SF: Start der Daily Soap «Herzflimmern – Die Klinik am See»

«Herzflimmern – Die Klinik am See» heisst die neue tägliche Spitalsoap im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum der Serie, die von SRF koproduziert wird, steht das Ärzteteam eines Spitals in den bayrischen Voralpen.

Dreh- und Angelpunkt der neuen 45-minütigen Serie ist ein Spital in den bayrischen Voralpen, idyllisch an einem See gelegen. Täglich kämpft hier ein Team aus kompetenten Ärzten, engagierten Krankenschwestern und professionellen Pflegern um das Wohl – und das Leben – der Patienten, wie SF in einer Mitteilung schreibt.

«Herzflimmern – Die Klinik am See» wird in Oberbayern und in den Bavaria Filmstudios bei München produziert und von SRF mitfinanziert. Wie viel Geld das Schweizer Fernsehen für die Beteiligung ausgibt, will SRF nicht publik machen, wie es auf Anfrage der SDA hiess.

In der Vergangenheit hatte das Schweizer Fernsehen kein glückliches Händchen mit Ärzte-Soaps, wie die SDA schreibt. Die Serie «Tag und Nacht», die von den Sorgen und Nöten in einer Schweizer Gemeinschaftspraxis handelte, wurde 2008 nach nur einer Staffel abgesetzt. Das Zuschauerinteresse blieb weit unter den Erwartungen.

«Herzflimmern» ist ab Montag, 4. April 2011, wochentags um 16.55 Uhr auf SF 1 zu sehen.
 

GFS Communications: Bärtige Plakatkampagne für Kloten Flyers

Für die Playoffs 2011 realisierte die St. Galler Agentur GFS Communications eine weitere Plakatkampagne für die Kloten Flyers.

Von rund 400 Plakatstellen im Grossraum Zürich / Aargau blickten die Spieler – versehen mit richtig langen Bärten – siegessicher Richtung Finalrunden. Unterlegt ist das Kampagnensujet mit dem Slogan: «Bereit für lange Playoffs»
 

Japan: Zu wenig Tinte nach Erdbeben – Weniger Farbe in Zeitungen

Zeitungen mit weniger Seiten und weniger Farbe - auch das ist eine Folge des Erdbebens in Japan. Denn eineinhalb Wochen nach der Katastrophe wird offenbar die Druckerschwärze für japanische Zeitungen knapp.

Hersteller forderten Zeitungen auf, die Seitenanzahl zu reduzieren und weniger farbige Bilder zu drucken. Nach Berichten des Fernsehsenders NHK vom Dienstag gibt es Engpässe bei einem wichtigen Inhaltsstoff, weil einige Chemiefirmen im Nordosten Japans bei dem Erdbeben und Tsunami am 11. März zerstört wurden.

Sollte sich die Lage nicht ändern, würde den Druckern die Tinte innerhalb eines Monats ganz ausgehen. (sda)
 

Presserat: Beschwerden gegen Blick, Tagesanzeiger und Le Matin gutgeheissen

Die Aargauer SP-Nationalrätin Doris Stump ist vom Blick zu Unrecht mit zwei umstrittenen Behördenrichtlinien für eine geschlechterneutrale Sprache in Verbindung gebracht worden, wie der Schweizer Presserat in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil feststellt. Ausserdem hiess der Presserat eine Beschwerde gegen den Tagesanzeiger und Le Matin teilweise gut.

Der Blick hatte sich im Juni 2010 über die Behördenrichtlinien für eine geschlechtergerechte Sprache mokiert. Der Leitfaden der Stadt Bern ersetze Fussgängerstreifen durch Zebrastreifen, und der Bund schreibe seinen Amtsstellen gar vor, anstatt Vater oder Mutter neu Eltern zu schreiben. Einen Tag später benannte die Zeitung auch die «Schuldige für diesen „Sprach- Irrsinn», die Aargauer SP-Nationalrätin Doris Stump. Diese beschwerte sich beim Presserat, sie habe an keinem der beiden Leitfäden mitgearbeitet und auch keine Sprachregelung verordnet.

Es sei unfair, eine harsche Kritik auf unzutreffende Fakten zu stützen, schreibt der Presserat in seinem Urteil und hiess die Beschwerde gut. Die Zeitung unterstelle der Politikerin zu Unrecht, sie sei dafür verantwortlich, dass die Bundesbehörden anstatt Vater oder Mutter angeblich nur noch Eltern schreiben dürfen. Zwar dürfe der Blick die Bemühungen der Behörden für eine geschlechtergerechte Sprache als Sprach-Irrsinn bezeichnen und das politische Engagement von Doris Stump für dieses Anliegen scharf kritisieren. Es sei aber unfair, diese Kritik auf verzerrte Fakten zu stützen.

Berichterstattung über Spam-Mail-Versender nicht ganz lupenrein
Zeitungen dürfen aus einer polizeilichen Fahndung in einem Land nicht eine weltweite Suche machen. Auch die Nennung des vollen Namens und der Abdruck eines Bildes des «weltweit aktivsten Spammers» war gemäss einem am Dienstag veröffentlichten Entscheid des Presserates übertrieben. Nachdem Tagesanzeiger, 20 minutes und Le Matin vor rund einem Jahr berichtet hatten, ein Genfer gehöre zu den grössten Versendern von Spam-Mails, beschwerte sich der Betroffene beim Presserat über die gemäss seiner Darstellung wahrheitswidrigen, entstellenden Berichte der drei Zeitungen, die ihn zudem grundlos identifizierten.

Der Presserat hiess die Beschwerden gegen den Tagesanzeiger und Le Matin teilweise gut und wies diejenige gegen 20 minutes ab. Die drei Zeitungen hätten grösstenteils zutreffend berichtet, soweit er dies beurteilen könne, anhand der ihm zur Verfügung stehenden Dokumente, schreibt der Presserat. Doch Le Matin habe in der Online-Version des Artikels mit der unbelegten Behauptung, der Mann werde weltweit gesucht, die Fakten entstellt. Als unverhältnismässig bezeichnete der Presserat die Nennung des vollen Namens und die Veröffentlichung des Bildes durch den Tagesanzeiger Es hätte genügt, im Bericht die wirtschaftlich relativ unbedeutende Firma des Beschwerdeführers zu nennen.
 

Apple verklagt Amazon wegen Namen «App Store»

Ein neuer Streit unter Giganten im boomenden Geschäft mit Programmen für Smartphones und Tablet Computer ist ausgebrochen. Wenn‘s nach Apple ginge, sollte dem weltgrössten Online-Einzelhändler Amazon die Nutzung des Namens «Appstore» verboten werden.

In einer laut US-Medienberichten bereits am Freitag eingereichten Klage macht Apple die Markenrechte am Namen «App Store» für eine Software-Downloadplattform geltend. Der Vorstoss kam pünktlich zum Start von Amazons Dienst an diesem Dienstag. Der Online-Händler will in seinem «Appstore» Programme für das Google- Betriebssystem Android anbieten, zunächst nur für Nutzer in den USA.

Apple hatte seinen App Store mit Programmen für Geräte mit dem iOS- Betriebssystem wie iPhones und iPads 2008 gestartet und die Markenrechte an dem Namen beantragt. Die US-Patentbehörde gewährte sie bereits, allerdings ficht Konkurrent Microsoft die Entscheidung an. Apple erweiterte das App-Store- Angebot inzwischen um Programme seiner Mac-Computer.

Amazon nennt seine Plattform «Appstore», als ein Wort geschrieben. Nun wirft Apple dem Online-Händler vor, damit die Markenrechte zu verletzen und fordert Schadenersatz in nicht genannter Höhe.
 

SBB: Zensur für Nazi-Plakat der Jungen Grünen

Die Plakatwerbung der Jungen Grünen wurde öfters mal kritisiert, inhaltslose Kampagnen zu führen. Nun hat die Jungpartei ein aufsehenerregendes Plakatsujet gestaltet, dem die SBB ihre Zustimmung verweigert hat.

Das Plakat zeigte einen kahlköpfigen, mit Hakenkreuz tätowierten Neonazi von hinten. Unterlegt ist das Sujet mit dem Slogan: «Er wählt. Du auch?». Dies schreibt die NZZ am Montag. Das Plakat sollte ab Montag im Zürcher Hauptbahnhof hängen. Wie die Jungen Grünen am Sonntag mitteilten, verweigerte die SBB ihre Zustimmung. Nun hängt anstelle des Neonazi-Sujets ein Plakat, das einen stilisierten schwarz-weissen Hitler-Schattenriss zeigt.

Der SBB-Sprecher Renzo Cicillini begründete die Ablehnung des Sujets damit, dass der skizzierte Schnauz bedeutend weniger aggressiv sei, als das reale Foto mit dem Hakenkreuz und dem SS-Logo, wie 20 Minuten am Sonntag schreibt. Die Frage, ob ein Plakat gegen Sitte und Anstand verstosse, werde von Fall zu Fall geprüft. Das Minarett-Plakat der SVP zum Beispiel hinge bei der SBB nur in Städten ohne Aushangverbot.

Die Begründung der SBB, dass das Plakat die Gefühle ihrer Kunden verletzen könne, klingt für Alma Redzic, Präsidentin der Jungen Grünen, gemäss 20 Minuten nach «Doppelmoral». Beim Minarett-Plakat der SVP hätte dies offenbar keine Rolle gespielt. Bei den Jungen Grünen empfinde man es deshalb nach wie vor als Zensur, so Redzic.
 

Deutscher Dialogmarketingpreis: Zwei Schweizer Agenturen auf der Shortlist

85 Kampagnen haben es auf die Shortlist des Deutschen Dialogmarketing Preises 2011 geschafft. Zu den Finalisten gehören auch die Agentur am Flughafen aus Altenrhein und Assai Dialog + Digital.

Die Agentur am Flughafen ist auf der Shortlist mit dem selbstauflösenden Textilmailing für den Schweizerischen Textilverband. Assai Dialog + Digital mit der Kamapgen «Doppelt gebraucht» für Topcar Zug. Beide Agenturen stehen in der Kategorie D-A-CH International auf der Shortlist.
21 Agenturen aus dem deutschsprachigen Europa konkurrieren nun um die Trophäen, die am 15. April 2011 in Berlin verliehen werden.
 

Press’n’Relations übernimmt Pressearbeit für Fritz & Macziol

In Sachen Pressearbeit setzt der IT-Dienstleister Fritz & Macziol sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz auf die Unterstützung von Press’n’Relations. Daneben zeichnet die PR-Agentur an ihren Standorten Ulm und Zürich bei der Redaktion der Kundenzeitschrift «Newsware» sowie im Textbereich für die Nummer 5 der deutschen IT-Dienstleister verantwortlich.

Man habe einen Partner gesucht, der das Unternehmen verstehe und dem nicht mühsam erklären müsse, was ein Data Center sei, oder wie Cloud Computing funktioniere, fassst Fritz & Macziol-Geschäftsführer Heribert Fritz einen der wesentlichen Gründe für die Entscheidung zusammen. Zudem sei Press’n’Relations ausgezeichnet vernetzt und habe sich sowohl in Deutschland wie in der Schweiz einen Namen für qualitativ hochwertige Pressearbeit mit journalistischer Ausrichtung gemacht. Gemeinsam mit Press’n’Relations will Fritz mit der Pressearbeit künftig neben der IT-Fachpresse verstärkt auch Fachmedien anderer wichtiger Zielbranchen adressieren, wie etwa der Ver- und Entsorgungswirtschaft oder der Öffentlichen Verwaltung.
 

Notch Interactive: Zürcher holen Berner

Notch Interactive baut ihre Kreativ-Kraft aus: Im April stösst Jeff Gerber zur Zürcher Onlineagentur und wird die kreative Verantwortung übernehmen.

Der Berner war zuletzt bei Contexta als Interactive Creative Director für zahlreiche erfolgreiche Kampagnen mitverantwortlich und wurde bereits mehrfach auch international ausgezeichnet. Davor war Gerber neun Jahre bei der Crossmedia-Agentur Maxomedia in Bern tätig, zuletzt in der Funktion des Creative Director und als Mitglied der Geschäftsleitung. Das Kern-Team von
Notch Interactive habe mit dem Berner mit indonesischem Blut bereits an früherer Wirkungsstätte zusammengearbeitet und Preise abgeräumt, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.
 

Mach Basic: Tagespresse bleibt stabil

Die Tageszeitung ist bei der Schweizer Bevölkerung weiterhin beliebt – vor allem die Gratispresse, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung in ihrer Frühjahrsstudie Mach Basic 2011-1 ermittelt hat. Gleichzeitig wurde auch die Studie Mach Consumer 2011-1 publiziert.

Neun von zehn Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren lesen mehr oder weniger regelmässig Zeitung. Besonders beliebt sind nach wie vor Gratiszeitungen. Ein grosser Sprung nach vorn gelang dem Blick am Abend, der von neuen Lesern in der Zentral- und Ostschweiz profitierte. Gegenüber der Vorjahresperiode (2010-1) legte er um 50,6 Prozent auf 604'000 Leser zu. 20 Minuten führt weiterhin die Tabelle an und hat sich nach der Auflagenreduktion wieder stabilisiert. Bei den bezahlten Tageszeitungen liegt der Blick mit 623‘000 Lesern an der Spitze. Eine Einbusse musste dagegen erneut die Neue Zürcher Zeitung hinnehmen (287‘000/-8,3 Prozent). 

Detaillierte Tabelle: Tagespresse

Unterschiedlich präsentiert sich die Lage bei den am Sonntag erscheinenden Zeitungen. Positiv schnitten der SonntagsBlick (873'000/+0,6) und die Südostschweiz am Sonntag (108'000/+1,9 Prozent) ab. Federn lassen mussten dagegen die SonntagsZeitung (757'000/-5,0 Prozent), die NZZ am Sonntag (490'000/-3,7 Prozent) und der Sonntag (358'000/-3,5 Prozent).

Detaillierte Tabelle: Sonntagspresse

Mach Consumer 2011-1 publiziert – Mach Radar erscheint am 12. April

Mit der Mach Basic 2011-1 wird jeweils gleichzeitig die Studie Mach Consumer 2011-1 publiziert. Die Konsumstudie der Schweiz liefert konsumrelevante Angaben über die Leserschaften der Titel des Mach-Forschungssystems. Sie gibt zudem Auskünfte zu Einkaufsverhalten, Produktenutzung und Einstellungen der Wohnbevölkerung in der Schweiz und in Liechtenstein. Ab 12. April stehen ausserdem mit der Studie Mach Radar auch die psychografischen Informationen über die Mach-Grundgesamtheit zur Verfügung.

Eine Analyse zur Studie finden Abonnenten der Werbewoche im Media Trend Journal, das am Freitag, 25. März erscheint.  

(Darstellungen: Media Trend Journal; Teaserbild: Keystone.)

Wemf: MA Leader 2011 veröffentlicht
MA Leader 2011: Wer entscheidet was?

 

Werbeanstalt gewinnt See-Spital als neuen Kunden

Die Werbeanstalt hat einen neuen Kunden gewonnen. In einer Agenturevaluation hat sie die Marketing-Kommunikation des See-Spitals für sich entschieden.

Per 1. Januar 2011 haben die beiden Spitäler Zimmerberg und Sanitas am linken Zürichseeufer zum See-Spital fusioniert. Neu ist die Werbeanstalt für die Marketing-Kommunikation des See-Spitals verantwortlich. Erste Arbeiten werden bereits im Mai 2011 zu sehen sein.
 

Brand Support: Musik als Marketinginstrument übersehen

Marken nutzen die Emotionalität von Musik nicht ausreichend für ihre Marketingaktivitäten. So lautet das Ergebnis einer Studie zum Thema «Musik & Marken» der Musikberatungsfirma Brand Support aus Schwaig bei Nürnberg.

Musik spielt im Leben fast aller befragten Menschen eine wichtige Rolle. Dennoch können 80 Prozent der 500 Befragten im Alter zwischen 14 und 59 Jahren keine Marke nennen, die sie spontan mit dem Thema Musik assoziieren, so die Ergebnisse der Studie der Firma Brand Support. Das bedeute, dass Marken sich entweder nicht über Musik positionieren oder die musikalische Botschaft nicht richtig ankommt.

Eine Marke gibt es jedoch, die gemäss der Studie über das Thema Musik erfolgreich bei den Konsumenten ankommt: Coca Cola. Ein Drittel aller Befragten, denen überhaupt eine «Musikmarke» einfällt, nennen spontan Coca Cola. Wird Musik als Marketinginstrument zu wenig genutzt, oder schlicht von den Konsumenten nicht wahrgenommen? Es sei unglaublich, wie wenig dieses Potenzial genutzt werde in Zeiten, in denen in segmentierten Märkten verzweifelt nach identitätsstiftender Differenzierung gesucht werde, urteilt Brand Support CEO Christoph Pöschl. Daher habe man sich bei Brand Support entschlossen, das Thema weiter zu verfolgen. In einer neuen Studie soll nun identifiziert werden, welche Musikwelten für die großen Marken überhaupt in Frage kommen. Da Musik in Zukunft nicht nur für das Markenbild an sich, sondern auch für die Kundenbindung, beispielsweise im CRM eine wichtige Rolle spielen werde, hole sich die Firma nun noch den CRM-Spezialisten Defacto x aus Erlangen mit ins Boot.

Mit den Ergebnissen der ersten großen Studie zum Thema «Music & Brands» ist Anfang Mai zu rechnen.
 

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