Migros macht empfohlene Preiserhöhung nicht mit
Migros macht eine empfohlene Preiserhöhung des Gillette-Herstellers Procter & Gamble nicht mit. Vielmehr senkt der Grossverteiler Preise für Rasierklingen.
Ab Montag kosten die Klingen in den Migros-Läden gegenüber der Preisempfehlung des Herstellers fünf bis zehn Franken weniger, wie Migros laut SDA am Sonntag mitteilte. Damit wehre sich die Migros «gegen die überhöhten Preisempfehlungen von Gillette».
«Erhöhungen nicht nachvollziehbar»
Der Marktführer Procter & Gamble begründe die jährlich steigenden Kosten seiner Produkte mit hohen Ausgaben für Werbekampagnen, Produktentwicklungen und Promotionen, die das Wachstum des Unternehmens sicherstellen sollen. «Die Erhöhungen sind für uns nicht nachvollziehbar. Die Preise haben die Grenze des Erträglichen erreicht. Es entsteht der Eindruck, lediglich höhere Margen erzielen zu wollen», wird Alex Sieber, Leiter Food/Near food im Migros-Genossenschafts-Bund in der Mitteilung zitiert. Bereits im August hatte die Migros eine Preiserhöhung nicht mitgemacht. Die Migros wolle ein Exempel statuieren und der Marktdominanz von Gillette entgegentreten. Die Preissenkung gehe voll zu Lasten der Migros, die durch tiefere Margen Einbussen «von mehreren Millionen Franken» in Kauf nehme.
«Migros-Premium» ab Anfang 2010
Anfang 2010 wird die Migros die neue Marke «Migros-Premium» einführen. Darunter will der Detailhändler jene Produkte optisch zusammenfassen, die schon heute in allen Sortimenten als Premium-Artikel angeboten werden. Dies bestätigte Sprecher Urs Peter Naef gegenüber der NZZ am Sonntag. Über das Design und die Preispositionierung will der Grossverteiler vorerst keine Angaben machen. Klar sei, dass M-Premium zwischen der rund 200 Artikel umfassenden Luxuslinie M-Sélection und dem mittelpreisigen Label M-Classic liegen werde, schreibt die Sonntagspublikation.
«Erhöhungen nicht nachvollziehbar»
Der Marktführer Procter & Gamble begründe die jährlich steigenden Kosten seiner Produkte mit hohen Ausgaben für Werbekampagnen, Produktentwicklungen und Promotionen, die das Wachstum des Unternehmens sicherstellen sollen. «Die Erhöhungen sind für uns nicht nachvollziehbar. Die Preise haben die Grenze des Erträglichen erreicht. Es entsteht der Eindruck, lediglich höhere Margen erzielen zu wollen», wird Alex Sieber, Leiter Food/Near food im Migros-Genossenschafts-Bund in der Mitteilung zitiert. Bereits im August hatte die Migros eine Preiserhöhung nicht mitgemacht. Die Migros wolle ein Exempel statuieren und der Marktdominanz von Gillette entgegentreten. Die Preissenkung gehe voll zu Lasten der Migros, die durch tiefere Margen Einbussen «von mehreren Millionen Franken» in Kauf nehme.
«Migros-Premium» ab Anfang 2010
Anfang 2010 wird die Migros die neue Marke «Migros-Premium» einführen. Darunter will der Detailhändler jene Produkte optisch zusammenfassen, die schon heute in allen Sortimenten als Premium-Artikel angeboten werden. Dies bestätigte Sprecher Urs Peter Naef gegenüber der NZZ am Sonntag. Über das Design und die Preispositionierung will der Grossverteiler vorerst keine Angaben machen. Klar sei, dass M-Premium zwischen der rund 200 Artikel umfassenden Luxuslinie M-Sélection und dem mittelpreisigen Label M-Classic liegen werde, schreibt die Sonntagspublikation.















