ONZ schliesst erstes Geschäftsjahr besser als budgetiert ab

Die Obwalden und Nidwalden Zeitung ONZ ist gut gestartete. Ende Mai zählte die neue Zeitung 3‘010 Abonnenten und mehr als 25‘000 Leserinnen und Leser, die sich im Internet informieren.

Nach einem langsamen Start seien die Werbeeinnahmen in den vergangenen Monaten stark angewachsen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Verwaltungsrat der ONZ sei zuversichtlich, dass das junge Medienunternehmen bis in zwei Jahren Gewinne schreiben werde.

Die ONZ habe ihr erstes Geschäftsjahr auf den 31. Dezember 2010 mit einem Verlust von 1‘478‘000 Franken abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dieses Resultat sei rund 700‘000 Franken besser als ursprünglich budgetiert. Das Resultat sei durch zwei wesentliche Einsparungen zustande gekommen: Die Druck- und Distributionskosten seien tiefer als angenommen ausgefallen und auch der Personalaufwand sei kleiner gewesen als budgetiert. Massgebend beeinflusst worden seien die Minderausgaben zudem durch die kürzere operative Tätigkeit der ONZ, die im ersten Geschäftsjahr nicht wie budgetiert zwölf, sondern acht Monate betragen habe.

Die Werbeeinnahmen der ONZ zeigen gemäss Mitteilung einen klaren Aufwärtstrend. Am Ende des ersten Geschäftsjahres am 31. Dezember lagen die Inserateeinnahmen mit 704‘000 Franken tiefer als erwartet. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wurden mit bereits 492‘000 Franken die Ziele erreicht.

Aboziel im ersten Geschäftsjahr nicht erreicht

2‘131 Abonnenten erhielten Ende Dezember 2010 das Printout der ONZ jeden Dienstag und Freitag in den Briefkasten geliefert. Damit wurde das Aboziel des ersten Geschäftsjahres nicht erreicht, wie es weiter heisst. Seit Beginn des Jahres ist ein starker Aufwärtstrend bemerkbar. Die ONZ gewann innerhalb fünf Monaten fast 900 neue Abonnenten. Damit wurden die Erwartungen der ONZ-Verantwortlichen übertroffen. Per Ende Mai haben 3010 Leser die ONZ abonniert. Die Onlineausgabe lesen durchschnittlich 25‘000 einzelne Personen (Unique Clients) pro Monat. Bereits ein Drittel der Bevölkerung im Marktgebiet Nidwalden und Obwalden mit rund 75‘000 Einwohnern liest die ONZ somit online. Pro Monat generieren die Onlineleser über 300‘000 Seitenabfragen. Inbegriffen sind auch Zugriffe von Smartphones und Tablet-PCs.

 

Beat Schaller startet mit Systempass

Das neue Strategie- und Kommunikationsunternehmen des Ex-Infel-Chefs Beat Schaller tritt unter der Marke «Systempass» auf.

Systempass setzt auf passgenaue Systemlösungen für Unternehmen, Organisationen, Behörden und Persönlichkeiten in Strategie, Leadership, Management und Kommunikation, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. «Wirksame Entscheidungen in Management und Kommunikation für relevante Ziel- und Zeithorizonte erfordern die Kenntnis des Umfelds und die Bewertung von Einflüssen. Das eine kann ohne das andere weder gedacht noch umgesetzt werden», lässt sich der Inhaber und Gründer von Systempass zitieren. Zusammen mit Kunden pflegt er den Systemansatz ebenso «pragmatisch und praktisch» wie «wert- und ertragssteigernd».

Beat Schaller verfügt gemäss Mitteilung über ein breites und tiefes Knowhow in Management und Kommunikation auf strategischer und operativer Ebene im nationalen und internationalen Umfeld. Mandate stammen von privaten, öffentlich-rechtlichen und staatlichen Institutionen.
 

Roger Federer entspannt sich für Credit Suisse

Die Agentur Euro RSCG London hat für Credit Suisse einen weltweiten TV-Spot mit Roger Federer realisiert.

«Credit Suisse – Helping Roger Relax since 1981», so die Message des Werbefilmchen. Dementsprechend zeigt sich der Tennisprofi von seiner entspannten Seite. Gemäss Wuv.de hat Ridley Scott’s («Thelma und Louise») Tochter Jordan Scott Regie geführt.
 

Four. bewirbt den Bike-Sommer in Flims

Um die Vielseitigkeit der Bikedestination Flims darzustellen, hat die Zürcher Agentur Four. eine Plakat- und Print-Kampagne entwickelt.

Die Plakate werden in Zürich und Agglomeration in den Formaten F12 und F200 eingesetzt. Die Anzeigen erscheinen vor allem in Special-Interest-Titeln.

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Andreas Bärtsch (Geschäftsleitung, Marketing und Sales), Britta Kaula und Tobias Treichler (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Four. Werbeagentur: Björn Brinkmann und Philipp Sträuli (CD), Andrea Heierli (Grafik), Sandra Genge und Daniel Gerber (Beratung), Sven Scheuermeier (DTP), Fotografie: Gaudenz Danuser, Bildbearbeitung: Sota.

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Radio Argovia neu über DAB+ empfangbar

Nach dem Testlauf im Mai 2011 hat Radio Argovia am Mittwoch offiziell den Sendebetrieb mit DAB+ aufgenommen.

Das Privatradio aus dem Aargau wird dadurch neu zusätzlich in weiten Teilen der Deutschschweiz terrestrisch – also frei aus der Luft – zu empfangen sein. Radio Argovia setze damit seine Verbreitungsstrategie weiter um und ergänze die bestehenden Radio-Kanäle, heisst es in einer Mitteiung.

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Beobachter Natur: Peter Ackermann wird neuer Redaktionsleiter

Die Zeitschrift Beobachter Natur bekommt einen neuen Redaktionsleiter: Peter Ackermann übernimmt ab September 2011 als Nachfolger von Remo Leupin die Leitung der Zeitschrift.

Peter Ackermannbegann seine Karriere vor zehn Jahren als Reporter bei Annabelle. 2002 gewann er für seine Reportage «Spurlos verschwunden» den Zürcher Journalistenpreis. 2008 wurde der 40-Jährige als verantwortlicher Redaktionsleiter mit dem Tamedia-Förderpreis für seine konzeptionelle Arbeit bei dem Frauenmagazin ausgezeichnet. Seit zwei Jahren ist er stellvertretender Ressortleiter Reportagen.

Peter Ackermann tritt die Nachfolge von Remo Leupin an, der Beobachter Natur gemäss Mitteilung nach dem Start im vergangenen Jahr erfolgreich am Markt etabliert hat. Leupin, wechselt zur neuen Basler Online- und Wochenzeitung.
 

Ziegler Druck: Drei Nachfolger für Geschäftsleiter

Die Winterthurer Ziegler Druck- und Verlags-AG, die unter anderem den Landboten herausgibt, erhält drei neue Geschäftsleiter. Colette Gradwohl, Roger Tacheron und Willi Affolter ersetzen Geschäftsleiter Lothar Dostal, der Ende Jahr pensioniert wird.

Gradwohl, die seit 2006 als Chefredaktorin für den Landboten arbeitet, wird Geschäftsleiterin der Zeitung, wie der Verlag mitteilte. Für den Druckbereich wird Tacheron zuständig sein. Er leitet seit 2009 das Profitcenter Druck.  Affolter, der seit 2007 Finanzen und Personal führt, wird für den Bereich Dienste zuständig sein. Der 66-jährige Dostal führte den Verlag seit fast 13 Jahren. (SDA)
 

Publigroupe beteiligt sich an 4U Group

Die Werbevermarkterin Publigroupe übernimmt an der 4U Group und deren im Dezember 2010 lancierten Plattform Janzz.com eine Beteiligung von fünf Prozent.

Des Weiteren schliessen die Jobplattform und Publicitas einen umfassenden, nicht-exklusiven Vermittlungsvertrag für den Verkauf von Abonnementen und Firmenlösungen in der ganzen Schweiz ab, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Neben der Schweizer Seite plant Janzz.com in nächster Zeit weitere internationale Roll-Outs, welche Publicitas aktiv unterstützen wird.

Im Rahmen der Beteiligung wird Publigroupe-Konzernleitungsmitglied Beat Roeschlin Einsitz im Verwaltungsrat der 4uGroup nehmen.
 

Switch Junior Web Award 2011: Schweizer Schulklassen glänzen im Web

Am Junior Web Award zeichnete Switch am Dienstag 13 Schweizer Schulklassen für ihre Web-Projekte aus. Hauptsieger der Preisverleihung im Trafo Baden war eine Berufschul-Klasse aus Porrentury mit dem Projekt «Fat-Food»

Grosser Gewinner des diesjährigen Junior Web Award der Stiftung Switch ist gemäss Mitteilung «Fat-Food»: Eine informative und professionell umgesetzte Webseite der Klasse der Ecole des Métiers Techniques aus Porrentruy (JU) zu Ernährung und Fast Food. Das französischsprachige Projekt gewann bei der heutigen Preisverleihung im Kultur und Kongresszentrum Trafo Baden nebst dem 1. Preis in der Kategorie Sek II, den Programmier-Preis und den Jury-Preis. Aber auch sonst überzeugten die Schüler-Webseiten mit ihren Inhalten und der kreativen Umsetzung.

Im fünften Junior Web Award reichten über 200 Schulklassen aus der ganzen Schweiz Projekte ein. Ein öffentliches Voting vom 22. März bis 5. April vergab den Publikumspreis. Bei der hohen Qualität der Projekte hatte es die Jury anschliessend nicht leicht damit, den 1. bis 3. Preis in den Kategorien Primarschule, Sek I und Sek II zu ermitteln – genauso wenig wie die Sponsoren Swisscom und Google bei den Siegerklassen in «Usability» und «Programmierung».

> Zu den Ranglisten

Switch rief den Förderwettbewerb Junior Web Award 2007 ins Leben. Seit der Gründung wurden über 700 Projekte eingereicht. Er bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine eigene Website zu kreieren. Dabei üben sie spielerisch den Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien. Switch begleitet die teilnehmenden Schulklassen mit Informationsmaterial und bietet ein kindgerechtes CMS-Programm an, um die Webseite zu gestalten. Der Junior Web Award geht auch 2012 weiter: Ab dem 16. August 2011 können sich interessierte Lehrerinnen und Lehrer unter Juniorwebaward.ch für den nächsten Wettbewerb anmelden.
 

MTV Networks Schweiz streicht Astro TV aus dem Programm

MTV Networks Schweiz hat sich entschlossen, ab 1. September 2011 auf die Ausstrahlung von Astro TV zu verzichten.

«Wir sind davon überzeugt, mit dem Ersetzen von Astro TV durch populäre Comedy Central Formate den Wünschen von sowohl Zuschauern als auch Werbekunden und Plattformanbietern entgegenzukommen», lässt sich Roger Elsener, VP, Country Manager MTV Networks Schweiz, in einer Mitteilung vom Mittwoch zitieren. «Mit diesem Schritt schaffen wir auf allen unseren Sendern rund um die Uhr ein ansprechendes Programmumfeld, das uns von der Konkurrenz absetzt und das ausreichend Raum für das Wachstum von Zuschauermarktanteilen und Werbespendings bietet.»

«Shiva TV» startete im Jahr 2010 zunächst auf Viva und läuft aktuell Montag bis Freitag zwischen 22.10 Uhr und 0.10 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 22.15 Uhr und 0.15 Uhr auf Comedy Central. Die Programmplätze von «Shiva TV» werden ab September mit Shows wie «South Park», «My Name is Earl», «Little Britain» oder «Genial Daneben» gefüllt.

Mit der neuen Programmstrategie verbinde das Unternehmen höhere Erwartungen an die Marktanteilsentwicklungen dieser Sendplätze und entsprechend an die Umsatzentwicklung des verstärkten Qualitätsumfelds, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Plattformbetreiber in der Schweiz unterstützen diese programmliche Verbesserung.
 

Goldbach Media: Noch zwei Werbefenster für die Westschweiz

Nach TF1 wollen nun noch zwei weitere ausländische TV-Sender, der französische Station W9 und der luxemburgische TV-Anbieter AB1, je ein Werbefenster in die Westschweiz ausstrahlen. Dies wurde gestern an einem von Goldbach Media organisierten Roundtable-Gespräch bekannt.

Auf Anfrage bestätigte Raoul Gerber, Verkaufsleiter bei Goldbach Media, einen entsprechenden Bericht des Westschweizer Magazins ComIn. Gemäss Gerber wollen die beiden Newcomer ihre Werbefenster noch in diesem Jahr lancieren, die Starttermine sind allerdings noch offen.

In beiden Fällen muss vor allem noch die Verbreitung geklärt werden. AB1, der mit RTL9 verbunden ist, hat zwar bereits eine Zusage für die analoge Verbreitung im Genfer Kabelnetz Naxoo. Verhandlungen mit andern Kabelnetzbetreibern – insbesondere mit Cablecom und dem Stadtnetz von Lausanne, sind aber noch im Gang.

Anders W9, ein Schwestersender von M6, der in Frankreich nur im digitalen Bereich verbreitet wird, dort aber die Nummer 1 ist. Ob W9 in der Schweiz mit einer anologen Verbreitung rechnen kann, konnte Gerber noch nicht sagen. Immerhin ist W9 schon heute in Genf empfangbar – im digitalen Bereich von Naxoo. Der Sender bringe Serien und Doks, sei «frech und ganz auf ein junges Zielpublikum orientiert», sagt Gerber.

Als Vermarkter der beiden Fenster wurde Goldbach Media angefragt, sagte Gerber weiter. Das liegt nahe, da Goldbach bereits die Werbefenster von M6 und RTL9 vermarktet. «Uns würde dies helfen, da wir bei der jungen Zielgruppe stetig Zuschauer ans Internet und an Facebook verlieren.» Goldbach vermarktet in der Westschweiz neben M6 und RTL9 auch Cartoonnetwork und den Schweizer Privatsender TVM3.

Markus Knöpfli

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Mediaschneider übernimmt Mediaplus

Mediaschneider ist neu Mehrheitsaktionärin der Agenturgruppe Mediaplus in Bern. Die Zürcher Agentur hat die Mehrheitsbeteiligung anfangs Mai von der bisherigen Inhaberin Contexta übernommen.

Mediaschneider ist bereits seit 2007 Mehrheitseignerin der Agentur The Whole Media in Basel. Durch den Zukauf von Mediaplus gründet Urs Schneider, Inhaber von Mediaschneider, die grösste Agenturgruppe unabhängiger Schweizer Mediaagenturen mit den drei Standorten Basel, Bern und Zürich. Das Jahresvolumen der drei Agenturen liegt gemäss eigenen Angaben bei insgesamt über 250 Millionen. Bestehende Kunden werden auch weiterhin an den bisherigen Standorten betreut, wie Mediaschneider am Dienstag mitteilte. Mediaplus in Bern wird auch in Zukunft durch Mitinhaber Urs Rueb geführt. Die Verbindung soll das Know How in der strategischen Planung stärken und Synergien in den Bereichen Mediaeinkauf, Forschung und Ausbildung schaffen.

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