Obi-Imagekampagne auch in der Schweiz lanciert

Die Imagekampagne für Obi geht in die zweite Runde: Nach dem Auftakt in Deutschland im Jahr 2008 wird die Kampagne nun auch in der Schweiz lanciert. Neben dem deutschen Original wird der Spot in der Schweiz auf französisch und italienisch ausgestrahlt.

Die Imagekampagne für Obi geht in die zweite Runde: Nach dem Auftakt in Deutschland im Jahr 2008 wird die Kampagne nun auch in der Schweiz lanciert. Neben dem deutschen Original wird der Spot in der Schweiz auf französisch und italienisch ausgestrahlt.
Im neuen Spot für die Baumarktkette kommen wiederum die Mitarbeiter zu Wort. Sprechen dürfen sie jedoch nicht, denn auch dieses Mal ist der gesamte Spot gesungen. Die Agentur Jung von Matt/Elbe griff dabei auf den Queen-Klassiker «We will rock you» zurück. Übersetzt wurde der Corus in «Wie, wo , was weiss Obi» – ein Slogan, der als neuer Claim des Unternehmens dient. Der Spot wurde nun für die Schweiz adaptiert und auf italienisch und französisch übersetzt in «Qui, que, quoi donc Obi» und «Dai, vai, fai con Obi».
Parallel zum Start des TV-Auftritts stellt Obi Schweiz seine gesamte Kommunikation auf das neue Motto «Wie, wo, was weiss Obi» um. Die Werbeoffensive in der Schweiz läuft seit 16. März 2009. Neben den 24-sekündigen Imagespots stellen drei 26-sekündige Produktspots konkrete Angebote in den Mittelpunkt. Flankiert wird die TV-Kampagne mit Anzeigen, Radiospots, Beilagen, Prospekten, Plakaten sowie mit diversen Massnahmen am POS.
> Spot deutsch
> Spot französisch
> Spot italienisch
Verantwortlich bei Obi Schweiz: Margrit Østergaard (Marketingleitung), Fabienne Auer (Assistenz Marketing). Verantwortlich bei Jung von Matt/Elbe: Dirk Häusermann (GF), Wolf Heumann (GF), Peter Kirchhoff (CD), Frank Seiler, Adrian Staehelin (Text), Lars Borker, Kay Potthoff, Matthias Schölzig (AD), Julia Stoffer (Grafik), Rolf Kutzera (Kundenberatung), Guido Kirschner (Projektleitung), Katrin Stöcklmayer (Projektmanagement), Sabine Schmalenbach (FFF-Producer), Henning Waitz (Planning). Verantwortlich bei Big Fish: Otto Alexander Jahrreiss (Regie), Hannes Hubach (Kamera), Robert Gold (Produzent).

USA: Internet schlägt zum ersten Mal Zeitung als Informationsquelle

2008 informierten sich Amerikaner erstmals mehr im Internet als in den gedruckten Blättern. Nachrichten sind den US-Bürgern zwar weiter wichtig und bleiben begehrt, allerdings sind immer weniger Menschen bereit, dafür zu bezahlen.

Der Jahresbericht zur Lage der Medien in den USA könnte für die Zeitungsverlage kaum schlechter ausfallen: 2008 informierten sich Amerikaner erstmals mehr im Internet als in den gedruckten Blättern. Nachrichten sind den US-Bürgern zwar weiter wichtig und bleiben begehrt, allerdings sind immer weniger Menschen bereit, dafür zu bezahlen. Dies sind laut SDA zentrale Erkenntnisse aus dem US-Medien-Jahresbericht 2009 des angesehenen Pew-Forschungsinstituts in Washington.
Der am Dienstag zum sechsten Mal in Folge vorgelegte Jahresbericht zur Lage der US-Medien sei der «düsterste bisher», schrieben die Wissenschaftler. 2009 werde für die US-Zeitungsbranche aber angesichts der dramatischen Wirtschaftskrise zum vermutlich «schlimmsten Jahr» überhaupt, so die Prognose. Auch Zeitschriften, Radio und die lokalen Fernsehsender in den USA mussten 2008 Einbussen hinnehmen. Als Gewinner können sich neben den Internet-Anbietern vor allem Nachrichtensender fühlen.
«Verweifeltes Bemühen» der Verlage
Der Versuch von Verlagen, im Web die Verluste aufzufangen, die Zeitungen seit Jahren wegen sinkender Auflagen und des Rückgangs im Anzeigengeschäft erleiden, haben sich laut der Studie zu «einem verzweifelten Bemühen entwickelt». Die Verlage hätten noch kein Konzept gefunden, um die Zeitungskrise zu meistern. Um mit Nachrichten Geld verdienen zu können, werde traditionelle Werbung künftig nur teilweise die Kosten für Qualitätsjournalismus decken können. Allerdings sei es übertrieben, von einem Sterben des traditionellen Journalismus zu sprechen, vor dem angesichts der US-Zeitungskrise Kommentatoren und Medienexperten gewarnt hatten.
Die Auflage der US-Zeitungen sank 2008 um etwa 4,6 Prozent auf eine tägliche Gesamtauflage von rund 48 Millionen. Die Zeitungswirtschaft habe 2008 etwa 38 Milliarden Dollar umgesetzt, wobei die Verlage noch immer meist gute Profite erwirtschaftet hätten, so die Studie.

Zu guter Letzt: Der gepflegte Mann

Til Schweigers Einsatz für die Kampagne des Rasierapparateherstellers Braun könnte seine weitere Schauspielerkarriere vorwegnehmen. Auf dem Plakat sieht er aus wie ein Geheimagent, und bereits heute können sich 57 Prozent der Deutschen Schweiger als James-Bond-Darsteller vorstellen.

Til Schweiger ist das neue Gesicht des Rasierapparateherstellers Braun. Der teutonische Frauenschwarm wird bei der kommenden Kampagne mit kühlem Blick und elegantem Bartmäher in der Hand in die Kamera gucken und seiner «Wirkung vor allem auf’s ‹schwache› Geschlecht» (Pressemitteilung) freien Lauf lassen.
Wofür die Damenwelt, auf die Schweiger ja eine verheerende Wirkung zu haben scheint, einen Braun-Rasierer braucht (der ja nur fürs Gesicht gedacht ist), ist allerdings nicht ganz klar. Es sei denn, man zielt auf Damen höheren Alters, wobei dann allerdings Til Schweiger als Sujet nicht mehr so ziehen dürfte und man besser einen Sean Connery gewählt hätte.
À Propos James Bond: Schweiger, den sich offenbar 57 Prozent der Deutschen als James-Bond-Darsteller vorstellen können, übt sich auf dem Plakatsujet schon mal in der Rolle des Geheimagenten. Vielleicht schafft er so den Sprung vom dazumals «bewegten Mann» in die Rolle Daniel Craigs, der sowieso zuwenig Charme hat für einen James Bond. Schweigers Karriere vom bewegten zum gepflegten Mann sozusagen.

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By Heart für PKZ/Feldpausch: Gleiche Köpfe, andere Saison

By Heart war wieder mal für PKZ unterwegs. Diesmal für die Frühjahrskollektion.

In der Fortsetzung der für PKZ und Feldpausch realisierten Kampagne «My number one» liess By Heart einmal mehr die Topmodels David Gandy und Rianne Ten Haken vom britischen Kultfotografen Rankin ablichten – mit entsprechender Stimmung für die Frühlingsmode. Die nationale Kampagne wird die gegen 50 Verkaufsstellen unterstützen.
Verantwortlich bei PKZ Burger Kehl & Co. AG: Ph. Olivier Burger (Inhaber) und Simone Schäfer (Kommunikationsleitung). Verantwortlich bei By Heart: Hans Siegwart (CD), Markus Bircher (Strategie/Text), Nina Hofstetter / Simone Platz (AD), Peter Krebs (Client Service Direction), Maya Baumgartner (Beratung), Dominik Mory (Produktionsmanagement), Natascha Breu (Realisation). Foto: Rankin. Litho: RTK. Druck Plakate: JCM. Media: ZipMedia.

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Weber Harbeke setzt für Graubünden Festival Stargeiger Nigel Kennedy in Szene

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat für ihren neuen Kunden Graubünden Festival eine Kampagne realisiert, bei welcher der Stargeiger Nigel Kennedy die Hauptrolle spielt. Bekannt gemacht werden soll das Musikfestival «Snow and Symphony».

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat für ihren neuen Kunden Graubünden Festival eine Kampagne realisiert, bei welcher der Stargeiger Nigel Kennedy die Hauptrolle spielt. Bekannt gemacht werden soll das Musikfestival «Snow and Symphony», das vom 15. bis 28. März stattfindet. Den Höhepunkt bilden laut Mitteilung die beiden einzigen Schweizer Konzerte des Nigel Kennedy Jazz Quintets.
Neben Plakaten kommen Flyer, Inserate und Verkehrsmittelwerbung zum Einsatz. Auch das Programmheft stammt wurde von Weber Harbeke gestaltet.
Verantwortlich bei Graubünden Festival, St. Moritz: Peter Aronsky (Intendant). Verantwortlich bei Weber Harbeke, Zürich: Max Weber (CD), Giovanni Pucci (Beratung), Michael Kaelin, Sibill Zellweger (Grafik).
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Impressum übt scharfe Kritik am SRG-Zusammenführungsprojekt

Die Journalistenorganisation Impressum greift die SRG wegen dem geplanten Medienkonvergenzprojekt frontal an. Das Vorhaben gefährde die Informationsqualität, und den Preis zahlten einmal mehr die Journalisten. Oberstes Ziel eines mit Konzessionsgeldern finanzierten Unternehmens sei nicht die Rentabilität, sondern die Qualität des Service Public.

Die Journalistenorganisation Impressum hat in einem Schreiben von Donnerstagabend die von der SRG geplante Zusammenführung von Radio und Fernsehen heftig kritisiert. Mit Konsternation habe Impressum vom Zusammenführungsprojekt zwischen Radio und Fernsehen Kenntnis genommen. «Die geplante Konvergenz gefährdet die Informationsqualität, und Impressum stellt fest, dass einmal mehr die Journalisten den Preis dafür bezahlen.» Das Projekt gefährde die Meinungsäusserungsfreiheit, die ein wesentlicher Pfeiler der Schweizer Demokratie sei.
» SRG: Defizit von 79 Millionen Franken
» SRG-Medienkonvergenz: Neues und Widersprüchliches aus Bern
Impressum gibt sich erstaunt darüber, dass solche Rationalisierungsmassnahmen von einem mit Konzessionsgeldern finanzierten Unternehmen angekündigt werden. «Ein solches Unternehmen hat nicht die Rentabilität als oberstes Ziel, sondern die Qualität des Service Public.» Auf der Basis der am Donnerstag von der SRG kommunizierten Informationen zweifle Impressum am Sinn des Projekts, das sich negativ auf Qualität der Medien und der Information auswirken, die Meinungspluralität einschränken und auf dem Rücken der Medienschaffenden ausgetragen werde.
Die Organisation, so schliesst das Schreiben, werde das Dossier intensiv verfolgen. «Der Verband erwartet zusätzliche Informationen über das Projekt. Ebenso wünscht Impressum eine Aussprache mit der Direktion von der SRG SSR Idée Suisse.»

Unlauterer Wettbewerb: Stiftung für Konsumentenschutz droht Lidl mit Klage

Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS pfeift den Discounter Lidl zurück. Dieser werbe bezüglich Produktionsmethoden von Gemüse und Früchten mit falschen Aussagen, ist die SKS überzeugt und droht mit einer Klage.

Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS pfeift den Discounter Lidl zurück. Dieser werbe bezüglich Produktionsmethoden von Gemüse und Früchten mit falschen Aussagen, ist die SKS überzeugt und droht mit einer Klage. Konkret geht es um Aussagen in der Werbebroschüre «Emotion», in der Lidl «Suisse Garantie»-Lebensmittel anpreist, die «ohne den Einsatz von Chemie und Gentechnologie» produziert worden seien.
«Suisse Garantie» gebe lediglich Auskunft über die Herkunft, so SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder auf Anfrage der SDA. Zudem dürften «Suisse Garantie»-Produkte durchaus mit Hilfe von chemischen Pflanzenschutzmitteln hergestellt werden. Irreführend sei auch die Aussage, dass die Früchte und Gemüse gentechfrei seien. In der Schweiz sei die gesamte Landwirtschaft bis 2013 verpflichtet, genteichfrei zu produzieren, so Stalder. Mit diesem Etikett zu werben sei deshalb irreführend und verstosse gegen den lauteren Wettbewerb. Es gebe garantiert Kunden, die sich davon beeindrucken lassen würden.
Demnächst wird sich die SKS mit Lidl an einen runden Tisch setzen und die Aussagen besprechen. Wolle Lidl die Stellen nicht entfernen, komme die Sache vor Gericht, so Stalder. An ein Versehen glaubt sie nicht. Der Discounter habe fünf Jahre gebraucht, um den Markteintritt vorzubereiten. «Dies sollte eigentlich reichen, um sich über die Verhältnisse in der Schweiz zu informieren.»

Shortlist: Die Fotos von «Präsentation der MA Leader 2009»

Was einen Leader im Detail ausmacht, definierte die WEMF am Dienstag an der Präsentation der MA Leader 2009 im Technopark. Die erhobenen Studien bildeten laut WEMF-Geschäftsführer Marco Bernasconi eine wertvolle Grundlage für Marketing- und Kommunikationsstrategien.

Leader sind Saubermänner
Sie sind Vorbilder und gleichzeitig Mutmacher. Sie weisen anderen den Weg und verstehen es, ihre Mitmenschen bei jeglichen Vorhaben mitzureissen. Die Rede ist von den Leadern und Top-Leadern, also Führungskräften, unserer Gesellschaft. Was sie aber vor allem so besonders macht, ist die Tatsache, dass Leader bescheiden sind, Anstand besitzen und sich durch ihre Tugendhaftigkeit auszeichnen.
Eine Beschreibung, die auf einige kürzlich in Ungnade gefallene Leader längst nicht mehr zutrifft.
Leader verdienen viel
Was einen solchen Leader im Detail ausmacht, definierte die WEMF am Dienstag an der Präsentation der MA Leader 2009 im Technopark. Die erhobenen Studien bildeten laut WEMF-Geschäftsführer Marco Bernasconi eine wertvolle Grundlage für Marketing- und Kommunikationsstrategien.
In Zahlen ausgedrückt, dürfen sich diejenigen Leader nennen, die unter anderem über ein jährliches Bruttoeinkommen von 100’000 Franken verfügen. Um ein Top-Leader zu sein, muss man schon mindestens 140’000 Franken im Jahr verdienen. Was so viel heisst wie: 233’000 der Befragten gehören den Leadern und 80’000 den Top-Leadern an.
Leader frönen einem gehobenen Lifestyle
Um dies herauszufinden, nahm die WEMF Umfragen im persönlichen sowie im beruflichen Umfeld vor. So fragte sie die Gruppen nach deren Position und untersuchte die Bereiche der Geschäftsreisen und Weiterbildung. Ausserhalb des beruflichen Umfelds mussten die Befragten Angaben über getätigte Geldanlagen machen oder zum privaten Haushalt.
In einer dritten Sparte wollte die WEMF von den Leadern wissen, wie und in welchem Umfang sie die verschiedenen Medien, zu denen auch Internetpages gehören, nutzten. Etwa wie lang die Lesedauer eines bestimmten Mediums oder wie stark ihre Leser-Blatt-Bindung sei.
Leader lesen vor allem Printtitel
Die Untersuchungen zeigten, dass Onlinepages zwar wichtig für die Verstärkung des Printtitels seien, Leader dennoch mehr Inhalte von Printtiteln konsumierten. Zudem würde die gleichzeitige Nutzung von Print und Online nicht zu Lasten der Printtitel gehen.
Ein Leader predigt Vitamin-C
Ganz nach dem Motto: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen, folgte nach dem Informationsbombardement eine wortwörtlich sportliche Überraschung. Kurze Zeit später betrat nämlich Ralph Krueger die Bühne. Er amtet eigentlich als Trainer bei der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, könnte aber genau so gut auch als professioneller Redner seine Brötchen verdienen. Der umjubelte Coach und eingefleischte Hockeyfan erklärte dem Publikum, wie in seinen Augen ein Leader sein muss. Im Grunde war es viel weniger ein Sprechen, sondern mehr eine Predigt der Motivation und Lebensfreude, die dem Auditorium mehr Energie einflösste als eine Ladung Obst und Gemüse.
So sagte der Mann mit der ansehnlichen Statur und der kräftigen Stimme nonchalant: «Dabei sein ist überhaupt nicht alles, wenn du nicht auch mal gewinnst!» Der Erfolg messe sich keineswegs an Materiellem wie Medaillen, Geld oder Popularität, diese nämlich seien bloss Nebensache. Wahrer Erfolg zeige sich besonders während schwierigen Zeiten im Leben, in denen nach Lösungen gesucht werden müsse. «Denn dann erst werden Leader geboren», hallte es lautstark durch den Raum. Wer ein Leader sein möchte, müsse morgens mit dem Gedanken aufwachen, jeden Tag – unabhängig der Lage – alles geben und an die Grenzen stossen zu wollen.

(Text: Adriana Zilic, Fotos: Elisabeth Real)

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Matthias Glunk, CS, Ralph Krueger, Gastreferent, Marco Bernasconi, WEMF-Geschäftsführer, und Verena Bosshard, VB Werbung (v. l.).

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Dani Sigel, Natalie Schädler, beide Liechtensteiner Volksblatt, und Christian Gartmann, VR WEMF (v. l.).

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Roberto Blank, Punkt.ch, Jörg Kuhn, Publicitas, Cumi Karagülle, Automobil Revue, Giselle Vaugne, Ford Motor, und Reto Mürner, TCS (v. l.).

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Carmela Wittmer, WEMF, mit Walter Merz, BSW Leading Swiss Agencies.

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Ute Grossenbacher-Radicke, Medianovis, und Robert Letsch, m&m Media Agentur.

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Monica Zihis, Axel Springer Schweiz Marketing Services, und Ueli Custer, IGEM.
WEITERE BILDER DER WEMF-PRÄSENTATION FINDEN SIE IN DER KOMMENDEN WERBEWOCHE VOM 26. MÄRZ 2009!

Sony und Google kooperieren im Bereich E-Book

Die Partnerschaft von Sony und Google macht für Sonys E-Book 500'000 neue Bücher zugänglich. Die urheberrechtlich nicht mehr geschützten Werke stehen ab sofort bereit.

Sony ist für seinen seit kurzem auch in Deutschland erhältlichen E-Book-Reader eine Partnerschaft mit Google eingegangen. Zweck des frisch geschlossenen Bündnisses ist in erster Linie die Angebotserweiterung für das Sony-Lesegerät, das durch die aktuell vereinbarte Zusammenarbeit um zusätzliche 500’000 digitalisierte Buchtitel erweitert wird.
Ab sofort stehen die entsprechenden Werke aus dem Bestand des Suchmaschinenbetreibers gratis im Sony E-Book-Store zum Download bereit, wie Sony am Donnerstag mitteilte. Ein Grossteil der neu hinzugekommenen Google-Titel besteht dabei aus solchen Schriftstücken, bei denen die Urheberrechtsansprüche bereits ausgelaufen sind wie beispielsweise bei Goethes Faust.

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Jobsuch-Service für Twitter gestartet

Der Internet-Suchspezialist Workdigital hat einen Jobsuch-Service für Twitter gestartet. Der Service durchforstet die auf Twitter geposteten Nachrichten und filtert Beiträge mit relevanten Informationen zu Stellenangeboten heraus.

Der Internet-Suchspezialist Workdigital hat einen Jobsuch-Service für den Microbloggingdienst Twitter gestartet. Der Service durchforstet die auf Twitter geposteten Nachrichten und filtert Beiträge mit relevanten Informationen zu Stellenangeboten heraus. Es gebe rund 25’000 Jobs, die auf Twitter in irgendeiner Form erwähnt würden und stündlich kämen Tausende hinzu, wird Henry Mackintosh, Head of Marketing bei Workdigitak, auf Pressetext.ch zitiert.
Laut Workdigital könnte das Tool ein mögliches Umsatzmodell für den derzeit boomenden Bloggingdienst darstellen. Ungeachtet des kontinuierlichen Wachstums von Twitter gab es in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Spekulationen darüber, wie die kostenlose Seite künftig tatsächlich Geld verdienen könnte. Workdigital glaubt, dass die Twitter-Jobsuche ein simples werbefinanziertes Angebot erstellen könnte, bei dem – ähnlich wie bei Google – bestimmt Nachrichten und Informationen von der Seite herangezogen würden.

Euro RSCG gewinnt Bauarena-Budget

Euro RSCG hat sich in einer Konkurrenzpräsentation durchgesetzt und den Etat der Ausstellung Bauarena gewonnen. Der Eröffnungsanlass findet am 1. Oktober statt.

Die Agentur Euro RSCG Zürich hat sich in einer Konkurrenzpräsentation durchgesetzt und das Budget der Baufachausstellung Bauarena gewonnen. Das Mandat umfasst gemäss Mitteilung vom Donnerstag die Planung und Realisation des Eröffnungsevents vom 1. Oktober 2009 sowie die werberische Begleitung der Dauerausstellung. Zu sehen sein werden die Umsetzungen vor allem in Fachpublikationen sowie in baubezogenen Sonderbeilagen Deutschschweizer Zeitungen.

SRG-Medienkonvergenz: Neues und Widersprüchliches aus Bern

Am Donnerstag, Tag der Jahresmedienkonferenz der SRG in Bern, gab es auch über die geplante Zusammenführung von Radio und Fernsehen einiges zu hören. Beispielsweise sollen die neun Hauptstandorte der SRG bestehen bleiben. Zudem werden die beiden Medien pro Sprachregion künftig nur noch eine Unternehmenseinheit bilden. Dass Konvergenz der Weg sei, um die Vielfalt der Medien zu erhalten, wie SRG-Generaldirektor Walpen sagte, klang allerdings nicht sehr überzeugend.

Mit der angekündigten Fusion von Radio und Fernsehen in der SRG bleiben alle neun bisherigen Hauptstandorte in den vier Sprachregionen bestehen. So werden Radio und Fernsehen auch künftig aus Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne, Lugano Besso, Comano und Chur senden. Verschiebungen innerhalb und zwischen den Standorten schliesst die SRG indes nicht aus.
» SRG: Defizit von 79 Millionen Franken
» Impressum übt scharfe Kritik am SRG-Zusammenführungsprojekt
Zur weiteren Organisation heisst es seitens der SRG, der SRG-Verwaltungsrat habe beschlossen, dass pro Sprachregion Radio und Fernsehen künftig gemeinsam eine Unternehmenseinheit bilden werden. Im Tessin und im rätoromanischen Sprachraum ist dies bereits der Fall. Noch im laufenden Jahr sollen innerhalb der Regionen die strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine redaktionelle Zusammenarbeit geschaffen werden.
Eckmann: «Quersubventionierung ausgeschlossen»
Wie die redaktionelle Zusammenarbeit genau aussieht, ist gemäss SRG-Generaldirektor Armin Walpen also noch offen. Das Prozedere werde in den nächsten Monaten gemeinsam erarbeitet, sagte Daniel Eckmann, stellvertretender Generaldirektor der SRG. Sobald der Vewaltungsrat die Konzepte der Regionen genehmigt habe, würden die Direktionen der neuen Unternehmenseinheiten besetzt.
Bei der Zusammenarbeit soll keines der beteiligten Medien eine Vormachtsstellung einnehmen. Laut Eckmann müssen Radio und Fernsehen von Gesetzes wegen getrennte Rechnungen führen. Quersubventionierungen seien ausgeschlossen. SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch meinte an der Jahresmedienkonferenz in Bern lapidar, dass Radio und Fernsehen trotz Medienkonvergenz zwei verschiedene Medien bleiben würden.
Zudem sagte Münch, es gehe bei dem Projekt um Organisatorisches, also um die Frage, wie Ressourcen und Kompetenzen am besten genutzt werden könnten. Die SRG sieht Einsparungspotential von rund zwölf Millionen Franken jährlich bei Infrastruktur und Dienstleistungen, etwa IT, Finanzen, Personal und Immobilienmanagement. Dazu sagte Daniel Eckmann: «Hier soll eine Zusammenführung stattfinden und, wenn es sinnvoll ist, eine Zusammenlegung.»
Walpen: Widersprüchliches zu den Zielen der Konvergenz
Dem rein organisatorischen Charakter der Fusion widersprach Walpen in gewissen Sinn als er sagte, die Medienkonvergenz bedeute engere redaktionelle Zusammenarbeit von Radio, Fernsehen und Online, um den Bedürfnissen des Publikums gerecht zu werden. Dass Walpen zudem sagte, Konvergenz sei der Weg, um Vielfalt zu erhalten, ist zudem ziemlich unlogisch angesichts der Tatsache, dass die Ressorts Sport, Bildung, Kinder und eventuell Kultur zusammengefasst werden sollen.
Zeitplan: Deutschschweizer Einheit Anfang 2011 operativ
Der Verwaltungsrat SRG Deutschschweiz (SRG.D) hat für die Zusammenführung von Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF einen Zeitplan festgelegt. Die neue SRG- Unternehmenseinheit sei voraussichtlich ab Anfang 2011 operativ tätig, schrieb er. Zunächst will er nun bis Ende Mai den Projektauftrag formulieren. Auf dieser Grundlage würden bis Ende Juni die Projektorganisation, die personellen und finanziellen Ressourcen und der Zeitplan bestimmt.
Die eigentliche Arbeit an den Projekten soll rund ein Jahr dauern. Das Personal und das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) werden in die Arbeiten einbezogen. Bis Mitte 2010 will SRG.D dem nationalen Verwaltungsrat der SRG SSR idée suisse konkrete Anträge zur Realisierung der Zusammenführung von Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF stellen.
Auf dieser Basis wird der SRG-Verwaltungsrat entscheiden, wie die Deutschschweizer Einheit für Radio, TV und Multimedia organisiert wird. Anschliessend will SRG.D einen Direktor oder eine Direktorin für die neue Deutschschweizer Einheit vorschlagen, voraussichtlich bis Ende des kommenden Jahres.
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