Für den Publikumsrat ist der «Literaturclub» eine wichtige Sendung. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, was das Schweizer Fernsehen an Service public leistet. Die Neuerungen wie Lokalität und Verjüngung des Kritikerteams kommen gut an.
Seit Jahresbeginn zeigt sich die Sendung in überarbeiteter Form. Den Relaunch beurteilt eine Ratsmehrheit als gelungen. Die neue Lokalität spricht zur Zufriedenheit der Ratsmitglieder nun auch ein jüngeres Publikum an. Die Stehordnung an der Bar ist jedoch für einige Mitglieder des Publikumsrates gewöhnungsbedürftig.
Auf Zustimmung im Rat stösst das breite Literaturspektrum der Sendung. Geschätzt wird, dass neben Trendbüchern auch weniger bekannte Literatur sowie Übersetzungen aus anderen Kulturen zur Sprache kommen. Allerdings konnte der Publikumsrat die mit dem Relaunch angekündigte Erweiterung des Spektrums auf Krimis und Sachbücher bisher noch nicht feststellen.
Die Erneuerung und Verjüngung des Kritikerteams hat sich nach Ansicht des Publikumsrats gelohnt. Der Moderatorin und den Diskussionsteilnehmern attestiert er ein fundiertes literarisches Wissen.
Der Sendung gelinge es, die Lust am Lesen zu wecken. Dies ist gemäss Publikumsrat auch ein Verdienst der Moderatorin Iris Radisch. Ihr Engagement und ihre Professionalität finden im Rat Anklang. Allerdings müsse sie sich als teilnehmende Kritikerin ganz klar zurücknehmen.
Publikumsrat schätzt Musikmagazin auf DRS 2 Das Musikmagazin auf DRS2 ist nach Ansicht des Publikumsrats eine gut gemachte Sendung, die den musikalischen Horizont erweitert und manche Entdeckung bietet. Als weniger ideal beurteilen die Ratsmitglieder den Sendeplatz sowie teilweise die Moderation. Die Sendung bildet gemäss einer Mitteilung vom Freitag die grosse Vielfalt der klassischen Musik ab und ist auch offen für andere Musikstile.
Von einer Ratsmehrheit wird jedoch der Sendeplatz am Samstagmorgen als ungünstig bezeichnet. Die Sendung müsste mindestens noch einen weiteren Platz im Programm erhalten, heisst es weiter. Trotz einer gekonnten und originellen Hinführung zu den Inhalten der einzelnen Rubriken wirke das Bemühen um Originalität manchmal etwas zu angestrengt und die Hinführungen zu den Themen etwas gesucht.
Die Ratsmitglieder begrüssen die Podcasts im Internet, Dokumente mit Neuerscheinungen sowie die Links zu anderen Sendungen. Vermisst werden zusätzliche Hintergrundinformationen und mehr Konzerthinweise.
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