Deutsches Gericht erklärt Online-Rekorder für illegal

TV-Sendungen dürfen nicht mehr gegen Bezahlung im Internet aufgezeichnet und gespeichert werden. Dies hat ein deutsches Gericht entschieden.

TV-Sendungen dürfen nicht mehr gegen Bezahlung im Internet aufgezeichnet und gespeichert werden. Dies hat ein deutsches Gericht entschieden.
So genannte Internet-Videorekorder verletzen nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes die Urheberrechte der Sender. Die Richter gaben damit dem deutschen Privatsender RTL recht.
Der Sender hatte den Anbieter Netlantic auf Unterlassen verklagt. Netlantic stellt gegen eine Monatsgebühr einen webbasierten Videorecorder zur Aufzeichnung von Sendungen zur Verfügung. Allerdings sei es, wie der Bundesgerichtshof nun in seinem Urteil bekräftigte, nur den Rundfunkunternehmen selbst erlaubt, ihre Sendungen öffentlich zugänglich zu machen.

Cayenne Communication Visuelle: Kampagne für Loterie Romande entwickelt

Die Agentur Cayenne Communication Visuelle hat für die Loterie Romande eine Kampagne mit dem Titel «Une Croix en Plus» entwickelt. Beworben wird dabei Swiss Lotto und das Zusatzspiel «Plus». Die Agentur Mediaedge:cia ist verantwortlich für Strategie, Planung und Mediaeinkauf.

Die Agentur Cayenne Communication Visuelle hat für die Loterie Romande eine Kampagne mit dem Titel «Une Croix en Plus» entwickelt. Beworben wird dabei Swiss Lotto und das Zusatzspiel «Plus». Mediaedge:cia ist verantwortlich für Strategie, Planung und Mediaeinkauf.
Die Kampagne ist am TV, auf Plakaten, in der Presse, im Internet, auf Teletext sowie im Kino bis Mitte Juni und danach erneut nach den Sommerferien zu sehen.
Verantwortlich bei Sciété de la Loterie Romande: Véronique Chassot (Werbe- und Medienleiterin), Lucia Ottet-Constatino (Produktleiterin Ziehungsspiele). Verantwortlich bei Cayenne Communication Visuelle: Jeam-Christophe Delisle. Verantwortlich bei Mediaedge:cia Switzerland: Frédéric Zamofing, Vera Presas. Filmproduktion: Freestudios SA (Marco Da Costa).

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Schreibszene Schweiz sucht die schönsten Postkarten-Texte

Schreibszene Schweiz sucht die schönsten Gedichte, Begebenheiten und Kurzgeschichten zum Thema «Jahresrauschen». Die Gewinnertexte werden auf Postkarten gedruckt.

Schreibszene Schweiz sucht die schönsten Gedichte, Begebenheiten und Kurzgeschichten zum Thema «Jahresrauschen». Die Gewinnertexte werden auf Postkarten gedruckt. Zu gewinnen gibt es ausserdem einen edlen Pelikan-Füllhalter, einen Schreibszene-Gutschein und Büchergutscheine. In der Jury sitzen die Autoren Judith Stadlin und Michael van Orsouw alias Salz & Pfeffer, Marianne Weissberg, Blanca Imboden und Fatima Vidal (Schreibszene.ch).
Einsendeschluss ist der 1. Juni 2009. Weitere Informationen unter Schreibwettbewerb.ch.

Döpfner verteilt Springer-Aktien an Mitarbeiter

Dem Springer Verlag geht es blendend: Springer-Chef Mathias Döpfner hat bei der Hauptversammlung ein gross angelegtes Aktienprogramm für Mitarbeiter angekündigt. Bis zu 8‘000 Springer-Angestellte bekommen jeweils vier Aktien geschenkt. Angesichts der Rekordzahlen 2008 schlugen Vorstand und Aufsichtsrat eine Rekordividende von 4,40 Euro pro Aktie vor.

Dem Springer Verlag geht es blendend: Springer-Chef Mathias Döpfner hat bei der Hauptversammlung ein gross angelegtes Aktienprogramm für Mitarbeiter angekündigt. Bis zu 8‘000 Springer-Angestellte bekommen jeweils vier Aktien geschenkt. Angesichts der Rekordzahlen 2008 schlugen Vorstand und Aufsichtsrat eine Rekordividende von 4,40 Euro pro Aktie vor.
Nicht zuletzt profitieren davon Döpfner selbst, sowie Verlegerwitwe Friede Springer. Beide verfügen über grosse Aktienpakete. Wer von den berechtigten Mitarbeitern seinen Jahresbonus komplett in Aktien anlegt, bekommt vom Konzern noch mal 30 Prozent obendrauf. Wer seinen Bonus zur Hälfte in Aktien anfordert, bekommt immerhin 15 Prozent dazu. Allein die vier Gratisaktien pro Mitarbeiter kosten den Konzern bei 8‘000 Berechtigten und derzeit rund 58 Euro pro Aktie ca. 1,8 Millionen Euro.
Des Weiteren zeigte Döpfner nochmals stolz die bereits bekanntgegebenen Konzernzahlen für 2008. Es sei das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte gewesen, sagte er. Der Gewinn war auf 571 Millionen Euro gestiegen, der Umsatz auf 2,7 Milliarden Euro. Die Bild-Gruppe erzielte, nicht zuletzt Dank einer erneuten Preiserhöhung, das sechste Rekordergebnis in Folge und auch die Welt-Gruppe konnte ihren Gewinn nochmals steigern.
Laut Döpfner stammen bereits aktuell 14 Prozent des Umsatzes bei Axel Springer aus digitalen Geschäften. Spätestens in zehn Jahren sollen es mindestens 50 Prozent sein. Er wiederholte seine Ankündigung, demnächst antizyklisch zukaufen zu wollen. Möglich seien sowohl Online-Investitionen als auch Zukäufe bei Zeitungen.
Bereits vor der Jahreshauptversammlung hatte Döpfner die Bild-Zeitung, das Zugpferd des Springer Verlags, als Krisengewinner bezeichnet.

Idpure: Mehr Seiten und neues Erscheinungsbild

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Neutral Zurich realisiert Kampagne für Puma International

Neutral Zurich hat unter dem Titel Reality Series zusammen mit Puma eine limitierte Produktreihe entwickelt. Ziel ist es, die Marke Puma in Modemagazinen und Stores zu etablieren und zum Thema in der Mode- und Kunstwelt zu machen.

Neutral Zurich hat unter dem Titel Reality Series zusammen mit Puma eine limitierte Produktreihe entwickelt. Ziel ist es laut Mitteilung der Agentur, die Marke Puma in Modemagazinen und Stores zu etablieren und zum Thema in der Mode- und Kunstwelt zu machen. Die Reality Series sind eine Serie von Kollaborationen zwischen Künstlern und Designern zur Entwicklung von limitierten Editionen, die in bestehende Produktlinien integriert werden.
Der ab Mai erhältliche Reality Bag no. 2 wurde vom Schweizer Künstler John Armleder gestaltet, der auch für den Inhalt der Tasche zuständig ist. Die Tasche wurde im Dezember 2008 an der Art Basel Miami Beach in Partnerschaft mit der Rubel Family Collection und der Ausstellung 30 Americans gelauncht. Die globale Kampagne wurde von den amerikanischen Künstlern Hank Willis Thomas und Rashid Johnson fotografiert. Für die weltweite Distribution und den Verkauf der limitierten Reality Series Produkte an ausgewählte Händler und Galerien zeichnet Neutral Zurich verantwortlich.
Verantwortlich bei Puma International: Benoit Duverger (Creative Director of Brand Communications). Verantwortlich bei Neutral Zurich: Michelle Nicol (Kuration & Gesamtverantwortung), Rudolph Schürmann (CD & Gesamtverantwortung), Kristina Milkovic (AD), Sibylle Kaelin, Sandra Oehy (Beratung).
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Reality Bag.

Budgetgewinn: Agence Trio wirbt neu für Moyard

Der Möbelhersteller Moyard hat der Lausanner Agentur Agence Trio seinen gesamten globalen Kommmunikationsetat zugesprochen. Nun sind erste Arbeiten entstanden.

Der Möbelhersteller Moyard hat der Lausanner Agentur Agence Trio seinen gesamten globalen Kommunikationsetat zugesprochen. Um das Image der Marke neu festzusetzen und die Bekanntheit der Marke zu steigern, hat Trio bei seinen ersten Werbemassnahmen nun auf einen Hybrid aus Moderne und Antike gesetzt. Klassisch elegant und doch äusserst überraschend, hiess das Motto.
Entstanden sind drei Sujets, welche nicht nur das Auge, sondern auch den Geist zu inspirieren sollen, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Die Sujets sind in der Presse und auf Plakaten zu begutachten.
Verantwortlich bei Moyard SA: Jean Winkler, Mathieu Winkler. Verantwortlich bei Agence Trio: Guido Masson (CD), Jérôme Bardin (Grafik), Sabine Dufaux (Strategie und Mediaplanung).

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Advico Y&R: Babuschka-Kampagne geht in die nächste Runde

Die Babuschka-Kampagne der Sonntagszeitung geht in die zweite Runde. Die Themen diesmal: Schönheitskult, Extremismus und Hoffnungsträger Obama.

Die schon mehrfach ausgezeichnete Babuschka-Kampagne der Sonntagszeitung geht in die zweite Runde. Die Themen diesmal: Schönheitskult, Extremismus und Hoffnungsträger Obama. Die von Advico Young&Rubicam entwickelten Anzeigen sind seit Anfang April in den wichtigsten deutschschweizer Printtiteln zu sehen.
Verantwortlich bei der SonntagsZeitung: Diego Quintarelli (Verlagsleitung) und Andrea Waltzer (Werbeleitung). Verantwortlich bei AY&R: Philipp Skrabal (ECD), Christian Bobst (CD/AD), Martin Stulz (Text), Lukas Wietlisbach (Grafik), Marcel Mägerle und Manuela Wettstein (Beratung). Fotografie/Composing: Scheffold.Vizner/Fluxif.

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Kobalt: Für die Hotelfachschule Luzern Gemüse und Früchte inszeniert

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SRG ernennt Gérard Tschopp zum Leiter der Medienkonvergenz-Projekte

SRG treibt Medienkonvergenz voran: Nun hat der Verwaltungsrat die verschiedenen Projektleiter bestimmt. Unter der Gesamtführung von Gérard Tschopp sollen die im März beschlossene systematische Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmenseinheiten organisiert werden.

SRG treibt Medienkonvergenz voran: Nun hat der Verwaltungsrat die Projektleiter bestimmt. Unter ihrer Führung sollen die im März beschlossene systematische Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmenseinheiten organisiert werden.
Am Mittwoch ist Gérard Tschopp, Direktor von Radio Suisse Romande (RSR), zum Gesamtprojektleiter ernannt worden. Er wird seine Funktion bei RSR bis zur Umsetzung der Medienkonvergenz in der Suisse Romande beibehalten. Tschopp ist verantwortlich für die Planung, Überwachung und Umsetzung des Gesamtprojekts. Vor zwei Wochen wurde er zudem in den Verwaltungsrat der Publisuisse gewählt.
Zum Leiter des Teilprojekts «Optimierung der Supportprozesse» wurde Stephan Giachino ernannt. Giachino habe sich als Projektleiter HKLR (harmonisierte Kosten-Leistungs-Rechnung) bewährt, wie die SRG in ihrer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.
Gilles Marchand, Direktor von Télévision Suisse Romande (TSR), wird Leiter des Konvergenzprojektes in der Suisse Romande ernannt hat. Unter seiner Führung wird ein Team aus Kaderleuten von RSR und TSR zusammengesetzt. In der deutschsprachigen Schweiz definiert der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz bis Ende Mai die Projektorganisation und bestimmt bis Ende Juni die Projektleitung. In der italienischsprachigen Schweiz ist das Projekt unter der Leitung von Direktor Dino Balestra bereits in der Umsetzung.
Gérard Tschopp und Stephan Giachino werden ihre Arbeit anfangs Mai aufnehmen und mit der Planung der Projekttätigkeiten und der Aufstellung der nationalen Projektorganisation beginnen. In den Regionen erarbeiten die Projektteams in einem detaillierten Projektbericht Vorschläge für die künftigen Angebote, Strukturen und Abläufe. Danach erfolgt die Ausschreibung und Wahl der Direktoren in den Regionen. In der Suisse Romande beginnt die Umsetzung der Projekte voraussichtlich Anfang 2010, in der Deutschschweiz aufgrund der Grösse und komplexeren Strukturen ab 2011.

Am 18. März hatte der Verwaltungsrat der SRG die unternehmensweit geltenden Ziele und Rahmenbedingungen für das Projekt «Medienkonvergenz und Wirtschaftlichkeit» beschlossen. Um eine systematische Zusammenarbeit zu ermöglichen, sollen die in der Suisse Romande und in der deutschsprachigen Schweiz noch nach Radio und Fernsehen getrennten Unternehmenseinheiten wie bei Radiotelevisione svizzera di lingua italiana (RSI) und Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) zu einer sprachregionalen Unternehmenseinheit zusammenwachsen. Dabei sollen die unterschiedlichen Märkte und Kulturen berücksichtigt, die publizistische Vielfalt sichergestellt und die Hauptstandorte beibehalten werden.

Jens Brecht wird Verantwortlicher für elektronische Medien bei Aegis Schweiz

Jens Brecht wird Mitte Jahr Andrea Schön als Verantwortliche für den Bereich elektronische Medien bei der Aegis Media Group Switzerland ersetzen. Brecht bringt acht Jahre Erfahrung aus internationalen Netzwerken mit.

Jens Brecht wird Mitte Jahr Andrea Schön als Verantwortliche für den Bereich elektronische Medien bei der Aegis Media Group Switzerland ersetzen. Er wird das siebenköpfige Team leiten, welches für die Kunden der Aegis-Media-Agenturen Carat und Vizeum die Planungs- und Einkaufs-Arbeiten verantwortet. Gemäss dem Schreiben der Agentur vom Mittwoch bringt Brecht acht Jahre Erfahrung in führenden internationalen Medianetzwerken und auf Media-Anbieterseite in Deutschland und in der Schweiz mit. In seiner letzten Funktion bei Mediabrands (Initiative Media und Universal McCann) war er bereits als Head of Electronic Media für elektronische Medien verantwortlich. Brecht hat ein Studium in Marketing-Kommunikation.

Werbung aus dem Abfall

Die Winterthurer Agentur +söhne Werbung arbeitet klimaneutral für die Deutsche Post und Nabholz. Zuweilen werden Ideen gar mit Abfallmaterial umgesetzt.

Sie nennen sich «Zürichs kreativste Provinzagentur» – sind aber alles andere als weltfremd. Für einen internationalen Kunden wie die Deutsche Post durften +söhne soeben ein Gadget der besonderen Art realisieren: Ein qualitativ hochwertiges Ledernotizbuch wurde komplett klimaneutral hergestellt. Das heisst, alle bei der Produktion entstandenen Emissionen wurden berechnet und kompensiert, indem sie einem ökologischen Projekt zugute kamen. Das Papier trägt das FSC-Gütesiegel und das Leder wurde aus Lederresten gefertigt.
Hochwertig und gleichzeitig umweltfreundlich – das ist schon länger ein Credo bei der Agentur von Tobias Weber und Florian Ingold. Als ein Team von AD und CD haben die beiden ihre Agentur 2003 gegründet. Heute beschäftigen die Söhne fünf Leute. Sie wirken bewusst in Winterthur, weil diese zürcherische Kulturmetropole etwas abseits vom Mainstream ist. Zudem können sie in ihrem Loft auf dem früheren Sulzergelände problemlos mit dem Velo zur Arbeit fahren. «+söhne are clima neutral» prangt auf ihrem Briefkopf. Und der Eintrag in der führenden Nonprofit-Stiftung Myclimate.org hat den Söhnen jetzt auch diesen Auftrag der Deutschen Post eingebracht.
Das Ziel, Werbung möglichst umweltfreundlich zu gestalten, war auch die Idee bei einem Auftrag für Nabholz. In einer alten Schulturnhalle hauchten +söhne «der ältesten Sportmarke der Welt» neues Leben ein. Im Zentrum standen dabei klassische Turngeräte wie die Ringe, das Reck oder das Pferd. Diese Sujets wurden zu Blickfängen in einem edlen Fächer, der jetzt als unkonventioneller Herbst-/Winterkatalog 09/10 in Umlauf kommt. Als Vor- und Rückseite dient ein waschechter Turnhallenboden aus Linoleum. Die Grundidee war dabei, wie bei den trendigen Freitag-Taschen Blachen auch hier echte alte Böden zu recyclen. Da ein solcher Purismus beim Material allerdings teurer und wohl auch umweltschädlicher als das Bedrucken von neuem Linoleum ausgefallen wäre, hat man jetzt die kostengüns¬tigere Variante gewählt. Dafür zahlen die Winterthurer bei diesem Projekt etwas mehr auf Myclimate ein. «Wir liefern allerdings nicht Geld ab im Sinne eines Ablasshandels», meint Florian Ingold. «Wir möchten, dass wir als überzeugte klimaneutrale Agentur wahrgenommen werden.»
Andreas Panzeri
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