Zu guter Letzt: 2010 – Schluss mit Facebook und Co.

Mehr Sport treiben, weniger Süssigkeiten essen, weniger rauchen – das sind so die üblichen Vorsätze fürs kommende Jahr. Dieses Jahr neu in der Auswahlliste: Schluss mit Facebook, Myspace, Xing und Co. 2010 soll das Jahr werden, in dem die Kommunikation wieder «in Echt» stattfindet.

Netzwerkpflege im Internet war bislang ganz wichtig. Wer bei den webbasierten sozialen Netzwerken nicht angemeldet war, kein Profil hatte, der gehörte einfach nicht dazu. Jetzt wird aber alles anders. Sich im Internet zu präsentieren gehört der Vergangenheit an. Wer wirklich cool sein will, der kündigt seine Mitgliedschaften im Netz und trifft seine Freunde im 2010 im echten Leben. Wie das ganze Abmeldeprozedere funktioniert, das können Ausstiegswillige auf der Website Ausgestiegen.com nachlesen. Festentschlossene finden eine Beschreibung, wie sie den Account definitiv löschen können, Unschlüssige können ihr Konto verwaisen lassen, das heisst, bei einem Rückfall kann das alte Profil wieder aktiviert werden. Bereit den Neujahrsvorsatz zu fassen? Unsichere erfahren auf der Website von Personen, die den Schritt bereits gewagt haben, wie die Zeit danach so ist…

US-Rundfunkkonzern insolvent

Der drittgrösste US-Rundfunkkonzern Citadel Broadcasting ist pleite. Das Unternehmen hat Gläubigerschutz beantragt.

Der Schritt ist Teil einer Vereinbarung der Sendergruppe mit über 60 Prozent ihrer bevorrechtigten Gläubiger. Demnach sollen dem Unternehmen im Rahmen einer Umschuldung rund 1,4 Milliarden Dollar an Schulden erlassen werden. Zudem werden die Gläubiger dem Unternehmen den Angaben zufolge für die Umstrukturierung rund 36 Millionen Dollar in bar zur Verfügung stellen.
Zur Sendergruppe gehören mehr als 200 Radiostationen. Nach den Worten von Citadel-Chef Farid Suleman werden die Geschäfte des Konzerns normal weiterlaufen. Das Unternehmen will die Umstrukturierung demnach so rasch wie möglich hinter sich bringen.Citadel hatte im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 183 Millionen Dollar verbucht.

AG für neue Zeitung in Obwalden und Nidwalden gegründet

Am Montag ist in Stans die «ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung AG» gegründet worden. Initianten und Aktionäre sind zu gleichen Teilen die Gesellschaft Nidwaldner Volksblatt, Obwaldner Unternehmer und die Brienzer Gossweiler Media, Herausgeberin der Jungfrau Zeitung. Mit der neuen Aktiengesellschaft soll eine umfassende Medienplattform für die Kantone Obwalden und Nidwalden aufgebaut werden.

Im Zentrum stehen lokale Nachrichten, Hintergründe, Analysen sowie Service und Unterhaltung. Eine Redaktion publiziert sieben Tagen in der Woche auf einer frei zugänglichen Online- und Mobileplattform. Zweimal wöchentlich soll zudem eine Printausgabe erscheinen, die im Abonnement angeboten wird. Dazu wurde eine Lizenzvereinbarung Mikrozeitung mit der Gossweiler Media abgeschlossen.
Zum Präsidenten gewählt wurde Thomas Gasser, diplomierter Baumeister aus Lungern. Vizepräsidentin wird Marlène Wirthner-Durrer, Präsidentin der Gesellschaft Nidwaldner Volksblatt aus Stans. Ebenfalls im Verwaltungsrat ist Armin Durrer, Rechtsanwalt in Stans und Urs Gossweiler, Zeitungsverleger in vierter Generation aus Brienz. Für das Amt des Chefredaktors würden derzeit Gespräche mit Kandidaten geführt, heisst es in einem Mediencommuniqué vom Montag.

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Etat: Condor Corporate filmt für Louis Widmer

Condor Corporate Films konnte sich in einer Wettbewerbspräsentation von Louis Widmer Cosmetics durchsetzen. Die Abteilung von Condor Films erhält den Zuschlag für die Realisation eines neuen Imagefilmes.

Der Film soll nächstes Jahr umgesetzt werden. Das 1947 gegründete Unternehmen Condor Films besteht aus den Geschäftsbereichen Commercials, Corporate & New Media, Faro TV und Studio Bellerive.

Jean-Jacques Roth wechselt zu Radio Télévision Suisse

Jean-Jacques Roth, zurzeit Chefredaktor der Westschweizer Tageszeitung Le Temps, übernimmt den Nachrichtenbereich bei Radio Télévision Suisse (RTS). Gilles Pache, Programmdirektor bei Radio Suisse Romande (RSR), wird seinerseits neuer Programmdirektor bei RTS.

Jean-Jacques Roth ist in der neuen achtköpfigen Geschäftsleitung der einzige, der zuvor weder beim Radio noch beim Fernsehen arbeitete. Das heutige Westschweizer Fernsehen und Radio fusioniert auf den 1. Januar 2010. Das daraus resultierende neue Unternehmen wird unter dem Namen «Radio Télévision Suisse» auftreten.

BMB: Auftritt von LSE-System aufgefrischt

Die BMB Werbeagentur hat die Website von LSE-System komplett überarbeitet. Der neue Internetauftritt wird in den nächsten Monaten für alle Franchisenehmer der Firma weltweit umgesetzt.

Im Vordergrund der Überarbeitung stand die einfachere Integration audiovisueller Inhalte, das schnelle Anpassen auf Anforderungen des Marketings sowie die Optimierung der Übersichtlichkeit für Endkunden. Für die gesamte technologische Realisation zuständig war die Internetagentur Spoiled Milk ApS, Kopenhagen sowie deren Zweigniederlassung in Zürich. LSE System ist einer Erfinderin, Vermarkterin und Lizenz- und Franchisegeberin von zwei Systemen zur Innensanierung von wasserführenden Rohrleitungen.

Verantwortlich bei LSE-System, Wollerau: Ramon Näf (CEO). Verantwortlich bei BMB: Flavio Meroni (Konzeption), Sam Bolleter (Beratung/Projektleitung). Realisation: Caspar Hübertz (Spoiled Milk ApS, Kopenhagen), David Luisi (Spoiled Milk GmbH, Zürich).

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Bianco: Neuer Vermarktungspartner und erweiterte Distribution

Das im letzten Dezember erstmals publizierte Magazin für den alpinen Lebensstil Bianco ist mit einigen Neuerungen zum zweiten Mal erschienen. Neu wird die Zeitschrift vom frisch gegründeten Bianco Verlag herausgegeben, an dem die bisherige Herausgeberin Spot Werbung beteiligt ist.

Ab 2010 wird Bianco zudem von der Verlagsagentur Mediensatellit international vertreten und vermarktet. Zum Portfolio des Zürcher Mediaunternehmens gehören unter anderem Titel wie Du, Ambiance, GDI Impuls oder Watch International. In den Bereichen Inhalt, Werbung und Distribution wurde eine Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus vereinbart. Neu sind ebenfalls die Büroräumlichkeiten in St. Moritz, die ab Februar 2010 bereit stehen. Das überregionale Heft soll künftig mindestens zwei mal pro Jahr herauskommen, geplant sind auch einzelne Sonderausgaben.

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Das Cover der neuen Ausgabe Winter 2009/2010.

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An der Präsentation der neuen Ausgabe, (v.l.n.r.): Dario Cantoni (Chefredaktion/Creative Direction Bianco und Geschäftsleitung Spot Werbung), Werner Pircher (Geschäftsleitung Spot Werbung), Fabrizio D’Aloisio (Redaktion Bianco und PR-Leitung Spot Werbung), Philipp Bitzer (Chefredaktion Bianco).

Neue Marketingleiterin bei Hansgrohe Schweiz

Sandra Alduk ist zur neuen Marketingleiterin des Sanitärunternehmens Hansgrohe Schweiz ernannt worden. Die 28-Jährige tritt ihre Funktion per 1. Januar 2010 an.

Sandra Alduk ist bereits seit 2004 für die Firma tätig. Nach Abschluss ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung «Internationales Marketing» war sie als Area Marketing Coach für das Marketing in Südeuropa und Lateinamerika zuständig und hat während dieser Zeit sowohl in Italien wie auch in der Schweiz gearbeitet.
Ihr Vorgänger Roger Wondrusch bleibt dem Unternehmen treu. Der 39-Jährige ist seit 1998 verantwortlich für Marketing, IT und Prozesse im B2B- und EDI-Bereich sowie seit 2009 für die Projektleitung CRM International. Neu wird er im Vertrieb für das Projektgeschäft Schweiz verantwortlich sein und weiterhin die bisherigen Bereiche – ausser dem Marketing – betreuen. Zudem wird Wondrusch neu Projektaufgaben in der Verkaufsregion Zentraleuropa (Deutschland, Schweiz und Österreich) übernehmen.
Hansgrohe Schweiz ist eine Tochtergesellschaft des in der Sanitärbranche weltweit tätigen Unternehmens Hansgrohe. Dazu gehören auch die Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos.

The Proof Of The Pudding Is The Eating

Karl Lüönd, freier Publizist und Buchautor, wundert sich über den Widerspruch zwischen Wirklichkeit und medialer Wahrnehmung und kritisiert die Elfenbeinturm-Perspektive der Macher.

Nicht erst seit dem Abstimmungsresultat über die Minarettverbotsinitiative fällt mir der schreiende Widerspruch zwischen Lebenswirklichkeit und medialer Wahrnehmung, zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung auf. Zu viele Macher in Politik, Kommunikation und Medien scheinen sich zu weit von der Basis entfernt zu haben, für die zu arbeiten sie vorgeben.
Manchmal denke ich, es täte vielen schwarz gewandeten Opinion Leaders gut, in Münchenbuchsee oder in Sirnach zu leben statt in den schicken Lofts im Kreis 5. Sie würden dann ihren Schlummerbecher im «Bären» oder im «Frohsinn» zu sich nehmen und nicht in einer abgefahrenen Bar mit weissen Wänden und Fotokunst von Annelis Strba drauf. Es hinge dann zwar etwas von Rolf Knie an der Wand oder im Härtefall der gute alte General Guisan – aber unsere schwarz gewandeten Freunde wären näher bei den Alltagssorgen und den Lebensprioritäten der Kundschaft, die am Ende ihre Löhne und Honorare bezahlt.
Was haben sie – um ein beliebiges Beispiel zu nennen – in allen Zeitungen und auf allen Kanälen nur für ein Geschrei gemacht um «Pepperminta», den Film von Pipilotti Rist, die durch eine geheimnisvolle Übereinkunft des Kunsthandels und der mit ihm verbundenen Kunstkritik zur bedeutendsten aller lebenden Schweizer Kunstschaffenden ernannt worden ist. Raunende Bewunderung für das kuriose Filmwerk war sozusagen Pflichtstoff, und wer zu rufen wagte: «Die Kaiserin ist ja nackt …» wurde behandelt wie der Rufer in Andersens Märchen: eben wie ein kleines Kind. Pipilotti hat man nun einmal gut und bedeutend zu finden, sonst ist man hoffnungslos out.
Aber die Qualität des Puddings erweist sich beim Essen. Wie also hat das Publikum an der Kasse abgestimmt? «Pepperminta» verzeichnete im Jahre 2009 ganze 14 272 Kino-Eintritte – etwa gleich viele, wie der Entlebucher Anzeiger Leser pro Nummer hat. Alle Schweizer Filme zusammen – und fast jeder, der neu erscheint, wird ja von den Medien als Top-Ereignis gehandelt – haben im ablaufenden Jahr gerade mal 3,2 Prozent der in der Schweiz verkauften Kino-Eintritte erreicht. Es ist nicht zu erwarten, dass diese «Marktleistung» die Bescheidenheit der einheimischen Filmemacher befördern wird. Mit einer Selbstverständlichkeit, die keine andere Sorte Kulturschaffender hier zu Lande zu toppen vermag, strecken die Filmer bei jedem Projekt die hohlen Hände nach staatlicher Kulturförderung aus. Unterdessen geht ein Buchverlag nach dem anderen über den Jordan, ohne dass dem Departement des Innern oder einem dieser vielen rührigen kommunalen und kantonalen Kulturverwalter etwas Gescheites zu deren Förderung eingefallen wäre.
Auch in der umgekehrten Richtung läuft der Kommunikationsfluss zwischen oben und unten immer wieder auf – dummerweise gerade dann, wenn die Kommunikationsziele erreicht werden, d. h. wenn eine Botschaft es wider Erwarten schafft, die dicke Lehmschicht des Desinteresses zu durchdringen und die Leute wirklich zu berühren. Wie war das denn mit dieser Teaser-Kampagne des Bundesamts für Sozialversicherung («Behinderte liegen uns nur auf der Tasche …»)? Die Betroffenen und die Betroffenheitsverwalter schrieen auf – wunderbar, das war ja der Beweis dafür, dass die Kampagne gewirkt, d. h. die Menschen für einen Moment stutzig gemacht, ja in Aufruhr versetzt hat. Was kann man von guter Werbung mehr erwarten? Und was tut der neue Bundesrat Didier Burkhalter am Anfang seiner Amtszeit? Er knickt vor den Lobbyisten ein und verbietet eilfertig die Fortsetzung der Kampagne – «wegen grossen Erfolgs abgebrochen», sozusagen. Die Nachricht lautet unverschlüsselt: Bundesamtliche Kampagnen sind so lange geduldet, als sie nicht wirklich wirken. Sobald sie den Nerv treffen, werden sie verboten.
Es herrscht hier die gleiche Heuchelei wie im Fall «Pepperminta». In Wirklichkeit will man sein Angebot, seine Botschaft gar nicht dem rauen Klima des Marktes aussetzen; man will es lieber seinesgleichen recht machen: Aktivität vorschützen, nichts übertreiben, nicht anecken – und wenn der Nerv getroffen wird, sofort zurückzucken, sich entschuldigen, verbieten und abbrechen. Die Intellektuellen mit ihrem nachträglichen Protest gegen das Minarett-votum, die Kultur-Mafia im Fall «Pepperminta», die Lobbyisten und bundesamtlichen Deutungsverwalter im Fall der IV-Kampagne – sie alle sind des gleichen Delikts schuldig: Missachtung der Wirklichkeit und der von ihr ausgehenden Signale (welche nachweislich in Münchenbuchsee und in Sirnach früher und deutlicher zu erkennen sind als im Seefeld oder im Kreis 5).
Auf diese Art von Feigheit im täglichen Kampf um die Aufmerksamkeit steht als Höchststrafe die Nichtbeachtung. Eine Berufung dagegen gibt es nicht.

Dieser Artikel erschien in der Werbewoche-Printausgabe vom 17. Dezember 2009.

JWT+H+F: Mit Kleenex durch die Grippesaison

Die Werber von JWT+H+F haben für Kleenex eine Plakatkampagne realisiert. Die Sujets sollen das Taschentuchpäckchen als Freund während der Grippesaison positionieren.

Die Motive zeigen, das Kleenex-Päckchen ist immer zur Stelle, wenn man es braucht – unabhängig davon, wo man sich gerade befindet. Als Werbemittel kommen in den grössten Schweizer Bahnhöfen F-12- und Leuchtplakate zum Einsatz. Grenzübergreifend präsent ist die Kampagne in Form von Railpostern in den Zügen der SBB und der ÖBB. Zusätzlich werden im Januar auch diverse Samplings durchgeführt.

Verantwortlich bei Kimberly-Clark: Franziska Leisi (Marketing Manager Family Care), Corinne Anliker (Brand Manager Kleenex). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Enrico Bachmann, Grischa Rubinick (CD), Grischa Rubinick (AD), Vanessa Lehmann-Spalleck, Christine Krause (Beratung), Mathias Bart (Text), Jonathan Heyer (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung).

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Zu guter Letzt: «Netzwerke und herrsche»

Mit dem Zitat «Moderne Markenführung heißt: Netzwerke und herrsche!», schaffte es der Geschäftsführer der Berger Baader Hermes, Oliver Hermes auf die Liste der besten Zitate Deutschlands aus dem Jahr 2009.

«Echte Kämpfer essen keinen Honig, sie kauen Bienen». Dies ist ein Zitat des DDB-Kreativchefs Amir Kassaei. Er schaffte es mit diesem Satz in die Liste der besten Zitate aus dem Jahr 2009.
Zum Abschluss des alten Jahres hat Horizont.net die besten Zitate der Marketing-, Medien- und Agenturscheider zusammengestellt. Hier einige Beispiele zum sammeln:
«Ich würde das Internet sogar schon als klassische Werbeform bezeichnen.» (hristian-André Weinberger, Vice President, Henkel, Düsseldorf).
«Als Held zu sterben ist definitiv nicht unser Ziel.», (Armin Rehberg, Vorstand, Penny, Köln, zum Thema Investitionen in der Krise).
«Exzellente Kreation darf der Debatte um Relevanz nicht zum Opfer fallen.» (André Kemper, Geschäftsführer Kemper Trautmann, Hamburg).
«Wir können gar nicht so schnell Personal abbauen, wie im Moment die Umsätze fallen.» (Martin Sorrell, CEO WPP, London).
«Die Arroganz der klassischen Kreativen gegenüber den Onlinern ist endgültig Geschichte.» (Matthias Schmidt, Vorstand und Partner Scholz & Friends, Hamburg).
«Wie viele Leute haben statt ,Wir leben Autos’ gelesen ,Wir leben noch’?» (Stefan Liske, Geschäftsführender Gesellschafter, PCH Berlin-Los Angeles, Berlin, zum neuen Opel-Claim).

www.horizont.net

Hilfswerke kritisieren SRG-Spendenaktion

Einige Hilfswerke kritisieren die Spendenaktion der SRG «Jeder Rappen zählt». Die Aktion sei zusätzliche Konkurrenz.

Die enorme Medienpräsenz der Aktion «Jeder Rappen zählt» löst bei vielen Organisationen Unmut aus. Dies schreibt die NZZ am Sonntag. Noch nie sei eine Spendenaktion medial so gross inszeniert worden wie «Jeder Rappen zählt». Ausserdem stünden Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis.
SRG unterstützt Geschenkaktion «2 x Weihnachten»
Über sechs Millionen Franken wurden bis am Samstagabend gesammelt. Doch die Aktion sorgt bei vielen Hilfswerken für Unmut., wie die NZZ am Sonntag weiter schreibt. «Die Weihnachtszeit ist der falsche Zeitpunkt dafür», sagt Martin Küenzi von der Heilsarmee, «bei dieser gewaltigen Medienpräsenz verschwinden unsere eigenen Aktivitäten.»

www.nzz.ch

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