihre Titel selbst übernehmen. Bis zu diesem Datum bleibt Publicitas der Exklusivvermarkter des Lausanner Verlagshauses mit Titeln wie Le Matin, Tribune de Genève oder 24 Heures. Auch danach bleibe Publicitas ein bevorzugter Partner und arbeite weiterhin als nichtexklusiver Vermarkter für Titel von Edipresse, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Montag.
Edipresse verfügt mit Edipub bereits über eine eigene Vermarktungseinheit, welche die Magazine der Gruppe vermarktet. Ab 2010 dehnt Edipub seine Aktivität auf die Tageszeitungen und Zeitschriften aus, die bisher von der Publicitas bearbeitet wurden. Rund 100 Mitarbeitende werden ausschliesslich für Edipresse arbeiten und einen Umsatz von 180 bis 200 Millionen Franken erwirtschaften.
Publicitas wird am Genferseebecken eine starke Verkaufsorganisation beibehalten, um ihre Dienstleistungen für ihre Werbekunden in diesem Schlüsselmarkt weiter zu entwickeln und das Werbeangebot ihrer Partnermedien aus der Region und den übrigen Landesteilen aktiv weiter zu vermarkten.

Billag: Bakom-Direktor Dumermuth kritisiert Preisüberwacher

Bakom-Direktor Martin Dumermuth kritisierte in einem Interview der Sonntagszeitung die Offensive des Preisüberwachers Stefan Meierhans gegen die TV-Gebühren-Inkassostelle Billag. Meierhans' Vorschlag, die Gebühren mit der Bundessteuer einzuziehen, sei undurchdacht.

Bakom-Direktor Martin Dumermuth kritisierte in einem Interview der Sonntagszeitung die Offensive des Preisüberwachers Stefan Meierhans gegen die TV-Gebühren-Inkassostelle Billag. Auch das Bakom wolle den Gebühreneinzug effizienter organisieren, wenn das möglich sei, sagte Dumermuth. Aber Meierhans‘ Vorschlag sei undurchdacht.
Meierhans hatte vorgeschlagen, die Gebühren zusammen mit der direkten Bundessteuer einzuziehen und damit die 54 Millionen Franken pro Jahr zu sparen, die das Billag-System kostet. Das sei nicht zu Ende gedacht, so Dumermuth. Auch Alternativlösungen würden etwas kosten, die Kantone beispielsweise kassierten für die Erhebung der Bundessteuer 17 Prozent des Steuerertrags. «Der Vorschlag ist für die Konsumenten irreführend».
Alternativsystem kaum vor 2014 realisierbar
Weiter kritisierte Dumermuth Meierhans‘ Vorpreschen in der Sache. «Ich stand mit dem Preisüberwacher in sehr engem Kontakt in dieser Angelegenheit.» Sie seien sich übereingekommen, vor der Kommissionssitzung vor zwei Wochen nicht an die Öffentlichkeit zu treten. Ein Tag vor der Sitzung trat Meierhans jedoch vor die Presse. Meierhans habe die mediale Windmaschine eingeschaltet, um möglichst viel Staub aufzuwirbeln, so Dumermuth.
Dumermuth strebt eine Gebührenreform an, weil in Zukunft so gut wie alle Kommunikationsgeräte in der Lage sind, Radio und Fernsehen zu empfangen. «Daher ist das bisherige Konzept der geräteabhängigen Gebühren bald nicht mehr anwendbar.» Die geplante Reform sei aber politisch, juristisch und technisch derart komplex, dass ein Alternativsystem vor 2014 kaum funktionsfähig sein werde.
(Auf dem Foto: Martin Dumermuth / Foto: Keystone)

Geplante Fusion von Radio DRS und SF bereitet Ärger

Die von der SRG geplante organisatorische Zusammenlegung von Radio DRS und des Schweizer Fernsehens stösst auf Radioseite nicht überall auf Gegenliebe. Man traut TV-Direktorin Ingrid Deltenre keinen Qualitätsjournalismus zu oder fürchtet sich um die Dossierkenntnis des Radios oder aber möchte nicht zum Nettozahler für die wachsenden Bedürfnisse des Fernsehens werden. Der Tenor: Es geht alles viel zu schnell.

Die von der SRG geplante organisatorische Zusammenlegung von Radio DRS und des Schweizer Fernsehens stösst insbesondere auf Radioseite nicht überall auf Gegenliebe, wie die NZZ am Sonntag und Sonntag berichten. Der Tenor: Es geht alles zu schnell. So forderte die Mediengewerkschaft SSM vergangene Woche die SRG dazu auf, beim geplanten Projekt unter dem Titel «Medienkonvergenz» einen Zwischenhalt einzulegen und nahm damit die Bedenken zahlreicher Mitarbeiter von Radio DRS auf.
Befürchtet wird von Radioschaffenden ein Verlust an Dossierkenntnis und allgemein sinkendes Niveau durch die Auflösung der Fachredaktionen. Diese beliefern die einzelnen Radiosendungen, wohingegen beim Schweizer Fernsehen jede Informationssendung eine eigene Redaktion hat, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Beim Radio befürchtet man nun eine Anpassung an die Gepflogenheiten beim Fernsehen.
Deltenre erste Leiterin der fusionierten SRG-Region Deutschschweiz?
Weiter sagten mehrere Radiomitarbeiter zu Sonntag, sie seien gegenüber der Fusion zwar «wohlwollend eingestellt»; es gebe aber medienspezifische Unterschiede, die man ausdiskutieren müsse. Jetzt stehen die Radios offenbar aber bereits vor vollendeten Tatsachen. Der SRG-Verwaltungsrat soll am 18. März über das Projekt entscheiden. Weiter kritisierte eine Radiomitarbeiterin, man habe keine Lust, als wohlhabender Juniorpartner für die wachsenden finanziellen Bedürfnisse des Fernsehens aufkommen zu müssen.
Gemäss Sonntag soll Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre zudem erste Intendantin der fusionierten SRG-Region Deutschschweiz werden. Das sei insofern eine Farce, schreibt die Zeitung, als SRG-Generaldirektor Armin Walpen Deltenre in dieses Amt hieven wolle, derselbe Walpen, der noch Ende letzten Jahres über Deltenre gelästert habe («sie macht Kommerzfernsehen»). Unter Radioleuten erntet auch diese personelle Aussicht Kritik, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Deltenre, die die Fusion umsetzen soll, habe sich als Fernsehchefin keinen Namen als Garantin des Qualitätsjournalismus gemacht. Radio-Direktor Walter Rüegg wird gemäss Sonntag auf seine Frühpensionierung verzichten und sich dem Dossier Konvergenz annehmen.

Vierte UKW-Frequenz für Zürich-Glarus möglich

In einer Studie des Bakom heisst es, dass eine vierte UKW-Frequenz für Zürich möglich sei. Damit könnte Radio Energy trotz Konzessionsverlust weitersenden. Die Studie widerspricht damit den Aussagen Bundesrat Leuenbergers, der noch im November behauptet hatte, es gebe «keine vierte Frequenz für einen weiteren Privatsender im Raum Zürich-Glarus».

Gemäss einer noch unveröffentlichten Studie des Bakom heisst es entgegen den bisherigen Verlautbarungen von Bundesrat Moritz Leuenberger, dass «eine vierte UKW-Bedeckung» in Zürich «grundsätzlich technisch machbar» sei. Damit könnte Radio Energy auf Sendung bleiben, das bei der Konzessionsvergabe Ende Jahr keine der drei Konzession erhielt und deshalb Rekurs einlegte.
Bereits am Freitag informierte das von Leuenberger geleitete Kommunikationsdepartement (Uvek) über die Studie in einem Communiqué mit dem Titel: «Keine sofort verfügbaren UKW-Frequenzen im Grossraum Zürich». Die Sonntagszeitung, der die Studie offenbar vorlag, nahm das Thema dann auf und schrieb, die Mitteilung grenze an Irreführung, denn aus der Studie gehe klar hervor, dass zusätzliche Privatradiofrequenzen Raum Zürich mit geringem technischen Aufwand eingerichtet werden könnten.
Ringier ist «äusserst irritiert»
Zudem widerspricht die Studie gemäss Sonntagszeitung dem, was Bundesrat Moritz Leuenberger noch im November in einem Interview des Tages-Anzeigers gesagt hatte: Es gebe «keine vierte Frequenz für einen weiteren Privatsender im Raum Zürich-Glarus». Er habe dies «von Fachleuten noch einmal seriös abklären lassen.» Der Sender Energy, dem er die Konzession entzogen hatte, werde seinen Betrieb wohl definitiv einstellen müssen.
Rundfunkexperte Peter Matter, einer der Studienverfasser, gibt sich erstaunt darüber, dass das Uvek in seinem Communiqué die Studie so einseitig interpretiert hat. Und beim Medienhaus Ringier, zu dem Energy gehört, ist man «äusserst irritiert, dass das Uvek einen Expertenbericht derart tendenziös wiedergibt.» Die Studie wurde von Mario Fehr (SP), Filippo Leutenegger (FDP) und Natalie Rickli (SVP) initiiert. Leutenegger fordert nun, dass Energy bis zur Einführung von DAB eine vierte Frequenz benutzen kann.

Neuer Inlandchef bei der Aargauer Zeitung

Der derzeitige Bundeshausredaktor Gieri Cavelty ist zum neuen Ressortleiter Inland der Aargauer Zeitung ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Matthias Küng an, welcher als Politik-Chef ins Ressort Aargau wechselt.

Der derzeitige Bundeshausredaktor Gieri Cavelty ist zum neuen Ressortleiter Inland der Aargauer Zeitung ernannt worden. Er übernimmt seine Aufgabe am 1. Juni 2009. Cavelty tritt damit die Nachfolge von Matthias Küng an, welcher als Politik-Chef ins Ressort Aargau wechselt.
Cavelty wurde im Jahr 2007 vom Branchenblatt Schweizer Journalist als «Newcomer des Jahres» ausgezeichnet. Er ist seit August 2008 Bundeshausredaktor für den Tages-Anzeiger. Davor war er Inlandredaktor bei der Zürcher Landzeitung und Kulturredaktor beim Bündner Tagblatt. Während seinem Studium der Geschichte und deutschen Literatur in Zürich schrieb er regelmässig für die NZZ.

Nutzer sollen künftig über Facebook-Regeländerungen abstimmen

Nach massiver Kritik an seiner Datenschutz-Politik hat Facebook nun entschieden, seine Nutzer an Entscheiden zu Regeländerungen zu beteiligen. Die Mitglieder des Online-Netzwerkes sollen künftig über Vorschläge für neue Regeln abstimmen können.

Nach massiver Kritik an seiner Datenschutz-Politik hat Facebook nun entschieden, seine Nutzer an Entscheiden zu Regeländerungen zu beteiligen. Die Mitglieder des Online-Netzwerkes sollen künftig über Vorschläge für neue Regeln abstimmen können. Bei einer Beteiligung ab 30 Prozent der aktiven, registrierten Nutzer sollen die Ergebnisse bindend sein. Man wolle damit offener und transparenter werden, so Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Zu einer Abstimmung soll es dann kommen, wenn mehr als 7’000 Nutzer der Plattform einen Kommentar zu einer angekündigten Änderung der Regeln abgeben. Zugleich behält sich Facebook das Recht vor, aus rechtlichen oder administrativen Gründen Änderungen auch ohne die Möglichkeit von Kommentaren abzugeben.

Die APG profitierte von der Fussball-EM 2008

Der Aussenwerber Affichage hat ein insgesamt gutes 2008 hinter sich, in der Schweiz ebenso wie in Südosteuropa. Für 2009 rechnet der Konzern aber mit Umsatzeinbussen. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf seine Kriegskasse, die er für erwartete Zukäufe möglichst gefüllt halten will.

Also doch – wenigstens ein Medienunternehmen hat von der Euro 08 profitiert. Es ist die APG, das Schweizer Stammhaus des Aussenwerbekonzerns Affichage. «Die Fussball-EM in der Schweiz war für uns positiv», sagte Affichage-CEO Christian Kauter gestern an der Bilanz-Pressekonferenz. Den Nutzen der Euro mochte er zwar nicht in Zahlen bemessen, er wies aber darauf hin, dass die APG den Sportanlass «als einziges Medium nutzte», um den Kunden massgeschneiderte Out-of-Home-Packages aus Plakat, eBoard, Big Poster und Verkehrsmittelwerbung anzubieten.
«Der Erfolg im Markt zeigte und eindrücklich, dass wir mit unserer Philosophie der integrierten Out-of-Home-Kommunikation auf dem richtigen Weg sind», sagte Kauter. Tatsächlich konnte die APG im Heimmarkt Schweiz ihren Verkaufserlös um 2,9 Prozent auf 305,9 Millionen Franken steigern. Im Vorjahr hatte der Umsatzzuwachs bloss 1,3 Prozent betragen.
Wachstum in Südosteuropa
Der Gesamtumsatz des Konzerns wuchs gar um 17 Prozent auf 452 Millionen Franken. Das Ausland, konkret die Märkte in Südosteuropa, tragen bereits 32,3 Prozent dazu bei. Im Vorjahr waren es noch gut 24 Prozent. Der starke Zuwachs ist allerdings zu einem grossen Teil auf Akquisitionen in Griechenland und Rumänien zurück zu führen – und auf die Auflösung von Europlakat international (EPI), ein ehemaliges Joint Venture mit dem französischen Aussenwerber JCDecaux. Diese Auflösung führte dazu, dass Affichage seine Beteiligungen in Bosnien-Herzegowina, Serbien, Bulgarien, Montenegro und Ungarn im Laufe des letzten Jahres vollumfänglich konsolidieren konnte.
Der Reingewinn des Unternehmens war 2008 jedoch rückläufig. Er verkleinerte sich um gut 54 Prozent auf 29,7 Millionen Franken. Ein Grossteil dieses Rückgangs ist auf einen ausserordentlichen Kapitalgewinn im 2007 zurück zu führen, der 2008 natürlich wegfiel. Zudem kam es vorab in Ungarn und Serbien zu Wechselkursverlusten, verzeichneten diese Länder doch letztes Jahr eine Inflation von über 20 Prozent.
APG reduzierte die Saläre des oberen Kaders
Weil Kauter für das angelaufene Jahr geringere Umsätze erwartet, agiert das Unternehmen vorsichtig. Man erliess einen Personalstopp, führte ein straffes Kostenmanagement ein und gibt Investitionen nur noch quartalsweise frei. Gleichzeitig wurden die Saläre des oberen Kaders um 50 Prozent reduziert, ebenso die Dividendenausschüttung. Letzteres aber, «um das Eigenkapital und die Liquidität vorsorglich zu stärken», wie es heisst.
Im Klartext: Affichage bemüht sich, seine Kriegskasse möglichst gefüllt zu halten. Das ist auch tatsächlich nötig, denn diese hat im letzten Jahr gelitten. So hat das Unternehmen neuerdings Schulden in der Höhe von 36,8 Millionen. Vor allem aber reduzierte sich das Eigenkapital um 90 Millionen auf 220 Millionen Franken – primär aus buchhalterischen und versicherungstechnischen Gründen.
Trotz Krise Zukaufpläne
Doch Kauter hält die Schulden für gering. Und mit einer Eigenkapitalquote von 38,9 Prozent stehe der Konzern noch immer gut da, sagt er. Aber beide Posten zusammen – Schulden und geringeres Eigenkapital – zeigen doch: Die Kriegskasse von Affichage ist weniger prall als noch vor Jahresfrist.
Dabei erwartet Kauter, dass sich womöglich schon in diesem Jahr weitere Chancen auf Zukäufe ergeben. Auf drei in Osteuropa agierende Aussenwerbefirmen richtet sich sein Augenmerk: Auf den stark verschuldeten Ströer, Deutschlands Nummer 1, auf die österreichische Epamedia, die kürzlich von der Raiffeisenbank übernommen werden musste, sowie auf den amerikanische Grosskonzern Clear Channel Outdoor, weltweit Nummer 1. CCO steht gemäss Kauter vermutlich kurz vor der Aufsplitterung. Fazit: Um handlungsfähig zu bleiben, muss Affichage also tatsächlich auf seine Kriegskasse achten.
Markus Knöpfli

Korrigendum

Der Artikel «M6-Werbefenster: Match gegen TSR ist noch offen» (WW-Ausgabe 7/09) enthält eine falsche Zahl. Zu lesen war, dass das französische Werbefenster M6 2008 in der Romandie bei der Zielgruppe 3+ einen Marktanteil von 34,9 Prozent erreicht habe. Das ist falsch. Der Marktanteil betrug 9,5 Prozent.

Der Artikel «M6-Werbefenster: Match gegen TSR ist noch offen» (WW-Ausgabe 7/09) enthält eine falsche Zahl. Zu lesen war, dass das französische Werbefenster M6 2008 in der Romandie bei der Zielgruppe 3+ einen Marktanteil von 34,9 Prozent erreicht habe. Das ist falsch. Der Marktanteil betrug 9,5 Prozent.

Publicis lässt für Swiss die Gedanken fliegen

Publicis hat zur Einführung der neuen Swiss Flugzeuge A330-300 mit neuer Innenausstattung eine Werbekampagne entwickelt. Die Motive sollen zum einen den neuen Komfort in der Business Class aufzeigen und gleichzeitig das neue Flugerlebnis inszenieren.

Publicis hat zur Einführung der neuen Swiss Flugzeuge A330-300 mit neuer Innenausstattung eine Werbekampagne entwickelt. Die Agentur hat dafür drei Motive gestaltet. Sie sollen zum einen den neuen Komfort in der Business Class aufzeigen und gleichzeitig das neue Flugerlebnis inszenieren. So zeigt ein Sujet einen Mann, der auf dem neuen Luftkissensystem liegt über das sich die Sitzhärte variieren lässt, und entspannt Musik hört.
Die Kernaussage der Kampagne ist der Gedanke, dass für Swiss die Vorlieben und unterschiedlichen Annehmlichkeiten eines jeden Gastes an erster Stelle stehen, so die Agentur in einer Mitteilung. Dieser Anspruch zeige sich an neuen Sitzen mit neuen Funktionen.
Die speziell an Businessflieger gerichtete internationale Werbekampagne wird ab dieser Woche in mehreren Ländern auf Inseraten und Plakaten, in Swiss Lounges sowie an Bord und Online zu sehen sein. Das strategische Konzept sowie die kreative Umsetzung der Kampagne entstanden unter der Leitung von Publicis
Verantwortlich bei SWISS International Airlines: Dr. Frank Maier (Head of Marketing), Marcel Benz (Head of Marketing Communications), Christine Moch (Manager Advertising), Corinne Weishaupt, Stefan Anetzeder (Advertising). Verantwortlich bei Publicis: Martin Denecke (CCO), Sacha Moser, Tim Hoppin (CD), Swen Morath (AD), Felix Freese (Text), Sandro Tissi, Devika Hasler (Grafik), Vera Schmid (Art Buying), Janett Curdin, Stephan Lanz, Myriam Mojon (Account Handling), Achill Prakash (Strategic Planning). Fotografie: Jaap Vliegenthart. Produktion: Hendrickje van de Ven (Unit, Amsterdam). Bildbearbeitung: Jan Stel (Souverein, Amsterdam)
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Tele Ostschweiz muss noch auf Gebührengelder warten

Trotz Einsprache erhält Tele Ostschweiz vorerst keine Gebührengelder. Die von Tele Säntis eingereichte Beschwerde behält seine aufschiebende Wirkung.

Tele Ostschweiz (TVO) erhält vom Bund vorerst keine Gebührengelder. Eine Beschwerde des Winterthurer Konkurrenten Tele Säntis gegen die Konzessionserteilung an Tele Ostschweiz hat aufschiebende Wirkung. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, wie der Initiant von Tele Säntis, der Winterthurer Medienunternehmer Günter Heuberger (Tele Top), am Freitag mitteilte. TVO hatte beantragt, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen. Dies wurde vom Bundesverwaltungsgericht aber abgelehnt.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hatte im vergangenen Herbst die TV-Konzession für die Kantone St. Gallen, beide Appenzell und Teile des Thurgaus dem Sender TVO zugesprochen, der zur St. Galler Tagblatt AG gehört. Heubergers Tele Säntis ging leer aus und legte Beschwerde ein. Die Konzession gilt für die nächsten zehn Jahre. Der konzessionierte Sender erhält vom Bund jährlich 2,2 Millionen Franken. TVO kündigte nach dem positiven Konzessionsentscheid einen Ausbau seines Programm und die Schaffung von rund zehn neuen Stellen an.

Wechsel in der Redaktionsleitung bei «Reformiert»

Die Zeitung «Reformiert», der einstige Kirchenbote hat einen neuen Redaktionsleiter. Pfarrer Jürgen Dittrich wird das Blatt ab September leiten.

Die Zeitung «Reformiert», der einstige Kirchenbote hat einen neuen Redaktionsleiter engagiert. Ab September wird Pfarrer Jürgen Dittrich das Blatt leiten. Bisher war die Funktion der Leitung auf zwei Personen verteilt.
«Reformiert» ist seit Mai 2008 die Mitgliederzeitung in den Kantonen Aargau, Graubünden, Bern-Jura-Solothurn und Zürich. Sie erscheint monatlich in einer Auflage von rund 700’000 Exemplaren.
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