Umstrukturierung bei Publicis – Fredy Collioud übergibt Geschäftsführung an Curdin Janett

Bei Publicis wurden Generationenwechsel und Umfirmierung eingeleitet. Die Agentur heisst neu Publicis Communications.

Auf den 1. September 2010 übernimmt Curdin Janett von Fredy Collioud die Geschäftsführung der Publicis Werbeagentur Schweiz. Curdin Janett blickt auf eine zwanzigjährige Karriere in der Werbung zurück. Vor seinem Wechsel zu Publicis Schweiz war Janett CEO von McCann Schweiz.
Um dem Wandel in der Branche hin zur integrierten Kommunikation gerecht zu werden, wird die Gruppe zudem in «Publicis Communications Schweiz AG» umfirmiert. Fredy Collioud wird die Geschicke der neuen Publicis Communications Schweiz weiterhin als Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates verantworten. Collioud stand als CEO und Chairman zwanzig Jahre an der Spitze des Unternehmens.
Christian Siegrist bleibt weiterhin Geschäftsführer der Publicis Werbeagentur, Pascal Urscheler bei der Publicis Modem und Erik Neumann wird auch künftig für Publicis Dialog verantwortlich sein. Sie bilden unter der Leitung von Curdin Janett das Management Team, zusammen mit Martin Denecke als Kreativchef. Im Rahmen der Neustrukturierung der Gruppe wird zudem Achill Prakash als Leiter Strategische Planung neu in die Geschäftsleitung eintreten.

www.publicis.ch

Walser Privatbank mit Markenauftritt von MetaDesign

Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal positioniert sich neu. Gemeinsam mit MetaDesign wurden die neuen Markenwerte «Solidität», «Nähe» und «Engagement» definiert.

Aus der Raiffeisenbank Kleinwalsertal im österreichischen Vorarlberg wird die Walser Privatbank. Ausschlaggebend war eine neue strategische Ausrichtung, die schon vor der gegenwärtigen Situation an den Finanzmärkten geplant wurde. Sie fokussiert vor allem
auf eine Annäherung an die Kunden in Deutschland, eine Schärfung des Profils und damit eine stärkere Differenzierung vom Wettbewerb, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die neue Marke entstand in einem mehrstufigen Prozess. Die neuen Markenwerte «Solidität», «Nähe» und «Engagement» sollen sowohl für die Tradition stehen, aus der die Bank kommt, als auch den Aufbruch in eine neue Zeit ausdrücken.
Der Slogan «Wir bieten heute Sicherheit für morgen» soll dem Bedürfnis der Kunden nach einer Verbindung aus traditioneller Solidität und verlässlichem Zukunftspotenzial entgegenkommen. Seit dem 12. August 2010 ist die neue Marke nun offiziell lanciert.
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Filmfestival Locarno: Preis der Suisa-Stiftung geht an Geschwister Baldenweg

Anlässlich des Internationalen Filmfestivals Locarno vergibt die SUISA-Stiftung für Musik einen Preis von 10‘000 Franken für den Komponisten der besten Originalmusik zu einem Spielfilm. Für die Originalmusik zum Spielfilm «180°» wurde den Geschwistern Diego Baldenweg (Komponist), Nora Baldenweg (Songwriterin) und Lionel Vincent Baldenweg (Musik Produzent) am 11. August 2010 der Preis der SUISA-Stiftung für Musik 2010 verliehen.

Der Film «180°» enthält neben der Rahmenhandlung eines Amoklaufes viele Episodengeschichten, in deren Zentrum Menschen stehen, die vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt werden. Die emotionale Gratwanderung dieser Menschen wird durch die grosse aber dennoch intime Musik intensiviert und verdeutlicht. Dies die Beschreibung der Suisa-Stiftung. Die C-Films Produzentin Anne Walser arbeitete für dieses Projekt erneut mit den Baldenwegs zusammen. Aus den Gesprächen mit Regisseur Cihan Inan habe sich die Wichtigkeit eines emotional starken Filmscores und für die Baldenwegs somit der Wunsch nach einem Liveorchester herauskristallisiert. Es war das erste Mal, dass Dirigent David Zinman einwilligte ,mit dem Tonhalle-Orchester Zürich die Musik für einen Spielfilm einzuspielen.
Die Jury der SUISA-Stiftung für Musik würdigt mit diesem Preis die Geschwister Baldenweg für die emotional starke Musikkomposition sowie ihren Mut und ihr Engagement. Die Umsetzung der kompositorischen Vision war logistisch und organisatorisch eine grosse Herausforderung und sie setzen damit einen neuen Standard für die Filmmusik in der Schweiz.
Im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Locarno haben die Herren Marco Blaser, Präsident der Jury und Urs Schnell, Direktor der SUISA-Stiftung, den Preis im «FEVI» in Locarno überreicht.
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Von links nach rechts: Lionel Vincent Baldenweg, Nora Baldenweg, Cihan Inan (Filmregisseur), Diego Baldenweg, Urs Schnell (SUISA-Stiftung, Direktor).

www.suisa.ch

Media-Focus: Höhere Werbeausgaben im Juli

Im Juli hat die Werbung zugelegt. Die Ausgaben verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4.3 Prozent auf 235 Millionen Franken.

Dabei handelt es sich um das voraussichtliche Jahrestief. Aufgrund des Sommerlochs findet dieses jedes Jahr im Juli statt. Da auch das Ergebnis von Juli 2008 übertroffen wurde, nähert sich das laufende Jahr immer mehr dem Rekordjahr 2008. Dies teilte das Marktforschungsunternehmen Media Focus am Freitag mit.
Nach Branchen und Produktgruppen unterteilt, legten die Tabakwaren mit 115.1 Prozent am stärksten zu. Darauf folgte die Energie mit 54.6 Prozent und die Medien, welche 26.2 Prozent mehr für Werbung ausgaben. Die Freizeit-, Sport- und Touristikgruppe wuchs um 19.7 Prozent.
Die Verkehrsbetriebe verzeichneten demgegenüber 38.9 Prozent weniger Werbeausgaben, während die IT-Branche 36.8 Prozent weniger ausgab. Für Initiativen und Kampagnen wurde 12.4 Prozent weniger geworben, wobei die politischen Kampagnen für sich allein genommen 29.3 Prozent schwächer beworben wurden.
Media Focus stellt monatlich eine Brutto-Werbestatistik zusammen. Dabei werden sämtliche Werbeschaltungen zu den offiziellen Tarifen des Werbeträgers – Zeitung, Plakat, Kino, und so weiter – bewertet.

www.mediafocus.ch

Goldbach Media: Halbjahresgewinn beinahe verdoppelt

Goldbach Media hat im ersten Halbjahr 2010 den Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode fast verdoppelt. Die Werbevermarkterin verbuchte einen Reingewinn 3.1 Millionen Franken, das ist ein Plus von 92.8 Prozent.

Der Betriebsgewinn EBIT legte um 16.6 Prozent auf 7.1 Millionen Franken zu. Der Umsatz verbesserte sich um 8.5 Prozent auf 151.2 Millionen Franken, wie das in der Werbevermarktung von elektronischen, interaktiven und mobilen Medien tätige Unternehmen am Freitag mitteilte.
Die beiden Segmente Offline und Online wuchsen um je um 8.5 Prozent. Dabei trug Online 39 Prozent zum Umsatz bei und Offline 61 Prozent. 23 Prozent des Nettoumsatzes und 5 Prozent des EBIT stammten aus dem internationalen Geschäft, hiess es weiter. Der Einfluss von Währungseffekten auf Umsatz und EBIT sei
marginal.
Für das Gesamtjahr 2010 rechnet das Unternehmen weiterhin mit profitablem Wachstum und einer im Vergleich zum Vorjahr deutlichen EBIT-Zunahme.
www.goldbachmedia.com
www.sda.ch

SDA-Wissenschaftsdienst wird weitergeführt

Der SDA-Wissenschaftsdienst ist gesichert. Gestützt auf eine externe Expertise hat die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS entschieden, sich an diesem gemeinsamen Projekt in den nächsten drei Jahren weiter zu beteiligen.

Die Lancierung des SDA-Wissenschaftsdienstes per 1. Oktober 2008 habe dazu beigetragen, dass Themen aus Wissenschaft und Forschung stärker in den Medien präsent seien, schreibt Michael Schanne, Dozent für Medienwissenschaften an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Autor der Expertise. Die SDA habe ihre Berichterstattung über Wissenschaftsthemen aus dem In- und Ausland ab 2008 deutlich ausgebaut. Profitiert vom Ausbau hätten dabei alle drei Sprachdienste der SDA (deutsch, französisch, italienisch).
Zugleich habe die SDA ihre journalistische Unabhängigkeit gewahrt, sagte Schanne auf Anfrage der SDA. Der Nachrichtendienst sei frei in Auswahl und Gestaltung von Themen und Quellen frei. Dank des Dienstes hätten für die Öffentlichkeit interessante Studien der Universitäten und Hochschulen aus allen Landesteilen den Weg in die Medien gefunden. Noch zulegen könne die SDA bei der Breite der wissenschaftlichen Disziplinen und der
Vielzahl der Hochschulen.
In der Branche hatte der SDA-Wissenschaftsdienst zu Diskussionen geführt. Laut Schanne hat das Projekt der SDA mit der CRUS angesichts des Umbruchs in der Medienwelt und knapper Ressourcen eine zentrale Funktion. Es sei wichtig, dass das breite Publikum gut über Wissenschaft und Forschung in der Schweiz informiert sei.
Anfang Juli 2010 hatten sich die CRUS und die SDA auf die Weiterführung des SDA-Wissenschaftsdienstes geeinigt. Die Universitäten beteiligen sich an der Finanzierung dieses Dienstes.
www.sda.ch

Pentagon warnt Enthüllungsplattform vor Veröffentlichung weiterer Afghanistan-Papiere

WikiLeaks wurde vom US-Verteidigungsministerium vor der Veröffentlichung weiterer Dokumente über den Krieg in Afghanistan gewarnt. Die Enthüllungsplattform hatte Ende Juli über 76‘000 Seiten geheimer Kriegsaufzeichnungen aus Afghanistan veröffentlicht.

Nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN vom Donnerstag sprach Geoff Morell, Pentagonsprechen, von einem Fehler, der bereits zu viel Menschenleben in Gefahr gebracht habe. Nach der Veröffentlichung von rund 76‘000 Seiten geheimer Kriegsaufzeichnungen aus Afghanistan, hat das Pentagon Ermittlungen eingeleitet, um herauszufinden, wer der Enthüllungsplattform die Dokumente zugespielt hat.
Nun sei das einzig verantwortliche Vorgehen für WikiLeaks, alle gestohlenen Dokumente von ihrer Webseite zu entfernen und alles geheime Material aus ihren Computern zu löschen. Eine Publizierung von weiteren Geheimpapiere wäre eine Verantwortungslosigkeit.
Über eine Videoverbindung hat der Chef der Webseite, Julian Assange, am Donnerstag angekündigt, man wolle demnächst rund 15‘000 weitere Dokumente veröffentlichen. WikiLeaks sei etwa durch die Hälfte dieser Papiere durch, sagte er. Einen Zeitpunkt für die Publizierung nannte Assange nicht.
Die Gruppe «Reporter ohne Grenzen» warf Assange in einem Offenen Brief „unglaublich verantwortungsloses Verhalten“ vor. WikiLeaks habe in der Vergangenheit wiederholt eine nützliche Rolle gespielt, indem etwa Bürgerrechtsverstösse der einstigen Bush-Regierung im Antiterrorkrieg offengelegt worden seien. Aber die Identität von hunderten Menschen zu enthüllen, die mit der Koalition in Afghanistan zusammengearbeitet haben, sei höchst gefährlich.
Die Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International, forderten WikiLeaks auf, mehr zu tun, um Namen aus den Dokumenten zu entfernen. Man habe bereits die negativen, manchmal tödlichen Folgen für jene Afghanen erlebt, von denen bekanntgeworden ist, dass sie mit den internationalen Streitkräften zusammenarbeiten und mit ihnen sympathisieren, heisst es nach Angaben des Wall Street Journals in einem Brief an die Betreiber der Plattform.

www.sda.ch

Jahrbuch 2010 «Qualität der Medien». Qualitätsverlust der Medien belastet Demokratie

Die Wissenschaftler stellen den Schweizer Medien ein schlechtes Zeugnis aus. Die Schweizer Demokratie leide unter der schlechten Qualität der Medien. So lautet der Befund des Jahrbuchs 2010 «Qualität der Medien».

Online-Portale und Gratisblätter zerstören die Qualität der Schweizer Medien, heisst es im Befund der Studie von Wissenschaftern um den Zürcher Soziologen Kurt Imhof. Darunter leide die Demokratie. Während Polanski und Hirschmann die Spalten füllten, gerieten internationale Probleme aus dem Blickfeld.Die publizistische Tradition in der Schweiz stecke in einer tiefen Krise, sagte Co-Autor Kurt Imhof am Freitag vor den Medien in Bern.
An der Medienkrise seien vor allem die Gratiskultur im Internet und bei Pendlerzeitungen schuld sowie der Spardruck auf den Redaktionen, schreiben die Wissenschaftler der Universität Zürich in der am Freitag in Bern veröffentlichten Studie, die als Jahrbuch mit dem Titel «Qualität der Medien» erstmals erschien. Die wachsende Gratiskultur mit Onlineportalen und Gratiszeitungen führe zusammen mit dem Spardruck zu einer Erosion der Qualität. Da diese auch kostenpflichtige Titel und Sender betreffe, leide die Demokratie, folgern die Wissenschafter.
Anstatt ausgewogen über politische Debatten zu berichten, beherrschten Formfragen die Mediendiskurse. Die Informationsmedien würden ihre Funktion vernachlässigen, die Bürgerinnen und Bürger über das politische Geschehen aufzuklären. Die Minarett-Initiative vom vergangenen Herbst sei ein gutes Beispiel. Die Befürworter hätten die mediale Debatte beherrscht, obwohl die Mehrheit der Schweizer Parteien gegen das Minarett-Verbot waren, heisst es in der Studie weiter.
Die Kritik richtet sich auch an die Wirtschaftsjournalisten. Den Autoren zufolge haben sie die Finanzmarktkrise viel zu spät erkannt. Zudem sei die globale Wirtschaftskrise auf eine UBS-Krise reduziert worden, was einen grossen Teil des Themas ausblende. Relativ gut schneiden in der Studie die öffentlichen Radiosender ab: Sie seien deutlich besser als die private Konkurrenz und auch besser als das öffentliche Fernsehen.
Die Wissenschafter haben von 137 Medientiteln deren 46 untersucht – Presse, Radio, Fernsehen und Onlineportale in allen drei Sprachregionen. Qualität definieren sie als Vielfalt, Relevanz, Aktualität und Professionalität. Das über 370 Seiten starke soll künftig jährlich erscheinen. Damit wollen die Soziologen und Medienwissenschafter das Qualitätsbewusstsein für die Medien stärken, wie es Kurt Imhof ausdrückte.
Mögliche Wege aus der Kriese haben die Autoren bewusst nicht aufgezeichnet. Die negative Entwicklung nähere sich gemäss den Forschern des Bereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich keinem Ende. Die publizistische Versorgung durch qualitätsschwache Medien im Internet und der gedruckten Presse werde weiter zunehmen. Denn vor allem jüngere Mediennutzer zwischen 15 und 34 Jahren seien mit der Gratiskultur gross geworden.
Das Jahrbuch «Qualität der Medien» wird durch die gemeinnützige Stiftung «Öffentlichkeit und Gesellschaft» finaziert und gefördert. Zum Stiftungsrat gehören unter anderem der Soziologe Kurt Imhof, die Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi oder der ehemalige Bundesratsspecher Oswald Sigg.
Presse sieht keine Erosion der journalistischen Qualität
Die Befunde der neuen Studie stossen in der Medienbranche auf Ablehnung. Die Qualität der Schweizer Medien sinke nicht, und Gratiszeitungen seien gut gemacht, sagen Verleger und Chefredaktoren. Zudem sei der Qualitätsbegriff der Autoren elitär.
Die Medienvertreter lehnen die These ab, dass die Gratiskultur mit Onlineportalen und Gratiszeitungen die Qualität der Medien zerstöre. Laut Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Presse, sind die Gratiszeitungen nicht schlecht gemacht. Sie hätten es vielen Menschen ermöglicht, wieder mit der geschriebenen Sprache in Kontakt zu kommen. Zudem seien Leserinnen und Leser heute genug gebildet, um die Blätter mit einer gewissen inneren Distanz zu lesen. Eine Zeitlang hätte es tatsächlich zu viele Gratiszeitungen gegeben, so Lebrument weiter. Aber heute habe sich das eingependelt. Was den Einfluss der Medien auf die Demokratie betrifft, widerspricht Lebrument den Autoren. Die Medienvielfalt sei heute so gut, dass alle ihre Meinung kundtun könnten.
Marco Boselli, Chefredaktor der Gratiszeitung 20 Minuten, teilt die Einschätzung der Zürcher Forscher ebenfalls nicht. Den Vorwurf, 20 Minuten sei schuld am Qualitätsabbau, müsse er zurückweisen, sagte er zur SDA. Wenn
die Autoren glaubten, seine Zeitung drucke vor allem Agenturmeldungen, dann hätten sie keine Ahnung davon, was 20 Minuten sei. Sein Blatt setze stark auf Eigenleistungen, und die 20 Minuten AG beschäftige insgesamt 150 Angestellte im redaktionellen Bereich, betont Boselli. Die Pendlerzeitung ist die auflagenstärkste Zeitung. Damit übe sie natürlich auch Druck aus auf andere Produkte, die sich der ökonomischen Realität stellen müssen.
Jürg Bachmann, Präsident des Verbandes Schweizer Privatradios, stellt fest, dass die Studienautoren mit einem Begriff operieren, bei dem die Publikumsresonanz keine Rolle spiele. Die Leser- und Hörerzahlen dürfe man aber nicht vernachlässigen, wenn man von Qualität spreche, sonst werde der Begriff schnell elitär.

www.foeg.uzh.ch
www.sda.ch

Tschanz verlässt Verwaltungsrat der Lenzerheide Bergbahnen

Die ehemalige Kommunikationschefin der früheren Swissair, Beatrice Tschanz, tritt per Ende September als Mitglied des Verwaltungsrates der Lenzerheide Bergbahnen zurück.

Tschanz war vor zwei Jahren als Verwaltungsrätin gewählt worden. Der Grund für den Rücktritt sei eine erhebliche berufliche Belastung. Dies teilte das Bergbahn-Unternehmen am Freitag mit. Die nächste Generalversammlung des Unternehmens findet am 25. September statt.

www.sda.ch

Rundumerneuerung des Ausgangs-Magazin «Top Events»

Über den Sommer wurde die Sendung «Top Events» rundum erneuert. Am 20. August werden die Event-Highlights aus der Region zum ersten Mal von Kristine Hess präsentiert.

Kristine Hess arbeitete zuvor als Moderatorin bei Radio Top. Verstärkung bekommt sie durch Marcel Giger, dem Schweizermeister im Showmixen. Er mixt mit seinen Showeinlagen die Drinks für die Gäste und ist der Co-Moderator der Sendung. Neben den vorgestellten Kino-, Ausgangs- und Partytipps werden im neu eingerichteten Studio auch immer bekannte Studiogäste aus der Showszene interviewt. In der ersten Sendung sind Viktor Giacobbo und Mike Müller zu Gast.
Die Sendung erscheint ab dem 20. August um 18.30 Uhr mit stündlichen Wiederholungen.

www.teletop.ch

Schweizer Sportfernsehen SSF mit neuem Standort

Das Schweizer Sportfernsehen SSF und Tele Züri gaben vor 3 Monaten Ihre Kooperati-on bekannt. Ab kommendem Montag sendet der junge Sportsender neu aus den Studi-os von Tele Züri und profitiert dort von einer modernen Infrastruktur. Auch das Pro-gramm bietet einige Neuheiten.

Die Zusammenarbeit ermögliche Synergien im Bereich Studioproduktionen und technischem Betrieb. Zudem profitiere der junge Sender vom Know-How und der modernen Sendetechnik des etablierten Lokalsenders, heisst es in einer Mitteilung von SSF. Das SSF passe sich mit der Umstellung auf das 16:9 Format dem heutigen Standart an und verbessert somit die Qua-lität für Zuschauer und Werbekunden.
Ausserdem plant der Sender eine Neulancierung: In den nächsten Monaten startet das SSF mit einem neuen Castingformat. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, lässt der Sender verlauten. Details sollen demnächst bekannt gegeben werden.

www.schweizersportfernsehen.ch

Hesskisssulzersutter: Sujet für Schweizer Alpen-Club realisiert

Die Agentur Hesskisssulzersutter hat für den Schweizer Alpen-Club eine Kampagne entwickelt, welche einige der kleineren, weniger bekannten Hütten bewirbt.

Dabei wird den kommenden zwei Wochen in den grössten Schweizer Städten mittels überdimensionalen Wegweisern zum sofortigen Loswandern aufgefordert. Stehen tun die unübersehbaren Tafeln jeweils in den stark frequentierten Hauptbahnhöfen.
Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Oliver Schneider (CD), Meo Giger und Marion Kähler (Grafik), Dieter Boller (Text) und Barbara Kummer und Nathalie Zeller (Beratung). Verantwortlich beim Schweizer Alpen-Club: Bruno Lüthi (Leiter Hüttenmarketing).
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