Eurobest Festival 2010 in Hamburg

Vom 6. bis 8. Dezember 2010 findet das dritte Eurobest Festival statt. Nun ist es offiziell: Austragungsort des europäischen Kreativwettbewerbs ist dieses Jahr die Hamburger Handelskammer.

Das von den Veranstaltern des International Advertising Festivals in Cannes gegründete Festival wird dieses Jahr zum dritten Mal ausgeführt und umfasst neben den Nachwuchswettbewerben auch Seminare, Workshops, Ausstellungen sowie die Award-Gala. Zuvor fand das dreitägige Festival in Stockholm und in Amsterdam statt, wo im vergangenen Jahr mehr als 800 Teilnehmer aus 36 Nationen partizipierten.

Brugger & Bernhardt: Für Arche Brockenhaus im Kino überrascht

Erstmals in der 30-jährigen Geschichte hat sich das Brockenhaus der Arche Zürich für eine Kino- und Onlinekampagne entschieden. Das Konzept dazu haben Texter Hans Peter Brugger und Art Director Frank Bernhardt entwickelt.

Ihre Idee: Wer im Brockenhaus einkauft, sich vor Ort umsieht, kann sich nicht nur günstig einrichten. Die Chance besteht, ein echtes Designerstück, eine Erstausgabe, ein wertvolles Originalgemälde zu erstehen. Wie kürzlich wieder, als ein glücklicher Käufer im Brockenhaus im kalifornischen San Bernardino für fünf Dollar einen Jackson Pollock im Wert von mehreren Millionen erstand. Der Claim «Überraschungen inkl.» soll dieses Plus des Brockenhauses auf den Punkt bringen. Die Kinokampagne ist langfristig angelegt und wird durch Bannerwerbung unterstützt. Die erste Staffel ist soeben angelaufen.

Verantwortlich beim Verein Arche Zürich: Ernst Haueter (Geschäftsführer, Gesamtverantwortung), Kathrin Winzeler (Marketing und Kommunikation), Roger Notter (Leiter Arche Brockenhaus). Verantwortlich für Kreation und Realisation: Hans Peter Brugger (Basel, Text und Konzept), Frank Bernhardt (Continue, Basel, Art Direction und Konzept).

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SGV erteilt Gebühreneintreibern Hausverbot

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) setzt seine Mobilmachung gegen geräteunabhängige Radio- und TV-Gebühren fort. Er ruft seine Mitglieder dazu auf, den Gebühreneintreibern ein Hausverbot zu erteilen. Die Anleitung sowie einen entsprechenden Musterbrief stehen seit Montag auf der Website bereit.

Seit einigen Monaten fordert die Billag flächendeckend kleine und mittlere Betriebe auf, Empfangsgebühren für Radio- und TV-Geräte zu zahlen. Der SGV wehre sich dagegen, dass KMU Billag-Gebühren zahlen müssen, so Verbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler gegenüber der Zeitung Sonntag. Wie es im Dokument auf der Website heisst, geht der Verband davon aus, «dass die KMU früher oder später gänzlich von einer Radio- und TV-Gebührenpflicht befreit werden, getreu dem Motto, wonach juristische Personen weder Radio hören, noch TV schauen können». Im Zentrum des Briefes, den die Gewerbler an die Billag – sowie eine Kopie an das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) – senden können, steht neben der Klärung der Meldepflichtfrage ein Hausverbot für alle Mitarbeitenden und Beauftragten der Inkassofirma. Es fehle jede Rechtsgrundlage, dass Billag-Mitarbeiter in die Firma kommen und detektivisch herumschnüffeln, so Bigler weiter.

Zu guter Letzt: Werbung macht Kinder dick

Übermässiger Fernsehkonsum macht Kinder dick. Das war bislang so sicher wie das Amen in der Kirche. Blödsinn! Wie US-Forscher nun herausgefunden haben, kann langes Fernsehen nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass Kinder zunehmen. Schuld sind ungünstige Inhalte – allen voran natürlich Werbung. Werbung für ungesundes Essen.

Wie die Studie zeigt, ist stundenlanges werbefreies Fernsehen oder der Konsum von DVD-Filmen noch kein Garant dafür, dass die jungen Rezipienten fett werden. Ein deutlicher Zusammenhang offenbart sich jedoch zwischen dem Konsum von Privatfernsehen und einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI). Kinder, die zu viel werbedurchsetztem Privatfernsehen ausgesetzt sind, leiden öfters an Fettleibigkeit. Denn dort wird vor allem für gezuckerte Frühstücksflocken, Snacks, Fastfood und noch Übleres geworben. Das Fazit dürfte klar sein: Ein Werbeverbot muss her. Oder noch besser, beziehungsweise viel effektiver: Süssigkeiten und andere Dickmacher gehören gleich ganz verboten!

Publicis: Neue globale Kampagne für die UBS

Die UBS lässt derzeit durch die Agentur Publicis eine neue weltweite Werbekampagne entwickeln. Diese soll im Juni starten, die neue UBS-Identität transportieren und den Markenwert der Grossbank wieder steigen lassen.

Derzeit arbeitet ein 20-köpfiges Publicis-Kreativteam, das aus London geführt und aus New York und Zürich unterstützt wird, an der neuen globalen Dachkampagne, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz berichtet. Der neue Werbeauftritt soll dabei Selbstbewusstsein und Bescheidenheit verbinden, jedoch nicht zu viel versprechen. Im Gegensatz zur vorhergehenden «You & Us»-Kampagne, die ebenfalls von der Agentur entwickelt wurde, soll diesmal nicht flächendeckend geworben werden. Die Bank will sich neben der Schweiz und den USA vor allem auf die grossen europäischen Märkte konzentrieren. Während die Vorgängerkampagne in der Hochphase 110 Millionen Franken pro Jahr gekostet hat, dürfte sich der Betrag gemäss Bilanz nun auf circa 50 Millionen belaufen.

Compresso-Agenturen schliessen sich zusammen

Die fünf Agenturen ID Event, Fast Break, Primeur, Vogel Szenenmarketing und Eye Media haben sich per Anfang Februar 2010 zusammen geschlossen. Ab sofort treten alle unter dem gemeinsamen Namen Compresso auf.

Die ursprünglichen, auf Szenenmarketing, Events, Promotionen, Public Relations, Mediaplanung und Onlinemarketing spezialisierten Agenturen werden als Abteilungen weitergeführt und ausgebaut, wie es in einem Pressecommuniqué vom Montag heisst. Seit mehr als zehn Jahre haben die einzelnen Agenturen bereits unter Führung von Fridolin Stauffacher, Joko Vogel und Augustin Mettler in diversen Projekten eng zusammen. Im November 2008 wurden zudem gemeinsame Räumlichkeiten in Zürich Enge bezogen.

Konvergenzprojekt: Leitungen Supportabteilungen interimistisch ernannt

Die Interimsleitungen der Supportabteilungen von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF stehen fest: Guy Luginbühl wird Leiter der Abteilung Finanzen, Claudia Bossert Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing, Rémy Trummer leitet den Bereich Ausbildung und Florian Galliker den Bereich Human Resources.

Die Abteilungen müssen per Anfang Oktober 2010 jeweils unter einer Führung operativ funktionsfähig sein, um SF und das Schweizer Radio DRS am 1. Januar 2011 in eine neue Unternehmenseinheit zusammenzuführen, wie es in einem Communiqué vom Montag heisst. Iso Rechsteiner, Direktor Schweizer Radio DRS, und Ueli Haldimann, Direktor Schweizer Fernsehen, haben nun in Absprache mit SRG-Generaldirektor Armin Walpen folgende Personen zu interimistischen Abteilungs- und Bereichsleitenden ernannt:
Guy Luginbühl übernimmt die Leitung der Abteilung Finanzen. Der 46-Jährige war in den vergangenen acht Jahren Leiter Finanzen und Services beim Schweizer Radio DRS.
Claudia Bossert leitet die Abteilung Kommunikation und Marketing. Die 45-Jährige arbeitet seit 1990 beim Schweizer Fernsehen: in den vergangenen knapp sechs Jahren als Leiterin Kommunikation und Marketing, vorher als Leiterin Kommunikation und Stabschefin der Abteilung Sport und als Projektleiterin Sportmarketing.
Leiter des Bereichs Ausbildung wird der 55-jährige Rémy Trummer. Rémy Trummer ist seit 34 Jahren beim Schweizer Fernsehen. Er war unter anderem Redaktor MTW, Produzent von diversen Sondersendungen, Ausbildner, Redaktor und Produzent von TAF und Mittagsmagazin sowie Redaktionsleiter Volkskultur. Seit 2008 ist Rémy Trummer mit der Leitung der Ausbildung betraut.
Der Bereich Human Resources wird von Florian Galliker geleitet. Der studierte Historiker ist seit dem Jahr 2000 Leiter Human Resources beim Schweizer Radio DRS.
Der neue Regionaldirektor der gemeinsamen Unternehmenseinheit wird voraussichtlich im Juni 2010 gewählt. Er wird im dritten Quartal 2010 entscheiden, ob er die Interimsleitenden definitiv einsetzt oder einzelne Stellen neu ausschreibt.

Best of Swiss Web: Shortlist bekannt gegeben

Die Jury des Best of Swiss Web Awards hat getagt. 73 der insgesamt 301 eingereichten Projekte haben es auf die Shortlist geschafft. Die Nominationen für den «Master of Swiss Web» sowie für die Kategorie «Simply the Best» werden Ende Monat bekannt gegeben.

Die besten Onlineauftritte werden dann an der Award Night gekürt, die am 25. März 2010 im Kongresshaus in Zürich stattfindet. Wer ein Projekt zur Jurierung eingereicht hat, erhält kostenlos zwei Tickets für die Preisverleihung. Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, sich einen persönlichen Tisch (8 Plätze) zu reservieren. Weitere Infos: Bestofswissweb.ch.

SRK: Humanité erzählt, wo Menschlichkeit gelebt wird

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat ein neues Magazin lanciert. Dieses zeigt den Gönnern der Hilfsorganisation unter dem Titel «Humanité», wo und wie ihre Unterstützung zum Tragen kommt.

Humanité wird auf deutsch und französisch in einer Gesamtauflage von 100’000 Exemplaren publiziert. Die Erstausgabe ist am Montag erschienen. Künftig soll die Publikation viermal pro Jahr an Gönner des SRK verschickt werden. Herausgeber ist das SRK, die Gestaltung besorgt Effact in Zürich, und gedruckt wird das 32-seitige Magazin von Vogt-Schild Druck in Derendingen.

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Antalis: Umweltwirkung von Papieren und Dienstleistungen offengelegt

Das Papiergrosshandelsunternehmen Antalis bietet ab sofort ökobilanzierte Produkte und Logistikdienstleistungen an. LCA (Life Cycle Assessment) Profiles erfassen die Umweltwirkungen von Papieren und Dienstleistungen jenseits des CO2-Fussabdrucks.

Die ersten LCA-Profiles für 14 grafische Papiere und Büropapiere sind unter Greenpaper.ch abrufbereit. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Papiere, von der Herstellung über die Nutzungsphase bis zur Entsorgung des Produktes sowie den damit verbundenen Logistikprozessen, betrachtet. Die Umweltwirkungen sind detailliert dokumentiert, vom Schienenverkehr bis zu Fahrten mit den Geschäftsfahrzeugen. Diese Bilanzierung erfasst auch den Fremdstromverbrauch bei der Papierherstellung, welcher in den bisher branchenüblichen Paper-Profiles nicht vollständig berücksichtigt wird.
In den LCA-Profiles sind die ermittelten Luft- und Wasseremissionen der Papiere im Laufe des gesamten Lebenszyklus dargestellt. Ausser CO2 sind auch Stickoxide (NOX) und Schwefeldioxid (SO2), die weiteren Leitparameter der schweizerischen Luftreinhaltebestrebungen, erfasst. Die LCA-Profiles sind durch die Zertifizierungsgesellschaft SGS validiert.

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Iran: Internationale Organisationen fordern Freilassung von Journalisten

Sechs internationale Organisationen haben Ayatollah Ali Chamenei einen offenen Brief zukommen lassen. Darin fordern sie Irans geistliches Oberhaupt auf, mindestens 60 inhaftierte Schriftsteller, Journalisten und Blogger freizulassen.

Sie seien «in Verletzung des durch die Verfassung der iranischen Islamischen Republik und des internationalen Rechts garantierten Schutzes immer noch hinter Gittern», schrieben Reporter ohne Grenzen, die Schriftstellervereinigung Pen International und vier weitere Vereinigungen von Publizisten in dem Brief. Dies sei seit mehr als einem Jahrzehnt «weltweit die grösste Zahl» an Publizisten, die alle auf einen Schlag ins Gefängnis gekommen seien, heisst es weiter in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag.
Die Unterzeichner erinnerten daran, dass der iranische Revolutionsführer Khomeini eine «Gesellschaft der Freiheit» versprochen habe. Die Führung in Teheran müsse diese Zusagen sowie die Garantien der iranischen Verfassung nun einhalten. Sie müsse alle Schriftsteller, Journalisten und Blogger freilassen, die derzeit wegen Meinungsäusserungen und der Veröffentlichung von Informationen hinter Gittern sässen.

Internet-TV: 10’000 Alinghi-Fans verfolgten das Rennen online

Rund 10'000 Zuschauer verfolgten am Freitag über InternetTV.ch die Niederlage von Alinghi gegeb BMW Oracle. Das Schweizer Web-TV-Portal hat das erste Rennen des 33. America’s Cup als offizieller Web-TV-Partner des Schweizer Sportfernsehens SSF live übertragen.

Die Web-TV-Zuschauerwerten übertreffen dabei bezüglich Reichweite und Verweildauer alle bisher auf InternetTV.ch live übertragenen Sportveranstaltungen, wie der Anbieter in einer Pressemitteilung schreibt. Dies sei ein Beweis dafür, dass die Bedeutung des Internetfernsehens rasant wachse.

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