Personeller Zuwachs bei Evoq

Die Agentur Evoq hat Christoph Stalder, Judith Knapp und Nadine Burri an Bord geholt.

Nach einigen Jahren bei Gottschalk+Ash Int’l sowie Interbrand unterstützt Christoph Stalder das Team von Evoq seit September. Ebenfalls als Designerin und Projektleiterin tätig ist Judith Knapp. Seit Anfang Dezember fliessen ihre Erfahrungen, die sie unter anderem bei Interbrand und Hotz&Hotz Identity Design sammeln konnte, in unser Team ein. Last but not least hat auch unser Backoffice ein neues Gesicht. Nadine Burri, studierte Germanistin, ist künftig als Teamassistentin tätig und für die Bewirtschaftung der Website und des Markenplakats zuständig.

Zu guter Letzt: Märchenhafter Gangbang

Lustige kleine Panne in China: Eine neue Auflage von Grimms Märchen sollte den Verkauf des Werkes ankurbeln. Leider wurde aber statt der echten deutschen Märchen-Sammlung eine Porno-Variante des Buches übersetzt, in der etwa Schneewittchen Sex mit den sieben Zwergen hat.

Oh Schande! Natürlich wurden sofort alle Exemplare wieder aus den Buchregalen entfernt. Man habe die Originalversion nicht finden können, entschuldigte sich ein Vertreter des Herausgebers. Da habe man halt stattdessen eine japanische Ausgabe genommen. Wirklich dumm gelaufen. Aber man sucht schliesslich auch nicht in Japan nach Grimms Märchen. Obwohl: Die übersetzte japanische Interpretation des Buches hätte wohl die Kassen lauter klingeln lassen als die Originalversion…

Jahrbuch der Werbung 2011: Shortlist veröffentlicht

Die Shortlist des Jahrbuchs der Werbung 2011 kann ab sofort eingesehen werden. Eine 26- köpfige Jury, darunter die drei Herausgeber Willi Schalk, Helmut Thoma und Peter Strahlendorf, wählte aus gut 650 Einreichungen.

Die Gewinner des Megaphons, der höchsten Auszeichnung im Wettbewerb, sowie die Branchen- und Bereichssieger werden am 20.Januar 2011 bekannt gegeben. Die Preisverleihung, das Megaphon-Event 2011, findet am 3. Februar 2011 statt. Alle prämierten Arbeiten werden ausführlich im Jahrbuch der Werbung 2011, Band 48 porträtiert und die Platzierten der Shortlist mit ihren Einreichungen dargestellt. So entsteht ein umfangreicher Überblick branchenspezifisch gegliederter Werbung im deutschsprachigen Raum. Das Standardwerk der Werbebranche erscheint im März 2011.
> Zur Shortlist (pdf)
Das Jahrbuch der Werbung erscheint seit 1964 im Econ Verlag. Es dokumentiert das Werbegeschehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Medien- und Kommunikationsbranche ist das Buch als Standardwerk und branchenspezifisches Nachschlagewerk etabliert. Die Sieger des Wettbewerbs werden mit den Silbernen Megaphonen ausgezeichnet.

Mediaparx: Philipp Akeret wird CEO ad Interim

Die Berner Onlineagentur Mediaparx mit Niederlassungen in Biel und Zürich richtet ihre Organisation neu aus.

Gemäss Mediaparx-CEO Anton Hofmann verändert sich als Folge von zunehmend komplexeren Projekten und des geplanten Wachstums die Führungssituation. Da Akquisition, Projekt- und Geschäftsleitungsaufgaben bisher in den Händen der geschäftsleitenden Partner vereint waren, liege eine Trennung von Projekt- und Unternehmensführungsaufgaben auf der Hand, so Hofmann.
Die drei mitarbeitenden Partner von Mediaparx haben sich entschieden, die Aufgabe der Unternehmensleitung ab 1. Januar 2011 ad Interim an Philipp Akeret zu übertragen. Philipp Akeret ist Partner der Schweizerischen Treuhandgesellschaft, er kann auf langjährige Erfahrung im Bereich Business Development und der Neupositionierung von Unternehmen zurückgreifen. Akeret hat als CEO ad Interim erstens die Aufgabe, die Führung und die Strukturen für das geplante Wachstum vorzubereiten. Seine zweite Aufgabe besteht darin, Mediaparx bei der Suche nach einem Brancheninsider zu unterstützen, der als geschäftsführender Partner die Führung des Unternehmens übernehmen wird.
Die Trennung der Funktionen dient gleichzeitig der Entkoppelung von Geschäftsführung und Verwaltungrat. Anton Hofmann bleibt weiterhin im Verwaltungsrat und wird sich in Zukunft auf Webapplikationsprojekte und Corporate Social Communities konzentrieren.

La Folie: Tim Schlichting übernimmt das Steuer

Die La Folie-Gründer Viktor Calabro und Sasha Badiali haben das Steuer an Tim Schlichting übergeben, der fortan für die operative Geschäftsleitung verantwortlich ist.

Calabro und Badiali kümmern sich nun verstärkt um die Ausrichtung und Ausweitung der Agentur und fokussieren sich zudem auf die Bereiche Sales und Marketing, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Tim Schlichting, der seit fast zwei Jahren Eventmanager bei La Folie ist, kann auf eine elfjährige Erfahrung in der Eventbranche zurückblicken. Unter anderem war er schon mehrere Jahre in der Geschäftsleitung einer gemäss Mitteilung «renommierten Event-Agentur» tätig.

Sichtflug-Beratertage auf Ricardo.ch versteigert

Zur Lancierung von Sichtflug hat sich der Inhaber Werner Mäder etwas Besonderes ausgedacht: Er versteigert auf Ricardo.ch Beratertage.

Die ersten Monate einer Kommunikationsagentur seien immer die schwierigsten, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Auslastung sei noch ungenügend und die ersten Zahlungen von Kunden für geleistete Arbeit würden oft erst nach mehreren Wochen eintreten. Sichtflug gehe nun eigene Wege, um die Auslastung rasch zu steigern und die Liquidität zu verbessern: Auf Ricardo.ch werden ab sofort bis 17. Dezember insgesamt zehn Beratertage versteigert. Das Mindestangebot für einen Tag beträgt im Sinne eines Einführungsangebots 1‘600 Franken. Ersteigerte Tage können bis Ende Juli 2011 eingelöst werden.
Sichtflug steht kleinen und mittleren Unternehmen im Alltag und in kommunikativ unsicheren oder komplexen Lagen als Navigator zur Seite, analysiert die Ausgangslage und begleitet die Unternehmen beim Entwickeln und Implementieren von Strategien und Konzepten in den Bereichen Corporate Identity, Corporate Literature, klassische Medienarbeit, Online-Kommunikation und Social Media.
> Zur Versteigerung auf Ricardo.ch

SRG: Mehreinnahmen dank Werbung und konsequenter Gebührenerhebung

Per 1. Januar 2011 darf die SRG mehr Werbung ausstrahlen. Die Maximalwerbezeit erhöht sich von heute 8 auf neu 15 Prozent. Dies bedeutet aber nicht, dass auf die Fernsehzuschauer nun fast doppelt so viel Werbung zukommt.

Das seien rein theoretische Werte, sagte SRG-Mediensprecher Daniel Steiner auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Werbezeit sei über zusätzliche Bestimmungen eingeschränkt. So dürften auch weiterhin pro Stunde nicht mehr als 12 Werbeminuten gesendet werden. Gleich bleiben zudem die Bestimmungen für die Hauptsendezeit von 18 bis 23 Uhr, wonach Werbepausen alle 90 Minuten erlaubt sind. «Gerade in dieser Zeitspanne generieren wir aber 70 bis 80 Prozent der Werbeeinnahmen», so Steiner. Steiner bezeichnete den Gewinn, den die SRG aus den neuen Werbebestimmungen ziehen kann, als marginal. Die SRG passe die Werbung dem Programmraster an und nicht umgekehrt.
Über die Lockerung der Werberegeln hatte der Bundesrat im Sommer 2010 entschieden. Damals war die Idee einer Erhöhung der Empfangsgebühren verworfen worden. Dafür war die Regierung zu Konzessionen bei der Werbung bereit. Die SRG ist auf Mehreinnahmen angewiesen, da sie rote Zahlen schreibt.
Konsequente Durchsetzung der Gebührenpflicht
Die Rechnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll zudem mittels konsequenter Durchsetzung der Gebührenpflicht aufgebessert werden. Die Massnahme zielt auf die Unternehmen, von denen nach Schätzung des Bundesamts für Kommunikation nicht einmal die Hälfte die Gebühren bezahlen.
Als der Bundesrat die strengere Praxis ankündigt hatte, war die Empörung beim Schweizerischen Gewerbeverband (sgv) gross gewesen. Sgv-Sprecher Patrick Lucca hatte verlauten lassen, es sei stossend, dass der Bundesrat das Geld bei den KMU holen wolle. Lucca hatte weiter beanstandet, dass die Betroffenen die Gebühren bereits als Privatpersonen bezahlten. Müsse nun auch noch der Betrieb zahlen, wäre dies eine doppelte Gebühr.
Im Jahr 2011 erhalten die Konsumenten erstmals nur noch einmal Post von der Billag. Das für das Inkasso der Gebühren zuständige Unternehmen verschickte die Rechnungen bislang quartalsweise. Die dadurch eingesparten Druck-, Versand- und Einzahlungskosten werden auf 9 bis 10 Millionen geschätzt. Wer die Empfangsgebühren weiterhin quartalsweise begleichen will, muss dafür pro Rechnung zwei Franken zusätzlich bezahlen.

Carat Schweiz: Luise Diem wird neuer Managing Director

Die Aegis Media Group Schweiz verstärkt das Team von Carat mit Luise Diem. Ausserdem wird das Out of Home-Unternehmen Posterscope lanciert, das von Kathrin Petrow koordiniert werden soll.

Carat verstärkt das Team mit Luise Diem. Im Juli 2011 wird sie die Geschäftsführung der Carat Switzerland übernehmen. Luise kommt von OMD Schweiz, wo sie über zehn Jahre die Unit OMD See leitete und gemäss Mitteilung maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung von OMD beteiligt war. Die 44-Jährige wird gemeinsam mit ihrem Team die Carat Gruppe im Bereich der strategischen Kommunikationsberatung weiter ausbauen. Damit wird sie im Führungsteam die Wachstumsstrategie der Aegis Media Group Switzerland mitprägen und forcieren. Zum gleichen Zeitpunkt wird Frau Nannette Passberg das aktuelle Account Direktoren Team von Christoph Meier und Cécile Bulant verstärken.
Zudem meldet die Aegis Media Group Schweiz eine weitere Neuigkeit: Mit Wirkung zum 1. März 2011 wird Posterscope Schweiz mit Kathrin Petrow als Head of Posterscope lanciert. In dieser Funktion ist die 32-Jährige für den Aufbau sowie die Führung des Out of Home-Bereichs der Aegis Media in der Schweiz verantwortlich und arbeitet eng mit den operativen Network-Marken Carat, Vizeum und ACTEurope zusammen. Kathrin Petrow war drei Jahre bei der Outdoor-Abteilung von OMD Schweiz tätig, welche sie seit 2010 auch leitete. Posterscope ist der Spezialist für Out-of-Home Kommunikation der Aegis Media Gruppe. Das Unternehmen bietet strategische OOH-Beratung, Planung, Einkauf, Abwicklung und Kampagnen-Reporting aus einer Hand. Posterscope ist als weltweit agierendes Netzwerk und als eigenes Porfitcenter aktiv.

SF: 31.8 Prozent Marktanteil im November

SF erreichte im November 2010 einen Marktanteil von 31.8 Prozent. Er liegt 0.9 Prozentpunkte über dem Wert vom Oktober 2010 und 0.9 Prozentpunkte unter dem bisherigen Jahresdurchschnitt 2010 von 32.7 Prozent.

Auf SF 1 erreichte das Sonntagabendprogramm vom 28. November gemäss Mitteilung ein besonders grosses Publikum: zunächst das Finale von «Kampf der Chöre» (690’000 Personen, 33.3 Prozent Marktanteil) und nachfolgend «Giacobbo / Müller» mit Gastkomiker Django Asül (592’000 Personen, 47.3 Prozent Marktanteil). Weitere Höhepunkte des Monats waren das Finale von «SF bi de Lüt – Landfrauenküche» am 5. November (628’000 Personen, 38.3 Prozent Marktanteil) sowie die Samstagabendshow «Benissimo» mit dem Comeback von Take That am 27. November (535’000 Personen, 32.4 Prozent Marktanteil).
Auf SF zwei standen Fussball und Tennis hoch im Kurs: Das Fussball-Länderspiel Schweiz – Ukraine am 17. November verfolgten durchschnittlich 407’000 Personen (23.4 Prozent Marktanteil), bei der Champions League sassen beim Spiel FC Basel – AS Roma am 3. November 461’000 Personen vor dem Bildschirm (28.5 Prozent Marktanteil). Im Tennis war Roger Federer der Publikumsmagnet: Sein Final bei den ATP World Tour Finals in London gegen Rafael Nadal am 28. November sahen sich 484’000 Personen an (24.9 Prozent Marktanteil), den Final gegen Novak Djokovic bei seinem «Heimspiel», den Swiss Indoors in Basel, verfolgten 370’000 Personen (33.0 Prozent Marktanteil).
Sf.tv im November 2010
Mit durchschnittlich 445’500 Visits pro Tag steigerte sich Sf.tv im Vergleich zum Vorjahresmonat um 54 Prozent. Die Nutzung der Podcasts wuchs um 35 Prozent: Durchschnittlich wurden 40’400 Podcasts pro Tag heruntergeladen. Ausserdem schauten sich im Schnitt täglich 286’400 Internetnutzerinnen und -nutzer Videos von SF an – das sind 59 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Katja Gentinetta neue «Sternstunde Philosophie»-Moderatorin

Katja Gentinetta wird neue Moderatorin der «Sternstunde Philosophie» und präsentiert sich dem Fernsehpublikum erstmals am Sonntag, 13. März 2011.

Katja Gentinetta studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Zürich und Paris und ergänzte im Anschluss an ihr Lizenziat ihre Ausbildung mit einem Master of Advanced Studies in Kulturmanagement am Internationalen Zentrum für Kultur und Management ICCM in Salzburg. 2001 promovierte sie an der Universität Zürich in Politischer Philosophie.
Die Walliserin leitete die Kulturinstitution Forum Schlossplatz in Aarau und war als Projektleiterin für den Auftritt des Kantons Aargau an der Expo.02 verantwortlich. Danach wechselte sie als Chefin Strategie und Aussenbeziehungen in die Verwaltung des Kantons Aargau. Zurzeit ist Katja Gentinetta als stellvertretende Direktorin und Leiterin Strategie/Planung der Avenir Suisse tätig. Sie verlässt den Think Tank per Ende Februar 2011, um sich als unabhängige Referentin, Publizistin und Moderatorin selbständig zu machen.
Ihren ersten Auftritt in der «Sternstunde Philosophie» wird die neue Moderatorin am Sonntag, 13. März 2011, haben.
(Foto: SF.tv)

NZZ und Swiss Economic Forum vereinbaren Medienpartnerschaft

Die NZZ AG und das Swiss Economic Forum (SEF) haben per Januar 2011 eine exklusive Medienpartnerschaft geschlossen. Diese sieht eine enge Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im Bereich der von der SEF organisierten Veranstaltungen vor.

Die Kooperation ziele darauf ab, die in beiden Unternehmungen bestehenden Kompetenzen in den Bereichen Verlag, Publizistik und Veranstaltungsmanagement besser zu bündeln und erfolgreich zu nutzen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Für die NZZ issei dies ein weiterer Schritt in der Verfolgung des Zieles, sich als die führende Anbieterin für hochwertige Wirtschaftspublizistik und Dienstleistungen zu positionieren.

Handel Heute als Geschichten-Magazin erschienen

Das branchenspezifische Fachmagazin Handel Heute ist ausschliesslich mit fiktiven Kurzgeschichten erschienen.

Verschiedene freie Journalistinnen und Journalisten waren von der Chefredaktion um fiktive Geschichten gebeten worden, die sich im weitesten Sinne um den Detailhandel drehen. Entstanden ist ein Geschichten-Magazin mit den unterschiedlichsten Ideen, Formen und Lesestoffen – ganz anders, als es sich die Abonnentinnen und Abonnenten von ihrem Branchen-Wirtschaftsblatt gewohnt sind.
Für die Kurzgeschichten hat Handel Heute alle Rubriken, die normalerweise die redaktionellen Beiträge enthalten, aus dem Heft geräumt. Beibehalten wurden einzig die Branchen-Kurznews zum Hefteinstieg.
Handel Heute ist gemäss eigenen Angaben die grösste Fachzeitschrift für den Schweizer Detailhandel. Mit jeder Ausgabe erreicht der sechs Mal jährlich erscheinende Titel rund 75‘900 Leserinnen und Leser. Für die Chefredaktion ist die Informationsagentur Pepper unter der Leitung von Reto Wüthrich verantwortlich.
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