Zu guter Letzt: Taten statt warten

Gute Idee: Die Fluggesellschaft KLM bringt zwischengelandete Fluggäste mit Einheimischen zusammen. Amsterdam erleben, statt am Flughafen herumzuhängen.

Wer schon mal einen längeren Aufenthalt in einem Flughafen erlebt hat, weiss: Alles andere als lustig. Sondern in den meisten Fällen langweilig und schade um die Zeit. KLM lanciert nun ein interessantes Experiment, das Abhilfe schaffen soll. Zumindest in Amsterdam. Und (vorerst) nur für Passagiere aus den USA, Kanada und Italien. Wer mindestens sechs Stunden Aufenthalt in Amsterdam hat, kann sich über die «Layover With a Local»-App einen Einheimischen zuteilen lassen, Kriterien sind Alter und Interessen. Nach der Landung erhält der Fluggast via App Instruktionen und ein Gratis-Zug-Ticket, um ins Stadtzentrum zu gelangen. Dort trifft er «seinen» Einheimischen, lässt sich von ihm die Stadt zeigen oder geht direkt in eine der zahlreichen, teilnehmenden Bars auf einen Gratis-Drink.

Wenn es Zeit für die Rückkehr zum Flughafen ist, meldet sich die App. Als wäre der Austausch mit kontaktfreudigen Fremden nicht spannend genug, kann der Local-Guide auch noch Flüge ins Land seines Schützlings gewinnen. Das sympathische Win-Win-Projekt startet im März. Die App wurde von der Agentur Achtung Amsterdam entwickelt. Ob sich «Layover With a Local» in der Praxis so gut anfühlt, wie es in der Theorie klingt, wird sich zeigen. Die teilnehmenden Amerikaner, Kanadier und Italiener werden es die Welt wissen lassen. (hae)

Display jubiliert und lanciert neue Website

Das Schweizer Schwulenmagazin Display gönnt sich zur 75. Ausgabe einen neuen Webauftritt.

Das heute führende Schweizer Medium im Gay Lifestyle ist hervorgegangen aus dem Vorgängertitel «Kontakt», der in den 70er-Jahren gegründet worden war. Das Magazin hat also eine lange Tradition und wurde in einer Zeit lanciert, in der von der Emanzipation der Gay Community noch keine Rede sein konnte, wie es in einer Mitteilung heisst.

Display engagiert sich für die Gleichberechtigung und kämpft für Gay Rights. Damit ist das Magazin ein Sprachrohr der Rainbow Family. Neben politischen Themen kommen bei Display auch die Kultur sowie der Gay Lifestyle zum Zug. Die Redaktion zeigt diesen mit Portraits und Interviews von bekannten und weniger bekannten Schwulen, die auf ihre je eigene Art Role Models für Gays sind. Diesen bietet Display auch Orientierungshilfen mit Reportagen zu Problemen im Alltag und einem Ratgeber für Lebensfragen. Zu den Markenzeichen von Display gehören grosse, eigenproduzierte Bildstrecken – vor allem aus den Bereichen Fashion und Reisen.

Ergänzend zum Print-Angebot stellt Display eine brandneue Homepage online: Ab Donnerstag, 25. Februar entdeckt man auf Display-magazin.ch vielfältige Informationen, darunter News und Infos aus und für die Community, Agenda, Galerie, Auszuüge aus der Printausgabe und Benefits wie Verlosungen oder Leseraktionen.

APG mit leichtem Umsatz- und Gewinnplus 2015

Trotz der Plakatschlacht vor den Eidgenössischen Parlamentswahlen hat die Plakat- und Bildschirmwerbefirma APG|SGA im vergangenen Jahr nur leicht zugelegt. Denn die Konkurrenz machte dem Unternehmen zu schaffen.

Insgesamt wuchs der Umsatz um 0,6 Prozent auf 313 Millionen Franken, wie APG (Allgemeine Plakatgesellschaft) am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Während das Geschäft im Heimmarkt Schweiz zulegte, musste das Unternehmen im einzigen Auslandsmarkt Serbien wegen der Frankenstärke arg Federn lassen. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 2,8 Prozent auf 68,1 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente APG einen Reingewinn von 53,3 Millionen Franken. Das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

«Wir können stolz sein und ein tolles Jahresergebnis ausweisen», sagte APG-Chef Markus Ehrle auf der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Insbesondere in der Schweiz sei der Umsatz um 1,3 Prozent auf 302,3 Millionen Franken gewachsen. Dabei schlug der Wettbewerb durch. Denn der Auftrag für die Plakatwerbung am Flughafen Genf ging auf den 1. Juli an einen lokalen Konkurrenten verloren. «Wenn wir diese Umsätze im zweiten Halbjahr gehabt hätten, hätten wir ein Wachstum von etwas über 3 Prozent gehabt», sagte Ehrle. Das Loch durch den verlorenen Auftrag konnten auch die Eidgenössischen Wahlen im Herbst nicht auffangen, weil das Vorjahressemester sehr gut gewesen war.

Weitere Aufträge verloren

Anderswo stach Hauptkonkurrent Clear Channel APG mit höheren Offerten aus. So beispielsweise bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ), wo Clear Channel ab ersten Januar die meisten der 1200 Plakatflächen bei den Bus- und Tramhaltestellen sowie bei den Depots und Garagen auf Zürcher Stadtgebiet vermarkten darf. Bisher hatte APG den Auftrag. Auch in Luzern geht der Konzessionsvertrag auf den 1. Juli verloren. Dennoch bleibe APG in beiden Städten die Marktführerin, sagte Ehrle. Denn andere Aufträge habe APG gewonnen. So organisiert die Firma weiterhin die Werbung für die Busse des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) und konnte überdies einen neuen Vertrag über die Werbung im ShopVille Zürich abschliessen. Auch in Lausanne setzte sich die APG im Kampf um die Konzession für die Plakatwerbung gegen ihre Mitbewerber durch. Zudem hat die APG in 17 Schweizer Bahnhöfen die Anzeigebildschirme der SBB durch Digitalanzeigen ergänzt. Insgesamt dürfte sich APG besser geschlagen haben als der gesamte Schweizer Werbemarkt, wenn man die Rabatte einbeziehe, sagte Ehrle.

Einbruch wegen serbischer Währung

In Serbien verhagelte die Schwäche der Lokalwährung Dinar das Ergebnis von APG, wie Finanzchef Beat Hermann erklärte. Der Umsatz sackte um 15,6 Prozent auf 10,8 Millionen Franken ab. In der Lokalwährung sei der Umsatz lediglich um 1,4 Prozent gesunken. Der Grund für den Rückgang seien die Wahlen im Vorjahr gewesen, für die viele Plakate aufgestellt worden seien. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in Serbien seien die Zahlen hervorragend, sagte Ehrle. Ein Verkauf des Geschäfts sei nicht beabsichtigt. Dem Druck aufs Geschäft begegnete APG mit Sparmassnahmen. Unter anderem wurden zehn Vollzeitstellen abgebaut. Das Unternehmen hat noch 570 Vollzeitstellen, die sich 628 Mitarbeiter teilen. Zudem gab APG die Übernahme der Firma Alpenplakat mit 6 Beschäftigten bekannt. Über den Kaufpreis schwieg sich Ehrle aus. Beim Blick in die Zukunft zeigte sich APG wie gewohnt sehr vage. Auf eine konkrete Prognose zur Geschäftsentwicklung der kommenden Monate werde verzichtet, sagte Ehrle. (SDA)

Marco Felder wird neuer SRF-Radsportkommentator

Der neue Radsportkommentator bei SRF heisst Marco Felder. Felder komplettiert das Team um Claude Jaggi, Sven Montgomery und David Loosli. Der Solothurner ersetzt Barbara Colpi, welche neu als Westschweiz-Korrespondentin für Radio SRF im Einsatz ist.

Felder ist seit acht Jahren für SRF tätig. Neben den Radsportrennen kommentiert er auch die Sportarten Moto GP und Ski alpin. Der 35-jährige Solothurner zu seiner neuen Aufgabe: «Ich freue mich auf diese Herausforderung und auf all die spannenden Geschichten und interessanten Figuren, die der Radsport zu bieten hat.»

Unbenannt-7_129

Das erste Mal zu hören ist Marco Felder am 24. April 2016 beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. SRF überträgt das Rennen live von 14.30 bis 17.00 Uhr. Unterstützt wird Felder bei der Premiere vom ehemaligen Radrennfahrer und SRF-Experten David Loosli. Barbara Colpi ist neu als Westschweiz-Korrespondentin für Radio SRF im Einsatz. In den vergangenen zwei Jahren kommentierte sie die Radsportrennen.

Swatch nutzt Bürgenstock als Werbeberg

Der Uhrenhersteller Swatch will das neue geplante Tourismusresort auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden im grossen Stil als Werbeplattform nutzen. Das Westschweizer Unternehmen und die Resort-Bauer haben eine langfristige Zusammenarbeit beschlossen.

Swatch plant im 500-Millionen-Resort, das Mitte 2017 eröffnet werden soll, auf 670 Quadratmetern fünf Uhren- und Schmuckgeschäfte für seine 18 Uhrenmarken. Neben 37 Vitrinen mit Exponaten stellt Swatch dem Resort Kunstwerke der eigenen Künstlerresidenz aus dem chinesischen Schanghai zur Verfügung. Die Zusammenarbeit schliesst auch das Hotel Royal Savoy Lausanne ein. Auch in diesem will Swatch in 26 Vitrinen ausgewählte Uhrenmarken ausstellen. Über die finanziellen Eckpunkte des Deals gaben die Partner nichts bekannt. Für Swatch-CEO Nick Hayek ist die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Luxusgüterindustrie ein Bekenntnis zum Standort Schweiz, wie er an einer Medienkonferenz am Donnerstag auf dem Bürgenstock erklärte. Die Schweiz müsse ihr Erbe und ihre Marken nicht zuletzt angesichts des starken Frankens pflegen sowie den Gästen ein emotionales Erlebnis bieten. Berge und Tunnels allein reichten dafür nicht mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=SLWZ4QlFHoY

Hayek: «Luzern am Kapazitätslimit»

Der für Uhren- und Schmuckgeschäfte beliebte Touristenort Luzern rund 30 Minuten vom Bürgenstock entfernt sei kapazitätsmässig am Limit, sagte Hayek. Die Branche habe auch darum ein Interesse, auf dem Bürgenstock Fuss zu Fassen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Resort und Swatch ist offen. Möglich sind laut den Partnern gemeinsame Anlässe oder auch Werbeaktionen etwa in Swatch-Läden im Ausland. Daneben ist auch denkbar, dass Gäste beispielsweise mit einer Swatch- Uhr am Arm während ihres Aufenthalts im Resort bezahlen können. Die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Luxusgüterindustrie auf dem Bürgenstock ist nicht neu. So arbeiteten die Branchen bereits in den 1950er Jahren Hand in Hand zusammen. Der Name des Swatch-Konkurrenten Gübelin, nachdem ein Haus auf dem Aussichtsberg benannt ist, soll im Resort nun verschwinden.

Unbenannt-8_100
Bilder: Buergenstock.ch

Resort mit drei Hotels und ein Dutzend Restaurants

Das autofreie Bürgenstock-Resort soll Mitte 2017 eröffnet werden. Die Tourismusanlage umfasst 30 Gebäude und Sportanlagen. Dazu gehören drei Hotels mit knapp 400 Zimmern und 800 Betten sowie ein Dutzend Restaurants. Eröffnet werden soll zudem ein Wellnesskomplex, ein Konferenzzentrum sowie eine Shoppingmeile. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 500 Millionen Franken. Hinter dem Resort steht die Katara Hospitality Switzerland AG mit Sitz in Zug. Sie ist die Betreibergesellschaft für Schweizer Hotels eines katarischen Staatsfonds. Neben dem Bürgenstock Resort gehört auch der Schweizerhof in Bern und das Royal Savoy in Lausanne zu Katara Hospitality.

Unbenannt-9_95

Die Betreiber sind trotz den gegenwärtigen Schwierigkeiten in der Tourismus- Branche optimistisch. Sie rechnen dereinst mit 100'000 Tagesbesucher pro Jahr sowie 150'000 Übernachtungen, wie Bruno H. Schöpfer, Managing Director von Katara Hospitality Switzerland, sagte. Neben dem Hotelbetrieb setzen die Betreiber auf Gesundheitstouristen, die sich im Resort behandeln lassen können, sowie auf Konferenzen, Residenz-Gäste und Ausflügler aus der Region. Bei der Verkehrserschliessung sind die Arbeiten laut Bruno H. Schöper auf Kurs. So liegt seit Kurzem die Konzession für den Bau einer Standseilbahn von Kehrsiten NW auf den Bürgenstock vor. Die Baukosten für die neue Standseilbahn werden auf 15 Millionen Franken geschätzt. Zudem soll eine Schiffsverbindung von Luzern nach Kehrsiten geschaffen werden. (SDA)

Medienmagazin Edito künftig ohne Klartext

Das Medien-Fachmagazin Edito, das die drei Schweizer Medienberufsverbände Impressum, SSM und Syndicom herausgeben, hat gestalterische und inhaltliche Retuschen bekommen. Die Redaktion wird von den Verbänden unabhängiger, und der Zweitname «Klartext» verschwindet.

Das auf Deutsch und Französisch erscheinende Magazin war 2011 hervorgegangen aus der Fusion der beiden früheren Verbands- und Fachmagazine. Zwecks klarerer Marke und schärferen Profils verschwindet nun der Klartext aus dem Namen, wie Edito am Donnerstag mitteilte – damit ist ersterer Titel nach 35 Jahren Geschichte. Die Edito-Printauflage bleibt bei 10'000 Exemplaren, und online werden monatlich rund 20'000 Lesende erreicht. Geschärft werden soll mit geänderter verlegerischer Partnerschaft neben dem Auftritt auch der Inhalt. Bachmann Medien in Basel bleibt Verleger, übernimmt aber mehr Verantwortung und Risiko, und bekommt dafür mehr Autonomie von den Verbänden. Edito schreibt derzeit eine schwarze Null, wie auf Anfrage zu erfahren war. Der breite Inserateeinbruch treffe auch das Medienmagazin. Das Blatt sei jedoch schuldenfrei – die Verbände hätten die Anfangsinvestitionen des fusionierten Magazins nun abgeschrieben. (SDA)

Kesb Linth will rechtlich gegen Obersee Nachrichten vorgehen

Die Stadt Rapperswil-Jona und der Präsident der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Linth haben rechtliche Schritte gegen die Obersee Nachrichten angekündigt. Der Gratiszeitung wird eine «verunglimpfende Kampagne» vorgeworfen. Redaktion und Verlag weisen die Kritik zurück.

Die Obersee Nachrichten führten seit über einem Jahr «eine massive Kampagne» gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Linth und deren Präsidenten Walter Grob, teilte die Stadt Rapperswil-Jona am Donnerstag mit. Sie lasse sich in ihrem Ausmass und ihrer Aggressivität weder durch ein öffentliches Interesse noch mit der Medienfreiheit rechtfertigen. Die Kesb Linth habe deshalb gegen die Wochenzeitung ein rechtliches Verfahren wegen Persönlichkeitsverletzung eingeleitet. In einem ersten Schritt komme es nun zu einem Schlichtungsverfahren.

Als «Geheimbehörde» bezeichnet

Die Stadt wolle den guten Ruf einer tadellos arbeitenden Behörde wieder herstellen, heisst es im Communiqué. Die Obersee Nachrichten hätten die Kesb als «Geheimbehörde» geschildert, die dem Interesse der Bürger entgegenarbeite. Der Kesb-Präsident sei als «eine nicht integre, machtbesessene, inkompetente und damit gänzlich ungeeignete Führungsperson» dargestellt worden. Die kantonale Aufsichtsbehörde habe im vergangene Jahr sowohl die von den Obersee Nachrichten kritisierten Fälle als auch die Funktionsweise der Kesb Linth überprüft. Das Resultat sei, dass die Kesb korrekt und verhältnismässig vorgegangen sei.

Vorwürfe zurückgewiesen

In einer am Donnerstagnachmittag veröffentlichten Mitteilung weisen die Obersee Nachrichten die Vorwürfe zurück: Die Zeitung habe «über unverständliche, widersprüchliche und rechtlich fragwürdige Kesb-Tätigkeiten und Entscheide berichtet». Es dürfe nicht sein, dass der Kesb-Präsident und seine Behörde ausserhalb der Medienbeobachtung agierten. Es sei wichtig, über die Tätigkeit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde zu berichten. «Die Opfer von fragwürdigen Kesb-Massnahmen haben meist nur die Möglichkeit, sich über die Presse zu wehren», schreibt Verleger Bruno Hug in der Mitteilung. Die Obersee Nachrichten gehören zu Somedia und decken in den Kantonen St. Gallen und Schwyz die Region am oberen Zürichsee und das Linthgebiet ab. Sie weisen eine Auflage von knapp 70'000 Exemplaren aus. Sitz der Redaktion ist Rapperswil-Jona. (SDA)

APG|SGA erwirbt Alpenplakat

APG|SGA übernimmt per Stichtag 24. Februar 2016 Alpenplakat vollständig. Die Geschäftsaktivitäten von Alpenplakat werden im bisherigen Rahmen weitergeführt.

Das Unternehmen Alpenplakat verfügt über ein analoges Portfolio von über 550 Plakatstellen in der Innerschweiz sowie in den Kantonen Zürich, Aargau und Solothurn. APGISGA beabsichtigt laut Mitteilung nicht, die erfolgreich laufenden Geschäfte der Alpenplakat in die bestehende Organisation zu integrieren, sondern mit unveränderter Strategie und gleichem Mitarbeiterstamm weiterzuführen. Der bisherige CEO und Verwaltungsrat, Christian Zimmermann, bleibt der Unternehmung erhalten und amtet nach einer Übergangsphase als Delegierter des Verwaltungsrates von Alpenplakat.

Unbenannt-1_107
 

Hakenkreuz-Plakat: Strafanzeige gegen Sheik Fareed

David Sassan Müller, Rechtsanwalt und juristischer Berater bei der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, hat eine Anzeige gegen den Werber Parvez Sheik Fareed eingereicht.

«Ich bin der Meinung, dass die Rassismus-Strafnorm verletzt wird», begründet Müller laut Aargauer Zeitung auf Facebook den Schritt. Er habe in der Folge am Donnerstag eine Strafanzeige gegen Sheik Fareed bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich eingereicht. «Mein Grossvater stand im zweiten Weltkrieg an der Schweizer Grenze, wenn ich nun sehe, dass jemand mit dem Hakenkreuz gegen die Durchsetzungsinitiative wirbt, dann ist das für mich inakzeptabel», so Müller. Wie die Aargauer Zeitung berichtet, hat Müller die Anzeige per Mail angemeldet und will diese in der kommenden Woche in schriftlicher Form nachreichen. Müller wolle auch prüfen, ob mit dem Hakenkreuz-Plakat weitere Tatbestände wie Ehrverletzung oder Beschimpfung erfüllt seien. (hae)

Zum Thema: SBB verbietet Hakenkreuz-Plakat
 

H+H Management erhält Verstärkung

Marco Canonica verstärkt ab dem 1. März 2016 H+H Management, Luzern. Der 45-Jährige wird hauptsächlich im Projektmanagement, der Medien- und PR-Arbeit sowie in der Akquise von neuen Projekten tätig sein.

Mit dieser Verstärkung will H+H Management laut Mitteilung einen nächsten grossen Schritt in Richtung umfassende Projektleitungs- und Kommunikationsagentur machen und vom Fachwissen und dem grossen Netzwerk von Marco Canonica profitieren und zudem den Standort Aargau aufbauen. Aktuell organisiert H+H Management im Auftrag von Swiss Tennis den Fed Cup Halbfinal zwischen der Schweiz und Titelverteidiger Tschechien. Das Duell um den Finaleinzug findet am 16./17. April 2016 in der Halle 1 der Messe Luzern statt.

Canonica_Marco_Portrait_03_2016
 

Publicom lanciert Mediabrands Romandie

Seit 2013 untersucht Publicom die qualitative Ausstrahlung Deutschschweizer Medienmarken in der intermedialen Markenstudie Mediabrands. In diesem Jahr wird die Erhebung auf die Romandie ausgedehnt.

Mit rund 4'500 Interviews ist Mediabrands damit die grösste qualitative Medienstudie der Schweiz, wie Publicom in einer Mitteilung schreibt. Die Repräsentativerhebung im Single-Source-Verfahren untersucht die qualitative Wahrnehmung von sprachregionalen und regionalen Medienmarken in der Deutschschweiz, der Romandie und fünf Wirtschaftsregionen (Nordwestschweiz, Bern, Zürich, Ostschweiz, Zentralschweiz). Neben qualitativen Merkmalen wie Glaubwürdigkeit, Unterhaltungswert und Markenbindung untersucht MediaBrands auch die Nutzung der Medienmarken auf den verschiedenen Kanälen (Total Audience). Erste Ergebnisse stehen den teilnehmenden Marken ab Juli 2016 zur Verfügung.

Strebel Juon: Viele Fingerabdrücke in der Milchbar

Strebel Juon hat für die Milchbar am Paradeplatz ein witziges Corporate Design gestaltet. Die Milchbar öffnete nach längerer Umbauzeit im vergangenen Jahr wieder ihre Türen.

Zuvor wurde die Milchbar von den Erfolgsgastronomen Michel Péclard und Florian Weber bereits temporär betrieben. Sie wurde nun zum veritablen Gaumenfreudenhaus für Geniesser: Mit dem aufregendsten Kaffee der Stadt, gesunden Smoothies, einem Delikatessen-Geschäft und einer Vinothek, wobei man fast alles auch gleich über die Gasse kaufen und mitnehmen kann.

Deshalb stellte sich für Strebel Juon die Aufgabe, mit einem speziellen Corporate Design – das sich dann insbesondere auch über das Verpackungskonzept transportiert – diesem besonderen Ort einen ebensolchen Auftritt gegen aussen zu verschaffen, der sich von den üblichen Take-Away-Designs unterscheidet. So wurde ein Look kreiert, der den individuellen Fingerabruck als Basis nimmt und dieses Visual auf verschiedenste Werbemittel und Verpackungen adaptiert: Von den Tragtaschen, Kaffee- und Saftbechern, dem Geschenkpapier über Servietten, Brotbeutel bis hin zu den Wasserflaschen und Zündhölzern.

milchbar1
milchbar2
milchbar3

Die Milchbar am Paradeplatz vereint Restaurant, Kaffeebar, Vinothek und ein Hotelzimmer unter einem Dach. Dass diesem vielfältigen Angebot auch Online Rechnung getragen werden sollte, versteht sich von selbst. Zumal das Hotelzimmer ersteigert werden kann. Strebel Juon kreierte folglich eine Website, die auch einen Bestellshop für Weine und Geschenkgutscheine und ebenso die Plattform zur Ersteigerung des Hotelzimmers beinhaltet. Dies alles eingebettet in einem Screen-Design, welches dem Corporate Design folgt und mit stimmungsvollen Bildern und kurzen Video-Sequenzen kulinarische Lust und Neugierde weckt.

Verantwortlich bei der Pumpstation Gastro: Michel Péclard, Florian Weber. Verantwortlich bei Strebel Juon: Gian Marco Juon, Esther Kümin (Beratung), Robin Strebel, Jörg Agostini (Kreation), Thomas Ammann (Texte Website), Xandra M. Linsin (Fotos), Serge Hardmeier/Code Division, Diego Brauchbar/ Ebro (Web Publishing).

 

get_footer();