Zu guter Letzt: Berlusconi-Presse empört über italienische Ikea-Werbung
Ikea hat in Italien für die Neueröffnung eines Ikea-Marktes im sizilianischen Catania geworben. Dass das schwedische Einrichtungshaus für das Motiv ein schwules Pärchen verwendet, stösst bei der Berlusconi-Zeitung Il Giornale nicht auf Begeisterung.
Redaktion
-
22. März 2011
Das überaus harmlose Bild eines händchenhaltenden Männerpaares, von hinten fotografiert, erinnert die konservative Tageszeitung Il Giornale gar an eine ideologische Mission, wie das schwule Nachrichtenportal Queer.de die Tageszeitung zitiert. Das Sujet ziert die Headline «Siamo aperti a tutte le famiglie» – «Wir sind für alle Familien geöffnet», was das Berlusconi-Journal zu der Aussage treibt, dass Ikea eine ideologische Mission betreibe, durch niedrige Preise soziale Gleichheit herzustellen. Auch wenn sich das Blatt nicht traute, direkt gegen die Rechte Homosexueller zu argumentieren, wird trotzdem behauptet, diese Gleichmacherei sei eine Provokation. Nach einer solchen Reaktion kann man nur darauf warten, dass der Eiscremehersteller Antonio Federici Gelato Italiano sein Werbesujet – schwule katholische Priester – von England nach Italien verlegt, und auf den Homophobie-Knall wartet.
Four. macht die Nummer 1 ganz klein
In der aktuelle, Studie MA Leader 2011 ist die Sonntagszeitung mit 35.3 Prozent Reichweite bei den Leadern und 41 Prozent Reichweite bei den Topleadern in einer guten Position. Um diese Ergebnisse zu vermitteln hat die Multichannel Creativity Agentur Four. ein Mailing realisiert.
Redaktion
-
22. März 2011
Hauptbestandteil ist ein personalisierter USB-Stick. Dieser soll im ungewöhnlichen Mini-Format von nur 29 mm x 12 mm x 6 mm die wichtigsten Studien-Informationen zur Sonntagszeitung vermitteln. Das Mailing richtet sich an Führungspersonen der Werbeauftragsgeber.
Verantwortlich bei der Sonntagszeitung: Diego Quintarelli (Verlagsleiter), Andrea Waltzer (Werbeleiterin). Verantwortlich bei Four. Werbeagentur: Björn Brinkmann (CD Text), Philipp Sträuli (CD Art), Andrea Heierli, Sven Scheuermeier (Grafik), Sandra Genge, Daniel Gerber (Beratung)
Newsnetz-Blog «Sweet Home» wird eins
Vor einem Jahr gestartet, hat sich «Sweet Home» als Schweizer Interior- und Stilblog etabliert, der täglich Zehntausende von Leserinnen und Leser erreicht. Seit einem Jahr nun bloggt die Stylistin und Journalistin Marianne Kohler fünf Mal oder mehr in der Woche.
Redaktion
-
22. März 2011
Sie schreibt über Neuheiten und Trends aus dem Interior-Bereich, verrät Tricks und Rezepte für die Küche. Und sie berichtet in der Serie «Sweet-Home-Story» gemeinsam mit der Fotografin Rita Palanikumar davon, wie Schweizerinnen und Schweizer sich einrichten. Über 400 Postings sind bereits im Blog zu finden, der so zu einem riesigen Fundus an Tipps, Rezepten und Einrichtungsvorschlägen geworden ist.
«Sweet Home» ist auf allen Newsnetz-Titeln erreichbar, also auf Tagesanzeiger.ch, Bazonline.ch, Bernerzeitung.ch und Derbund.ch. Jeden Tag besuchen Zehntausende Userinnen und User den Blog, wo sie die Postings diskutieren und kommentieren. «Sweet Home» ist so zu einem der lebendigsten und bestbesuchten Blogs der Schweiz avanciert, heisst es in einer Newsnetz-Mitteilung vom Dienstag. Marianne Kohler begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Seit 1996 ist sie selbständige Journalistin und Stylistin und arbeitet für Zeitschriften wie Glamour sowie für Interior-Firmen im In- und Ausland.
Basler Regierung bezahlt für Swiss Indoors als Werbeplattform
Die Basler Regierung will die Swiss Indoors Basel weiterhin als Werbeplattform nutzen. Insgesamt knapp zwei Millionen Franken soll der Stadtkanton von 2011 bis 2016 für sein Marketing-Engagement am internationalen Hallentennisturnier aufwenden.
Redaktion
-
22. März 2011
Erstmals hatte der Stadtkanton im Jahr 2006 an den Swiss Indoors Werbung für sich selbst betrieben. Dies teilte die Regierung am Dienstag mit. Für die weiteren Auftritte bis 2016 beantragt sie dem Grossen Rat nun einen Kredit von 1.944 Millionen Franken. Basel-Stadt will sich weltweit als leistungsfähige und attraktive Wirtschaftsmetropole präsentieren, als beliebter Wohnort und Kulturmetropole. Das Tennisturnier bilde dafür mit seiner starken internationalen Beachtung eine ideale Plattform, heisst es im Communiqué. Auswertungen hätten ergeben, dass die bisherigen Marketing-Anstrengungen äusserst erfolgreich gewesen seien.
Zu guter Letzt: Einkommensungleichheit mit Werbeverbot überwinden
China will die grösser werdende Kluft zwischen Arm und Reich bekämpfen. Konkrete Massnahmen wurden bereits eingeleitet: Plakatwerbung für Luxusgüter ist in der Hauptstadt Peking ab sofort verboten.
Redaktion
-
21. März 2011
Luxuswerbungen sowie Reklamen für «ausländische Kult»-Produkte sind bis Mitte April zu beseitigen. Untersagt sind gemäss der Zeitung China Daily auch Wörter wie «königlich», «Luxus» oder «hochwertig», die häufig in Werbungen für Häuser, Autos oder Weine verwendet werden. Firmen, die sich nicht daran halten – und damit das Ziel der «Überwindung der ungerechten Einkommensverteilung» torpedieren – müssen mit einer Strafe von über 4‘000 Franken rechnen. Hier wurde das Übel an der Wurzel gepackt! Bleibt zu hoffen, dass die chinesische Regierung einen Plan B in der Schublade hat.
Cablecom wird UPC Cablecom
Mit dem 4. April ist das Rebranding von Cablecom zu UPC Cablecom abgeschlossen. Die Kabelnetzbetreiberin tritt mit neuem Logo auf und lanciert unter dem Slogan «Mehr Leistung, mehr Freude» neue Angebote.
Redaktion
-
21. März 2011
«Mit der neuen Marke treten wir von nun an als Tochter von Liberty Global am Markt auf und tragen mit Stolz gleichzeitig ein Stück Schweizer Telekommunikationsgeschichte in unserem Namen», lässt sich Eric Tveter, CEO UPC Cablecom, in einer Mitteilung zitieren. Der Markenwechsel wird unterstützt durch die Lancierung neuer Angebote. So gibt es höhere Geschwindigkeiten bei den Internetprodukten und zusätzliche hochauflösende Fernsehkanäle auch im digitalen Grundangebot. Daneben lanciert UPC cablecom eine Flatrate für Festnetztelefonie ins Ausland.
Euro RSCG: Juckt’s? Dann bitte zum Arzt.
Die Werbe- und Kommunikationsagentur Euro RSCG Zürich hat im Auftrag vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) und der Schweizerischen Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS eine neue Kampagne entwickelt. Der Fokus liegt dabei nicht mehr ausschliesslich auf HIV/Aids, sondern auf allen sexuell übertragbaren Krankheiten.
Redaktion
-
21. März 2011
Der Grund: Tripper, Syphilis und Chlamydien sind in der Schweiz auf dem Vormarsch. So haben sich alleine mit Tripper vergangenes Jahr 1255 Menschen infiziert. Vor diesem Hintergrund ist die neue, crossmediale Kampagne entstanden mit der Kernbotschaft: «Juckt’s? Dann bitte zum Arzt. Stopp Geschlechtskrankheiten.»
Wie schon bei der «Love Life Stop Aids»-Präventionskampagnen, die von Euro RSCG Zürich in enger Zusammenarbeit mit dem BAG und der AHS entwickelt wurde und von 2005 bis 2010 zu sehen war, schwingt auch in der neuen Kampagne die lebensbejahende, humorvolle Tonalität mit. Jedoch wird die Präventionsstrategie neu ausgerichtet und aus «Love Life Stop Aids» wird neu «Love Life». Zentraler Bestandteil bleibt das aus früheren Kampagnen bekannte Kondom-Icon. Die neue Kampagne spiegelt sich auch in den Safer-Sex-Regeln wieder. Zu den bestehenden zwei Safer-Sex-Regeln kommt eine Dritte hinzu:
Die Kampagne wendet sich in erster Linie an jene Personen, die sich mit Geschlechtskrankheiten angesteckt haben. Der Aufruf, bei Juckreiz im Genitalbereich einen Arzt zu konsultieren, soll den Infizierten eine klare Handlungsanweisung geben und eine Ausbreitung der Geschlechtskrankheiten verhindern. Im gleichen Zug wird auch der Rest der Bevölkerung über weniger bekannte Geschlechtskrankheiten aufgeklärt und darüber informiert, dass ein Kondom Schutz bietet.
Die crossmediale Präventionskampagne ist am Montag gestartet und läuft in der ganzen Schweiz. Als Hauptmedien werden TV und Internet eingesetzt, unterstützt von Plakaten im öffentlichen Verkehr. TV sei ein idealer Bote, um ein heikles Thema in Form von emotionalen und humorvollen Kurzgeschichten zu überbringen, so die Agentur. In den vier TV-Spot leiden die Hauptdarsteller an einem gemeinsamen Problem. Es juckt sie heftig zwischen den Beinen. Sie müssen sich kratzen oder zu Hilfsmitteln greifen. (Komisch)-dramatische Situationen sind die Folge davon.
Übers Internet wird eine jüngere (Risiko-)Zielgruppe gezielt angesprochen. Textbanner und interaktive Banner klären auf, was im Fall einer Infektion zu tun ist. Das zentrale Element ist jedoch die komplett überarbeitete Webseite Check-your-lovelife.ch. Sie beinhaltet den Online-Risikocheck und bietet viele hilfreiche Informationen zum Thema Geschlechtskrankheiten, Schutz, etc.
Auch im Printbereich setzt sich die Grundidee fort. Das Kratzbedürfnis hinterlässt auf Tramplakaten seine Spuren. Juckreiz ist ein Symptom. Brennen ein anderes, das auftreten kann. Darum weist ein Sujet ein Brennloch auf, um auf eine mögliche Infektion aufmerksam zu machen. Zu den weiteren Massnahmen zählt das Verteilen von Gratis-Kondomen mit dem Text «A condom a day keeps the doctor away» auf der Packung erklärt.
Verantwortlich beim Bundesamt für Gesundheit/AHS/PLANeS: Adrian Kammer (Kampagnenleiter), Norina Schwendener (Projektleiterin Kampagne), Roger Staub (Programmleiter Nationales HIV/Aids-Programm im BAG), Daniel Bruttin (Geschäftsführer Aids-Hilfe Schweiz), Anita Cotting, Fausta Borsani (PLANeS). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Peter Schaefer (Strategie), Axel Eckstein (CD), Rob Hartmann (AD), Nemi Gajic, Urs Zwyssig (Text), Anna Colby (Art Buying), Isabelle Bühler (Grafik), Caroline Ronzani, Marianne Sauter (Beratung). Filmproduktion: Pumpkin Film, Martin Werner (Regie).
PPR Media Relations: PR-Videos kommen von Keystone/AWP Video
PPR Media Relations setzt beim Videoversand in der Schweiz auf eine Inhouse-Lösung. Die Videonachrichtenagentur Keystone/AWP Video, die wie PPR Media Relations zur SDA-Gruppe gehört, bedient die Online-Portale ab sofort auch mit PR-Videos.
Redaktion
-
21. März 2011
Das neue Angebot bereits genutzt hat die Schweizerische Post, seit vielen Jahren Kundin des PPR Media Relations-Dienstleistungsbereichs Photopress. Mehrere Videobeiträge des Kerzerslaufs wurden via Keystone/AWP an Schweizer Online-Portale versendet. Von neun weiteren von der Schweizerischen Post gesponserten Volksläufen, so dem Frauenlauf in Bern oder dem Jungfrau Marathon, werden im Laufe des Jahres ebenfalls Videos versendet werden.
Publicis: Kampagne für Postfinance von der Leine gelassen
Jeder hat das Zeug zum Finanzexperten: mit dem einfachen Privatkonto von Postfinance. Publicis hat für dieses Konto eine Print- und Online-Kampagne entwickelt.
Redaktion
-
21. März 2011
Die Kampagne zeigt: Arbeiten kann ganz schön anstrengend sein, aber das Verwalten des verdienten Geldes ist ganz einfach – mit dem Privatkonto von Postfinance. Von der Leine gelassen wurde die Kampagne anfangs März.
Verantwortlich bei Postfinance: Domenico Pereira (Marketing Kommunikation), Rico Löhrer (Leiter Marketing-Kommunikation), Res Willener (Produktmanager). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (CD); Tom Kees (AD); Markus Rottmann (Text), Monika Leu (Beratung), Vera Schmid (Art Buying), Daniel Hörschläger (Beratung Online), Serge Meierhofer (Screen Design), Massimo Gianotta (Programmierung), Jonathan Heyer, (Fotografie).
Newsnetz: Verkaufsabteilung neu organisiert
Das Newsnetz, das gemeinsame Newsportal von Basler Zeitung, Berner Zeitung, Der Bund und Tages-Anzeiger, organisiert seine Verkaufsabteilung neu. Claudio Lumbiarres übernimmt die Verantwortung über das Verkaufsteam, dem neu auch Cyrill Hänggi angehört. Denise Eggenberger wird stellvertretende Leiterin Werbemarkt.
Redaktion
-
21. März 2011
Als erster Schritt wird auf Anfang April 2011 die neue Funktion des Head of Sales eingeführt. Claudio Lumbiarres, seit Juni 2008 als Key Account Manager beim Newsnetz tätig, wird diese Position und damit die Gesamtverantwortung für das Team Sales übernehmen. Zusätzlich betreut er den Bereich Business Development. Der 25-Jährige hat bereits seine kaufmännische Ausbildung in der Medienbranche absolviert und anschliessend zwei Jahre Berufserfahrung bei der Publicitas gesammelt. Claudio Lumbiarres ist seit der Gründung des Newsnetz 2008 im Sales Team tätig und absolvierte parallel zu seiner Tätigkeit beim Newsnetz die Weiterbildung zum Marketingfachmann.
Gleichzeitig übernimmt Denise Eggenberger, die seit Mai 2009 als Key Account Manager für das Newsnetz im Einsatz ist, die Position der stellvertretenden Leiterin Werbemarkt. In dieser Funktion ist sie zusätzlich für das Marketing verantwortlich. Denise Eggenberger folgt damit auf Stefano Buzzi, der im Januar 2011 die Leitung Werbemarkt übernommen hat. Denise Eggenberger begann als Kauffrau bei Mövenpick und wechselte anschliessend zu Tilllate.com, wo sie Erfahrung im Onlinemarketing sammelte. Darauf war die 29-Jährige bei Diesel Swiss als Kommunikations-Managerin tätig.
Zudem erhält das Sales Team Verstärkung von Cyrill Hänggi, welcher am 21. März 2011 beim Newsnetz als Key Account Manager gestartet ist. Cyrill Hänggi hat bereits seine kaufmännische Lehre bei Tamedia absolviert. Anschliessend war der 25-Jährige als Marketing Assistent beim Tages-Anzeiger tätig und bildete sich gleichzeitig zum Marketingfachmann weiter.
Lowe: Für BMW die Fahrfreude verdoppelt
In diesem Frühling leuchtet es in blauen Lettern von den Plakaten, Broschüren und Online-Specials der neuen BMW Kampagne von Lowe: «200% BMW. Doppelte Freude.»
Redaktion
-
21. März 2011
Die Kampagne macht die «Swiss Packages» – frei kombinierbare Ausstattungspakete aus den Bereichen Design, Kommunikation/Navigation, Komfort und Sport – bekannt. BMW habe mit diesem Auftritt die Chance genutzt, «eine starke Promotion für einen starken Gesamtauftritt zu nutzen und clever mit den Markenwerten zu verbinden», so die Agentur in einem Communiqué.
Verantwortlich bei BMW (Schweiz): Roger Calisi (Leiter Marketing Kommunikation), Miranda Amsler (Spezialistin Werbung und Handelsmarketing). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Maximilian Kortmann (Text), Christoff Strukamp (AD); Rolf Jeger, Martin Gonzenbach (Beratung).
Neue LGK: Internationale Kurzfilmtage Winterthur ist neuer Kunde
Kundenzuwachs für die Neue LGK. Neu zeichnet die Agentur für die Kommunikation und den Gesamtauftritt der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur verantwortlich.
Redaktion
-
21. März 2011
Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden jeweils Anfang November statt und haben sich zu einem wichtigen Kurzfilmfestival der Schweiz entwickelt. Jährlich zieht es Fachpublikum sowie Kurzfilmfans aus aller Welt in die zweitgrösste Stadt des Kantons Zürich.