Euro RSCG Zürich: Velokurier mit Kondomen unterwegs

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Aids-Hilfe Schweiz haben einen Kondom-Schnell-Lieferdienst initiiert. Beworben wird dieser durch Euro RSCG Zürich.

Keinen Gummi in der Schublade? Keine Lust rauszugehen, um einen zu beschaffen? Kein Problem. Ein Anruf genügt und der Velokurier bringt’s. So schnell, damit die Frage der crossmedialen Kampagne «Gings zu schnell, um an Gummis zu denken?» mit einem Nein beantwortet werden kann. Bis Ende Juli beteiligen sich der Velokurier in Bern (031 333 05 05), der Veloblitz in Zürich (044 272 72 72) und la Vélopostale in Genf (022 321 18 28) an der gemeinsamen «Love life stop Aids»-Kampagne, die von Euro RSCG Zürich entwickelt wurde.

Verantwortlich beim Bundesamt für Gesundheit: Adrian Kammer (Leiter Sektion Kampagnen), Norina Schwendener (Projektleiterin Kampagne), Roger Staub (Leiter Sektion Prävention und Promotion). Verantwortlich bei der Aids-Hilfe Schweiz: Daniel Bruttin (Geschäftsleiter), Silvia Schorta (Abteilungsleiterin Kommunikation & Fundraising). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Axel Eckstein (CD), Marietta Albinus (AD), Nemi Gajic (Text), Caroline Ronzani, Marianne Sauter (Beratung), Edi Burri (Produktion).

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Weber Harbeke für Valora: «Fussball ist voll ok»

Weber Harbeke Partners setzt die Kampagne für die Produktlinie «ok.–» von Valora Retail fort. Derzeit beworben werden die beiden beliebtesten TV-Fussball-Begleiter: Bier und Chips.

Mit genügend «ok.–»-Produkten ist es voll ok, wenn die Freunde spontan zum TV-Schauen vorbei kommen oder das Spiel in die Verlängerung geht, so die Botschaft. Beworben werden Bier und Chips in der WM-Spezialausgabe der Pendlerzeitung «20 Minuten», welche jeweils am Samstag erscheint.

Verantwortlich bei Valora, Muttenz: Jörg Brun (Leiter Valora Retail), Roger Knill (Leiter Category Management Food & Beverages). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Max Weber, Thomas Harbeke (CD), Giovanni Pucci, Christina Zvecevac (Beratung), Marcel Fässler (AD), Ramon Aemmer (Grafik), Christian Sidow (Text). Foto: Jonas Kuhn, Zürich.

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SFLB: Felsenputzer im Final der Euro Effies

Beim Euro Effie hat als einzige Schweizer Arbeit die Felsenputzer-Kampagne von Spillmann/Felser/Leo Burnett für Schweiz Tourismus den Einzug ins Final geschafft. Die Kampagne wurde Ende April bereits am Swiss Effie mit Gold ausgezeichnet.

Unter den 29 Finalisten finden sich unter anderem Topbrands wie Philips, T-Mobile, Hornbach, Nivea, Nespresso, Perrier oder Adidas. Die Gewinner der Euro Effies werden am 16. September bekanntgegeben.

Feldschlösschen: Engagement bei den SCL Tigers verlängert

Der Eishockeyclub SCL Tigers und Feldschlösschen haben ihre Partnerschaft um weitere drei Jahre verlängert. Die Brauerei bleibt damit offizieller Getränkepartner des National-League-A-Vereins aus Langnau.

Feldschlösschen unterstützt den Schweizer Eishockeysport seit vielen Jahren als Sponsor und tritt als Partner der Clubs Genf-Servette HC, SC Bern, HC Davos und SCL Tigers auf. Die Kooperation mit den Tigers besteht seit mehr als zehn Jahren. Zudem unterstützt der Getränkehändler den Spengler-Cup in Davos.

TBS Identity: Jahreskampagne für Luzerner Theater realisiert

Für die Spielzeit 2010/2011 hat TBS Identity im Auftrag des Luzerner Theaters die neue Jahreskampagne gestaltet. Die visuelle Klammer, die sowohl das Spielzeit-Heft wie auch die Dachkampagne und den Webauftritt prägt, macht eine Fotostrecke. Zentrales Element ist dabei ein rot-weisses Absperrband mit der Aufschrift «Achtung Theater!».

Das Band steht jeweils in Bezug zu den Ensemblemitgliedern, die in einer Interaktion mit diesem zu sehen sind. Es soll Aufmerksamkeit erregen und die Alltäglichkeit in ein neues Licht setzen.

Verantwortlich beim Luzerner Theater: Dominique Mentha (Direktor). Verantwortlich bei TBS Identity: Michael Schädelin (Kommunikationsberatung/Konzept/Text), Daniel Leber (CD), Yvonne Pfister (Projektmanagement), Nadia Ermert (Polygrafie). Fotografie: Christoph Schürpf.

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JvM/Limmat: Sparschwein Miggy bewirbt Migros-Preise

Um die Migros auf der Agenda preisbewusster Konsumenten zu halten, haben die Kreativen von Jung von Matt/Limmat eine Symbolfigur entwickelt: Miggy. Das etwas verfressenes Sparschwein wirbt per sofort in TV-Spots, animierten Bannern und Anzeigen für das Preisleistungsverhältnis der Migros.

Ein Film in Disney-Manier zeigt Miggy in ihrem Alltag. Jedes Mal wenn die Hausherrin mit Einkäufen nach Hause kommt, freuen sich Miggy und das zweite Haustier, eine weisse Katze. Denn jedes Mal gibt es Streicheleinheiten für das Büsi und das eben gesparte Geld für Miggy. Kein Wunder wird Miggy im Lauf der Zeit immer runder und runder.

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Miggy habe sowohl die Macher wie auch den Kunden vor eine ungewohnte Situation gestellt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Am Anfang stand ein regulärer Filmdreh ganz ohne Hauptdarsteller. Denn erst mussten Szenen gedreht und zum fertigen Film geschnitten werden, bevor man sich dran machen konnte, Miggy in dieser Umgebung zum Leben zu erwecken. Und auch da sei viel Fantasie vonnöten gewesen. Von den ersten holzschnittartigen Dummies bis hin zur animierten Miggy vergingen mehr als zwei Monate reine Animationszeit.

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Oskar Sager (Leiter Departement Marketing), Marc Engelhard (Leiter Direktion Marketing-Kommunikation), Christoph Vogler, Désirée Strassmann (Projektleitung Dachmarke). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Livio Dainese, Fernando Perez, Alexander Jaggy, Michael Rottmann (CD), Diana Rossi (Text), Daniel Serrano (AD), Laura Grümann (Grafik), Rolf Helfenstein, Fabian Röthlisberger, Michèle Gutmann, Milène Huber (Beratung), Dan Nessler (Beratung Online), Claude Eberhard, Wim Roelfs (AD Online), Notarmon Buchli (Bannerprogrammierung), Ilonka Galliard (Artbuying), Akama (Regie), Wanda Productions (Filmproduktion), Mikros Image (Animation), Elefant (Animation Tag On/Banner), Massiv Music (Musik).

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Zensur: Polizei-kritisches indonesisches Magazin abgefangen

Mit einem ausführlichen Recherchebericht über die Korruption bei der Polizei hat das indonesische Politmagazin Tempo einen unerwarteten Erfolg erzielt: Binnen Minuten seien am Montag fast alle 30'000 Hefte der neuen Wochenausgabe verkauft gewesen – noch bevor sie die Kioske erreicht hätten.

Das berichtete Tempo auf seiner Internetseite. Mysteriöserweise hätten die Käufer ausgesehen wie Polizeibeamte in Zivil, berichtete das Magazin unter Berufung auf mehrere Grosshändler weiter, denen die Ausgaben bereits im Morgengrauen buchstäblich aus den Händen gerissen wurden. Angesichts des offenkundigen Interesses an der Geschichte kündigte Tempo nun an, die Ausgabe nochmals nachzudrucken.
Ein Polizeisprecher versicherte am Montag gegenüber dem Magazin, nichts über den ungewöhnlichen Run auf das Magazin zu wissen. Nach der jüngsten Entdeckung von umgerechnet mehr als zehn Millionen Franken auf dem Konto eines Beamten hatte Tempo für seine Titelgeschichte Informationen über weitere wohlgefüllte Bankkonten von Polizisten gesammelt. Laut Transparency International zählt Indonesien zu den korruptesten Ländern der Welt – und die indonesische Polizei zu den korruptesten Institutionen des Landes.

Le Monde vorerst gerettet

Die französische Tageszeitung Le Monde ist vorerst gerettet. Das in schwere Finanznot geratene Blatt soll künftig von Investoren rund um den linken Kulturmäzen Pierre Bergé kontrolliert werden. Der Verwaltungsrat der Gruppe Le Monde nahm am Montag ein entsprechendes Übernahmeangebot mit der knappen Mehrheit von elf von insgesamt 20 Stimmen an. Das Trio mit Bergé wird voraussichtlich zwischen 80 und 120 Millionen Euro aufbringen müssen.

Für die Journalisten der Abendzeitung bedeutet der Einstieg der Investoren eine historische Zäsur. Sie übten über die Redaktorengesellschaft SRM und ihre Partner bislang die Macht im Unternehmen aus. Mit dem Einstieg von Bergé und seinen Partnern wird der Kapitalanteil der Journalisten nun verwässert. Die Redaktion verliert erstmals die Kontrolle über die Zeitung. Bergé, der gemeinsam mit dem Bankier Matthieu Pigasse und dem Gründer des Internetanbieters Free, Xavier Niel, antritt, will den Redaktoren allerdings ihre Freiheiten garantieren. Sogar eine Sperrminorität soll es geben. Dies könne der Sockel für die Unabhängigkeit sein, sagte zuletzt Monde-Direktor Eric Fottorino.
Für Schlagzeilen hatte der Bieterwettkampf wegen der Einmischung von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy gesorgt. Er favorisierte als Geldgeber eine Investorengruppe um den Eigner des Nachrichtenmagazins Le Nouvel Observateur, Claude Perdriel und den teilstaatlichen Telefonkonzern Orange (France Télécom). Diese warf allerdings das Handtuch, nachdem sie bei der vorentscheidenden Abstimmung der Gesellschaft der Monde-Journalisten klar verloren hatte. Diese sprachen sich am Freitag mit mehr als 90 Prozent für Bergé und Partner aus. Bei den Angestellten waren sogar 100 Prozent für den langjährigen Lebensgefährten des 2008 gestorbenen Modeschöpfers Yves Saint Laurent und Förderer der Sozialistin Ségolène Royal.

(Bild: Keystone)

Zu guter Letzt: Shell positioniert sich als der «Good Guy»

BP hat in der Öffentlichkeit momentan ein übles Image. Shell nutzt dies nun, um sich als Good Guy zu positionieren.

Trotz aller Versuch, das stark geschädigte Image aufzubessern, steht BP in der Öffentlichkeit in einem schlechten Licht. Da sind sich alle einig. Dies nutzt Shell nun für eine eigenen Image-Kampagne:

Wohl keine schlechte Image-Kampagen – in punkto Glaubwürdigkeit jedoch lässt sich einiges sagen:
www.guardian.co.uk
Auch auf Facebook wird das Filmchen bereits fleissig kommentiert:
www.facebook.com/WuV

Votum der Redaktion zum Le Monde-Verkauf

Ein Vorentscheidung im Bieterkampf um das Flaggschiff der französischen Presse Le Monde ist gefallen. Die Gesellschaft der Monde-Journalisten hat sich am Freitag mit mehr als 90 Prozent für die Bietergruppe um den linken Kulturmäzen Pierre Bergé ausgesprochen.

Mit dieser Entscheidung hat die von Präsident Nicolas Sarkozy favorisierte Investorengruppe um den Eigner des Nachrichtenmagazins Le Nouvel Observateur, Claude Perdriel, und den teilstaatlichen Telefonkonzern Orange France Télécom das Nachsehen. Orange ist gemäss SDA vor allem am Internetgeschäft Le Monde Interactif interessiert.
Der Kapitalanteil der Journalisten wird mit dem Einstieg der Investoren verwässert und die Redaktoren verlieren ihre Unabhängigkeit von Verlegern. Bergé, der gemeinsam mit dem Bankier Matthieur Pigasse und dem
Gründer des Internetanbieters Free, Xavier Niel, antritt, will den Redaktoren aber ihre Freiheiten garantieren.
Als dritter Interessent hatte der Fachverleger Daniel Monteux beworben. Sein Angebot wurde jedoch am Ende nicht in Betracht gezogen.
www.sda.ch

Fotomontage im Ringierblatt Blic sorgt für Aufruhr

Die zum Schweizer Ringier-Verlag gehörende Belgrader Tageszeitung Blic soll auf eine Entschädigung von 100 Millionen Euro verklagt werden. Grund hierfür ist eine satirische Fotomontage, welche das Blatt am vergangenen Samstag veröffentlicht hatte.

Auf der Fotomontage war der Grossmufti einer der beiden rivalisierenden islamischen Religionsgemeinschaften in Serbien, Muamar Zurkolic, im Gewand eines orthodoxen Bischofs dargestellt. Dabei hielt er Händchen mit Papst Benedikt XVI. Bild war beschriftet mit : «Grösserer Katholik als der Papst». Wie die NZZ am Sonntag schreibt, hat sich die islamische Religionsgemeinschaft in Serbien daraufhin bei einer Versammlung am Samstag für einen Boykott der Belgrader Zeitung ausgesprochen. Blic soll nun auf eine «symbolische Entschädigung» in Höhe von 100 Millionen Euro verklagt werden.

www.nzz.ch

Basel West: Neukonzept für Euro26

Die Freizeitkarte Euro26 bietet Jugendlichen bis 26 in ganz Europa Vergünstigungen aller Art. Informiert werden die Euro26-Member mit dem Magazin Twen. Basel West hat das Neukonzept für Euro26 gestaltet.

Mit einer Auflage von 360‘000 Exemplaren ist Twen das auflagenstärkste Jugendmagazin der Schweiz. Die Member können günstiger telefonieren, reisen, einkaufen oder Party machen und gratis ausgewählte Museen, Zoos und Zirkusse besuchen. Die Angebote und Themen sind in die drei Hauptrubriken «Saus & Braus», «Geld & Leben» und «Schick & Charme» aufgeteilt, die mit einer Auftaktseite beginnen. Die Texte zu den Angeboten wurden mit Interviews oder hilfreichen Infos zum Alltag junger Leute ergänzt.
So wurde für die Sommerausgabe der Captain der schweizerischen Unihockey-Nationalmannschaft interviewt. Weiter enthält die neue Ausgabe Studientipps und Fitnessübungen. Zudem werden im aktuellen Magazin mehrere Hundert Tickets für Openair-Festivals und andere Sommerevents verlost.
Neu werden beide Publikationen bei Büchler Grafino in Bern auf, weisses Zeitungspapier gedruckt.
Verantwortlich bei Euro26: Ursula & Jörg Huggenberger. Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Albin Kirchhofer (Beratung), Stephan Lichtenhahn (Redaktion), Thomas Aerni (Layout).
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