Grosser Bruder setzt weiter auf INM

Soeben hat Brother International Europe entschieden, seine Verträge mit der INM zu verlängern. Zwar ist Brother schon seit längerer Zeit treuer Kunde der Schweizer Vollservice-Webagentur, trotzdem strebt die internationale Unternehmung mit Hauptsitz im japanischen Nagoya eine Verlängerung der Verträge von fünf Jahren an.

Bereits seit mehreren Jahren wurde für die inhaltliche Bewirtschaftung aller Brother Europe Webauftritte das CMS G3 der INM eingesetzt. Des Weiteren wurden über all die Jahre für die Unternehmung viele weitere Webapplikationen realisiert. Die INM bringt den Hersteller von multifunktionalen Geräten auf die Top Plätze in den Suchmaschinen, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung.
Brother hat sich nach einer eingehenden Prüfung diverser auf dem Markt existierender Content Management Systeme CMS erneut für die Webagentur mit Sitz in Wetzikon und Zürich entschieden. Das Rennen machte die INM mit dem CMS G3. Dieses wird sowohl technisch als auch inhaltlich neu überarbeitet und soll markante Verbesserungen bieten, die vor allem das Handling künftig erleichtern werden. Zudem werden sämtliche bestehenden Brother Europe Lösungen konsolidiert und auf die neue gemeinsame Plattform gebracht. Weiter wird die INM künftige Marketingstrategie und –Pläne der Brother Europe International unterstützen.

Videoportal Hulu startet mit Bezahlmodell

Das bekannte Videostreaming-Portal Hulu hat angekündigt, ein kostenpflichtiges Abomodell einzuführen. Der neue Dienst namens «Hulu Plus» soll Nutzern den Zugriff auf ein umfassendes Angebot von TV-Sendungen in voller Länge - teilweise sogar in HD - auf Computern, mobilen Endgeräten, internetfähigen Fernsehern und Blu-Ray-Playern ermöglichen.

Der Zugriff kostet die Nutzer ein monatliches Endgeld von 9.99 Dollar. In Zukunft soll der Service zudem auch auf Videospielkonsolen wie der Playstation 3 und der Xbox 360 angeboten werden. Aktuell wird Hulu Plus jedoch erst einmal in Form eines ersten Testlaufs starten. Ausserdem soll es nur für solche User zur Verfügung stehen, die ausdrücklich zu einer Teilnahme eingeladen werden, wie Pressetext.ch schreibt. Experten gehen davon aus, dass der Dienst schon im Herbst 2010 für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sein könnte.

«Al dente» pausiert bis November

SF ändert seine Quiz-Strategie: Am Montagabend werden sich «1 gegen 100» und «Al dente» nicht mehr abwechseln, wie es bisher üblich war.

Nach der Sommerpause wird Susanne Kunz jede Woche mit «1 gegen 100» zu sehen sein, «Al dente» soll erst am 15. November zurückkehren. Das berichten die Fernsehzeitschriften Teleund TV-Star in ihren neusten Ausgaben. Gemäss SF sei das moderner und erfülle die Zuschauererwartung besser.

Zu guter Letzt: Klassenlehrerin gesucht

Weil die Stelle ihre Klassenlehrerin noch nicht besetzt ist, sucht sich eine 6. Klasse aus Zürich ihre Lehrerin einfach selbst. Mit einem Zeitungsinserat wirbt die Klasse in Aesch/Forch für ihre Schule.

Da die Zeit drängte, wählte die Schule den unkonventionellen Weg, um eine Lehrerin zu finden. In 20Minuten schaltete die Schule am Montag ein Zeitungsinserat im Namen der Schüler. Bezahlt wurde dieses mit dem Budget für Stelleninserate, wie 20Minuten schreibt. Die Idee soll von der Mutter einer Schülerin kommen, welche als Grafikerin tätig ist. Geschrieben hat das Inserat ihre Tochter.
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Die Büchermacher

Lesen ist gut, selber schreiben ist besser. Viele Werber und Kommunikatoren verfassen irgendwann in ihrem Leben ein eigenes Buch. Wer nicht weiss, wie er es anpacken soll, kann sich an die Büchermacher wenden.

Die Büchermacher, das sind Katharina Blarer (43) und Urs Bernet (38). Vor einem Jahr haben sie sich darauf spezialisiert, Büchern den Weg zum Leser zu ebnen – und Autoren den Weg zum Buch. Wer eine Idee für ein Buch hat, bekommt von den beiden Rat und Unterstützung für die Umsetzung seines Werks, egal, ob es sich um ein Sachbuch, einen Fotoband oder ein Jubiläumsbuch handelt. «Unsere Arbeit unterscheidet sich je nach Projekt», erklärt Bernet. «Manche Kunden haben bereits einen fertigen Text und suchen noch einen Fotografen oder eine Idee für die Umschlaggestaltung, andere geraten an einem bestimmten Punkt im Produktionsprozess ins Stocken und wissen nicht weiter, wieder andere haben erst ein Grobkonzept und wollen von uns wissen, ob und wie daraus ein Buch werden könnte.»
Die Büchermacher sehen rasch, wenn ein Autor etwas nicht bedacht hat, sowohl mit Blick auf sein inhaltliches Konzept als auch auf den Produktionsablauf. «Dem einen Autor empfehlen wir, noch einen weiteren Aspekt seines Themas zu berücksichtigen», schildert Blarer, «dem anderen raten wir zu einem bestimmten Papier oder einer Bindung, weil dies das ganze Projekt erst richtig stimmig macht.» Blarer und Bernet können das beurteilen. Blarer ist seit 15 Jahren Lektorin. Nach ihrem Studium arbeitete sie beim Zürcher Haffmans-Verlag, war Mitgründerin und Cheflektorin des Kein&Aber-Verlags und ist seit 2003 als Lektorin selbstständig. Bernet ist gelernter Verlagsbuchhändler, Typograf und typografischer Gestalter. Er war Buchhersteller und Gestalter im Haffmans-Verlag und bei der Buchdruckerei Baden. Seit 1996 arbeitet Bernet als freischaffender typografischer Gestalter, 1998 gründete er den Hier&Jetzt-Verlag mit. Das Besondere an den Büchermachern ist, dass sie nicht an ein Verlagsprogramm gebunden sind. Blarer und Bernet haben zwar ihren eigenen Verlag, «Helden», über den sie ausgewählte Bücher zu aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Themen vertreiben. Sie sind aber auch für Projekte aus anderen Themenbereichen offen. «Wir haben die Büchermacher gegründet, weil wir projektbezogen arbeiten wollten», erklären die beiden. «Für uns ist jedes Buch einzigartig, und wir suchen für jede Buchidee eine massgeschneiderte Umsetzung. So entstehen Bücher, die über den Tag hinaus Bestand haben.»
Die Dienstleistung der Büchermacher ist modular aufgebaut: Autoren können sich von der ersten Idee bis zum fertigen Buch von den beiden und ihrem Expertennetzwerk begleiten lassen oder sie erst bei der Suche nach einem Verlag oder der Druckvorstufe zu Rate ziehen. Entsprechend modular rechnen die
Büchermacher ihre Leistungen auch ab. «Buchprojekte sind teuer», sagt Bernet. «Darum planen wir mit manchen Kunden nicht von der ersten Idee bis zur Fertigstellung des Buchs, sondern Schritt für Schritt. Besonders für Privatpersonen mit kleinem Budget ist es so einfacher, den Überblick zu behalten.»
Anne-Friederike Wilhelm
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Aktion für Kulturjuwelen

Numero 10 lanciert für das Dreiseenland eine Buzz-Aktion für den Tourismus.

Wir vom Dreiseenland haben uns gesagt: Es muss doch möglich sein, den Leuten in der Schweiz die Juwelen, welche unsere Region zu bieten hat, ein bisschen schmackhaft zu machen. Also haben wir uns eine kleine Aktion ausgedacht. Mieten Sie eines dieser fantastischen Objekte für nur einen Franken!» Mit diesem Lockvogel wirbt der Stadtpräsident von Biel in einer sommerlich witzigen Aktion für die Schönheiten seiner Tourismusregion. Die Expo.02 mit den «Arteplages» in Biel, Murten, Neuchâtel und Yverdon ist vorbei. Das schlägt sich auch in den Zahlen des Tourismus nieder. Diese sind nicht schlecht. Aber es könnte besser sein. Vor allem möchte man neben den Tagesausflügen auch die Übernachtungen in der Region etwas ankurbeln können. Das Dreiseenland umfasst das Gebiet um Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Das frühere Sumpfgebiet ist nach den Juragewässerkorrektionen trocken geworden und dank dem guten Boden damit gleichzeitig zum grössten Gemüseanbaugebiet der Schweiz. «Was hier aber fehlt, ist ein Matterhorn oder sonst ein Flaggschiff für die Tourismuswerbung», scherzt Gilles Aebi von Numero 10. Der Werber hat deshalb nach anderen Sujets gesucht und diese in ein paar ganz speziellen Hotels gefunden. Nächtigen in einem Patrizierhaus oder gar einem Schloss: Das kann man dank dieser Kampagne mit Glück, wenn man an einem Wettbewerb auf www.kulturjuwel.ch teilnimmt. Das Angebot ist getarnt als Buzz-Aktion. Weit über 34 000 Besucher haben sich in den ersten vier Wochen auf die Site locken lassen, ein Drittel haben mit einer «Miet¬an¬frage» am Wettbewerb teilgenommen – mit einer Präsenzzeit von rund 5 Minuten auf der Site. Ein guter Treiber für die Klickraten war das Einbinden von Facebook. Ein entscheidender Trick bei der ganzen Aktion war, dass alle Mietobjekte nicht als Hotels erkennbar waren – obwohl das Schloss mit Rittersaal und Gefängnis inzwischen als ein solches betrieben wird. Ebenso das historische Kloster auf der Petersinsel funktioniert inzwischen als Hotel, wird aber bei der Buzz-Aktion nach wie vor als Heimat für die Mönche ausgeschrieben. Mit dieser etwas zurechtgebogenen «Deklaration» als Mietobjekt konnten die Werber ihre Botschaft auch als Rubrikeninserate getarnt in die offiziellen Immo-Seiten grosser Zeitungen schmuggeln. Als weitere Guerilla-Massnahme wurden die Mietobjekte auch als Schnäppchen über die Pinnwände für Gratisinserate im Supermarkt ange-boten.
Andreas Panzeri

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Neue Aufträge für Obrecht PR Tools, In Flagranti, Future Connection und Huggel + Huggel

Obrecht PR Tools hat den Pitch für die neuste Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung Bfu gewonnen. In Flagranti konnte sich bei der Lungenliga durchsetzen. Future Connection wurde vom IT-Dienstleistungsunternehmen iET SA mit dem Relaunch der Website beauftragt. Und Huggel + Huggel Communication Projects setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation von Electrolux durch.

Die Zentralschweizer Agentur Obrecht PR Tools hat im Pitch die neuste Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung Bfu gewonnen. Die dreijährige Kampagne startet im Frühjahr 2011. Im Zentrum steht die Prävention von Ertrinkungsunfällen von Kindern.
Nach einer Konkurrenzpräsentation betraute die Lungenliga Schweiz In Flagranti damit, in der Schweiz bekannt zu machen, was COPD ist. Die Lysser Kommunikationsagentur wird nun im Rahmen einer nationalen Sensibilisierungskampagne über die Lungenkrankheit informieren.
Für iET SA wird Future Connection den Webauftritt umfassend neu konzipieren, gestalten und realisieren. Im Rahmen des Neuauftritts wird zudem eine eigene Bildwelt entwickelt. Dieser soll die Kernwerte und -kompetenzen des Unternehmens treffend und authentisch zum Ausdruck bringen soll. Die iET SA ist seit 1991 ein Ansprechpartner für IT-Beratung, den Aufbau und Unterhalt von IT-Infrastrukturen sowie für die Entwicklung von Softwarelösungen und die Bereitstellung von IT-Spezialisten auf Zeit. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 120 Mitarbeiter.
Die PR- und Marketingkommunikationsagentur Huggel + Huggel Communication Projects hat das POS-Budget von Electrolux gewonnen. Das neue POS-Material für die Electrolux-Haushaltgeräte basiert auf neu gestalteten Pictogrammen. Diese sollen klar und einfach alle Vorteile und Nutzen des jeweiligen Produktes festhalten. Dank den Pictogrammen kann das Material in der ganzen Schweiz zum Einsatz kommen. Es ergänzt das internationale POS-Sortiment. Für Huggel + Huggel ist dies der zweite grosse Auftrag von Electrolux. Seit fünf Jahren organisiert die Agentur für die Marke Golfturniere für Grosskunden.

Verantwortlich bei iET SA: Matthias Taugwalder (Projektleitung). Verantwortlich bei Future Connection: Martina Waser (Beratung), Manuela Rüegg (Projektleitung), Reto Moebus (Design) und Kilian Hann (Technik).
Verantwortlich bei Huggel + Huggel Communication Projects: Brigitte Huggel (Beratung), Charles Hubschmied (Kreation).

Armin Müller wird Chefökonom der Handelszeitung

Bei der Handelszeitung gibt es einige personelle Änderungen. Zum 1. November besetzt Armin Müller die neugeschaffene Stelle als Chefökonom. Jürg Meier übernimmt per 1. Oktober die Leitung des Ressorts Unternehmen, sein Stellvertreter wird Marc Badertscher.

Armin Müller (Bild links) hat an der HSG St. Gallen und der Columbia University Wirtschaftswissenschaften studiert. Der 50-Jährige kommt von der Sonntagszeitung, für die er seit 1999 als Ressortleiter Wirtschaft, als Blattmacher und zuletzt als stellvertretender Chefredaktor tätig war.
Der 41-jährige Jürg Meier, bisher stellvertretender Leiter des Ressorts Unternehmen, wird ab 1. Oktober des Ressorts leiten. Seine bisherige Funktion als Stellvertreter übernimmt Marc Badertscher. Der 42-jährige studierte Historiker ist Mitglied der Wirtschaftsredaktion des Tages-Anzeiger, für den er seit 2006 als Redaktor und Blattmacher tätig war.

(Bild rechts: Marc Badertscher)

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Ungarns Parlament will öffentlich-rechtliche Medien bündeln

Das ungarische Parlament hat am Montagabend in der Verfassung des Landes die Bestimmungen hinsichtlich der Medien geändert. Die Vefassungsänderung soll gemäss Regierungsplänen den Auftakt bilden für die Bündelung der öffentlich-rechtlichen Medien unter einem Dach.

Die öffentlich-rechtlichen Medien sollen «die nationale Identität» und den «nationalen Zusammenhalt» stärken, heisst es in den am Montag verabschiedeten Paragrafen. Ebenso sollen diese die «europäische Identität» sowie die ungarische Sprache und die Sprachen der ethnischen Minderheiten pflegen. Die Verfassungsänderungen wurden mit der notwendigen Zwei-Drittels-Mehrheit angenommen, über die die regierende rechtskonservative Partei Fidesz verfügt.
Ungarns Oppositionsparteien sowie internationale Gremien wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und das Internationale Presseinstitut (IPI) befürchten, dass Ungarns Fidesz-Regierung die Medien unter ihre Kontrolle bringen wolle. Geplant ist, das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio sowie die Nachrichtenagentur MTI unter das Dach ein und derselben neu zu gründenden Medienbehörde zu bringen. Deren Präsident soll vom Ministerpräsidenten persönlich bestimmt werden und neun Jahre lang amtieren. Über dieses Gesetzesvorhaben soll das Parlament demnächst abstimmen.

ADCE-Awards: ADC Europe feiert 20-jähriges Jubiläum

Der Art Directors Club of Europe feiert dieses Jahr mit den ADCE-Awards «Best of European Design and Advertising» sein zwanzigjähriges Bestehen. Die Gewinner werden am Samstag, 10. Juli 2010, im Rahmen einer Preisverleihung in Barcelona bekannt gegeben.

Rund 800 Arbeiten aus den 22 ADC-Ländern sind im Rennen um Grand Prix und Gold Awards. Bewertet werden sie in den Kategorien «Film», «Advertising Print», «Web & Alternative Use of Media» und «Design». Präsidiert wird die Jury dieses Jahr von Luis Bassat, Ehrenpräsident der Grupo Bassat Ogilvy. In der über 50-köpfigen Jury sind auch einige Vertreter Schweizer Agenturen: Martin Spillmann, Mitinhaber von Spillmann/Felser/Leo Burnet steht der Jury «Film» vor. Im selben Gremium sitzt auch Bene Abegglen, Creative Director von Contexta. Lukas Frei, Creative Director bei Jung von Matt/Limmat, wird Arbeiten in der Kategorie «Advertising Print» bewerten. Pierre Rebetez, Inhaber von Headbanger, sitzt in der Jury «Web & Alternative Use of Media», Philipp Skrabal, Executive Creative Director bei Wirz Werbung, ist in der Jury «Design».

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Ruf Lanz: Suva-Kampagne in Lürzers Archiv aufgenommen

Lürzers Archiv präsentiert alle zwei Monate kreativ herausragende Arbeiten aus aller Welt. In die aktuelle Ausgabe hat es auch eine Kampagne aus der Schweiz geschafft. Die Kampagne gegen Stolpern und Stürzen, die Ruf Lanz im Auftrag der Suva konzipiert hat.

In der Schweiz verletzen sich jährlich mehr Menschen bei Stolperunfällen als bei Autounfällen. Deshalb wurden für die Kampagne Schuhe wie bei Autounfällen gecrasht.

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Presserat: Jahrheft 2010 publiziert

Ende Juni ist das Jahrheft 2010 des Schweizer Presserats erschienen. Dieses enthält neben einem Rückblick auf das Jahr 2009 Aufsätze zur verdeckten Recherche und zum Stellenwert der Ethik in der Ausbildung der Journalistinnen und Journalisten.

Der Presserat hat zudem im vergangenen Jahr die Richtlinien zur Ziffer 7 der «Erklärung» (Respektierung der Privatsphäre) geändert. Diese Revision tritt am 1. Juli 2010 in Kraft getreten. Der revidierte Text ist auch im Jahrheft abgedruckt. Der Schweizer Presserat gewährleistet im Auftrag der Branchenverbände die Selbstkontrolle über die redaktionellen Inhalte der Informationsmedien (Printmedien, elektronische Medien, journalistische Websites). Jedermann kann sich in einem unentgeltlichen Verfahren mit einer Beschwerde gegen veröffentlichte Medienberichte an den Presserat wenden. Mit seiner Tätigkeit soll der Presserat zudem zur öffentlichen Reflexion über grundsätzliche medienethische Probleme beitragen und berufsethische Diskussionen in den Redaktionen anregen.

> Zum Jahrheft 2010

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