Kreisvier: Neuen Art Director engagiert

Die Basler Agentur Kreisvier Communications hat einen dritten Art Director ins Atelier geholt. Neu mit an Bord ist Art Director und Illustrator Martin Friedlin.

In den vergangenen Jahren war Martin Friedlin in verschiedenen Schweizer Agenturen tätig. So arbeitete er unter anderem bei TBWA Switzerland und Jung/von Matt Limmat.

Axel Springer: Neuer stv. Verlagsleiter Programm-Medien

Zum 1. Oktober 2010 wird Michael Ebnöther, derzeit Marketingleiter Programm-Medien bei Axel Springer Schweiz, zusätzlich stellvertretender Verlagsleiter der Programmzeitschriften. Er übernimmt die neue Funktion von Marie-Anne Cobigo.

Der 42-jährige Verlagsfachmann Michael Ebnöther ist seit 2007 bei Axel Springer Schweiz. Zuvor war er unter anderem bei der Weltwoche und Bilanz in leitenden Positionen tätig. Zu den Programm-Medien des Verlags gehören die vier TV-Zeitschriften Tele, TV Star. TV 2 sowie TV vier.

Ron zieht es nach Genf

Ron Orp’s Mail expandiert in die Romandie. Ab 16. August 2010 erscheint der Newsletter neu auch in Genf.

Die französische Ausgabe von Ron Orp’s Mail bedient die zweitgrösste Stadt der Schweiz fünfmal wöchentlich und ist Ron Orp’s erster Schritt in den frankofonen Raum. Ron Orp’s Mail ist ein kostenloser urbaner Lifestyle-Newsletter und bedient in der Schweiz über 73‘000 Abonnenten in Zürich, Basel, Bern, Luzern, Winterthur, St. Gallen und Genf. International erscheint Ron Orp in New York, London, Brasilia, München, Berlin und Wien.

Draftfcb/Lowe: Für Mini das Überflüssige entfernt

Die Zürcher Werbeagentur Draftfcb/Lowe hat für Mini eine «mini-malistische» Plakatkampagne realisiert. Über 20 Plakatstellen wurden unter dem Motto «Weg mit allem Überflüssigen, Blick aufs Wesentliche» in Kunstwerke verwandelt.

Auf die Plakatwände platzierten die Kreativen eine Schablone – und legten dann mit dem Sandstrahler die Umrisse des sportlichen Lifestyle-Briten und den Schriftzug «Be Mini» frei. Anschliessend entfernten sie in Handarbeit die bis zu acht darunterliegenden Plakatschichten. So entstanden einzigartige, völlig unterschiedliche Plakate.

> Zum Making-of

Verantwortlich bei Mini: Patrick Cupelin (Leiter Mini Switzerland), Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation Mini). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Fréderic Nogier (AD), Cinthia Stettler (Grafik), Samuel Knaus (Text), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach, Jasmin Jost (Beratung). Media: Vizeum, Adrian Thomann, Martina Frei.

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Zu guter Letzt: Playboy – für Apple ganz brav

Das US-Männermagazin Playboy gibt es ab sofort auch fürs iPad. Die digitale Version ist gleich teuer wie die Printausgabe. Aktbilder gibt es aber dank Apple keine.

Gleiches galt bereits für die vor einigen Monaten lancierte iPhone-App. Diese war jedoch mit 0,99 Dollar wesentlich billiger als die iPad-Variante, für die man ganze 4,99 Dollar hinblättern muss. Für das Geld erhält der Konsument die meisten Inhalte des Printprodukts – einfach ohne Aktfotos. Viel mehr darf man aber nicht erwarten, wie ein Test der Medienwebsite Minonline.com zeigt. Wer auf Interaktivität und aufregende Filmchen hofft, wird enttäuscht. Kurz und knapp: Die iPad-Version des Playboys scheint für Nutzer gemacht, die das Magazin «nur wegen der Artikel» lesen.

Hesskisssulzersutter: FCZ-Kollektion inszeniert

Die neue Urban Collection des Fussballclub Zürich ist da. Einige der Polos, Jacken, Hoodies, T-Shirts und Tanktops hat Hesskisssulzersutter mitten im urbanen Raum in Szene gesetzt.

Unterstützung erhielten die Kreativen von Fotograf Oli Nanzig sowie den drei FCZ-Jungstars Marco Schönbächler, Heinz Barmettler und Stjepan Kukuruzovic. Schauplatz war die Gasometerstrasse im Kreis 5.

Verantwortlich beim FCZ: Christian Müller (Marketingleiter), Andrea Paur (Leiterin Merchandising).Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Oliver Schneider (Creative Director), Manuel Bächler (Art Director), Dieter Boller (Text) und Jolanda Heller (Beratung). Die Bilder schoss der Zürcher Fotograf Oliver Nanzig.

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Radiostationen wegen politischer Werbung mit Klage gedroht

Im Abstimmungskampf um das autonome Berner Kulturzentrum Reitschule wird der Ton schärfer: Der Bund der Steuerzahler von SVP-Grossrat Thomas Fuchs droht Radio- und TV-Stationen mit einer Klage, wenn sie Songs der CD «Reitschule beatet mehr» ausstrahlen.

Im Vorfeld von Abstimmungen sei politische Werbung in Radio- und TV-Sendungen unzulässig, schreibt Fuchs in einer Medienmitteilung vom Montag. Songs wie jener des Berner Komikers Müslüm («Erich, warum bisch du nid Ehrlich?») würden «klar» gegen die Bestimmungen des Radio- und Fernsehgesetzes verstossen, so Fuchs. Eine Klage könnten die Radio- und TV-Stationen vermeiden, wenn sie den Befürwortern der Reitschulinitiative gleich viel Sendezeit einräumten. Über die Initiative, die die Schliessung und den Verkauf der Reitschule an den Meistbietenden fordert, wird in der Stadt Bern am 26. September abgestimmt. Urheber der Initiative ist ein rechtsbürgerliches Komitee unter dem Präsidium von JSVP-Grossrat Erich Hess. Thomas Fuchs sitzt ebenfalls im Initiativkomitee.

Keine Aufregung bei Lokalradios
Bei den beiden Berner Lokalradiostationen Energy und Capital FM sorgte die Drohung von Fuchs nicht für Aufregung. Capital-FM-Redaktionsleiterin Bettina Studer sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, ihre Station strahle die Songs der fraglichen Station gar nicht aus. Sie passten nicht ins Konzept. Die fragliche CD sei aber in einer Sendung zur Sprache gekommen – darin habe die Redaktion aber auch die Reitschulgegner zu Wort kommen lassen. «Wir bemühen uns um Gleichbehandlung.» Dasselbe sagte auch Nik Eugster, Programmleiter von Radio Energy Bern. Zwar führt auch dieses Radio die Songs nicht in der sogenannten Playlist. Doch nachdem «Müslüm» im Studio zu Gast war, durfte sich auch Erich Hess bei Radio Energy äussern.

Etat: OSW gewinnt St. Jakob-Park

In einer Agenturpräsentation konnte die Oswald Siegfried Werbeagentur OSW das Basler St. Jakob-Park Shopping Center für sich gewinnen. Der Kunde, der nächstes Jahr das zehnjährige Jubiläum feiert, wird mit einem komplett neuen Dachauftritt ausgestattet.

Erste Arbeiten sind ab Oktober zu sehen, wie die Werber am Montag mitteilten. Das St. Jakob-Park Shopping Center besteht aus über fünfzig Geschäften und gehört damit zu den grössten Shopping Centern der Nordwestschweiz.

Tamedia und FPH: Weko soll Zeitungstausch untersuchen

Der Tausch der Regionalzeitungen von Tamedia und der Freien Presse Holding (FPH) wird möglicherweise doch noch unter die Lupe genommen: Verlierer des Deals wollen gemäss der Zeitung Sonntag eine Klage wegen unzulässiger Gebietsabsprache bei der Wettbewerbskommission (Weko) einreichen. Auf Tamedia soll zudem eine zweite Klage betreffend 20 minutes zukommen.

Die Klage werde in den nächsten Wochen eingereicht, heisst es in dem Bericht. Die Weko soll damit gezwungen werden, den Tausch zu überprüfen. Die Kläger beziehen sich auf Artikel 5, Absatz 3 des Kartellgesetzes, wonach wirksamer Wettbewerb dann beseitigt werden könnte, wenn zwei sich konkurrenzierende Unternehmen «Abreden über die Aufteilung von Märkten nach Gebieten» treffen. Genau das sei in diesem Fall gegeben: In der Medienmitteilung vom 15. April teilten Tamedia und die FPH mit, man habe sich «auf den Tausch der Regionalzeitungsbeteiligungen in den Kantonen Thurgau und Zürich geeinigt» – mit dem Ziel, «für die beteiligten Tageszeitungen vorteilhaftere wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen.» Sowohl Tamedia als auch die FPH geben sich auf Anfrage gelassen: Das Weko-Sekretariat habe die Übertragung vor dem Vollzug geprüft und bestätigt, dass die Transaktion nicht meldepflichtig sei, heisst es bei Tamedia. Man sei mit der Weko in Kontakt gewesen, so die FPH. Sie habe grünes Licht gegeben.

Zu hohe Inseratepreise bei 20 minutes – weitere Klage gegen Tamedia
Gegen Tamedia soll zudem eine zweite Klage in Vorbereitung sein. Der Vorwurf: Nach der Einstellung von Le Matin Bleu im Herbst 2009 habe die Westschweizer Gratiszeitung 20 minutes ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht. So seien beispielsweise die Inseratepreise unverhältnismässig gestiegen. Bereits Anfang 2010 hob Tamedia den Bruttoseitenpreis bei 20 minutes um 45 Prozent an. Der Preis für eine Inserateseite stieg von 12‘700 auf 18‘400 Franken.

Zu guter Letzt: Freunde – die miete ich mir übers Internet

Internetportale, um einen neuen Partner zu finden, gibt es viele. Was aber, wenn man nicht nach der grossen Liebe, sondern bloss nach einem Tennispartner oder einer Begleitung für ein Abendessen sucht? Dann ist Friendstorent.com die richtige Adresse. Über die Plattform wird Lebenszeit gegen Stundenlohn vermittelt.

Lanciert wurde das Portal vor rund einem Jahr durch das Schweizer Start-up Friendstorent. Zurzeit sind rund 2‘600 Mitglieder registriert, die gegen einen selbst bestimmten Stundenlohn mit ins Kino kommen, jemandem zum Einkaufen begleiten, mit ihm spazieren gehen oder andere Dienste anbieten. (Achtung: Friendstorent.com ist kein Escort-Service!) Die Stundenpreise bewegen sich in der Regel zwischen acht und 20 Euro und noch bis nächsten Frühling – bis dahin läuft die Beta-Phase – ist die Vermittlung kostenlos. Später will das Unternehmen gemäss Pressetext eine einstellige Prozentzahl der Summe verrechnen, die der «Freund» verdient. > Zum Portal
Übrigens: Wer auf Friendstorent.com nicht «das Richtige» beziehungsweise «den Richtigen» findet; seit kurzem ist auch das US-Pendant Rentafriend.com in Europa aktiv. Derzeit ist die Auswahl aber noch begrenzt. Für den Raum Zürich beispielsweise stehen bislang erst zwei «Freunde» zur Verfügung.

Ukraine: TV-Sender streiken gegen Zensur

Drei Fernsehsender haben in der Ukraine aus Protest gegen die Einschränkung der Pressefreiheit eine Stunde ihr Programm unterbrochen. Damit protestierten der 5. Kanal, der Sender TVi und ein Regionalanbieter am Samstagabend gegen den wachsenden politischen Druck auf Medienleute.

Den Sendern droht der Lizenzentzug, wie Kiewer Medien am Sonntag berichteten. Sie werfen den Behörden vor, die Zensur wieder einzuführen. Auch die USA und die EU hatten sich zuletzt besorgt gezeigt über die Medienpolitik unter dem neuen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Der pro-russische Janukowitsch hatte immer wieder erklärt, die Pressefreiheit nicht anzutasten. Allerdings sehen seine Gegner zunehmend autoritäre Tendenzen, auf Medien werde politisch Druck ausgeübt. Die Menschen in der Ukraine sehen die im Zuge der prowestlichen Orangenen Revolution von 2004 errungenen demokratischen Freiheiten zunehmend in Gefahr. Das International Press Institute (IPI) in Wien forderte Janukowitsch auf, die demokratischen Werte zu schützen. Das IPI kritisierte gewaltsame Übergriffe der Polizei auf Journalisten in der Ukraine. Zudem würden Reporter bei Verhören zu Erklärungen gedrängt, künftig keine Kritik mehr an den Machthabern zu üben.

Opel mit McCann Erickson an der Frauenfeld-Schwinget

Im Vorfeld des Eidgenössischen Schwingfests schaltet McCann Erickson Zürich für Opel Suisse eine Sonderanzeige.

Im Fachjargon der Schwinger-Gemeinde sind die besten Schwinger die «ganz Böse». Diesen Ausdruck nutzt die Agentur, um den Opel Insignia 4×4 CDTI mit seinen Eigenschaften vorzustellen. Die Anzeige erscheint in Schwingfest begleitenden Publikationen.
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