Zu guter Letzt: Wegbeschreibung

Mit einer kleinen Konstruktion am Strassenrand demonstrierte TBWA in Frankreich den Unterschied zwischen McDonald's und Konkurrent Burger King.

McDrive-Restaurants sind autofreundlich – man muss nicht mal aussteigen, um zu bestellen (und zu essen). Und wenn man Glück hat, liegen sie sogar direkt an der Hauptstrasse oder der Autobahn. Da kann eine Burger-King-Filliale irgendwo in der Innenstadt nicht mithalten. Aus Autosicht. Scheint logisch, aber man kann’s auch nochmals betonen. Zum Beispiel mit einer zehn Meter hohen Wegbeschreibung zur Konkurrenz. Sehr zuvorkommend – besonders wenn der Weg zum eigenen Restaurant lediglich fünf Kilometer geradeaus ist. Ein bitterböser, aber schöner Tritt ans Schienbein des ewigen Konkurrenten – powered by TBWA\Paris. (hae)

Goldbach: Roger Spahni wird neuer CIO

Ab März 2016 übernimmt Roger Spahni die Position des Chief Information Officer (CIO) bei der Goldbach Group. Er folgt auf Mathis Marugg, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Roger Spahni ist dipl. Betriebs- und Produktionsingenieur ETH und wird die strategische und operative Führung der IT der Goldbach Group wahrnehmen. Er rapportiert an Roland Wittmann, Chief Strategy Officer (CSO).

Roger Spahni durchlief in seiner Karriere unter anderem Stationen bei der UBS als Business Manager Group Technology sowie bei Swiss Life als Head CIO Office & Business Technology Center. Ebenfalls baute er bei McKinsey & Company das globale Research-Team für IT, Medien und Telecom auf und leitete es sechs Jahre lang. Zuletzt war er als Web Project Developer tätig und erstellte mit den neuesten Internet-Technologien komplexe Applikationen. «Ich bin überzeugt, mit meinem Background die Goldbach Group in der programmatischen und datengestützten Werbeauslieferung über alle Kanäle weiter voran bringen zu können», freut sich Roger Spahni auf die neue Aufgabe.

Der bisherige CIO Mathis Marugg verlässt das Unternehmen nach mehr als drei Jahren auf eigenen Wunsch, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden.

 

Google zahlt 27 Millionen Euro an europäische Medien-Projekte aus

Google wird aus seinem Innovationsfonds für Medien in einer ersten Runde 27 Millionen Euro an Projekte aus 23 europäischen Ländern ausschütten. Das kündigte Google-Chef Sundar Pichai am Mittwoch in Paris an.

Die Aktion von Google ist Teil der «Digital News Initiative» (DNI), für die der Internetkonzern insgesamt einen Fördertopf von 150 Millionen Euro eingerichtet hat. Schweizer Projekte werden mit knapp 1,8 Millionen Euro unterstützt. Als erste Schweizer Partnerin hatte die Neue Zürcher Zeitung vor bald einem Jahr eine Beteiligung an der DNI bekannt gegeben. Zur ersten Runde der DNI-Förderung startete Google am Mittwoch die separate Darstellung von Nachrichtenseiten in der Google-Suche, die sich als so genannte Accelerated Mobile Pages besonders schnell auf einem Smartphone laden. Mit dem offenen technischen Standard, der für eine vierfache Ladegeschwindigkeit sorgen soll, tritt Google unter anderem gegen die «Instant Articles» des Wettbewerbers Facebook an.

Zum Start des Projektes schalteten Medien aus sechs europäischen Ländern ihre Seiten frei, die als Accelerated Mobile Pages für Mobilangebote optimiert wurden. Da es sich bei AMP um einen offenen Standard handelt, können aber nicht nur Medienseiten dieses Verfahren nutzen. So gibt es beispielsweise für das populäre WordPress-System eine Erweiterung, mit der automatisch AMP-Seiten generiert werden können. Pichai kündigte in Paris auch die Initiative «Project Shield» an, um insbesondere Newswebseiten und Online-Auftritte von kleineren Organisationen gegen sogenannte DDoS-Attacken zu schützen. Die Abkürzung DDoS steht für «Distributed Denial of Service». Sie beschreibt ein Verfahren, bei dem Webserver in einer abgestimmten Aktion mit unzähligen Datenanfragen aus unterschiedlichsten Quellen überflutet werden, bis sie in die Knie gehen. In der Vergangenheit wurden auch Medien-Website mit DDoS angegriffen, wenn sie kritische Berichte veröffentlicht hatten. (SDA)

E-Commerce Trend Januar 2016

Zu Beginn des neuen Jahres lag der Werbedruck des E-Commerce Werbemarkts bei 48,1 Millionen Franken. Damit liegt der Wert naturgemäss deutlich unter dem Niveau des Vormonats (58,2 Millionen).

Der Anteil am gesamten Werbemarkt ist im Vergleich zum Dezember 2015 von 11,4 auf 12,7 Prozent angestiegen.

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Travel auf der Aufholjagd

Mit 11.3 Millionen hat die Kategorie Travel im Januar den höchsten Werbedruck ausgewiesen und Trivago löst Twerenbold als Top Brand in dieser Kategorie ab. Im Vergleich zum Vormonat (5,2 Mio. im Dezember) hat Travel den Werbedruck mehr als verdoppelt. Damit verdrängt sie die Kategorie Search & Find auf den zweiten Platz, welche einen Werbedruck von 4,9 Millionen ausweist. Auf Platz drei ist die Kategorie Clothing & Accessories mit einem Werbedruck von 4,5 Millionen, selbstverständlich mit Zalando als Top Brand.

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Out-of-Home erscheint in neuem Kleid

Im Vergleich zum Vormonat wurde im ersten Monat des neuen Jahres weniger für Search (-7%) und Display (-4%) aufgewendet. Die Mediengruppe Print verzeichnete im Januar einen Anstieg von 5 Prozent. Zugelegt hat die Mediengruppe TV (+9%), während die Onlinewerbung im Vormonatsvergleich (52%) insgesamt 45 Prozent des Media Mix ausmacht. Die Mediengruppe Out-of-Home wurde per Jahresbeginn neu strukturiert und beinhaltet nun ebenfalls die Werbevolumen der digitalen Werbeflächen.

Der Media Mix unterscheidet sich auch innerhalb der Kategorien stark. Während die Kategorie Dating stark auf die Mediengruppe TV setzt, macht bei den Kategorien Search & Find, Clothing & Accessories und Finance die Medienuntergruppe Search den grössten Teil aus.

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Top 5 Brands auch im Januar sehr dominant

In der Kategorie Health Care haben die Top 5 Brands über 90 Prozent des gesamten Werbedrucks für sich beansprucht. Auch in den Kategorien Dating, Consumer Electronics, General Merchandise und Food & Beverage kann der grösste Teil des Werbedrucks den Top 5 Brands zugeordnet werden. Nur in den Kategorien Furniture & Furnishing, Search & Find und Clothing & Accessories haben auch die kleineren Brands einen relativ grossen Anteil am Werbedruck.

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Den Mediafocus E-Commerce Trend Report Januar 2016 finden Sie hier.

«Löwenzahn»-Moderator Peter Lustig ist tot

Mit blauer Latzhose und Nickelbrille hatte er 25 Jahre lang Generationen von Kindern die Welt erklärt. Jetzt ist der frühere Moderator der ZDF-Kindersendung «Löwenzahn», Peter Lustig, tot.

Er sei am Dienstag im Kreise seiner Familie im Alter von 78 Jahren gestorben, teilte das ZDF am Mittwoch mit. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler würdigte Lustig als «Institution im deutschen Kinderfernsehen». Er habe den Kindern allwöchentlich spannende Geschichten erzählt und interessante Experimente erklärt, ohne sich je bei ihnen anzubiedern.

Der 1937 in Breslau geborene Lustig war gelernter Rundfunkmechaniker und studierter Elektrotechniker. Er arbeitete als Techniker und Tonmeister, bevor er 1979 für die Kinderreihe «Pusteblume» vor die Kamera trat. Ein Jahr später wurde die Sendung in «Löwenzahn» umbenannt. Im blauen Bauwagen im imaginären Bärstadt lebend, brachte er den Kindern Natur, Technik und Umwelt näher.

Nach 25 Jahren verabschiedete sich Lustig im Jahr 2005 als Moderator von «Löwenzahn». Im Jahr 2007 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (SDA)

Foto: ZDF, Tivi.de

IQ mobile gewinnt Sonderpreis am «Show your App»-Award 2016

Die Jury des «Show your App»-Awards hat Ikea Family mit dem Sonderpreis als beste Location-Based App der DACH-Region gewürdigt.

Bei den 6. «Show your App»-Awards Anfang Februar in München wurde IQ mobile mit dem Sonderpreis für die beste Location-Based App der DACH-Region geehrt. Die Umsetzungs-Spezialeinheit für alle mobilen Technologien und Kommunikationslösungen erhielt die Auszeichnung für die Ikea Family App.

In München gingen bereits zum sechsten Mal die «Show your App»-Awards über die Bühne. Der Award prämierte die besten Apps der gesamten DACH-Region. Die Fachjury mit Experten aus Medien und Industrie bewertete die Einreichungen nach den Kriterien Design, Usability, Funktionalität sowie Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Sonderpreis für IQ mobile

Eine besondere Auszeichnung erhielt die von IQ mobile entwickelte Ikea Family App. Die Applikation wurde von der Location Based Marketing Association (LBMA) als «Best Practice Location» gewürdigt. «Die Ikea Family App digitalisiert nicht nur die Ikea Family Card, sondern verbindet sie mit aktuellen Informationen über Restaurant-, Partner- und Produktangebote in vom User ausgewählten Märkten. Damit nutzt Ikea Österreich als eines der ersten Unternehmen flächendeckend die Beacon-Technologie, weswegen sich die LMBA dazu entschied, diesen Sonderpreis zu vergeben», begründete die Jury ihre Entscheidung.

Die Ikea Family App

Wer die App installiert und die Bluetooth-Funktion aktiviert hat, erhält in ausgewählten IKEA Einkaufshäusern in Österreich an vordefinierten Stellen Nachrichten wie zum Beispiel: «Finde heraus, ob es neue Angebote gibt» oder «Zeit für eine Pause! Zum Beispiel mit einem gratis Kaffee für Ikea Family Mitglieder und einem saftigen Himbeerkuchen!».
Dafür setzt IKEA Österreich bereits seit dem Vorjahr auf Beacons, die diese Form der drahtlosen Kundenkommunikation ermöglichen. Beacons sind kleine Bluetooth Sender, die über Apps mit dem Smartphone kommunizieren und von Ikea in ausgewählten Einkaufshäusern – bis dato ausschließlich in Österreich – installiert wurden. Die App erkennt, dass sich ein Ikea Family Kunde im Einkaufshaus befindet, und die Beacons senden an bestimmten Orten Botschaften an jene Kunden, die ihre Mobiltelefone dafür aktiviert haben. Die App für das moderne Einkaufsvergnügen ist für Android, iOS und Windows optimiert und in Österreich und der Schweiz verfügbar. Bisher wurde die IKEA FAMILY App über 40’000 Mal downgeloaded. Realisiert wurde die Technologie von IQ mobile.

Bereits seit 2008 begleitet IQ mobile Ikea Österreich bei der Umsetzung der mobilen Marketingstrategie. Die Auszeichnung bestätigt erneut den Erfolg der Zusammenarbeit. «Mit IQ mobile haben wir einen innovativen und professionellen Partner, der im Sinne unserer Kunden denkt und handelt», betont Paul Holaschke, Marketing Manager Ikea Austria.
 

AZ Medien und Google lancieren gemeinsames Projekt

Im Rahmen der Digital News Initiative (DNI) lancieren AZ Medien und Google das gemeinsame Projekt «Iris». «Iris» ist die Entwicklung eines sogenannten Petitionsportals, das unter anderem auch in den Newssites der AZ Medien eingebunden werden kann.

AZ Digital, die Digital-Einheit von AZ Medien, hat im vergangenen Herbst einen Vorschlag im Rahmen der DNI bei Google zur Förderung eingereicht. Dieses Projekt ist jetzt aus mehreren Hundert Bewerbungen aus ganz Europa ausgewählt worden. Es geht dabei um die Lancierung eines lokalen Petitionsportals, auf dem die Bürgerinnen und Bürger eigene Anliegen, Initiativen und Ideen für ihr lokales Umfeld publizieren und zur Abstimmung stellen können. Themen, die auf ein hohes Interesse seitens der Bevölkerung stossen, können anschliessend von der Redaktion aufgegriffen, thematisiert, an die verantwortliche Stelle weitergeleitet und inhaltlich begleitet werden.  Das Projekt, das in den nächsten 12 Monaten realisiert wird, schafft für Benutzer ein einfaches und gleichzeitig spezifisches Angebot, um an der lokalen politischen Diskussion teilzunehmen.

Für das Projekt, das unter der Verantwortung von Javier Vázquez, Leiter Projektmanagement, entwickelt wurde, stellt Google dem Aargauer Medienhaus eine mittlere sechsstellige Summe zur Verfügung. Mit der «Digital News Initiative» (DNI) verfolgt Google das Ziel, zusammen mit europäischen Medienhäusern «qualitativ hochwertigen Journalismus in Europa durch Technologie und Innovation zu fördern».

«Dass unser Projektvorschlag im Rahmen der Google Digital News Initiative ausgewählt wurde, freut uns sehr. Wir haben damit die Möglichkeit, dem spannenden Thema «Bürgerbeteiligung in politischen Prozessen» einen neuen, digitalen Rahmen zu geben. So werden mehr lokale Themen einer grösseren Öffentlichkeit bekannt und auch für die Berichterstattung in Medien zugänglich. Davon profitieren alle Beteiligten.», so Peter Neumann, Chief Digital Officer AZ Medien, in einer Mitteilung.

Fusion der Fachmedien Alimenta und Foodaktuell.ch

Unter der Webadresse Foodaktuell.ch ist das umfangreichste Fachportal für die Schweizer Lebensmittelwirtschaft entstanden.

Die Webseite bietet Fachleuten täglich Branchennews, einen Stellenmarkt, den Veranstaltungskalender, ein umfangreiches Lieferantenverzeichnis und den Zugriff auf ein kostenloses Archiv von über 10'000 Artikeln. Die grundlegend überarbeitete Webseite ist optimiert für mobile Zugriffe.

Mit diesem Schritt lanciert der Inhaber und Verleger Pascal Rub die dritte Transformationsetappe der Fachpublikation Alimenta. Im Herbst 2014 hat er die Fachzeitschrift und die dazugehörige Webseite Alimentaonline.ch übernehmen können. Die Redaktion unter der Leitung von Roland Wyss- Aerni blieb stets selbstständig, während das Vermarktungs- und Herstellungsteam ohne Stellenabbau in die Strukturen der Rubmedia integriert werden konnte.

Im Sommer 2015 schloss sich der Chefredaktor des Internetmagazins Foodaktuell.ch Guido Böhler im Rahmen einer Nachfolgelösung dem Team an und verkaufte Medienunternehmer Rub die Rechte an seiner Webseite. In den vergangenen sechs Monaten ist nun das Fusionsprodukt in der Form einer umfassenden Branchenplattform entstanden. Die publizistische Leitung verteilt sich weiterhin auf die drei Schultern von Roland Wyss (Chefredaktor), Guido Böhler (Chefredaktor online) und deren Stellvertreter Hans Peter Schneider.

Das auf die mobile Nutzung ausgelegte neue Fachportal wurde von der jungen Berner WordPress-Webagentur Cubetech in den letzten sechs Monaten geplant, programmiert und umgesetzt. Dabei wurden nicht nur das neue Erscheinungsbild, die benutzergerechte Navigation und die umfangreiche Artikeldatenbank geschaffen, sondern es wurde auch die Basis für neue Arbeitsabläufe in der Redaktion gelegt. Die Schnittstelle aus dem Content Management System (WordPress) ins Layoutprogramm (Indesign) wird es in Zukunft ermöglichen, Beiträge noch rascher aus dem tagesaktuellen Onlinemedium in die gedruckte Form zu bringen – ohne die Nachteile der doppelten Datenhaltung und des Medienbruchs.

140 Jahre nach der Gründung der Schweizerischen Milchzeitung bleibt die inzwischen die gesamte Lebensmittelbranche umfassende Nachfolgepublikation Alimenta / Foodaktuell.ch fit für den digitalen Strukturwandel. Wiederum ohne Kündigungen oder Stellenabbau, wie es in einer Mitteilung heisst.

 

AutoScout24 übergibt eMagazine Wheels! an neue Herausgeber

Ende 2014 lancierte Autoccout24 mit Wheels! das erste rein digitale Auto- und Motomagazin der Schweiz. Nun wird da Produkt an eine neue Herausgeberschaft übergeben.

Der neue Herausgeber wird durch die beiden Unternehmen W. Gassmann und GO Group aufgebaut. AutoScout24 konzentriere sich künftig wieder voll und ganz auf das Kerngeschäft, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zwölf Ausgaben des eMagazine Wheels! sind bereits erschienen.

Das interaktive Format bietet ein multimediales Lese- und Informationsvergnügen für Tablet, Handy und Desktop. Über 30‘000 Leserinnen und Leser haben in 14 Monaten die Wheels!-App auf ihren mobilen Devices installiert und informieren sich dank Fach- und Ratgeberbeiträgen, Reportagen, Fahrzeugvergleichen und Neuwagenberichten regelmässig über die Top-News aus der Auto- und Motobranche.

Die Vermarktung von wheels! wird von Gassmann Media übernommen, die bereits über ausgezeichnete Beziehungen in den entsprechenden Zielmärkten verfügt. Zusammen mit dem bisherigen Produzenten Go Group soll Wheels! nun kontinuierlich weiterentwickelt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. AutoScout24 bleibe «Preferred Partner» des eMagazines.

Christoph Aebi, Director von AutoScout24, erklärt: «Wir haben mit diesem neuen Format gezeigt, dass die Digitalisierung auch vor der Auto-Branche nicht Halt macht und sowohl für Leser wie auch für Kunden und Inserenten spannende Möglichkeiten bietet. Wir wollen uns künftig aber wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Umso glücklicher sind wir, mit den beiden Unternehmen W. Gassmann und Go Group ideale Nachfolger gefunden zu haben, welche das Produkt weiterentwickeln wollen.» Auch Marcel Geissbühler, geschäftsführender Direktor der Groupe Gassmann, sieht Chancen in diesem Schritt: «Wir können ein ausgesprochen innovatives, voll digitales und bereits gut positioniertes Produkt übernehmen, bei welchem wir reelle Marktchancen sehen und welches unser Portfolio ideal ergänzen kann. Wenn die Autobranche mitzieht, etablieren wir damit die Kommunikationsplattform der Zukunft zum Thema Mobilität für die jungen digitalen Zielgruppen.»

 

Google fördert neue NZZ-App

Am Mittwoch gab Google die 128 Projekte bekannt, die das Unternehmen im Rahmen seiner Digital News Initiative (DNI) fördern wird. Die NZZ-Mediengruppe hat als einziges Schweizer Medienhaus einen Zuschlag für ein Grossprojekt erhalten.

Über 1200 Bewerbungen sind bei Google eingegangen. Heute gab das Unternehmen die 128 Siegerprojekte aus 23 europäischen Ländern bekannt, die es dieses Jahr im Rahmen seiner Digital News Initiative (DNI) mit insgesamt 27,3 Millionen Euro fördern wird. Das NZZ-Projekt mit dem Arbeitstitel NZZ Companion ist eines von 33 sogenannten Grossprojekten, die einen höheren Förderbeitrag erhalten. Die geplante App soll dem Nutzer mithilfe aktiver und passiver Personalisierung Informationen und Nachrichten bieten, die dem Lesekontext, dem Nutzungsverhalten und der jeweiligen Nutzungssituation bestmöglich entsprechen.

«Wir freuen uns über die Förderung. Sie erlaubt uns, unsere Expertise in Datenanalyse und datengetriebenem Publishing in einem neuartigen, nutzerorientierten Medienprodukt umzusetzen», so Anita Zielina, Chefredaktorin Neue Produkte, in einer Mitteilung.

Mit der Google DNI fördert Google gemeinsam mit acht führenden europäischen Verlagshäusern Innovation im digitalen Qualitätsjournalismus. Im DNI-Innovationsfonds sind für die nächsten drei Jahre 150 Millionen Euro vorgesehen, um europäischen Qualitätsjournalismus durch Innovation und Technologie zu fördern.

Schober erwirbt Anteile an Schober Direct Media von Ringier zurück

Die Schober Holding gibt den Rückerwerb am Unternehmen Schober Direct Media (SDM) Schweiz, bekannt. Ab sofort gehen 20 Prozent der Anteile von Ringier wieder an den Ursprungseigner zurück.

Seit 1995 hielt Ringier eine Minderheitsbeteiligung am Schober-Unternehmen. Innerhalb der Schober-Gruppe ist die SDM für das Consumer-Daten-Geschäft (B2C) verantwortlich.

Beide Unternehmen verbindet eine langjährige Partnerschaft: Seit mehr als 20 Jahren kooperieren Schober und Ringier in der Schweiz und vermarkten gemeinsam die B2C-Offline-Daten. Mit dem Rückerwerb wird sich Schober künftig noch stärker auf die Bündelung der beiden Geschäftsbereiche B2B und B2C konzentrieren und will so die Positionierung als Daten- und Technologieanbieter im Schweizer Markt vorantreiben.

Die Zusammenarbeit mit Ringier setzt Schober laut Mitteilung auch weiterhin fort: Künftig konzentrieren sich die gemeinsamen Geschäftsbeziehungen auf die Bereiche Data und Analytics.

Felix Ritters Campaigning Body

Die Veranstalter des Campaigning Summit Switzerland am 11. März haben einen neuen Referenten bekannt gegeben. Felix Ritter werde den Campaigning Summit interaktiv und auch physisch bewegen.

Felix Ritter ist Dramaturg, Coach & Trainer für Kommunikation, Präsentation und Soft Skills. Er wird am Campaigning Summit Switzerland unter dem Titel Campaigning Body einen Workshop für den ganzen Saal leiten und physisch erlebbar machen, was es bedeutet, Menschen zu bewegen. Der Summit wird ausserdem begleitet von voraussichtlich über 200 Teilnehmern, 4 Top-Keynotes von internationalen und interdisziplinären Referenten, darunter ein Marketing-Buch-Bestseller und mit interaktiven BarCamps & Vorabend-Workshops, wie die Veranstalter weiter ankündigen.

In seiner langjährigen Tätigkeit war Felix Ritter schon für das ZDF, local.ch, die Universitäten Hannover & Heidelberg, diverse kirchliche Organisationen und viele mehr im Einsatz. In seinem Impulsworkshop wird er vermitteln, wie man Bewegungen und Tricks für Körper und Geist einsetzt. Seine Themen sind, dass Kampagnen Emotionen und eine klare, direkte Kommunikation brauchen. Dazu gehört auch, seinen Stand zu finden, die Kraft der eigenen Stimme zu erleben und das Sprachrohr seiner Kampagne zu werden. Wer nicht glaubt, was er sagt, wer seine Visionen nicht visualisieren und andere nicht mit seiner Begeisterung anstecken kann, hat schon verloren. «Mach mich zum Fan und versuch' mir nichts zu verkaufen» – nichts ist anspruchsvoller als dieser Abwehrhaltung authentische Kampagnenkraft entgegenzusetzen.

Mit diesem neuen Programmpunkt wollen die Veranstalter die Interaktivität des Campaigning Summit Switzerland 2016 nochmals um eine Stufe steigern, zusätzlich dazu, dass sie die letztes Jahr eingeführten BarCamps – also Workshops von Teilnehmenden für Teilnehmende – ausweiten.

Beliebte Tickets

Für die diesjährige Edition des Campaigning Summit Switzerland verbleiben noch knapp 40 freie Plätze. Der Campaigning Summit Switzerland wird von Business Campaigning veranstaltet und gesponsert.

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