Media Focus betreibt neu Suchmaschinenforschung

Media Focus erweitert die Geschäftstätigkeit um den Bereich Suchmaschinenforschung.

Mit der zunehmenden Wichtigkeit des Internets als Werbemedium gewinne Suchmaschinenmarketing (SEM) laufend an Bedeutung, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Suchmaschinenmarketing schaffe direkten Kontakt zum Kunden und ermögliche eine unmittelbare Interaktion. Gemäss Jens Windel, CEO von Media Focus, ist die neuste Disziplin Suchmaschinenforschung die perfekte Ergänzung zur Werbeforschung von Media Focus. «Mit den Instrumenten der Suchmaschinenforschung können wir Daten und Informationen zum Werbeverhalten im SEM liefern und damit unsere Kunden bei der Analyse, Steuerung und Kontrolle ihrer SEM-Aktivitäten effektiv unterstützen».

Personell wird der neue Bereich durch Product Manager Michael Göldi betreut. Neben der Einführung der neuen Produkte ist Michael Göldi für die Kundenanalysen im Bereich Suchmaschinenforschung verantwortlich. Michael Göldi bringt jahrelange Erfahrung aus dem Forschungsbereich Öffentlichkeit & Gesellschaft (Institut fög, Uni Zürich) mit.

Media Focus kooperiert in diesem neuen Geschäftsbereich mit dem deutschen Unternehmen Xamine. Dank dieser Kooperation kann Media Focus Dienstleistungen der Suchmaschinenforschung in europaweit 15 Ländern anbieten.
 

Zu guter Letzt: Das persönliche Geschenk

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat mit einer Social-Media-Kampagne der etwas anderen Art für viele überraschte, meistens aber auch lächelnde Passagiere gesorgt.

Wer über seinen bevorstehenden Flug mit KLM getwittert oder sich via Foursquare bei KLM eingeloggt hat, wurde mit etwas Glück von einer KLM-Angestellten aufgespürt und mit einem kleinen Geschenk überrascht. Aber nicht etwa mit einem langweiligen unpersönlichen Werbegeschenk – das Präsent war auf die jeweilige Person zugeschnitten und passte wie die Faust aufs Auge. Ein Mann etwa, der getwittert hatte, er fliege nach Mexiko, um dort im Rahmen eines Projekts Häuser für Obdachlose zu bauen, bekam unter anderem Mittelchen gegen überstrapazierte Muskeln und Engergiebonbons überreicht; ein weiterer Herr, der von einem iPad aus getwittert hatte, dass er mit KLM fliegen werde, wurde mit einem Gutschein für den App-Store überrascht, und eine junge Frau, aus deren Profil hervorging, dass sie gerne Sport treibe, erhielt einen Streckenmesser von Nike.

Nette Aktion, die uns ganz nebenbei wieder mal deutlich vor Augen führt, dass Statements nach dem Veröffentlichen auf Twitter und Co. eben wirklich öffentlich sind …
 

JvM/Limmat: Graubündens Steinböcke kommentieren Berner Steinbock Paul

Seit 2007 reden die beiden Steinböcke Gian und Giachen über alles, was ihnen unter die Hörner kommt. Sie mokieren sich über Biker, Skifahrer, Snowboarder und den Nebel. Kurz vor Weihnachten ist den beiden der Berner Steinbock Paul aufgefallen.

Vor lauter Langeweile kratzt sich der arme Paul ungeniert am Hintern. Klar, dass Gian und Giachen auch dazu etwas zu sagen haben.
 
Das Video ist Teil der mehrjährigen Kommunikationsoffensive «Enavant Grischun» von Graubünden Ferien und wird ausschliesslich online eingesetzt, mit beachtlichem Erfolg: Es erreichte gemäss Mitteilung der Agentur innert kurzer Zeit 60'000 Views auf Youtube, wurde zum Liebling auf Facebook und schaffte es in den redaktionellen Inhalt von 20 Minuten Print und Online, Die Südostschweiz sowie diversen Radios.

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Gaudenz Thoma (CEO), Gieri Spescha (Head of Brand Management & PR),Mike Frei (Brand Management & PR).Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Fernando Perez, Livio Dainese (CD), Samuel Christ (Text), Cyrill Hauser (PR),Nicolas Schoberth, Florence Studer (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying).
 

Metzgerlehner für Phonak: Die Kontaktlinse fürs Ohr beworben

Die Agentur Metzgerlehner hat für Phonak eine neue Kampagne realisiert, die das Miniatur-Hörgerät Lyric bekannt machen soll.

Mit Lyric bringt Phonak ein neues Produkt auf den europäischen Markt. Während andere Hörgeräte hinter dem Ohr oder in der Ohrmuschel platziert werden, sitzt Lyric unmittelbar vor dem Trommelfell und ist somit unsichtbar, wie es in einer Mitteilung von Metzgerlehner heisst. Die Agentur konnte das Lyric-Budget in einem Pitch für sich gewinnen. Um den USP des Geräts nachhaltig zu kommunizieren, entwickelte die Agentur die Analogie der Kontaktlinse fürs Ohr. Die Idee wurde in Print-, POS- und digitalen Medien umgesetzt.

Verantwortlich bei Phonak: Alexander Zschokke (Group Vice President Marketing), Vanessa Erhard Blattmann (Director Corporate Marketing), Christian Reus (Director Concept & Innovation Team), Cornelia Dürst und Simone Keusch (Marketing Communication). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Felix Dammann (CD), Patrick Meyer (CD/Text), Janine Aebischer (AD), Annette Vetsch (Grafik), Silvan Metzger, Anna-Lea Michael und Silvan Hafner (Beratung), Ursula Trottmann und Corinne Räber (Desktop Publishing), Giovanni Bucca und Mario Müller (Produktion); Jonathan Heyer (Fotografie), Stephan Rieder – Pixelpolish (Bildbearbeitung).

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Advico Young & Rubicam: Vier neue Titelbilder für den ÖKK Club

Die Agentur Advico Young & Rubicam hat für den ÖKK Club neue Sujets realisiert. Beworben werden diesmal Verbilligungen für verschiedene Freizeitaktivitäten, von denen ÖKK-Kunden profitieren können.

Das Engagement der ÖKK für ihre Kunden gehe weit über den Versicherungsschutz hinaus, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Beispielsweise finden Familien im vier Mal jährlich erscheinenden «ÖKK Club» Verbilligungen für verschiedenste saisonale Freizeitaktivitäten, welche das Leben interessanter und lustiger machen und damit heimtückischen Krankheiten wie der «Grauen Alltagitis» zu Leibe rücken sollen. Die Sujets behandeln die Themen Märchenshows, Fun-Bahnen, Zoos und winterliche Wellness-Aktivitäten.

Verantwortlich bei ÖKK: Mario Theus (Markt Privat- und Unternehmenskunden und Stv. Vorsitz der Geschäftsleitung), Venanzi Vincenz (Leiter Marketingkommunikation), Bea Kutter (Leiterin Merchandising). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Dominik Oberwiler (CD/AD), Martin Stulz (Text), Laurie Morard (Grafik), Daniel Ganahl (Illustration), Pablo Koerfer, Julia Kull (Beratung).
 

Green.ch ist neuer Sponsor von Cash TV

Ab Januar 2011 ist der Schweizer Anbieter für Internet, TV, Hosting und Datacenter Green.ch neuer Sponsor des Wirtschaftsmagazins Cash TV.

Cash TV wird zudem weiterhin unterstützt vom Hauptsponsor Swisscanto – Anlage und Vorsorge und dem Hauseigentümerverband Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das Wirtschaftsmagazin wird von Ringier Entertainment Fernsehen produziert und jeden Sonntagabend auf SF2 ausgestrahlt,  mit Wiederholungen auf SF2 und SFinfo.

Y&R Gruppe: Dreifach erfolgreich am Cristal Festival

Vom 15. bis 19. Dezember 2010 trafen sich Werber aus ganz Europa in Crans-Montana, um die besten Kampagnen Europas zu küren. Am zehnten Cristal Festival konnte die Young & Rubicam Gruppe einen Cristal Award und zwei Shortlist-Platzierungen nach Zürich holen.

Die internationale Jury zeichnete die Sonntagszeitungs-Kampagne «The insight story» von Advico Young & Rubicam mit dem Media Cristal aus. Gleich zwei Arbeiten von Exxtra Kommunikation landeten auf der Outdoor Europe Shortlist: Zum einen das rotierende Prismaplakat, das in Echtzeit die kurze Öffnungszeit des Audi A5 Cabriolets veranschaulicht. Und zum anderen die Audi quattro® Plakate, die den ausserordentlichen Halt des permanenten Allrad-Antriebs von Audi auf jedem Untergrund mit vier Klebestreifen dramatisieren.
 

Contexta: Swisscom Kundencenter filmisch inszeniert

Das Online-Kundencenter von Swisscom unterstützt die Kunden bei der Pflege ihrer Daten. Um darauf aufmerksam zu machen, lanciert Contexta eine neue Kampagne rund um das Kundencenter.

Auf Swisscom.ch/kundencenter werden Swisscom Kunden von fünf aufwändig produzierten Use-Case-Filmen empfangen, die dessen Einfachheit dramatisieren. Swisscom Kunden sollen sich gemäss Mitteilung der Agentur in den Geschichten wiederfinden und praxisnah erleben, wie leicht sie Daten in Zusammenhang mit ihren Swisscom Produkten selbst bearbeiten können.

Begleitet wird die Online-Aktion durch verschiedene interne Schulungs- und externe Printmassnahmen.

Kunde: Swisscom (Schweiz), Bern. Agentur: Contexta, Bern. Produktion: Zeitsprung Commercial, Köln.

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Starbucks: Neues Logo ohne Firmenname und «Kaffee»

Starbucks ändert sein langjähriges Logo und verzichtet darin auf den Firmennamen sowie das Wort «Kaffee». Experten äusserten sich mehrheitlich kritisch zu diesem Schritt.

Das neue Logo der weltweit grössten Kaffeehauskette, das gemäss der Nachrichtenagentur SDA am Mittwoch vorgestellt wurde, ist grün und zeigt wie bisher eine Sirene – ein Fabelwesen, das Seefahrer in den Tod riss. Es ist das erste Mal seit dem Börsengang von Starbucks 1992, dass der Konzern sein Logo ändert.

Für einige Experten ist der Schritt des Kaffeeriesen nicht ungefährlich. Sie erinnern an den missglückten Versuch der Bekleidungsfirma Gap, auf den Namen im Logo zu verzichten. Auf den Kaffeeverkauf dürfte die Änderung vorerst aber keinen Einfluss haben, sagen andere amerikanische Werbefachmänner. Derweil häufen sich die kritischen Stimmen von selbsternannten Starbucks-Fans auf der Website des Unternehmens. Viele fordern den Namen zurück im Logo, oder wollen zumindest das Wort «Kaffee» im Logo lesen.

Starbucks-Chef Howard Schultz verteidigte den Schritt: «Auch wenn wir immer ein Kaffeeunternehmen bleiben werden, ist es möglich, dass wir künftig andere Produkte ohne Kaffee drin anbieten werden.» Starbucks ist nur eine von vielen Firmen, die ohne Namen im Logo auskommen – Nike oder Apple etwa. Das Unternehmen lancierte die Aktion aufgrund des 40-Jahr-Jubiläums der Eröffnung des ersten Kaffeehauses in Seattle 1971.

(Bild und Film: Starbucks.com)
 

Christian Leu lanciert 2-Minuten-Magazin zum Thema Mode und Lifestyle

Mit LinkRiss!Fashion startet der Blogger Christian Leu nach LinkRiss! das zweite, themenspezifische Micromagazin.

LinkRiss!Fashion sei die wöchentliche Mode-Rubrik einer Tageszeitung, aber mit eigener Leserbasis, die sich bewusst für dieses Thema interessiere, schreibt der Herausgeber in einer Mitteilung. Als Aushängeschild der Informationsplattform konnte Leu die im Social Web engagierte Modefotografin Barbara Hess gewinnen. Sie sei das Gesicht dieses neuartigen Formats, schreibe die wöchentlichen Ausgaben und werbe auf der Website Linkriss.com/fashion für neue Leser, heisst es.

Als Launchpartner konnte Christian Leu die Burger Gruppe mit PKZ/Feldpausch als gewinnen. In einer ersten Phase wird unter den Lesern und Leserinnen ein Einkaufsgutschein im Wert von 500 Franken verlost.
 

Farner Kommunikationsindex erstmals seit vier Jahren deutlich im Plus

Die Kommunikationsbudgets der 500 grössten Schweizer Unternehmen steigen wieder spürbar an. Vier von fünf Unternehmen wollen im Jahre 2011 mehr oder mindestens gleich viel in Kommunikation investieren wie im Vorjahr.

Mit einem Wert von 78 Punkten erreicht der Farner Kommunikationsindex beinahe das Niveau von 2008, nachdem er in den Zwischenjahren bis auf 61 Punkte abgesunken war. Der Indexstand ist für die Deutsch- und die Westschweiz praktisch identisch.

«Mit der typischen Verzögerung innerhalb des Konjunkturzyklus beginnt auch die Kommunikationsbranche wieder Tritt zu fassen», lässt sich Christian König, CEO von Farner Consulting, in einer Mitteilung zitieren. «Neu angelaufene Kampagnen und die angekündigten Wahlkampfbudgets 2011 illustrieren die neu erwachte Investitionsbereitschaft in die Kommunikation.»

Der Farner Kommunikationsindex beruht auf einer repräsentativen Umfrage bei den 500 grössten Unternehmen der Schweiz, durchgeführt vom Institut Isopublic. Der Index wird seit 2003 jährlich erhoben.

 

Vier Bundeshausredaktionen spannen zusammen

Die vier Bundeshausredaktionen von Tages-Anzeiger, Der Bund, 24 heures und Tribune de Genève arbeiten seit Dezember locker zusammen. Der Austausch von Artikeln und Informationen über die Sprachgrenze geht auf eine Initiative der Chefredaktionen zurück.

Am Donnerstag brachten Tages-Anzeiger und Bund den ersten übersetzten Artikel, der gleichentags in der Westschweizer Tageszeitung 24 heures und in der Tribune de Genève erschien, wie die beteiligten Tageszeitungen in einer redaktionellen Notiz auswiesen.

Der Austausch sei locker, erklärte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Zusammenarbeit über die Sprachgrenze sei bisher in einer Handvoll von Fällen erfolgt. Sie stelle keinerlei organisatorische Veränderung dar. Die vollständige Übersetzung sei eine Ausnahme. Es gehe darum, Erfahrungen zu sammeln. Bis in einem halben Jahr wollten die Chefredaktionen entscheiden, wie es weitergehe, erklärte Zimmer.

 

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