Zu guter Letzt: Printanzeige zum Leben erweckt

Dank Porsche wird aus Printanzeigen jetzt ein 3D-Erlebnis. Möglich macht's die Hologramm-Technik.

In Zeiten, in denen Printanzeigen durch das Werbemedium Video immer stärker unter Druck geraten, sind innovative Konzepte für die gute, alte Zeitschriftenwerbung gefragt. Die Agentur Cramer-Krasselt aus Chicago zeigt, in welche Richtung es gehen könnte und lanciert für den neuen Porsche 911 die erste Hologramm-Printkampagne der Welt.

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Gif: Theverge.com (Direktlink)

Das Medium Print wird allerdings in erster Linie dazu verwendet, die Plastikfolie zu transportieren, die danach zusammen mit einem Tablet zum eindrücklichen 911-Erlebnis verhilft. Die Folie wird zum Trichter gefaltet und auf diese Website gestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=7lR3x6i6nSg

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Man möchte es gerne noch selbst ausprobieren. Die Hologramm-Werbung erfunden hat Cramer-Krasselt aber nicht. Neu ist eigentlich nur, dass die Folie einer Zeitschrift beiliegt. So hat im Januar zum Beispiel JWT Japan für Kit Kat die Technik verwendet, um lernenden Studenten Glück zu wünschen (da «Kitto Katsu» so viel wie «wird mit Sicherheit gut gehen» bedeutet):

Eine Frage der Zeit, bis in der Schweiz die erste Hologramm-Beilage auftaucht. Vielleicht könnte man die Plastikfolien im Land der nachhaltigen Recycling-Weltmeister für die Folge-Kampagne ja wiederverwerten. (hae)

20 Minuten: Neue Redaktionsleitung

Der Medienverbund 20 Minuten verteilt die redaktionelle Verantwortung auf mehr Schultern und schafft eine neue Redaktionsleitung. Diese ist direkt der Chefredaktion unterstellt und umfasst Desirée Pomper, Lorenz Hanselmann und Stefan Ryser.

Die Chefredaktion von 20 Minuten besteht weiterhin aus Chefredaktor Marco Boselli, seinem Stellvertreter Gaudenz Looser sowie Marcel Zulauf. Hauptaufgabe der neuen Redaktionsleitung ist es, die Chefredaktion im Tagesgeschäft zu ergänzen, unterstützen und entlasten, aber auch die Einhaltung der in der Chefredaktion festgelegten Richtlinien zu gewährleisten. Zudem wird sie die Chefredaktion bei strategischen oder inhaltlichen Diskussionen unterstützen.

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Desirée Pomper, Lorenz Hanselmann und Stefan Ryser (v.l.)

Desirée Pomper hat in Genf internationale Beziehungen studiert und arbeitet seit 2009 im Ressort Inland & Politik von 20 Minuten; seit 2012 leitet sie dieses. 2014 bildete sie sich an der Columbia University Graduate School of Journalism in New York weiter. Lorenz Hanselmann studierte in Freiburg Medien- und Kommunikationswissenschaften und begann 2006 als Reporter bei 20 Minuten Bern, 2013 bis 2014 war er Reporterchef. Nach einem Abstecher zu Storyfilter.com kam er 2015 als Blattmacher zu 20 Minuten zurück. Stefan Ryser lancierte nach Stationen in der Werbung 2007 die Pendlerzeitung News als Produktionsleiter mit und war danach Produktionsleiter und Blattmacher bei 20 Minuten Friday, bevor er 2012 als Online-Blattmacher in den News-Journalismus zurückkehrte. Seit 2014 ist er Creative Director von 20 Minuten.

Chefredaktor Marco Boselli wurde von Tamedia auf Ende Jahr zum Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien ernannt. In seiner neuen Funktion als Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien wird er für die Redaktionskonzepte und Prozesse sämtlicher Pendlermedien von Tamedia im In- und Ausland sowie das gesamte Branding und Marketing von 20 Minuten, 20 minutes, Friday und Tilllate verantwortlich zeichnen. Nebst diesen Aufgaben bleibt Marco Boselli weiterhin Chefredaktor von 20 Minuten, Friday und Tilllate.

Marco Boselli in einer Mitteilung: «Nötig wurde diese Reorganisation durch die neuen Aufgaben, die auf mich zukommen, aber auch aus der Überzeugung, dass die inhaltliche Verantwortung für den anspruchsvollen und erfolgreichen 7/24-Betrieb von 20 Minuten auf mehr Köpfe verteilt werden muss. Ich gratuliere Desirée, Stefan und Lorenz ganz herzlich zu ihrer Beförderung und freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit mit Ihnen.»

Gieri Cavelty wird neuer SEM-Kommunikationschef

Gieri Cavelty wird neuer Chef des Stabsbereichs Information und Kommunikation im Staatssekretariat für Migration (SEM).

Der 39-Jährige hat Geschichte und Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich studiert. Er war seit 1998 in verschiedenen Medien journalistisch tätig, so auch als Bundeshausredaktor. Der Migrationspolitik galt dabei stets sein besonderes Interesse. Seit 2009 arbeitet Cavelty in Führungsfunktionen bei der Aargauer Zeitung. Zuerst als Ressortleiter Inland, seit 2011 als Blattmacher und in den letzten drei Jahren zudem in der Funktion des stellvertretenden Chefredaktors.

Gieri Cavelty tritt die Nachfolge von Gaby Szöllösy an, die seit dem 1. März 2016 Generalsekretärin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren ist. Cavelty wird seine Stelle im SEM spätestens am 1. Oktober 2016 antreten.

Foto: Nordwestschweiz
 

Werbewoche-Werber des Jahres: Jetzt Vorschläge einreichen

Wer soll am 27. Mai zum Werbewoche-Werber des Jahres gekürt werden? Reichen Sie jetzt Ihren Vorschlag ein!

Die Frist für die Einreichung läuft ab sofort bis Freitag, 8. April 2016. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag an: [email protected].

Aus Ihren Einreichungen wählt die Jury dann drei Nominierte aus, die wir in der Werbewoche 8/2016 und auf Werbewoche.ch vorstellen und Ihnen anschliessend zur Wahl stellen. Der Werbewoche-Werber des Jahres wird am 27. Mai 2016 am «Tag der Werbung» im Lausanner Musée Olympique gekürt.

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Die «Werbewoche-Werber des Jahres»-Jury 2016

Frank Bodin, Havas Worldwide, Werbewoche-Werber des Jahres 2009

Nadine Borter, Contexta, Werbewoche-Werberin des Jahres 2011

Peter Brönnimann, Freelancer, Werbewoche-Werber des Jahres 2013

Regula Bührer Fecker, Rod Kommunikation, Werbewoche-Werberin der Jahre 2010 und 2014

Christian Etter, Etter Studio

Alexander Jaggi, Jung von Matt/Limmat, Werbewoche-Werber des Jahres 2014

Curdin Janett, Publicis, Werbewoche-Werber des Jahres 2015

Dominique Magnusson, Wirz Werbung, Preisträgerin Young Lions Cyber 2015

Gabriel Mauron, Havas Genf

Valérie Pecalvel, Franz & René Freiburg

Sandy Pfuhl, Publicis, Preisträgerin Young ADC 2015 Film und Cyber

Urs Schneider, Mediaschneider, Werbewoche-Werber des Jahres 2012

Pius Walker, Walker Werbeagentur, Werbewoche-Werber des Jahres 2008

Kevin Zysset, Krieg Schlupp Partner Werbeagentur, Preisträger Young Lions Cyber 2015

Ringier kauft rumänisches Immobilienportal

Ringier erwirbt die Mehrheitsbeteiligung des grössten rumänischen Immobilienportals Imobiliare.ro. Die Akquisition stärkt das digitale Portfolio von Ringier in Rumänien.

Imobiliare.ro ist mit 103'000 gelisteten Immobilien laut Mitteilung das klar führende Immobilienportal unter den vergleichbaren Online-Marktplätzen des Landes. Mit dem Erwerb von Imobiliare.ro folgt Ringier Rumänien der globalen Unternehmensstrategie, den digitalen Geschäftsbereich sukzessive auszubauen. Weiter können Synergien mit bereits bestehenden Aktivitäten von Ringier in Rumänien geschaffen und ausgebaut werden.

Ringier übernimmt 87 Prozent der Anteile an Realmedia Network mit dem Immobilienportal Imobiliare.ro. Veräusserer sind die bisherigen Inhaber Broadhurst Investments Limited, Kurt Götz und die Geschäftsführer von Imobiliare.ro. Letztere werden als Minderheitsaktionäre und Führungskräfte am Unternehmen beteiligt bleiben.

Marc Walder, CEO Ringier: «Die Übernahme von Imobiliare.ro ist ein weiterer Schritt, unser Portfolio auch in Osteuropa konsequent zu transformieren und zu digitalisieren».

Die Transaktion wird per 31. März 2016 vollzogen. CEO von Imobiliare.ro bleibt der aktuelle Geschäftsführer Adrian Mihail Erimescu: «Ich bin sehr stolz, dass Imobiliare.ro, das vor 16 Jahren als Online-Projekt in Timisoara ins Leben gerufen wurde, jetzt Teil von einem der grössten Medienkonzerne in Europa wird. Diese Transaktion wird es uns ermöglichen, auf internationales Know-how zuzugreifen und nationale sowie globale Synergien innerhalb der Ringier Gruppe zu nutzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns diese Transaktion ermöglichen wird, unseren Kunden und Usern noch bessere Dienstleistungen zu bieten und Imobiliare.ro zu einem Weltklasse-Immobilienportal auszubauen.»

Ringier ist seit 1992 in Rumänien tätig. Ringier Rumänien zählt heute mit über 400 Mitarbeitern zu den führenden internationalen Verlagshäusern des Landes und betreibt über 30 Printprodukte und Online Plattformen, darunter Libertatea, eine Zeitung im Tabloid-Format, sowie das Modemagazin Elle.

Furrerhugi eröffnet Büro in Lugano

Die inhabergeführte Agentur Furrerhugi ist seit Februar mit einem eigenen Büro in Lugano neu auch in der italienischsprachigen Schweiz präsent. Angelo Geninazzi, langjähriger Leiter des Economiesuisse-Büros in Lugano, leitet das Tessiner Büro.

Nach der Eröffnung eines eigenen Büros in Lausanne im vergangenen Herbst (Werbewoche.ch berichtete) hat die inhabergeführte Agentur für Public Affairs und Corporate Communication nun auch in der italienischen Schweiz Fuss gefasst. Seit 1. Februar betreibt sie in Lugano ein Büro unter der Verantwortung von Angelo Geninazzi, Ökonom und langjähriger Leiter der Economiesuisse-Niederlassung in der italienischen Schweiz. Die Tessiner Niederlassung betreut bereits erste Mandate.

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Angelo Geninazzi (Foto: ZVG)

Die geografische und sprachliche Entfernung zwischen der italienischen Schweiz und der Deutschschweiz seien Herausforderung und Chance zugleich, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Notwenigkeit Brücken zwischen den beiden Regionen zu schlagen werde immer wichtiger und unumgänglicher.

Partner & Partner für Twint: Kampagne mit Beat Schlatter und Marc Sway

Nach dem erfolgreichen Launch der Marke Twint bei ausgewählten Innovatoren im 2015 legt die Postfinance-Tochter dieses Jahr nach. Mit einer Kampagne, die für jede Sprachregion individuell umgesetzt wird.

«New School versus Old School» lautet der Aufhänger der aktuellen Twint-Kampagne 2016. Wer für was steht, erkennt man schnell: In den Spots verkörpern Mark Sway und Beat Schlatter in der Deutschschweiz, Yann Lambiel und seine parodierten Persönlichkeiten in der Romandie sowie Fans des HC Ambrì-Piotta und des HC Lugano im Tessin die beiden Zahlungsmethoden. «Der Fokus im letzten Jahr lag vor allem im Aufbau von Akzeptanzstellen und dem Vorbereiten und Aufbau eines Marktes, den es noch nicht gab. Dieses Jahr wird Twint nun über diese Stories in einer Kampagne, am POS und mit regionalen Events einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht», erklärt Luc Holzach, Strategieberater und Junior-Partner der Agentur Partner & Partner.

Mit einem Augenzwinkern steht der Sänger Marc Sway für cleveres, bargeldloses und der Schauspieler Beat Schlatter für umständliches, altmodisches Zahlen. In der Romandie ist der Schauspieler Yann Lambiel derjenige, der seine Figuren (im Spot sind das Christian Constantin und Pascal Couchepin) von Twint überzeugen will. Im Tessin bildet die alte Rivalität zwischen den Eishockey-Clubs von Lugano und Ambrì-Piotta Kern der «New School versus Old School» Geschichte. Damit demonstriert Twint seine lokale Verankerung und seinen Anspruch, die schweizerische Lösung im Mobile Payment zu sein. Die Vorteile des digitalen Portemonnaies, wie sich Twint selbstbewusst nennt, werden auf sympathische Art dargestellt.

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Die kreative Umsetzung der von Partner & Partner entwickelten Storyline erfolgte gemeinsam mit den Protagonisten in den jeweiligen Sprachregionen. «Dank unserem Collaborative Creation Process ist die Identifikation bei den involvierten Persönlichkeiten viel höher und die Geschichten für die Marke und das Publikum glaubwürdiger», erläutert der Creative Director Benno Maggi. Die erste Welle dieser Publikumskampagne startete im März 2016 und bleibt mit TV, Plakaten, Online, Guerillamassnahmen, PR und Social Media über vier Wochen on air.

Verantwortlich bei Twint: Michael Hügli (Gesamtverantwortung/ Marketingleitung), Evelyn Schneider Reyes (Projektleitung Kommunikation), Christine Kilchör (Messen/Events). Verantwortlich bei Partner & Partner: Luc Holzach (Strategie/Beratung), Benno Maggi (Beratung/CD), Martina Sager (Projektleitung), Federica Mele (AD), Lea Züllig (Grafik Design), Matthias Ziegler (Text), Andreas Beugger (Grafik Design/Animation); Who’s McQueen (Videoproduktion), Patrick Karpiczenko (Regie); Oppenheim & Partner (PR); MediaSchneider (Media), Webrepublic (Online).
 

Tradition schafft Vertrauen

Schweizer Konsumenten halten ihren Lieblingsmarken auch in turbulenten Zeiten die Treue. Dies belegen die aktuellen Resultate der jährlichen Marktforschungsstudie «Most Trusted Brands» von Reader’s Digest.

Bereits zum 16. Mal führte das Medien- und Marketingunternehmen Reader’s Digest die repräsentative Umfrage unter Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten durch. Ob Raiffeisen bei den Banken, Die Mobiliar bei den Versicherungen, Ricola bei den Bonbons, Bico bei den Matratzen oder Coop bei den Tankstellen – das einmal gefasste Vertrauen bleibt. Auch Nivea, seit Jahren die beliebteste Marke in der Kategorie «Kosmetik», konnte den Titel als Most Trusted Brand verteidigen. Eine traditionsreiche Marke verkraftet einen Skandal In der Kategorie «Automobile» hat VW den Vorjahressieger Toyota wieder an der Spitze abgelöst. Dem Abgasskandal des letzten Jahres zum Trotz halten die Schweizerinnen und Schweizer dem deutschen Traditionsunternehmen die Treue. Dabei wird deutlich: Eine starke Marke ist eine längerfristige Wertanlage. Bei den Haushalts- und Küchengeräten hat die einheimische Marke V-Zug ihre Führungsposition verteidigt.

Auch in einer – infolge der Frankenstärke – schwierigen Wirtschaftslage haben es ausländische Marken schwer, das Vertrauen der Schweizer Konsumenten zu gewinnen. «Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass es sich für ein Unternehmen lohnt, längerfristig in das Vertrauen der eigenen Kunden zu investieren», sagt Urs Anderegg, Business Manager von Reader’s Digest Schweiz. «Wer als Unternehmer nachhaltig plant, kann sich mit seiner Marke gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.»

Most Trusted Brands 2016
Kategorie Most Trusted Brand 2016 Nennungen in Prozent Marken-nennungen je Kat.
Alkoholfreie Getränke Coca-Cola 19 109
Automobile VW 9 56
Banken/Finanzdienstleister Raiffeisen 19 74
Bekleidung H&M 9 223
Bonbons Ricola 25 78
Haushalt-/Küchengeräte V-ZUG 14 98
Kaffee Nespresso 27 111
Kosmetik Nivea 19 147
Krankenkassen CSS 10 69
Kreditkarten Visa 25 33
Lebensversicherungen SwissLife 10 42
Matratzen Bico 21 99
Naturheilmittel/Homöopathie Similasan 11 132
Optiker/Brillenmarken Fielmann 31 194
Outdoor/Sport Ochsner 7 130
Sachversicherungen Die Mobiliar 24 32
Tankstellen/Benzin Coop 22 48
TV/Kabel/Internet/Mobilfunk Swisscom 42 80
Vitaminprodukte Burgerstein 7 111
Waschmittel Ariel 12 65

Unterschiede zwischen Jung und Alt?

Neben den bereits bekannten Siegern gibt es aber auch neue Gewinner. Das schwedische Textilhandelsunternehmen H&M konnte sich in der Kategorie «Bekleidung» als neue Most Trusted Brand gegen Charles Vögele durchsetzen. Obwohl H&M vor allem das Publikum zwischen 18 und 39 Jahren anspricht, fühlen sich auch die über 60-Jährigen der Marke nahe. Auch in anderen Kategorien gibt es bei der gefühlten Nähe zu einer Marke keine signifikanten Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Teilnehmenden, auch wenn bei vielen das bereits gefasste Vertrauen in eine Marke mit fortschreitendem Alter mitwächst.

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Zur Studie «Most Trusted Brands» von Reader’s Digest

«Most Trusted Brands» ist eine unabhängige Studie und misst seit 2001 jährlich das Markenvertrauen von Verbrauchern. Sie zählt zu den etabliertesten und grössten Verbraucherstudien, ist Vorreiterin für andere Studien dieser Art und als Markenmonitor anerkannt. Einzigartig bleibt der Ansatz, die Markenfrage ungestützt, also ohne jegliche Markenvorgabe zu stellen. Die Konsumenten allein geben preis, welche Vertrauensmarke bei ihnen ganz oben steht. Die 1800 Personen, die Reader’s Digest dieses Jahr in der Schweiz befragte, nannten insgesamt 1931 verschiedene Marken, die sie persönlich für besonders vertrauenswürdig halten.

Fotograf und Verleger Fernand Rausser gestorben

Der Berner Fotograf und Verleger Fernand Rausser ist tot. Rausser, der seine Karriere als Fotograf für Publikationen wie Ferment, CH-Magazin und Die Woche startete, starb am Karfreitag im Alter von 89 Jahren, wie seine Familie am Mittwoch mitteilte.

Als freischaffender Fotograf illustrierte Rausser ab den 1950er Jahren eine Vielzahl von Fotobänden, etwa auch im Mondo-Verlag, und fotografierte für grosse Schweizer Firmen wie SBB, Nestlé und Swissair. Für seine Fotografien wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Paul-Haupt-Preis. Der Verleger Rausser gab 2002 beispielsweise die dreisprachige Publikation «Bern/Berne – Kaleidoskop eines Kantons» heraus und gründete 2003 im Berner Vorort Bolligen seinen eigenen Verlag mit dem Namen Wegwarte. Rausser war auch als Cartoonist, Zeichner und Maler tätig. 1996 erschien unter dem Titel «Augenblicke – Der Fotograf Fernand Sepp Rausser» ein Buch, das sich dem Schaffen Raussers widmet. (SDA)

Foto: BZ Berner Zeitung

«Madame Etoile» verlässt SRF 3 nach 25 Jahren

Nach einem Vierteljahrhundert im Äther ist das Wochenhoroskop von Monica Kissling alias Madame Etoile Ende Juli zum letzten Mal auf Radio SRF 3 zu hören.

Seit 1991 blickt Monica Kissling jede Woche für die Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 3 in die Sterne. Aktuell ist die Sendung montags um 09.40 Uhr zu hören. Im Bestreben, dem Sender ein noch klareres Profil zu verleihen, hat Radio SRF 3 entschieden, die Rubrik per Ende Juli 2016 einzustellen.

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Monica Kissling alias Madame Etoile (Foto: Madameetoile.ch)

Pascal Scherrer, Publizistischer Leiter von Radio SRF 3: «Monica Kissling hat in all den Jahren sehr viel Herzblut ins Wochenhoroskop gesteckt und unseren Sender mitgeprägt. Wir blicken gemeinsam auf eine aussergewöhnlich lange Erfolgsgeschichte zurück. Ich danke Monica Kissling für den grossen Einsatz und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg mit ihren Projekten.»

Monica Kissling in einer Mitteilung zu ihrem Abschied: «Ich schliesse das Kapitel mit vielen guten Erinnerungen. Toll, dass SRF 3 den Mut zu diesem damals völlig neuen Format hatte und ihm so lange treu blieb! Ein besonderes Dankeschön geht auch an meine Hörerinnen und Hörer, die mir stets viel positives Feedback gaben.»

Schweizer Bezahl-Apps: Drei Viertel laufen auf iPhones

Die meisten Nutzer von Finanz-Apps in der Schweiz haben ein Handy von Apple. Das zeigen Recherchen der Handelszeitung.

Bei der Bezahl-App Paymit liege der Apple-Anteil bei gut drei Vierteln aller Installationen. Die UBS nennt gegenüber der Zeitung einen Anteil von 75 Prozent, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sogar 77 Prozent. Den hohen Anteil begründet ein Vertreter der ZKB damit, dass Apple-Kunden deutlich Bezahl-App-affiner seien als Besitzer von Telefonen mit dem Google-System Android.

Gemäss aktuellen Zahlen der Y&R Group laufen derzeit rund 42 Prozent aller Handys in der Schweiz mit Apples Betriebssystem iOS. 48 Prozent haben Android, die restlichen 10 Prozent Nischensysteme wie Windows oder Blackberry OS. Auch andere Finanz-Apps weisen Anteile aus, die deutlich über Apples Schweizer Marktanteil bei Smartphones liegen. Bei Twint liege der iPhone-Anteil bei zwei Dritteln, die Postfinance habe 71 Prozent und die Handy-App der Migros Bank 60 Prozent Apple-Anteil.

 

Zu guter Letzt: Hot Cousine

Fast etwas wehmütig schauen wir nach Österreich: Dort herrscht EM-Euphorie. Entsprechend gut lassen sich die Akteure in der Werbung einsetzen. Beispiel: Media Markt.

Eine Premiere: Fussballerisch sind die Österreicher zu beneiden. Angeführt vom Schweizer Trainer Marcel Koller hat sich die Nationalmannschaft erstmals seit 1964 wieder auf dem sportlichen Weg – und ziemlich souverän – für eine Europameisterschaft qualifiziert. Das Land schaut voller Vorfreude und mit durchaus ambitionierten Erwartungen auf die kommende Endrunde in Frankreich.

Derweilen hakt es hierzulande an allen Ecken und Enden. Nicht erst seit den zwei bedenklichen Testspielen gegen Irland und Bosnien. Die Schweiz hat sich zwar auch qualifiziert, vermochte dabei aber während der gesamten Qualifikation kaum zu überzeugen. Der heutige Top-Kommentar auf 20minuten.ch scheint besonders vielen Lesern aus dem Herzen zu sprechen: «Muss man an der EM eigentlich teilnehmen oder kann man sich auch abmelden?» fragt User Roque.

Die Hoffnung stirbt aber wie immer zuletzt – vielleicht geschehen ja noch Wunder. Oder vielleicht wird nach der Rückkehr von Xherdan Shaqiri zumindest endlich der diesjährigen Torflaute ein Ende gesetzt. Denn längst ist klar: Von Verfügbarkeit und Form des vielgescholtenen Nati-Stars hängt offenbar etwas gar viel ab im Schweizer Spiel nach vorne. Zumindest die Form stimmt: Bei Stoke City hat er an der Seite des Österreichers Marko Arnautovic zu alter Stärke zurück gefunden.

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Auch Arnautovic ist in seiner Landesauswahl ein Schlüsselspieler und Hoffnungsträger für das kommende Frankreich-Abenteuer. Noch sprechen wir Schweizer zwar mit Sicherheit besser Französisch, aber auch da holen unsere östlichen Nachbarn in Windeseile auf. Das lehrt uns die Agentur Dirnberger de Felice Grüber mit ihrer neusten Media-Markt-Kampagne. Der dümmlich-angehauchte Stil der Werbung des Elektronik-Grosshändlers hat DACH-übergreifend eines gemeinsam: Am Ende müssen wir doch lachen. Verstohlen. (hae)
 

https://www.youtube.com/watch?v=m_djmz6TKbI

https://www.youtube.com/watch?v=-Pd3VUQlYks

https://www.youtube.com/watch?v=UKSl04g6-io

https://www.youtube.com/watch?v=l1zYk1aEy44

https://www.youtube.com/watch?v=aaw1ZmMWfjk

https://www.youtube.com/watch?v=QWrcYXy03IE

https://www.youtube.com/watch?v=K5BhNW9Yvl4

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