IPM und Adlink Media: Wilmaa-Nutzer befragt

Um die Internet-TV-Nutzer besser kennen zu lernen, hat Wilmaa mit Unterstützung von IP Multimedia Schweiz und Adlink Media im März 2010 eine Befragung durchgeführt. Internet-TV wird laut Umfrage vor allem genutzt, wenn das normale TV-Gerät bereits besetzt ist. Jeder fünfte Wilmaa-Nutzer hat ausserdem zuhause gar kein TV-Gerät.

Die Fragen wurden als Channel Switch Ad (Unterbrecherwerbung beim Senderwechsel) an den Nutzer gestellt. Insgesamt wurden so im März 2010 knapp 4‘000 Nutzer befragt. 2‘871 Nutzer sind gemäss Befragung im Alter zwischen 15-49 und leben in der Deutschschweiz. Fast die Hälfte (46,2 Prozent) davon schaut Internet-TV hauptsächlich, wenn das normale TV-Gerät von einer anderen Person bereits besetzt ist. Dass der Befragte auf Internet-TV ausweichen muss, kommt häufig vor: Zwei von fünf Personen schauen aufgrund dessen täglich oder fast täglich Wilmaa. Jeder fünfte 15-49 Jährige (19,5 Prozent) hat zuhause kein TV-Gerät und nutzt Internetfernsehen wie Wilmaa dauerhaft als Alternative, weitere acht Prozent besitzen am Zweitwohnsitz kein TV-Gerät und schauen deshalb Wilmaa.
Die Internet-TV-Plattform Wilmaa wird durch die beiden Goldbach Tochtergesellschaften Adlink Media und IP Multimedia vermarktet.

Affäre Gaddafi: Polizeifotos für kurze Zeit auf dem Newsnetz

Das Onlinenachrichtenportal Tagesanzeiger.ch/Newsnetz hat am späten Montagvormittag die Polizeifotos von Hannibal Gaddafi publiziert. Die Aufnahmen waren nach Gaddafis Verhaftung im vergangenen September in der Genfer Tageszeitung Tribune de Genève abgedruckt worden.

Ein Genfer Gericht hatte in einem Urteil vom 12. April festgehalten, dass durch die Publikation die Persönlichkeit Gaddafis verletzt worden sei. Die Zeitung wurde dazu verurteilt, das Urteil zu publizieren. Am Montag war nun während gut einer Stunde der Tribune-Artikel inklusive Polizeifotos erneut deutlich zu sehen, und zwar auf dem Onlineportal Newsnetz. Danach wurde Gaddafis Konterfei unkenntlich gemacht.
Wie Chefredaktor Peter Wälty auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte, diente die Abbildung als Basis für den dazugehörigen Artikel. Das Bild illustriere lediglich einen Artikel, «der das Thema Pressefreiheit und Quellenschutz zum Inhalt hat.» Dass die Publikation rechtliche Folgen hat, glaubt Wälty indes nicht. «Wir haben ja nicht die Bilder gezeigt», betonte der Chefredaktor, sondern «die Berichterstattung in ihrem vollen Umfang». Bereits am Sonntag hatte die Tribune de Genève ein Faksimile des beanstandeten Artikels für kurze Zeit irrtümlicherweise auf ihrer Internetseite publiziert. Während einer halben Stunde bebilderte die Zeitung einen Artikel der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Zürich geht wieder aus

Am Dienstag erscheint die aktuelle Ausgabe der Ausgehfibel Zürich geht aus! 2010/11. Ein Jahr lang haben Chefredaktor Wolfram Meister und sein Team hunderte von Lokalen in und rund um Zürich neu bewertet. 222 haben es in das neue Magazin geschafft, 61 davon zum ersten Mal.

Die Lokale sind wie beim letztjährigen Heft nach Art und Standort zusammengefasst. Bilder und Informationen ergänzen die Artikel, in denen die Schlemmerprofis schreiben, was ihnen im letzten Jahr wo und wie aufgetischt wurde. Eine Besten-Rangliste, ein A-Z-Index und kulinarische Interviews sowie Reportagen runden den Gesamteindruck ab.

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Zu guter Letzt: Star TV, ein Segen für alle Fussball geplagten Frauen

Die Fussball-WM ist das Medienspektakel schlechthin. Ein mutiger Schweizer Fernsehsender stemmt sich gegen diesen Wahn: Star TV hat sich zur «WM-freien Zone» erklärt und wendet sich mit einem Alternativprogramm an alle Fussball geplagten Frauen.

Es gebe für einen Fernsehsender nur zwei Möglichkeiten, sich während der WM zu profilieren: entweder mit einer hervorragenden, lückenlosen Berichterstattung über das Grossereignis oder dann mit einer klaren Gegenprogrammierung, davon ist Paul Grau, Inhaber und Geschäftsführer von Star TV, überzeugt. Beim Schweizer Privatsender hat man sich für die zweite Strategie entschieden: Vom 11. Juni bis 11. Juli strahlt Star TV zur Hauptsendezeit Hintergrundberichte der – gemäss eigenen Angaben – «beliebtesten Filme für die Frau» aus. Mutig! Der Kampf um die Fernbedienung ist damit eröffnet…

Hier das Alternativprogramm:
Montag, 14. Juni 10
20:00-22:00 Uhr
Making of Stadt der Engel
Dienstag, 15. Juni 10
20:00-22:00 Uhr
Miss Earth Wahl
Mittwoch, 16. Juni 10
20:00-22:00 Uhr
Making of Was Frauen wollen
Donnerstag, 17. Juni 10
20:00-22:00 Uhr
Making of Wie ein einziger Tag
Freitag, 18. Juni 10
20:00-22:00 Uhr
Making of Haben Sie das von den Morgans gehört?

Faro TV: Neue Tiersendung für Schweizer Fernsehen

Die Schweizer TV-Produktionsfirma Faro TV produziert für das Schweizer Fernsehen eine neue Tiersendung. In der TV-Serie werden Geschichten rund um Tiere und ihre Besitzer erzählt. Der Fokus liegt dabei auf Haustieren.

Zur Zeit läuft das Casting für die tierischen Darsteller. Die Sendung wird ab 29. August auf SF1 ausgestrahlt, geplant sind neun Folgen à 30 Minuten, wie Philipp Kotsopoulos von Faro TV am Montag mitteilte. Der definitive Titel der Sendung steht bislang nicht fest. Unterstützt wird die Serie von Qualipet und Hills sowie von weiteren Sendepartnern.

Medieninstitut: 10 Medienfachleute erhalten den eidg. Fachausweis

Das Medieninstitut des Verbandes Schweizer Presse überreicht dieses Jahr zehn Medienfachleuten den eidgenössischen Fachausweis. Die Prüfungskommission verabschiedete letzte Woche die Noten.

Das Medieninstitut bildet seit 1988 Verlags- und Medienfachleute aus. Die Institution bietet eine zweistufige berufsbegleitende Ausbildung im Medienmanagement an: Im Kurs 1 für Medienfachleute beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Medienbranche Schweiz, Marketing mit Schwerpunkt auf Nutzer- und Werbemarkt, Rechnungswesen, Unternehmensführung, Markt- und Medienforschung, inhaltliche und technische Produktion. Das Schwergewicht des zweiten Kurses für MedienmanagerIn liegt auf der vernetzten Anwendung des Branchenwissens, auf Produkteentwicklung und -vermarktung, Markenführung, auf Führungskompetenz, Controlling, Planung, Kommunikation, Recht und Multimedia.

Folgende Medienfachfrauen und Medienfachmänner erhalten im Rahmen einer Feier im August den eidgenössischen Fachausweis:

  • Valentina Abdyli, Media Tune AG, Zürich
  • Stefanie Gehrig, Espace Media AG, Bern
  • Astrid Hofer, Basler Zeitung, Basel
  • Caroline Lötscher, Rub Graf-Lehmann AG, Bern
  • Dana Massie, Verlag Finanz und Wirtschaft AG, Zürich
  • Nicolas Mengis, Mengis Druck und Verlag AG, Visp
  • Barbara Schmideder, Publicitas AG, Bern
  • Danielle Schneider, Verlag Hans Huber Hogrefe AG, Bern
  • Samuel Stalder, Tamedia AG, Zürich
  • Petra Vetter, Neue Zürcher Zeitung AG, Zürich.

Springer: Beobachter und Programm-Medien gemeinsam vermarkten

Axel Springer Schweiz bündelt die Vermarktungsaktivitäten: Die Verkaufsorganisationen der Beobachter-Gruppe sowie der Programm-Medien werden zusammengelegt.

Das gemeinsame Verkaufsteam unter der Leitung von der 44-jährigen Sandra Peiti ist zukünftig für die Vermarktung der Print- und Onlineaktivitäten von Beobachter, Beobachter Natur, Tele, TV-Star, TV2 und TVvier zuständig. Darüber hinaus soll auch das «Millionen-Kombi», bestehend aus Beobachter, Tele und TV-Star mit rund 1,5 Millionen Lesern, weiterentwickelt werden.
Die bestehenden Teams werden im Gebiet Bern/Basel mit Christoph Salathé (41), Bern/Basel verstärkt. Beat Leuenberger (45) ist künftig für die Betreuung der Agenturen zuständig und übernimmt auch die stellvertretende Leitung Werbemarkt. René Renggli (46) betreut weiterhin das Gebiet Zürich/Zentralschweiz, Christian Grass (43) neu die Region Zürich Nord/Ostschweiz/Tessin und Brigitte Lopez (47) wie bisher die französische Schweiz.

Hasenfeld für Swisslos: Sportwetten gehen in die nächste Runde

Swisslos offeriert dem Fussballfan zur WM unzählige Wetten. Hasenfeld Zürich hat zur Bewerbung diverse Kommunikationsmassnahmen umgesetzt – in der Hauptrolle das Fussball-Traumpaar Gilbert Gress und Baschi.

Gilbert Gress und Baschi sind dabei in zwei neuen TV-Spots zu sehen, in Inseraten sowie am POS präsent. Ausserdem auf Bannern, im Online-Tippspiel sowie in einer Online-Mailkampagne, bei der die Adressaten mit Gutscheinen zum Tippen und Wetten motiviert werden. Gleichzeitig geht das WM-Tippspiel Goalgetter 2010 in die zweite Runde. Auf Goalgetter2010.ch kann man täglich mitverfolgen, wo man im aktuellen Ranking der ersten Tipprunde steht und wie man im Vergleich mit Baschi und Gilbert Gress abschneidet.

> Zum Spot 1
> Zum Spot 2

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Verantwortlich bei Swisslos: Doris Rechsteiner (Leiterin PM Sportwetten), Kathrin Jakob (Produktmanagement Sportwetten), Jyri Pasanen (Regie), Anita Baumann (Foto). Produktion: Onfilm. Media: Mediaplus. Agentur: Hasenfeld Zürich.

SF Gestaltung: Fifa-WM-Kampagne entwickelt

SF Gestaltung hat für das Schweizer Fernsehen die Fifa-WM-Kampagne 2010 entwickelt. Zum Claim «SF Fifa WM 2010 – Tierisch guter Fussball» entstand ein umfangreiches Kreativpaket aus Imagetrailern und Opener.

Ausgehend von Konzept und Look der On-Air-Kampagne wurden sämtliche Kommunikationsmittel für Print und Web adaptiert. HD Suisse und RTS sind ebenfalls an diesem nationalen Projekt beteiligt und haben die Kampagne von SF übernommen. Die Imagekampagne wurde ab Mai in zwei Etappen lanciert. In der ersten Phase eroberte afrikanisches Grosswild Ascona, Genf, Bern und Zürich. Der seit Beginn der Weltmeisterschaft ausgestrahlte zweite Teil zeigt eine Fussballreise von der Schweiz bis nach Johannesburg, wo am 11. Juli 2010 das Endspiel ausgetragen wird.

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Zum WM-Clip

Verantwortlich beim Schweizer Fernsehen: Alex Hefter (CD), Patrick Arnecke (Leiter On Air Design/Regie Opener), Cordula Gieriet (AD), Alex Marchet (Leiter On Air Promotion), Jürg Dummermuth/Florian Heger (Compositing, 3D-Animation, VFX & Postproduktion) , Tiny Bernhard, Sven Volz (Konzept). Filmproduktion Opener & Idents: Encore Pictures, Zürich. Filmproduktion Promotrailer: Millertimeproductions Hamburg.

SRG-Direktor 2009 mit 27’000 Franken mehr Lohn als im Vorjahr

SRG-Direktor Armin Walpen verdiente laut Geschäftsbericht im vergangenen Jahr 576'000 Franken. Dies sind 27'000 Franken mehr als im Vorjahr und die grösste Lohnerhöhung in den letzten sieben Jahren.

Wie die Sonntagzeigung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, erhielt Walpen im Vergleich zum Vorjahr eine Gehaltserhöhung von 12’000 Franken sowie mit 103’000 Franken einen um 5’000 höheren «Leistungsanteil». Dazu kamen neu insgesamt 10’000 Franken für Honorare und Vorsorge. Sprecher Daniel Steiner sagt gemäss Sonntagszeitung, der Leistungslohn sei wegen «besserer Zielführung als im Vorjahr» höher ausgefallen.
Nun soll aber Schluss sein mit mehr Lohn bei der SRG: Im Jahr 2010 erhalte auch der Generaldirektor keinen Rappen Lohnerhöhung, wird Steiner in der Sonntagspublikation zitiert. Dieser Lohnstopp bei der gesamten SRG sei Bestandteil der vom Verwaltungsrat im letzten Jahr beschlossenen Sparmassnahmen.

Christa Rigozzi wird Gastmoderatorin bei «Bauer, ledig, sucht …»

In der fünften Staffel «Bauer, ledig, sucht ...» wird Moderator Marco Fritsche gemeinsam mit Christa Rigozzi durch einige Folgen führen

Die Miss Schweiz aus dem Jahr 2006 werde den Appenzeller bei der Liebessuche der Bauern mit ihrem Tessiner Charme und ihrer natürlichen Art unterstützen und in mehreren Gastauftritten zu sehen sein, heisst es in einer Mitteilung des Privatsenders 3+. Sie sei ein bisschen nervös, aber sehr neugierig auf das Format, wird Rigozzi in der Mitteilung zitiert. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Marco Fritsche und den Bauern.

Superdirektor: Mühlemann ist nicht interessiert

Die NZZ am Sonntag machte vor einer Woche Catherine Mühlemann zur Kandidatin für den Posten des DRS-Superdirektors. Gegenüber der Zeitung Sonntag beendet die heutige Medienmanagerin diese Spekulationen.

Sie stelle sich für diese Funktion nicht zur Verfügung, denn sie sei sehr glücklich in ihrer jetzigen Position, sagte die Ex-Chefin von MTV (Berlin) und früheres SF-Kadermitglied gegenüber der Sonntagspublikation.
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