Lauterkeitskommission: Auf die Grösse kommt es an

Pflichtangaben in der kommerziellen Kommunikation müssen gemäss Preisbekanntgabeverordnung einfach und klar lesbar sein. Dazu gehört auch eine Schriftgrösse, die ohne Vergrösserung zu entziffern ist. Die Lauterkeitskommission hatte sich kürzlich mit so einem Fall zu befassen.

Ein Konsument interessierte sich aufgrund eines Inserates in der Sonntagspresse für die Leasingkonditionen eines Personenwagens. Diese waren aber in einer Schriftgrösse wiedergegeben, die ohne Vergrösserungsglas nicht zu lesen waren. Der Konsument beschwerte sich über diesen Umstand bei der Lauterkeitskommission, und diese gab ihm Recht. Spezifische Normen für die Schriftgrösse gibt es bisher zwar nicht, aber analog können die allgemeinen Regeln der Preisangabeverordnung PBV herbeigezogen werden. In Artikel 14. Abs.1 steht, dass die Angaben deutlich -und damit klar lesbar – zu sein haben.
Die Kommission bemängelt die Leasingkonditionen als deutlich zu klein. Sie schreibt: «Als allgemeine Regel gilt, dass in der kommerziellen Kommunikation Angaben in solcher Grösse darzustellen sind, dass sie mit einer durchschnittlichen Aufmerksamkeit wahrgenommen werden können, welche dem entsprechenden Werbemittel von einem Durchschnittsadressaten gewidmet wird.»
Im fraglichen Fall sei dies jedoch nicht der Fall, meinte die Erste Kammer der Kommission. «Eine genügend deutliche Angabe im Sinne von Art. 14 Abs. 1 PBV kann daher nicht mehr bejaht werden.» Die Beschwerdegegnerin hat einen Fehler eingestanden, unterzieht sich der Beschwerde und wird inskünftig auf diese Art der Kommunikation von Pflichtangaben (sogenannte Leagel Lines) verzichten.

www.lauterkeit.ch
www.faire-werbung.ch
www.pieroschaefer.ch

Axel Springer: Pino Luppino übernimmt Gebietsverkaufsleitung für Publikumsmedien

Ab dem 1. September 2010 wird Pino Luppino neuer Gebietsverkaufsleiter der Publikumsmedien von Axel Springer Schweiz für die Regionen Zürich Nord, Ostschweiz, Tessin sowie das angrenzende Ausland.

Pino Luppino kommt vom Corriere del Ticino, für den er zuletzt als Key Account Manager für die Deutsch- und Westschweiz arbeitete. Zuvor war er bereits bei den Fachmedien von Axel Springer Schweiz für das Kundenmagazin «Panorama Raiffeisen» sowie für diverse Zeitschriften tätig, so eine Mitteilung von Axel Springer Schweiz.

www.axelspringer.ch

Neue Talente

Snap Film und Pumpkin wollen gemeinsam junge Regisseure fördern.

Die Verbindungen zwischen den beiden Zürcher Filmproduktionen Pumpkin und Snap haben schon in der Vergangenheit mehrfach gespielt. Man hilft sich aus mit Personal und Technik und hat auch die Büros nur ein paar Meter voneinander entfernt. «Trotzdem macht es Sinn, dass jeder seine Kernkompetenzen unabhängig in verschiedenen Nischen den Kunden anbietet», wie Michael Kindermann von Snap Film erklärt. Gemeinsam wollen die beiden schon länger erfolgreichen Firmen aber jetzt den «Nachwuchs» fördern. Pumpkinsnap nennt sich die «smart alliance», über die in Zukunft frische Namen aus der Szene der «Jungfilmer» ihre Chance in der Werbung bekommen. Eine erste Regisseurin im Portfolio ist Alexandra Fi-sher. Die Absolventin der UCLA hat in Hollywood ihren Master gemacht und dort auch mehrere Kurzfilme gedreht. Nach einem «Student Emmy» der Director´s Guild of America ist sie jetzt von Pumpkinsnap mit zwei ersten Filmen für Migros und Caotina betraut worden. Weitere Namen auf der Showreel der «smart alliance» sind Tolga Dilsiz, Laurin Merz, Pierre Monard, Ramon-Pedro und Alain Gsponer. Dieser Schweizer mit Berliner Wohnsitz ist im letzten Jahr mit Martin Suters «Lila, Lila» aufgefallen und hat für «Das wahre Leben» diverse Preise gewonnen. Spielfilm-Erfahrung kann auch Luzius Rueedi vorweisen. Mit ihm hat Michael Kindermann im vergangenen Jahr «Sunny Hill» produziert. Von einem solchen Werk können potenzielle Kunden aber nur schwer auf den Stil eines Werbespots schliessen. Deshalb hat Kindermann jetzt die Idee für ein fiktives Referenzobjekt entwickelt. Für die erfundene Biermarke «Shelby´s» durfte Luzius Rueedi mit grossem technischem Aufwand zeigen, welche Art von Werbefilmen er in Zukunft anbieten könnte. «Caveman» Siegmund Tischendorf spielt eine Hauptrolle, gedreht wurde in Berlin und Zürich.
Andreas Panzeri
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Bildsprache

Cavegnwerbung lanciert den neuen Auftritt von Modissa.

Plakatwände sind oft vollgepackt mit Botschaften. Deshalb wollte Markus Cavegn für Modissa «eine konträr funktionierende» Message entwickeln: Bilder statt jede Menge Worte. Nachdem sich die Agentur Cavegnwerbung diesen Frühling in einem Pitch durchgesetzt hat, folgt nun die Umsetzung der strategischen Neupositionierung. Unter dem Motto «Mode statt Lifestyle» soll Modissa als Marke wieder in die klassische Modewelt geführt werden. Frauen ab Mitte dreissig ändern ihren Geschmack nicht mit jedem Trend, sondern suchen den Stil grosser Mode. Die Sujets des bewährten Kreativteams um Markus Cavegn mit Markus Rottmann, Chris Burkhard, Daniel Soldenhoff, Julien Vonier und Nora Fehr inszenieren den Weg der Mode vom Atelier auf den Laufsteg, von der Entwurfskizze bis zum Abendkleid. Der Claim «Ich weiss, was ich will» setzt auf das Stilbewusstsein der Kundinnen, die sich von der jugendlichen Fashion-Welt abgrenzen wollen. pan
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Deutsche Regierung: Pressefreiheit soll gestärkt werden

Die deutsche Regierung will Medienleute stärker vor dem Staatsanwalt schützen und auf diese Weise Pressefreiheit stärken. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin.

Dieser Entwurf sieht vor, dass Journalisten bei Veröffentlichungen von Material, das ihnen zugespielt wurde, nicht mehr wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat verfolgt werden können. Bei der nun geplanten Neuerung geht es um eine Ergänzung eines Paragrafen im Strafgesetzbuch. In dem Paragrafen wird Amtsträgern, die ein Dienstgeheimnis verraten, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren gedroht. Dieser Paragraf wird gemäss SDA aber von der Staatsanwaltschaft auch genutzt, um gegen Medien vorzugehen.
Künftig soll ein neuer Absatz die Anwendung der «Beihilfe zum Geheimnisverrat» ausschliessen. Dann soll sich kein Journalist mehr strafbar machen, wenn er Material veröffentlicht, das ihm zugespielt wurde.

www.sda.ch

Küttel Laubacher weckt die Kork-Sammelleidenschaft

Zusammen mit dem Weinhaus Albert Reichmuth hat die junge Werbeagentur Küttel Laubacher in Wohlen, eine Informations- und Sammelkampagne entwickelt, um die Kunden des Weinhauses fürs Kork-Recycling allgemein zu sensibilisieren und im Besonderen darauf hinzuweisen, dass die Albert Reichmuth eine von lediglich zwei offiziellen Kork-Sammelstelle in der Stadt Zürich ist.

Kernstück der Kampagne ist ein wiederverwendbarer Korksammelbeutel aus Baumwolle, der gratis an Kunden und Interessierte verschickt wird und zum Sammeln von Altkorken anregen soll. Im Kartoncouvert sind die wichtigsten Informationen zum Kork-Recycling und zur Anwendung des Sammelbeutels eingedruckt. Flankiert wurde der Versand von einer ausführlichen Information in der April-Ausgabe des Reichmuth-Kundenjournals «Weinklang».
Die Rücklaufquote von Altkorken beim Weinhaus Albert Reichmuth hat sich schon kurz nach der Kampagne um über 15 Prozent erhöht, wie die Agentur schreibt. Der Sammelbeutel ist, solange Vorrat, gratis zu bestellen.
Verantwortlich bei Küttel Laubacher Werbeagentur: André Laubacher, Raphaël Surber. Verantwortlich bei Albert Reichmuth: Adrian Lüthi, Geschäftsführer.

www.kuettel-laubacher.ch
www.reichmuth.ch

Ideen zum Ausdruck bringen

Ideen möglich machen ist die Kompetenz von Outbox. Der Druckexperte Michael Kampos und sein Team finden für Werbeagenturen und Direktkunden die jeweils beste, günstigste oder schnellste Druckerei.

Viele Kunden haben Michael Kampos schon Feedback gegeben, dass sie Outbox als «die grösste Druckerei der Welt» betrachten. «Bei uns hat es noch nie einen Terminengpass gegeben. Wir haben immer einen Lieferanten, welcher in die Bresche springen kann», erklärt Michael Kampos. Der Gründer von Outbox kann nach sieben Jahren im Markt inzwischen aus einem Portfolio von gegen 500 Lieferanten schöpfen. Mit diesen kann die Vermittlungsagentur für Druckaufträge jeder Art auch bei einer ausgefallenen Ideen immer eine Lösung anbieten. «Ich stelle mir das vor als eine grosse Wand mit 500 Schubladen. Wenn der Kunde etwas Bestimmtes wünscht, kann ich die Lösung einfach heraus ziehen.»
Outbox verbindet Projekte mit dem jeweils am besten geeigneten Partner. «Wir sind anzuschauen wie eine Druckerei mit dem grössten Angebot in der Schweiz. Das macht uns stark. Unsere Kompetenzen sind vergleichbar mit denen eines Generalunternehmers in der Baubranche oder Maklers bei den Versicherungen. Nur ist diese Form der Dienstleistung in unserer Branche noch nicht so bekannt», erläutert Kampos sein Business-Modell.
Outbox verkauft in diesem Sinn Lösungen. Werber oder Direktkunden nehmen häufig Kontakt auf mit der Agentur, erklären ihr Budget und den Zeithorizont sowie ihre mehr oder weniger klare Vorstellung von ihrem gewünschten Produkt. Das Team von Outbox zeigt dann, was mit diesem Budget und im verlangten Zeitrahmen möglich ist. «Wir wollen nie nein sagen müssen – im Gegensatz zu einer Druckerei, die nur ihre Standard-Leistungen anbieten kann», meint der Chef.
Der findige Dienstleister ist auf die Idee einer Handelsagentur für Druckaufträge gekommen, da er selber 17 Jahre in verschiedenen Druckereien tätig war. «Es hat mich jeweils gestört, wenn ich einem Kunden sagen musste: Es geht nicht!» Oft lag es an der Grösse der Druckerei. Eine kleine kann nicht jedes Format drucken, oder bei einer grossen waren die Maschinen nicht frei. Vielleicht sei man dann heimlich zur Konkurrenz gegangen, weil man den Kunden nicht verlieren wollte. Dieses Versteckspiel hat Kampos schliesslich nicht mehr befriedigt. «Heute mache ich kein Geheimnis mehr um unsere Partner. Die Adresse unserer Lieferanten ist zwar unser Know-how. Wenn es aber zum Abschluss kommt, spielen wir oft mit offenen Karten. Unsere Kunden können zum Feinabstimmen sogar mit in die Druckerei kommen», erklärt Kampos seine heute viel offenere Geschäftspolitik.
Im Mai 2003 hat er seine Outbox gegründet. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mit Büros in Bern und Zürich bereits zehn Leute. Alle haben vorher die verschiedensten Erfahrungen im Druckereigewerbe, in der Vorstufe oder Beschriftung gesammelt. Michael Kampos selber hat eine Lehre als Reprograf abgeschlossen. Das war vor zwanzig Jahren in der Phase, wo im Druckgewerbe gerade die Umstellung vom Handwerk auf Computer erfolgte. Heute ist das Angebot noch einmal breiter geworden mit der kaum mehr überblickbaren Druckwelt der Digitalisierung. Und weil er all diese Möglichkeiten nie mehr in einer einzelnen Firma finden konnte, hat Kampos schliesslich die Outbox gegründet. «Hier können wir für jede noch so ausgefallene Produktion eine Lösung anbieten.»
Viele dieser Aufträge werden an einzelne Partner vermittelt. «Sehr spannend sind aber auch Projekte, bei denen wir zwischen mehreren Partnern koordinieren müssen.» Vor allem Werbeagenturen haben in diesem Bereich sehr originelle Ideen, für die Kampos seine ganze Fantasie bei der Lösung ausleben kann. «Wir kennen als Druckexperten viel mehr Lieferanten als ein Creative Director.» Bei Direktkunden geht es eher um das Finden eines freien Termins oder um Budgetfragen. Hier wird von Outbox «völlig neutral» der gesamte Markt gescannt.
Rund 98 Prozent der Aufträge werden von Outbox in der Schweiz abgewickelt. «Unsere Druckbranche ist die am höchsten entwickelte in ganz Europa.» Nur für Grossaufträge muss Outbox manchmal ins nahe Deutschland ausweichen, wenn es gilt, kurzfristig eine freie Maschine für Auflagen bis zu mehreren Millionen zu finden. Neben der Qualität schätzt Kampos auch die viel kürzeren Zeithorizonte für eine Abwicklung der oft mehrstufigen Aufträge in der Schweiz.
Die meisten Ideen werden nach wie vor auf Papier realisiert. Die Palette wird aber immer breiter, vor allem seit im Laserdruck ständig neue Spielereien entdeckt werden. Outbox hat das Angebot in vier verschiedene Kategorien gegliedert: Standard-Drucksachen, Verpackungen, Beschriftungen und Textildruck, zu welchem auch das Sticken gehört. Dazu kommen als fünfter Bereich die Spezialanfertigungen mit ständig neu entdeckten Innovationen.
Zu den aktuellen Beispielen gehört eine Asphalt-Folie mit dreidimensional wirkenden Fotos, wie sie Outbox an der letzten Tour de Suisse einsetzen konnte. Selbst bei Regen sind die Velos absolut gefahrlos über die werbewirksamen Kleber gefahren. Im Trend finden sich ebenso Lentikulare oder «Wackelbilder». Dreidimensional aufgefallen sind in dieser Saison die «Geschenk-Päckli» in den Schaufenstern der Mobiliar Versicherung, die von Outbox gebaut und bedruckt wurden. Viel Tüfftelei steckt hinter den Enten für das Berner Shoppy-Land. Die 15 000 bedruckten Ballone mussten korrekt aufrecht fliegen können, woran diverse Ballonhersteller gescheitert sind. Zur grossen Herausforderung in Sachen Koordination wurde ein Grossbanner aus Gitternetz. Das 14 x 4 Meter breite Werbemittel musste in nur zwei Tagen aufbereitet, bedruckt und aufgehängt werden.
Für seine neuen Entdeckungen besucht Kampos regelmässig die einschlägigen Messen in ganz Europa. Umgekehrt sind es auch die Partnerfirmen, die ihm jeweils ihre neusten Entwicklungen melden.
Neben der breiten Palette ist eine weitere Kernkompetenz von Outbox die Preisoptimierung. «Uns gelingt es sehr häufig, Kunden zu überraschen, indem wir durch die richtige Platzierung des Auftrags bessere Bedingungen rausholen können.» Die Mitarbeitenden von Outbox kennen den Markt und seine technischen Bedingungen. «Viele kleine Aufträge werden in zu grossen Druckereien platziert und umgekehrt», weiss Kampos.
Als Folge der wirtschaftlichen Situation hat Outbox auch einen Trend zu kleineren Auflagen – dafür mit klarerer Zielgruppe – feststellen können. Man redet schon lange von personalisierten Drucksachen. Inzwischen ist auch eine Individualisierung dazu gekommen. «Es wird heute gezielter Werbung gemacht. Mehr verschiedene Mailings an wenige, dafür individueller.» Hochwertig bedruckte Couverts – die in einer Auflage von nur zehn Stück an besonders geschätzte Kunden überbracht werden.
Als Konkurrenz zu seiner Idee sieht Michael Kampos im Druckgewerbe die Weblösungen. Für gewisse standardisierte Aufträge sicher eine brauchbare Lösung. Hier finde der Kunde allerdings weder Beratung noch eine Garantie für das tatsächlich gewünschte Endprodukt.
Die auf persönlicher Basis beratende Outbox hat nach 1,5 Millionen Franken zu Beginn den Jahresumsatz inzwischen mehr als verdoppelt. Generiert wird der Profit wiederum aus Ermässigungen, die sich dank der Zusammenarbeit mit interessierten Lieferanten ergeben. In diesem Sinne seien die Berater von Outbox für die rund 500 beteiligten Druckereien auch günstige «Aussendienstmitarbeiter».
In dieser Konstellation ist es für einen Kunden nicht auf den ersten Blick erkennbar, welche Kompetenzen hinter den Spezialisten von Outbox schlummern. «Man sieht bei uns nur ein Büro und keine Maschinen. Da braucht es manchmal ein bisschen Vertrauen.» Zum grössten Stolz für Michael Kampos gehört deshalb, wenn er nach sieben Jahren als Vermittler dieses Vertrauen immer wieder neu bei einem Erstauftrag geniessen kann. Ein Projekt, wo der Kunde nicht zuerst eine Druckerei kontaktiert, sondern sich gleich bei Outbox beraten lässt.

Andreas Panzeri

Kosten, Termine
Jemand hat eine gute Idee, weiss aber nicht, wie man den Auftrag umsetzen könnte. Outbox analysiert für ihre Kunden den Markt, offeriert die beste Lösung und koordiniert die Projekte von der Idee über den Druck bis hin zur Distribution. Die Agentur mit Büros in Bern und Zürich ist der Ansprechpartner für Standarddrucksachen, Beschriftungen, Verpackungen und Spezialanfertigungen.

Publicis: I love ZH, BE, GR, SG, VS, GE…

Publicis hat für die Aids-Hilfe Schweiz ein T-Shirt-Klassiker neu interpretiert.

Mitarbeiter der regionalen Aids-Hilfen bringen im Sommer an den Festival präventiv Präservative unter die Besucher – gekleidet in T-Shirts in Anlehnung an den Klassiker «I love NY». Zusätzliche Aufmerksamkeit erregten auch DJ’s und Festivalbesucher, die sich die T-Shirts überstülpten.
Verantwortlich bei der Aids-Hilfe Schweiz: Silvia Schorta (Abteilungsleiterin Kommunikation & Fundraising). Verantwortlich bei Publicis: Martin Denecke (CD), Cyrill Wirz (Text), Thomas Berger (AD), Martin Schlatter (Beratung).
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Kein Watergate in Paris

Wegen eines Enthüllungsskandals tritt kein französischer Staatspräsident zurück. Schon gar nicht Sarkozy. Etwas hat sich doch geändert: In der jüngsten Staatsaffäre hat eine Online-Zeitung die traditionelle Presse abgelöst. Gastkommentar von Jürg Altwegg, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf.

Paris ist nicht Washington, und an der Seine gibt es kein Watergate. Sonst hätten sowohl Mitterrand wie Sarkozy zurücktreten müssen – als Opfer des Journalisten Edwy Plenel. Sein jüngster Streich: Er hat den Skandal um Liliane Bettencourt und den Minister Eric Woerth ins Rollen gebracht. Er veröffentlichte in seinem Internetportal Mediapart die Abhörprotokolle, aus denen hervorgeht, dass die reichste Französin dem Politiker Briefumschläge mit Geld übergab. Woerths Frau war in der Vermögensverwaltung für die Oréal-Mehrheitsaktionärin tätig, ihr Chef bekam von Monsieur le Ministre die Fremdenlegion. Gab es im Gegenzug für das Bargeld Steuernachlass und Nachsicht bei der Verfolgung der Steuerhinterziehung. Den Staat interessieren die Ereignisse um die Familie Bettencourt auch deshalb, weil die greise Dame ihrem Gigolo mehr als eine Milliarde geschenkt hat. Die Tochter will sie unter Vormundschaft stellen – der Prozess läuft.
Seit Wochen schwelt die Staatsaffäre. Fast täglich legt Plenel nach, sogar sonntags. Am 15. August, an dem die Sommerflaute ihren Kulminationspunkt erreicht und der Nachrichtenpegel gegen null tendiert, veröffentlichte er wieder eine abenteuerliche Geschichte über den Minister. Er habe bei einem Bankkredit zur Finanzierung einer Wahlkampagne geschummelt. Mit grotesken Details. Am Montag waren sie in fast allen Zeitungen zu lesen.
Keine Ferien für Edwy Plenel. Er hat den Ruf eines Fanatikers. Seine journalistische Laufbahn begann beim linksextremen Kampfblatt Rouge. Wie viele Angehörige seiner Generation war Edwy Plenel Trotzkist – der Einfluss dieser linksextremen Seilschaften in den Pariser Medien ist nach wie vor spürbar. Zweieinhalb Jahrzehnte arbeitete Plenel bei Le Monde und wurde die Nummer zwei. Mit der Greenpeace-Affäre brachte er in den Achtzigern Mitterrand in Bedrängnis und zwang den Verteidigungsminister Charles Hernu zum Rücktritt. Mitterrand liess Plenels Telefon abhören: aus Angst nicht vor politischen, sondern privaten Enthüllungen bezüglich seiner unehelichen Tochter.
Beim Monde musste Edwy Plenel wegen ideologischer Differenzen und seiner berechtigten Vorbehalte gegenüber der ruinösen Expansionsstrategie den Hut nehmen. Mit der ansehnlichen Abgangsentschädigung gründete er 2008 die Online-Zeitung Mediapart, die zum besten Infoportal des Jahres 2010 gewählt wurde. Renommierte Journalisten, die wegen der Pressekrise ihre Stelle verloren, sind mit dabei – erfahrene Redaktoren im Vorruhestand. Noch ist das finanzielle Gleichgewicht nicht gefunden. Aber inzwischen hat Mediapart 30 000 zahlende User – Tendenz steigend. Nächs-tens will man in die schwarzen Zahlen kommen.
Die Regierungspartei hat nach den Enthüllungen bei Google Links gesponsert, um die eigene Sicht besser zu verkaufen. Abstreiten, lügen, verunglimpfen und Siegessicherheit markieren lautet die Parole. Pauschal wurden das Internet und im besonderen Mediapart als faschistisch verschrien. Doch die-se Masche zieht nicht mehr. Die Wut des Volkes, die sich im Internet entfaltet, wird nur noch grösser und ist nicht mehr zu kontrollieren. Angesichts der sys-tematischen Lügen haben sich die Gerüchte – wie einst um Mitterrands Doppelleben – nur zu oft als wahr erwiesen.
Die Politik und die Medien, deren Nähe und Kungeleien die Glaubwürdigkeit aller untergraben, sind zu Recht nervös. In der Geschichte des französischen Journalismus stellt die laufende Affäre einen Wendepunkt dar. Seriöse Internetportale wie Mediapart gibt es mehrere, Rue.89 und weitere. Mehr als in anderen europäischen Ländern. Ihr Erfolg hat auch mit dem Versagen der traditionellen Presse zu tun. Sie recherchieren und haben keine Berührungsängste. Und dafür ist eine Minderheit auch zum Zahlen bereit.
Darauf hat Edwy Plenel gehofft und gesetzt, als er Mediapart gründete. Sarkozy nannte er dieser Tage einen «Verfassungsdelinquenten». Als «veritablen Delinquenten des Journalismus» bezeichnet die Regierung ihren gefährlichsten Kritiker. Plenel kann es nur recht sein. Er findet nach seinem erzwungenen Abgang beim Weltblatt im neuen Medium zu seiner Lieblingsrolle zurück: Ich gegen den Präsidenten.

«bulletin» auf dem iPad: Das Husarenstück vom Zürichsee

Eine Geschichte über Bewegung. Und was resultiert, wenn der innovative Chef eines Kundenmagazins mit einer innovativen Gestaltungsagentur die Grenzen auslotet: eine Premiere mit Zürcher Know-how.

Manchmal braucht es wenig. Beispielsweise mutige Auftraggeber, die fordern und fördern. Und neugierige Macher, die leiden können und leisten wollen. Ohne beides wäre heute nicht Tatsache, was in Fachkreisen mit grossem Interesse, etlicher Skepsis und letztlich anerkennendem Applaus verfolgt worden ist: Die Schweizer Corporate-Communications-Agentur Arnold Inhalt und Form (AIF) hat als weltweit erstes Unternehmen eine iPad-Version einer Kundenzeitschrift mit dem Redaktionssystem K4 von Vjoon und Adobe-Software realisiert. Die älteste Bankenpublikation der Welt, das «bulletin» der Credit Suisse, ist seit Anfang August als multimediales Magazin gratis im iTunes App Store erhältlich. Schweizer Auftraggeber wie Dienstleister spielten eine Schlüsselrolle.
Daniel Huber, Head of External Publications bei Credit Suisse und Chefredaktor des international mehrfach prämierten Kundenmagazins «bulletin», erinnert sich noch gut an die ersten Besprechungen zur neuesten Ausgabe mit dem Schwerpunkt «Bewegung»: «Am Anfang war die gemeinsame Faszination von Redaktion und Agentur für das neue Medium iPad. Dann der Wille, möglichst schnell Teil dieses neuen Medienkanals zu werden und im Sinne von Learning by doing möglichst schnell Erfahrungen zu sammeln.» Die für das «bulletin» seit mehr als 12 Jahren tätige AIF liess sich nicht zweimal bitten. Agenturgründer Urs Arnold: «Als Leader im Markt hatten wir schon immer eine Eisbrecherfunktion. Auch jetzt wollten wir die neusten technologischen Entwicklungen ausschöpfen und eine produktionstechnisch funktionierende und kommerziell tragfähige Lösung aufbauen.»
Entstanden ist ein Magazin, das mehr ist als ein Magazin: Die gedruckte Version ist auf mehreren Ebenen in Bewegung geraten – durch Erweiterungen, die sie mit der digitalen Welt verbinden. Das Kundenmagazin verfolgt Bewegung vom mobilen Einsatz der Smartphones über das ewige Thema Perpetuum mobile bis zur physischen, menschlichen Bewegung der Jäger, eines kämpferischen Trägers von zwei Armprothesen und einer bahnbrechenden Tänzerin. Das Titelblatt ist mit «Augmented Reality» angereichert – der Zürcher Personal Trainer Dave Dollé sprintet los, sobald man das Cover vor die Webcam eines Computers hält. QR-Tags führen, nachdem sie mit dem Smartphone fotografiert wurden, direkt zu Videos. Und mit «Kooaba Paperboy» fotografierte Seiten des Kundenmagazins, das in der Printversion fünfmal jährlich in vier Sprachen und einer Gesamtauflage von 148 050 Exemplaren erscheint, sind mit weiterführenden Links versehen, die auf dem Smartphone oder auf dem Computer verfolgt und verwaltet werden können.
Das ist schon mal reichlich. Aber noch längst nicht alles.
Erstmals stand nun – ausserhalb der USA – bei AIF für die Arbeit an der neusten «bulletin»-Ausgabe die Digital-Magazine-Publishing-Technologie (DMP) von Adobe im Einsatz, die in Verbindung mit dem Redaktionssystem K4 von Vjoon die Voraussetzungen für eine kommerzielle Produktion der Apps und für die Nutzung von iPads im Corporate Publishing schafft. Einzig die Redaktion des amerikanischen Technik- und Design-Magazins «Wired» hatte zuvor mit derselben Technologie eine iPad-Version des eigenen Hefts erstellt – die Macher von AIF riskierten mit einigem Wagemut den Erstversuch zur späteren kommerziellen Nutzung im Editorial Publishing und Corporate Publishing. «bulletin»-Chefredaktor Huber bestätigt: «Die grösste Schwierigkeit ist wohl, dass es zurzeit noch keine klaren Anhaltspunkte gibt, in welche Richtung sich das Nutzerverhalten entwickeln wird. Welche Funktionalitäten werden als nützlich empfunden, welche als überflüssige Spielereien abgetan? Wir sind der Meinung, dass eine reine Lese-App zu wenig ist und wir bei der ‹bulletin›-App einen gewissen Mehrwert bieten müssen. Diesbezüglich konnten wir uns von der Redaktion auf einen reichen Ideen-Fundus seitens AIF verlassen.»
Das in Stäfa am Zürichsee domizilierte Unternehmen reizte unter der Projektleitung von Senior Art Director und CIO Lukas Huggenberg alle Möglichkeiten aus – und produzierte ein Ergebnis, das inhaltlich überzeugt. Die Integration von K4 mit DMP ermöglicht fortan eine schnelle und unkomplizierte Umsetzung professioneller digitaler Magazine. Die von AIF konzipierte und gestaltete iPad-Version umfasst alle Texte des «bulletin»-Schwerpunkts, des Wirtschaftsteils sowie das Leader-Interview aus der internationalen englischen Ausgabe. Wo immer sinnvoll und möglich, wurden multimediale Funktionen wie Animationen, Videos, Bildergalerien und Hyperlinks auf Websites hinzugefügt. Grafiken wurden durch Animationen noch verständlicher gemacht, und einen Artikel kann man sich gar vorlesen lassen. Im Unterschied zu vielen – praktisch 1:1 vom gedruckten Magazin auf den iPad übertragenen – digitalen Varianten von bereits im App Store erhältlichen Magazinen handelt es sich beim «bulletin» um ein vollständig für das Medium optimiertes Layout, das sowohl in der vertikalen wie auch der horizontalen Variante mit hervorragender Lesbarkeit aufwartet.
Damit AIF innerhalb kürzester Zeit den Schritt von der gedruckten Printausgabe zur mobilen – inhaltlich wie gestalterisch anspruchsvollen – iPad-Applikation vollziehen konnte, war das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Adobe, Vjoon sowie dessen Schweizer Integrator Topix angewiesen. Und auch die Ostschweizer Topix war von der Kooperation mit den Zürchern begeistert. CEO Dieter Herzmann: «Wenn die richtigen Leute zusammenarbeiten, kann etwas bewegt werden. Weil ich meine, dass dies bei AIF, Topix und Vjoon der Fall ist, haben wir uns für eine Kickoff-Sitzung in Hamburg getroffen. Vier Wochen später steht nun ein gutes Produkt zur Verfügung.»
Mit dem Redaktionssystem K4 von Vjoon arbeitet AIF seit Jahren. Das Hamburger Unternehmen ermöglicht mit dem Publishing-System, die Arbeitsabläufe für alle angebundenen Benutzer zu strukturieren und den Produktionsvorgang für beliebig viele verschiedene Objekte wie Layouts, Artikel, Textdateien, Fotos, Tabellen und Filme sowie für unterschiedliche Ausgabekanäle wie Print, Web, iPad und Smartphones zu kontrollieren. AIF konnte Vjoon in Feedback-Runden immer wieder auf Optimierungspotenzial beim K4 hinweisen. Das Redaktionssys-tem erlaubt mittlerweile das parallele Arbeiten an der Print-, Online- sowie iPad-Ausgabe und stellt sicher, dass die Nutzer auf die gesamte Bandbreite der Adobe Creative Suite zugreifen können. Effiziente Workflows und automatisierte Prozesse im Hintergrund sorgen dabei für einen reibungslosen und unkomplizierten Ablauf.
Das System also steht. Was nun noch nötig wird, ist der Wandel in den Köpfen. Im Denken der Redaktoren, der Kommunikatoren, der Gestalter. Banales Detail: Früher reichte ein Layout – für die gedruckte Ausgabe. Künftig braucht es drei Layouts: die Druckversion und zwei Varianten für die digitale Version – in hoch und quer. Querdenken wird also künftig in den Redaktionen gefordert, wie auch AIF-CEO Urs Arnold bei der Umsetzung der «bulletin»-App festgestellt hat: «Es bedingt ein anderes redaktionelles Denken. Man muss schon beim Kickoff wissen, was man auf dem iPad machen will, das ergibt andere Redaktionssitzungen. Wir haben plötzlich Inhalte, die wir auf verschiedenen Ebenen und auch verschränkt kommunizieren: mit dem gedruckten Magazin, mit dem iPad, mit dem Smartphone, auf dem Web. Der bisher normale Seitenspiegel hat ausgedient.» Und: Die Beschaffung der Inhalte, das Knowledge über die Datenquellen wird essentiell, der perfekte Research bestimmt künftig – neben einer innovativen Gestaltung – die Qualität der digitalen Ausgaben, die wie seinerzeit die Publikationen im World Wide Web auf ähnliche Probleme stossen. Huggenberg: «Die Frage der Bildnutzung ist auch bei den Apps wieder ein grosses Thema. Die Bildbanken sind mit den Lizenzierungsmodellen ihrer Bilder für das neue Medium noch nicht so weit und haben noch keine Vorstellung, wie viele Downloads es geben wird: Es können 100 sein, aber auch eine Million.»
Selbst wenn das Redaktionssystem K4 künftig den Verlagen und Publishing-Agenturen ermöglicht, die Arbeitsabläufe für alle angebundenen Benutzer zu strukturieren und den Produktionsvorgang für beliebig viele verschiedene Objekte und für die unterschiedlichen Ausgabekanäle zu kontrollieren, bleibt am Schluss immer noch der Anspruch an die Gestalter, vor lauter Technik ihr angestammtes Metier nicht aus den Augen zu verlieren.
Und was ist die Triebfeder der Neuentwicklung – für Vjoon, für Adobe, für AIF? Urs Arnold ist überzeugt: «Da öffnet sich ein neuer Markt – der ist die Triebfeder.» Im Internet könnten die Konsumenten kaum noch animiert werden, für Inhalte zu bezahlen. «bulletin» auf dem iPad ist zwar kostenlos – doch in Cupertino registriert Apple schöne Umsatzsteigerungen beim bezahlten Content: Im zweiten Anlauf scheint die Vermittlung kompetenter und hochqualitativer Information gegen Bezahlung doch noch zu klappen.
Florian Caprez
Ein interessantes Distributionsmodell
Nach rund zehn Tagen startet die Download-Statistik des iPad-«bulletin» durch. Befeuert durch Blogs, Tweets und klassische PR wurde die App allein am 13. Tag ihrer Verfügbarkeit über 2500-mal von iTunes App Stores in über
60 Ländern heruntergeladen. Insgesamt wurde sie bis heute rund 17?000-mal auf einem iPad installiert, gut die Hälfte davon ausserhalb der USA, dem «Stammland» des iPad. Damit rangierte sie in der Schweiz zeitweise unter den 10, in den USA, in Kanada, Singapur, Hongkong und China sowie weiteren Ländern unter den 50 am meisten heruntergeladenen Gratis-Apps.
Vergleicht man die Druckauflage der internationalen Ausgabe des «bulletin» (20?000) mit den weltweit weiterhin zunehmenden Download-Zahlen, so ist absehbar, dass die Anzahl der digital konsumierten Magazine diejenige der in Papierform gelesenen wohl übertreffen wird. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass ein guter Teil der Konsumenten in Ländern zu finden ist, in die der Postversand des gedruckten Magazins kostspielig ist und lange dauert, wird ein hochinteressantes Distributionsmodell erkennbar: weltweite, gleichzeitige Verfügbarkeit als Pull-Medium, ohne Aufwendungen für die Logistik sowie Kontaktkosten, die mit jedem Download geringer werden. Ausschliesslich qualifizierte Kontakte ohne Streukostenverlust und vom potenziellen Leser bewusst gewollt – das «bulletin» macht es vor.
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Urs Arnold, Gründer und Geschäftsleiter Arnold Inhalt und Form.

Letzte Klappe am 31. 8.

Die Swissfilm Association ruft wieder zum Edi-Filmpreis.

Der Countdown läuft für die Preisverleihung am 4. November im Zürcher Schiffbau für die besten Schweizer Auftragsfilme. Noch bis zum 31. August können Spots, Trailer, Ausbildungsfilme, Imagefilme, Musik-Clips oder multimediale interaktive Bewegtbilder für den Edi eingereicht werden. Die weiteren Details finden sich auf www.edinet.ch. Eine Spezialjury vergibt auch Preise für Regie, Drehbuch, Musik oder zum Beispiel visuelle Effekte. Rund um die Shortlist wird es auch wieder ein Publikums-Voting geben.

Medienwandel in den letzen Jahren

In einem Kurzfilm zeigen Studenten von der Uni Zürich, wie stark das Internet hierzulande den Medienkonsum verändert hat.

Die Studenten des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich haben in Form eines Kurzfilms Fakten zum Medienwandel in der Schweiz zusammengetragen. Die Zahlen zeigen auf, dass das individuelle Informationsbedürfnis vermehrt im Internet gestillt wird. So haben die Online-Ausgaben der fünf grössten Tageszeitungen seit 2008 die Anzahl der Leser verdoppelt. Im gleichen Zeitabschnitt haben die jeweiligen Printausgaben 10 Prozent der Leserschaft verloren. Auch in der Werbung ist diese Tendenz aufzufinden. So sind im Jahr 2009 die Werbeausgaben im Internet um 38 Prozent gestiegen, in den Printmedien hingegen um 20 Prozent eingebrochen.
Eine Fülle weiterer Informationen ist, gut verpackt in informativen Häppchen, im folgenden Kurzfilm dargelegt:
Zum Film

www.20min.ch

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