ADC und EWZ.Selection gehen Partnerschaft ein

ADC und EWZ.selection gehen eine Partnerschaft ein, die in ihren beiden Wettbewerben explizit die Werbefotografie stärken soll.

So werden die für den Swiss Photo Award selektionierten und im Mai ausgestellten Arbeiten in den Kategorien Werbung, Fashion und Architektur ohne Teilnahmegebühr zur nächsten ADC-Jurierung zugelassen. Dasselbe gilt für preisgekrönte Fotoarbeiten des ADC: Sie nehmen ohne Einschreibegebühr automatisch an der Jurierung zum Swiss Photo Award teil.

Mit der Partnerschaft in den beiden Wettbewerben unterstreichen ADC und EWZ.Selection die Wichtigkeit qualitativ hochstehender Fotografie in der Werbung, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Einsendeschluss zum ADC ist bereits abgelaufen, während für den Swiss Photo Award – Ewz.selection bis zum Montag, 17. Januar 2011 noch Arbeiten eingereicht werden können.
 

Zentraljob.ch lanciert

Die Neue Luzerner Zeitung AG hat auf Beginn des Jahres 2011 die Online-Stellenplattform Zentraljob.ch lanciert.

Zentraljob.ch fokussiert auf die regionalen Unternehmen, welche in der Zentralschweiz Mitarbeitende suchen. Bereits seien über 500 Stellen ausgeschrieben und es würden täglich mehr, heisst es in einer Mitteilung.

Die Werbewoche auf Star TV: «Vivo Casa – Mehr drin.»

Am Donnerstag um 19:45 Uhr führt «Die Werbewoche» durch die komplexe Welt von Swisscom.

Nach der erfolgreichen Zusammmenarbeit beim preisgekrönten Werbespot «Lost in Val Sinestra» sorgt die Werbeagentur Contexta auch bei der neuesten Werbekampagne für grosses Kino. Weder Aufwand noch Mühe wurden gescheut, was der Blick hinter die Kulissen bestätigt.

Die fabelhafte Welt von Vivo Casa sehen Sie aktuell in «Die Werbewoche» auf Star TV am Donnerstag um 19:45 Uhr oder als Stream auf www.startv.ch.

Neue Plattform Janzz lanciert

Mit Janzz  steht Unternehmen und Privatpersonen ein Instrument  zur Verfügung, das alles Können und Wissen der Welt kommerziell nutzbar machen soll. Die Web-3.0-Plattform ist online konzipiert und seit Ende Dezember 2010 aufgeschaltet.

Nach dem Prinzip des High-Quality Matching werden individuell bestimmbare Auswahlkriterien der User gegenseitig abgeglichen. Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen werden in Echtzeit und äusserst kostengünstig miteinander verbunden. Janzz funktioniert auf der Basis des Social Semantic Web (Web 3.0), einer intelligenten Weiterentwicklung von Social Media.
 
Konkret wolle Janzz «Alles Können dieser Welt» erfassen und zusammenführen, heisst es in einer Mitteilung. Die Plattform setze bisher unausgeschöpfte Ressourcen frei und werde den Arbeitsmarkt revolutionieren. Stefan Winzenried, CEO der neuen Plattform: «Wir Initianten, Investoren und die beteiligten privaten wie staatlichen Partner rechnen mit einem gesamtwirtschaftlichen Effekt: Janzz wird die Schweiz und die Welt verändern. Angebot und Nachfrage an globalem Wissen und Können sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Es ist unser Anspruch, diese immense Lücke zu schliessen.»
 
Das Angebot wird in einer gross angelegten Kampagne schweizweit lanciert. Anschliessend stehen die europaweite Vermarktung und die Expansion in den Mittleren Osten, nach Asien und in die USA an.

Mehr dazu in der nächsten Printausgabe der Werbewoche.

Stadtfilter stellt sämtliche Nachrichtengefässe ein

Der Winterthurer Radiosender Stadtfilter schafft seine Nachrichtensendungen ab. Der Sender hat viel mehr Hörer als ursprünglich erwartet und will deshalb die hörerabhängigen Tarife der Nachrichtenagentur SDA nicht mehr bezahlen.

Je mehr Hörer ein Sender hat, desto mehr muss er der SDA für ihre Nachrichten-Dienstleistungen bezahlen. Bei Radio Stadtfilter waren das bisher 3‘480 Franken pro Jahr – weil die Verantwortlichen beim Sendestart im März 2009 nur mit bescheidenem Erfolg und lediglich 2‘000 Hörern rechneten. Doch der kleine Sender stiess auf Anklang: Publica-Data weist für Stadtfilter mittlerweile rund 40'000 Hörerinnen und Hörer aus – also zwanzig Mal mehr als beim Sendestart angenommen.
 
Im laufenden Jahr wären für die Dienste der SDA deshalb neu 22'000 Franken fällig. Die Nachrichtenagentur bestätigte einen entsprechenden Artikel des Landboten vom Mittwoch, gemäss dem Stadtfilter per 1. Januar das SDA- Abonnement gekündigt und sämtliche Nachrichtengefässe eingestellt hat.
 
Keine Informationspflicht
 
Die Einstellung der Informationsbeiträge hat für Stadtfilter aber keinen Verlust der Konzessionsgelder zur Folge. Der Sender gilt als «komplementäres Programm» und hat deshalb keine Informationspflicht. Das Radio muss gemäss Vorgaben des Bundes lediglich ein «thematisch, kulturell und musikalisch abweichendes» Programm bieten.

David Worni wird neuer Partner bei Mediaparx

Das Design- und Usability-Team der Berner Onlineagentur Mediaparx wird ab Anfang 2011 durch einen neuen Partner verstärkt.

David Worni, das Gesicht hinter Fruehjahr.ch, wird ab 1. Januar Aktionär und damit Mitinhaber von Mediaparx. Er wird die Verantwortung für das Designteam übernehmen. Der Social Media Kommunikator sei vielen auf Twitter und Facebook als witziger und tiefgründiger Kommentator des zeitgenössischen Onlinelebens bekannt, schreibt Mediaparx in einer Mitteilung.

(Bild: Fruehjahr.ch)
 

Streit zwischen EU-Kommission und Ungarn spitzt sich zu

Während die EU-Kommission Sanktionen gegen Budapest nicht mehr ausschliesst, hält die ungarische Regierung an ihrer Position fest und verteidigt die umstrittene Gesetzgebung.

Das neue Mediengesetz sei ein wahrhaft europäisches Gesetz: Es enthalte keinen einzigen Passus, der nicht auch in der Gesetzgebung einzelner oder sogar mehrerer europäischer Mitgliedsstaaten gefunden werden könne, schrieb der Sprecher von Ministerpräsident Viktor Orbán in einer Stellungnahme, die gemäss SDA am Dienstag in Brüssel verbreitet wurde.

So würden auch Italien, Frankreich und Schweden die Arbeit verschiedener Medienbereiche breit regulieren. «Die Option von Strafzahlungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro oder der Entzug der Lizenz wegen wiederholter Verstösse gegen Gesetze (…) finden sich auch in den Mediengesetzen von Deutschland, Finnland und Polen», heisst es weiter. Ungarn sei bereit zum Meinungsaustausch, verwahre sich aber gegen «politisch- ideologische Attacken», wie sie bislang geführt würden. Zugleich betonte die Regierung, dass sie nicht beabsichtige, die Meinungsfreiheit einzuschränken – die Pressfreiheit werde vielmehr gestärkt.

Die EU-Kommission dagegen hat Zweifel an der Rechtmässigkeit des ungarischen Mediengesetzes und prüft dessen Vereinbarkeit mit europäischem Recht. Nach anfänglichem Schweigen zeigt die EU-Behörde inzwischen eine harte Haltung. Ein Kommissionssprecher schloss am Dienstag Sanktionen nicht mehr aus und erklärte, ein Verfahren wegen Verletzung der EU-Verträge sei unabhängig vom jeweiligen turnusmässigen EU-Vorsitz. Ungarn hatte am 1. Januar die EU- Ratspräsidentschaft übernommen.

> Ungarn: Zeitungen protestieren gegen Mediengesetz
 

TV-Sportsendungen 2010: Holland-Spanien mit den meisten Zuschauern

Bei neun Fernseh-Direktübertragungen sind im letzten Jahr je über eine Million Sportfans vor dem Bildschirm gesessen. Am meisten Publikum gab es beim Fussball-WM-Finalspiel Holland-Spanien: 1,37 Millionen Personen schauten auf Schweizer Fernsehen (SF) zu.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Übertragungen des Fussball-WM-Spiels Schweiz-Honduras und der Männerabfahrt der Olympischen Spiele. 1,29 Millionen verfolgten das Unentschieden der Schweizer Fussballer und 1,23 Millionen sahen den Abfahrtssieg von Didier Défago, wie SF am Mittwoch gemäss SDA mitteilte.

Auch die meisten weiteren erfolgreichen Sportsendungen des Schweizer Fernsehens waren im letzten Jahr Direktübertragungen von WM-Fussballspielen und Anlässe der olympischen Winterspiele. Den entscheidenden Sprung von Simon Ammann auf der Grossschanze in Vancouver sahen sich 1,15 Millionen Personen auf SF an. Einen Zuschauerdurchschnitt zwischen rund 1,0 und 1,1 Millionen erreichten die Fussball-Spiele Chile- Schweiz, Deutschland-Spanien und Spanien-Schweiz sowie der SuperG und der zweite Lauf des Riesenslaloms der Männer.

Von den 100 meistbeachteten Sportsendungen waren 93 Übertragungen von Fussballspielen oder der olympischen Winterspiele. Bei den übrigen handelte es sich um die Wahl zum Sportler/zur Sportlerin des Jahres (Platz 14), den Schlussgang des Eidgenössischen Schwingfests (32), das Eishockey-WM-Spiel Schweiz-Deutschland (57). Der 8. Gang des Eidgenössischen Schwingfests erreichte Platz 81. Und auch zwei Tennis-Finals sowie die Tennis-Charity-Night Federer-Nadal schafften es in die Top-100 (64, 70, 77).
 

Personelle Veränderungen bei Swiss Equity Medien

Swiss Equity Medien verstärkt das Team in allen Bereichen und wird vollständig in die NZZ integriert.

Swiss Equity Medien blicke auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Mit der Neupositionierung des Swiss-Equity-Magazins als Magazin der NZZ hätten neue Marktsegmente erschlossen und die Auflage deutlich erhöht werden können. Ein weiterer Meilenstein sei die Lancierung des «Swiss Equity yearbook Real Estate» gewesen. Im Veranstaltungsgeschäft sei es dem Unternehmen gelungen, neue Konferenzen wie den auf Unternehmensfinanzierung spezialisierten SE corporate finance day und die Investorenkonferenz im Bereich der grünen Anlagen SE cleantech day zu etablieren.

Aufgrund dieser positiven Entwicklung wird Swiss Equity das Team verstärken. Im Verkauf stösst Anfang Januar 2011 Predrag Nehmer zum Team. Der 31-jährige übernimmt das Key Account Management im Bereich Life Sciences. Anfang April wird Reinhard Blum als Key Account Manager im Bereich Immobilien Mario Ferraris ersetzen, der seit Anfang Dezember nicht mehr für Swiss Equity tätig ist. Der 47-jährige Blum ist derzeit bei NZZ-Media verantwortlich für den Immobilienmarkt. Das Marketing- und Eventteam wird Anfang Februar durch Elke Schaller ergänzt. Die 31-Jährige war zuvor im Marketing bei der Medtechfirma Hocoma tätig. In der Redaktion konnte Swiss Equity Werner Grundlehner für eine neues Projekt gewinnen. Der 45-Jährige leitet derzeit das Wirtschaftsteam bei Swisscontent und war zuvor elf Jahre bei «Finanz + Wirtschaft» tätig.

Ab Januar 2011 wird die Swiss Equity Medien AG voll in die Neue Zürcher Zeitung AG integriert. Björn Zern, bisheriger Geschäftsführer der Swiss Equity Medien AG, wird auch künftig den Bereich Swiss Equity innerhalb der NZZ leiten. Zudem bleibt er Chefredaktor des «Swiss-Equity-Magazins».
 

Myspace: Entlassungen geplant

Bei Myspace müssen wohl erneut Mitarbeiter gehen. Das einst grösste Online-Netzwerk kämpft vergeblich gegen die Konkurrenz und schafft keinen Neustart.

Etwa die Hälfte der 1‘100 Mitarbeiter des Online-Netzwerkes Myspace sollen entlassen werden. Der Mutterkonzern News Corp. wolle das Geschäft drastisch zurechtstutzen, berichtete das Wall Street Journal am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Dabei soll es auch zu erneuten Stellenstreichungen kommen. Myspace selbst lehnte einen Kommentar ab.

Damit soll der Verkauf, der für dieses Jahr geplant ist, vorbereitet werden. Gespräche gibt es demnach aber noch nicht. 2005 hatte die von Medienmogul Murdochs News Corporation 580 Millionen Dollar für Myspace bezahlt.
 

«How to win a lion»: Workshop für Schweizer Kreative

Am 27. Januar 2011 heisst es wieder: «Entries now open!» für die insgesamt 13 Kategorien des «International Festival of Creativity» in Cannes. Für Schweizer Kreative besteht in diesem Jahr im Vorfeld der Einreichungen die Möglichkeit, an einem Workshop unter dem Titel «How to win a lion» teilzunehmen.

Dabei erfahren sie, welche Details bei den abzugebenden Arbeiten besonders beachtet werden sollten, wie es in einer Mitteilung heisst. Moderiert wird der Workshop von Peter Brönnimann, CD von Spillmann/Felser/Leo Burnett und Alex Schmid, CEO von Alex Schmid Direct, die beide bereits als Juroren in Cannes tätig waren und das Festival somit von beiden Seiten kennen. Teilnehmer können Einreichungskonzepte mitbringen und Fragen stellen.

Der Workshop findet am Dienstag, 8. Februar 2011 von 16 bis 18 Uhr bei der Publicitas AG in Zürich Altstetten statt. Eingeladen sind alle in der Schweiz tätigen Kreativschaffenden. Weitere Informationen und Kontaktdaten sind unter www.canneslions.ch zu finden.
 
Publicitas Cinecom ist Schweizer Repräsentantin des «International Festival of Creativity» in Cannes und unterstützt unter anderem die Festival-Teilnehmer während den Vorbereitungen und die Organisatoren in der Umsetzung. Das diesjährige Festival findet vom 19. bis 25. Juni 2011 statt.

Advico Young & Rubicam: Spendenaktion, Spot und Dokumentarfilm für Heks realisiert

Advico Young & Rubicam hat für Heks, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz,  eine Kampagne realisiert.

Die Entwicklung ländlicher Gemeinschaften ist eines der Hauptanliegen von Heks, dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz. Ein schönes Beispiel, wie man im Kleinen Grosses bewirken kann, ist das georgische Dorf Mirashkhani im unwirtlichen Südkaukasus. In Zusammenarbeit mit Heks entstanden ein Bewässerungssystem für die Felder sowie eine Käserei, welche den Menschen in Mirashkhani ein regelmässiges Einkommen und somit ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Für die Winter-Spendenkampagne haben Heks und Advico mit dem Dokumentarfilmer und Kameramann Peter Indergand zusammengearbeitet. Mit einem kleinen Team von drei Leuten ist in Georgien ein 30-minütiger Dokumentarfilm über das Projekt in Mirashkhani entstanden. Ein gleichzeitig produzierter TV-Spot sowie Plakate und eine in verschiedenen Medien eingesetzte Fotostrecke geben den Film auf verdichtete Weise wieder.

Spot und Plakate sind derzeit on Air, die Dokumentation sowie fotografische Eindrücke aus Mirashkhani sind auf www.heks.ch zu sehen. Weitere Fotos werden in einer mobilen Ausstellung zu sehen sein.

> Zum Dokumentarfilm
> Zum TV-Spot
> Zur Foto-Präsentation

Verantwortlich bei Heks: Hanspeter Bigler (Leitung Kommunikation), Ruedi Lüscher (Aktionen/Events), Annelies Hegnauer (Teamleitung Marketing/Fundraising). Verantwortlich bei AY&R: Markus Gut (CCO), Christian Bobst (AD/Fotografie), Martin Stulz (Text), Kerstin Schnyder, Pascal Trütsch (Beratung), Peter Indergand (Regie, Buch und Kamera des Dokumantarfilms), Marina Wernli (Schnitt), Hanspeter Bigler (Filmproduktion).

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