Futurecom: Relaunch der Baselworld-Website

Futurecom hat die Website der Schmuck- und Uhrenmesse Baselworld einem Relaunch unterzogen.

Die Agentur zeichnet verantwortlich für die Konzeption, die Multimedia-Programmierung, die Erstellung der HTML-Templates sowie die Organisation des Fotoshootings, für welches der Fotograf Markus Bertschi gewonnen werden konnte. Die Programmierung im CMS (Sitecore) sowie die Definition und Implementation der XML-Schnittstelle ist durch die ICT der MCH Group erfolgt.
Die Baselworld-Website ist in elf Sprachen umgesetzt und sogar auch von rechts nach links (Arabisch, Hebräisch) lesbar. Zudem sind sämtliche Inhalte inklusive der in Flash animierten Texte und Bilder über ein CMS zentral administrierbar.

Verantwortlich bei Baselworld/MCH Group AG: Sylvie Ritter (Managing Director), Bernard Keller (Communication Director ), Doris Scholl (Media Relations), Michael Hamböck (Projektleiter), Matthias Maier (Art Director), Davyd Däppen (Koordination), Pascal Rusch (techn. Websupport), Uwe Eichkorn, Bernhard Jenny, Martin Steffen, Stefan Steinacher (Systems Engineering, Programmierung). Verantwortlich bei Futurecom: Claus Bornholt (Consulting, Gesamtverantwortung), Roger Rüegger (Creative Direction), Thomas Steiner, Roberto Colacino (Consulting, Projektleitung), Silke Heinzelmann (Art Direction), Michael Höhn, Christos Margaris (Multimedia Programming), Robert Seidl, Fabian Fischer (HTML), Isabelle Bischoff, Alan Ganguillet (Design); Markus Bertschi (Fotografie).

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Ringier stösst zwei Zeitungen in Rumänien ab

Ringier verkauft zwei Printprodukte in Rumänien. Die Tageszeitung Evenimentul Zilei und das Wirtschafts- Wochenblatt Capital werden an den Betreiber des Bukarester Lokal-TV-Senders B1, Bobby Paunescu, verkauft.

Die Mitarbeitenden würden vom neuen Eigentümer übernommen, schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit dem Verkauf der Zeitungen und der mit den Titeln verbundenen Aktivitäten straffe Ringier Rumänien sein Print-Portfolio. Ausgebaut werden soll das Online-Geschäft, zum Beispiel die Digitalisierung der Boulevardzeitung Libertatea und der Frauenzeitschrift Unica.

Impressum reicht Beschwerde gegen Keystone ein

Impressum reicht beim Schweizer Presserat Beschwerde gegen Keystone ein. Der Vorwurf der Mediengewerkschaft: Die Bildagentur vermische Werbe- und Pressebilder und verstosse damit gegen die journalistische Berufsethik.

Die Gewerkschaft stützt ihre Beschwerde gemäss SDA auf einen Artikel, der am Dienstag in der Freiburger Tageszeitung La Liberté erschienen war. Darin moniert der Journalist, dass Keystone etwa Bilder von Sportanlässen mit Sponsorenschriftzügen im Hintergrund nicht konsequent als Werbebilder ausweise.
Keystone-Geschäftsführer Jann Jenatsch weist diesen Vorwurf zurück. PR- Bilder entstünden der Keystone-Tochter Photopress und würden mit dem Vermerk «Photopress» explizit als solche ausgewiesen, sagte er am Mittwoch auf Anfrage der SDA. Wenn die Gefahr bestehe, dass bei einem Anlass die PR-Interessen bei Abdeckung mit nur einem Fotografen überwiegen würden, schicke Keystone einen zweiten Fotografen hin, sagte Jenatsch weiter.
Sollte sich eine Vermischung von Werbung und Presse bestätigen, würde dies für Impressum eine Verletzung von Artikel 10 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» bedeuten, wie die Gewerkschaft im Communiqué schreibt. Dieser Artikel schreibt die strikte Trennung von journalistischen und kommerziellen Inhalten vor.

Y&R Gruppe: TV-Spot für Odeon Apotheke realisiert

Die Y&R Gruppe wurde mit der Kreation eines TV-Spots für die Odeon Apotheke beauftragt. Der über die Festtage ausgestrahlte Spot sollte bekannt machen, dass die Apotheke 365 Tage im Jahr geöffnet ist – auch an Weihnachten.

In einer Stop-Motion Produktion wird ein sich öffnendes Pop-Up-Buch gezeigt. Zu sehen bekommt man einen Mann, der sogar im Winter, also bei jeder Witterung und sogar an Weihnachten, mit offenem Cabriodach durch die winterliche Buchlandschaft fährt. Die Heilsarmee singt im Chor, am Weihnachtsbaum geht der Schmuck auf, und über dem Auto schwebt der Weihnachtmann in seiner von Rentieren gezogenen Kutsche davon. Das einzige Geschäft, welches im Hintergrund die ganze Zeit hindurch ausgeleuchtet bleibt, ist die Odeon Apotheke.
Der 17-Sekunden-TV-Spot ist unter anderem für den Einsatz auf den regionalen TV-Sendern produziert worden. Das Pop-Up-Buch wurde laut Mitteilung der Agentur in vier Wochen präziser Handarbeit speziell für die Odeon Apotheke hergestellt. Momentan wird an einer Fortsetzung gebastelt.
> Zum Spot
Verantwortlich bei Apotheken Drogerien Dr. Bähler AG: Franklin Schatzmann (Mitglied der Geschäftsleitung), Johnny Schuler (Projektverantwortlicher). Verantwortlich bei Y&R: Markus Gut (Creative Director), Julia Brandstätter (Text), Stéphanie Bertschi (Consulting). Produktion: Walking Frames (Julian Amacker & Monica Santana).

Ringier nutzt Google-Apps

Weltweit 8‘000 Mitarbeiter von Ringier werden ab Oktober über den Internetkonzern Google kommunizieren.

Mit Google Apps könnten acht unterschiedliche E-Mail- und Kalendersysteme in zehn Ländern abgelöst werden, teilte das Schweizer Medienhaus am Donnerstag gemäss SDA mit. Über die neue Plattform erhielten alle Mitarbeiter von Ringier an allen internationalen Standorten Zugang zu einheitlichen, webbasierten Kommunikationsdiensten, heisst es in der Mitteilung. Ziel der Umstellung sei es, die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Geschäftseinheiten zu verbessern.
Bei Ringier habe sich Google gegen eine Microsoft-Lösung durchgesetzt, erklärte Technikchef Samuel Hügli. Damit könne das weltweit tätige Medienunternehmen rund eine Million Franken pro Jahr einsparen. Erprobt wurde Google Apps ein Jahr lang auf 350 Arbeitsplätzen in China und Vietnam. Hügli trat Befürchtungen entgegen, mit der Nutzung der Dienste des weltgrössten Internetkonzerns sei die Datensicherheit bei Ringier gefährdet: «Wir speichern die Inhalte verschlüsselt im Netz und kommunizieren mit einer Verschlüsselung geschützt». Google sichere für Anwendungen eine Ausfallsicherheit von 99,9 Prozent zu. Das liege deutlich über der bislang erzielten Betriebssicherheit.

Zu guter Letzt: Wenn der Kuss plötzlich nach Bier schmeckt

Ihre Liebste schminkt sich gern ihre Lippen, und Sie selber trinken gerne Bier? Dann ist der Lipgloss der Brauerei Heineken wie für Sie beide gemacht.

Das Produkt heisst passenderweise Heineken Beer Gloss und schmeckt nach Bier – ideal unter anderem für kussfreudige Frauen, die einen Knutschmuffel zum Freund haben. Denn welcher Mann trennt sich schon freiwillig von Lippen, die nach Heineken schmecken? Bleibt zu hoffen, dass der Gloss bloss nach Bier schmeckt – und nicht danach riecht…Und auch wenn der Werbespot eher den Anschein erweckt, es handle sich um einen Witz: Der Heineken Beer Gloss kann hier für knapp 5 Euro bestellt werden.
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Yjoo: Neue Kommunikationsagentur gegründet

In der Schweiz gibt es seit dem 1. Januar 2010 mit Yjoo Communications eine neue Kommunikationsagentur. Managing Partners sind Martin Zahner und Ursula Eggenberger.

Das Unternehmen verfügt neben einem eingespielten Team und einem engen Beziehungsnetz bereits über einen treuen Kundenstamm, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen an den Standorten in Zürich, St. Gallen und Lugano nationale und internationale Unternehmen und Organisationen wie Nestlé Healthcare Nutrition, PostFinance, McDonald‘s Schweiz, Alpiq, SRG SSR idée suisse, santésuisse, OpenAir St.Gallen, Kantonsspital St.Gallen, Bank CA St.Gallen und PricewaterhouseCoopers.
Das Management-Team von Yjoo besteht neben den Managing Partners Martin Zahner und Ursula Eggenberger aus Nina Krucker (Zürich), Sabine Bianchi (St. Gallen), Marco Werder (Lugano) und Samuel Güttinger (Art Director Schweiz), der bislang die St. Galler Werbeagentur Samcom führte. Durch den Zusammenschluss mit Samcom wurden das dreiköpfige Design-Team und deren Kunden in die YJOO Communications AG integriert. Eine weitere enge Kooperation wurde mit der Ostschweizer PR-Agentur BPR-Communications AG eingegangen.
Neben klassischen Serviceleistungen in den Bereichen Strategie, Kommunikation und Design konzentriert sich Yjoo auf Entwicklungen, die den Markt verändern. «Unser Fokus richtet sich auf Sparten, von denen wir wissen, dass wir Mehrwert schaffen können – etwa in den Bereichen Energie, Gesundheit, Konsumgüter und Dienstleistungen. Andererseits orientieren wir uns an neuen Technologien und Methoden, die das Geschäft unserer Kunden verbessern – v.a. in den Bereichen Online, Campaigning und Konvergenz von Medien und Disziplinen», sagt Ursula
Eggenberger.
Das Unternehmen verfügt im Bereich Public Affairs über eine exklusive Partnerschaft mit der Firma Furrer.Hugi&Partner mit Sitzen in Bern, Zürich und Brüssel. Ziel ist es laut Martin Zahner, in den kommenden drei Jahren in die Top 3 des BPRA-Rankings vorzustossen.
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Ursula Eggenberger.
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Martin Zahner.

Neue Führung des Sawi Westschweiz

Am 1. März 2010 übernimmt Nedjalka Markov Lambert als Direktorin die Führungsverantwortung für das Sawi Westschweiz.

Mit ihr werde eine ausgewiesene Kennerin der Bildungslandschaft das Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation in der Westschweiz leiten, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gleichzeitig können mit der Neubesetzung der Direktion langfristig die Führungsstabilität und kontinuierliche Qualität der Sawi-Lehrgänge in der Westschweiz sichergestellt und weiterentwickelt werden.

HD: Verband Schweizer Privatradios kritisiert SRG

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) findet es inakzeptabel, dass die SRG die HD-Technologie ablehnt und einzig DAB und DAB+ als digitale Verbreitungstechnologien propagiert.

Dies teilte der VSP gemäss SDA am Donnerstag mit. Nach Ansicht des VSP betreibt die SRG eine Medienpolitik, die nur ihren eigenen Interessen dient und von jener des Bundes abweicht. Denn um allen Radios – den öffentlich-rechtlichen und den grösseren und kleineren Privatradios – den Zugang zu digitalen Verbreitungstechnologien zu ermöglichen, habe sich die Schweiz für ein duales System entschieden. Dieses sieht einerseits DAB+ für die Versorgung sprachregionaler Gebiete und andererseits digitales UKW für kleinere Gebiete vor.
Um kleinere Radiostationen nicht von digitalen Verbreitungstechnologien auszuschliessen, hat das Uvek bereits in den neu zugeteilten Radiokonzessionen die Möglichkeit vorgesehen, das Hauptprogramm eines Radios über UKW analog und digital auszustrahlen. Dies kann dank HD-Radio-Technologie auf der gleichen Frequenz erfolgen, was Marketingkosten spare. Ausserdem werde die Verbreitung von zwei zusätzlichen, digitalen Programmen ermöglicht. So wird laut VSP digitale Verbreitung auch für kleinere Radios erschwinglich.
Radio Argovia (AG), Radio Basel (BS), Capital FM (BE), Radio 24 (ZH) und Radio Sunshine (ZG) hatten am Dienstag angekündigt, voraussichtlich am 1. September mit HD-Radio zu starten. Die entsprechenden Gesuche sind beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingereicht worden. Darüber zeigte sich die SRG befremdet. Die zusätzliche Technologie stifte bei den Konsumenten Verwirrung, was letztlich das Medium Radio als Ganzes schwäche. Zudem seinen in Europa keine Geräte erhältlich.
Die nötigen Empfangsgeräte stellen laut VSP keinerlei Probleme dar, da in der Geräteindustrie längst ein Konsens darüber bestehe, dass moderne Empfänger multistandard-kompatibel sein müssen.

Adolf-Grimme-Preis: Schweizer Koproduktion nominiert

Der SF-Film «Flug in die Nacht» - Das Unglück von Überlingen» ist für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

Zum ersten Mal wurde ein Fernsehfilm des Schweizer Fernsehens vom renommierten Institut in Deutschland für einen Preis vorgeschlagen, wie das Schweizer Fernsehen in einer Mitteilung schreibt. Die Ko-Produktion von SF und dem Südwestrundfunk (SWR) arbeitet die Ereignisse und Folgen des 1. Juli 2002 auf, als bei der Kollision einer Frachtmaschine und eines Passagierflugzeugs über dem Bodensee 71 Menschen starben.
Drei Kommissionen wählten Anfang Februar aus den Zuschauervorschlägen zunächst zehn Beiträge der privaten Sender und 42 aus dem öffentlich-rechtlichen Angebot für den Fernsehpreis aus. Am 10. März werden die Grimme-Preisträger bekanntgegeben. Die Gala mit der Preisübergabe folgt am 26. März im Stadttheater von Marl.

Behörden sollen weiterhin gratis publizieren können

Der bernische Regierungsrat hält daran fest: Auch künftig sollen Bund, Kanton und Landeskirchen amtliche Publikationen in den Anzeigern gratis veröffentlichen dürfen. Damit widerspricht er dem Antrag der vorberatenden Kommission des Grossen Rats.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat nun die Teilrevision des Gemeindegesetzes für die zweite Lesung an den Grossen Rat verabschiedet, wie die SDA am Donnerstag meldete. Umstritten waren schon an der ersten Lesung in der Januarsession gewisse Passagen zu den amtlichen Anzeigern. So wollte die Regierung den Anzeigern der Gemeinden erlauben, künftig auch redaktionelle Beiträge zu publizieren. Eine Mehrheit im Kantonsparlament war jedoch dagegen.
Hier lenkt der nun Regierungsrat ein. Er schliesse sich der Meinung der Kommission an, wonach meinungsbildende Beiträge in den Anzeigern verboten bleiben, teilte der Regierungsrat am Donnerstag weiter mit. Die redaktionellen Inhalte sollen somit für lose Beilagen bestimmt sein, die den Anzeigern beigelegt werden.
Der Grosse Rat wird die Vorlage voraussichtlich in der März-Session in zweiter Lesung behandeln.

Settop-Boxen-Hersteller ADB steigert Umsatz und Gewinn

Der Settop-Boxen-Hersteller Advanced Digital Broadcast (ADB) macht gute Geschäfte mit der zunehmenden Verbreitung von Digitalfernsehen. Im Jahr 2009 wuchs der Umsatz der Genfer Firma um 5,6 Prozent auf 380,1 Millionen Dollar.

Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 15,25 Millionen Dollar. Das sind 31,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie ADB am Donnerstag gemäss SDA mitteilte. Der Reingewinn aus fortgeführten Aktivitäten kletterte von 14,9 Mio. auf 23,1 Millionen Dollar. Beim Bruttogewinn musste die Gruppe hingegen kürzer treten. Dieser sank von 144,3 auf 139,0 Millionen Dollar. Entsprechend sank die Bruttomarge von 40,0 auf 36,5 Prozent.
Im Berichtsjahr wurden im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms Aktien im Wert von 22,3 Millionen Dollar zurückgekauft. Für 2010 geht ADB von einem Umsatzwachstum um über 10 Prozent aus. Die Profitabilität soll weiterhin ein «akzeptables Niveau» erreichen.
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