Andreas und Conrad: Promi-Agentur gegründet

Andreas und Conrad, so heisst die von Michael Andreas Büchel und Johannes Conrad Hug neu gegründete Agentur für Prominenten-Management. Ziel der beiden Inhaber ist es, die Schweizer Promilandschaft weg vom Cervelat-Image zu holen.

Dazu setzen Büchel und Hug bei der Auswahl ihrer Vertragspartner auf eine starke Selektion. Man wolle, so Hannes Hug, auf keinen Fall alles annehmen, sondern sei um ein «homogenes Mandanten-Portfolio» besorgt, wie es in einem Artikel der Sonntagszeitung heisst. Mit einem 360-Grad-Management wollen die beiden Inhaber ihre Persönlichkeiten langfristig unterstützen und deren Images fokussierter profilieren. Ein knappes Dutzend Promis gehören bereits zum Portfolio, unter anderen Andrea Jansen, Anna Maier, Susanne Kunz, Fiona Hefti, Marco Fritsche und Dani Fohrler.

Google: Fünf Millionen Dollar für Super-Bowl-Werbung

Google hat mit einem rund einminütigen Super-Bowl-Fernsehspot für Aufruhr gesorgt. Die Werbung ist der bisher grösste Schritt in Richtung klassisches Marketing. Eigentlich setzt Google vorwiegend auf Mundpropaganda oder Onlineaktivitäten, um seine Suche zu bewerben.

Im Zuge des Super Bowl hat Google nun seine Aversion gegen das Medium TV gebrochen. In die Ausstrahlung des Spots wurden kolportierte fünf Millionen Dollar investiert. Google selbst wollte sich auf Nachfrage von Pressetext nicht zu den Sendekosten äussern. CEO Eric Schmidt persönlich propagierte den Google-Spot mit dem Titel «Parisian Love» über Twitter. Der Spot selber dürfte mit wenig Aufwand produziert worden sein. Vielmehr als einige Klicks durch die Googlesuche sind nicht zu sehen. Darüber hinaus war der Spot schon seit November im Web abrufbar.

Keystone/AWP Video: Neuer Leiter für die Videonachrichtenagentur

Roland Schäfli übernimmt per 1. März 2010 die Leitung der von den beiden Agenturen Keystone und AWP betriebenen Unit Keystone/AWP Video. Der 41-Jährige folgt in dieser Position auf Patrick Teuscher, der als Programmleiter zu Tele Bärn wechselt.

Roland Schäfli verfügt über zehnjährige Erfahrung im Video- und TV-Bereich in leitenden Funktionen bei Prime Time, Tele Ostschweiz, StarTV und RTL-ProSieben Schweiz. Zuvor war er als schreibender Journalist während zehn Jahren in den Redaktionen verschiedener Printtitel tätig. Als freier Autor arbeitete er für mehrere Fernsehstationen und Publikationen.
Keystone/AWP Video ist eine gemeinsam von Keystone und AWP Finanznachrichten betriebene Videonachrichtenagentur. Sie bietet Kunden Webvideos – beispielsweise News- oder Finanzvideobeiträge – aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Videobeiträge werden sowohl für Websites als auch für private Fernsehstationen produziert und entweder als komplette Endfassung oder aber als Rohmaterial zur weiteren Bearbeitung an die Kunden geliefert.

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Lauterkeitskommission: Anwalt droht mit Strafanzeige

Nimmt sich die Lauterkeitskommission einer Beschwerde gegen eine Medizinalpraxis an, droht ihr ein Strafverfahren. Die Androhung erhielt sie vom Anwalt der Fettabsauge-Praxis, gegen die sich die Beschwerde richtet.

Der Anwalt hat im Auftrag seines Klienten ein Strafverfahren gegen die Mitglieder des Stiftungsrates und gegen die Mitglieder der Lauterkeitskommission und dessen Sekretär angedroht. Anlass dazu gab ein Schreiben der SLK vom 15. Dezember 2009, in welchem dem Klienten mitgeteilt wurde, dass von einer Konkurrenzfirma bei der SLK eine Beschwerde wegen unlauterer Werbung eingereicht worden ist. Das Anwaltsbüro verwahrt sich im Namen des Klienten «in aller Form gegen dieses rechtswidrige Ansinnen.» Das Schreiben wurde an verschiedene Stiftungs- und Kommissionsmitglieder versandt und fordert von diesen, dass sie davon Abstand nehmen, auf die Beschwerde einzutreten. Falls das nicht geschehe, sei mit Strafanträgen und Strafanzeigen zu rechnen.
Begründet wird die Androhung damit, dass das Vorgehen der SLK ungesetzlich sei, und dass sich die Organe der Stiftung richterliche Funktion anmassen würden. Ausserdem sei die Verfahrensordnung mit erheblichen, die Rechtsstaatlichkeit missachtenden, Mängeln behaftet. Das Schreiben, welches den Parteien am 15. Dezember 2009 zugestellt wurde, sei dazu angetan, die Parteien einzuschüchtern und zur Verfahrenseinlassung zu nötigen.

EDI soll den Vorfall prüfen
Die SLK habe von dieser Eingabe Kenntnis genommen und nach eingehender Beratung beschlossen, den Tatbestand an das Eidgenössische Departement des Inneren (EDI) weiterzuleiten, heisst es im Communiqué. Dieses soll im Rahmen der gesetzlichen Stiftungsaufsicht von Amtes wegen prüfen, ob die Tätigkeit der SLK unzulässig sei, wie das der Beschwerdegegner behauptet. Dies vor dem Hintergrund, dass das EDI die Statuten und das Reglement der Stiftung und der Kommission geprüft und genehmigt habe. Bis zum Entscheid des EDI erfolgt durch die SLK keine Anhandnahme im betreffenden Verfahren.
Die SKL besteht seit 1966 und bemüht sich seither als Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft um faire Werbung. Sie ist von Praxis und Lehre seit Jahrzehnten anerkannt. Ihre Entscheide werden den Parteien zugestellt. Stellt ein Betrieb seine als unlauter bezeichnete Werbung nicht ein, publiziert sie den Entscheid in den Medien. Die Kommission kann sich bei ihren Entscheiden auf rund 20 Experten aus Verwaltung, Gleichstellungsbüro, Verlagen und ähnlichem stützen. Entscheide können an die Gerichte weitergezogen werden.

AY&R für Migros: Den neuen Farmer gibt es zum Frühstück

Advico Young & Rubicam hat für das neue Farmer-Müesli der Migros zwei Sujets realisiert. Diese zeigen, anknüpfend an die bestehende Kampagne, typische Situationen am Morgen. Ein Weizenfeld steht dabei stellvertretend für die Frühstückscerealien.

Das neue «Farmer Croc» wird mit klassischen Anzeigen, Silhouetten-Inseraten sowie Online-Bannern beworben. Beide Sujets sind seit Februar in der Tagespresse, Zeitschriften und im Internet zu sehen.

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich: Bettina Huwyler, Désirée Strassmann (Projektleitung Marketing Kommunikation), Roland Peter (Category Manager). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam, Zürich: Dominik Oberwiler (CD), Laurie Morard (AD), Marietta Mügge (Text), Edi Walker, Nathalie Jakober (Beratung), Verantwortlich bei Futurecom: Gabriel Tenger (AD), Rafael Tucev (Mulitmedia Programming), Jean-Philippe Persico (Beratung) Noë Flum (Fotograf), Süsstrunk&Jericke (Bildbearbeitung).

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BaZ: Die Reaktionen auf den Verkauf

Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument wertet den Verkauf der Basler Zeitung Medien (BZM) als gutes Zeichen gegen eine weitere Konzentration in der Schweizer Medienbranche. Tamedia, die als mögliche Käuferin gehandelt wurde, sowie die NZZ, hüllen sich in Schweigen, ob Verhandlungen mit den BZM stattgefunden haben.

Noch vergangene Woche wurde Tamedia in einem Analystenbericht von Cash als potenzielle Käuferin für die Basler Zeitung Medien gehandelt. Ob Verhandlungen mit den Basler Zeitung Medien geführt worden seien, dazu wollte sich Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation von Tamedia, auf Anfrage der Werbewoche nicht äussern. Momentan stehe bei Tamedia das Projekt mit Edipresse im Vordergrund. Die Unternehmen sollen in den nächsten drei Jahren zusammengeführt werden. Dies werde Tamedia – nicht nur finanziell – viel abverlangen.
Durch den Verkauf der BZM ändere sich für Tamedia wenig. Bislang habe mit den BZM eine Partnerschaft bestanden, von der beide Seiten profitiert hätten. Die Kooperation betrifft unter anderem das Newsnetz oder den Werbeverkauf «Metropool». Ein Eigentümerwechsel bringe es mit sich, dass beide Seiten diese Partnerschaft neu beurteilen könnten. Tamedia müsse sich aber nicht zwingend an jedem Medienhaus beteilige sondern könne sich auch weiterhin Partnerschaften mit unabhängigen Medienhäusern vorstellen, so Zimmer weiter.
Peter Wanner, der Verleger der Mittelland Zeitung erklärte gegenüber der Werbewoche, dass er gespannt sei, wie sich die neue Situation auf die Schweizer Presselandschaft auswirken werde. Er hätte schon mit Matthias Hagemann Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit geführt, er sei aber auch bereit mit den neuen Eigentümern diesbezügliche Gespräche zu führen.
Bei der NZZ wollte man den Verkauf der Zeitung nicht weiter kommentieren. Die Frage, ob Verhandlungen mit den BZM stattgefunden haben, blieb auf Anfrage der Werbewoche unbeantwortet. Interesse an möglichen Kooperationen mit den neuen Eigentümern besteht aber auch hier.

Mehrheitlich positive Rückmeldungen
Hanspeter Lebrument begrüsste auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, dass in Basel weiterhin ein unabhängiger Verleger tätig ist. Da keiner der beiden grossen Konzerne Tamedia oder die NZZ-Gruppe die Basler Zeitung (BaZ) gekauft habe, verschiebe sich das Kräfteverhältnis in den Schweizer Medien nicht. Der Besitzer der Südostschweiz Mediengruppe gibt aber zu bedenken, dass der Financier Tito Tettamanti seine Medienbeteiligungen meist rasch wieder abgestossen habe – «bisher aber nicht an einen Zürcher Konzern». Es habe sich aber in der Vergangenheit auch gezeigt, dass Tettamanti die Zeitungsmacher unabhängig arbeiten lasse.
Als erfreulich bezeichnete auch der Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl das Engagement eines privaten Investors bei der Basler Zeitung. Angesichts des Drucks, der auf den Schweizer Verlagen laste, halte er den Entscheid der beiden Käufer Tettamanti und Martin Wagner für mutig. Dank des Verkaufs an Unabhängige werde die Zeitungsvielfalt in der Schweiz vorerst weiter Bestand haben. «Es ist positiv, dass sich die grossen Konzerne nicht einfach weiter vergrössern», sagte der Professor für Journalistik und Medienmanagement an der Universität der italienischen Schweiz.
«Eine wichtige Tageszeitung bleibt unabhängig», so der Zürcher Publizist und Journalist Karl Lüönd. Das trage dazu bei, dass die Pressevielfalt in der Schweiz bestehen bleibe, sagte er am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Übernahme stelle den Verlag auf eine solide finanzielle Basis. Lüönd vermutet, dass hinter Wagner ein potenter Geldgeber steht. Konkret nennt er den Basler Medienunternehmer Bernhard Burgener, der neu im Verwaltungsrat der Basler Zeitung Medien Einsitz nimmt. Burgener ist Chef der Constantin Medien. Wie Lebrument vermutet jedoch auch Lüönd, dass Tettamanti bald weiterverkaufen werde. Und wenn es denn soweit sei, rückten wiederum die Grossverlage ins Blickfeld, so der Publizist weiter.

Comedia hat Bedenken
Die Mediengewerkschaft Comedia zeigt sich besorgt. Mit dem Verlag der Basler Zeitung gerate ein traditionsreiches Medienhaus in die Hände des Finanzinvestors Tito Tettamanti, so die Gewerkschaft. Es sei irritierend, dass Medienhäuser in der Krise zum Gegenstand spekulativer Aktionen werden könnten. Tito Tettamanti sei kein Garant für demokratische Öffentlichkeit, heisst es weiter. Comedia fordert die neuen Eigentümer auf, die Belegschaften der BZM nicht noch weiter auszupressen und die Redaktionen in politischer Unabhängigkeit arbeiten zu lassen.

Werber des Jahres: Die Bilder zum Anlass

Am Donnerstag feierte die Werbebranche die Verleihung des Titels «Werber des Jahres 2010». Rund 200 Vertreter der Schweizer Werbe- und Kommunikationsszene nahmen am Anlass im Lake-Side in Zürich teil. Hier die Bilder.

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Eleonore Droux, Verlegerin Medien&Medizin Verlag begrüsst die erwartungsvollen Gäste im Lake-Side.

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Anna Maier präsentierte den Anlass.

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Eleonore Droux, Verlegerin Medien&Medizin, Pierre C. Meier, Chefredaktor Werbewoche, Regula Fecker, Rod Kommunikation, die neue Werberin des Jahres 2010 (v. l.).

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Standing Ovation der Rod-Mitarbeiter.

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David Schärer, und Regula Fecker, beide Rod Kommunikation AG.

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Miguel Serrano, Marketing Manager Maggi und Sacha Moder, Creative Director Publicis, die glücklichen Gewinner der Kampagne des Jahres (v. l.).

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Marion Marxer, JungvonMatt und Michael Benz, Rod Kommunikation.

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Matthias Luchsinger, Medienunternehmer, und Livio Fazio, Ambient Media (v l.).

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Petra Dreyfuss, Wirz und Pierre Rebetez, Headbanger.

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Martin Spillmann, Spillmann/Felser/Leo Burnett und Frank Bodin , EuroRSCG (v. l.).

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Walter Tagliaferri Euro RSCG und Jean-Claude Bruhin, StarTV (v.l.).

Walder Werber: Marktauftritt für Delta Office realisiert

Walder Werber hat für Delta Office und Delta Services den kompletten Marktauftritt konzipiert und gestaltet. Dabei sollte die neue Produktesoftware aktiv beworben werden.

Der Leitgedanke «Einfach mit einem Tastendruck zum Erfolg.» soll zum Ausdruck bringen, dass die Gesamtlösung von Delta Office die Komplexität des Arbeitsalltags reduziere, so die Werber. Realisiert wurden Imageinserate, ein personalisiertes 3D-Mailing mit physischer Taste zum Drücken sowie Projektunterlagen.

Verantwortlich bei Delta Office: Thomas Fürst (Partner). Verantwortlich bei Walder Werber: Sascha Völki (AD); Michael Döös (Grafik); Alex Muster (DTP); Daniel Wegmüller (Text); Sandro Walder, Tanja Büsser (Beratung).

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Basler Zeitung wird an private Investoren verkauft

Die Verlegerfamilie Hagemann und die Publigroupe verkaufen ihre Anteile an der Basler Zeitung Medien an die Investoren Tito Tettamanti und Martin Wagner. Die Basler Zeitung (BaZ) wird als eigenständige, unabhängige Zeitung weiterbestehen. Ein weiterer Stellenabbau ist nicht geplant. Chefredaktor der BaZ bleibt Matthias Geering. Beat Meyer, CEO der Basler Zeitung Medien, wird hingegen vom bisherigen Finanzchef Jürgen Hunscheidt abgelöst

Tito Tettamanti (Bild) übernimmt 75 Prozent der Basler Zeitung Medien (BZM), der Basler Medienanwalt Martin Wagner 25 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Über den Verkaufspreis machten die Parteien keine Angaben. Wagner wird neuer Verwaltungsratspräsident der BZM und Verleger der Basler Zeitung; der bisherige Verwaltungsratspräsident Matthias Hagemann bleibt Mitglied des Verwaltungsrates.
Die Familie Hagemann, die vor 59 Jahren die Mehrheit am Konzern übernahm, hat seit dem vergangenen Herbst einen Käufer für die BZM gesucht. Ziel der Übernahme sei, die Basler Zeitung als unabhängige Tageszeitung zu erhalten, liess sich Martin Wagner zitieren. Man habe ein Signal gegen die Pressekonzentration in der Schweiz setzen wollen.
Das Verhältnis zwischen BZM-Verleger Matthias Hagemann und der Publigroupe, die 37 Prozent der Aktien hielt, war schon länger abgekühlt. Der Verkauf der BZM-Anteile entspreche nun der Strategie, Beteiligungen abzustossen, «die nicht mehr als strategisch gesehen werden», lässt sich Publigroupe-CEO Hans-Peter Rohner im Communiqué zitieren.

Sesselrücken
Während Matthias Geering Chefredaktor des Verlagsflaggschiffs BaZ bleibt, wird der BZM-Chef ausgetauscht: Beat Meyer muss seinen CEO-Stuhl räumen; Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Jürgen Hunscheidt. Zudem wird der bisherige Verlagsleiter Roland Steffen operativer Leiter (COO) für den ganzen Konzern.
Zur BZM-Gruppe gehören derzeit 14 eigenständige Firmen. Die Basler Zeitung
mit rund 88’000 Auflage ist das bekannteste, daneben sind es Gratis- und Gemeindeanzeiger sowie Druckereibetriebe. Die BZM hatte 2008/09 mit gegen 1‘200 Angestellten einen Umsatz von 263 Millionen Franken und einen Verlust von gut zwölf Millionen Franken erwirtschaftet.

Alte Geschäftsbeziehungen
Hagemann hat schon früher mit Tettamanti geschäftet: Als er mit der Zürcher Jean Frey AG samt Weltwoche nicht glücklich wurde, hat er diesen Verlag 2002 an den Tessiner Financier verkauft. Dieser veräusserte 2006 die Weltwoche dann an Roger Köppel.
Wagner ist seit geraumer Zeit Konzernanwalt der BZM, aber auch Verwaltungsratspräsident der Weltwoche und Verwaltungsrat der Axel Springer Schweiz. Er hatte Radio Basilisk 2007 übernommen und vor drei Wochen an die Familie Hagemann verkauft – privat, nicht an die BZM, wie betont wurde.

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(Bild: Matthias Hagemann (links) und Martin Wagner (rechts) an der Pressekonferenz in Basel.)

Frame Eleven: Mit SF für Olympia eingeheizt

Frame Eleven hat für die SF-Unterhaltungsshow «unsere Helden» Schweizer Sportler in Szene gesetzt. Deren sportliche Leistungen wurden anlässlich der olympischen Winterspiele in einem Mix aus Archivbildern und moderner Grafik, dem Titel der Sendung entsprechend, heroisch visualisiert.

Im Zentrum standen dabei die nominierten Persönlichkeiten, eingebettet in das Olympische Feuer. Realisiert wurden nebst dem Sendungssignet sämtliche animierten Trenner sowie die grafischen Elemente für die Live-Sendung wie Einblender, Bauchbinden, Promotion-Module und Ranking-Tools.

> Zum Spot

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Verantwortlich beim Schweizer Fernsehen: Alex Hefter (CD), Thomas Gloor (AD), Ladina Engler (Projektmanagement). Verantwortlich bei Frame Eleven: Marc Haas (Beratung/CD), Mike Frei (AD), Pablo Kirschke (3D), (Graphics / Animation), Lilian Lüthi (Projektleitung).

20 Minuten Online: Verkauf unter neuer Leitung und mit Verstärkung

Per 1. Januar hat Sandro Albin die Leitung des Verkaufsteams von 20 Minuten Online übernommen. Die letzten zwei Jahre war Albin als Sales Manager Online & Crossmedia tätig. Das Verkaufsteam wurde zudem mit Marco Beccarelli und Cedrick Wolf verstärkt.

Marco Beccarelli, ehemals Gebietsverkaufsleiter National bei Punkt.ch, und Cedrick Wolf, ehemals Media Consultant Online bei Mediacom, sind seit Ende 2009 im Team. Neu im Bereich AdManagement tätig ist zudem Markus Fischer. Der Mediamatiker soll wichtige Inputs für die reibungslose Abwicklung der Onlinekampagnen geben, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Montag.

Zu guter Letzt: Den Teufel im Gesicht

Interviewfotos von Hans-Rudolf Merz gibt es zur Genüge. Nur selten wird dabei aber ein Moment erfasst, wie es dem Fotografen der NZZ am Sonntag gelungen ist. Arme und Hände, die Merz über den Kopf streckt, zaubern ihm ein mysteriöses Schattenbild ins Gesicht.

Ist es Zufall oder Absicht? Bei der neusten Fotografie in der NZZ am Sonntag verdeckt ein übergrosser Schatten das Gesicht von Bundesrat Merz. Und was für einer! Böse Zungen könnten behaupten, die Schattenfläche gleiche dem Kopf des Teufels. Die Aufnahme schreit geradezu nach einer innovativen Bildlegende. Doch, diese Chance wurde verpasst: «Es gab Dinge, die mich unglaublich genervt haben». Mehr ist der Legende nicht zu entnehmen. Hätte man hier nicht ein wenig mutiger sein dürfen?

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