Neue Sender bei Swisscom TV

Swisscom baut das TV-Angebot aus. Ab sofort stehen allen Kunden mit 3+, Collection, Rai Sport 2 und Boing vier zusätzliche Sender zur Verfügung.

Zudem habe Swisscom zwei neue HD-Sender im Angebot, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung: ORF eins HD sowie ORF 2 HD. Das mobile Fernsehen werde ausserdem per 14. September um die Sender 3+, ORF 2, Super RTL, Sport 1, 3sat, BR, SWR, WDR, Sixx, Arte de, Arte fr sowie RTL 9 erweitert.
 

Servus TV wächst

Seit dem Vermarktungsstart durch Channel Media Anfang Jahr ist Servus TV in der Deutschen Schweiz in der Zielgruppe Personen 15 bis 59 Jahre kontinuierlich gewachsen.

Im zweiten Quartal 2011 habe der Sender einen Marktanteil von 0.1 Prozent erreicht und die Netto-Reichweite sei vom ersten zum zweiten Quartal 2011 von 275’30 auf 299‘000 gestiegen, heisst es in einer Mitteilung. Servus TV werde auch deutlich länger genutzt: Gegenüber dem ersten Quartal 2011 habe sich die Nutzung in Minuten fast verdoppelt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer schauen im Durchschnitt 65.5 Minuten Servus TV.

Servus TV, ein Unternehmen von Red Bull Media House mit Sitz in Salzburg, bietet seit Anfang Jahr exklusiv für die Schweiz ein Werbefenster an.
 

Radio Basel: Christian Heeb steigt aus

Christian Heeb steigt per 24. Oktober bei Radio Basel aus. Der Mitbegründer des Basler Lokalsenders will seine Anteile an seinen Partner Karlheinz Kögel übertragen.

Radio Basel richtet sich neu aus. Christian Heeb, der vor rund zwei Jahren zusammen mit Karlheinz Kögel Radio Basel gegründet und gestartet hat, scheidet am 24. Oktober 2011 anlässlich des zweijährigen Jubiläums des Senderstarts aus dem Unternehmen aus, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Kögel wird künftig mehr als 99.9 Prozent der Radio Basel-Aktien halten. Er will den Sender in eine neue Zukunft führen. Der dem Uvek zur Genehmigung vorgelegte Übergang soll es ermöglichen, für die Zukunft Kooperationslösungen bei der Vermarktung zu suchen, welche Radio Basel wirtschaftlich stärken.

Radio Basel habe seit Umsetzung des anspruchsvollen Neukonzeptes vor zwei Jahren kontinuierlich an Reichweite hinzugewonnen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das ehrgeizige Ziel von über 100‘000 Nutzern sei im Frühjahr 2011 gleich für mehrere Monate erreicht und gehalten worden, Radio Basel übertreffe damit deutlich die Akzeptanz sämtlicher Vorgänger. Die unabhängige Radio Basel-Gruppe, die keine Beteiligungen an weiteren Sendern halte, habe bisher ohne Verbund mit anderen Veranstaltern operiert. Das Unternehmen sei ohne jede Verpflichtung gegenüber Banken oder Dritten. Der Sender sei ausschliesslich von den beiden bisherigen Partnern getragen worden.

Die Regierungen beider Basel und das Bundesamt für Kommunikation wurden gemäss Mitteilung umfassend über diesen Entscheid informiert.

Heeb wollte zu seinem Ausstieg auf Anfrage der SDA nicht näher Stellung nehmen, da noch nicht die gesamte Redaktion informiert sei und das Gesuch beim Bund noch nicht online sei. Das Radio werde jedenfalls nicht verkauft, sondern er steige aus. Nach fünf Jahren Arbeit für diesen Sender sei es Zeit für eine Pause – von Ruhestand mochte er indes nicht reden.
 

Urs Fitze wird neuer Bereichsleiter Fiktion von SRF

Urs Fitze, derzeit Leiter Koordination TV bei der SRG in Bern, wird per 1. November 2011 Bereichsleiter Fiktion von SRF.

Urs Fitze übernimmt per 1. November 2011 die Bereichsleitung Fiktion innerhalb der Abteilung Kultur von Schweizer Radio und Fernsehen. Damit sind ihm die drei Redaktionen Pacte und Koproduktionen, Fernsehfilm und Serie sowie Einkauf Film und Serien unterstellt, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Seit Anfang 2011 war Fitze als Leiter Koordination TV bei der SRG-Generaldirektion für Filmproduktionen im Rahmen des «Pacte de l'audiovisuel», für nationale Fernsehprojekte und internationale Kontakte verantwortlich. Davor war der studierte Filmwissenschaftler während rund zwanzig Jahren für Kultur- und Unterhaltungsformate des Schweizer Fernsehens tätig, zunächst als Regisseur, danach als Redaktor, Produzent und stellvertretender Redaktionsleiter, zuletzt als Programmentwickler für die Abteilungen Kultur und Unterhaltung. In dieser Zeit entstanden erfolgreiche Formate wie «Einfachluxuriös», «Die grössten Schweizer Hits», «Giacobbo / Müller», «SF bi de Lüt», «Die lange Nacht des Schweizer Films» und verschiedene Themenschwerpunkte in der Kultur.

Mit Peter Studhalter, der bisher die Bereichsleitung Fiktion sowie die Redaktionsleitung Fernsehfilm und Serie wahrgenommen hat, laufen Gespräche über künftige Aufgaben bei koproduzierten Krimis.

 

Yahoo entlässt Konzernchefin Carol Bartz

Das Führungsgremium des Internet-Konzerns Yahoo hat Konzernchefin Carol Bartz gefeuert. Als Interims-Chef sei Finanzchef Tim Morse ernannt worden und die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger starte umgehend, erklärte der Konzern am Dienstag.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mit der Situation vertrauten Personen erfuhr, schrieb Bartz in einer Mitteilung an die Angestellten, dass der Vorsitzende des Führungsgremiums sie per Telefon entlassen habe.

Bartz war 2009 bei Yahoo an die Spitze gerückt. In ihre Zeit fällt die Kooperation mit dem Software-Konzern Microsoft bei der Internetsuche. Trotz des starken Partners tut sich Yahoo schwer, sich gegen den grösseren Konkurrenten Google zu behaupten. Zuletzt schwächelte ausgerechnet das wichtige Geschäft mit grafischen Werbeanzeigen. (SDA)
 

Michael Lutz wird Kommunikationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft Baselland

Die Staatsanwaltschaft Baselland verfügt neu über eine Medienstelle. Kommunikationsbeauftragter ist Michael Lutz, der seine Tätigkeit am 1. September aufgenommen hat.

Die Medienstelle wurde im Zuge der Neuorganisation der Staatsanwaltschaft geschaffen, wie diese am Mittwoch mitteilte. Der 40-jährige Lutz war zuvor bei den SBB sowie beim Verband Angestellte Schweiz tätig gewesen, wo er auch Kommunikationserfahrung sammelte, und bildete sich in Unternehmenskommunikation weiter. (SDA)
 

Jung von Matt/Limmat: Neuauftritt für die Schweizer Bauern kreiert

Der Schweizer Bauernverband lanciert eine neue Kampagne, die von Jung von Matt/Limmat realisiert wurde. Herzstück des Auftritts sind vier TV-Spots, für die Bettina Oberli als Regisseurin gewonnen werden konnte.

Im Zentrum des neuen Auftritts stehen die Bauern und ihre Leistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen, so die Agentur in einer Mitteilung. Sie positionieren sich als talentierte Alleskönner, die das Zeug zum Experten haben und in den unterschiedlichsten Fachbereichen glänzen. Sie präsentieren sich dabei in den für die Schweizer Bauern typischen Edelweiss-Hemden.

Herzstück des Auftritts sind gemäss Mitteilung die TV-Spots, für die Bettina Oberli als Regisseurin gewonnen werden konnte. Sie feierte Kino-Erfolge mit Filmen wie «Die Herbstzeitlosen» und «Tannöd» und gewann zahlreiche Auszeichnungen. Zudem sass Oberli bei der diesjährigen Ausgabe des Filmfestivals Locarno in der Hauptjury. Für Oberli ist das Werbeengagement in dieser Form eine Premiere.

Neben den TV-Spots wurden auch Print- und Plakatsujets realisiert.

Verantwortlich bei den Schweizer Bauern: Urs Schneider (Stv. Direktor SBV, Leiter Kommunikation), Sandra Helfenstein (Stv. Leiterin Kommunikation SBV), Markus Rediger (Geschäftsführer Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (ECD), Samuel Christ (Text), Patrick Beeli (Art Direction), Tobias Wirz (Grafik),  Ilonka Galliard (Agency Producer), Deborah Herzig (Art Buying), Rolf Helfenstein, Nicolas Schoberth, Florence Studer, Roman Meister (Beratung), Cyrill Hauser, Philipp Bühler (PR),  Bettina Oberli (Regie),  Michael Saxer (Kamera), Shinging Pictures (Produktion), Stefan Minder (Foto), Jingle Jungle (Sound),

 

Jahrbuch der Werbung erscheint ab März 2012 in neuem Format

Nach 48 Jahrgängen in klassischem DIN-A4 beginnt für das Jahrbuch der Werbung mit Erscheinen des 49. Bandes in Sachen Format eine neue Epoche.

Ganze drei Zentimeter gehe das Jahrbuch in die Breite, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das möge nicht viel erscheinen. Zusammen mit einer neuen Seitengestaltung werde hier aber eben doch sehr viel neuer Platz gewonnen. Was für die Wettbewerbsteilnehmer interessant sein dürfte, vergrößerten sich doch dadurch die ins Buch aufgenommenen Abbildungen der Einreichungen um durchschnittlich 30 Prozent.

Trotz des neuen Formates bleiben Buchpreis sowie die Kosten bei Aufnahme ins Buch für Wettbewerbsteilnehmer unverändert, wie es weiter heisst. Die tatsächliche Titelgestaltung des Jahrbuchs soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Wettbewerbsteilnehmer können sich online auf Jdw.de anhand von Musterseiten über die neue Seitengestaltung und die neuen Abbildungsgrößen informieren.

Noch bis zum 7. Oktober können Arbeiten für den aktuellen Wettbewerb eingereicht werden. Das Jahrbuch der Werbung, Band 49 erscheint im März 2012.
 

SF: «Club» neu mit Karin Frei und Mona Vetsch

Die Redaktionsleitung und Moderation beim «Club» sind neu geregelt. Karin Frei von DRS 1 übernimmt als Nachfolgerin von Christine Maier die Redaktionsleitung und Moderation. Die zweite Moderationsstelle des «Club» besetzt Mona Vetsch in der Nachfolge von Röbi Koller.

Dies teilte SRF am Mittwoch mit. Die 1969 geborene Karin Frei arbeitet seit 1992 für Schweizer Radio DRS. Sie war bis 1994 als Redaktorin und Moderatorin bei DRS 3 tätig. Ab 1996 moderierte die Luzernerin auf DRS 1 das Abend- und Nachtprogramm, ehe sie 2004 als Moderatorin und Redaktorin zur Hintergrundsendung «Doppelpunkt» wechselte. Seit 2009 ist sie parallel dazu Gastgeberin der Talksendung «Persönlich». Frei ist Buchautorin und verfügt über ein abgeschlossenes Phil.-I.-Studium in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Völkerrecht.

Die 36-jährige Mona Vetsch ist seit 1997 bei Schweizer Radio und Fernsehen. Als Moderatorin und Redaktorin arbeitete sie für verschiedene Formate, unter anderen für «Oops!», «Weekend Music» und «Pisa – Kampf der Kantone». Für die Sendung «Quer» war Vetsch als Aussenmoderatorin und Stellvertretung von Patrick Rohr tätig. Seit 2004 arbeitet sie für die SF-Reportage-Serie «Fernweh» und präsentierte verschiedene Langzeitreportagen von «SF Spezial». Mona Vetsch ist Moderatorin der Morgensendung von DRS 3 und war von 2003 bis Anfang 2010 Gastgeberin der DRS 3-Gesprächssendung «Focus», deren Redaktion sie drei Jahre leitete. Als freie Autorin arbeitete sie für diverse Printmedien. Die Ostschweizerin absolvierte die Wirtschaftsmaturität und studierte vier Jahre Politikwissenschaften, Soziologie und europäische Volksliteratur an der Universität Zürich.
 

Komet: «Not my first love affair»

Wer sich für eine Uhr aus der Traditions-Manufaktur Armin Strom entscheidet, hat die meisten «Liebesbeziehungen» zu symbolhaften Status-Uhrenmarken bereits hinter sich. Unter diesem Motto hat Komet für ein neues Kommunikationskonzept für die Bieler Uhren von Armin Strom entwickelt.

Der Slogan für das neue Konzept lautet dementsprechend: «Not my first love affair». Auf Inseraten rückt das designgeladene Bildkonzept die Uhr prominent ins Zentrum. Dabei sollen das feine Handwerk, die detailgetreue Verarbeitung bester Materialien und die hohe Präzision zur Geltung kommen.

Verantwortlich bei Armin Strom: Serge Michel (CEO). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Tamara Janes (Grafik), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Bettina Ammann (Beratung).
 

Transparenz über BaZ-Besitzverhältnisse gefordert – Presserat heisst Beschwerde gut

Der Presserat hat eine Reihe von Beschwerden gegen die Basler Zeitung Medien gutgeheissen und fordert, dass der Verleger Moritz Suter offenlegen soll, ob er alleiniger Besitzer der Basler Zeitung BaZ ist oder ob im Hintergrund noch weitere Personen das Sagen haben.

In der Regel reichten zwar Angaben über die Beteiligungsstruktur, um abzuschätzen, wer eine Aktiengesellschaft beherrscht. Dies schreibt der Presserat in seinem am Dienstag veröffentlichten Entscheid. Die Bekanntgabe der rechtlichen Eigentumsverhältnisse genüge jedoch nicht, wenn deutliche Indizien darauf hinweisen, dass das rechtliche Eigentum möglicherweise nicht mit den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten übereinstimme.

Dem Presserat erscheine es, gestützt auf die von den Beschwerdeführer eingereichten Medienrecherchen unklar, ob die Basler Zeitung bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise tatsächlich Moritz Suter gehöre, oder ob sie einem oder mehreren unbekannten Dritten gehört, wie der Presserat weiter argumentiert. Deshalb fordert der Rat die Basler Zeitung Medien auf, sich unzweideutig zu erklären, ob und falls ja, welche Drittpersonen und/oder Institutionen den Kauf der Basler Zeitung Medien finanziert und welche Mitsprache-Rechte sie sich dafür ausbedungen haben. Die Forderung nach Offenlegung der direkten und indirekten Beteiligungen an
Medienunternehmen sei mit der Medien- und Wirtschaftsfreiheit vereinbar, so der Presserat weiter. Wenn die Medien es sich zur Aufgabe machten, Transparenz über gesellschaftliche Akteure und wichtige gesellschaftliche Vorgänge herzustellen, dürften sie bei sich selber keinen anderen Massstab anlegen.

Die ersten Beschwerden wurden im Frühjahr 2011 beim Presserat eingereicht. Darin wurde moniert, dass Unklarheit darüber bestehe, ob die Basler Zeitung effektiv dem Basler Unternehmer Moritz Suter gehöre, der die Unternehmensgruppe im November 2010 zu angeblich 100 Prozent übernommen hat. Die mangelnde Information verstosse gegen die im Journalistenkodex verankerte Forderung nach Offenlegung der Besitzverhältnisse, auf die sowohl die Redaktion als auch die Öffentlichkeit Anspruch hätten, wurde in den Beschwerden kritisiert. Darauf hat die Basler Zeitung Medien damals entgegnet, dass sie das Offenlegungspostulat längst erfüllt hätten. Das Unternehmen habe bereits mit der Übernahme durch Moritz Suter am 24. November 2010 habe das Unternehmen bekanntgegeben, dass Moritz Suter Alleinaktionär der BaZ Holding ist. Diese Haltung bekräftigte die BaZ auch am Dienstag in einem Communiqué.

Suter halte sämtliche Aktien der National Zeitung und Basler Nachrichten, heisst es in der BaZ-Mitteilung weiter. Die Basler Zeitung Medien und die Balser Zeitung sowie alle weiteren Unternehmen seien unter ihrem Dach zusammengefasst. Die BaZ habe mit diesen Angaben ihre Besitzverhältnisse im Rahmen dessen offengelegt, was auch andere Schweizer Medienunternehmen bekanntgeben. Eine Bekanntgabe von Finanzierungsverträgen werde von keinem anderen Medienhaus verlangt. Eine solche Forderung würde massiv in die Medien- und Wirtschaftsfreiheit der Schweiz eingreifen.
 

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