Swiss: Markenrechte der Swissair gekauft

Die Fluggesellschaft Swiss hat die Markenrechte der Swissair gekauft. Zwar will sie die Marke vorläufig nicht kommerziell verwenden, die Swiss konnte auf diesem Wege aber verhindern, dass plötzlich jemand anders unter dem Namen Swissair fliegt.

Die Fluggesellschaft Swiss hat acht Jahre nach dem Grounding der Swissair deren Markenrechte gekauft. Man habe sich vor kurzem mit Swissair-Konkursverwalter Karl Wüthrich auf einen entsprechenden Deal geeinigt, sagte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel gegenüber der Zeitung Sonntag. Nun kann die Fluggesellschaft, wenn sie will, künftig wieder unter dem Namen Swissair fliegen. Vorläufig soll die Marke nicht kommerziell genützt werden. «Aber wir wollten verhindern, dass jemand anders plötzlich unter dem Namen Swissair fliegt», so Donzel weiter.
Die Swiss verzichtet im Gegenzug auf eine Forderung gegenüber der Swissair. Da die Kursdividende der Swissair und SAir Group nur etwa zehn Prozent betragen werde, verzichte die Swiss de facto auf etwa zehn Millionen Franken. Der Betrag wirke nicht sehr hoch, heisst es im Artikel weiter, denn nach dem Konkurs wurde der Markenwert der Swissair auf eine halbe Milliarde geschätzt. Damit war die Swissair vor dem Untergang eine der wertvollsten Marken der Schweiz.

Zu guter Letzt: Cablecom-Manager auf Hausbesuch

Cablecom kämpft seit einiger Zeit mit Imageproblemen und unglücklichen Kunden. Nun zückt man bei der Kabelnetzanbieterin alle Register und schickt Kader- und Topmanagementmitglieder auf Hausbesuch.

Seit geraumer Zeit kämpft Cablecom mit dem Abfluss von Kunden. Der geplante Markenwechsel alleine – Cablecom soll entweder nach der Muttergesellschaft UPC (United Pan-European Communications) oder nach der amerikanischen Besitzerin Liberty Global benannt werden – dürfte die notorisch unzufriedenen Kunden jedoch nicht besänftigen. Deshalb will die Kabelnetzanbieterin Ursachenforschung betreiben. In den kommenden drei Wochen werden ausführliche 90-minütige Gespräche mit einer «dreistelligen Anzahl von Kunden» geführt, um herauszufinden, wo der Schuh drückt, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Um zu vermitteln, dass man es wirklich ernst meint, werden keine Praktikanten, sondern Kader- und Topmanagementmitglieder auf Hausbesuch geschickt. Das ist eben echte Kundenpflege!

Vizner Borel: Kampagne für Theater an der Winkelwiese realisiert

Die Agentur Vizner Borel hat für das Theater Winkelwiese ein Spielzeitmagazin, eine Website sowie ein Plakatsujet entwickelt.

Das Motto der neuen Spielzeit lautet «Randzonen». Das Theater an der Winkelwiese verspricht einen frischen Theater-Winter mit Premieren und Wiederaufnahmen. Die Schweizerische Erstaufführung «Country Music» bildet dabei den Schwerpunkt. Vizner Borel hat für das Theater eine Website konzipiert und realisiert.
Die neue Spielzeit wird von Vizner Borel mit dem Spielzeitmagazin Winkel, F4 Plakaten und der neuen Website in Szene gesetzt.
Verantwortlich bei Theater Winkelwiese: Stephan Roppel (Gesamtverantwortung), Fanti Baum (Dramaturgie). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Florian Steiner (AD), Beratung; Andrea Vizzarro (Beratung). Fotografie: Filippo Romano, Mailand (Winkel), Jonas Kuhn (Plakat). Robi Fazio & Marco De Luca (Website).
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Michelle Hunziker steigt bei «Wetten dass…?» ein

Thomas Gottschalk erhält Unterstützung bei der Moderation von «Wetten dass…?»: Michelle Hunziker wird ab der nächsten Ausgabe der ZDF-Show am 3. Oktober in Freiburg mit dabei sein.

Thomas Gottschalk erhält Unterstützung bei der Moderation von «Wetten dass…?»: Michelle Hunziker wird ab der nächsten Ausgabe der ZDF-Show am 3. Oktober in Freiburg mit dabei sein, wie die Bild-Zeitung laut SDA berichtete. Weil die Show spontaner werden soll, lernt Gottschalk die Wetten und die Kandidaten künftig erst in der Sendung kennen. Die 32-Jährige wird sie ihm und dem Publikum präsentieren. Gottschalk soll wie bisher durch die Show führen, mit den prominenten Gästen auf dem Sofa plaudern und die Stars auf der Bühne präsentieren.
Bereits 1998 moderierte Hunziker zusammen mit Gottschalk die Verleihung der Goldenen Kamera. Ein Jahr später führten die beiden die Zuschauer beim Benefiz-Konzert Michael Jackson & Friends durchs Programm.

CS Media: Zürcher Kulturinstitutionen im Parkhaus inszeniert

Wer ab dem 16. September 2009 in das 1. Obergeschoss des Parkhauses Hohe Promenade in Zürich einfährt, wird von einer Bildwelt der beiden Zürcher Kulturinstitutionen Opernhaus und Tonhalle Orchester empfangen.

Wer ab dem 16. September 2009 in das 1. Obergeschoss des Parkhauses Hohe Promenade in Zürich einfährt, wird von einer Bildwelt der beiden Zürcher Kulturinstitutionen Opernhaus und Tonhalle Orchester empfangen. Die gesamte rechte Seitenwand ist auf knapp 100 Metern mit Opern- und Ballettszenen des Opernhauses Zürich geschmückt, während auf der linken Seite das Tonhalle-Orchester ihre Musikerinnen und Musiker darstellt. Die von CS Media inszenierten Bildwelten werden durch neue Farben an Wänden, Decken und Säulen untermauert. Die speziell für diese Installation entwickelte Beleuchtung sorgt für sehr helle und sichere Parkplätze und erleichtert die Orientierung auf dem Parkdeck.
CS Media ist Spezialist für die Entwicklung und Vermarktung von auffälligen Marketingplattformen. Durch verschiedene Instrumente der Raumgestaltung und Point of Arrival Massnahmen inszeniert CS Media Marken und Botschaften in Parkhäusern.
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Comedia kritisiert Weko-Entscheid: Medien sind keine Kaugummis

Die Mediengewerkschaft Comedia bezweifelt, dass die Weko die richtige Institution ist, um allein über die Folgen einer Fusion von nationaler Tragweite auf dem Medienmarkt zu entscheiden.

Die Mediengewerkschaft Comedia bezweifelt, dass die Weko die richtige Institution ist, um allein über die Folgen einer Fusion von nationaler Tragweite auf dem Medienmarkt zu entscheiden. Zeitungen sind keine Kaugummis: Der Werbemarkt zweier regionaler Gratiszeitungen kann nicht das alleinige Kriterium sein, die Übernahme des Inlandgeschäfts des Westschweizer Medienunternehmens Edipresse durch die Zürcher Tamedia gutzuheissen.
Durch die Übernahme von Edipresse wird Tamedia zum grössten Medienunternehmen im Bereich der Schweizer Tageszeitungen und zum Monopolisten auf dem Markt der morgens erscheinenden Gratisblätter im ganzen Land. Gut die Hälfte der bezahlten Tageszeitungen in der Schweiz ist durch die Fusion im Besitz der Tamedia. Faktisch besitzt das Zürcher Verlagshaus damit ein Meinungsmonopol, das die vermeintliche Presse-Vielfalt der Schweiz in Frage stellt und dem Konzernjournalismus Tür und Tor öffnet. Das Bakom, das diesbezüglich über weitergehende Kompetenzen als die Weko verfügt, aber schweigt.
Wie eine Presse-Vielfalt unter dem Deckmantel von Tamedia konkret aussieht, ist bereits jetzt durch den gesteigerten Austausch von Artikeln beim Berner «Bund» und Zürcher «Tages-Anzeiger» ersichtlich: Unter verschiedenen Titeln erscheinen inhaltlich weitgehend identische Zeitungen. Umso bedenklicher ist es, dass die Weko in ihrem Entscheid sogar darauf verzichtet, dem in Zukunft gesamtschweizerisch bestimmenden Medienunternehmen Auflagen zu machen, die die Unabhängigkeit der betroffenen Redaktionen garantieren könnten.
Keine Rentabilisierung auf dem Buckel des Personals
Wie angekündigt, wird «20 Minutes», das vom Zürcher Medienhaus als Kampfblatt gegen «Le Matin Bleu» auf den Markt geworfene Gratisblatt, die einstige Konkurrenz aus dem Hause Edipresse innert Kürze schlucken. Wieder werden zahlreiche JournalistInnen auf die Strasse gestellt. Comedia wird sich zusammen mit den ArbeitnehmerInnen von Tamedia und Edipresse gegen die als Folge der Übernahme zu erwartenden Entlassungen zur Wehr setzen und fordert Tamedia auf, künftig vollumfänglich auf Kündigungen zu verzichten und allen die Weiterbeschäftigung im jetzt abgesegneten Nationalunternehmen zu garantieren.

Westschweizer Pendlerzeitungen werden zusammengeführt

Nach dem Entscheid der Weko, dem Zusammenschluss der Schweizer Aktivitäten von Edipresse mit Tamedia zuzustimmen, führen die beiden Medienhäuser ihre Pendlerzeitungen in der Westschweiz zusammen. Die letzte Ausgabe von Le Matin Bleu in der bisherigen Form erscheint am Freitag, 25. September 2009. Zehn Personen werden entlassen.

Nach dem Entscheid der Weko, dem Zusammenschluss der Schweizer Aktivitäten von Edipresse mit Tamedia zuzustimmen, führen die beiden Medienhäuser ihre Pendlerzeitungen in der Westschweiz zusammen. Die letzte Ausgabe von Le Matin Bleu in der bisherigen Form erscheint am Freitag, 25. September 2009, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag heisst. Anschliessend wird die vereinte Redaktion ein neues Konzept entwickeln, dass die besten Elemente von 20 minutes und Le Matin Bleu verbindet. Die erste Ausgabe der gemeinsamen Pendlerzeitung mit dem Namen 20 minutes erscheint im Verlauf des Novembers. Die Weiterführung des Namens 20 minutes sichert die Werbekombination mit 20 Minuten in der Deutschschweiz. Gleichzeitig mit dem Start der neuen Pendlerzeitung wird die Gestaltung von 20 Minuten in der Deutsch- sowie 20 minutes in der Westschweiz überarbeitet und um Elemente des Designs von Le Matin Bleu erweitert. Auf Anfang 2010 erscheint 20 minutes wie bisher Le Matin Bleu mit den zwei Regionalausgaben Genève und Vaud. Die Auflage wird bei 210’000 Exemplaren liegen. Der Druck erfolgt neu im Centre d’Impression Edi¬presse in Bussigny.
Verwaltungsratspräsident der 20 Minutes Romandie S.A., an der Tamedia und PPSR mit jeweils 50 Prozent beteiligt sein werden, wird Serge Reymond, CEO von Edipresse Schweiz. Die Geschäftsführung übernimmt Joseph Crisci, bisher Geschäftsleiter von 20 minutes. Tristan Cerf, bisher Chefredaktor von Le Matin Bleu, wird Chefredaktor der Zeitung. Philippe Favre, bisher Chefredaktor von 20 minutes, übernimmt die Leitung der Online-Redaktion. Aufgrund bereits erfolgter natürlicher Personalwechsel könne die Zahl der Kündigungen auf zehn Mitarbeitenden reduziert werden, heisst es in der Mitteilung.
Zusammenführung von Onlineplattformen
Neben den beiden Pendlerzeitungen werden auch die Online-Rubrikenmärkte zusammengeführt. Die Jobup Sarl sowie die Beteiligungen an der Immobilienplattform Homegate.ch und der Partnervermittlungsplattform Swissfriends.ch werden per 1. Januar 2010 in eine gemeinsame Rubrikenorganisation eingebracht. Durch die Zusammenführung der Online-Stellenplattformen Alpha.ch, Jobwinner.ch (Tamedia) und Jobup.ch (Edipresse) soll ein starkes nationales Stellenetzwerk für die Schweiz entstehen. Jobup.ch soll schrittweise zur nationalen Marke ausgebaut werden. Die Gesamtleitung der neuen Rubrikenorganisation übernimmt Urs Hügli, bisher CEO von Homegate. Verwaltungsrats-präsident der Online-Rubrikenorganisation, an der Tamedia und PPSR mit jeweils 50 Prozent beteiligt sein werden, wird Christoph Tonini, Leiter Medien Schweiz von Tamedia.

Radiokonzessionen: Lebrument ist «bestürzt und wütend»

Den Verlegern stösst der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts sauer auf. Er sei bestürzt und wütend, sagte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Freitag an der Jahrestagung des Verbandes Schweizer Presse in Interlaken. Michael Ringier zeigte sich über den negativen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht überrascht.

Den Verlegern stösst der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, dem zum Ringier-Verlag gehörenden Sender Energy definitiv die Konzession zu verweigern, sauer auf. Er sei bestürzt und wütend, sagte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument laut SDA am Freitag an der Jahrestagung des Verbandes Schweizer Presse in Interlaken. Erstmals in der Geschichte sei durch den Staat ein Medienverbot erlassen worden. Für die vielen Hörerinnen und Hörer von Radio Energy sei dieser Entscheid schlicht unverständlich, so Lebrument weiter. Und die 60 Mitarbeitenden des Senders fragten sich, was sie falsch gemacht haben sollten. Sie machten ein Radio-Programm, das gut ankomme.
Ringier setzt nun auf digitales Radio
Verleger Michael Ringier zeigte sich über den negativen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht überrascht. Radio Energy werde nun schauen, was aus der verfahrenen Situation zu machen sei. Eine Möglichkeit sei, über das digitale Radio (Dab) zu senden. Auch andere Alternativen würden geprüft. Im Übrigen dürften angesichts der technologischen Entwicklung letztmals Radio-Konzessionen erteilt worden sein. In zehn Jahren werde es keine Konzessionen mehr brauchen, so Ringier. Bereits heute lasse sich über das Internet Radio Energy weltweit empfangen. Schwerwiegend sei der Gerichtsentscheid aber mit Blick auf den Medienverband des Verlagshauses. Ringier sei im Ausland multimedial gut verankert. Eine starke Heimbasis sei eine wichtige Voraussetzung, um auch im Ausland Erfolg zu haben. Mit dem Gerichtsentscheid werde Ringier nun auch hier behindert.

Washington Post legt Print und Online zusammen

Die US-Traditionszeitung Washington Post hat mit einem kräftigen Tritt auf die Kostenbremse reagiert, um einbrechende Werbeerlöse abzufedern. Bereits ab Jahresbeginn 2010 wird das Blatt seine Print- und Onlineaktivitäten zusammenlegen.

Die US-Traditionszeitung Washington Post hat mit einem kräftigen Tritt auf die Kostenbremse reagiert, um einbrechende Werbeerlöse abzufedern. Bereits ab Jahresbeginn 2010 wird das Blatt seine Print- und Onlineaktivitäten zusammenlegen. In einem Memo an die Mitarbeiter ließ Post-Herausgeberin und Media-CEO Katherine Weymouth wissen, dass die beiden Sparten mit 01. Januar kommenden Jahres zu einer Organisation verschmolzen werden. Einmal mehr erntet die Branche damit einen Rückschlag für den Qualitätsjournalismus, wie Pressetext schreibt. Zuletzt hatte der Medienkonzern etwa angekündigt, sein nationales Wochenmagazin gänzlich einzustellen. Wie der gesamte Sektor ist die Washington Post stark von der krisenbedingten Werbeflaute betroffen. Diese ist auch hierzulande deutlich spürbar und äußert sich vorwiegend in den schrumpfenden Erlösen von Printmedien.

Google will Markt mit Online-Werbebannern aufmischen

Durch einen radikalen Umbau seiner Onlinewerbe-Börse Double Click will Google in den Markt mit grafischen Bannern vordringen. Damit bringt der US-Suchmaschinenbetreiber vor allem Yahoo und AOL in Bedrängnis, die diesen Bereich bislang dominieren.

Durch einen radikalen Umbau seiner Onlinewerbe-Börse Double Click will Google in den Markt mit grafischen Bannern vordringen. Damit bringt der US-Suchmaschinenbetreiber vor allem Yahoo und AOL in Bedrängnis, die diesen Bereich bislang dominieren.
Der neue Marktplatz von Double Click soll mit Googles hauseigenen Werbesystemen Ad Words und Ad Sense verbunden werden, wie das Unternehmen am Donnerstag gemäss SDA mitteilte. Dadurch hofft der Konzern, die Liquidität bei Auktionen zu steigern, bei denen Webseiten-Betreiber freie Reklameflächen feilbieten. Zudem sollen werbetreibende Firmen beim neuen Double Click Ad Exchange ihre Zielgruppen besser ins Visier nehmen können.
Der Konzern hatte Double Click Anfang 2008 für 3 Milliarden Dollar gekauft und dabei Microsoft und Yahoo ausgestochen. Google-Chef Eric Schmidt bezeichnete Display- Werbung zuletzt als das vermutlich nächste grosse Milliardengeschäft für den Konzern. Bislang konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf Textwerbung, die neben Internetsuchergebnissen erscheinen. Den grössten Marktplatz für Onlinewerbung betreibt Yahoo mit seiner Tochter Right Media. Yahoo hatte Right Media 2007 für 650 Millionen Dollar übernommen.

Bundesverwaltungsgericht: Konzessionsverfahren war «rechtskonform»

Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnet das von Radio Energy in seiner Beschwerde bemängelte Konzessionsverfahren für die Zürcher Privatradiosender in seinem Urteil als «rechtskonform». Das Uvek habe Radio 1 zu Recht besser bewertet als Radio Energy.

Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnet das von Radio Energy in seiner Beschwerde bemängelte Konzessionsverfahren für die Zürcher Privatradiosender in seinem Urteil als «rechtskonform». Das Uvek habe Radio 1 zu Recht besser bewertet als Radio Energy. Massgebend für den Entscheid seien Kriterien gewesen wie Arbeitsbedingungen oder die Vielfalt der Informationsangebote, nicht aber die Beliebtheit des Programms beim Publikum, heisst es gemäss SDA in einer Medienmitteilung zum Urteil. Vor diesem Hintergrund habe das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (Uvek) «sachgerecht, rechtsgleich und nachvollziebar» entschieden. Daher sei Radio 1 zu Recht besser bewertet worden als der unterlegene Sender des Medienkonzerns Ringier. Dieser hatte in der Beschwerde geltend gemacht, er sei bei der Bereicherung der Meinungs- und Angebotsvielfalt besser zu bewerten. Dieses Kriterium sei nur ausschlaggebend, wenn die Bewerbungen als gleichwertig zu betrachten seien. Das sei aber nicht der Fall gewesen. Selbst wenn es so gewesen wäre, hätte Radio 1 laut Gericht immer noch besser abgeschnitten.
Erweitertes Sendegebiet für Radio 24, Radio 1 und Radio Zürisee
Eine Konzession für das Sendegebiet Zürich/Glarus erhielten vor einem Jahr Radio 24 (Tamedia), Roger Schawinskis Radio 1 sowie Radio Zürisee (Zürisee Medien AG). Radio Energy (Ringier) ging ganz leer aus, zumal es sich auch nicht um die kleine Konzession für den Grossraum Zürich beworben hatte.Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes bedeutet für Radio 24, Radio 1 und Radio Zürisee nun die definitive Neukonzessionierung. Damit geht eine Erweitertung des Sendegebietes einher. Radio Zürisee beispielsweise kann künftig die gesamten Kantone Zürich und Glarus sowie Teile der Kantone St. Gallen, Schwyz und Aargau per UKW versorgen. Dank dem neuen Sendestandort Üetliberg wird zudem die Empfangssituation in der Stadt Zürich und deren Umgebung verbessert.
Noch fünf Einsprachen hängig
Nun sind noch fünf Einsprachen gegen Konzessionsentscheide hängig. Wann die Urteile fallen, ist unklar, wie ein Sprecher des Bundesverwaltungsgerichts am Freitag auf Anfrage der SDA sagte. Bei den Radiokonzessionen sind noch drei Rekurse hängig. Im Versorgungsgebiet Aargau hat die Radio AG Beschwerde gegen die Konzession für Radio Argovia eingelegt. In der Südostschweiz klagt Radio Südost gegen den Zuschlag für Radio Grischa und im Jurabogen hat LuNE Einsprache gegen die Konzession für Arc FM eingelegt. Bei den regionalen Fernsehsendern sind noch zwei Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts ausstehend. In der Ostschweiz beschwert sich Tele Säntis über die Konzession an Tele Ostschweiz und im Jurabogen macht Arc TV dem Sender Canal Alpha die Lizenz streitig.
Ursprünglich waren die Rekurse zahlreicher. Durch Übernahmen und Übertragung von Lizenzen sind allerdings Eingaben ans Gericht zurückgezogen worden, wie Andrea Arcidiacono, Sprecher des Bundesverwaltungsgerichts, auf Anfrage sagte.

Führungswechsel bei Dm.m: Marcus Michelotti tritt als CEO zurück

Marcus Michelotti tritt per 30. September 2009 nach elf Jahren Tätigkeit als CEO von Dm.m zurück. Am 1. Oktober 2009 wird der 38-jährige Nicolas Sauvant die operative Führung des Unternehmens als neuer CEO übernehmen.

Marcus Michelotti tritt per 30. September 2009 nach elf Jahren Tätigkeit als CEO von Dm.m zurück. Am 1. Oktober 2009 wird der 38-jährige Nicolas Sauvant (Bild links) die operative Führung des Unternehmens als neuer CEO übernehmen. Marcus Michelotti wird Nicolas Sauvant während einer einjährigen Übergangsphase zur Seite stehen und ihn in allen internen und externen operativen Bereichen unterstützen.
Seit vier Jahren verantwortet Nicolas Sauvant das Marktgebiet Westschweiz für Dm.m und AZ Direct. Er ist Experte im klassischen Direktmarketing, zweisprachig und hat dieses Jahr seine Ausbildung zum Dipl. Fundraiser beim Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg erfolgreich abgeschlossen, wie es in einer Mitteilung heisst.
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Marcus Michelotti.
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