Berlusconi-Kritiker tritt als Chefredaktor zurück

Der Chefredaktor der katholischen Zeitung «L'Avvenire» ist von seinem Amt zurückgetreten. Dino Boffo kündigte am Donnerstag in einem Brief an die italienische Bischofskonferenz CEI seinen Rückzug an, wie italienische Medien berichteten.

Der Chefredaktor der katholischen Zeitung «L’Avvenire» ist von seinem Amt zurückgetreten. Dino Boffo kündigte am Donnerstag in einem Brief an die italienische Bischofskonferenz CEI seinen Rückzug an, wie italienische Medien berichteten. Als Begründung nannte er den persönlichen Angriff Zeitung «Il Giornale» auf seine Person und den darauffolgenden Medienrummel. Die Zeitung gehört zu Silvio Berlusconis Medienimperium. Seine Redaktion, wie auch sein Leben und das seiner Familie seien brutal angegriffen worden, so Boffo in dem Brief.
In den vergangenen Monaten war Ministerpräsident Berlusconi wegen angeblicher Sexgeschichten und wilder Partys mehrfach von der Kirche und auch in der Zeitung «L’Avvenire» kritisiert worden. «Il Giornale» hatte Boffo unter anderem als schwul beschimpft und ein angebliches Gerichtsurteil veröffentlicht, nach dem Boffo wegen der Bedrohung
der Ehefrau eines homosexuellen Freundes zur Zahlung einer Geldstrafe
verurteilt worden sein soll.
Berlusconi hatte sich in der vergangenen Woche von dem Artikel distanziert. Ein vorgesehenes Treffen des Ministerpräsidenten mit Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone war nach der Veröffentlichung vom Vatikan kurzfristig abgesagt worden. Italienische Medien spekulierten über eine Krise zwischen dem Vatikan und der Regierung, was allerdings von beiden Seiten zurückgewiesen wurde.

www.sda.ch

Felder Vogel: Neue Leitung, neuer Auftritt

Die Kommunikations-Agentur Felder Vogel verstärkt ihr Team mit Fred Blattner. Gleichzeitig wird aus Felder und Vogel neu: Felder Vogel, Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Kommunikations-Agentur Felder Vogel hat grössere Veränderungen vorgenommen. Mit Fred Blattner verstärkt die Luzerner Agentur ihre Markenführungskompetenz. Der neue Leiter der Beratung und des operativen Geschäfts war zuvor in internationalen Branding-Agenturen in Berlin und Zürich tätig. Gleichzeitig wird aus Felder und Vogel neu: Felder Vogel, Kommunikation in Wirtschaft und
Gesellschaft.

www.feldervogel.ch

Blick-Chefredaktor Weissberg verlässt Ringier

Der frühere Chefredaktor des Blick, Bernhard Weissberg, verlässt Ringier auf Ende November. Er eröffnet im Dezember die Firma Weissberg Consulting für strategische Kommunikationsberatung in Zürich.

Der frühere Chefredaktor des Blick, Bernhard Weissberg, verlässt Ringier auf Ende November. Er hätte bei Ringier 20 Jahre lang die spannendsten Jobs gehabt, so Weissberg. Nun möchte er sein Energie in einem eigenen Unternehmen einsetzen. Weissberg eröffnet im Dezember in Zürich die Firma Weissberg Consulting für strategische Kommunikationsberatung in Zürich.
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Bernhard Weissberg hatte seit 1990 bei Ringier verschiedenste journalistische und Führungspositionen inne. Er war unter anderem Chefredaktor von Blick und Sonntagsblick, lancierte 2006 die Gratis-Abendzeitung heute – jetzt Blick am Abend- und war von 2002 bis 2006 Bereichsleiter Zeitungen und damit Mitglied der Ringier Konzernleitung.

www.ringier.ch

STV fordert 25 Millionen Subvention für Schweizer Tourismus-Marketing

Für die Herbstsession steht das dritte Programm des Bundesrates zur Stabilisierung der Konjunktur auf dem Programm. Der Schweizer Tourismus Verband STV setzt sich dafür ein, dass das touristische Marketing mit 25 Millionen Schweizer Franken unterstützt wird.

Für die Herbstsession steht das dritte Programm des Bundesrates zur Stabilisierung der
Konjunktur auf dem Programm. Der Schweizer Tourismus Verband STV setzt sich dafür ein, dass das touristische Marketing mit 25 Millionen Schweizer Franken unterstützt wird. Schon heute zeichne sich ab, dass das in der zweiten Stufe initiierte Impulsprogramm erfolgreich sei und eine grössere touristische Nachfrage erzeugt werden konnte, so der STV in einer Mitteilung vom Freitag.
Für das dritte Programm des Bundesrates zur Stabilisierung der Konjunktur sollen 400 Millionen Franken eingesetzt werden.

www.swisstourfed.ch

ADC Gipfel 2010: Standortfrage entscheidet sich zwischen Frankfurt/Main und München

Der Art Directors Club für Deutschland ADC wird den «Gipfel der Kreativität» im nächsten Jahr in Frankfurt/Main oder in München austragen. Der Club hatte im Juni 2009 erstmals den Standort des Branchenhöhepunktes bundesweit ausgeschrieben.

ADC Gipfel 2010: Standortfrage entscheidet sich zwischen Frankfurt/Main und München
Der Art Directors Club für Deutschland ADC wird den «Gipfel der Kreativität» im nächsten Jahr in Frankfurt/Main oder in München austragen. Das hat der ADC Vorstand in einer Sitzung am 3. September 2009 in Berlin beschlossen. Der Club hatte im Juni 2009 erstmals den Standort des Branchenhöhepunktes bundesweit ausgeschrieben.
In der engsten Auswahl waren neben Frankfurt und München auch Düsseldorf und Hamburg. Die endgültige Entscheidung über den Festival-Standort fällt in den kommenden Wochen. Das Branchentreffen des ADC hat seit 1994 ohne Unterbrechung in Berlin stattgefunden. Der Club hatte sich für die Ausschreibung des Standortes entschieden, um neue Impulse und größere Unterstützung für das Festival zu erhalten.
Auch das Programm um den ADC Wettbewerb wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Neben der Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge für die Öffentlichkeit und einer großen Preisverleihung findet seit 2008 ein Kongress statt, auf dem bisher Redner wie Karl Lagerfeld, Jonathan Meese, Michael Ballhaus und Mario Testino auf dem Podium vertreten waren. Zum ersten Mal findet der ADC Gipfel 2010 gemeinsam mit den ADC Junior Days, der Nachwuchstagung des ADC, statt.

www.adc.ch

Suisse Emex 09: Midas stellt Antikrisenbuch vor

Als Fachverlag für Management-Literatur hat an der Suisse Emex 09 ein Antikrisenbuch vorgestellt. Der Autor, Nicholas Bates, ist Gründer und Chef von Strategic Edge, einer Beratungsfirma, die mit Unternehmen wie Microsoft, Barclays Bank und BBC, aber auch mit zahlreichen Kleinbetrieben und Non-Profit-Organisationen zusammenarbeitet.

Als Fachverlag für Management-Literatur hat an der Suisse Emex 09 ein Antikrisenbuch vorgestellt. «Handeln statt Jammern!» heisst die Devise des Autors und in diesem Sinne liefert er 177 praktische Anregungen und konkrete Aktionspläne, die alle sofort umsetzbar sind und dem Leser Mut machen, die Ärmel hochzukrempeln und zu handeln, schreibt der Verlag. Die aktuelle Wirtschaftslage sehe nicht rosig aus und das werde wohl auch noch eine Weile so bleiben. Viele versuchen, sich durch Abwarten alle Optionen offen zu halten. Passivität ist aber kein guter Ratgeber, heisst es in der Midas-Mitteilung weiter. Denn gerade jetzt böten sich gute Chancen, durch kluges und rasches Handeln nicht bloss zu überleben, sondern sogar gestärkt aus diesen schwierigen Zeiten hervorzugehen.
Im Zentrum stehen unter anderem folgende Fragen:
• In welchen Bereichen kann ich etwas verbessern?
• Welche konkreten Schritte muss ich ergreifen, um meine Firma zu stabilisieren?
• Wie setze ich meine Ideen am effektivsten in die Tat um?
• Wie meistere ich auftauchende Schwierigkeiten?
Der Autor, Nicholas Bates, ist Gründer und Chef von Strategic Edge, einer Beratungsfirma, die mit Unternehmen wie Microsoft, Barclays Bank und BBC, aber auch mit zahlreichen Kleinbetrieben und Non-Profit-Organisationen zusammenarbeitet. Er ist Autor der beiden Business-Ratgeber «Unplugged! Have it your way» und «Instant MBA».
Das Buch ist ab 9.9.09 im Buchhandel erhältlich. Eine Leseprobe findet sich unter:
www.antikrisenbuch.de.

Viral Video Award: Mehrere hundert Einreichungen

Beim Viral Video Award auf dem 25. Internationalen Kurzfilmfestival Interfilm Berlin werden zum zweiten Mal die besten Virals des Jahres präsentiert. Bis zum heutigen Tag sind mehrere hundert Filme aus 24 Ländern eingereicht worden.

Beim Viral Video Award auf dem 25. Internationalen Kurzfilmfestival Interfilm Berlin werden zum zweiten Mal die besten Virals des Jahres präsentiert. Bis zum heutigen Tag sind mehrere hundert Filme aus 24 Ländern eingereicht worden. Noch bis zum 10. September können für den internationalen Award Filme auf viralvideoaward.com eingereicht werden. Dies können eigens produzierte oder bereits existierende Filme sein. Ob für oder gegen Marken, Ideen, Images: Wichtig ist, dass die Filme eine Botschaft vermitteln und mit der Absicht produziert wurden, diese Botschaft viral im Netz zu verbreiten.
Nach dem Einsendeschluss werden dem Publikum vom 5. Oktober bis zum 5. November die besten Filme auf
www.viralvideoaward.com zum Voting präsentiert. Parallel und unabhängig davon wählt die Fachjury die besten Spots aus. Die beiden Gewinnerfilme werden auf dem Festival, das vom 3. bis 8. November stattfindet, mit dem Viral Video Award prämiert.
Medial unterstützt wird der Viral Video Award unter anderem von der Wochenzeitung Der Freitag und dem deutschen Weblog Nerdcore.de.

www.interfilm.de
www.zucker-kommunikation.de

Euro RSCG Zürich: Schweizer Kulturgüter ab 5 Franken

Bei Pro Patria. konnten Kulturliebhaber im Frühjahr mit einer Spende ab 5 Franken schon einige der schönsten Kulturgüter und Landschaften symbolisch erstehen. Auf diese Weise lässt sich die Sammlung jetzt vervollständigen. Von der Euro RSCG Zürich kreiert, preist die Kampagne gleich drei neue Objekte der Begierde an: die Brücke im Averstal, das Teatro Sociale in Bellinzona und die Kapelle St. Georg in Berschis.

Einmalige Schweizer Kulturobjekte zu besitzen muss nicht teuer sein: bei Pro Patria. konnten Kulturliebhaber im Frühjahr mit einer Spende ab 5 Franken schon einige der schönsten Kulturgüter und Landschaften symbolisch erstehen. Auf diese Weise lässt sich die Sammlung jetzt vervollständigen. Von der Euro RSCG Zürich kreiert, preist die Kampagne gleich drei neue Objekte der Begierde an: die Brücke im Averstal, das Teatro Sociale in Bellinzona und die Kapelle St. Georg in Berschis.
Für die zweite Welle entwickelte die Kreativagentur neben den Print-Sujets auch einen Radio-Spot. Dieser setzt die Freude einer neuen Miteigentümerin des Bischofsschlosses Leuk in den Mittelpunkt. Mit einem hörbaren Augenzwinkern.
Die zweite Welle startet am 7. September 2009 und wird in allen Sprachregionen der Schweiz zu sehen und zu hören sein.
Verantwortlich bei Schweizerische Stiftung Pro Patria: Roman G. Schönauer, Generalsekretär
(Projektbegleitung). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (Creative Direction), Philipp Lengyel (Art Direction), Wolfgang Bark (Text), Regine Cavicchioli (Grafik), Sarah Gianesi, Walter Tagliaferri (Beratung), Matthias Müller (Strategie). Tonstudio: Selmi Tonstudio. Fotograf: Taiyo Onorato & Nico Krebs. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.
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Mafo Concept übernimmt Publitest von der Wirzgruppe

Nach seiner Gründung im Sommer 2008 ist das Markforschungsuntenrnehmen Mafo Concept bereits auf Expansionskurs und übernimmt von der Wirz Gruppe die Marke Publitest.

Nach seiner Gründung im Sommer 2008 ist das Markforschungsuntenrnehmen Mafo Concept bereits auf Expansionskurs und übernimmt von der Wirz Gruppe die Marke Publitest. Die seit 1962 existierende Marke bleibe bestehen und ergänze das Angebotsportfolio von Mafo Concept, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Für Rolf Hintermann, Partner von Mafo Concept, schliesst sich mit dieser Akquisition ein Kreis. Als Geschäftsleiter und Mitinhaber war er 30 Jahre lang bei Publitest engagiert. Ebenfalls eine Publitest-Vergangenheit haben seine bei Mafo Copncept gleichberechtigen Partnerinnen und Ko-Geschäftsleiterinnen Sonja Wedekind und Vanessa Pejchar. Sie waren beide vor ihrem Schritt in die Selbständigkeit als Projektleiterinnen bei Publitest unter Vertrag.

Twitter: Werbewoche knackt die 100-Follower-Grenze

Wenn das kein Grund ist, die Korken knallen zu lassen: Bereits über 100 Follower folgen der Werbewoche auf Twitter.com - die magische Grenze ist durchbrochen.

SRG: Unzulässige Werbung für Online-Game betrieben

Laut Bundesverwaltungsgericht hat die SRG bei der Lancierung des Online-Spiels «Fussball-Challenge 08» unzulässige Werbung betrieben. Ob das Schweizer Fernsehen auf seiner Website einen Link zum Download zu solchen Games setzen darf, bleibt offen.

Laut Bundesverwaltungsgericht hat die SRG bei der Lancierung des Online-Spiels «Fussball-Challenge 08» unzulässige Werbung betrieben. Ob das Schweizer Fernsehen auf seiner Website einen Link zum Download zu solchen Games setzen darf, bleibt offen.
Mitte April 2008 hatte die SRG laut SDA in der Sendung «Sport Aktuell» auf SF zwei das Online-Game, das von Swisslos gesponsert wurde, vorgestellt. Der Moderator Jann Billeter machte in der Sendung gleich selbst einen Test und wies auf die Suchtgefahr des Spiels hin. Später informierte Billeter über die tollen Preise und die Möglichkeit zum Download des Spiels auf der Homepage des Schweizer Fernsehens, das die Nutzungsrechte an dem Computerspiel im Hinblick auf die Euro 08 von einer österreichischen Firma erworben hatte. Auch auf der Website des Schweizer Fernsehens wurde das Spiel präsentiert.
Beschwerde der SRG abgewiesen
Das Bundesamt für Kommunikation Bakom stellte im vergangenen Jahr fest, dass die SRG mit der Anpreisung in «Sport aktuell» und auf ihrer Website unzulässige Werbung für ihr das Game betrieben habe. Das Bundesverwaltungsgericht hat diesen Entscheid nun bestätigt und die Beschwerde der SRG abgewiesen. Offen kann laut dem Urteil bleiben, ob die SRG für Spiele wie «Fussball-Challenge 08» oder das im Winter angebotene «Ski Challenge» auf ihrer Website einen Link zum Download setzen darf. Der Entscheid kann noch beim Bundesgericht angefochten werden.

Schawinski zeigt Radio Energy-Geschäftsführer Dani Büchi an

Radio-1-Chef Roger Schawinski hat auf seine Worte Taten folgen lassen und den Geschäftsführer des Zürcher Privatsenders Radio Energy Zürich, Daniel Büchi, und mehrere Mitarbeitende angezeigt.

Radio-1-Chef Roger Schawinski hat auf seine Worte Taten folgen lassen und den Geschäftsführer des Zürcher Privatsenders Radio Energy Zürich, Daniel Büchi, und mehrere Mitarbeitende angezeigt. Sie sollen sich des unlauteren Wettbewerbs schuldig gemacht haben. Die Anzeige ging am Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ein, wie diese laut SDA bestätigte. Es geht um eine Energy-Werbebroschüre. Darin werden unter anderem Hörerzahlen der beiden Sender einander gegenübergestellt. Laut Schawinski sind die Zahlen falsch.
Entbrannt ist der Streit nach der Verteilung von drei Radio-Konzessionen für das Sendegebiet Zürich/Glarus im vergangenen Herbst. Beide Sender beanspruchen eine Konzession für sich. Das Uvek hatte den Zuschlag Schawinskis Radio 1 gegeben. Die zweite und dritte gingen an Radio 24 und Radio Zürisee. Energy ging leer aus. Im Dezember rekurrierte der Sender gegen den Entscheid des Uvek. Das Urteil des Verwaltungsgerichts wird in Kürze erwartet. Freie UKW-Frequenzen stehen im Grossraum Zürich laut Uvek zurzeit nicht zur Verfügung.
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