Spinas Gemperle: Printkampagne für Stiftung Zewo

Die Agentur Spinas Gemperle hat für die Stiftung Zewo,die Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen, eine Anzeigenkampagne realisiert. Im Mittelpunkt steht dabei das Zewo-Gütesiegel.  

Das Gütesiegel zeichnet gemeinnützige Organisationen für den gewissenhaften Umgang mit den ihnen anvertrauten Geldern aus. Es soll Spendern zeigen, dass ihr Geld am richtigen Ort ankommt. Spinas Gemperle hat das Gütesiegel in Sujets integriert, die der Spender mit bekannten Organisationen oder Spenderthemen assoziiert.
 
Die Printkampagne mit den Kofinanzierern WWF, Caritas, Pro Infirmis, Rega und dem Schweizerischen Roten Kreuz soll den Auftritt der Zewo stärken und zu grösserer Bekanntheit verhelfen, nicht nur bei regelmässigen Spenderinnen und Spendern. Die Printsujets waren von Oktober bis Dezember 2010 wöchentlich im Tagi-Magi und L’Hebdo zu sehen. Für das nächste Jahr ist eine Anschlusskampagne mit weiteren Organisationen geplant.
 
 
Verantwortlich bei Zewo: Martina Ziegerer (Geschäftsleiterin ZEWO). Verantwortlich bei Spinas Gemperle: Lorenz Spinas (CD) / Stephan Huwiler (AD) / Susi Kammergruber (Text/Konzept) / Sergio Beti (Digitale Bildbearbeitung) / Conny Geibel, Gaby Füchslin (Beratung).
 
 


 

Ausbau von Google TV verzögert sich

Der Ausbau des Internetfernsehens Google TV verzögert sich. Google wolle die Software noch einmal überarbeiten, bevor weitere Hersteller ihre Geräte mit der Google-Software auf den Markt kommen, berichteten US-Medien zu Wochenbeginn.

Kritiker hatten die Bedienung bei der ersten Vorstellung verrissen. Google TV läuft auf speziellen Fernsehgeräten oder Settopboxen. Der japanische Elektronikkonzern Sony und der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech nutzen die Technik bereits. Mit Google TV will der Suchmaschinenspezialist Fernsehen und Internet verschmelzen. Der Zuschauer soll via Googles Browser Chrome direkt am Fernseher sowohl auf das Internet als auch auf Hunderte von Fernsehkanäle zugreifen und sie durchsuchen können.
 
Es ist nicht der erste Rückschlag für Google TV: Medienkonzerne hatten sich geweigert, ihre Inhalte herzugeben. Sie fürchten, dass dadurch das klassische, werbefinanzierte Fernsehen leidet. Onlinevideotheken wie Netflix oder Hulu erfreuen sich besonders in den USA grosser Beliebtheit und haben den Fernsehsendern bereits Zuschauer abgenommen.
 
 

 

 

Draftfcb/Lowe Group: Neues Motiv für das Selbsthilfecenter

Die Agentur Draftfcb/Lowe Group hat für das Selbsthiflecenter ein Keyvisual gestaltet. Dieses kommt aktuell als Plakatmotiv, Kino-Dia und Anzeigensujet zum Einsatz, unter dem Motto: Gemeinsam bekommst Du Dein Problem besser in den Griff. 

Die Draftfcb/Lowe Group kreierte bereits im Sommer das Fundament für den gesamten Kommunikationsauftritt, von der neuen Corporate Identity bis zur Above-the-line-Kommunikation. Auch bei der Realisierung des Logos lag der thematische Schwerpunkt auf der Plattform- und Servicefunktion des Selbsthilfegruppe-Centers. Das Selbsthilfecenter ist die Drehscheibe für die Anliegen der Selbsthilfeförderung in Zürich. Die Fachstelle fördert die gegenseitige Hilfe unter Gleichbetroffenen und stellt Infrastruktur für Gruppentreffen zur Verfügung. Weitere Projekte sind für 2011 geplant.
 
 
Verantwortlich bei Selbsthilfecenter.ch: Jerry Dreifuss (Stiftungsrat), Désirée Kellner (Stv. Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Draft FCB/Lowe: Daniel Comte (Executive Creative Direction), Frederic Nogier, Céline Dillier (Art Direction), Roy Spring (Text), Oliver Nanzig (Fotograf), Markus Graf (Bildwerk), Nadina Madeo (Beratung), Sarah Dovlo (Strategic Planner), Dani Tschanz (CD online), Futureconnection(Website).
 
 

Publicom: Experten zur Qualität in den Medien befragt

Die Medienberatungsfirma Publicom hat Experten aus der Medien- und Kommunikationsbranche zum Thema «Qualität in den Medien» befragt. Die klare Mehrheit der Experten ist der Meinung, dass es sowohl negative als auch positive Entwicklungen gebe.  

Eine Verbesserung sehen die Befragten etwa beim Nutzerkomfort oder der Aktualität. Auch beim Aufzeigen verschiedener Meinungen und Perspektiven vermag die Mehrheit des Panels zumindest keine Verschlechterung zu erkennen. Anders die handwerkliche Sorgfalt, die womöglich unter der Verbesserung der Aktualität gelitten hat: Vier Fünftel der befragten Fachleute sehen hier eine Verschlechterung. Auch in Sachen Themenrelevanz, Sachkompetenz, Recherchegenauigkeit, Quellentransparenz und Aufzeigen von Hintergründen glaubt die Mehrheit eine Verschlechterung festzustellen. 
 
Die Experten gehen davon aus, dass die journalistische Qualität am wenigsten bei den SRG-Medien sowie der Fach- und Spezialpresse gefährdet ist. Vor allem Radio DRS erfreut sich eines blendenden Images. Auch die Sonntagspresse scheint wenig von Qualitätsverlust bedroht. Hingegen sehen knapp drei Viertel der befragten Experten zumindest teilweise Bedrohungen für die regionale Tagespresse. Noch schlechter steht es um die Onlinemedien und die Privatradios, und am stärksten gefährdet erscheinen die privaten Fernsehstationen und die Pendlerzeitungen.
 
 
Zur Studie
 
Unter dem Begriff «Delphinarium» publiziert die auf Medienforschung und -beratung spezialisierte Publicom regelmässig Ergebnisse einer Expertenbefragung. Am Panel sind über vierzig Fachleute aus Medienunternehmen sowie Vertreter aus Werbung, Medienjournalismus, Kommunikationswissenschaft und Corporate Communications beteiligt.


Fachmagazin für Messe Real Site

Die Immobilienmesse Real Site, die 2010 in Zürich Premiere feierte, erhält ein eigenes Magazin: Aus der Fachzeitschrift «RFM Real Estate» vom Robe Verlag wird das «Real Site Magazin». Entstanden ist das Heft aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter.

Das «Real Site Magazin» wird neu von der Wigra Gruppe herausgegeben. Bestehende Kräfte wie Chefredaktor Remi Buchschacher und Verlagsleiter Hans-Peter Christ bleiben dem neuen Format erhalten. Zusätzlich wird Mario Ferraris das Team ergänzen und auf der Verlagsseite unterstützen. Nebst dem Printmagazin wird auch ein elektronisches Magazin «marktREport@realSite» lanciert. Das erste e-Magazin ist ab Januar 2011 verfügbar, im April erscheint das erste Printmagazin.

 

Ringier: Mit Qualipet Shopping-Plattform für Tierfreunde lanciert

Ringier baut seine Aktivitäten im Bereich e-Commerce weiter aus. Zusammen mit dem Schweizer Zoofachhändler Qualipet gründet das Medienhaus im Januar die Qualipet Digital AG. Über die neue Gesellschaft soll der Versandhandel von Qualipet geführt und eine Community für Tierfreunde aufgebaut werden.

Der Zoofachhändler Qualipet will damit sein Retailgeschäft auch im Web und auf dem Mobile verankern, wird Qualipet-CEO Rolf Boffa in einer Mitteilung zitiert. Der e-Shop, der zurzeit rund 7‘000 Produkte umfasst, soll dazu massiv ausgebaut werden. Ziel der beiden Unternehmen ist es, die grösste digitale Plattform der Schweiz für Produkte des Tierfachhandels aufzubauen – mit Online und Mobile Shopping, Kleinanzeigen, Service, Ratgeber und einer Community-Adresse für alle Tierfreunde.
 
 


 

Edipresse und Publicitas schliessen neuen Zusammenarbeitsvertrag ab

Die Werbevermarkterin Publicitas und das Westschweizer Verlagshaus Edipresse schliessen einen neuen Rahmenvertrag ab. Ab 1. Januar 2011 wird Publicitas Werbung in Edipresse-Produkten auf einer nicht-exklusiven Basis verkaufen.

Der Rahmenvertrag umfasst sämtliche Zeitungen und Zeitschriften von Edipresse in der Schweiz, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Publicitas war bis Ende 2009 exklusive Verkäuferin von Inseraten in Edipresse-Publikationen. Seither vermarktet das Westschweizer Verlagshaus, dessen Schweizer Geschäft bis Ende 2012 von Tamedia vollständig übernommen wird, seine Schweizer Zeitschriften und Zeitungen selbst. Nach dem Verlust der exklusiven Verkaufsrechte musste Publicitas 89 Stellen in Lausanne und Genf streichen.
 
Publicitas und Edipresse würden mit dem neuen Vertrag ihre Zusammenarbeit auf einer neuen Basis fortsetzen, erklärte Markus Bieri, operativer Chef von Publicitas, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Im laufenden Jahr sei im Rahmen einer Übergangsregelung zusammen gearbeitet worden. Es sei ein komplett neuer Vertrag aufgesetzt worden. Ein Vergleich zum vorherigen exklusiven Vertrag sei daher nicht möglich, sagte Bieri. Durch den neuen Vertrag entstünden keine neuen Stellen.

Zu guter letzt: Busse für ungarischen Jugendsender wegen «süssem Vierer»

Ein ungarischer Fernsehsender hat mit einer Kuppelshow gegen den Jugendschutz verstossen. Daher muss der Privatsender TV2, eine Tochter des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat.1, nun 100 Millionen Forint (466'000 Franken) bezahlen.

Dies beschloss die ungarische Medienaufsichtsbehörde NMHH, wie Zeitungen des Landes am Freitag berichteten. Mit seiner Show «Edes negyes» (Süsser Vierer) habe der Sender wiederholt gegen die Jugendschutzbestimmungen des geltenden Medienrechts verstossen. Die Akteure der Sendung – vier Frauen, die um die Gunst eines abgehalfterten Popstars wetteifern – bedienten sich einer «ordinären Ausdrucksweise» und «direkter sexueller Anspielungen», hiess es in den Medienberichten weiter. Da die Show zur Hauptsendezeit am Abend ausgestrahlt und von bis zu 50’000 Kindern und Jugendlichen verfolgt wird, könne deren psychologische Entwicklung schwer beeinträchtigt werden. Was die ungarische Regierung von MTV und deren abendlichen Programmen hält, ist in diesem Zusammenhang nicht schwer zu erraten.
Nun wird im ungarischen Parlament am kommenden Montag ein umstrittenes neues Mediengesetz verabschiedet, das für Fernsehsender bei Verstössen gegen Regularien eine Einzel-Höchststrafe von932’000 Franken vorsieht. Ausserdem können künftig – anders als nach dem derzeit noch geltenden Medienrecht – auch Print- und Online-Medien von der Aufsichtsbehörde NMHH zu empfindlichen Geldstrafen in Höhe von bis zu 116’000 Franken verdonnert werden.

Ringier Axel Springer Media übernimmt Onlineportal in Slowakei

Die Ringier Axel Springer Media hat das slowakische Onlineportal AZET.SK übernommen. Deren slowakisches Tochterunternehmen erwarb 70 Prozent der Anteile am AZET.SK-Betreiber.

Bei der Neuerwerbung handelt es sich um ein so genanntes horizontales Internetportal, das eine Vielzahl unterschiedlicher Websites und Online- Services bündelt, wie das Gemeinschaftsunternehmen von Ringier und dem deutschen Medienkonzern Axel Springer am Freitag mitteilte. Gegründet wurde das Portal 1997. Aktuell erreicht es über 75 Prozent der slowakischen Internet-Nutzenden und nimmt damit laut Mitteilung eine Spitzenposition im Online-Markt ein.

Matter & Gretener: Neu für alle Schweizer Radisson Blu Hotels tätig

Matter & Gretener freut sich über einen neuen Kunden zum Jahresende: die Radisson Blu Hotels.

Da die 2008 begonnene Zusammenarbeit mit dem Radisson Blu Hotel Zurich Airport so erfolgreich verlaufen sei, entschied die Rezidor Hotel Group, zu der die Radisson Blu Hotels gehören, dass die Agentur inskünftig für alle vier Schweizer Radisson Blu Hotels Kommunikationsaufgaben übernimmt, wie die Agentur schreibt. Erste Arbeiten sind schon bald zu sehen.

Publikumsrat: «Giacobbo/Müller» erfüllt Anforderungen an Satiresendung

Die Satiresendung «Giacobbo/Müller - Late service public» kommt beim Publikumsrat gut an. Die Sendung des Schweizer Fernsehens weise knapp drei Jahre nach dem Start ein eigenständiges Profil auf. Beeindruckt zeigt sich der Rat vom Moderatorenduo.

«Giacobbo/Müller» greife aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse auf und präsentiere sie witzig und unterhaltsam, teilte der Publikumsrat am Freitag mit. Besonders gut gefallen dem Rat die Sketches sowie der
Wochenrückblick. Die Moderationsleistung von Viktor Giacobbo und Mike Müller wird als beurteilt. Das Zusammenspiel der beiden funktioniere gut, die Interaktion sei unterhaltsam und witzig, auch wenn der Unterhaltungswert nicht in allen Sendungen gleich hoch sei.
Hingegen vermöge der Talk mit einem Gast nicht immer zu überzeugen, wobei dies zu einem grossen Teil an den Gästen liege. Diese versuchten oft krampfhaft, witzig und schlagfertig zu wirken. Störend sei zudem, wenn politische Gäste breit für ihre Anliegen werben dürften.
Die Einlagen von «Frölein Da Capo» kommen dagegen fast ausnahmslos an, wie es weiter heisst. Mit ihrer erfrischenden und trockenen Art bilde sie einen ausgezeichneten Gegenpart zu den beiden Moderatoren. Mehrere Ratsmitglieder wünschten sich, sie noch stärker in die Sendung einzubeziehen. Die Gastkünstler werden als gute Auflockerung bezeichnet, wobei auch immer wieder unbekannte Künstler eine Plattform erhielten. Allerdings bedauert der Rat, dass kaum Frauen auftreten.

Finma-Sprecher Bichsel wechselt zur Börse

Der Leiter der Kommunikation der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma, Alain Bichsel, wird neuer Chefsprecher der Börsenbetreiberin Six Group. Er folgt dort per 1. April auf den bisherigen Sprecher Werner Vogt, der sich selbständig macht.

Bichsel leitete die externe und interne Kommunikation der FINMA seit 2007, wie in Mitteilungen von FINMA und SIX Group vom Freitag zu lesen ist. Davor war der Jurist Bichsel in der Information der Schweizerischen Bankier-Vereinigung SBVg tätig. Werner Vogt arbeitete sieben Jahre als Sprecher an der Börse.
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