Sunrise ernennt Kamran Ziaee zum neuen CTO

Per 1. März 2011 übernimmt Kamran Ziaee als neues Geschäftsleitungsmitglied die Position des Chief Technology Officer (CTO) bei Sunrise. Er tritt die Nachfolge von Andreas Pfisterer an, der das Unternehmen nach vier Jahren in gegenseitigem Einverständnis verlässt.

In seiner Position als CTO wird Kamran Ziaee die technische Umsetzung der langfristigen Investitionspläne von Sunrise sicherstellen, die sich in den kommenden fünf Jahren auf insgesamt eine Milliarde Schweizer Franken belaufen werden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Weiter wird er für den Ausbau des Netzwerks sowie für den gesamten IT-Betrieb verantwortlich sein und dafür sorgen, dass Sunrise erstklassige Netzwerkperformance, ein herausragendes Kundenerlebnis und kurze Markteinführungszeiten bieten kann. Darüber hinaus wird er für die Implementierung neuer Dienstleistungen und Technologien zuständig sein, vor allem in Hinblick auf die Strategie des Unternehmens in den Bereichen LTE und FTTH. Er wird direkt an Oliver Steil, CEO von Sunrise, berichten.

Der 45-Jährige kann auf eine langjährige Erfahrung im ICT-Bereich (Information and Communication Technology) zurückblicken, wie es weiter heisst: Vor seiner Ernennung zum CTO von Sunrise war er von 2002 bis 2010 Vice President und CIO beim zweitgrössten deutschen Kabelbetreiber Unitymedia GmbH in Köln, der analoges und digitales Fernsehen, Highspeed-Internet und VoIP-Telefonie anbietet, sowie von 2000 bis 2002 CIO Continental Europe bei NTL Europe in Paris. Kamran Ziaee war ausserdem als leitende Führungskraft in verschiedenen IT- und Telekommunikationsunternehmen in den USA tätig.
 

Abhörskandal um britische Zeitung: Scotland Yard will Opfer kontaktieren

In der Abhöraffäre um das britische Boulevardblatt News of the World will Scotland Yard mehrere tausend mögliche Opfer kontaktieren.

Man wolle mit allen Personen sprechen, zu denen Angaben in den beschlagnahmten Unterlagen gefunden wurden, teilte die Polizei am Mittwoch gemäss SDA mit. Die Ermittler wollen dabei prüfen, ob Journalisten der News of the World systematisch Politiker und Prominente ausspioniert haben, um sich schlagzeilenträchtige Exklusivmeldungen zu sichern.

Der Skandal um die Zeitung hatte erstmals im Sommer 2006 für Schlagzeilen gesorgt, als das Büro von Prinz Charles Beschwerde gegen einen möglichen Lauschangriff auf den britischen Thronfolger einlegte. Der damalige News-of-the-World-Ressortchef für Berichte über das Königshaus, Clive Goodman, wurde festgenommen und ein Jahr später zu vier Monaten Haft verurteilt. Goodman betonte damals, er habe auf eigene Faust und ohne das Mitwissen anderer Redakteure gehandelt. Der damalige Chefredaktor des zum Konzern von Rupert Murdoch gehörenden Blattes, Andy Coulson, trat zurück, obwohl er stets betonte, nichts von der Abhöraffäre gewusst zu haben. Coulson heuerte später als Kommunikationschef bei Premierminister David Cameron an. Angesichts des öffentlichen Drucks wegen der neu aufgerollten Ermittlungen gab er diesen Posten Ende Januar wieder auf. (SDA)
 

Ungarn: Änderungsvorschläge für Mediengesetz

Budapest hat im Streit über das ungarische Mediengesetz der EU-Kommission Änderungsvorschläge gemacht.

Es seien entsprechende Entwürfe eingetroffen, bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag gemäss SDA in Brüssel. Nun werden sorgfältig geklärt, ob die Änderungen allen Aspekten der EU-Gesetzgebung entsprächen. Nach einem Treffen auf Expertenebene hatten die ungarischen Behörden zu Wochenbeginn entsprechende Änderungsvorschläge bis Donnerstag angekündigt.

Kritik seitens der EU hatte es unter anderem an der Anforderung an alle möglichen Publikationen gegeben, ausgewogen zu berichten. Auch die Registrierungspflicht für ausländische Medien betrachtet die Kommission als nicht konform zur EU-Gesetzgebung.

Gegen den umstrittenen Medienrat hatte Brüssel hingegen keine rechtlichen Einwände. Angaben dazu, wann die Prüfung der Änderungsvorschläge voraussichtlich abgeschlossen ist, machte der Sprecher nicht. In Ungarn hatte die Zeitung Nepszabadsag eine Verfassungsklage gegen das umstrittene Mediengesetz lanciert. (SDA)
 

DD Com für Amag: Keyvisual fürs wachsende Händlernetz entwickelt

Die Agentur DD Com hat für Amag Schweiz ein Keyvisual realisiert, das für die einzelnen Händler personalisiert und unter anderem als Inserat oder Einladungskarte verwendet wird.

Die Schweiz sei und bleibe ein Volk von Skoda Fahrern, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Nicht umsonst sei die unter dem Amag-Dach fahrende Marke von den Lesern des Schweizer Fachmagazins Auto-Illustrierte zum 11. Mal in Serie zum Preis-Leistungs-Sieger gewählt worden. Diese Treue sporne an und verpflichte: Skoda habe darum das Händlernetz auf über 100 Partner beinahe verdoppelt. Um das zu kommunizieren, hat DD Com ein Keyvisual entwickelt, das in allen relevanten Kommunikationskanälen eingesetzt wird, beispielsweise als nationale und regionale Anzeigen und Einladungskarten.

Verantwortlich bei Amag Schweiz: Carol Hochuli (Marketingleiterin) und Dominik Egli (Werbekoordinator). Verantwortlich bei DD Com: Daniel Müri (CD), Florian Brand (AD), Matteo Ferrari (Grafik), René Bucher (Text), Sebastian Mutti (Bildbearbeitung), Jean Pierre Kuhn (Beratungsleitung) und Sara Renzi (Beratung).
 

Das Magazin neu mit App fürs iPhone

Das Magazin kann ab sofort auch auf dem iPhone gelesen werden. Die iApp der Wochenendbeilage von Basler Zeitung, Berner Zeitung, Bund und Tages-Anzeiger umfasst die Geschichten und Bildstrecken des Heftes sowie teilweise zusätzliche Inhalte.

Die Formate wurden speziell auf die Lesebedürfnisse am kleinen Bildschirm angepasst, wie es in einer Mitteilung heist. Alle Artikel können je nach Präferenz vertikal oder horizontal gelesen werden. Diashows mit den Bildern des Magazins bilden eine Ergänzung zu den Texten. Das Magazin steht jeweils am Freitag für 1.10 Franken pro Ausgabe im iTunes Store zum Download bereit. Wer sowohl über iPhone als auch über iPad verfügt, bezahlt nur einmal und hat das Magazin auf beiden Geräten aktuell sowie im Archiv verfügbar.

Das Magazin biete auch Werbekunden eine interessante Plattform, um die mobile Leserschaft anzusprechen, heisst es in der Mitteilung weiter. Neben den klassischen Anzeigen können animierte Formate und Videoclips geschaltet werden.

Die gedruckte Version des Magazins liegt weiterhin jeden Samstag in der Basler Zeitung, Berner Zeitung, dem Bund sowie dem Tages-Anzeiger bei.
 

Publicis: Margrit heizt für Maggi-Kantonssüppli die Stimmung an

Die 2010 zur Kampagne des Jahres gewählte Maggi-Kampagne mit Claudio Zuccolini als Küchenfee Margrit rührt auch 2011 wieder mit grosser Kelle an: Neu auf der Menukarte sind die zwölf neuen Kantonssuppen von Maggi.

Dass der Genuss dieser urchigen Schweizer Spezialitäten gute Laune und herzerwärmende Heimatgefühle hervorruft, dramatisiert ein 30-Sekunden-Spot durch die Verwandlung einer modernen Stadtwohnung in ein heimeliges Chalet, inbegriffen lüpfiger musikalischer Ländlereinlage von Margrit.

Um die ausgelassene Stimmung auch nach dem Genuss der Hauptmahlzeit hoch zu halten, spielt sich Margrit zusätzlich in fröhlichen 7-Sekunden-Remindern in die Herzen der Suppenliebhaber. Zu sehen sind die Kantonssuppenspots in einer Länge von 30 und 15 Sekunden sowie im 7-Sekunden Reminder ab Februar 2011.

Maggi Kantonssuppen 30' 2011 from Publicis Switzerland on Vimeo.
 

Verantwortlich bei Nestlé Suisse S.A.: Miguel Serrano (Marketingleiter Maggi) und Ulrike Henning (Brand Managerin Maggi). Verantwortlich  bei Publicis: Sacha Moser (CD), Viviana Chiosi und Peter Mauko Iten (AD), Andrea Zanzerl (Grafik), Jan Krohn (Text), Derya Derdiyok (FFF), Muriel Asté (Senior Brand Director), Olivier Pasche (Brand Director). Verantwortlich bei Optimedia: Nadine Müller (Client Service Director). Produktion: Manifesto Films, Reto Salimbeni (Director), Shannon Mildon und Daniela Berther (Producer).

 

 

Zu guter Letzt: Die Tasche zum Steak

Um seine Kundschaft bei Laune zu halten, hat sich ein New Yorker Restaurant eine nicht ganz alltägliche Aktion einfallen lassen.

Wer sich im «Marlow and Sons» ein Steak genehmigt, kann danach eine Tasche aus der Haut des verzehrten Tieres erwerben. Man wolle etwas, an dem die Leute auch über das Essen hinaus Freude haben können, wird die Frau des Restaurantbesitzers, Kate Huling, auf Welt.de zitiert. «Sie kommen ’rein, sie essen, sie gehen und denken normalerweise an etwas anderes. Mit den Taschen hingegen wird das Tier bewahrt und geehrt». Na ja, ob den Tieren damit ein Gefallen gemacht wird, bleibt fraglich. Ein klein wenig sicherer ist da die Tatsache, dass die Wirtschaft einen Nutzen daraus ziehen kann – und das ist doch auch schon was. Gemäss Huling werden nämlich die von der Krise getroffenen lokalen Gerbereien sowie die New Yorker Modeindustrie von der Idee profitieren.

Übrigens können die Restaurantbesucher neben Taschen auch Gürtel, Portemonnaies und Hüte sowie Pullover aus Wolle und Kaninchenfell erwerben, sobald das jeweilige Tier verzehrt wurde. Guten Appetit!
 

Jobs.ch übernimmt Topjobs.ch und beruft Christian Ungern in den Verwaltungsrat

Der Schweizer Online-Stellenmarkt Jobs.ch und der Online-Rubrikenmarkt Scout24 spannen zusammen. Jobs.ch übernimmt die Plattform Topjobs.ch. Scout24 betreibt die Plattform Jobscout24.ch weiterhin, tritt aber das Vertragskundengeschäft ab.

Im Gegenzug übernimmt Scout24 Schweiz eine Beteiligung von 15 Prozent an Jobs.ch. Durch die Transaktion stärke Jobs.ch die marktführende Stellung und komme ihrem Ziel von einem Marktanteil von 50 Prozent im Schweizer Online-Stellenmarkt einen Schritt näher, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Jobs.ch übernimmt Domain, Marke und Plattform von Topjobs.ch und führt das Angebot unter dem bestehenden Namen weiter. Für April 2011 ist der Re-Launch der Plattform geplant. Jobs.ch übernimmt zudem das Vertragskundengeschäft von Jobscout24.ch und führt dieses auf eigene Rechnung weiter. Der Online-Stellenmarkt Jobscout24.ch verbleibt bei der Scout24 Schweiz AG, die sich auf die Betreuung von Einzelinserenten im e-Commerce konzentriert. Scout24 beteiligt sich im Gegenzug durch das Einbringen von eigenen Assets und den Kauf von Aktien mit 15 Prozent an Jobs.ch. Zudem nimmt Christian Unger, Ringier-CEO, Einsitz in den Verwaltungsrat von Jobs.ch
 

Blocher plante Fusion der Baz mit den AZ Medien

Blocher favorisierte eine Fusion der Baz mit den AZ Medien. Wie der Tages-Anzeiger aus zuverlässigen Quellen erfahren haben will, sollten die AZ-Verleger das Kommerzielle bestimmen, Markus Somm das Publizistische.

Über die tatsächlichen Besitzverhältnisse bei der Basler Zeitung herrscht nach wie vor Unklarheit. Ein wenig transparenter wird gemäss Tagesanzeiger.ch indes die Rolle Christoph Blochers als Berater, der stets betonte, er sei hauptsächlich für die Lösung der Probleme im industriellen Druckbereich der Gruppe Basler Zeitung Medien (BZM) zuständig gewesen. Wie der TA aus gut informierter Quelle erfahren haben soll, favorisierte Blocher im einzigen durchgeführten Managementseminar mit der Konzernleitung der BZM die Variante eines Zusammengehens mit den AZ Medien. Diese verlegen die Mittelland Zeitung im Kopfblattsystem und erreichen rund 400’000 Leser täglich. Zusammen mit den Lesern der Grossauflage der BaZ erreichte man so insgesamt 600’000 Leser in geografisch homogenem Gebiet und könnte neben Tamedia und der NZZ-Gruppe zum dritten grossen Player in der Schweizer Presselandschaft werden.

Blocher machte klar, dass er seinem Biografen Markus Somm, der inzwischen als Chefredaktor der BaZ eingesetzt wurde, einen weiteren Wirkungskreis verschaffen wolle, wie es auf Tagesanzeiger.ch weiter heisst: AZ-Medien-Besitzer Peter Wanner und später dessen Sohn und designierter Nachfolger Michael sollten in der fusionierten Gesellschaft die Führung in kommerziellen Belangen erhalten, im Gegenzug sollten Wanners den BaZ-Besitzern per Aktionärsvertrag die publizistische Leitung überlassen. So könne AZ-Verleger Peter Wanner seinem Sohn Michael Wanner das drittgrösste Schweizer Verlagshaus übergeben, und die BaZ-Besitzer «könnten dann 600’000 Leser politisch beeinflussen», wie es ein Insider sagt.

> Moritz Suter zahlte für die BZM nur gut eine Million Franken

(Bild: Keystone)

Goldbach Media verstärkt Radio-Team

Goldbach Media (Switzerland) in Küsnacht verstärkt das Radio-Team: Bruno Oetterli konnte mit einem 50-Prozent-Beratungsmandat verpflichtet werden.

Bruno Oetterli war bis Juli 2007 CEO von Radiotele, das er 1976 gegründet hat. In dieser Funktion war er Geschäftsführer des Tele News Combi (TNC), der Senderkombination grosser Regional TV-Stationen in der Deutschschweiz, und jahrelang Vorstandsmitglied der IGEM (Interessengemeinschaft Elektronische Medien) sowie Mitglied der User-Commission (Radionutzungsforschung Schweiz). Oetterli war auch Dozent am Schweizerischen Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation und an anderen Weiterbildungsinstituten. Ausserdem war er für die Vermarktung von Viva Schweiz und Teletext zuständig.

Bruno Oetterli beginnt sein Mandat bei Goldbach Media am 1. März 2011.
 

Politische Werbung: Juso dürfen Vasella nicht halbnackt zeigen

Die Schweizer Jungsozialisten (Juso) dürfen vorerst nicht mehr mit einer Fotomontage für ihre Volksinitiative zur Beschränkung der Managerlöhne werben, auf der Novartis-Präsident Daniel Vasella halbnackt zu sehen ist. Das hat das Bezirksgericht Baden AG entschieden.

Das Gericht verpflichtete die Juso sowie deren Präsidenten und SP-Vizepräsidenten Cédric Wermuth, die Bildmontage sofort von der Website der Jungsozialisten zu entfernen und auch sonst nirgends zu zeigen. Dies entschied das Bezirksgericht in einem summarischen Verfahren in  Sachen Persönlichkeitsschutz bereits am 19. Januar, wie die Medienstelle von Novartis gemäss SDA am Mittwoch mitteilte.

Bei Missachtung dieser Verfügung drohe den Beklagten eine Busse von bis zu 10'000 Franken. Die vorsorglichen Massnahmen fielen dahin, wenn innerhalb von 30 Tagen keine ordentliche Klage eingereicht werde. Die entsprechende Klage sei in Vorbereitung, hiess es bei der Medienstelle von Novartis auf Anfrage der SDA.
 

Ruf Lanz: Für Hiltl Viralspot realisiert

Ruf Lanz hat für Hiltl einen Viralspot realisiert, der ab sofort via Facebook und Twitter verbreitet wird.

Im Restaurant Hiltl kann man nicht nur vegetarische Gerichte geniessen, sondern auch bei deren Zubereitung zuschauen. Denn die Küche verfügt über eine grossflächige Fensterfront. So ist man live dabei, wenn Speisen gemacht werden. Diese Botschaft dramatisiert Ruf Lanz aktuell mit einem  Viral, das ab sofort via Facebook und Twitter verbreitet wird.

> Zum Spot auf Facebook

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Maren Beck (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Kristina Burch (Beratung).

get_footer();