Zu guter Letzt: Bundesrätin zeigt Hintern

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, so wie man sie noch nie gesehen hat: Nackt und in High Heels streckt sie der Leserschaft des Satireblatts Vigousse ihren Hintern entgegen – und sorgt damit in der Westschweiz für Aufregung.

Die «aufreizende», wenig schmeichelhafte Pose verdankt Calmy-Rey ihrer Namensvetterin, der Französischen Karikaturistin Corinne Rey. Die 27-Jährige, die unter dem Künstlernamen Coco zeichnet, hat bereits Nicolas Sarkozy und Bernadette Chirac ausgezogen. «Die Politiker dort mögen, wie wir sie auf unsere Weise nackt zeichnen», wird Rey in der Sonntagszeitung zitiert. So gelassen reagierten die Leser der Westschweizer Publikation jedoch nicht. Es kam zu einigen Protesten. Thierry Barrigue, Chefredaktor von Vigousse räumt denn auch ein, dass man eine Grenze überschritten habe. Glücklich ist er aber, dass die Provokation funktioniert hat. Da müssen sich die Politiker warm anziehen!

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(Bildquelle: Sonntagszeitung)

BaZ-Verkauf: Zeitung soll kein Parteiblatt werden

Der Tessiner Financier Tito Tettamanti hat sich zum Kauf der Basler Zeitung (BaZ) geäussert. Das Projekt sei weder mit einem Parteivertreter diskutiert worden, noch soll die Zeitung in ein Parteiblatt verwandelt werden.

Dies erklärte der 79-jährige Tettamanti in einem Interview mit der Zeitung Sonntag. «Wenn wir Geld verlieren wollen, gibt es keinen besseren Weg, als die BaZ in ein Parteiblatt zu verwandeln.», so der Investor. Auf die Frage, ob die BaZ nach rechts rutschen werde, entgegnete Tettamanti: «Was will das heissen?.» Für ihn gebe es gute und schlechte Zeitungen, intelligente und langweilige, mutige, originelle und konformistische. «Ich hoffe nur, dass die BaZ zu den guten, intelligenten und mutigen Medien gehören wird.» Die Aufteilung in links und rechts sei veraltet.

Youtube und Hermann Vaske lancieren Kreativwettbewerb

Youtube und der Autor, Produzent, Regisseur und Grimme-Preisträger Hermann Vaske starten mit «Creative Heads» einen internationalen Kreativwettbewerb.

Neben dem Art Directors Club (ADC) und dem Cannes Lions International Advertising Festival unterstützen nach Angaben des Unternehmens zahlreiche Kreative aus aller Welt, unter ihnen Regisseur Wim Wenders, Fotograf Oliviero Toscani, DDB-CCO Amir Kassaei, Schauspielerin Jana Pallaske, Poke-Gründer Simon Waterfall und der Künstler Jonathan Meese, das Projekt. Einzelheiten sollen gemäss New Business am 19. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Pressefoto des Jahres 2009: Protestierende Frauen im Iran

Iranische Frauen stehen auf einem Dach in der Hauptstadt Teheran und rufen ihren Protest gegen das Regime in die dunkle Nacht. Der italienische Fotograf Pietro Masturzo hat diese Szene eingefangen und damit das Pressefoto des Jahres 2009 abgeliefert.

Entstanden ist das Bild am 24. Juni 2009 kurz nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen. In dieser Zeit protestierten viele, vor allem junge Iraner des Tags auf der Strasse gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, nachts riefen sie Protestslogans von Hausdächern herunter.
«Es ist ein sehr intimes Bild (…) Es steht symbolisch dafür, wie man eine Nachricht bereichern und Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann», sagte die Juryvorsitzende der Organisation World Press Photo, Ayperi Karabuda Ecer, am Freitag gemäss SDA in Amsterdam.
Das Siegerbild:
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Weitere Bilder (Auswahl):

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(Bilder: Keystone)

HWZ: 18 Leute schliessen Studiengang in Kundenkommunikation ab

Im Februar haben 18 Studierende den zweiten Durchgang des Zertifikats-Studiengangs CAS in Kundenkommunikation an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich erfolgreich abgeschlossen.

Diese Marketing-Kommunikations- Weiterbildung konnte bereits in der zweiten Durchführung einen Teilnehmeranstieg von mehr als 50 Prozent verzeichnen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Der BSW-Anerkennungspreis für den besten Studienabschluss ging an Florian Birchmeier.
Der Zertifikats-Studiengang in Kundenkommunikation steht unter dem Patronat der BSW Leading Swiss Agencies, dem Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen der Schweiz. Die dritte Durchführung startet am 20. August 2010. Informationsabende finden am 18. Februar, 16. März, 22. April, 18. Mai und 24. Juni 2010 statt.

Google verbessert Privateinstellungen für Google Buzz

Google bessert bei den Privateinstellungen für seinen neuen Gmail-Service Buzz nach. Mit dem Start des Social-Networking-Dienstes hat Google diese Woche auch gleich wieder eine Welle der Kritik ausgelöst.

Stein des Anstoßes waren die komplizierten beziehungsweise äußerst schwer auffindbaren Privatsphäreeinstellungen für Buzz. User wurden mit ihren Profilen standardmäßig auf «öffentlich» gesetzt und hatten Mühe, überhaupt herauszufinden, wo sich das umstellen ließ. Nun hat Google reagiert und gemäss Pressetext in einem Blogpost verlautbart, auf die Kritik einzugehen und die Einstellungen leichter zugänglich zu machen. Ab sofort will Google neue Buzz-User direkt beim ersten Einloggen danach fragen, wie ihr Profil von anderen gesehen werden soll. Die Voreinstellung ist zwar weiterhin standardmäßig auf «öffentlich», kann aber jetzt direkt per Mausklick geändert werden. Ein umständliches Suchen in den Tiefen des eigenen Google-Accounts erübrigt sich.
Darüber hinaus hat Google auch die Option überarbeitet, wie man einzelne Follower blocken kann, auch das ist nun einfacher. Während vorher nur User mit öffentlichen Google-Profilseiten geblockt werden konnten, ist es jetzt möglich, jeden von Anfang an aus der Liste zu entfernen.
Die Datenschutz-Kritik an Buzz hat den Start des neuen Dienstes in den vergangenen Tagen stark überschattet. Für Google, das ohnehin ständig in puncto Datenschutz unter Beschuss steht, war das keine besonders glückliche Entwicklung. Wieder wurde die Annahme gestärkt, dass Google ohnehin nur auf der Jagd nach Daten sei und Leute dazu verleiten wolle, möglichst viel öffentlich zugänglichen Content zu produzieren.

Bold gewinnt Milestone-Pitch

Nach einem erfolgreichen Agentur-Pitch übernimmt Bold Werbung neu das Mandat für die visuelle Kommunikation der Auszeichnung «Milestone. Tourismuspreis Schweiz».

«Bold hat es verstanden, Bestehendes und Neues zu verbinden. Die kreativen Vorschläge haben uns überzeugt und wir freuen uns auf viel frischen Wind beim Milestone 2010.», wird Jury-Präsidentin Elsbeth Hobmeier in einer Mitteilung zitiert. Ab März läuft die Ausschreibung mit ersten Print- und Online-Umsetzungen im neuen Look, die Preisverleihung findet am 16. November 2010 statt.
Verantwortlich bei htr hotel revue: Sabrina Jörg (Projektleiterin), Eva Strebel (Kommunikation), Elsbeth Hobmeier (Jury-Präsidentin). Verantwortlich bei Bold Werbung: Philippe Hansen (Strategie & Beratung), Lindo Ganarin (CD), Tino Niederberger (AD).

Werbeanstalt: Mit Socken Pfarrer Sieber unterstützt

Dass die Werbeanstalt zu Weihnachten ihren Kunden, Lieferanten und Freunden des Hauses schwarze Werbeanstalt-Socken verschenkt, ist nichts Neues. Heuer setzte die Agentur noch einen drauf, um den Menschen, die in dieser Zeit weniger Glück haben, Gutes zu tun.

Für jede zurück gesendete Antwortkarte, die mit jedem Sockenpaar versendet wurde, spendete die Werbeanstalt 50 Franken im Namen des jeweiligen Absenders. Zur Auswahl standen die SWS Sozialwerke von Pfarrer Sieber, die Suppenküche Limmatlädeli, der Art Directors Club Schweiz sowie der Kronenhalle Werber-Stammtisch. Entschieden sei schon richtig geworden, schreibt die Werbeanstalt in einer Mitteilung: Am meisten Spendenwünsche seien an die Sozialwerke von Pfarrer Sieber gegangen, dicht gefolgt von der Suppenküche Limmatlädeli. Vereinzelte Spendenwünsche gingen an den ADC Schweiz und an den Kronenhalle-Werber-Stammtisch.
Die Checkübergabe über 1’150 Franken an Pfarrer Ernst Sieber fand diese Woche in Zürich statt. Die Auszahlungen an die anderen Institutionen resp. Organisationen erfolgen ebenfalls in diesen Tagen.
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SF vermarktet Video-Zusammenfassungen von Fussballspielen

Das Schweizer Fernsehen beschreitet bei der Vermarktung der Fussballberichterstattung neue Wege. Seit kurzem werden über eine Partnerfirma Video-Zusammenfassungen von Super-League-Spielen privaten Medienplattformen zum Verkauf angeboten.

Es handle sich bei der Vermarktung der Fussballberichte um einen Pilotversuch, sagte SF-Medienpsrecher David Affentranger am Freitag auf Anfrage der SDA zu einem Bericht von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Man versuche auf diesem Weg die Herstellungs- und Produktionskosten zu senken.
Der Vertrieb und die Vermarktung der Video-Zusammenfassungen erfolgen über die Zürcher Marketingfirma Content Container. Für den Erwerb der Rechte, die Produktion der Bilder und die Herstellung des Clips zeichnet die SRG-Business Unit Sport verantwortlich, die im Auftrag der SRG die Sportprogramme umsetzt.
Keine rechtlichen Probleme
Die Vermarktung von Super-League-Spielen bietet laut Affentranger keine rechtlichen Probleme. Die Vereinbarkeit mit dem Radio- und Fernsehgesetz sei durch den Hausjuristen von SRG-Business Unit Sport, Adrian Boss, eingehend abgeklärt worden. Laut Boss besteht bei Medienportalen ein grosses Bedürfnis nach Video-Bildern. SF habe deshalb einen «kreativen Weg» gesucht, um diesem Bedürfnis Rechnung tragen zu können. Es sei auch durchaus denkbar, dass das Modell künftig auch auf andere Fernsehsendungen ausgedehnt werde.
> Direktlink zum Artikel auf Tagesanzeiger.ch

Focus erhält den Publizistikpreis-Print 2010 der Glaxo Smith Kline-Stiftung

Das Nachrichtenmagazin Focus wird mit dem Publizistikpreis-Print 2010 der Glaxo Smith Kline-Stiftung ausgezeichnet.

In der Titelgeschichte «Diagnose Demenz» (32/2009) stellt Redakteur Martin Kunz unter Mitarbeit von Kurt-Martin Mayer die neusten Methoden zur Diagnose und Therapie der Krankheit vor. Die Jury lobte gemäss Mitteilung von Focus den anschaulichen Text und den guten Ansatz des Berichts. Weiter würdigte sie, dass der «sehr gute Serviceteil» die wichtigsten Informationen zu diesem relevanten Thema bietet, das viele betrifft.» Die Titelgeschichte sei ein Beispiel für die gute Wissenschaftsberichterstattung in Focus.
Der Preis ist mit 5‘000 Euro dotiert. Die Verleihung findet im Juli 2010 in München statt.

Casino Lugano muss PR-Firma Boom Organizer 400‘000 Franken zahlen

Das Casino Lugano muss der Firma Boom Organizer eine Entschädigung in der Höhe von über 400'000 Franken entrichten. Dies entschied das Bezirksgericht Lugano.

Die vorzeitige Vertragsauflösung mit der italienischen PR-Firma war laut Gerichtsurteil nicht rechtens, wie die SDA am Freitag meldete.
Die Spielbank war im Jahre 2004 eine Zusammenarbeit mit der Boom Organizer eingegangen. Diese sollte Marketingaufgaben übernehmen und das Casino mit verschiedensten Produkten wie Teppichböden, Uniformen oder Prospekten beliefern. Inhaber der Boom Organizer ist der Italiener Sergio Cappelletti, der am 1. August 2005 zum Marketing-Chef des Casinos ernannt wurde. Wenige Monate später kam es zu einem Eklat: Es wurde ruchbar, dass die Boom Organizer dem Casino für ihre Dienstleistungen viel zu hohe Rechnungen stellte. Cappelletti wurde deswegen im November 2005 mit sofortiger Wirkung entlassen. Dies nahm er klaglos hin – nicht aber die gleichzeitig erfolgte Auflösung des Vertrages mit der Boom Organizer, der noch bis 31. Dezember 2007 Gültigkeit besass.

Casino-Direktion lässt offen, ob sie Urteil anfechten wird
Nun kam das Bezirksgericht Lugano zum Schluss, dass die Vertragsauflösung durch das Casino tatsächlich nicht rechtens war. Die Spielbank muss die Boom Organizer nun mit über 400’000 Franken entschädigen. Die Casino-Direktion liess in einer Medienmitteilung offen, ob sie das Urteil anfechten wird. Sie betonte, dass die Vorfälle unter der alten Leitung geschehen seien.

Ogilvy Interactive informiert für Jaguar über den neuen XJ

Ogilvy Interactive hat für Jaguar eine Online-Teaser-Kampagne realisiert, die aus einem dreiteiligen Newsletter besteht.

Das Warten für alle Jaguar-Liebhaber hat ein Ende: Am diesjährigen Genfer Autosalon feiert der neue Jaguar XJ seine Schweizer Premiere. Ogilvy Interactive realisierte dazu eine Online-Teaser-Kampagne in Form eines dreiteiligen Newsletters. Via Banner auf Finanz-Websites wurden Interessenten auf die Jaguar XJ Microsite geführt, wo sie sich für einen E-Mail-Newsletter eintragen konnten. Der dreiteilige E-Mail-Newsletter versorgt den Interessentenkreis exklusiv mit Insiderinformationen rund um den neuen Jaguar XJ. Neben den Insights über das Design werden die Interessenten schrittweise über die neusten Technologien im Jaguar XJ informiert. Die Teaser-Kampagne dauert bis zur Eröffnung des Genfer Autosalons am 3. März 2010.
Verantwortlich bei Jaguar Schweiz: Christoph Brechtbühl (Communication Manager) und Karin Held (PR- und Marketingmanager). Verantwortlich bei Ogilivy Interactive: Björn Schneider (Gesamtverantwortung), Oliver Glitz (CD) und Erik Hehrmann (Beratung).
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