Zu guter Letzt: Aschenputtel und der Froschkönig gemeinsam gegen Schwarzarbeit

Ab sofort sind es Aschenputtel und der Froschkönig, die in modernen Adaptionen der Märchen der Gebrüder Grimm gegen Schwarzarbeit protestieren und sich bundesweit in TV, Print und Online für die ordnungsgemässe Anmeldung von Haushaltshilfen einsetzen.

Zum bereits dritten Mal stehen die Marionetten der Augsburger Puppenkiste im Mittelpunkt der jährlichen Kampagne der Minijob-Zentrale, die seit 2012 von Serviceplan Berlin konzipiert und realisiert werden. Nachdem bereits Schneewittchen, Dornröschen, Rotkäppchen im Jahr 2014 (Werbewoche.ch berichtete), sowie Rapunzel und Frau Holle im Jahr 2015 in ihren humorvollen und inzwischen mehrfach ausgezeichneten Auftritten ein Zeichen gegen Schwarzarbeit setzten, engagieren sich in diesem Jahr Aschenputtel und der Froschkönig als «Testimonials» für die Rechte von Minijobbern in Privathaushalten.

Ab sofort sind zwei neue Spots sind auf ARD, VOX, RTL und Sat.1 zu sehen. Sie zeigen in der bekannten Kampagnenmechanik mit traditioneller Puppentheater-Optik und viel Wortwitz, weshalb die Anmeldung einer Haushaltshilfe gemäss des etablierten Claims so «märchenhaft einfach» klappt und vor allem sinnvoll ist: etwa wegen des Unfallversicherungsschutzes für Minijobber oder der Steuerersparnis für den Arbeitgeber. Auch die «Haushaltsjob-Börse» – das Jobportal der Minijob-Zentrale, das unter Haushaltsjob-boerse.de bundesweit kostenlos bei der Suche nach Haushaltshilfen oder Minijobs im Privathaushalt hilft – wird thematisiert. (uma)
 

In Print und Online sind 2016 die bisherigen «Allstars» des Marionettentheaters im Einsatz für die Minijob-Zentrale: Die besten Motive der vergangenen beiden Jahre erscheinen nochmals in diversen Magazinen und Zeitschriften wie Freundin, Tina, Mein schöner Garten, Donna oder Bella sowie auf Facebook und verschiedenen Online-Portalen, darunter spiegel.de, bild.de, focus.de, gutefrage.net, helpster.de, rtl.de, amica.de oder fitforfun.de.

Die Kampagne wurde erneut unter dem Lead von Serviceplan Berlin von mehreren Agenturen der Serviceplan Gruppe realisiert: Verantwortlich für die Umsetzung in Berlin ist das Team um die Geschäftsführer Benedikt Göttert und Jörg Ihlau mit Claudia Díaz (Teamleitung) und Michael Johne (Kreativdirektion). Die klassische Mediaplanung übernahm Mediaplus im Haus der Kommunikation Hamburg unter der Führung von Andreas Fuhlisch mit dem Team um Jana Dreger. Online-Media sowie Performance- und Suchmaschinenmarketing realisierte das Team von Plan.Net Hamburg um Geschäftsführerin Diana Degraa mit Niko Hirte. Auf Kundenseite verantwortlich zeichnen Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale, und Heinz-Günter Held, der für die Minijob-Zentrale zuständige Geschäftsführer der Knappschaft-Bahn-See. Den Etat der Knappschaft-Bahn-See betreut Serviceplan Berlin seit dem Jahr 2012. Seit Ende 2012 stieg die Zahl der offiziell angemeldeten Minijobber in Privathaushalten um knapp 19 Prozent auf aktuell 296‘326 Anmeldungen zum Jahresende 2015. Ausgezeichnet wurde die Kampagne 2014 mit der PR-Klappe in Silber und dem Politikaward für die beste Werbekampagne einer öffentlichen Institution sowie 2015 mit dem Deutschen Dialogmarketing Preis in Bronze.

Twitter sichert sich NFL-Streamingrechte

Twitter hat sich die Online-Rechte für Donnerstags- Spiele der American-Football-Liga NFL gesichert.

Der Kurznachrichtendienst habe sich in einem Bieterwettstreit unter anderem gegen den Telekom- und Medienkonzern Verizon und den Online-Riesen Amazon durchgesetzt, schrieben der Finanzdienst Bloomberg und das Technologieblog Recode am Dienstag. Die Übertragungen könnten für Twitter für eine Gelegenheit sein, mehr Internet- Nutzer anzulocken und ihnen eine Plattform zum Kommentieren des Geschehens zu bieten. Der Zufluss neuer Mitglieder bei dem Dienst ebbte zuletzt ab. Im vergangenen Quartal gab es erstmals einen Rückgang bei der Zahl aktiver Nutzer. Zunächst wurde nicht bekannt, was sich Twitter die Rechte kosten lässt.
Auch Facebook soll sich zeitweise für die Spiele der NFL am Donnerstag interessiert haben – dann aber aus dem Bieterwettstreit ausgestiegen sein. Die Rechte für die TV-Übertragungen liegen bei den Sendern CBS und NBC. Auch sie werden die Spiele online zeigen können. (SDA)
 

Pink Elefant: Neuer visueller Auftritt für Extramet

In Zusammenarbeit mit dem Kunden Extramet hat Cordelia Hagi mit Pink Elefant den neuen visuellen Auftritt der Firma erarbeitet.

Das unabhängige Familienunternehmen Extramet modernisiert ihren Markenauftritt: Der Schweizer Hersteller von stranggepressten Hartmetallrohlingen tritt ab Mitte März mit einem neuen Corporate Design auf. Die Weiterentwicklung des Firmenlogos soll die Bedeutung des Wandels von der Hartmetallfabrik zum Lösungspartner für die Hightech-Industrie unterstreichen. Zeitgleich stellt das Unternehmen ihre neuen Branchenlösungen und ihre Mitarbeiter in den Fokus.

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Zu Beginn des Projekts wurde das bis anhin bestehende Erscheinungsbild der Firma kritisch hinterfragt. Man kam zu der Erkenntnis, dass die Diskrepanz zwischen dem alten Erscheinungsbild und der aktuellen Marktpositionierung der Firma zu gross ist. Während beim alten Auftritt primär das Produkt (Hartmetall) im Fokus stand, betone der neue Auftritt die Positionierung von Extramet als innovativer Lösungspartner für die Hightech-Industrie.

So wurde in einem think.tank eine neue Storyline entwickelt, welche das Image der Firma besser widerspiegelt und Emotionen weckt. Die neue Kampagne «Helden der Arbeit» zeigt mittels fünf Erfolgsstorys Extramet-Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, die innovative Lösungen für Kunden aus diversen Branchen erarbeiten. Das neue harmonisierte Corporate Design und die neue Bildsprache werden zukünftig zusätzlich die Markenwerte Innovation, Hightech-Qualität und Lösungspartner unterstreichen. Extramet präsentierte den neuen Auftritt erstmals an der internationalen Fachmesse für Schleiftechnik Grind Tec in Augsburg.

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Pink Elefant war bei diesem Auftrag für die Projektleitung, Planung, Konzeption und Umsetzung vom neuen Markenauftritt der Firma Extramet verantwortlich. Der initiale think.tank wurde von Cordelia Hagi organisiert.

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Verantwortlich bei Extramet: Hans-Jörg Mihm (CEO), Bruno Mauron, Katja Gut (Verantwortliche Marketing).Verantwortlich bei Pink Elefant: Cordelia Hagi (Inhaberin), Rolf Kleeb (Projektleitung), Sarah (Konzeption, CD), Gregory Anthony Zagkos (Website), Wali (Layout). Fotos: Jean-Jaques Ruchti. Druck: Vögeli AG.
 

Comqed: «Dein Kredit: Einfach Cembra.»

Cembra Money Bank startet die zweite Werbekampagne mit Christa Rigozzi als Markenbotschafterin.

Wer einen sinnvollen Kredit möchte, für den ist Cembra Money Bank die richtige Partnerin: Das macht der neue Claim «Dein Kredit: Einfach Cembra.» deutlich. Denn bei Cembra ist es eben «Dein Kredit»: individuell, diskret und persönlich. Die Kreditberatung läuft dabei auf Augenhöhe zwischen Bank und Kunde ab – «Einfach Cembra.»

Cembras Markenbotschafterin Christa Rigozzi präsentiert in der neuen Werbekampagne als Moderatorin diverse Situationen, bei denen eine Kreditaufnahme ein sinnvolle Lösung sein kann: ein grösseres Auto nach dem Familienzuwachs, ein Umzug in eine neue Wohnung, eine Investition in die Zukunft mit einer Weiterbildung und kleinere Renovationen im Eigenheim.

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In der Schweiz weiten Kampagne sind zwei von vier Visuals als 22 Sekunden dauernde Online-Spots umgesetzt. Alle vier Motive sind als Anzeigen, Plakate und online zu sehen. Die erste Kampagnenwelle mit Sujet Auto und Umzug startet am 4. April.

Verantwortlich bei Cembra Money Bank: Marco Giardina (Marketing Director Direct Business), Peter Schnellmann (Leiter Direct Business), Manuela Wanzek (Head of Marketing & CRM), Philip Treyer (Online Design & SEA Specialist). Verantwortlich bei Comqed: Tomas Rozas, (CD), Bettina Dührkoop (Strategie), Roman Steinacher (Beratung), Bruno Breitenmoser (Produktion), Ursula Trottmann (DTP). Fotografie und Film: Jonathan Heyer, Zürich.
 

Aus BPR wird Ka Boom

Was vor 25 Jahren mit einem kleinen Team begann, ist heute eine schweizweit tätige Werbeagentur mit 40 Mitarbeitenden. Die St. Galler Agentur BPR gibt sich zum Jubiläum Namen: Ka Boom.

Eigentlich erstaunlich: In der Geschäftswelt ist BPR national bekannt, doch was die Abkürzung BPR bedeutet, weiss laut Mitteilung kaum jemand. BPR steht für «Bischof Public Relations» oder besser: Es stand dafür, als Marcel F. Bischof 1991 BPR gründete. Der Gründer hat das Unternehmen längst verlassen, die Abkürzung ist geblieben – auch als der heutige Inhaber und CEO Andreas Schweiss die Firma 2012 übernahm. Unter seiner Führung ist die St. Galler Fullservice-Agentur von zehn auf 40 Mitarbeitende gewachsen. Die Kunden von BPR sind in verschiedenen Branchen und Regionen zu Hause – vom grossen Detailhändler bis zur lokalen Autogarage. Und so verschieden diese Unternehmen sind, eines haben sie gemeinsam. Sie erhalten am Montag Post von einer Firma, von der sie noch nie gehört haben: Ka Boom. Ka steht für Kommunikationsagentur, Boom für Aufschwung.

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Animator der geordneten Leere

Geboren in Polen, gehört Sebastian Onufszak heute zu den renommiertesten deutsch-polnischen Illustratoren und Designern. Seit 2009 arbeitet er als selbstständiger Art Director für internationale Kunden wie Mercedes, Adidas, Karl Lagerfeld, Ray Ban, Adobe, IBM und ProSieben. Für die Werbewoche hat er das aktuelle Titelbild gestaltet.

Als einer der Stars der New-Media-Welt hat Sebastian Onufszak an der Grafik16 in Zurich ausgestellt. Seine Designs, Musikvideos und Plakate strotzen vor Lebensfreude – die vielschichtigen Farbspiele und Illustrationen stechen ins Auge. An der Grafik16, der grossten Werkschau fur Grafik und visuelle Ausdrucksformen in der Schweiz, hat Onufszak eines seiner Werke vorgestellt.

Leere, um sie zu füllen

Ganz in Schwarz erscheint Sebastian Onufszak an der Grafik16 – abgesehen von roten Socken. Sein schwarz gekleideter Auftritt ist ein offensichtlicher Widerspruch zu seiner Arbeit – farbenfroh, lebendig und interaktiv. ≪Das stimmt≫, meint er lachend, ≪ich suche wohl unbewusst diese Gegenpole.≫ Entsprechend ist auch seine Visitenkarte lediglich ein weisses Stuck Papier, auf dem in schwarzer, schnorkelloser Schrift sein Name und Kontaktdaten stehen – eine Berufsbezeichnung oder sonstige weitere Angaben sucht man darauf vergeblich. Diese Einfarbigkeit erganzt ein komplett aufgeraumter Schreibtisch. ≪Da darf gar nix drauf liegen≫, betont Onufszak. Er sei nicht der Typ fur kreatives Chaos, er brauche Ordnung. ≪Ich benotige die Leere, um sie zu fullen≫, meint er nach einigem Nachdenken. Um eine neue Gestaltung zu entwickeln, brauche er Ruhe. Diese Grundlage sei fur ihn wie ein weisses Blatt Papier, das es zu fullen gilt. ≪Inspirieren lasse ich mich aber doch sehr gerne≫, fugt er abwagend hinzu, ≪ohne funktioniert es nicht.≫ An der Grafik16 hofft er, viele Inspiration zu finden.

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Inspiriert von neuer Technologie

Sehr fruh ist Sebastian Onufszak mit seinen Eltern von Polen nach Deutschland ausgewandert. Sein Vater studierte Fotografie und Grafikdesign an der Kunstakademie in Breslau. ≪Das hiess damals im Osten nicht Grafikdesign, sondern angewandte Kunst, oder so≫, fuhrt er aus. Dass sein Vater mit Illustrationen gearbeitet hat, hat Onufszak stark beeinflusst. Bereits als kleines Kind hat er die grafischen Arbeiten seines Vaters mitbekommen. ≪Ichsass immer mit dabei und hab ihm bei der Arbeit zugesehen≫, erzahlt er. Das ware wohl der Hauptgrund, warum er nun ebenfalls in dieses Metier gekommen sei, meint er ruckblickend. Sein Vater war sein Vorbild, aber spater dann auch seine Herausforderung – ≪ich wollte Neues ausprobieren, und damit dann naturlich auch besser werden≫, erzahlt Onufszak. Eigentlich sei es ihm dabei aber nicht um einen Konkurrenzgedanken gegangen, sondern einfach darum, technologische Innovationen auszuprobieren und damit Neues zu schaffen. Uberhaupt wagt Onufszak grundsatzlich alles genau ab, pruft und verwirft, sucht Hintergrunde und deren Gegenperspektive zu erkennen. So hinterfragt Onufszak auch seine Arbeit und deren Zukunft. Heute mit 38 Jahren und einer 16-jahrigen Tochter beginne er sich naturlich zu fragen, wann er selber von der jungeren Generation uberholt werde, nicht mehr mithalten konne mit den Innovationen. ≪Wahrend meine Tochter Sprachnachrichten verschickt und in Sekundenschnelle auf Whatsapp ganze Romane schreibt, tippe ich immer noch mit zwei Fingern muhsam eine SMS≫, meint er selbstironisch dazu. Sein Vater beispielsweise sei noch mit langsamen Schnitten in Filmen und grosstenteils entspannter Filmmusik aufgewachsen, heute dominiert Geschwindigkeit. ≪Als MTV-Generation ist man aufgewachsen mit schnell geschnittenen Musikvideos und -clips – wir haben uns daran gewohnt≫, konstatiert Onufszak. So werde das auch mit den nachsten Generationen weitergehen, neue Technologien entstehen, an die sich die jungeren Generationen jeweils relativ schnell anpassen, die alteren jedoch irgendwann unweigerlich zurucklassen. Noch ist Onufszak aber voll dran am Puls der Zeit und nutzt sehr gerne jegliche neue Technologie fur seinen Beruf. Er lasst sich gerne von Innovationen inspirieren, gibt gleichzeitig aber bereits seine Erfahrungen als Grafiker an Kommunikationsdesignstudenten an der Augsburger Hochschule weiter, wo er Motion Graphics unterrichtet. Vor allem aber ist er ehrlich erfreut und beeindruckt von den Leistungen und Talenten, die er dadurch erkennen und fordern kann. Neue Technologien und Innovationen im Bereich Bewegtbild sind aber nicht nur eine Inspirationsquelle fur Onufszak. Er sieht vor allem auch deren Bandbreite an Moglichkeiten fur seine grafische Arbeit, ist sich gleichzeitig aber auch sicher, dass diese Veranderungen sich auf die Kommunikation und damit auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben auswirken konnen.

Funkstörung und Heidi Klum

Sebastian Onufszak hat klassisches Grafikdesign studiert, sich aber bereits da hauptsachlich mit Neuen Medien beschaftigt. Nach unterschiedlichen Stationen als Art Director und Creative Director in Designburos und Animationsstudios hat er sich als freischaffender Designer selbststandig gemacht. Heute arbeitet er an diversen Projekten fur Kunden wie Audi, ProSieben, Ray Ban oder Adobe. ≪Ich arbeite meist von zu Hause, hab da mein Buro eingerichtet und geniesse das einfach≫, fasst er kurz zusammen. Was er halt besonders schon finde, sei fur unterschiedliche Branchen zu arbeiten. So sei man standig an etwas anderem dran. Diese Wechsel inspirieren ihn immer wieder von Neuem. Seine Inspiration fur die ausgestellte Arbeit an der Grafik16 holte Onufszak bei der Musikband Funkstorung. Das Duo hat Onufszak wahrend seiner Studienzeit gehort. Speziell eines der Musikvideos aus der damaligen Zeit hat ihn fasziniert – ≪genau diese Art der Animation wollte ich selber gestalten ≫, fuhrt er aus. Die daraus entstandene Arbeit stell er nun an der Grafik16 aus. Sie besteht aus 96 Frames, herausgenommen aus seinem Musikvideo fur ≪Laid Out≫. Onufszak hat die gesamte Diskografie chronologisch dargestellt; sowohl die Farben der Cover, Symbole als auch Textfragmente aus den Lyrics sind abstrakt visualisiert. Mittels QR-Code kann man sich das Video per Smartphone anschauen. Darauf basiert auch seine Inspiration grosstenteils: ≪Musikvideos zu machen, ist fur mich das Grosste – die gestalterische Freiheit, die man bei diesen Projekten hat≫, erzahlt er begeistert. So besteht auch seine hauptsachliche Arbeit in den Konzepten fur Bewegtbilder. Eines seiner letzten Projekte war das TV-Show-Package fur ≪Germany’s Next Topmodel≫ in Deutschland. Die grafischen Animationen hat Onufszak aber meist nicht am Set, sondern zu Hause entwickelt. Unterwegs ist Sebastian Onufszak allerdings trotzdem immer wieder fur seine Projekte – in New York, San Francisco, Munchen oder Los Angeles halt er sich vereinzelt auf. Fur McDonald’s musste er kurzfristig ans Set nach Mexiko fliegen, um direkt vor Ort Illustrationen fur einen Werbespot zu konzipieren. ≪Das war ziemlich spontan. Ich bekam einen Anruf und musste gleich am nachsten Tag nach Mexiko fliegen. Dort angekommen, musste ich erstmal einen Schreibtisch und Zeichenunterlagen besorgen≫, erzahlt er. Das war eine der spannendsten Reisen fur ihn. Ansonsten musse er meist nicht direkt vor Ort sein. Inspiration konne er sich auch im ≪kleinen≫ Augsburg holen – auch wenn er den personlichen Kontakt jeweils sehr schatze.

Ursina Maurer

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Einige der Werke von Sebastian Onufszak: Der Adobe-Löwen von 2015 sowie die Illustration «Never Hide» für Ray Ban und die Animation für «„Germany’s next Topmodel», Pro Sieben.

Digitaler denn je …
Die Grafik16 ist eine wichtige Werkschau für Grafikdesign und visuelle Ausdrucksformen in der Schweiz. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten von über 130 nationalen und vereinzelt internationalen Grafikern, Illustratoren, Typografen, visuellen Gestaltern, Game Designern und Künstlern. Stargäste waren 2016 der kalifornische Künstler und Schöpfer des BunnyKitty, Dave «Persue» Ross, und die deutsche Pop-Art-Legende Jim Avignon, «der schnellste Maler der Welt» und Begründer der «Cheap Art». Teil der Grafik16 war die Sonderschau #Game16. Sie zeigte Beiträge von 3 Kunsthochschulen, 11 Studios und 53 Designern und Produzenten. Neben den ausgestellten Werken fanden auch an der diesjährigen Werkschau zahlreiche Live-Paintings und Perfomances mit bekannten Künstlern statt. Der Trend: Ein einst analoges Handwerk wird mehr und mehr ein digitales. Den international renommierten Designer, Illustrator und Art Director Sebastian Onufszak hat Lidia Panio ausgewählt. Panio betreute die Bereiche Application Design, Web Design, Motion Graphic Design, Interaction Design und Mapping. Sie arbeitet in der digitalen Wirtschaft für renommierte Firmen, Agenturen und internationale Marken. Sebastian Onufszak stieg bald nach Abschluss seines Kommunikationsdesign-Studiums zum Art Director und später Creative Director in verschiedenen Designbüros und Animationsstudios auf. Danach wagte er 2009 den Sprung in die kreative Freiheit als selbstständiger Designer. Seither hat seine Leidenschaft für expressives Design hochrangigen Kunden wie Adidas, IBM, Ray Ban oder Karl Lagerfeld gedient. Seine kommerziellen und persönlichen Arbeiten wurden in zahlreichen Büchern, Magazinen und Ausstellungen veröffentlicht. Als Dozent für Bewegtbild an der Hochschule Augsburg bildet er die nächste junge Generation von Designern aus.
 

CEO Eric Tveter im neuen TV-Spot von UPC Cablecom

Eric Tveter, CEO von UPC Cablecom und UPC Austria, ist im neuen TV-Spot von UPC Cablecom zu sehen. Somit ist er bereits zum dritten Mal Teil einer Werbekampagne des Unternehmens.

Der TV-Spot handelt von der sehr guten Kundenzufriedenheit des Unternehmens. Die Kunden bewerten upc cablecom bei der Kundenzufriedenheit seit mehr als zwei Jahren konstant mit mehr als acht von zehn möglichen Punkten und hat damit auch im Vergleich mit anderen Schweizer Telekommunikationsunternehmen beste Werte. Damit will sich Tveter jedoch nicht zufrieden geben. Seine Absicht, diesen Wert in Zukunft weiter zu steigern, kommt im Spot ebenfalls zur Sprache. Der Amerikaner tritt im Spot an der Seite von Stéphanie Berger auf, der Marken-Botschafterin des Unternehmens. Dabei kommt es zu einem amüsanten Missverständnis. Die Dreharbeiten für den Spot wurden von Manifesto ausgeführt, das Konzept stammt aus der Feder der Werbeagentur Scholz & Friends Schweiz. Zu sehen ist er unter anderem auf Sat.1, RTL oder Tele Züri.
 

Züriost: Neues Newsportal für Zürcher Oberland

Das neue News- und Serviceportal Züriost für das Zürcher Oberland und den Grossraum Winterthur ist am Montag, 4. April 2016, aufgeschaltet worden. Redaktionelle Leistungen aus der Region sind künftig grösstenteils kostenpflichtig.

Zol.ch, Avu.ch, Regio.ch, Glattaler.ch oder Stadinews.ch waren gestern: Seit heute werden die Zürcher Oberland Medien nur noch mit dem neuen News- und Serviceportal Züriost online sein. Der Internetauftritt wird jetzt als eigenständiges Produkt betrieben. Dies erlaubt nicht nur, dass es von den Zeitungen emanzipiert, sondern ermöglicht auch, ihm ein eigenes Profil zu geben. Auf der neuen Plattform werden die Zeitungen noch in Form von E-Papers zu finden sein. Der Inhalt von Züriost wird gemeinsam von den Redaktionen an den drei Standorten Wetzikon, Dübendorf und Winterthur geliefert, wobei ein Kernteam von sechs Redaktorinnen und Redaktoren den Auftritt im digitalen Netz steuert.

Der Fokus bei Züriost wird auf aktuelle Nachrichten und Hintergründe zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport aus dem Zürcher Oberland und dem Grossraum Winterthur gelegt. Ziel ist es, die Reichweite des neuen Portals über die 150'000 Leserinnen und Leser hinaus zu steigern, die bis heute zu den Nutzern der bisherigen fünf Online-Auftritte gehört haben. Mit monatlich rund vier Millionen Klicks ist die Site «Zürcher Oberländer» unter Zol.ch das mit Abstand grösste Regionalportal im Kanton Zürich gewesen.

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Bezahlpflicht wird eingeführt

Mit der Lancierung von Züriost wird auch die Bezahlpflicht für redaktionelle Leistungen aus der Region eingeführt. Die bisherigen Tageszeitungsabonnenten erhalten Zugriff
auf alle Inhalte. Mit dem günstigeren Digitalabo sollen laut Mitteilung neue Kunden gewonnen werden, die auf die Papierausgaben und das E-Paper verzichten und sich allein auf die Online-Inhalte beschränken wollen.

Neues Firmenlogo

Seit Montag treten die Zürcher Oberland Medien und ihre Produkte auch in einem neuen einheitlichen Kleid auf. So wurde nicht nur das Firmenlogo angepasst, sondern auch die Titel der Tages- und Wochenzeitungen wurden grafisch überarbeitet.
 An den sogenannten Köpfen soll nun optisch erkennbar sein, dass die Tageszeitungen Zürcher Oberländer und Anzeiger von Uster sowie die Wochenblätter Regio.ch, Glattaler/Volketswiler und Winterthurer Stadtanzeiger aus demselben Haus stammen. Ausserdem konnte der Oberländer Musiker Bligg als Markenbotschafter für Züriost gewonnen werden.
 

Westiform macht Admeira sichtbar

Die Vermarktungsfirma von Swisscom, Ringier und SRG heisst Admeira. Westiform macht die neue Marke am bisherigen Hauptsitz von publisuisse in Bern bei Tag und Nacht sichtbar.

Der Name Admeira spielt mit dem englischen Begriff Advertising (Werbung) und dem rätoromanischen Wort Meira, was «Ziel» bedeutet. Am bisherigen Hauptsitz von Publisuisse in Bern macht Westiform die neue Marke sichtbar. Dazu demontierte das Schweizer Beschriftungsunternehmen die alten Publisuisse Dach-Schriftzüge. Anschliessend installierte es die neuen Admeira Leuchtschriften mittels Kranmontage in luftiger Höhe. Die einzelnen Buchstaben sind 1,10 Meter hoch und erstrecken sich über eine Länge von 6,63 Metern. Für höchste Energieeffizienz ist die Lichtwerbung mit LEDs der neuesten Generation ausgeleuchtet und mittels Fernbedienung dimmbar.

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Zu guter Letzt: Ruhender Abfall

Bevor es im März dem Abfall an den Kragen ging, setzte ihn Y&R gekonnt in Szene.

Die NGO Surfrider Foundation hat sich dem Schutz von Küsten und Gewässern verschrieben. 1984 in den USA aus einer Not heraus gegründet, hat die Organisation heute weltweit nationale Ableger, die vor Ort für saubere Strände sorgen. Erreicht wird das Ziel durch Aufklärungsarbeit, Forschung, Lobbyarbeit – aber auch durch konkrete Aktionen, also «Handanlegen». So gibt es beispielsweise die Europäischen Aufräumtage, an denen die Strände vom Müll befreit werden. Dieses Jahr vom 17. bis 20. März – also bereits vorbei. In Erinnerung bleibt die Kampagne, welche für diese Aktion mobilisert hat. Kreiert wurde sie von Y&R Paris. Message: Lass den Müll nicht ruhen. Auch wenn er sich am Strand offensichtlich ziemlich wohl fühlt. Übrigens: Abfall darf auch ausserhalb der «Clean Up Days» eingesammelt werden. Selbst wenn er noch so bequem daliegt. (hae)

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zigarettenstummel
flaschen

Ogilvy: Lancierungskampagne für Energy Milk

Für die neue Emmi Energy Milk High Protein kreierte Ogilvy Zürich die Lancierungskampagne. Um- und eingesetzt wird die buchstäblich starke Idee im Print, auf E-Boards/E-Pannels und über diverse Onlinekanäle.

Emmi führt schon seit rund zwei Jahrzehnten ein erfolgreiches Sortiment an Engery Milk Drinks. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen werden nun noch von zwei weiteren Produkten ergänzt, die nicht nur Energie, sondern dank einer Extraportion Protein auch die Kraft ankurbeln sollen. Angesprochen werden mit dieser Sortimentserweiterung vor allem männliche Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren.

https://www.youtube.com/watch?v=WjwEtMymCRY

Für die Lancierung von Emmi Energy Milk High Protein entwickelte Ogilvy eine Animation, Print-Inserate, Online-Werbemittel und die neue Website Emmi-energy-milk.ch. Im Zentrum steht ein Key-Visual, das die Kraft, die einem die neue Energy Milk von Emmi verleiht, in einer starken werberischen Übertreibung und mit einem entsprechend grossen Augenzwinkern, dramatisiert. Mit der Aufforderung, den Superman in sich zu wecken, wird die Zielgruppe direkt angesprochen und über einen Online-Wettbewerb in die Kommunikation involviert.

Die Grundidee, nämlich unmögliche Powerübungen dank der Extraportion Protein auf witzige Art und Weise möglich zu machen, wurde ebenfalls auf Online-Werbemittel übertragen und ausgebaut. Hier wird ab Mai zum Mitmachen animiert. Mittels Video, Bilder oder Sprüchen können die User ihre eigenen Beiträge sharen.

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Verantwortlich bei Emmi: Thomas Heller (Leiter Marketing Schweiz), Jolanda Vögeli (Group Brand Manager), Mirjam Muri (Brand Manager), Jeanine Mauerhofer (Brand Manager).
Verantwortliche Agentur: Ogilvy Zürich.
 

VBZ Trafficmedia präsentiert Werbewirkungsstudie

Mit einem neuen Studienansatz untersuchte VBZ Trafficmedia die Wirkung der Werbung auf und in Tram und Bus. Dazu wurde ein unbekanntes Getränk nur bei den Verkehrsbetrieben Zürich beworben.

VBZ Trafficmedia untersuchte in den letzten Jahren mehrmals bei Fahrgästen und Passanten die Beachtungswerte von ausgewählten Werbekampagnen. Die positiven Resultate konnten allerdings nie eindeutig nur der Werbung auf Tram und Bus zugeordnet werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Neu wurde deshalb erforscht, was eine Kampagne bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) unbeeinflusst von anderen Werbeeindrücken auslöst. Umgesetzt wurde die Studie mit Yocoto, einem neuen, vorher völlig unbekannten Getränk.

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Der Markteintritt von Yotoco erfolgte im Sommer 2015. Die Lancierungskampagne mit einem Mediawert von 74'000 Franken wurde acht Wochen lang ausschliesslich bei den VBZ geschaltet. Berücksichtigt wurden Tram und Bus, Aussen- und Innenflächen. Zugleich wurden Degustationen an Verkaufspunkten durchgeführt. Im Anschluss an die Kampagne führte das Marktforschungsinstitut Demoscope eine Strassenumfrage durch. Zudem wertete Yotoco den Erfolg der Degustationen und die weiteren Auswirkungen der Kampagne aus.

Die wichtigsten Erkenntnisse

– 14 Prozent der Befragten erinnerten sich gestützt an das vorher unbekannte Produkt Yotoco. Bei der jungen Zielgruppe (15 bis 24 Jahre) waren es 17 Prozent

– 17 Prozent der Umfrageteilnehmer bestätigten Werbung für Yotoco gesehen zu haben. Bei der jungen Zielgruppe (15 bis 24 Jahre) erinnerten sich sogar 22 Prozent an mindestens ein Werbemittel.

– An acht Degustationen wurden über 4‘200 Flaschen abgegeben. Die meisten Besucher erwähnten, durch die Tram- und Buskampagne darauf aufmerksam geworden zu sein.
– Die Besucherzahlen auf der Webseite von Yotoco stiegen während der Kampagnendauer markant um bis zu 140 Prozent an.

– Händler kontaktierten Yotoco, um das Getränk in ihr Sortiment aufzunehmen.

– Medien meldeten sich bei Yotoco mit Interviewanfragen. 

 

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